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Jeffreys Bay Südafrika – Die besten Tipps und Highlights

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Jeffreys Bay liegt an der Sunshine Coast im Eastern Cape und ist für viele vor allem eines: Surf-Mekka. Aber Jeffreys Bay ist viel mehr als nur perfekte Wellen. Uns hat der Ort mit seiner entspannten Stimmung, der Lage direkt am Meer, langen Stränden und richtig guten Cafés überrascht. Genau deshalb lohnt sich ein Stopp hier auch dann, wenn du selbst gar nicht surfst.

In diesem Beitrag nehmen wir dich mit nach Jeffreys Bay und teilen unsere persönlichen Tipps. Du erfährst, was du hier machen kannst, welche Strände sich lohnen, wo du gut essen gehst, wie viel Zeit du einplanen solltest und warum der Ort perfekt in jede Südafrika-Rundreise passt.



Allgemeines über Jeffreys Bay

Jeffreys Bay liegt etwa 75 Kilometer westlich von Port Elizabeth und direkt an der Küste des Indischen Ozeans. Viele kommen im Rahmen der Garden Route hierher. Der Ort eignet sich perfekt als Zwischenstopp oder als entspannter Abschluss, bevor es weiter Richtung Addo Elephant Park oder zurück nach Port Elizabeth geht.

Was uns besonders gefallen hat: Jeffreys Bay fühlt sich nicht wie ein klassischer Touristenort an. Es ist lebendig, aber nicht überlaufen. International, aber trotzdem irgendwie bodenständig. Surfer, Surfshops, Cafés, Strandspaziergänge und Sonnenuntergänge gehören hier ganz selbstverständlich zusammen.

Es ist ganz egal wo du „Jeffreys Bay Südafrika“ nachschlägst, du triffst unweigerlich auf das Thema Surfen. Das liegt wohl auch an der „besten Welle der Welt“, wie sie sehr häufig genannt wird. Abgesehen von dieser einen Welle, gibt es aber noch sehr viel mehr Wellen die du dort surfen kannst. Und genau das macht Jeffreys Bay nicht nur zu einem der besten Surfspots an der Küste – sondern zu einem der besten Spots weltweit.

Jeffreys Bay ist genau aus diesem Grund ein beliebtes Reiseziel für Surf-Junkies. Vor allem in den Monaten Juni und August herrscht hier ein hektisches Treiben. Surfer aus aller Welt strömen nach Jeffreys Bay um die 800 Meter langen „Super Tubes“ zu erleben. Diese Wellen können bis zu 3 Meter hoch werden – Wahnsinn oder?



Das Billabong Pro Surfing Festival

In Jeffreys Bay fand jahrelang das Billabong Pro Surfing Festival statt. Hier traf sich alles, was im Surfsport Rang und Namen hatte. Und ihr könnt Euch ja vorstellen, wie der sonst so kleine Ort an diesen Tagen aus allen Nähten platzte oder? Seit Juli 2013 findet In Jeffreys Bay nun das „JBay Winter Fest“ statt. Hier geht es vor allem um Sport & Musik. Ganz vorne mit dabei natürlich die JBay Open of Surfing.

Obwohl wir uns ganz klar zu den Surfanfängern zählen, packten wir gespannt im Küstenörtchen Chintsa unsere Sachen und brachten die 400 Kilometer in knapp 4 Stunden hinter uns. Da wir in unserer Reiseroute flexibel sein möchten, buchen wir die Unterkünfte nicht lange bzw. überhaupt nicht im Voraus.



Ein Paradies für Surfer

Sobald sich alle einig sind, ziehen sie ihre Neo’s an, schnappen sich die Bretter und ziehen los. Während unserem Aufenthalt waren die Surf-Bedingungen aber nicht ganz so optimal, so dass die meisten Dude’s auch nicht aufs Wasser gingen. Safety first!

Wer keine Lust auf surfen hat, der kann sich auch mal im Sandboarding ausprobieren. Die Sandboarding Tour kann man direkt im Hostel für 200 Rand (13€) buchen. Auf jeden Fall empfehlenswert! Mehr dazu weiter unten.


