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Camping in Island – Kosten, Tipps und Campingplätze

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Die günstigste Art zu Reisen auf Island ist sicherlich das Camping (tjaldsvæði). Unterkünfte sind meist richtig teuer und so entscheiden sich viele dazu, dass eigene (oder geliehene) Zelt mitzunehmen. Einige andere kommen sogar mit der Fähre und dem eigenen Auto, Camper oder Wohnwagen nach Island. Auch das geht mit dem nötigen Kleingeld. Wir waren mit Zelt, Isomatte und Schlafsack auf der Insel unterwegs. Dabei haben wir den Süden, Osten, Norden und weitere Teile der Insel erkundet. Camping in Island ist sehr einfach und absolut zu empfehlen, wenn du der Typ dafür ist. Näher kannst du der Natur wohl nicht sein. Wir verraten Dir alles zu diesem Thema und geben Tipps, worauf du beim Zelten achten solltest.



1. Beste Reisezeit zum Campen

Island kannst du das ganze Jahr über bereisen. Du kannst das Winter-Wonder-Land bestaunen oder im Sommer die kräftigen Farben bei hoffentlich gutem Wetter genießen. Wir waren Ende August bis Mitte September auf der Insel unterwegs und hatten an 10 Tagen tolles Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein. Nur an 4 Tagen hat es geregnet und es war zudem grau und super windig. Das unberechenbare Wetter stellt dich aber immer vor Herausforderungen. Wir haben mehrere Male am Tag das Wetter gecheckt, denn es änderte sich wirklich ständig. So richtig Planen konnten wir eigentlich nie. Und selbst wir bekamen es am ersten Reisetag mit einem heftigen Sturm zu tun, weshalb wir doch in eine Unterkunft zogen.

Stürme können dazu führen, dass sogar Straßen gesperrt werden. Du solltest also jeden Tag den Wetterbericht checken und das Thema auch wirklich Ernst nehmen. Auf der Seite vom Rettungsteam von Island erfährst du alles über Straßensperrungen und wetterbedingten Gefahren. Wir haben das Wetter immer auf der Seite www.vedur.is gecheckt (auch über die gleichnamige App). Zudem ist es wichtig für dich zu wissen, dass viele Campingplätze nur zwischen April/Mai und September/Oktober geöffnet sind. Oft kannst du aber auch außerhalb dieser Monate auf den Platz, meistens kannst du dann aber keine Duschen, Toiletten oder Strom nutzen. Aber es gibt auch Plätze, die das ganze Jahr über geöffnet sind (siehe hier).


Auf Island zahlt man fast alles mit der Kreditkarte. Wir empfehlen die kostenlose Kreditkarte der Santander Bank. Schaue dir gerne auch unseren ausführlichen Kreditkarten-Vergleich an.

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Ob du aber im Winter auf Island campen möchtest? Wir würden es mit dem Zelt vermutlich nicht tun. Mit einem Camper oder Wohnwagen mag das durchaus komfortabel sein. Am besten ist es für Camping in Island zwischen Mai und September. Es regnet dann weniger als in den anderen Monaten, die Plätze sind fast alle geöffnet und der Schnee hat sich verzogen. Doch das Wetter ist und bleibt unberechenbar auf Island. So gab es zum Beispiel im Juli 2018 so viel Regen, wie noch nie zuvor. So viel also zu Aussagen zum Wetter und Klimadiagrammen. Mehr zur besten Reisezeit auf Island hier.


2. Aktuelle Bestimmungen zum Campen

Camping in Island ist wirklich einfach und touristenfreundlich. Früher war selbst das Wildcampen erlaubt. Das hat sich mit den hohen Besucherzahlen leider geändert. Das Land hat seine Camping-Regeln verschärft, denn leider halten sich noch immer nicht alle Reisende an die (eigentlich recht einfachen) Regeln. So ist zum Beispiel das Wildcampen im Süden komplett verboten. Auch Wohnwagen, Autos, Vans und PKW dürfen nicht mehr irgendwo parken und dort übernachten. Sie alle müssen auf einem Campingplatz untergebracht werden. Das betrifft jedoch nicht die Wildnis und das Hochland. Mit Wildnis werden Regionen bezeichnet, wo Menschen nicht dauerhaft leben und wo es keine herausragenden Bauwerke und Infrastrukturen gibt.


