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Datensicherung auf Reisen – Sichern von Fotos und Co.!

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Januar 10, 2017

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Auf Reisen und im Urlaub hat man meist das Handy, die Kamera und sogar ein Tablet oder Laptop dabei. Und sind wir mal ehrlich, Datensicherung ist selbst zu Hause kein Thema dem wir viel Aufmerksamkeit schenken. Wie ist das dann erst im Urlaub? Datensicherung auf Reisen? Ach nicht jetzt! Da erscheint uns der Wetterbericht der nächsten Tage sehr viel wichtiger zu sein. Können wir morgen wieder an den Strand?

Dabei produzieren wir gerade im Urlaub fleißig Daten. Man knipst Fotos bis der Auslöser glüht, filmt wie schön sich die Fischerboote in den Wellen wiegen, schießt Erinnerungsfotos für die härtesten Tage des Jahres – die nach dem Urlaub.

Und plötzlich die böse Überraschung: alle Bilder und Videos sind weg! Dabei wurden sie noch gar nicht gesichert! Tja, leider zu spät. Unsere besten Freunde hatten sogar ihre Action-Kamera im Meer verloren. Mit der Kamera waren nun auch alle Bilder weg. Das war sehr ärgerlich, hätte man doch bloß am Vortag die Bilder gesichert. So wären zumindest nicht all die wunderbaren Momente auf dem Meeresboden versunken.

Speicherkarten können zudem auch einfach den Geist aufgeben, schnell mal verschwinden oder Fehlermeldungen anzeigen. Auch können sie durch salzhaltige Luft, sehr kalten oder heißen Temperaturen  nich mehr lesbar sein. All das muss aber nicht sein und man muss es erst gar nicht darauf ankommen lassen. Wir zeigen dir, auf welche Dinge du beim Thema Datensicherung auf Reisen achten musst.



1. Datensicherung auf Reisen – Speicherkarten und Aufbewahrung

Im Urlaub können schnell viele Fotos entstehen, im Schnitt sind es laut einer Umfrage sogar 100 Bilder am Tag. Wenn man sich vor Augen hält, dass ein Foto gerne mal 5 MB groß ist, sind es in einer Woche ca. 3,5 GB Datenvolumen. Dabei geht es jedoch weniger um die Menge der Daten, als um die Menge der Erinnerungen, die damit abgespeichert wurden.


Lieber mehrere Speicherkarten mit kleiner Kapazität!

Du solltest im Urlaub und auf deinen Reisen mehrere Speicherkarten dabei haben. Nehme aber nicht nur eine Karte mit großer Kapazität mit! Sie haben zwar ein hohes Speichervolumen, bei einem Defekt oder Verlust ist der Schaden aber auch ein sehr viel größerer. Du wirst dich richtig ärgern! Dann ist nämlich auf einem Schlag alles weg. Nimm‘ lieber mehrere Karten mit weniger Kapazität mit. So bist du gezwungen, häufiger die Karten zu wechseln.

Filmst du gerne im Urlaub, solltest du auch auf eine schnelle Schreibgeschwindigkeit (90 MB/Sek) achten. Auch brauchst du beim Filmen viel mehr Speicherkapazität. Aber auch hier gilt: lieber häufiger die Karte wechseln.


Nicht alles gleich löschen!

Lösche deine Daten auf den Karten aber nicht sofort. So lange du noch weitere leere Karten hast, lass‘ deine Bilder erst einmal auf der Speicherkarte. Aussortieren und leeren kannst du auch ganz in Ruhe, wenn du wieder Zuhause bist. Wichtig aber: wenn du die Möglichkeit hast, die Bilder auf einem zweiten Medium zwischen zu speichern, tu es! Vielleicht hast du dein Laptop, Tablet oder eine Festplatte zur Hand? Umso besser!

Wir haben 6 Speicherkarten dabei, da wir viele Fotos und Videos machen. Auch weil wir Speicherkarten gelegentlich mit einem kleinen Lesergerät als „USB“- Speicher  zweckentfremden. Dabei kaufen wir stets von den beiden Anbietern SanDisk und Transcend. Einige Karten haben 32 GB, einige sogar 64 GB. Für unsere Action Kameras brauchen wir zudem micro SD-Karten. 32 GB kann man schon für knapp 10€ bei Amazon erwerben.



