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Die Garden Route in Südafrika – Alle Infos & Highlights im Überblick

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Die Südafrika Garden Route ist wohl die meist befahrene Straße des ganzen Landes. Aber wen wundert es auch, immerhin erwarten dich auf dieser Straße unzählige coole Orte und Highlights. Die Garden Route in Südafrika ist für uns ein einmaliges Naturparadies, welches an Vielfalt und Abwechslung kaum zu überbieten ist. Das Beste kommt aber erst noch: Von Kapstadt aus kannst du bequem mit dem Mietwagen die komplette Strecke oder nur einen Teil der Südafrika Garden Route erkunden. Selbst dann, wenn du nur ein paar Tage Zeit hat!

Die Garden Route in Südafrika erstreckt sich „offiziell“ vom Osten des Tsitsikamma National Parks bis nach Mossel Bay. Hier gehen die Meinungen aber etwas auseinander. Aber eigentlich spielt das gar keine Rolle, denn schon beim Verlassen von Kapstadt beginnt eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Abschnitte entlang der Küste bis zum Addo Elephant Park in der Nähe von Port Elizabeth. Wir verraten Dir heute unsere Highlights der Garden Route in Südafrika und nehmen Dich mit auf eine wundervolle Reise an einem der schönsten Ende unserer Welt. ♡



1. Dauer Garden Route

Die Küste Südafrikas ist einfach traumhaft schön und du kannst sicherlich alleine auf der Garden Route 14 Tage oder mehr verbringen. Aber wir sind immer der Meinung, dass weniger oft mehr ist. Einige Backpacker sind sogar innerhalb von 7 Tage von den Drakensbergen bis nach Kapstadt gebrettert. Da blieb wirklich kaum Zeit für Sightseeing und Unternehmungen. Fast jeder möchte natürlich viel sehen, dennoch macht es auch Sinn, sich nur bestimmte Orte rauszupicken.

Verbringe lieber mehr Zeit an wenigen Orten, statt von einem zum nächsten Ort zu hetzen. Du kannst die rund 700 km von Kapstadt bis Port Elizabeth in einer Woche meistern, wirst dann allerdings weniger von den Highlights haben. Wir empfehlen daher mindestens 14 Tage, um entspannt und intensiver die Garden Route in Südafrika zu erleben. Zusätzlich bist du so etwas flexibler und kannst auch mal einen Tag länger an einem Ort bleiben, wenn er dir so sehr gefällt.


2. Empfehlung für die Route

Es hängt ein wenig davon ab, wo du startest. Solltest du in Kapstadt starten, kannst du die Garden Route erkunden und bis Port Elizabeth fahren. Wenn du wieder zurück nach Kapstadt fährst, empfehlen wir dir die R62 (Wine Route). Diese Tour führt dich durchs Landesinnere. So brauchst du nicht noch einmal die gleiche Strecke zurückfahren. Die R62 führt dich durch die Winelands bis nach Paarl. Dann geht es weiter über die Bergkette der Hottentots-Holland, Worcester und bis durch die Halbwüste der Kleinen Karoo.

Einige Touristen kommen vom Krüger Park, der Wild Coast oder aus den Drakensbergen und fliegen oder fahren bis nach Durban. Von dort aus wird oft ein weiterer Flug bis Port Elizabeth genommen. Wir können die Strecke zwischen Durban und P.E. auf jeden Fall empfehlen, da die sogenannte Wild Coast wirklich wunderschön ist. Aber zurück zum Thema: Von Port Elizabeth kannst du natürlich ebenfalls deine Tour nach Kapstadt starten. Du kannst deine Reise natürlich auch kombinieren und noch den Krüger Nationalpark, die Panorama Route oder die Drakensberge mit einbauen.