Viele fragen uns, welche Fotoausrüstung wir auf unseren Reisen dabei haben. Dafür haben wir einen umfangreichen Beitrag erstellt mit allen wichtigen Infos zu unseren Kameras und Objektiven. Viel Spaß beim Stöbern.

» Unsere Fotoausrüstung «


Campingplatz auf Island im Norden
Camping auf Island mit Aussicht am Morgen

Sollte kein öffentlicher Zeltplatz in der Nähe sein oder solltest du dich auf keinem Privatgelände befinden, so wird es für eine Nacht geduldet. Alles was durch Zäune oder entsprechende Schilder markiert ist, solltest du besser nicht betreten. Du kannst dir natürlich auch eine ausdrückliche Erlaubnis vom Landbesitzer holen. Eine Erlaubnis brauchst du auch, wenn du länger als eine Nacht bleiben möchtet oder mehr als 3 Zelten aufgebaut werden sollen. Du solltest dein Lager immer außer Sichtweite von Straßen und Wohnhäusern aufschlagen. Hinterlasse dein Lager so, wie du es vorgefunden hast. Nimm deinen Müll mit, mache keinen Lärm und respektiere deine Umwelt.

Wildcampen mit dem Wohnwagen ist nicht erlaubt. Hier bilden nur private Grundstücke eine Ausnahme, sofern du eine Genehmigung dafür hast. Isländer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sie tolerieren oft das freie Campen und haben nichts dagegen. Generell ist das Campen in einen der 3 Nationalparks (Vatnajökull National Park, Þingvellir National Park und Snæfellsjökull National Park) verboten. Es gibt Ausnahmen im Vatnajökull National Park und Snæfellsjökull National Park, wenn man sich vorab eine Erlaubnis bei einem Ranger einholt. All diese Regeln können sich jederzeit ändern.


3. Campingplätze auf Island

Wir empfehlen dir, immer einen Campingplatz aufzusuchen. Hier kannst du nicht nur in Gesellschaft sein, du kannst auch Toiletten, Duschen, Küche, Strom und andere Annehmlichkeiten nutzen. Außerdem schützt du damit die Umwelt, wenn du dein Zelt nicht einfach irgendwo in der Natur aufbaust. Island ist zwar sehr dünn besiedelt, doch du findest auf der ganzen Insel zahlreiche Campingplätze (rund 150). In der Nähe von touristischen Hotspots gibt es immer viele Campingplätze, vor allem im Süden entlang der Ringstraße.


Der Campingplatz in Seydisfjördur Island
Der Campingplatz in Seydisfjördur

Wir hatten nie Probleme, einen Platz für die Nacht zu finden. Die Plätze sind jedoch komplett unterschiedlich. Mal gibt es Toiletten, Duschen, Küche, Wifi und Waschraum, mal gibt es nur eine Toilette und ein Waschbecken zum Abwaschen. Du solltest dich immer vorab informieren, welcher Platz zu deinen Ansprüchen passt. Auch solltest du auf die Öffnungszeiten achten. Viele Plätze sind nur in der Saison zwischen Mitte Mai und Mitte September geöffnet. Eine gute Übersicht mit detaillierter Beschreibung der Plätze findest du auf der Seite tjalda.is. Auch auf Inspired by Iceland findest du Campingplätze auf der ganzen Insel verteilt.


Campingplatz Island Zelten Hvammstangi
Der Campingplatz in Hvammstangi

Die Kosten für die Campingplätze variieren von Platz zu Platz. Mal zahlst du 1000 ISK pro Person und Nacht, mal 1700 ISK. Im Schnitt sind es aber rund 12 – 15€ pro Person und Nacht. Strom, Wäsche waschen oder Duschen kosten meist extra (zwischen 200 und 500 Kronen).  Generelles zu den Campingplätzen: Oft gibt es zu wenig Toiletten, Steckdosen und Duschen für die vielen Besucher. Vor allem im Süden sind die Plätze wirklich voll. Im Westen, im Norden und Osten war es wesentlich entspannter. Das Geld zahlst du vor Ort entweder bei einer Rezeption oder aber es kommt abends oder morgens ein Platzwart herum und sammelt Geld ein.