Damit die Karten geschützt sind, empfehlen wir ein kleines Aufbewahrungs-Case. So kannst du sie gegen Wasser und Stößen schützen, leichter transportieren und sortieren. Ein kleiner Tipp: volle Karten kannst du auf einer Seite anordnen, leere auf der anderen. So weißt du immer welche Karte du noch verwenden kannst. Solltest du kein Case mit in den Urlaub nehmen wollen, dann solltest du zumindest jede Karte in der Originalhülle aufbewahren.


Behandel‘ deine Speicherkarten gut!

Ganz wichtig: lagere deine Speicherkarten sauber und trocken. Flüssigkeiten sind immer fies und gemein. Auch ist es besser, die Karten nicht lose in der Tasche umherfliegen zu lassen (Speicherkarten Case). Formatiere deine Karte vor der Nutzung. So sind Datenfehler unwahrscheinlicher, da die Karte bereits beschädigte Sektoren bei der Formatieren automatisch deaktiviert hat.

Woran man auch oft nicht denkt: Jeder schreibende Zugriff auf die Daten der Speicherkarte birgt Gefahren. Lösche und bearbeite deine Fotos also lieber nicht direkt in der Kamera. Aussortieren und „aufhübschen“ kannst du dann Zuhause am Laptop oder PC.


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Und was ist, wenn die Karte doch mal aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert? Raus aus der Kamera, Schreibschutz aktivieren und Zuhause in Ruhe mit einer Rettungs-Software die Daten wieder herstellen. Meistens klappt das reibungslos mit allen Bildern. Zumindest, wenn deine Karte im Lesegerät noch erkannt wird. Wenn nicht, dann musst du dir professionelle Hilfe holen. Dieser Service kann allerdings ganz schön ins Geld gehen.


2. Datensicherung auf Reisen – externe Festplatten und UBS Sticks

Du willst unterwegs deine Fotos und Videos sichern? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Hast du dein Laptop dabei ist es ganz einfach. Spiele deine Fotos einfach von der Speicherkarte direkt auf deinen Laptop. Anschließend kannst du diese Bilder noch auf die externe Festplatte (zum Beispiel Transcend Anti-Schock*) ziehen. So sollten deine Bilder bestens gesichert sein.

Kleiner Tipp: Du solltest deine Speicherkarte vor dem Einstecken ins Laptop mit dem kleinen Schieber immer mit Schreibschutz versehen. Das verhindert zum einen, dass du nicht aus Versehen Fotos löscht und zum anderen auch Datenfehler, die durch das Lesegerät entstehen können.

Auch kannst du deine Kamera mit einem Kabel direkt mit dem Laptop verbinden, wir empfehlen aber eher die Methode direkt über die Speicherkarte. Wir nutzen 2 Festplatten mit jeweils 1 TB Kapazität (das ist sehr viel!). So haben wir genügend Speicherplatz für die riesigen Datenmengen, die bei uns immer wieder anfallen.


Wifi und OTG Funktionen

Viele Kameras sind bereits Wifi-fähig. So kannst du zum Beispiel dein Smartphone mit deiner Digitalkamera verbinden und die Fotodaten direkt aufs Handy kopieren. Auch wenn du nur mit einem Smartphone Fotos schießt, kannst du die Bilder direkt auf einen USB-Stick oder einer Festplatte sichern. Dafür nutzt du die „OTG“ Funktion. „OTG“ heißt soviel wie „on-the-go“. Mit dieser Funktion kannst du dein Handy direkt mit USB-Geräten verbinden.

Dafür gibt es OTG-fähige USB-Sticks und Kabel*, die neben dem normalen USB-Anschluss noch einen MICRO-USB-Anschluss für Handys und Tablets besitzen. Mit diesem Kabel kannst du USB-Sticks und Kartenlesegeräte (USB Kartenlesegerät Ugreen*) an dein Tablet/Smartphone anschließen. So kannst du mit Hilfe des Dateimanagers deines Handys auf den USB-Stick zugreifen und die Bilder entsprechend kopieren.

Eine weitere Möglichkeit bieten dir Multifunktions-Mini-Router*. Mit diesem Gerät kannst du deine Fotos von der SD-Karte direkt auf einen USB-Stick kopieren. Dieser Router liefert Anschlüsse für USB-Speicher und SD-Karten. Steuern kannst du den Speichervorgang mittels einer App über dein Smartphone oder Tablet.

