Autofahren auf Island klingt für viele erst einmal nach Abenteuer: wechselhaftes Wetter, Schotterpisten, starke Winde und die Frage, ob ein normaler Mietwagen überhaupt ausreicht. Genau diese Gedanken hatten wir vor unserer Island Rundreise auch.
Nach unserer Island Rundreise können wir aber sagen: Mit der richtigen Vorbereitung ist Autofahren auf Island deutlich entspannter, als man vielleicht denkt. In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf du beim Mietwagen achten solltest, wann ein 4×4 sinnvoll ist, was du über F-Straßen wissen musst und welche Regeln auf Islands Straßen wirklich wichtig sind.
Außerdem teilen wir unsere eigenen Erfahrungen und praktische Tipps zu Versicherungen, Tanken, Navigation und sicheren Straßenverhältnissen. Ganz viel Spaß beim Stöbern!
Auto mieten auf Island
Ein Mietwagen gehört für eine Island Rundreise fast schon dazu. Viele Wasserfälle, Hotpots oder Aussichtspunkte liegen weit auseinander und sind ohne eigenes Auto oft nur schwer erreichbar. Gleichzeitig gehört Island aber auch zu den Ländern, in denen Mietwagen schnell teuer werden können, vor allem in der Hauptsaison.
Für den Preisvergleich nutzen wir am liebsten die Vergleichsportale Billiger Mietwagen* oder Check24*. Dort bekommst du schnell einen Überblick über Preise, Versicherungen und Fahrzeugklassen. Wichtig ist vor allem, nicht nur auf den günstigsten Preis zu schauen. Gerade auf Island lohnt sich ein gutes Versicherungspaket wirklich.
Wir würden immer eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung sowie Glas-, Reifen- und Unterbodenschutz empfehlen. Viele Straßen abseits der Ringstraße sind geschottert und Steinschläge keine Seltenheit. Auch starker Wind kann auf Island schnell zum Problem werden. Autotüren werden regelmäßig vom Wind aufgerissen und beschädigt.
Zusätzlich gibt es Regionen, in denen Sand und Vulkanasche den Lack angreifen können. Eine Sand- und Ascheversicherung ist daher vor allem dann sinnvoll, wenn du viel im Süden oder bei schlechtem Wetter unterwegs bist (15€ – 20€ pro Tag extra).
Unterschätze außerdem nicht das Wetter auf Island. Gerade noch Sonne, zehn Minuten später Sturm, Regen oder dichter Nebel. Genau deshalb würden wir lieber etwas mehr Geld für ein vernünftiges Auto und gute Versicherungen ausgeben.
Für die klassische Ringstraße reicht im Sommer meist schon ein normaler Kleinwagen völlig aus. Wir waren selbst mit einem kleinen Mietwagen auf Island unterwegs und hatten damit keinerlei Probleme. Wenn du allerdings im Winter reist, viel Gepäck dabeihast oder ins Hochland möchtest, würden wir eher zu einem SUV oder 4×4 raten.
Seit dem 1. Januar 2026 erhebt Island zusätzlich eine allgemeine Straßennutzungsgebühr pro gefahrenem Kilometer. Die Kosten liegen aktuell bei etwa 0,06 € pro Kilometer und werden bei Mietwagen normalerweise direkt über den Vermieter abgerechnet.

Kleinwagen oder Geländewagen?
Die Frage nach dem richtigen Auto beschäftigt wahrscheinlich fast jeden vor einer Island Reise. Braucht man wirklich einen 4×4 oder reicht ein normaler Mietwagen? Unsere ehrliche Antwort: Für die meisten klassischen Island Rundreisen reicht ein Kleinwagen im Sommer völlig aus.
Wir waren selbst mit einem kleinen Mietwagen auf Island unterwegs und hatten damit auf der Ringstraße und bei den meisten bekannten Sehenswürdigkeiten keinerlei Probleme. Selbst viele Schotterstraßen lassen sich entspannt fahren, wenn man vorsichtig unterwegs ist und das Wetter mitspielt. Ein riesiger Geländewagen ist also längst nicht für jede Reise notwendig.
