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Unsere Tipps für den Krüger Nationalpark in Südafrika

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Heute versorgen wir dich mit Tipps und Erfahrungen rund um den Krüger Nationalpark. Dieser zählt unbestritten zu einem der aufregendsten Highlights in Südafrika. Wir waren insgesamt 6 Tage im Park unterwegs, sowohl mit geführten Touren als auch als Selbstfahrer. Übernachtet haben wir dabei im Park, wie auch außerhalb des Parks. Welche Erfahrungen wir im Krüger Nationalpark gemacht haben und was wir dir empfehlen können, erfährst du im folgenden Beitrag. Ganz viel Spaß beim Stöbern!



Allgemeine Infos über Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark, dessen Grundstein bereits im Jahre 1898 durch Paul Krüger gelegt wurde, ist insgesamt knapp 20.000 Quadratkilometer groß. Schon damals war Krügers Vision, das Wildleben vor Wilderern zu schützen. So schaffte man bereits damals die Grundlage für die heutige Artenvielfalt. Seit 1927 ist der Park öffentlich für Besucher. Bereits 1935 kamen mehr 26.000 Besucher.



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Sehr selten geworden – Nashörner im Krügerpark

Von Norden nach Süden erstreckt er sich auf 350 km, die West-Ost Ausdehnung beträgt 60 bis 80 Kilometer – genügend Platz, für einer der größten Artenreichtümer der Welt. Durch die Größe des Parks ergeben sich auch verschiedene Landschaftsformen. Während der Norden eher karg und felsig ist, ist der Süden dank des Sabie-Flusses das fruchtbarste und grünste Gebiet des Parks.


Tiere im Krüger Nationalpark

Natürlich leben im Park die bekannten Big 5 mit Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe. So faszinierend diese Tiere auch sind, wäre es aber wirklich schade, nur nach diesen Tieren Ausschau zu halten. Denn Zebras, Giraffen, Nilpferde, Krokodile, Wildhunde, Warzenschweine, Impalas und Antilopen sind genauso schön anzusehen wie Hyänen, Paviane oder die vielen bunten Vögel. Für uns waren nicht spezielle Tiere das Highlight, sondern das Zusammenleben dieser Tiere in „freier“ Natur im Allgemeinen. Und wusstest du eigentlich, warum man von den „Big 5“ spricht? Das bedeutet nicht etwa, dass es die größten Tiere Südafrikas sind. Früher bezeichnete man die Tiere, welche am schwierigsten zu jagen und erlegen sind, als die „Big 5“. Und dazu gehören eben Nashorn, Büffel, Elefant, Leopard und Löwe.


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Eine wunderschöne Giraffe im Krüger Nationalpark

Im Krüger Nationalpark gibt rund 1600 Löwen und 2000 Leoparden. Der Afrikanische Wildhund ist allerdings deutlich seltener. Laut Angaben des Rangers gibt es nur noch 300 Exemplare im Park (…und 5 davon haben wir gesehen!!!!). Einen Geparden zu entdecken ist wirklich eine Glückssache. Davon gibt es im ganzen Park nur noch schätzungsweise 150 Tiere.


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Es gibt viele große Elefanten-Familien im Park

Auch ist nicht klar, wie viele Nashörner es im Krüger Nationalpark noch gibt. Wir hatten unglaublich großes Glück und haben welche entdeckt. Neben den 147 Säugetierarten, gibt es rund 54 erfasste Schlangenarten im Park (auch Kobra oder Schwarze Mamba) sowie 492 Vogelarten, 118 Arten von Reptilien, 49 Arten von Süßwasserfischen, 34 Amphibienarten, 404 Arten von Bäumen, 224 Arten von Gras und 1275 andere Pflanzenarten. Einfach Wahnsinn, welche Vielfalt der Park bietet.