Unsere Campingplätze (12 Nächte):

▷ Hvammstangi (1 Nacht)
▷ Lónsá (1 Nacht)
▷ Saudákrókur (1 Nacht)
▷ Fjalladryd (1 Nacht)
▷ Seydisfjördur (1 Nacht)
▷ Svínafell (1 Nacht)
▷ Vík í Mydral (2 Nächte)
▷ Hella (3 Nächte)
▷ Vestmannaeyjar (1 Nacht)


4. Geld sparen mit der Camping Card

Wir haben die Camping Card für unsere Island Reise genutzt. Diese Karte erlaubt dir, 28 Nächten auf einem der 42 Plätze zu übernachten. Die Karte ist für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum 15. September gültig. Vor Ort zahlst du dann nur noch die isländische Tourismusabgabe in Höhe von 333 ISK (2,61€) pro Zelt (oder Wagen).  Auch Extras, wie Duschen oder Wäsche waschen sind im Preis nicht enthalten. Die Karte lohnt sich bereits ab der 8 und spätestens ab der 9 Übernachtung.

Wir haben 10 Nächte auf einem der vorgegebenen Campingplätze übernachtet und haben so am Ende rund 30€ gespart.  Pro Nacht haben wir zu zweit am Ende im Schnitt nur 18€ bezahlt. Je mehr Übernachtungen, desto höher fällt natürlich die Ersparnis aus. Die Campingplätze sind auch hier wieder komplett verschieden. Einige sind sehr gut ausgestattet, andere eher schlicht und einfach. Eine Sache ist uns negativ aufgefallen: Auf dem Weg von den Ostfjorden in den Süden gibt es keinen Campingplatz, welcher in der Camping Card enthalten ist. Hier musst du entweder viel Strecke an einem Tag machen oder eine Nacht auf einem anderen Platz campen und diesen dann extra zahlen (so haben wir es gemacht).

*Offenlegung: Die Camping Card wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.


» Zur Camping Card «


5. Ausrüstung zum Campen

Manchmal kann es sein, dass du auf einen sehr einfachen Platz triffst, wo es lediglich ein paar Toiletten gibt und vielleicht noch einen kleinen Aufenthaltsraum. Nicht überall gibt es zudem warmes Wasser oder Strom, um Akkus aufzuladen. Auch gibt es nicht immer eine Küche zum Kochen, Wifi oder Waschmaschinen. Informiere dich vorab im Internet, was auf dich zukommt. Auch ist es sinnvoll, sich die Bewertungen der Plätze im Netz durchzulesen. So ersparst du dir vielleicht einen Camping-Reinfall. Wusstest du, dass du dir sämtliche Ausrüstung auch vor Ort ausleihen kannst? Schau mal hier: Iceland Camping Equipment.


Unsere komplette Packliste findest du hier:

» Unsere Island Packliste «


Campingkocher und Gaskartusche, Island Camping
Unser Gaskocher mit Gaskartusche

Du solltest auf jeden Fall eine Power Tube* dabei haben oder einen Adapter für’s Auto*, um unterwegs dein Handy und die Akkus für die Kamera su laden. So bist du für eine Nacht mal nicht auf Strom angewiesen. Wir haben uns vorab auch noch ein paar mehr Akkus für die Kameras besorgt. So mussten wir nicht jeden Tag die Akkus aufladen. Einen Campingkocher* (und Geschirr/Besteck/Dosenöffner) solltest du ebenfalls dabei haben, wenn du dich selbst verpflegen möchtest. Dafür empfehlen wir zusätzlich noch einen Windschutz*. So kannst du selbst bei Wind in Ruhe kochen ohne das die Flamme ausgeht.

