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Addo Elephant Park in Südafrika – Eintritt, Tiere & Safari

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Entlang der Garden Route hatten wir die Möglichkeit, die Big 5 zu sehen und so machten wir uns von Jeffreys Bay aus auf den Weg in den Addo Elephant Park. Hinter uns lagen tolle Tage entlang der Route von Johannesburg bis nach Kapstadt. Schon während unserer Recherche für die erste gemeinsame Südafrikareise stolperten wir immer wieder über den Addo Elephant Park und wollten diesen auch endlich mal live erleben.

Mit unserem Mietwagen fuhren wir einmal quer durch den Park und hatten unsere ersten einzigartigen Begegnungen mit Büffel, Zebra, Elefant und Co. Im folgenden Beitrag verraten wir dir unsere Highlights und alles zu den Themen Anreise, Unterkunft, Touren, Tiere, Kosten und vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern und Nachmachen.

Anmerkung: Dieser Beitrag ist bereits im November 2016 entstanden. Wir versuchen in regelmäßigen Abständen, den Bericht zu aktualisieren. Solltest du Fehlinformationen finden, sag uns gerne Bescheid.


Was du außerdem wissen solltest



Anreise Addo Elephant Park

Safari auf der Garden Route? Kein Problem, besuche dazu einfach dem Addo Elephant Park. Folge der R335 ab P.E. in Richtung Addo oder der N2 in Richtung Colchester (am Meer gibt es wunderschöne Dünen). Es gibt ein Gate im Norden (Addo Main Camp) und ein Gate im Süden (Matyholweni Gate). So kannst du entweder eine Nord-Süd-Tour machen oder eine Süd-Nord-Tour. Das Gate im Norden ist rund 70 Kilometer von P.E. entfernt und das Gate im Süden nur rund 42 Kilometer. Mit deinem Mietwagen ist es kein Problem, den Park zu erreichen, denn die Straßen sind super ausgebaut. Alternativ kannst du auch Touren ab P.E. buchen (hier*).


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Für deine Reise nach Südafrika empfehlen wir dir außerdem eine kostenfreie Reisekreditkarte. Mit dieser kannst du deinen Mietwagen zahlen, Buchungen vornehmen und vor Ort Geld abheben und einkaufen.

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Direkt am Addo Main Camp – Eine Tiersichtungs-Karte

Eintrittspreise & Öffnungszeiten

Momentan kostet der Eintritt R328 (19€) für Erwachsene und R164 (10€) für Kinder. Wir haben damals gerade einmal 12€ bezahlt, die Preise in allen Nationalparks steigen stetig. Der Park ist je nach Monat zwischen 05:30 Uhr und 18:30 Uhr geöffnet. Schaue vor deinem Besuch noch einmal auf dieser Seite nach: SANParks.org. Dort findest du auch die Online-Karte des Parks.



Tiere im Addo Elephant Park

Der Addo Elephant Nationalpark wurde 1931 gegründet und bietet Lebensraum für mehr als 600 Elefanten sowie Büffel, Zebras, Antilopenarten, Warzenschweine, Tüpfelhyänen, Flusspferde, Kudus, Nashörner, Strauße, Löwen, Leoparden, Affen und andere Säugetiere sowie Vogelarten. Du hast also die Möglichkeit, dir deinen Traum der Big 5 hier in diesem Park zu erfüllen. Natürlich bedarf es schon jede Menge Glück, gleich alle 5 dieser großen Wildtiere zu entdecken.


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Neben vielen Elefanten auch sehr viele Zebras

Löwen und Hyänen siehst du am ehesten ganz früh am Morgen im Park. Alle Tiere des Parks kannst du in dem Visitors Guide sehen und hinter jedem Tier ein Häkchen setzen, wenn du es gesehen hast. Achtung: Es gibt keine Giraffen im Addo Park. Wusstest du, dass du sogar Wale und Haie entdecken kannst? Der Park wurde erweitert und erstreckt sich nun bis zum Indischen Ozean zwischen Sundays River Mouth und Bushman’s River Mouth. Somit kannst du nicht nur die Big 5 sehen, sondern sogar die Big 7.


Unterkünfte für den Addo Park

Du kannst entweder direkt im Park übernachten oder in der näheren Umgebung. Der Addo Elephant Park bietet verschiedenen Cottages, Zelte und Rondavels an. Rund um den Park findest du zudem sehr luxuriöse Unterkünfte, wie das Addo Afrique Estate* oder die River Bend Lodge*. Diese kannst du u.a auch auf Booking.com* buchen.

Die staatlichen Camps innerhalb des Parks kannst du nur über die offizielle Seite der SANParks buchen. Wir hatten unsere Unterkunft direkt vor den Toren des Parks und waren so am Morgen in wenigen Minuten am Gate. Ein deutlich schöneres Feeling bieten aber meist die Camps direkt im Park.