Beste Reisezeit für den Krüger Nationalpark

Du fragst dich vielleicht, wann eigentlich die beste Reisezeit für den Krüger Nationalpark ist? Du kannst den Park das ganze Jahr über besuchen. Jede Jahreszeit hat einen ganz besonderen Charme und bietet immer Möglichkeiten, Tiere zu beobachten. In den Wintermonaten von Mai bis Oktobergibt es nur noch wenige Wasserlöcher und wenig Regen. An diesen Wasserlöchern herrscht daher „reger Verkehr“. Zudem sind Bäume, Büsche und auch Gräser nicht so dicht bewachsen als im Sommer, so lassen sich die Tiere viel einfacher entdecken. Daher ist der Südafrikanische Winter die beste Reisezeit für den Krüger Park. Weiteres zum Klima in Südafrika findest du hier: Beste Reisezeit Südafrika.


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Du reist In den Sommermonaten zwischen Dezember und März? Kein Grund für lange Gesichter! Wir waren auch in diesen Monaten im Krüger Park und waren absolut überwältigt! Dann ist es allerdings sehr heiß mit Temperaturen bis 35 Grad und mehr. Viele Tiere meiden die Mittagshitze und verkriechen sich in den Schatten. Daher unbedingt früh aufstehen! Zu dieser Zeit fällt statistisch auch der meiste Niederschlag Es gibt genügend Wasser für alle Tiere, viele Wasserlöcher und sehr hohes Gras. Das machte es für uns ein wenig schwieriger, doch wir haben dennoch fast alle Tiere gesehen (nur leider keinen Leopard und Gepard). Dennoch, der Krüger Nationalpark ist über das ganze Jahr eine Reise wert.


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Wunderschöne Impalas im Krüger Nationalpark

Krüger Nationalpark Eintritt & Wild Card

Jedes Jahr werden die Eintrittspreise („Daily Conservation Fee“) von den SANParks angepasst. Momentan kostet der Eintritt noch bis zum 31.10.2019 372 Rand pro Person und Tag (circa 23€). Kinder zahlen nur die Hälfte. Natürlich können sich diese Tarife auch innerhalb des Jahres einfach ändern. Checke am besten vorab die Seite der SANParks. Die Gebühr in Höhe von 23 € zahlt jeder Tagesbesucher, egal ob mit oder ohne Übernachtung. Die Conservation Fee kannst du direkt bei der Buchung deiner Unterkunft zahlen oder vor Ort am jeweiligen Gate.


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Immer auf das Tiersichtungsbrett schauen!

Wenn du für eine längere Zeit in Südafrika unterwegs bist, könnte die Wild Card etwas für dich sein. Mit diesem Nationalpark-Pass kannst du bares Geld sparen. Es gibt verschiedenen Arten dieser Karte. Mit der teuersten hast du Zutritt zu allen Nationalparks (circa 80 Parks im Land). Der Pass kostet dich für ein Jahr aktuell rund 184 €. Als Paar zahlt Ihr nur 287 € und als Familie rund 343 €. Im Krüger Nationalpark hätte sich die Wild Card bei uns beiden erst nach dem 6. Tag gelohnt. Diese Karte lohnt sich wirklich nur, wenn du länger im Land bist und geplant hast, viele Nationalparks (auch z.B. Tsitsikamma Nationalpark) besuchen möchtest.


Geführte Safari buchen vs. Selbstfahren

Diese Frage stellt sich wohl jeder bei der Planung dieser Reise. Wir konnten während unserer letzten Südafrika-Reise beide Varianten unter die Lupe nehmen. Wir sind an 3 Tagen mit unserem Mietwagen selbst durch den Park gefahren und haben an 3 Tagen an geführten Safaris im Park teilgenommen. Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die beiden Möglichkeiten etwas genauer vor.