Sobald du allerdings ins Hochland möchtest, sieht das anders aus. Dort beginnen die sogenannten F-Straßen. Diese dürfen nur mit einem geeigneten 4×4 Fahrzeug befahren werden. Normale Mietwagen, Kombis oder kleine SUVs sind dort nicht erlaubt. Viele dieser Strecken sind deutlich rauer, teilweise müssen kleine Flüsse durchquert werden und die Straßenbedingungen können sich schnell ändern.
Für die klassische Route entlang der Ringstraße brauchst du dir darüber aber eigentlich keine Gedanken machen. Die meisten Highlights auf Island erreichst du problemlos ohne Geländewagen. ☞ Mietwagen für Island hier buchen*.
Wenn ihr zu dritt oder viert unterwegs seid, würden wir mindestens eine größere Fahrzeugklasse oder einen SUV buchen. Gerade auf Island hat man durch wetterfeste Kleidung, Wanderschuhe, Kameraequipment oder Campingausrüstung oft deutlich mehr Gepäck dabei als bei anderen Reisen. Zu zweit ging es bei uns noch gut, voll beladen wäre ein Kleinwagen aber schnell nervig geworden.
Was kostet ein Mietwagen auf Island?
Ein Mietwagen auf Island ist leider nicht ganz günstig und gehört meist zu den größeren Kostenpunkten einer Rundreise. Wie teuer es am Ende wird, hängt vor allem von Reisezeit, Fahrzeugklasse und Buchungszeitpunkt ab.
Für einen normalen Kleinwagen solltest du je nach Saison grob mit etwa 50 bis 100 € pro Tag rechnen. SUVs und 4×4 Fahrzeuge sind deutlich teurer und können im Sommer schnell 150 € oder mehr pro Tag kosten. Vor allem zwischen Juni und September steigen die Preise auf Island oft spürbar an und beliebte Fahrzeuge sind teilweise früh ausgebucht.
Zusätzlich kommen häufig noch Kosten für Versicherungen, Parkgebühren, Sprit und seit 2026 auch eine kilometerabhängige Straßennutzungsgebühr hinzu. Daher der Tipp: Den Mietwagen möglichst früh buchen. Gerade in der Hauptsaison können die Preise kurzfristig stark steigen.
☞ Kosten auf Island – Was kostet eine Reise nach Island?
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Wie ist das mit den F-Straßen?
Die sogenannten F-Straßen sind Hochlandstraßen, die meist durch besonders abgelegene und raue Regionen Islands führen. Das „F“ steht dabei für Fjallvegur, also Bergstraße. Viele dieser Strecken sind nicht asphaltiert, deutlich holpriger als normale Straßen und teilweise müssen sogar kleinere Flüsse durchquert werden.
F-Straßen dürfen nur mit einem geeigneten 4×4 Fahrzeug befahren werden. Ein normaler Kleinwagen reicht dort nicht aus und selbst manche SUVs sind für bestimmte Strecken nicht zugelassen. Welche Straßen du mit deinem Mietwagen fahren darfst, steht immer in den Mietbedingungen.
Für die klassische Island Rundreise entlang der Ringstraße brauchst du übrigens keine F-Straßen zu fahren. Die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten erreichst du problemlos ohne Geländewagen. Erst im Hochland oder in sehr abgelegenen Regionen wird ein echter 4×4 wirklich wichtig.
Bitte unterschätze die F-Straßen nicht. Einige Reisende versuchen trotzdem mit normalen Mietwagen ins Hochland zu fahren, bleiben stecken oder beschädigen ihr Auto. Spätestens dort erlischt meist auch der Versicherungsschutz. Schäden können dann schnell richtig teuer werden.
Außerdem sind viele F-Straßen nur wenige Monate im Jahr geöffnet, meistens etwa zwischen Juni und September. Ob Straßen aktuell geöffnet sind und wie die Bedingungen aussehen, solltest du unbedingt vorab prüfen. Dafür sind diese Seiten extrem hilfreich:
- road.is für aktuelle Straßenverhältnisse
- safetravel.is für Wetter- und Sicherheitshinweise
- vedur.is für das Wetter auf Island

Wichtige Verkehrsregeln auf Island
Beim Autofahren auf Island solltest du das Wetter niemals unterschätzen. Sicht, Wind und Straßenverhältnisse können sich innerhalb weniger Minuten komplett verändern. Deshalb gilt auf Island ganzjährig Lichtpflicht, auch tagsüber.