Einige Möglichkeiten für deine Route:

StreckeDauer
Garden Route: Kapstadt bis Port Elizabeth7 bis 10 Tage
Krüger Park + Panorama Route + Garden Route18 bis 21 Tage
Kapstadt + Garden Route + Karoo (z.B. über die R62)10 bis 14 Tage
Kapstadt + Garden Route + East Coast (bis Durban)18 bis 21 Tage
Von Kapstadt bis Johannesburg (Küste + Drakensberge)21 bis 28 Tage

3. Unsere Garden Route Highlights

Nun geht es aber endlich auf die Garden Route in Südafrika. Wie schon anfangs erwähnt, beginnt diese Route in der Gegend rund um Mossel Bay und zieht sich bis nach Port Elizabeth. Auf dich warten nun traumhaft schöne Küstenabschnitte und die unterschiedlichsten Regionen. Also ab ins Auto und los geht’s. Wir starten die Reise gemeinsam mit dir in Kapstadt und bringen dich in diesem Beitrag bis zum Addo Elephant Park. Viel Spaß bei diesem Garden Route Roadtrip.


3.1. Kapstadt

Kapstadt – für uns eine der schönsten Metropolen der Welt. Kaum eine andere Großstadt konnte uns bisher so in den Bann ziehen. Doch wie sollen wir es beschreiben? Kapstadt ist lebendig, modern, bunt, kulturell vielfältig, historisch aber auch wild, sexy und irgendwie so „cool urban“. Und das Beste an der Stadt: Man könnte vermutlich an 365 Tagen im Jahr immer etwas anderes unternehmen, denn an der Vielfalt der Aktivitäten mangelt es definitiv nicht! Vor allem im Outdoor-Bereich kann man unglaublich viel Spaß haben und Abenteuer erleben. Und oft musst du nicht einmal viel Geld dafür hinblättern!


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Garden Route Südafrika – Boo-Kap in Kapstadt

Sobald du Kapstadt, den Tafelberg und die Zwölf Apostel hinter dir lässt, schlängelst du dich immer die Küste entlang. Und es dauert nicht lange bis du den Chapman’s Peak Drive erreicht. Es ist wohl eine der schönsten Panoramastraßen der ganzen Welt. Während der Reise entlang der Südafrika Garden Route darf natürlich schon vorher der Besuch beim „Kap der Guten Hoffnung“ nicht fehlen. Dieses sagenumwobene Kap wurde 1488 vom Europäer Bartolomeu Diaz entdeckt, als er auf der Suche nach einem Seeweg nach Asien war. Damals geriet er in einen Sturm, weshalb er das Kap auch „Kap der Stürme“ nannte. Auch sind heute noch Bezeichnungen wie „südlichster Punkt Afrikas“ oder „wo sich zwei Ozeane treffen“ gängig, diese treffen aber eher auf Cape Agulhas zu.


3.2. Muizenberg

Was für eine Surfer-Oase! In Muizenberg haben wir sehr viel Zeit verbracht, auch entstand schon dort ein Teil unseres Südafrika Reiseführers. Muizenberg ist ein kleiner, charmanter und gemütlicher Ort an der Küste vor Kapstadt. Hier kannst du entspannt im Café sitzen, die Wellen beobachten und selbst auf’s Brett hüpfen. Equipment zum Surfen kannst du einfach direkt an der Strandpromenade ausleihen. Hier am Strand stehen auch die berühmten bunten Holzhäuschen. Diese stehen übrigens auch in St. James, welche du easy über den St. James Coastal Walk erreichen kannst.


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Südafrika Garden Route – Muizenberg

3.3. Stellenbosch

Bevor es nun in Richtung Mossel Bay geht, solltest du einen Abstecher in die elegante, romantische und historische Stadt Stellenbosch machen. Diese befindet sich nur knapp 40 Autominuten von Kapstadt entfernt. Die vielen sehenswerten Gebäude im kapholländischen, georgianischen und viktorianischen Baustil sind wirklich hübsch anzuschauen. Heute trifft man hier in Stellenbosch viele Studenten, Einheimische, Kapstädter und Touristen. In den Straßen herrscht ein angenehmes Flair.


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Garden Route Südafrika – Weinverkostung in Stellenbosch

In Stellenbosch gibt es viele Restaurants, hochwertige Hotels, Clubs, Bars und Cafés. Bekannt ist die Stadt vor allem wegen der vielen Weingüter. Eine Weinverkostung sollte auf deinem Programmplan auf keinen Fall fehlen. Empfehlenswert ist das Waterford Estate, Jordan Winery, Marianne Wine Estate, Warwick Wine Estate und die Spier Wine Farm. Weinverkostungen sind in der Regel recht günstig. Die Preise für ein Wine Testing liegen im Schnitt bei rund 3 bis 6€.

