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Unsere Reisekreditkarten: Welche wir wirklich nutzen & empfehlen

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Ja, welche Reisekreditkarte ist denn nun aktuell die beste? Diese Frage stellen sich vermutlich viele von Euch, wenn es ins Ausland gehen soll. Zuhause ist man es ja gewohnt, am nächsten Automaten einfach Geld zu ziehen. Aber wie ist es in einem anderen Land? Wechselstube oder Geldautomat? Bargeldlos oder doch lieber Cash? Girocard, Visacard oder Mastercard?

Es gibt viele Kreditkarten zum Reisen und jede hat so ihre Vor- und Nachteile. Da muss man erst einmal eine geeignete Kreditkarte für sich finden und vor allem das Kleingedruckte lesen, denn nicht jede Kreditkarten eignet sich auch für Reisen ins Ausland.

Aus diesem Grund haben wir diesen Beitrag erstellt, um dir die lange Suche zu erleichtern. Wir stellen dir unsere aktuellen 4 Reisekreditkarten vor und geben dir nützliche Tipps für die Nutzung. Viel Spaß beim Stöbern!



Für Lesefaule: Unsere Reisekreditkarten im Alltag

Hier siehst du auf einen Blick, welche Reisekreditkarten wir nutzen und wofür wir sie im Alltag und auf Reisen einsetzen.

Platz 1Platz 2Platz 3Platz 4
BankDKB DebitDKB KreditHanseaticAMEX
Kart
DebitkarteKreditkarteKreditkarteKreditkarte
Gebührkeine2,49 €/mtl.Keine20 €/mtl.
Geld abhebenkostenloskostenloskostenloskostenlos
Bezahlenkostenloskostenloskostenloskostenlos
Girokonto?JaJaNeinNein
Linkhier beantragen*hier beantragen*hier beantragen*hier beantragen*

🥇 Platz 1: DKB Debit

Die DKB Debitkarte* nutzen wir vor allem im Alltag und für Zahlungen unterwegs. Das Geld wird direkt vom Konto abgebucht, wodurch du immer den Überblick behältst.

Mit Aktivstatus kannst du weltweit kostenlos bezahlen und Geld abheben, was die Karte für uns zur wichtigsten im täglichen Einsatz macht.

Sie funktioniert fast überall problemlos, kann aber bei Kautionen, zum Beispiel beim Mietwagen, an ihre Grenzen kommen. Für uns ist sie die perfekte Ergänzung zur „richtigen“ Kreditkarte.

‼️ Hinweis: Ein Aktivkunde bei der DKB bist du, wenn monatlich mindestens 700 € auf deinem Girokonto eingehen und du dadurch von besseren Konditionen wie kostenlosem Bezahlen und Abheben weltweit profitierst.


🥈 Platz 2: DKB Kredit

Die DKB Visa Kreditkarte* nutzen wir vor allem für Mietwagen, Hotels und überall dort, wo eine echte Kreditkarte für Kautionen benötigt wird.

Im Alltag spielt sie für uns keine große Rolle, ist auf Reisen aber unverzichtbar. Mit Aktivstatus kannst du auch hier weltweit kostenlos bezahlen und Geld abheben. Voraussetzung ist ein DKB-Girokonto.


🥉 Platz 3: Hanseatic Bank GenialCard

Die Hanseatic GenialCard* ist unsere Backup-Karte und gleichzeitig eine der besten kostenlosen Reisekreditkarten. Du brauchst kein Girokonto und kannst weltweit kostenlos bezahlen und Geld abheben.

Eigentlich ist sie für viele sogar die beste Wahl, weil du kein zusätzliches Konto eröffnen musst und trotzdem alle wichtigen Vorteile bekommst. Bei uns liegt die DKB nur vorne, weil wir dort schon seit über 15 Jahren Kunde sind und das Gesamtpaket für uns einfach passt.