Außerdem solltest du Tempolimits wirklich ernst nehmen. Es wird regelmäßig kontrolliert und die Strafen sind deutlich höher als in Deutschland. Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, gelten meist:
- 50 km/h innerorts
- 80 km/h auf Schotterstraßen
- 90 km/h auf asphaltierten Überlandstraßen
Gerade auf Schotterstraßen solltest du langsamer fahren, als man vielleicht denkt. Viele Straßen wirken harmlos, können aber plötzlich sehr uneben werden oder lose Steine aufwirbeln.
Was uns auf Island tatsächlich überrascht hat: Manche Touristen halten einfach mitten auf der Straße an, um schnell ein Foto zu machen. Vor allem an beliebten Sehenswürdigkeiten solltest du deshalb immer aufmerksam fahren und genug Abstand halten. Bitte selbst niemals einfach auf der Fahrbahn stehen bleiben, auch wenn die Landschaft noch so schön aussieht.
Typisch für Island sind außerdem einspurige Brücken und Tunnel. Dort hat immer eine Fahrtrichtung Vorfahrt. Das wird aber jeweils vorher ausgeschildert. Fahre einfach langsam heran und prüfe, ob bereits ein Auto entgegenkommt oder die Engstelle frei ist.
Und dann wären da noch die berühmten Schafe Islands. Vor allem im Sommer laufen sie oft frei in der Nähe der Straßen herum. Viele stehen entspannt am Rand, manche rennen aber plötzlich auf die Fahrbahn. Besonders wenn mehrere Tiere zusammenstehen, solltest du vorsichtig fahren und immer damit rechnen, dass noch ein weiteres Schaf hinterherläuft.

Tanken auf Island
Tanken auf Island ist grundsätzlich unkompliziert, läuft aber etwas anders ab als in Deutschland. Gerade außerhalb größerer Orte gibt es oft nur automatische Tankstellen ohne Personal. Deshalb solltest du auf deiner Island Reise unbedingt eine Kreditkarte mit PIN dabeihaben. Mit Debitkarten funktioniert es inzwischen meist ebenfalls problemlos.
Die Spritpreise auf Island gehören zu den höchsten in Europa und können je nach Region und Tankstelle leicht variieren. Vor allem in abgelegenen Gegenden lohnt es sich daher, nicht erst mit fast leerem Tank nach der nächsten Tankstelle zu suchen. Gerade im Norden oder Osten Islands können die Abstände zwischen Tankstellen deutlich größer sein als man es gewohnt ist.
Wir haben meistens bei Orkan oder N1 getankt und damit gute Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich lohnt sich aber immer ein kurzer Preisvergleich. Eine Übersicht aller Tankstellen findest du hier: Tankstellen auf Island.
Das Tanken selbst funktioniert meist so:
- Kreditkarte einstecken oder kontaktlos bezahlen
- PIN eingeben
- Betrag auswählen oder „Fill up“ zum Volltanken wählen
- Gegebenenfalls die Nummer der Zapfsäule auswählen
- Tanken und weiterfahren
Die meisten Automaten lassen sich auf Englisch umstellen, manche sogar auf Deutsch. Insgesamt fanden wir das Tanken auf Island deutlich entspannter als vorher gedacht. ☞ Mietwagen für Island hier buchen*.

Parken auf Island
Was sich in den letzten Jahren auf Island deutlich verändert hat: Viele Sehenswürdigkeiten und Naturspots sind inzwischen kostenpflichtig beim Parken. Gerade an bekannten Orten wie Wasserfällen, Stränden oder Hotpots musst du häufig Parkgebühren zahlen.