P.S.: Mit dem Vine Hopper Bus kannst du auf drei verschiedenen Routen zu je sechs Weingütern fahren. Hier kannst du nach Lust und Laune ein- und aussteigen. Tickets bekommst du in den Touristenbüros in Stellenbosch und kosten pro Person rund 21€. Routen, Stopps, Preise und Zeiten findest du hier: www.vinehopper.co.za.


3.4. Hermanus

Hermanus – die Welthauptstadt der Whale-Watcher! Diese Stadt ist ein sehr schönes Örtchen direkt an der Küste. Hier findest du genügend Unterkünfte, viele Bars und Restaurants sowie Supermärkte, kleine Boutiquen und Geschäfte. Es wirkt alles so gemütlich, wie ein Kurort am Meer. Der blaugrüne Atlantik, der strahlend blaue Himmel, die schroffe Küste und die frische Brise, die einem um die Ohren saust- willkommen in Hermanus. Und wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, dann kannst du vom Land aus Wale in der Bucht beobachten. Und was sollen wir dir sagen? Wir waren genau zum richtigen Zeitpunkt da!


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Garden Route Südafrika – Ausflug nach Hermanus

Touranbieter: Hermanus Whale Cruises, Southern Right Charles und Whale Watching Hermanus.  Die Touren dauern meist 2 Stunden und neben Walen können auch Robben und Delfine gesichtet werden. Denke aber daran: Eine Garantie, die Riesen der Meere zu entdecken, kann dir niemand geben. Wir haben von der Küste aus die Wale beobachtet. Da sie oft sehr weit in die Bucht hereinkommen, kannst du auch mit dem Fernglas auf der Bank sitzen und das Spektakel beobachten.



Neben der einzigartigen Walbeobachtung gibt es hier auch noch einen schönen Trail entlang der Küste, der sogenannte „Cliff Path Trail“. Dieser malerische Weg schlängelt sich rund 10 Kilometer am Meer entlang. Immer wieder sieht man meterhohe Wellen, die gegen die felsige Küste schmettern. Unterwegs kommst du am Grotto Beach vorbei, einem der beliebtesten Strände der Einheimischen. 

Immer samstags findet am Hermanus Cricket Club von 9 bis 13 Uhr der Hermanus Country Market statt. Neben Kunsthandwerk-Ständen findest du hier auch jede Menge Essen, leckere Weine, Klamotten und vieles mehr. Tipp: Ende September/Anfang Oktober findet das beliebte “Hermanus Whale Festival” statt. Dabei wird die Rückkehr der Südlichen Glattwale gefeiert. Freue dich auf Livemusik, Kunstausstellungen, bunte Stände und jede Menge Leckereien. Mehr Infos auf www.whalefestival.co.za.


3.5. Cape Agulhas

Cape Agulhas ist berühmt! Wieso kommen aber alle Urlauber und Reisenden hier her? Weil sich hier der bekannte „Southernmost Point“ befindet, der südlichste Punkt  Afrikas. Hier treffen der Indische Ozean und der Atlantische Ozean aufeinander. Und wenn du von diesem Punkt aus noch ein paar hundert Meter weiter die Küste entlang schlenderst, triffst du auf einige Schiffswracks im Meer.

Lesertipp: Ein weiteres Highlight in Cape Agulhas (Struisbaai) sind die riesigen „stingrays“ im Hafen. Abends kehren die Fischer zurück und kippen im Hafen ihren Fischabfall ins Meer. Das lassen sich einige Rochen natürlich nicht entgehen.


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Garden Route Südafrika – Cape Agulhas

3.6. De Hoop Nature Reserve

Für uns ist das De Hoop Nature Reserve definitiv einer der schönsten Orte an der Küste Südafrikas und auch der schönste Sandkasten im ganzen Land. Hier triffst du auf die riesigen weißen Sanddünen, welche gemeinsam mit dem türkisblauem Meer eine wunderschöne Kulisse bilden. Das Reservat bietet auch beste Bedingungen um Wale zu entdecken. Und auch wir hatten wieder Glück und konnten fast eine halbe Stunde lang einem Wal beim Springen zuschauen. Einfach nur gigantisch mit anzusehen! Ausführliche Infos findest du in unserem Beitrag über das Reservat.