Alle genauen Informationen zum Speichervorgang und Ablauf solltest du dir vor deiner Reise durchlesen. Wichtige Info: Der Router funktioniert auch super als Akku, falls das Handy mal wieder leer ist (Power Bank) oder als Wifi-Router und Repeater.


3. Datensicherung auf Reisen – Online Dienste

Heutzutage geschieht fast alles nur noch online. So auch die Datensicherung. Moderne Digitalkameras können per Wifi direkt Bilder an eine Cloud (Online Speicherplatz) senden. Du solltest aber ausreichend Power haben, da dieser Vorgang sehr stromintensiv ist. Deine Kamera kannst du aber auch per Bluetooth mit deinem Smartphone verbinden (Tethering).

Die meisten Anbieter sind nicht kostenlos und gewähren oft nur einen begrenzten Speicherplatz ohne Gebühren. Wir nutzen schon seit Jahren den Online-Dienst DropBox. Du bekommst zu Beginn 2 GB kostenlos an Speicher. Wenn du mehr Speicherplatz benötigst, kannst du dir weiteren Platz dazu kaufen. Auch hier gibt es verschiedene Modelle, wie zum Beispiel DropBox Business mit 1 TB für monatlich 8,25€.


Verwalten, Speichern und Bearbeiten

Und auch Google Drive ist ein wirklich guter Anbieter. Dort stehen dir 15 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Auch nutzen wir den Dienst für den Austausch von Dokumenten und als „gemeinsame Schreibtischablage“ für viele Arbeiten. Wir können gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, diese teilen und ändern. Das erleichtert uns oft eine Menge Arbeit. Auch das Kommunizieren hierüber ist sehr einfach und komfortabel.

Besitzer von iPhone, iPod oder iPad können ihre  Fotos auch in der iCloud ablegen. Dieser Onlinespeicher kommt von Apple und beschert dir 5 Gigabyte Speicherplatz. In der Fotoapp kannst du einstellen, ob die Bilder nach dem knipsen direkt in der Cloud gesichert werden sollen. Auf dem Mac erscheinen die Fotos anschließend im entsprechenden Foto-Ordner. Nutzer von Windows müssen sich das iCloud Control Panel herunterladen, um am PC auf die iCloud-Daten zugreifen zu können.

Mit dem Dienst iDrive kannst du wichtige Inhalte und Daten in deine Cloud ablegen. 5 Gigabyte sind kostenlos und mit dem sogenannten „Now-Knopf“ kannst du deine Ordnerinhalte uploaden.

Bist du Amazon Prime Kunde? Dann kannst du sogar den unbegrenzten Fotospeicher nutzen. Amazon Kunden ohne Prime-Mitgliedschaft erhalten immerhin 5 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz.

Zenfolio ist eine hervorragende Plattform um Fotos zu speichern. Für nur 5€ im Monat bekommst du unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Richtig cooles Feature: du kannst eine Webseite erstellen, auf welcher du deine Reisefotos verkaufen kannst. So kannst du im besten Fall sogar etwas Geld damit verdienen.


Adobe Creative Cloud

Zur Bearbeitung und Aufbewahrung von Bildern nutzen wir zudem Adobe Lightroom. Hier kann man seinen Bildern nicht nur den letzten Schliff verleihen, sondern die Bilder auch verwalten, aussortieren und strukturieren. Wir nutzen das Monats-Abo der Creative Cloud für nur 11,89€ im Monat. Mit dabei ist sogar Photoshop. Das Beste daran: du bekommst immer die aktuellste Version und musst dir keine neue kaufen. Keine Lust auf Abo? Du kannst auch eine einmalige Lizenz erwerben (Adobe Lightroom 6*).

Fazit: Da wir eh immer den Laptop dabei haben, sowie Speicherkarten und Festplatten, können wir unsere Daten einfach absichern und speichern. Auch nutzen wir mit Zufriedenheit Online-Dienste, wie DropBox, Google Drive oder Adobe. Die Sicherung über das Handy, per WLAN-Verbindung der Kamera oder über ein OTG-Kabel ist für unterwegs wohl die einfachste Lösung um vor allem Bilder zu sichern.