Selbstfahren mit dem Auto

Es macht unglaublich viel Spaß, mit dem eigenen Wagen durch den Krüger Nationalpark in Südafrika zu fahren. Du kannst anhalten wann immer du willst, kannst an einer Stelle bleiben so lange du willst, bist allgemein flexibler und kannst die Route selbst zusammenstellen. So kannst du manche Momente ganz alleine und mit viel zeit genießen. Motor ausschalten, staunen und einfach nur auf sich wirken lassen. Das hat was! Diese Möglichkeit ist auch günstiger als eine geführte Safari. Du musst aber bedenken, dass du dich auf das Fahren konzentrieren musst und eine nicht so eine tolle Sicht haben wirst, wie in den erhöhten Jeeps. Als Selbstfahrer muss du dich bei der Einfahrt um die Formalitäten kümmern. Das ist nichts Wildes, kann aber gerade am frühen Morgen (Rushhour) etwas dauern.


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Mit dem eigenen Wagen durch den Krüger Nationalpark fahren

Verkehrsregeln & Verhalten

Im Park darfst du auf Sandstraßen nur 40 km/h fahren und auf den Teerstraßen maximal 50. Tiere haben immer Vorfahrt. IMMER! Wenn Tiere die Straßen blockieren, musst du warten. Gedulde dich, du bist hier um zu genießen und nicht um Kilometer zu machen. Außerhalb der Camps ist das Verlassen des Autos ist zu keiner Zeit gestattet.  Speichere dir die Nummer des Pannenteams im Handy ein, denn auch bei einer Panne ist das Aussteigen untersagt.

Die Hauptverbindungsstraßen von Süden nach Norden und zu den Main Camps sind asphaltiert. Die meisten Nebenwege sind Sandpisten, welche aber gut befahrbar sind. Die Tiere dürfen nicht gefüttert werden. Werfe als auch keine Essensreste aus dem Auto. Von Müll natürlich ganz zu schweigen. Schließe Türen und Fenster, wenn du dein Fahrzeug abstellst. Besonders in den Camps sind die Affen sehr neugierig und erfinderisch. Zitrusfrüchte solltest du gar nicht erst mit in den Park bringen. Elefanten lieben diese und könnten dein Auto mit einer Büchse Dosenfrüchte verwechseln.


Geführte Safari/Tour buchen

Eine Safari im Krüger Nationalpark unternehmen mit Jeep und Ranger ist natürlich die beliebteste Form. Auch wir haben an 3 Tagen verschiedenen Touren unternommen. Wir wurden vom Ranger direkt von der Unterkunft in Hazyview abgeholt und sind anschließend zum Gate gefahren. Dort kümmerte sich der Ranger auch um den ganzen Papierkram.


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Mit dem Jeep durch den Krüger Nationalpark

Eine geführte Safari ist unglaublich cool. Du nimmst in diesen typischen Jeeps Platz und sitzt dort bedeutend höher als in einem herkömmlichen Auto. Zudem erfährst du vom Ranger viele interessante Fakten über den Park, die Tiere und Flora. Er weiß ganz genau, wo er hinschauen muss, wo man Tiere sehen kann und zu welcher Tageszeit man mehr oder weniger Glück hat.


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Am frühen Morgen auf Safari im Krüger Nationalpark

Auch ist es für alle entspannter, wenn niemand am Steuer sitzen muss. So chauffierte uns der Ranger durch den Park, gab uns genügend Zeit, die Tiere zu beobachten und Fotos zu machen. Wir konnten viele Fragen stellen und haben sehr viele Cooles erfahren. Bedenke aber: Im Jeep haben 12-16 Personen Platz, die Wünsche und Bedürfnisse aller Gäste unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach. So will zum Beispiel jeder Einzelne ein gutes Foto von einem Tier haben – das kann schon mal dauern.