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Südafrika Garden Route – Im De Hoop Nature Reserve

3.7. Mossel Bay

Mossel Bay liegt direkt an der Küste und ist ein beliebter Ferienort in Südafrika. Und wusstest du, dass einem hier das zweitbeste Klima der Welt nach Hawaii geboten wird? Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm und so kannst du eigentlich zu jeder Jahreszeit hier einen Stopp einlegen. Mossel Bay liegt zwischen Port Elizabeth und Kapstadt – so ziemlich in der Mitte und bildet den offiziellen Start der Südafrika Garden Route.


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Entspannen in Mossel Bay an der Garden Route

Auch ist es von hier aus nicht weit ins De Hoop Nature Reserve, welches du auf gar keinen Fall verpassen solltest! Zwar sagt man hin und wieder, Mossel Bay sei ein „hässliches Entlein“ an der Garden Route – doch dem können wir nicht zustimmen! Unsere „Geheimtipps“: Santos Express Train (Übernachtung in einem Zug), die Blue Shed Coffee Roastery, einen Spaziergang zum Leuchtturm und der traumhafte St. Blaize Hiking Trail, welcher direkt am Wasser entlang führt. Mit etwas Glück siehst du dort auch ein paar Delfine und Wale!


3.8. Oudtshoorn

Zugegeben, Oudtshoorn liegt nicht gerade auf der Südafrika Garden Route, doch ein Abstecher ins Landesinnere lohnt sich dennoch. Von Mossel Bay aus sind es nur knapp 90 Minuten mit dem Mietwagen. Oudtshoorn war früher das Zentrum für die Straußenfarm-Industrie. Zu dieser Zeit haben die großen Straußen-Barone ein Vermögen verdient. Eine einzige Feder kostete damals knapp 23€! Heute findest du hier viele Straußenfarmen, wie zum Beispiel die Ostrich Show Farm. Zudem solltest du Chandelier Game Lodge besuchen. Hier werden zwei „Baby“-Giraffen aufgepäppelt! Die Buffeldrift Game Lodge bietet zudem Touren zu den Big Five an.


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Südafrika Garden Route – Auf dem Weg nach Oudtshoorn

3.9. Wilderness & George

Wilderness ist ein kleiner Ort mit zahlreichen Backpacker-Unterkünften, Campingplätzen und Resorts. Der Ort an sich ist nicht weiter spektakulär, aber du kannst von hier aus viele Touren machen. Das Umland mit der Wilderness Lake Area und den Ausflugszielen von Plettenberg Bay bis nach Mossel Bay machen den Ort an der Mündung des Touws River so attraktiv. Der Wilderness National Park und die Küste sind perfekt für eine Tour durch die Natur.


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Ein schöner Abstecher nach Wilderness

Dich erwarten steile Berge, dichte und uralte Wälder, ein kilometerlanger weißer Sandstrand und wunderschöne Lagunen. Wenn du Glück hast, kannst du hier auch Buckelwale, Südkaper Wale und Delfine sehen. Auch die Stadt George ist nicht weit entfernt und bietet einige Highlights wie zum Beispiel den Montagu-Pass und den Outeniqua-Pass. Die eine Strecke schlängelt sich durch die Berge hinauf auf den Montagu-Pass. Zurück geht es dann über den Outeniqua-Pass.


3.10. Knysna

Der Weg entlang der Garden Route führt unweigerlich durch die schöne Stadt Knysna (sprich: „Nei-sna“). Hier macht eigentlich jede einen Halt und genießt die schöne Lagunen-Lage. Draußen das Salzwasser des Ozeans, innerhalb der Lagune Süßwasser. Auch ist die Umgebung geprägt durch einen der größten verbliebenen Urwälder. Wanderungen stehen hier also auf der Tagesordnung. Der Knysna Forest Trail ist heute Teil des Garden Route Nationalparks.