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Selbstfahren im Park

Wir können einen Tagesausflug in diesen Nationalpark empfehlen. Gestartet sind wir unsere Tour damals im Norden am Addo Main Camp. Dort gibt es Toiletten, ein Restaurant und einen kleinen Laden mit Mitbringsel & Snacks. Hier kannst du auch noch einmal dein Wagen volltanken und dir die Visitors Map im Shop kaufen. In diesem Guide erfährst du alles über den Park, die Tiere und die Pflanzenwelt. Auf der darin enthaltenen Karte sind alle Wege, Camps, Wasserlöcher, Aussichtspunkte und Toiletten markiert.


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Elefanten im Addo Elephant Park
Addo Elephant Park in Südafrika – Ein Elefant vor dem Auto

Die Wege und Straßen sind gut ausgebaut im gesamten Nationalpark, teilweise befestigt und asphaltiert. Mit deinem Auto darfst du im Park nicht schneller als 40 km/h fahren. Die meiste Zeit wirst du aber sowieso langsamer fahren, da sich hinter jedem Strauch und Baum ein interessantes Tier verstecken könnte. Gute Chancen hast du an Wasserlöchern, vor allem in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag. Es ist wirklich kein Problem und auch nicht kompliziert auf eigene Faust durch den Park zu fahren. Übrigens brauchst du kein Allradfahrzeug, auch ein Kleinwagen reicht aus.


Unser Tipp: Fahre einmal von Norden in den Süden. Für diese Tour solltest du 5 bis 7 Stunden einplanen. So bist du nach deinem langen Safari-Tag direkt wieder im Süden an der N2. Unterwegs solltest du am Kadouw Lookout Point einen Stopp einlegen sowie am Algoa Bay Lookout Point.


Game Drive im Addo Elephant Park mit eigenem Wagen
Mit dem Mietwagen durch den Addo Elephant Park in Südafrika

Im Park gibt es einige Aussichtspunkte, von wo aus du über weite Teile des Parks schauen kannst. Diese Viewpoints sind auf der Karte mit einem „Fernglas“ gekennzeichnet (z.B. Domkrag, Zuurkop, Kadouw, Algoa Bay). Zu keiner Zeit darfst du allerdings dein Auto verlassen, es sei denn es wird dir ein irgendeiner Stelle erlaubt (via Schild). Auf solchen Schildern steht dann so etwas wie „at your own risk“ oder „beware of lions“. Aussteigen darfst du natürlich in den Camps und abgezäunten Arealen.


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Die unendlichen Weiten des Addo Elephant National Parks

Geführte Touren

Bei geführten Touren, die vom Park geleitet werden, tauschen sich die Ranger über Tiersichtungen untereinander per Handy aus, so hast du gute Chancen, auch Löwen oder Hyänen zu sehen. Eine Garantie dafür gibt es aber nie. In den Jeeps hast du eine deutlich bessere Sicht als im kleinen Auto, zudem musst du dich nicht aufs Fahren konzentrieren. Die Touren kannst du direkt in dem jeweiligen Camp vor Ort buchen. Es werde Safaris angeboten, Reitausflüge, 4×4 Trails, Wanderungen sowie Marine-Tours. Preise: je nach Aktivität ab 20€ pro Person. Touren kannst du außerdem auch in P.E. buchen oder online bei einem der vielen Anbieter.


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Eine Elefantenfamilie mit Baby am Wasserloch

Private Touren buchen:


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Geführte Touren mit dem Jeep durch den Addo Elephant Park in Südafrika

Beste Reisezeit für den Addo Park

Du fragst dich nun aber vielleicht, wann denn eigentlich die beste Reisezeit für den Addo Elephant Park ist? Grundsätzlich kannst du den Park das ganze Jahr über besuchen. In dieser Region musst du allerdings das ganze Jahr über mit Regen rechnen, aber auch mit richtig heißen und trockenen Tagen. So kannst du entweder die saftig grünen Landschaften vorfinden oder aber trockenen, verbrannten Landschaften.

Im Sommer (November – März) sind Temperaturen um die 35°C keine Seltenheit. Nimm also ausreichend Trinken, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mit. Im Winter (Mai bis August) ist es deutlich angenehmer mit Temperaturen um die 22°C bis 24°C. Für diese Reisezeit solltest du allerdings warme Kleidung für die kalten Nächte mitbringen (6°C). Der meiste Niederschlag fällt im Herbst (März & April) und im Frühling. (Oktober & November)

Eine genaue beste Reisezeit für den Addo Elephant Park gibt es unserer Meinung nach nicht. Zwischen September und April ist es nicht ganz so frisch wie in den Wintermonaten. Dafür regnet es im Winter deutlich weniger und die Tiere sind einfacher zu finden. In der Nebensaison sind außerdem deutlich weniger Touristen im Park unterwegs. Wir waren damals im Oktober im Park und hatten grandioses Wetter mit blauem Himmel und viel Sonnenschein. Mehr dazu hier: Beste Reisezeit Südafrika.