Zudem hatten wir eine Lampe* für unser Zelt dabei, um am Abend noch lesen zu können. Diese kannst du natürlich auch abends zum Kochen verwenden. Wie bei jeder anderen Outdoor-Reise, sollte auch auf Island das Taschenmesser* nicht fehlen. Wenn keine Dusche in Sichtweite ist, kannst du auch eine Runde in einem naheliegenden Schwimmbad (sundlaug) schwimmen. Hier findest du dann auch eine warme Dusche. Einige Bäder bieten gegen eine kleine Gebühr sogar nur das Duschen an. Eine ausführliche Liste unserer kompletten Campingausrüstung findest du hier:

6. Wohnwagen / Campervan mieten

Sehr komfortabel ist es natürlich, wenn du mit einem Wohnwagen oder Van unterwegs bist. Du brauchst kein Zelt und eventuell sogar auch keine Isomatten und Schlafsack. Auf Island bekommst du wirklich alles, ganz egal ob kleiner Kastenwagen oder sehr gut ausgestatteter Wohnwagen. Am Ende ist es eine Geschmacksache und eine Frage des Geldes. Wir haben schon für unseren Mietwagen 576€ bezahlt (Reisezeitraum: August/September). Im Oktober bekommst du einen Kleinwagen für 2 Wochen sogar schon für unter 250€.


» Mietwagen & Camper «


Mietwagen Island, Camping, Zelten
Unser Mietwagen für Island

In den Monaten Juni, Juli und August musst du für 10 bis 14 Tagen bei einem kleinen Transporter mit Schlafmöglichkeit schon mit mindestens 1500€ bis 2000€ rechnen. Du kannst dir also vielleicht vorstellen, was ein Wohnwagen dann kostet. Hinzu kommen die Kosten für den Campingplatz und Strom (pro Person und Nacht zwischen 1000 – 2000 ISK / Strom 500 – 1000 ISK). Denn bedenke, du darfst mit deinem Wagen oder Van nicht mehr außerhalb von Campingplätzen campen.

*Offenlegung: Wir haben von MietwagenCheck einen Presserabatt für unsere Buchung bekommen.


Hier einige Anbieter für Island:

Happy Campers
Camper Van Iceland
Kuku Canpers
Guide to Iceland
Go Campers
Camp Easy


7. Sicherheitstipps beim Campen

Island ist eines der sichersten Länder der Welt. Uns hat das enorm beruhigt, da es sich so eben einfacher reist. Wir hatten nie bedenken, unsere Wertsachen im Auto liegen zu lassen oder mal das Zelt unbeaufsichtigt zu lassen. Doch es gibt sicherlich auch auf Island ein paar „schwarze Schafe“. Vorsicht ist dennoch immer geboten. Aber mit einem gesunden Menschenverstand wird dir sicherlich nichts passieren auf Island.

Wetterbericht im Auge behalten!

Wie schon anfangs erwähnt, solltest du immer den Wetterbericht im Auge behalten. Das Wetter auf Island kann sich von einem auf den anderen Moment ändern. Wenn gerade noch die Sonne schien, kann es in nächsten Moment stark regnen und stürmisch werden. Auch solltest du immer mal einen Blick auf die Seite von Safe Travel werfen. Hier wirst du über Wetter und Straßensperrungen informiert. Auch die Seite road.is gibt wertvolle Informationen.

Wenn du eine Gaskartusche beim Camping mit dabei hast, solltest du diese nicht an einem warmen Ort lagern. Sei besonders vorsichtig! Auch solltest du nicht in deinem Zelt kochen und erst recht hier nicht mit Feuer spielen. Zelte bestehen immer noch aus leicht entzündlichen Materialien. Solltest du auf einem Campingplatz dein Zelt aufschlagen, richte es immer gegen den Wind aus. Bei einem Auto wäre es die Windschutzscheibe, die den Wind abfängt und weiterleitet. Wir haben immer versucht, eine Hecke oder Gebüsch an einer Seite des Zeltes zu haben. Zusätzlich haben wir unser Auto noch an eine Seite des Zeltes gestellt, so dass wir noch mehr Schutz hatten. Wir haben außerdem unser Zelt mit zusätzlichen Alu-Heringen gespannt und gesichert.


Rundreise Island Mietwagen Roadtrip Zelten
Bei Sonnenuntergang das Zelt aufbauen und genießen!