Viele fragen uns, welche Ausrüstung wir auf unseren Reisen immer dabei haben? Wir zeigen dir im folgenden Beitrag unsere Kameras und Objektive

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Die wunderschöne Lagune in Knysna

Unverwechselbar ist Knysna aber auch durch die gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt. Die beeindruckenden Knysna Heads Klippen engen den Seezugang auf weniger als 200 Meter Breite ein. Buche eine Bootstour und entdecke die Lagune vom Wasser aus. So hast du auch eine tolle Sicht auf die steilen Kippen. Knysna Boat Charters und Knysna Featherbed Company bieten verschiedenen Rundfahrten und Touren mit Kajak, Boot, Roller und SUP an. Preise starten ab R110 für die 90-minütige Rundfahrt auf der Lagune.

In der Lagune werden Austern gezüchtet – Fans dieser Meeresfrüchte werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Im Juli findet in Knysna das Oyster Festival statt. An zwei Wochenenden wird hier gefeiert und die Auster geehrt. Es ist eines der populärsten Feste in Südafrika mit viel Sport, Musik und ausgelassener Stimmung. Auch findet dann der Knysna-Forest-Marathon statt sowie die Knysna-Cycle-Tour. 


3.11. Plettenberg Bay

Die schöne Perle der Garden Route! Bekannt ist die gemütliche Stadt (auch “Plett” genannt) besonders wegen ihrer weitläufigen Sandstrände. Und gerade deswegen kannst du auf der Durchreise einen super Badestopp einlegen. Der nordöstlich gelegene Keurboomstrand gilt als einer der schönsten Strände in Südafrika. Solltest du genug vom Strandleben haben, kannst du dich mit Taucherbrille und Schnorchel in das klare Wasser stürzen.


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Am Strand vom Robberg Nature Reserve nahe Plettenberg Bay

Am Hauptstrand wurde dafür sogar ein Dive Trail eingerichtet. Die Bucht ist übrigens auch bei Delfinen beliebt. Tolle Trails und wunderschöne Aussichten oberhalb der Wasseroberfläche findest du auf der Halbinsel Robberg. Im gleichnamigen Nature Reserve gibt es drei Wanderwege mit unterschiedlichen Längen. Besuche zum Beispiel die dort ansässige Robbenkolonie und die wunderschönen Strände.


3.12. Tsitsikamma National Park

Was für eine Oase! Der Tsitsikamma National Park gehört definitiv zu unseren absoluten Highlights der Garden Route. Hier findest du coole Trails, um die Natur zu entdecken. Ein beliebter Pfad ist dabei der Waterfall Trail. Dieser führt dich innerhalb von rund 90 Minuten zu einem schönen Wasserfall mit natürlichem Pool. Aber schon der Weg dorthin ist ein Augenschmaus: die frische Meeresluft, die schroffen Felsen, die grünen Hänge und der türkis-blaue Ozean!


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Im Tsitsikamma Nationalpark in Südafrika

Adrenalin gesucht? Stürzt Euch von der Bloukrans Bridge in die Tiefe! Wir haben den höchsten Brücken-Bungee-Sprung der Welt hinter uns und es war auf jeden Fall ein unvergessliches Abenteuer. Der Sprung kostet dich vor Ort 59€. Unser Video dazu hier.


3.13. Nature’s Valley

Unweit vom Tsitsikamma National Park haben wir das wunderschöne Nature’s Valley gefunden. Dieser kleine Ferienort befindet sich direkt am Meer mit einem wunderschönen, weitläufigen Strand. Eigentlich wollten wir nur in der Nähe der Bloukrans Bridge übernachten und landeten unverhofft im mega coolen Rocky Roads Backpackers. Hier übernachteten wir in einem großen Safarizelt mit Doppelbett und Nachtisch. Es war eine Art „afrikanisches Glamping„. Die ganze Anlage fetzt und auch der Besitzer ist super drauf.


Du findest viele coole Unterkünfte auf Airbnb. Mit unserem Einladungslink kannst du dir einen Account anlegen und bekommst sofort 25€ von uns geschenkt. 