Es gibt verschiedene Touren im Park. Du kannst einen halben Tag unterwegs sein, einen ganzen Tag oder du machst einen Bush Walk mit einem Ranger, eine Night Safari oder Sunset-Touren am Abend. Touren kannst du auch direkt in den Camps im Park buchen. Frage einfach direkt an der Rezeption, welche Möglichkeiten du hast. Meist musst du diese nicht vorab buchen. Nicht jede Tour ist zudem für Kinder unter 6 Jahren erlaubt.


Unser Safari-Fazit

Wir fanden wirklich beide Möglichkeiten super. Die geführten Touren waren für uns etwas entspannter (wir hatten aber auch keine Mitfahrer im Jeep), haben viel gelernt und uns gut mit dem Ranger über den Park, Wilderei und Artenschutz unterhalten. Vieles hätten wir ohne unseren Ranger nicht erfahren. Vermutlich ist es in vollgestopften Jeeps mit vielen Teilnehmern nicht ganz so angenehm. Während der Touren konnten wir im Jeep von links nach rechts klettern, Fotos machen, wann immer wir wollten und alle Fragen stellen, die uns in den Köpfen herumschwirrten.


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Kurz vor dem Ausgang am Abend – Hyänen

Beim Selbstfahren haben wir ebenfalls unglaublich viele Tiere gesehen und tolle Momente erlebt. Empfehlenswert sind dabei beide Variante, jede hat Vor- und Nachteile. Eine geführte Safari im Park gehört aber irgendwie dazu und sollte auf jeden Fall auf deinem Zettel stehen.

Wir würden nicht behaupten, dass wir mit dem Ranger mehr Tiere gesehen hätten. Beim Selbstfahren waren wir an 3 Tagen von morgens bis abends unterwegs und haben fast alle Tiere gesehen, die man sich nur vorstellen kann. Bei einem Drive am Nachmittag mit einem Ranger hatten wir hingehen nur wenig Tiere gesehen. Das hängt aber einfach mit verschiedenen Faktoren zusammen.



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Dauer der Touren

Die Touren haben alle unterschiedliche Länge. Du kannst Touren für 2 Stunden buchen aber auch für den ganzen Tag. Meist geht es früh am Morgen zwischen 5 und 6 Uhr los. Dann bist du entweder bis zu 4, 6 oder 8 Stunden unterwegs. Es gibt aber auch noch mehrstündige Bush-Walks, Nachtfahrten, Sunset-Drives und andere Ausflüge. Wenn du selbst mit dem Auto fährst, bestimmst du natürlich die Länge deiner Safari. Wir haben Halbtagestouren und Ganztagestouren mitgemacht. Die Ganztagestouren starten früh am Morgen mit Stop zum Lunch in einem der größeren Camps (z.B. Skukuza). Nach dem Mittag macht man sich dann meist wieder auf den Rückweg. Dann ist man gegen 15 oder 16 Uhr wieder zurück in der Unterkunft.


Viele fragen uns, welche Ausrüstung wir auf unseren Reisen immer dabei haben? Wir zeigen dir im folgenden Beitrag unsere Kameras und Objektive

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Zebra-Baby bei der Mutter – Krüger Nationalpark

Unsere besten Safari Tipps

  • Tour direkt bei Parkeröffnung starten
  • Karte des Parks in einem Shop kaufen
  • Fernglas auf keinen Fall vergessen
  • Objektiv mit Mega-Zoom (www.mietdeinobjektiv.de)
  • genügend Essen und Trinken mitnehmen
  • immer im Auto bleiben!!!
  • Sonnencreme nicht vergessen
  • Tierbeobachtungsbretter der Camps anschauen
  • zu den Wasserlöcher fahren
  • Strecken im Park nicht unterschätzen
  • Pausen machen in den Camps/Restaurants
  • nicht nur auf den Hauptstraßen fahren

Safari-Packliste

Wir haben uns vor der Reise genau überlegt, welche Sachen und Dinge wir mit nach Südafrika nehmen wollen. Als erstes landete ein Fernglas* im Rucksack. Das wollten wir auf keinen Fall vergessen. Damit konnten wir das eine oder andere Tier entspannt aus der Ferne beobachten. Außerdem haben wir uns vorab ein Zoom-Objektiv* ausgeliehen (zum Anbieter). Mit dem 100 – 400mm von Canon waren wir wirklich bestens ausgestattet. Mit der Brennweite kannst du wirklich von weit weg die Tiere fotografieren und beobachten. So mussten wir nie dicht heranfahren und die Tiere „belästigen“.