Wenn du kein DKB-Kunde bist, ist die Hanseatic GenialCard für uns eine absolute Top-Empfehlung. Wir haben sie immer dabei, falls unsere Hauptkarte mal nicht funktioniert. Wichtig ist nur, dass du die Abrechnung im Blick behältst.


💳 Platz 4: American Express Gold

Die American Express Gold* haben wir uns damals vor allem wegen der Punkteprogramme und Zusatzleistungen geholt. Gerade zum Sammeln von Punkten war die Karte für uns lange interessant.

Mittlerweile ist sie für uns aber nicht mehr so attraktiv. Die Jahresgebühr liegt inzwischen bei rund 170 € und auf Reisen bringt sie uns im Vergleich zu anderen Karten weniger Vorteile. AMEX wird noch heute in vielen Ländern häufig nicht akzeptiert.

Sinnvoll ist sie vor allem dann, wenn du viel im Alltag mit Karte zahlst und gezielt Punkte sammeln möchtest oder Wert auf Zusatzleistungen wie Versicherungen legst. Auch für größere Ausgaben, bei denen du Punkte mitnehmen willst, kann sie sich lohnen.

Für reine Reisen würden wir sie aber nicht als Hauptkarte empfehlen. Sie kostet mittlerweile rund 20 € im Monat, bringt aber einige Extras mit, wie Reiseversicherungen, Shoppingguthaben, Taxiguthaben, Hotelguthaben und vieles mehr.



Wofür brauche ich eine Reisekreditkarte?

Ganz einfach: Mit deiner normalen EC-Karte kommst du im Ausland oft nicht weit. Viele Automaten akzeptieren sie nicht und wenn doch, zahlst du häufig hohe Gebühren.

Mit einer Reisekreditkarte bist du deutlich flexibler. Du kannst weltweit Geld abheben oder direkt vor Ort bezahlen. Und du musst nicht viel Bargeld mit dir herumtragen. Wenn das weg ist, ist es weg. Bei einer Kreditkarte kannst du sie im Notfall sperren lassen und bekommst dein Geld oft zurück.

Gerade auf längeren Reisen macht das einen großen Unterschied. Du musst nicht ständig Geld wechseln oder neue Bargeldquellen suchen, sondern hast alles bequem über eine Karte geregelt.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Weltweit bezahlen in Hotels, Restaurants und Geschäften
  • Geld abheben im Ausland ohne großes Chaos
  • Mehr Sicherheit als mit Bargeld
  • Kein ständiges Umtauschen von Geld
  • Oft inklusive Reiseversicherungen
  • Wird für Mietwagen fast immer benötigt
  • Einfaches Bezahlen von Flügen und Unterkünften online

👉 Kurz gesagt: Eine gute Reisekreditkarte spart dir Geld, Stress und im Zweifel richtig viele Nerven unterwegs.


Was macht eine optimale Reisekreditkarte aus?

Am Anfang waren wir bei dem Thema auch komplett lost. Gefühlt jede Karte klingt erstmal gut und dann verstecken sich die Kosten irgendwo im Kleingedruckten.

Darauf achten wir inzwischen immer:

  • Keine oder nur sehr geringe Jahresgebühr
  • Kostenlos Geld abheben weltweit
  • Keine oder möglichst geringe Fremdwährungsgebühren
  • Kein zusätzliches Girokonto nötig (Ausnahme z. B. DKB)
  • Apple Pay oder Google Pay nutzbar
  • Sinnvolle Zusatzleistungen wie Versicherungen

Was ist der Unterschied zwischen Kreditkarte und Debitkarte?

Bei einer Kreditkarte bekommst du einen Kreditrahmen. Du bezahlst heute und das Geld wird erst später von deinem Konto abgebucht, meist gesammelt einmal im Monat. Bei einer Debitkarte wird das Geld sofort abgebucht. Also wie bei deiner normalen EC-Karte, nur oft mit Visa oder Mastercard.