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Am Strand von Nature’s Valley in Südafrika

3.14. Jeffreys Bay

Jay Bay ist DIE Adresse an der Garden Route wenn es um das Thema Surfen geht. Hier treffen sich Surf-Junkies aus der ganzen Welt. Nicht nur, weil der Ort an sich schon richtig entspannt und cool ist, sondern auch weil man hier einer der besten Wellen der Welt surfen kann. Zum Beispiel die sogenannten „Super Tubes“. Diese Wellen können bis zu 3 Meter hoch und 800 Meter lang werden – Adrenalin pur! Die Hostels sind in der Gegend nur zu empfehlen und auch die Atmosphäre von Jeffreys Bay selbst. Wir kommen auf jeden Fall wieder! Tipp: Unbedingt auch mal Sandboarding in den Dünen ausprobieren (kannst du in den Hostels buchen).


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Garden Route Südafrika – Lange Sandstrände in Jeffreys Bay

3.15. Port Elizabeth

Trotz des historischen Stadtkerns sind in „P.E“, wie es von den Südafrikanern genannt wird, eindeutig die schönen Strände die Hauptattraktion. Die Strände eignen sich aber nicht nur zum Baden, auch Wassersport ist hier sehr beliebt. Die besten sind die südlich gelegenen Strände Humewood Beach, Summerstrand Beach und die ganz im Süden gelegene Sardinia Bay. Hier kannst du baden, relaxen und die eine oder andere Welle surfen.

Auch beliebt ist der Hobie Beach am Shark Rock Pier. Im windigen Port Elizabeth (auch „windy city“ genannt) herrschen darüber hinaus auch gute Segel- und Windsurf-Verhältnisse. Sehr gute Tauchspots mit Schiffswracks und Riffen findest du in der Alcoa Bay direkt an der Küste. Port Elizabeth ist auch ein super Startpunkt, um die Garden Route andersherum zu bereisen.


3.16. Addo Elephant Park

Eines der Highlights entlang der Garden Route ist auch der Addo Elephant Park, welcher sich nur knapp 80 Kilometer von „P.E.“ entfernt befindet. Das Gute an diesem Reservat: Du kannst ganz easy selbst mit dem eigenem Mietwagen durch den Park fahren. In der Umgebung gibt es zudem einige Unterkünfte und Plätze, wo du die Nacht verbringen kannst.

Zwar kannst du im Addo Park nicht alle Tiere der Big Five sehen, aber immerhin Zebras, Löwen, Wasserbüffel, Elefanten, Hyänen und vieles mehr! Aktuell kostet dich der Eintritt kostet 19€ pro Erwachsener (Kinder 9,50€.) inklusive Umgebungskarte. Packe unbedingt ein Fernglas ein und genügend Snacks und Drinks.


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Südafrika Garden Route – Safari im Addo Elephant Park

Wie du siehst, gibt es zahlreiche Highlights in Südafrika und vor allem zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. Südafrika ist und bleibt ein unglaublich vielzeitiges Land mit einer atemberaubenden Natur. Die Südafrika Garden Route solltest du dir auf keine Fall entgehen lassen. Diese Strecke zählt zu den schönsten Routen im ganzen Land. Besonders für Südafrika-Einsteiger ist diese Gegend wirklich zu empfehlen.


4. Beste Reisezeit für die Garden Route

Eigentlich kannst du die Garden Route in Südafrika das ganze Jahr über bereisen. Es kann immer mal regen oder windig werden. Darauf musst du eingestellt sein. Wir hatten von September bis November wirklich gutes Wetter mit angenehmen Temperaturen. Es hat hin und wieder mal geregnet. Entlang der Garden Route war das Wetter allerdings fast immer sehr schön und sonnig. Eine Jacke und einen Pullover musst du allerdings immer dabei haben.


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Die meisten Urlauber kommen zwischen November/Dezember und Februar/März in die Region. Der Regen hält sich in Grenzen und das Thermometer klettert gerne mal auf die 30 Grad Marke. Du musst dann allerdings auch mit weitaus mehr Verkehr, mehr Touristen und höheren Preisen rechnen. Empfehlen können wir auf jeden Fall die Nebensaison im März und April sowie September und Oktober. In diesen Monaten ist es angenehm warm und nicht so überfüllt.