4. Datensicherung auf Reisen – Dokumente & Online Dienste

Neben all den Foto- und Videosicherungen sollte man auch die wichtigen Dokumente nicht vergessen. Es kann immer passieren, dass du unterwegs bestohlen wirst oder wichtige Dinge verlierst. Dein heiligstes Reisedokument ist dein Reisepass und diesen solltest du auch nie aus den Augen verlieren. Vor deiner Reise solltest du eine Kopie davon machen und dir diese Kopie zum Beispiel an deine E-Mail senden. So hast du im Notfall immer einen „Plan B“.


Kopien wichtiger Dokumente

Aber auch der Impfpass, die Kreditkarten, Verträge, dein Führerschein, Versicherungspolicen oder deine Krankenkassenkarte sind enorm wichtig. Wir haben solche Dokumente vorab eingescannt und bei DropBox abgelegt. Hier haben wir verschiedene Ordner angelegt um uns schnell zurechtzufinden. Neben diesen Dokumenten haben wir hier auch Fotos gesichert. Da wir beide Zugriff zu diesem Konto haben, können wir unabhängig voneinander Daten kopieren, hochladen, verschieben oder downloaden.

Falls du keinen Scanner Zuhause hast, gibt es auch andere Möglichkeiten. Probiere zum Beispiel die App CamScanner aus. Mit diesem mobilen Scanner kannst du Dokumente verwalten, sichern, scannen und teilen. Egal ob Rechnung, Vertrag, Briefe, Quittungen oder andere Dokumente – die App hilft dir dabei.

Um unser Haushaltbuch zu führen und zu verwalten oder wichtige Texte zu speichern, nutzen wir Google Drive. Wie schon oben erwähnt, bietet der Online-Dienst 15 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Wir können Dokumente (Texte, Tabellen, To-Do-Listen etc.) anlegen, teilen und bearbeiten. So können wir beide gleichzeitig an Projekten arbeiten und unsere Ideen strukturieren und ordnen.

Generell ist aber wichtig, dass du Dokumente mit einem Passwort anlegst. So kannst du zum Beispiel einer Excel-Tabelle mit sensiblen Daten einem Passwort zuordnen. Sicher ist sicher!


5. Datensicherung auf Reisen – das richtige Passwort 

Sind wir mal ehrlich, wir haben weniger individuelle Passwörter als wir eigentlich haben sollten. Ob Online-Banking, Facebook-Profil, Instagram, Amazon, E-Mail oder PayPal – gute Passwörter sind aber der Schlüssel für eine sichere Identität im Netz. Kriminelle Hacker warten jedoch nur darauf, die eine Lücke im System zu finden. Immer wieder wird einem gepredigt, nicht leichtsinnig mit digitalen Zugangsschlüsseln zu sein. Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die unvorsichtig mit ihren Passwörtern sind. Und wusstest du, dass es eine Liste gibt mit den am häufigsten geknackten Passwörtern gibt? Schau mal rein! Wir hoffen, dass deine Passwörter nicht dabei sind!


Tipps für das Erstellen von Passwörtern

1. Was ist bei der Wahl eines Passworts also zu beachten? Je länger ein Passwort ist, desto mehr Kombinationen gibt es auch, die ein Angreifer ausprobieren müsste, um deinen „Code“ zu knacken. Scheue dich also nicht davor, mehr Zeichen also üblich zu verwenden. Die Länge ist entscheidender als die Komplexität (mindestens 10-12 Zeichen). Safety First!

2. Die Reihenfolge ist wichtig, dennoch sollte dein Passwort so „unlogisch“ wie möglich sein. Zeichen sollten unwillkürlich gewählt werden, nicht in logischer Reihenfolge (Beispiel: 12345). Verwende möglichst viele verschiedene Zeichen, wie zum Beispiel: „Ubs792nYkjdls“. Allerdings solltest du „Ä“,“Ö“,“Ü“ und „ß“ vermeiden, vor allem weil im Ausland die Tastaturen völlig verschieden sind.

3. Hacker sind aber nicht dumm und wenden verschiedene Strategien an. Eine dieser Strategien ist das sogenannte „Dictionary Attacks“ (Wörterbuchattacken). Hier werden Wortschätze in bestimmte Sprachen und Themengebiete automatisch durchkämmt. Mit der sogenannten „Common Word Attack“ probiert man gängige Wörter und Zeichenkombinationen aus, die eben gerne als Passwort verwendet werden. Vermeide also lange Wörter und Sätze, wie zum Beispiel „ich wohne in Berlin“ oder „Bootsführerschein“.