Kreditkarte

  • Zahlung wird später abgerechnet
  • Du hast einen festen Verfügungsrahmen
  • Wird bei Mietwagen und Hotels fast immer akzeptiert
  • Oft bessere Akzeptanz weltweit
  • Wichtig auf Reisen, vor allem für Kautionen (z. B. Mietwagen)

Debitkarte

  • Geld wird direkt vom Konto abgezogen
  • Kein Kreditrahmen
  • Funktioniert im Alltag meistens problemlos
  • Kann bei Mietwagen oder Hotels Probleme machen

💡 Unser Tipp: Für Reisen reicht eine Debitkarte allein oft aber leider nicht aus. Nimm mindestens eine echte Kreditkarte mit und zusätzlich eine Debitkarte als Backup.



Kann ich weltweit kostenlos Geld abheben mit einer Kreditkarte?

Ob du weltweit kostenlos Geld abheben kannst, hängt immer von deiner Kreditkarte ab. Es gibt inzwischen einige gute Reisekreditkarten, bei denen du keine Gebühren für Bargeldabhebungen zahlst. Das gilt dann oft auch im Ausland.

Ganz kostenlos ist es aber nicht immer. Zum einen können Banken vor Ort eigene Gebühren verlangen, auf die deine Kreditkarte keinen Einfluss hat. Zum anderen erheben manche Anbieter zusätzliche Kosten, wenn du in einer Fremdwährung Geld abhebst.

Wichtig ist deshalb, dass du dir vor der Reise genau anschaust, welche Bedingungen deine Karte hat. Ideal ist eine Kreditkarte ohne Abhebegebühren und ohne Fremdwährungsgebühr.

💡 Unser Tipp: Achte beim Abheben immer darauf, in der Landeswährung abzurechnen und lehne Umrechnungen am Automaten ab. So vermeidest du unnötige Zusatzkosten.


Kann ich weltweit kostenlos mit einer Kreditkarte zahlen?

Auch hier gilt: Es kommt auf deine Kreditkarte an. Mit guten Reisekreditkarten kannst du weltweit kostenlos bezahlen, egal ob im Restaurant, Hotel oder beim Shoppen. Voraussetzung ist, dass deine Karte keine Fremdwährungsgebühr verlangt.

Viele Kreditkarten berechnen nämlich zwischen 1 und 3 Prozent, wenn du in einer anderen Währung als Euro zahlst. Das fällt oft gar nicht direkt auf, summiert sich auf Reisen aber schnell. Zusätzlich kann es passieren, dass dir beim Bezahlen eine Umrechnung in Euro angeboten wird. Das wirkt im ersten Moment praktisch, ist aber meist teurer.

💡 Unser Tipp: Wähle immer die Zahlung in der Landeswährung und nutze eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr. So kannst du weltweit in den meisten Fällen wirklich kostenlos bezahlen.


Wie hoch sind die Kontoführungs- und Kreditkartengebühren?

Das ist je nach Karte sehr unterschiedlich. Es gibt inzwischen viele Reisekreditkarten ohne Jahresgebühr, aber auch Modelle, die dich 50 bis über 100 Euro im Jahr kosten können.

Wichtiger als die reine Jahresgebühr sind aber die laufenden Kosten im Alltag. Dazu gehören vor allem Fremdwährungsgebühren und Gebühren fürs Geldabheben. Beim Bezahlen in einer anderen Währung verlangen viele Karten etwa 0,5 bis 2 Prozent Aufschlag, teilweise sogar mehr.

Auch beim Geldabheben können schnell 2 bis 4 Prozent Gebühren anfallen, oft mit einer Mindestgebühr von ein paar Euro. Innerhalb der Eurozone zahlst du in der Regel keine zusätzlichen Gebühren. Sobald du aber außerhalb des Euro-Raums unterwegs bist, greifen diese Kosten deutlich schneller.

👉 Kurz gesagt: Eine gute Reisekreditkarte erkennst du nicht daran, dass sie kostenlos ist, sondern daran, dass sie keine oder nur sehr geringe Gebühren im Ausland hat.