5. Sicherheit auf der Garden Route

Südafrika ist ein sicheres Land, auch wenn man in den Medien und von anderen oft das Gegenteil hört. Wir hatten in der gesamten Zeit nie Probleme, wir wurden weder beklaut noch mit Gewalt konfrontiert. Das kann natürlich einfach nur „Glück“ gewesen sein, wir hatten aber nie ein komisches Gefühl – selbst nicht in abgelegenen Orten. Nur in Johannesburg fühlten wir uns nicht ganz so wohl. Das lag aber auch daran, dass uns selbst tagsüber zum Einkaufen ein Taxi empfohlen wurde statt schnell zu Fuß zu gehen.

Das Wichtigste: Dein gesunder Menschenverstand! Wir empfehle, nachts nicht mit dem Auto zu fahren. Und schon gar nicht sollte man Wertgegenstände im Auto liegen lassen. Bei meinem ersten Besuch im Land wurde unser Auto vor dem Hostel aufgebrochen. Zum Glück hatten wir am Vorabend alles aus dem Kofferraum geholt!


Der gesunde Menschenverstand ist wichtig!

Nachts solltest du nicht unbedingt durch die Straßen schlendern, dann lieber in einer Gruppe. Trage nicht auffällig teuren Schmuck oder andere teure Dinge mir dir rum. Es muss ja nicht jeder sehen, dass du „Geld“ hast. Wertgegenstände, die du auf deiner Rundreise eh nicht brauchst, kannst du gleich Zuhause lassen.

Wenn du in Clubs gehst, dann lass deinen Drink nie aus den Augen. Es gibt immer wieder Verrückte, die dir K.O.-Tropfen untermischen und dich anschließend ausrauben (solche Geschichten hört man ja überall). Und pass“ auf deine Kreditkarte/n auf. Speicher dir die Notfall-Nummer deiner Bank ein, damit du im Falle des Falles dort sofort anrufen kannst. Manipulierte Geldautomaten gibt es überall auf der Welt – hebe dein Bargeld lieber in einer Bank ab, statt am nächst besten Geldautomat an der Straße.

Da es auch immer wieder passieren kann, dass man wichtige Dokumente verliert hier unser Tipp: kopiere die wichtigsten Dokumente (Impfausweis, Reisepass, Krankenkassenkarte etc.) und speichere diese online ab. So hast du auch unterwegs Zugriff und immer eine Kopie dabei.

Update 09/2019: Wir waren nun schon 3x in Johannesburg und mögen die Stadt immer mehr. Wir fühlten uns mit unseren Guides viel sicherer und konnten entspannt neue Ecken der Stadt erkunden. Auch auf der Panorama Route und im Krüger Nationalpark fühlten wir uns zu keiner Zeit unwohl. Es soll vermehrt in der Vergangenheit zu Überfällen am und auf dem Tafelberg gekommen sein. Vorsicht ist hier geboten!


6. Auto für die Garden Route

Wir waren beide Male mit einem Kleinwagen unterwegs und das hat vollkommen ausgereicht. Bei mehreren Personen und mehr Gepäck empfehlen wir aber eher einen Mittelklassewagen, der eben einfach mehr Platz bietet. Generell ist das Autofahren auf der Garden Route recht einfach. Du wirst dich sicherlich auch schnell an den Linksverkehr gewöhnen. Du solltest dennoch vor deiner Rundreise mit dem Auto erst irgendwo auf einem Parkplatz ein wenig üben, bevor du dich in den Verkehr stürzt.

Die Straßen sind entlang der Garden Route sehr gut ausgebaut und beschildert. Halte dich an die Vorschriften und fahre vor allem immer vorsichtig und vorausschauend. Auch ist es nicht selten, dass man nach der Reise einen Strafzettel von der Mietwagenfirma zugeschickt bekommt. Auch wir haben einen bekommen da wir angeblich irgendwo zu schnell gefahren sind.

Je nach Reisemonat bekommst du deinen Mietwagen schon ab 10€ pro Tag inklusive aller wichtigen Versicherungen. Während der Hauptsaison ist es empfehlenswert, den Mietwagen schon im Voraus zu buchen (15€ pro Tag). Wir buchen in den meisten Fällen über billiger-mietwagen.de und sind bisher sehr zufrieden. Auch in Südafrika verlief immer alles problemlos. Wir konnten sogar am Telefon unseren Wagen ganz spontan um ein paar Wochen verlängern.