Bei der Kleidung kannst du wirklich normale Sachen anziehen. Am besten immer helle Kleidung. Grundlegend brauchst du aber keine bestimmten Hosen oder Shirts. Wir haben leichte, lange Hosen getragen und ein normales 0815-Shirt. Zum Abend hin wird es meist doch recht frisch. Bei Ganztagestouren also unbedingt Pulli einpacken. Und bloß nicht die Sonnencreme* vergessen. Die Sonne kann ziemlich fies sein im Krüger Nationalpark. Und da die meisten Jeeps offen sind, bist du vor der Sonne nicht überall geschützt. Mückenspray* solltest du eher immer dabei haben. Trage das am besten mehrmals am Tag auf die Haut.

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Unterkünfte im Park

Mittlerweile gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Krüger Nationalpark. Von staatlichen Camps bis zur Luxus Lodge ist hier wirklich für jeden Geldbeutel etwas dabei. Dabei raten wir dir dringend, frühzeitig zu buchen! Besonders die günstigeren Camps im Süden (Skukuza, Lower Sabie) sind oftmals Monate im Voraus ausgebucht. In den Camps hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Unterkünften. Vom einfachen Zeltplatz über Safari-Zelte, Bungalows, Familien-Hütten oder Doppelzimmer. In den Unterkünften kannst oft auch Einkaufen, im Restaurant essen, Wäsche waschen und kochen.


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Krüger Nationalpark Südafrika – Das Skukuza Main Camp

Solltest du im Park übernachten, musst du das bei der Parkeinfahrt angeben. Bei der Ausreise musst du dann nämlich ein „Exit-Permit“ von der Unterkunft vorlegen. Diese bekommst du an der Rezeption deiner Unterkunft. Die Eintrittspreise für den Park (Daily Conservation Fee) kannst du direkt bei der Buchung auf Sanparks bezahlen. Wir haben im Skukuza Camp in einem Bungalow übernachtet. Diese sind einfach ausgestattet, bieten aber alles, was man braucht. Diese Hütte gibt es ab 88€ pro Nacht. Günstiger sind die kleinen Hütten im Lower Sabie zum Beispiel. Da gibt es eine Nacht bereist ab 26€.


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Restaurant und Terrasse im Skukuza Camp

Weitere Lodges im Park


Unterkünfte außerhalb des Parks

Sollte schon alles ausgebucht oder zu teuer sein, kannst du auch wunderbar außerhalb des Parks übernachten. Viele übernachten in Hazyview oder im Marloth Park (südlich des Parks). Weitere Städte im Umkreis sind Numbi, White River, Nelspruit oder auch Malelane. Es ist oft preisgünstiger, außerhalb des Parks zu übernachten. Allerdings musst du dann am Morgen entweder selbst zum Park fahren oder eine Tour buchen. Wir haben in ganz wunderbaren Unterkünften übernachtet und stellen dir diese im folgenden Abschnitt etwas genauer vor.


Hamilton Parks Country Lodge

Die Hamilton Parks Country Lodge* befindet sich 10 Minuten von Hazyview entfernt in ruhiger Lage. Inmitten von 250 Hektar ursprünglichen Buschlandes kannst du hier entspannen und lecker Essen. Die Unterkünfte sind gemütlich eingerichtet mit Bett, Tisch, Sitzmöglichkeiten und großem Badezimmer. Auf der Veranda kannst du bei gutem Wetter die Sonne genießen oder in den Pool springen. Am Morgen gibt es ein kontinentales Frühstück und am Abend ein 3-Gänge-Menü. Von der Unterkunft aus sind es rund 20 Minuten bis zum Numbi Gate des Krüger Nationalparks.