4. Unsicher sind ebenfalls Wörter aus dem Duden in Kombination mit Zahlen (Hallo1988 oder H4llo). Auch Postleitzahlen, Telefonnummern, Geburtsdaten oder Namen der Kinder, Eltern und Haustiere sind nicht zu empfehlen.

5. Ändere regelmäßig deine Passwörter und verwende alte Passwörter nicht ein zweites Mal. Vor allem wenn du viele Dienste im Netz nutzt, die eine Anmeldung per E-Mail erfordern, solltest du nicht immer die Adresse wählen, mit welcher du wichtigen Mailverkehr abwickelst. Wichtig: das gleiche Passwort bei verschiedenen Diensten ist TABU!

6. Hast du Passwörter so gespeichert, so dass du diese bei Neuanmeldungen nicht mehr eingeben brauchst? Generell sehr gemütlich und komfortabel. Was aber wenn dein Laptop oder Smartphone geklaut wird und Fremde nun Zugriff auf diese Accounts haben? Man mag es sich kaum vorstellen. Verzichte auf diese automatische Funktion und trage deine Daten lieber immer wieder aufs Neue ein.


6. Datensicherung auf Reisen – Passwort Manager 

Und wie soll man sich all die komplexen Passwörter nun merken? Ganz wichtig: nie auf einem Zettel schreiben und ins Portemonnaie oder sonst wo hin stecken. Dafür gibt es heutzutage smartere Möglichkeiten. Zum Beispiel ein sogenannter Passwort-Manager. Hier kannst du alle deine Passwörter sicher abspeichern. Du brauchst lediglich ein „Master-Passwort“, mit welchem du Zugang zu der Datenbank hast. Heißt also: nur noch ein Passwort merken und hunderte Passwörter abrufbereit haben. Cool oder?

Dieses Master-Passwort solltest du natürlich genauestens überdenken und anlegen. Hierzu ließ dir noch einmal den vorherigen Abschnitt in Ruhe durch. Du kannst dir über den Passwort-Manager auch ein komplexes Passwort generieren lassen. Dein Hauptkennwort kannst du als Schlüsseldatei auf einen USB-Stick ziehen oder anderweitig sichern. Sei aber auch hier vorsichtig!

Wichtig zu wissen: all deine Daten werden stets verschlüsselt gespeichert! Die Programme verschlüsseln aber meist nicht nur deine Kennwörter, sondern die gesamte Datenbank. So kommen im Idealfall starke Verschlüsseldungsalgorithmen zum Einsatz. Die Passwörter liegen also verschlüsselt auf dem Server. Erst mit deinem Master-Passwort wird das Passwort entschlüsselt.

Du brauchst natürlich dauerhaft Zugang zu deinen Passwörtern. Für den Fall einer Beschädigung raten wir deshalb, regelmäßig eine Sicherungskopie zu machen. Denn wenn du nun keines deiner einzelnen Passwörter weißt, wirst du erhebliche Probleme und Aufwand haben, an diese Passwörter zu gelangen. Mit einem Master-Kennwort im Browser kannst du zudem Kennwörter ausreichend schützen. Und ohne Eingabe dieses Master-Passworts kannst du die gespeicherten Passwörter nicht nutzen.

Viele Manager bieten die Funktion, einen Sicherheitscheck durchzuführen. So siehst du direkt, ob deine Passwörter gut oder schlecht gewählt sind.


Testsieger „Dashlane“

Wir benutzen das Programm Dashlane. Es gibt aber noch viel weitere Anbieter auf dem Markt. Dashlane ist Testsieger im Ranking und besticht vor allem durch die einfache Handhabung. Die Auswahl an Sicherheitsfunktionen ist riesig, nur das Hilfe-Center ist ausschließlich auf englischer, französischer und spanischer Sprache aufrufbar. Das Beste daran ist jedoch: dieser Passwort-Manager ist gratis! 

Einen guten Überblick über die Anbieter von Passwort-Managern findest du hier: Netzsieger – Passwort Manager.


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Anmerkung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Netzsieger entstanden. Dennoch sind alle Aussagen und Meinungen in diesem Bericht unsere eigenen!

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