7. Südafrika Garden Route – Unterkünfte

Entlang der Garden Route findest du eine Vielzahl an Unterkünften. Wenn du zwischen November und März nach Südafrika reist, ist es sicherlich ratsam, die meisten Unterkünfte schon vorab zu buchen. Wir waren damals im März sowie von September bis November im Land und konnten spontan vor Ort unsere Unterkünfte buchen. Das funktionierte wirklich problemlos.

Wenn du als Backpacker im Land unterwegs bist, solltest du dir in irgendeinem Hostel unbedingt das „Coast to Coast“ Buch besorgen. Dieses ist kostenlos und verfügt über alle wichtigen Infos, Telefonnummern, Unterkünfte, Preise und vieles mehr. Es ist so etwas wie die heilige Fibel für Backpacker. Darin findest du auch coole Hostels und Unterkünfte, welche nach Orten sortiert sind.

Viele Unterkünfte haben wir auf Hostelworld.com gebucht und auf booking.com. Airbnb haben wir damals nur für Kapstadt genutzt. Auf Booking.com findest du eine riesige Auswahl an Hotels, Hostels, Pensionen und vieles mehr. Im Schnitt haben wir pro Nacht nur 15 – 20€ für uns beide ausgegeben. Oft waren wir in Mehrbettzimmern in Hostels. Das Gute war allerdings, dass wir oft das ganze Zimmer für uns alleine hatten, da niemand da war. In welchen Hostels und Hotels wir waren, erfährst du in den jeweiligen Berichten über die jeweilige Station unserer Route.

Backpacker Tipp: Sollten Unterkünfte online auf den Plattformen ausgebucht sein, rufe die Unterkunft einfach an. Oft haben die Plattformen nur ein bestimmtes Kontingent, so dass die Unterkunft selbst aber noch freie Zimmer hat. In den meisten Fällen haben wir noch ein Zimmer bekommen, nachdem wir einfach kurz zum Hörer griffen.


8. Kostenlos Geld abheben in Südafrika

Im Ausland sind wir bis heute noch sehr zufrieden mit der DKB-Kreditkarte. Seit fast 5 Jahren nutzen wir nun schon den Service der DKB. Zwar erstatten sie keine Auslandsgebühren mehr für Geldautomaten, in Südafrika fielen aber in den meisten Fällen auch gar keine Gebühren an. Auch die N26 ist wirklich super. Mit der Pre-Paid MasterCard haben wir immer eine super Alternative dabei. Sehr beliebt ist auch die Kreditkarte der Santander-Bank. Mit dieser kostenlose Karte fallen keine Gebühren im Ausland an.


Du möchtest in Südafrika kostenlos Bargeld abheben? Dann empfehlen wir dir die Kreditkarte der Santander Bank. Damit bist du generell im Ausland bestens gewappnet.

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Vor Ort zahlst du mit dem Südafrikanischen Rand (R/ZAR). Der Kurs liegt momentan bei 16 ZAR für 1€. Du findest im ganzen Land Geldautomaten und Banken wie die FNB, Absa, Nedbank und die Standard Bank. Backpacker Tipp: Du solltest nicht unbedingt mit viel Bargeld reisen und lieber immer mal wieder was von deinem Konto abheben. Du findest hier unseren ausführlichen Beitrag zu den beliebtesten Kreditkarten zum Reisen.


Buche hier eine coole Tour durch Südafrika oder mache Ausflüge in die Umgebung von z.B. Kapstadt, Johannesburg und Co. Bei Get your Guide findest du eine Vielzahl an Angeboten.



Anmerkung: Dieser Beitrag ist bereits im Januar 2017 entstanden. In sehr regelmäßigen Abständen aktualisieren wir diesen Beitrag für dich. Bisher wurde dieser Beitrag schon knapp 100.000 gelesen. Wahnsinn, oder? Wenn du neue Tipps und Anregungen für diesen Beitrag hast, lass es uns gerne wissen.


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Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten. Auf unserer Südafrika Länderseite findest du viele weitere Tipps und Beiträge über: Sehenswürdigkeiten in Südafrika, die beste Reisezeit, Einreise & Visum für Südafrika und vieles mehr.

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