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Die schönsten Strände in Jeffreys Bay

Supertubes

Supertubes ist einer der bekanntesten Surfspots der Welt. Selbst wenn du nicht surfst, solltest du hier vorbeischauen. Es macht einfach Spaß, den Surfern zuzusehen, vor allem bei guten Bedingungen. Der Strand ist weitläufig, sauber und perfekt für Spaziergänge.

Dolphin Beach

Der Dolphin Beach liegt zentral und ist ideal, wenn du einfach am Meer entspannen möchtest. Oft sieht man hier tatsächlich Delfine in der Brandung. Der Strand ist gut zugänglich und auch für einen kurzen Abstecher zwischendurch super geeignet.

Point Beach

Point Beach ist etwas geschützter und dadurch oft ruhiger. Hier kannst du entspannt baden, spazieren gehen oder dich einfach mit einem Kaffee in den Sand setzen. Auch Anfänger im Surfen fühlen sich hier wohl.

Paradise Beach

Etwas außerhalb gelegen und deutlich weniger besucht. Paradise Beach ist perfekt, wenn du Ruhe suchst. Breiter Sandstrand, Natur pur und kaum Bebauung. Für uns einer der schönsten Strände rund um Jeffreys Bay.


Unterkünfte in Jeffreys Bay

Jeffreys Bay bietet Unterkünfte für jedes Budget. Vom Backpacker bis zum stylischen Apartment mit Meerblick ist alles dabei.

Besonders beliebt sind kleine Guesthouses und Apartments in Strandnähe. Viele Unterkünfte sind modern, sauber und bieten ein sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis. Wer länger bleiben möchte, findet hier auch problemlos Ferienwohnungen.


Das coole Island Vibe Hostel in Jeffreys Bay

Am Ankunftstag anrufen oder einfach direkt dorthin fahren kann man sich in der Nebensaison durchaus erlauben. Wir fuhren also zum „Island Vibe Jeffreys Bay“ und checkten dort erstmal die Lage. Und was soll ich sagen…das Hostel hieß uns mit einem unglaublich lässigen Charme willkommen.


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Den Strand direkt vor der Nase, das Hostel ist sauber, die Leute sind cool drauf und ja sogar die Küche ist top ausgestattet! Die Zimmer waren klein aber ausreichend.

Wir schliefen die ersten 2 Nächte in einem 6er-Zimmer und teilten in der letzten Nacht ein 4er-Zimmer mit zwei deutschen Mädels. Die Dorms kosten pro Person 150 Rand (10 Euro). Bucht man aber das „private Zimmer“ für 4 Personen, so zahlt man am Ende auch nur 150 Rand pro Person. Merken!



Oben in der Hostelbar bekommt man leckere Pizzen und kühle Drinks. Nebenbei kann man noch für je 2 Rand eine Runde Billard oder Kicker zocken. Es gibt sogar extra einen Tisch um Bier-Pong zu spielen. Wer Geld sparen möchte, der kann sich hier auch selbst verpflegen und kochen.

In der Nähe des Hostels gibt es zudem ein paar Bars, Supermärkte, Restaurants und Fabrikverkäufe sämtlicher Surfmarken. Es fühlte sich fast wie auf Bali an. Auch hier erinnert alles an eine Surf-Hochburg.



Vom Hostel aus hat man einen super Blick auf das Meer und die Wellen. Immer wieder sieht man die Surf-Interessierten dort stehen. Sie beobachten die Wellen, checken den Forecast und unterhalten sich über die Wetterbedingungen.


Aktivitäten und Highlights abseits des Surfens

Spaziergang durch den Ort

Jeffreys Bay ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Kleine Läden, Surfershops, Cafés und Street Art sorgen für Abwechslung. Perfekt für einen entspannten Nachmittag.

Shell Museum

Jeffreys Bay ist bekannt für seine Muscheln. Im kleinen Shell Museum bekommst du einen guten Eindruck davon, welche Vielfalt hier angespült wird. Kein riesiges Highlight, aber ein netter kurzer Stopp.