Private Game Reserves in der Nähe

Du möchtest lieber ein exklusives Safari-Abenteuer erleben? Rund um den Addo Elephant Park befinden sich einige private Reservate, welche dir diesen Wunsch erfüllen können. In den privaten Reservaten erwarten dich ausgebildete Ranger, offene Jeeps und teils sehr luxuriöse Unterkünfte. Sehr beliebt ist das Shamwari Game Reserve*, welches dir die Möglichkeit bietet, die Big 5 bei einer exklusiven Safari zu sehen. Neben den spannenden Tiersichtungen bietet das Reservat luxuriöse Villen und Lodges, um deinen Aufenthalt perfekt zu machen.

Natürlich musst du für dieses Erlebnis deutlich tiefer in die Tasche greifen. Alternativ kannst du auch einen Abstecher ins Schotia Game Reserve unternehme, welches zu einem der am meisten besuchten privaten Reservaten gehört. Das liegt vor allem an den deutlich günstigeren Preisen. Mehr als 2000 Tiere leben in diesem Reservat, u.a. Löwen, Leoparden, Büffel, Nashörner, Krokodile, Hyänen oder auch Elefanten und Giraffen. Nach einem 4-stündigen Game Drive am Nachmittag in einem offenen Land Rover wartet noch ein leckeres Dinner auf dich. Preise ab R2000. 

Für Familien eignet sich am besten das Amakhala Game Reserve. Bei Tagestouren hast du die Chance, die Big 5 und viele andere Tiere zu entdecken. Da sich der Bushman’s River durch das Gebiet schlängelt, kannst du hier sogar Kanusafaris und Bootstouren unternehmen. Der morgendliche Game Drive mit Drinks und Mittagessen gibt es ab rund R1700. Kinder ab 6 Jahren dürfen bei der Safari mitmachen. Auch in der Umgebung: Kariega Game Reserve, Lalibela Game Reserve, Kwantu Private Game Reserve, Pumba Private Game Reserve, Kwandwe Private Game Reserve.


Impressionen aus dem Park


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Eine Elefanten-Familie, Warzenschweine und Zebras am Wasserloch

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Viele Zebras kannst du in diesem Park entdecken!

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Der schönste Kudu, den wir je gesehen haben!

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Und wieder direkt vor dem Auto – Zebras!

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Eine riesige Büffelherde kreuzte die Straße

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Auch kleine Warzenschweine sieht man überall im Park

Addo Elephant Park FAQ


Lohnt sich der Addo Elephant Park?

Definitiv! Im Addo Elephant Park gibt es nicht nur viele Elefanten, sondern auch Löwen, Nashörner, Hyänen, Leoparden, Büffel, Affen, Strauße, Zebras, Antilopen und vieles mehr. Du kannst sogar Haie und Wale an der Küste entdecken.

Was kostet der Eintritt für den Addo Park?

Momentan zahlen Erwachsene R328 (19€) und Kinder R164 (10€). Die Preise werden jedes Jahr angepasst. Die wichtigsten Infos bekommst du immer hier: SANParks.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Du kannst entspannt an einem Tag durch den Park fahren. Vom Gate im Norden bis zum Gate im Süden brauchst du zwischen 5 und 7 Stunden. Ein Tagesausflug lohnt sich also auf jeden Fall.

Wie sieht es mit Malaria aus?

Keine Sorge! Der Addo Elephant Park ist malariafrei. Lediglich für Reisen in den Nordosten des Landes musst du dich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Kann ich im Addo Elephant Park übernachten?

Ja! Es gibt staatliche Camps, welche du über die Seite der SANParks buchen kannst. Natürlich gibt es auch luxuriöse Lodges, Campingplätze sowie Unterkünfte und Private Game Reserves in der näheren Umgebung des Parks.

Sind Kinder im Park erlaubt?

Kinder sind erlaubt und können im eigenen Auto mitfahren. Bei geführten Touren dürfen Kinder unter 6 Jahren allerdings nicht teilnehmen.

Was sollte ich auf jeden Fall einpacken?

Auf jeden Fall Sonnencreme*, ein gutes Fernglas*, ein Zoom-Objektiv zum Fotografieren (z.B. Sony 100 – 400 mm*), ein cooles Kameraband*,  eine Powerbank* und ein  Insektenspray*.

Sind Drohnen erlaubt?

Drohnen sind in keinem Nationalpark in Südafrika erlaubt!



Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten. Auf unserer Südafrika Länderseite findest du viele weitere Tipps und Beiträge über die Garden Route, die Panorama Route, den Krüger Nationalpark, den Addo Elephant Park, über Südafrika Reiseführer, der besten Reisezeit, Visum für Südafrika vieles mehr.


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