Welche Kreditkarte sollte ich wählen? Visa oder Mastercard?

Die kurze Antwort: Es ist ziemlich egal. Sowohl Visa als auch Mastercard werden weltweit fast überall akzeptiert. In über 200 Ländern kannst du mit beiden Karten problemlos bezahlen und Geld abheben.

In der Praxis merkst du kaum einen Unterschied. Mal hat Visa in einer Region einen kleinen Vorteil, mal Mastercard, aber das spielt auf Reisen so gut wie keine Rolle. Viel wichtiger als das Logo auf der Karte sind die Konditionen:

  • Gibt es Fremdwährungsgebühren?
  • Ist Geldabheben kostenlos?
  • Kostet die Karte eine Jahresgebühr?

Das entscheidet am Ende darüber, ob die Karte gut für Reisen ist oder nicht. Mach deine Entscheidung nicht von Visa oder Mastercard abhängig. Nimm einfach die Karte mit den besten Konditionen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch beide mitnehmen.


Gibt es nützliche Zusatzleistungen?

Ja, viele Kreditkarten bringen ein paar Extras mit, die auf Reisen wirklich praktisch sein können. Vor allem bei teureren Karten bekommst du oft ein ganzes Paket an Zusatzleistungen.

Am häufigsten sind verschiedene Versicherungen dabei. Dazu gehören zum Beispiel Reiserücktritt, Reiseabbruch, Gepäckverlust oder Verspätungen. Teilweise sind auch Mietwagen-Versicherungen oder Unfallversicherungen enthalten. Einige Karten bieten zusätzlich Dinge wie Flughafen-Lounge-Zugang, Notfallservices oder einen 24-Stunden-Support weltweit.

Das klingt erstmal richtig gut, hat aber einen Haken: Die Leistungen sind oft an Bedingungen geknüpft. Meist gilt der Schutz nur, wenn du deine Reise auch wirklich mit der Kreditkarte bezahlt hast und die Leistungen sind oft begrenzt.

👉 Kurz gesagt: Zusatzleistungen sind ein netter Bonus, aber selten der entscheidende Faktor. Wichtiger sind gute Konditionen wie kostenloses Bezahlen und Abheben. Wenn dann noch sinnvolle Extras dabei sind, umso besser.


So nutzt du deine Reisekreditkarte auf Reisen

Mit der richtigen Kreditkarte bist du auf Reisen super flexibel. Ein paar Dinge solltest du aber beachten, damit du keine unnötigen Gebühren zahlst oder Stress bekommst.

Das Wichtigste vorweg: Achte immer auf die Konditionen deiner Karte. Besonders Fremdwährungsgebühren und Abhebegebühren können sich schnell summieren.

Wenn du im Ausland mit Karte zahlst, wird dir oft angeboten, direkt in Euro zu bezahlen. Das klingt praktisch, ist aber fast immer teurer. Wähle deshalb immer die Landeswährung.

Beim Geldabheben gilt das Gleiche. Viele gute Reisekreditkarten bieten kostenlose Abhebungen, aber Automatenbetreiber vor Ort können trotzdem Gebühren verlangen. Darauf hast du keinen Einfluss, also einfach im Blick behalten.

Wir nutzen außerdem immer mehrere Karten. Verlass dich nie nur auf eine einzige. Wenn eine Karte mal nicht funktioniert, bist du sonst schnell aufgeschmissen.

Ganz wichtig ist auch der Überblick über deine Ausgaben. Nutze die App deiner Bank und aktiviere Benachrichtigungen, damit du sofort siehst, wenn etwas abgebucht wird.

Vor der Reise solltest du außerdem prüfen, ob deine Karte für den Auslandseinsatz freigeschaltet ist und ob deine Limits passen. Gerade beim Geldabheben kann das sonst schnell zum Problem werden.