Seekoei River

Der Fluss mündet direkt ins Meer und eignet sich gut für einen Spaziergang oder um einfach kurz abzuschalten. Mit etwas Glück siehst du hier auch Vögel und andere Tiere.

Sonnenuntergänge

Die Sonnenuntergänge in Jeffreys Bay sind richtig schön. Egal ob direkt am Strand oder von einer der kleinen Erhöhungen in Strandnähe. Abends wird es ruhiger und die Stimmung ist einfach entspannt.


Sandboarding in den Dünen von Jeffreys Bay

Wir waren ca. 2h auf den Brettern und hatten an diesem Vormittag sichtlich Spaß. Mit ziemlich viel Speed sind wir die Dünen hinunter gecruist – mal auf den Beinen, mal auf dem Hintern und hin und wieder auch im Liegen auf dem Bauch. Der Kreativität ist dort keine Grenze gesetzt.



Die Dünen sind ein wahrer Augenschmaus und der Sand ist so fein und weich, dass man sich am liebsten darin eingebuddelt hätte. Selbst wenn man eine „Bruchlandung“ mit dem Board hinlegt, so verletzt man sich nur in den seltensten Fällen. Das Wasser türkis, der Himmel blau mit ein paar wenigen Wolken und dazu die Dünen und die Sonne – einfach nur perfekt.



Wer überhaupt keine Lust hat ein Brett unter den Füßen zu haben, der kann sich auch aufs Pferd schwingen, zu einem Wasserfall wandern, Segeln, Abseiling, Golf, Kanufahren oder sich einfach mit einem Buch in die Hängematte packen. Tagsüber kann man im Hostel wirklich gut abhängen. Die meisten Leute sind dann eh unterwegs und so hat man ein wenig Ruhe in den öffentlichen Bereichen. Zum Abend hin wird es dann manchmal ein wenig lauter, aber auch nur oben in der Bar.


Uns gefiel es hier im Ort und vor allem im Hostel richtig richtig gut. Wir hatten wirklich alles, was wir brauchten und am liebsten wären wir noch länger geblieben. Aber wir werden definitiv irgendwann wiederkommen, so viel steht fest!


Die wichtigsten Reisetipps

Wie viel Zeit solltest du einplanen?

Für Jeffreys Bay reichen aus unserer Sicht zwei bis drei Nächte. So hast du genug Zeit, um die Strände zu erkunden, gut essen zu gehen und einfach runterzukommen. Wenn du surfst oder bewusst entschleunigen willst, kannst du hier aber auch problemlos länger bleiben.


Beste Reisezeit für Jeffreys Bay

Jeffreys Bay kannst du das ganze Jahr über besuchen. Die Sommermonate von November bis März sind warm und perfekt für Strandtage. Die beste Zeit zum Surfen ist meist zwischen Mai und September. Dann sind die Wellen konstant und die Bedingungen sehr gut.

Auch im südafrikanischen Winter ist Jeffreys Bay angenehm. Weniger Besucher, klare Tage und eine ruhige Atmosphäre machen diese Zeit besonders.

Jeffreys Bay in Kombination mit der Garden Route

Jeffreys Bay lässt sich perfekt mit der Garden Route kombinieren. Viele Reisende kommen von Plettenberg Bay oder Tsitsikamma und fahren danach weiter Richtung Addo Elephant Park. Genau diese Kombination aus Küste, Natur und Safari macht den Reiz dieser Region aus.


Unser Fazit

Jeffreys Bay ist entspannt, authentisch und genau der richtige Ort, um zwischendurch einen Gang runterzuschalten. Die Mischung aus Surfkultur, langen Stränden, guten Cafés und lockerer Stimmung hat uns damals richtig gut gefallen. Auch wenn du selbst nicht surfst, lohnt sich ein Besuch absolut.

Wenn du auf deiner Südafrika Reise einen Ort suchst, der nicht zu überladen ist, aber trotzdem ein wenig was bietet, dann solltest du Jeffreys Bay unbedingt einplanen. Wir würden jederzeit wiederkommen.


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