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Unsere Unterkunft nahe Hazyview – Hamilton Country Lodge

Nkambeni Safari Camp

Direkt vor dem Numbi-Gate befindet sich das Nkambeni Safari Camp*. Hier haben wir 2 Nächte verbracht und tolle geführte Touren durch den Krügerpark unternommen. Untergebracht waren wir in einfachen Holzhütten mit kleiner Veranda und offener Dusche. Im großen Restaurant gibt es am Morgen ein kontinentales Frühstück und am Abend ebenfalls Buffett. An der Bar kannst du am Abend noch einen Absacker schlürfen. Der große Pool war vor allem bei den warmen Temperaturen eine super Abkühlung. Im Camp kannst du verschiedene Safari-Touren buchen. Bis zum Eingang des Parks waren es nur 5 Fahrminuten. Tiere des Krüger Nationalparks kommen hier direkt an den Zaun der Unterkunft ran. Was ein Erlebnis!


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Unsere Unterkunft nahe Krügerpark – Nkambeni Camp

La Kruger Lifestyle Lodge

Eine richtig tolle Unterkunft ist die La Kruger Lifestyle Lodge* im Marloth Park. Dieser ist nur 30 Minuten vom Crocodile Gate im Süden des Krügerparks entfernt. Den Marloth Park können wir generell sehr empfehlen. Dort findest du viele tolle Unterkünfte zu fairen Preisen und bist nicht weit vom Krügerpark entfernt. Die Lodge ist wunderschön in die Natur integriert und erwartet Dich mit Pool, Liegen, Sonnenterrasse, leckerem Essen und sehr schicken und modernen Zimmern. Am liebsten wären wir eine ganze Woche dort geblieben. Vor allem nach einem langen Safari-Tag kannst du hier wunderbar entspannen.


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Die wunderschöne La Kruger Lifestyle Lodge

Villa Kruger im Marloth Park

Die letzten Tage waren wir im Marloth Park noch in einem wunderschönen Haus (Villa Kruger*) untergebracht. Dieses befindet sich gleich nebenan von der La Kruger Lifestyle Lodge. Das Haus verfügt über ein riesiges Master-Schlafzimmer mit Balkon, einem großen Wohnzimmer mit Küche, Esstisch, einem weiteren Doppelzimmer und einem Zimmer mit Doppelstockbetten. Draußen gibt es eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten, einen kleinen Pool und einer Futterstelle. Das Haus ist perfekt ausgestattet und bietet wirklich alles, was man braucht. Auch das Wifi war top! Wir bekamen sogar Besuch von Kudus, Warzenschweinen und Affen. Diese Tiere (und andere) laufen nämlich frei in diesem Park herum.


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Unser Häuschen im Marloth Park

Öffnungszeiten des Parks

Der Park hat je nach Monat verschiedenen Öffnungszeiten. Die Camps in den Parks öffnen in einigen Monaten etwas früher. Übernachtest du also in einem Camp in Park, kannst du am Morgen früher starten als die Leute, die erst noch von außen durch die Gates fahren müssen. Diese öffnen im Dezember, Januar und Februar erst eine Stunde später. Starte auf jeden Fall so früh, wie nur möglich. Die Tiere sind zu dieser Tageszeit am aktivsten.