Typische Probleme mit Kreditkarten auf Reisen

Wir haben auf Reisen schon einiges erlebt. Karten verloren, Automat hat sie geschluckt, Zahlung ging plötzlich nicht und auch Scamming bzw. Kartenbetrug ist leider immer wieder ein Thema. Deshalb hier die wichtigsten Dinge, auf die du vorbereitet sein solltest.

ProblemWas du tun kannst
Karte verloren oder gestohlenSofort über App oder Notfallnummer sperren und Ersatzkarte beantragen
Karte wird vom Automaten eingezogenAutomatenbetreiber kontaktieren, sonst Karte sperren und neue bestellen
Unberechtigte AbbuchungenKonto regelmäßig prüfen, sofort melden und Karte sperren
Karte funktioniert nichtLimits prüfen, andere Karte nutzen, immer Backup dabeihaben
Hohe GebührenKarte ohne Fremdwährungsgebühr nutzen und immer in Landeswährung zahlen
DCC (Umrechnung in Euro)Immer ablehnen und in Landeswährung bezahlen
Karte wird gesperrtÜber App oder Support freischalten lassen
Scamming / SkimmingNur sichere Automaten nutzen, auf Umgebung achten, kontaktlos zahlen wenn möglich
Kreditlimit erreichtAusgaben checken, Limit vorher erhöhen oder Karte ausgleichen

Unser Fazit

Ganz ehrlich: Es gibt inzwischen unglaublich viele Kreditkarten und Anbieter. Welche davon am Ende die „beste“ ist, lässt sich pauschal gar nicht sagen, weil das immer ein bisschen von deinen Bedürfnissen abhängt.

Was wir aber sagen können: Unser Setup hat sich auf all unseren Reisen absolut bewährt. Wir kombinieren mehrere Karten, nutzen jede für ihren Zweck und sind damit flexibel und sicher unterwegs.

Nimm eine gute Hauptkarte ohne Fremdwährungsgebühren und dazu eine zweite Karte als Backup. Damit bist du für die meisten Reisen schon bestens aufgestellt.


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14 Kommentare

  1. Hallo zusammen
    Weshalb habt ihr bei eurem Kreditkarten Vergleich z. B. die „Revolut“ und/oder „TransferWise“ nicht mitberücksichtigt? Sehr gute Wechselkurse, extrem tiefe Gebühren und ein App, mit welchem man alles unter Kontrolle hat…
    Grüsse aus der Schweiz und vielen Dank für die guten Reisetipps.
    Peter

    1. Lieber Peter, ganz lieben Dank für die Tipps. Wir sind eh gerade dabei, den Beitrag zu aktualisieren. Da werden wir uns deine Tipps zu den Anbietern mal genauer anschauen. Herzlichen Dank dafür 🙂

  2. Hallöchen,
    wie sieht es aus mit Versicherungskarte mit Autoversicherung für Leihwagen? Habt ihr da Erfahrung?
    Grüße

    1. Hallöchen 🙂 Damit haben wir bisher noch keine eigenen Erfahrungen gemacht. Anbieter dazu wären aber z.B. Barclay Card Eurowings Gold, welche zumindest im ersten Jahr kostenlos ist (danach 60€ oder so pro Jahr) und eine Vollkaskoversicherung für Mietwagen inklusive hat. Andere sind da deutlich teurer mit 100 – 600€ im Jahr.

      Liebe Grüße
      Bolle

  3. Hallo, lese erstmalig eure Beschreibungen und Hinweise. Finde sie sehr wertig und kompetent. Schade für mich, dass aufgrund von Alter und Gesundheit ich die Vorschlägen nicht mehr so nutzen kann. Es war mir vergönnt, die mit interessanten Orte der Welt zu sehen. Werde mit Freude eure Infos verfolgen, viele tolle Erlebnisse wünsche ich euch. Segelhans

    1. Vielen lieben Dank für die lieben Worte! Wünschen dir auch weiterhin viele tolle Erlebnisse, ganz egal wo 🙂

  4. Hallo. Erst mal Danke für eure Tipps. Ich reise auch sehr gerne und endlich ist das ja auch wieder möglich. Bei euren Kreditkarten-Tipps stellen sich mir leider doch ein paar Nackenhaare auf. Nicht böse gemeint, aber meine Erfahrung hat mich doch einiges gelehrt.