Die Preise wirken auf den ersten Blick oft nicht besonders hoch, summieren sich während einer Rundreise aber schnell. Häufig liegen die Gebühren bei etwa 1.000 ISK pro Parkplatz, also ungefähr 7 €. Wenn du jeden Tag mehrere Stopps machst, solltest du diese Kosten bei deiner Reiseplanung auf jeden Fall mit einrechnen.
Bezahlt wird auf Island meist digital. Viele Parkplätze arbeiten inzwischen mit Kennzeichenerkennung. Das bedeutet: Kamera scannt dein Nummernschild beim Einfahren und die Bezahlung läuft anschließend über eine App oder automatisch per hinterlegter Zahlungsmethode. Lade dir die Apps am besten vor der Reise schon herunter.
Besonders praktisch sind Apps wie:
- Parka
- EasyPark
- Autopay
Auch in Reykjavík gibt es verschiedene Parkzonen mit unterschiedlichen Preisen und Zeiten. Zusätzlich fällt auf Island aktuell nur für einen Tunnel eine Maut an: den Vaðlaheiðargöng Tunnel im Norden der Insel (2.216 ISK bis 3,5t).
Parke wirklich nur auf ausgewiesenen Flächen. Wildparken ist auf Island nicht gerne gesehen und die empfindliche Natur soll dadurch geschützt werden.
Vor unserer Reise hatten wir ehrlich gesagt etwas Sorge, wie gut Navigation und Internet auf Island funktionieren würden. Am Ende war das Ganze aber deutlich unkomplizierter als gedacht.
Für die Navigation haben wir fast ausschließlich Google Maps genutzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Zusätzlich würden wir dir trotzdem empfehlen, wichtige Karten offline herunterzuladen. Gerade in abgelegenen Regionen oder im Hochland kann der Empfang zwischendurch schlechter werden.
Sehr hilfreich fanden wir außerdem diese Seiten:
- road.is für aktuelle Straßenverhältnisse
- safetravel.is für Wetter- und Sicherheitshinweise
- vedur.is für das Wetter auf Island
Vor allem Windwarnungen solltest du auf Island wirklich ernst nehmen. Straßen können kurzfristig gesperrt werden und manche Fahrzeuge dürfen bei starkem Wind teilweise gar nicht mehr weiterfahren. Internet hatten wir auf der Ringstraße und in den meisten Orten überraschend oft. Selbst in kleineren Regionen war der Empfang meist besser als erwartet. Da Island zum EWR gehört, kannst du deinen normalen EU-Tarif in der Regel genauso nutzen wie zuhause.
Fazit zum Autofahren auf Island
Wir würden einen Mietwagen auf Island* jederzeit wieder buchen. Viele der schönsten Orte der Insel erreichst du nur flexibel mit dem Auto und gerade ein Roadtrip macht Island für uns überhaupt erst so besonders.
Auch wenn wir vor der Reise Respekt vor Wetter, Straßen und den vielen Geschichten über schwierige Bedingungen hatten, war Autofahren auf Island am Ende deutlich entspannter als erwartet. Mit etwas Vorbereitung, vorsichtiger Fahrweise und regelmäßigen Wetterchecks steht einer Island Rundreise mit dem Mietwagen aus unserer Sicht absolut nichts im Weg.
Häufige Fragen
Braucht man auf Island einen SUV?
Für die klassische Ringstraße im Sommer meist nicht. Wenn du allerdings ins Hochland oder im Winter reisen möchtest, ist ein 4×4 deutlich sinnvoller.
Braucht man eine Sand- und Ascheversicherung?
Eine Sand- und Ascheversicherung ist auf Island kein Muss, kann aber je nach Route und Jahreszeit sinnvoll sein. Vor allem im Süden der Insel kommt es bei starkem Wind immer wieder zu Sandstürmen, die den Lack und die Scheiben eines Mietwagens beschädigen können. Gerade in offenen Regionen rund um Vík oder entlang der Südküste wird davor häufig gewarnt.
Wir selbst hatten keine Sand- und Ascheversicherung abgeschlossen und hatten Glück mit dem Wetter. Würden wir allerdings erneut in der Übergangszeit oder bei sehr wechselhaftem Wetter reisen, würden wir zumindest darüber nachdenken. Am Ende ist es eine persönliche Entscheidung zwischen zusätzlicher Sicherheit und höheren Mietkosten.