Unterkünfte bei Unwetter aufsuchen

Sollte das Wetter mal richtig schlecht werden, kannst du auch Ausschau nach Schlafsackunterkünften halten. Diese haben wir hin und wieder auf Campingplätzen entdeckt. Es soll sie auch in Hostels, Pensionen und Hotels geben. Meist handelt es sich um Mehrbettzimmer aber auch private Zimmer, welche mit einfachen Betten ausgestattet sind. Gewappnet mit deinem Schlafsack darfst du es dir dann dort gemütlich machen. Hin und wieder haben wir uns die Preise angeschaut und fanden 35 – 40€ schon ganz schön teuer. Aber es wäre sicherlich eine Notlösung, wenn es nicht gerade die 100€-Unterkunft sein soll.


8. Glamping auf Island

Wir hatten zwischendurch mal wieder Lust auf ein Bett. Und so sind wir mit der Fähre auf die Westmännerinseln gefahren und haben uns dort ein süße Hütte gegönnt. Das war praktisch Glamping statt Camping. Wir haben bei Booking.com* die coolen Hütten in Heimaey gefunden. In den Hütten befinden sich zwei gemütliche Betten, ein Kühlschrank, zwei Stühle, ein Tisch, Ablagemöglichkeiten, ein Spiegel und Heizungen. Die Toiletten und die Küche befinden sich im Haupthaus. Pro nacht haben wir 79€ bezahlt. Auch der dazugehörige Campingplatz ist wirklich super und lässt auch keine Wünsche übrig. Bettwäsche, Kissen und Decke sind im Preis nicht enthalten (13€ p.P. extra). Wir haben aber einfach in unseren Schlafsäcken geschlafen, was wunderbar funktioniert hatte.

Die Küche ist bestens ausgestattet so dass man nicht einmal Camping-Geschirr und Kocher mitnehmen muss. Du findest alles vor Ort in der Küche. In der Nähe befindet sich ein Bonus und ein Kronan Supermarkt, ein tolles Freibad, ein paar süße Cafés und eine wunderschöne Natur zum Wandern und Erholen. Unser Ausflug auf die Insel war ein absolutes Highlight unserer Rundreise durch Island. Schau auch mal hier bei Airbnb* vorbei. Dort findest du tolle Hütten für deine Island Rundreise. Solltest du noch keinen Account bei Airbnb haben, kannst du dich über unseren Einladungslink* anmelden. So bekommst du einen tollen Rabatt auf deine erste Buchung.


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Campingplatz auf den Westmännerinseln Island
Unsere Hütte auf den Westmännerinseln

9. Fazit zum Campen auf Island

Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Von 14 Tagen hatten wir an 10 Tagen richtig tolles Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein. Bei Schmuddelwetter macht das Campen natürlich weniger Spaß doch es verlief alles reibungslos. Unsere Ausrüstung hatte gehalten, was sie versprach. Somit war schon einmal der Grundstein für eine tolle Reise gelegt. Von den Kosten her machte sich das Camping natürlich bezahlt. Mit Unterkünften hätten wir mindestens 1400€ für die zwei Wochen bezahlt und wären nicht so flexibel gewesen, wie mit unserem Zelt. Wir konnten so spontan Pläne ändern und der Sonne hinterher reisen.

Die Campingplätze waren alle sehr gut bis solide, eine wirklich schlechte Erfahrung haben wir nicht gemacht. Wir haben uns aber auch immer vorab informiert und Bewertungen gelesen. Die Camping Card könnte jedoch noch mehr Plätze im Angebot haben, damit man nicht zu sehr gebunden ist. Doch auch hier klappte alles wunderbar. In der Hauptsaison werden beliebte Plätze jedoch sehr voll, was wir zum Glück so nicht erlebt haben (September). Mit dem Strom, mit dem Kochen und Duschen klappte es soweit auch richtig gut. Durch die vielen Ersatzakkus und unserem Adapter für das Auto brauchten wir nicht jeden Tag an eine Steckdose.

Wir würden es vermutlich wieder so machen, wie wir es die zwei Wochen auf Island gemacht haben. Das Camping in Island hat uns sehr viel Spaß gemacht. Es war für uns eine komplett neue Erfahrung, welche wir so nicht missen wollen. Island ist ein tolles Land, welches wirklich einfach zu bereisen ist. Viele Bedenken und Ängste haben sich zum Glück nicht bestätigt (Mietwagen, Wetter, Straßen, Ausrüstung). Ohne jegliche Probleme konnten wir eine absolute Traumreise auf Island erleben.



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