    Den Vorschlag das Kreditlimit so niedrig wie möglich zu halten, finde ich gerade bei Fernreisen doch für sehr sorglos und etwas leichtfertig. Ich bin der Meinung, je höher das Limit desto besser. Wenn es drauf ankommt und ein Notfall besteht, habe ich ggf. weder die Zeit noch die Möglichkeit erst eine Überweisung auf das Kartenkonto vorzunehmen um den Verfügungsrahmen zu erhöhen. Sollte ich schnell wieder abreisen müssen, brauche das Kreditlimit sofort, und nicht erst in 1-3 Tagen, wenn die Überweisung eingeht. Das gleiche gilt auch für die Auslage medizinischer Kosten. Da will ich auch sofort zahlungsfähig sein. Mir fallen 100 Gründe ein warum immer genügend Spielraum auf der Karte sein sollte. Meine Faustregel: Es sollte immer so viel Kredit vorhanden sein, dass ich sofort einen Heimflug buchen kann.
    Zum Thema Betrug. Ja, kann vorkommen. Hatte ich auch schon. Aber eine vernünftige Bank wird die Beträge sofort (teils unter Vorbehalt gutschreiben) und erst danach Ermittlungen einleiten. So war das bei mir. Ich habe in der Zeit keine Kosten und keinen Schaden gehabt. (barclaycard + Amex)

    Ich selbst habe 3 Karten

    American Express Gold
    Barclaycard Standard
    Deutsche Bank debit Mastercard

    Es würde aber auch ohne die Mastercard ausreichen. Aber für Fernreisen sollten es mind. 2 Karten von verschiedenen Anbietern und verschiedenen Netzwerken (Visa, Master, Amex oder von mir aus auch Diners/Discover sein). Ein Netzwerk oder eine Bank ja auch durchaus auch mal ausfallen, auch wenn das selten ist.

    Bzgl. Amex, ja die Akzeptanzstellen sind weniger. Ist ja auch logisch, bei weniger ausgegebenen Karten und anderem Geschäftsmodell. Dennoch, die Akzeptanz steigt aktuell stark, da eine aggressive Expansion angestrebt ist und man diese einfach auch unterschätzt.
    Visa / Mastercard: 100 Mio Akzeptanzstellen, Amex : 66 Mio. (Quelle: Nielson Report)

    Ja, die Karte hat eine Fremdwährungsgebühr, aber das nehme ich in Kauf, da mich die Karte sonst nichts kostet (hoher Jahresumsatz als Voraussetzung) , das Kreditlimit SEHR hoch ist und ich versichert bin auf Reisen. Zumindest Hotel und Flug, Zug etc. zahle ich also immer damit. 🙂

    Die Barclaycard ist gut für Bargeld und alles wo Amex nicht geht oder wenn man keine Gebühr für Fremdwährung zahlen möchte. Ich habe die Karte seit 2010. Leider kam es in der Vergangenheit zu vielen Sperrungen wegen „verdächtiger Transaktionen“ in den USA. Ob das noch so ist weiß ich nicht. Ich nutze die Karte nur noch selten.

    Die DB Debit Mastercard (oder jede Andere Debitkarte) ist ganz gut für kleine Ausgaben, oder wenn man nicht gerne auf Kredit kauft oder lieber direkt vom Girokonto zahlt.