Januar: 05:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Februar: 05:30 Uhr bis 18:30 Uhr
März: 05:30 Uhr bis 18:00 Uhr
April: 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Mai: 06:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Juni: 06:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Juli: 06:00 Uhr bis 17:00 Uhr
August: 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr
September: 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Oktober: 05:30 Uhr bis 18:00 Uhr
November: 05:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Dezember: 05:30 Uhr bis 18:30 Uhr


Malaria im Krüger Park

Malaria im Krüger Nationalpark ist ein wichtiges Thema, welches man nicht unterschätzen sollte. Besonders in den Monaten zwischen Oktober und April besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Vor allem nachts soll die Malariagefahr am höchsten sein. Tagsüber besteht wohl keine Gefahr. Die tropische Krankheit ist vor allem in Sumpfgebieten Afrikas stark verbreitet. Die Wahrscheinlichkeit, von einer Anophelesmücke gestochen zu werden, liegt bei 1 – 24.000. Das Risiko ist also gering, sollte dennoch auf keinen Fall unterschätzt werden.


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Im Krüger Nationalpark gibt es viele wunderschöne Vogelarten

Die Mücke ist vor allem in den Dunkelstunden sehr aktiv. Zu dieser Zeit solltest du also möglichst helle Kleidung tragen. Die Mücke sticht gerne in Fußgegend und in die Kopfhaut. Am besten sind also lange Hosen, festes Schuhwerk mit Socken und Kopfbedeckung. In den meisten Unterkünften gibt es zudem Netze/Fliegengitter und Moskitolampen. Achte darauf, dass deine Unterkunft eine Klimaanlage hat. Mücken mögen nämlich keine Kälte. Besorge dir zudem vor Ort ein Mückenspray.

Offiziell wird wird zudem angeraten eine Malariaprophylaxe einzunehmen. Bespreche das am besten mit deinem Arzt. Einige Medikamente müssen schon 10 Tage vor und noch nach der Reise eingenommen werden. Viele Medikamente davon sind allerdings nicht für Kinder und Schwangere geeignet. Auch solltest du dir die Nebenwirkungen genau erklären lassen. Lass dich von diesem Thema aber nicht verängstigen. Die Gefahr ist gering, wenn du nicht ganz unvorbereitet in das Thema stolperst. Du kannst mit unseren oben genannten Tipps, der richtigen Lage der Unterkunft und der Reisezeit die Gefahr deutlich minimieren.


Fazit Krüger Nationalpark

Für uns war es eine der schönsten Reisen, welche wir je gemacht haben. Südafrika ist ja eh eines unserer liebsten Länder. Doch dieses Mal durften wir viele neue wunderschöne Ecken des Landes kennenlernen. Wir hatten unglaublich magische und einzigartige Tage in diesem Nationalpark. Noch nie haben wir viele dieser Tiere in freier Wildbahn gesehen. Es war so unglaublich schön die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Wir können eine Reise in den Park nur jedem ans Herz legen. Der Park ist sehr gut ausgebaut, es gibt zahlreiche Unterkünfte und die Preise sind für Essen, Benzin, Unterkunft, Safari etc. noch sehr human.

Wir empfehlen auf jeden Fall mindestens 2 volle Tage im Park. Man kann immer mal Pech haben und an einem Tag nicht so viele Tiere sichten. Auch kann es sein, dass das Wetter nicht mitspielt. Daher ist es besser, wenn du noch einen oder zwei Tage als Puffer hast. Tipp: Wenn du den Krüger Nationalpark besuchst, solltest du unbedingt auch die Panorama Route erkunden. Diese Strecke in Mpumalanga zählt zu den schönsten des ganzen Landes. Ebenfalls ein Abstecher wert ist die Genesis-Route südlich vom Krüger Nationalpark.


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Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten. Auf unserer Südafrika Länderseite findest du viele weitere Tipps und Beiträge über die Garden Route, die Panorama Route, das De Hoop Nature Reserve, den Addo Elephant Park, über Südafrika Reiseführer, der besten Reisezeit, Visum für Südafrika vieles mehr.


Unsere Reise durch die Region Mpumalanga fand in Kooperation mit dem South African Tourism Board statt. Alle Meinungen und Ansichten bleiben davon wie immer unberührt. 

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