  5. Es erschließt sich für mich nicht so recht, warum aus den Kreditkarten so ein Thema gemacht wird. Bei regelmäßigem Einkommen ist inzwischen bei vielen Banken/Konten eine kostenlose Kreditkarte inkludiert, in vielen Fällen sogar mit Reiserücktrittskostenversicherung. Einfach mal bei der eigenen Bank nachsehen oder fragen.
    Etwaige Auslandsgebühren dürften vernachlässigbar sein: Bei meiner VisaCard Gold zahle bei Auslandszahlungen 1,85% zusätzlich. Selbst wenn ich 1000€ zahle, sind das nur 18,50€; diese sind bezogen auf den Reisepreis (der ja nicht nur aus Kreditkartenzahlungen besteht) wohl vernachlässigbar.
    Wichtig scheint mir der Hinweis, zwei Kreditkarten mitzuführen, die zweite am besten eine andere. In Kanada wurde die Kreditkarte (MasterCard) meiner Frau bereits nach wenigen Tagen von der Bank gesperrt, weil zuvor nie größere Aktivitäten vorgenommen wurden. Zum Glück hatte ich eine VisaCard, die problemlos funktionierte.
    Übrigens funktionieren manche Bankkarten auch im Nicht-EU-Ausland: Ich konnte kürzlich in einer Strandbar auf Barbados meine Rechnung problemlos mit meiner ganz normalen Postbank-Karte (Debitkarte) bezahlen, es wurde kein Auslandsentgelt erhoben (bisher – vermutlich werden noch 1,85% nacherhoben – bei einem Rechnungsbetrag von ca. 30€ sind das aber gerade mal 56 Cent – weniger als das Trinkgeld, das man gibt).

    1. Grüß dich Rainer!
      Wir machen das zum Thema, da es für viele Leute ein Thema ist, sie sich im (Kredit-)Karten-Jungle überhaupt nicht auskennen und uns um Rat bzw. Erfahrungen fragen. Für diese Leute haben wir Kreditkarten rausgesucht und klären über Gebühren & Co auf.
      Aber hey ist doch super, wenn du mit einer Visa versorgt bist und keine weitere Hilfe brauchst 🙂

      Dennoch vielen Dank für deinen Input und weiterhin eine gute Reise!
      Marco

  6. Hey danke für deine Infos. Ich hab nun Revolut, mal schaue wie es klappt. Was mir auf der Reise no empfohlen wurde war ne Reiseapp, ATM Fee Saver, die zeigt Geldautomen in der Nähe and die wenige Gebühren für Barlgeldabhebungen verlangen. Fand i no mega nützlich in der Türkei, checks mal 🙂 Beste Grüsse Charlie

    1. Hey Charlie, wir wollten den Beitrag für nächstes Jahr auch noch einmal komplett überarbeiten. Es tut sich ja immer viel bei den Kreditkarten. Die Revolut wollen wir uns auch zulegen und mal testen. Danke für deine tollen Tipps! Liebe Grüße aus dem Oman.

  7. Hallo,
    bei der Info zur Barclays Visacard „lange Zeit war auch die Visakarte von Barclays* sehr beliebt bei Reisenden“ fehlt mir eine Zusatzinfo bzw. Erklärung, warum jetzt offensichtlich nicht mehr?
    Denn in der Beschreibung gibt es keine Unterschiede zum Testsieger, oder?
    Danke u. Gruß,
    Franz

  8. Hallo
    finde den Artikel interessant, aber redet ihr jetzt von ganz normalen EC-Karten (Visa oder Maestro) oder sind das richtige Kreditkarten.
    Kenn mich da echt niccht so aus.
    Hab jetzt auch von DBK eine Visa-Karte beantragt, denke die reicht für Marokko?
    Gruß Mane

    1. Hey Mane, es geht um Kreditkarten. Die sind zum Reisen einfach besser geeignet, vor allem wenn sie kostenlos ist. Bei EC-Karten zahlt man im Ausland gerne ordentlich Gebühren. Und sie werden auch nicht überall akzeptiert. Da ist man mit VISA oder Mastercard besser dran. Die Kreditkarte von der DKB ist super! Damit reisen wir auch schon seit über 12 Jahren. 🙂

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