Ist Autofahren auf Island gefährlich?
Nicht unbedingt. Die größte Herausforderung sind eher Wetter, Wind und Schotterstraßen als der Verkehr selbst.
Reicht ein deutscher Führerschein?
Ja, dein normaler deutscher Führerschein reicht auf Island vollkommen aus.
Gibt es viele Tankstellen auf Island?
Entlang der Ringstraße gibt es grundsätzlich genug Tankstellen. Vor allem rund um größere Orte musst du dir normalerweise keine Sorgen machen. In abgelegeneren Regionen, besonders im Osten oder Norden Islands, können die Abstände allerdings deutlich größer werden.
Wir würden deshalb nie bis zum letzten Viertel warten, sondern lieber früher tanken. Gerade bei schlechtem Wetter oder langen Tagesetappen kann die nächste Tankstelle weiter entfernt sein als gedacht.
Sind F-Straßen gefährlich?
Sie können anspruchsvoll werden, besonders bei Flussdurchfahrten oder schlechtem Wetter. Deshalb solltest du dort nur mit geeignetem Fahrzeug unterwegs sein.
Wie teuer ist Tanken auf Island?
Island gehört zu den teureren Ländern Europas. Die Spritpreise schwanken je nach Region und Tankstelle.
Darf man auf Island Offroad fahren?
Nein, Offroad fahren ist auf Island streng verboten. Du darfst also nicht einfach quer durch die Landschaft fahren, auch wenn es auf den ersten Blick harmlos aussieht.
Der Grund dafür ist die extrem empfindliche Natur Islands. Schon einzelne Fahrspuren können jahrzehntelang sichtbar bleiben. Verstöße werden deshalb mit hohen Geldstrafen geahndet. Bleibe daher immer auf ausgewiesenen Straßen und Pisten.
Wie lange braucht man für die Ringstraße auf Island?
Für die komplette Ringstraße solltest du mindestens 7 bis 10 Tage einplanen. So kannst du die wichtigsten Highlights entspannt sehen, ohne jeden Tag stundenlang im Auto zu sitzen.
Wirklich angenehm fanden wir aber eher 10 bis 14 Tage. Island lebt von spontanen Stopps, Wanderungen, Hotpots und Fotospots und genau dafür solltest du genug Zeit haben. Viele unterschätzen die Entfernungen und wie oft man unterwegs doch noch irgendwo anhält.
Unser Reisetagebuch auf Youtube
Unsere komplette Rundreise kannst du dir bei Youtube anschauen (13 Teile). Wir würden uns riesig freuen, wenn du mal vorbeischaust und unseren Kanal abonnierst.
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Hallo, ich habe bei einigen Blogs anderer Island Reisenden gelesen, dass es in Island keine Glas, Reifen, Unterboden Versicherung gibt und es nur „unnötig“ verschwendetes Geld sei. Jetzt bin ich mir unsicher, ob dies stimmt oder nicht. Wir reisen im April zum ersten Mal nach Island.
Hey Pia, also wir haben Glas-, Reifen- und Unterboden einfach dazugebucht (buchen wir generell IMMER, weil es meist nicht viel teurer ist). Vor allem auf den Schotterstraßen, die eben nicht asphaltiert und steinig sind, war uns das sicherer. Bei billiger-mietwagen.de kostet es gar nicht so viel mehr, wenn man diese Leistungen noch mit abdecken möchte. Man weiß einfach nie. Wenn ihr aber nur auf der Ringstraße bleibt (sehr gut ausgebaut), sind diese Zusatzversicherungen nicht unbedingt notwendig unserer Meinung nach. Würde dann aber unangenehme Gravel Roads vermeiden und auf den asphaltierten Straßen bleiben. Dann sollte es passen 🙂
Auf Island haben wir auf die „Sand- und Ascheversicherung“ verzichtet, weil die echt super ist und auch oft als „unnötig“ eingestuft wird. Aber auch hier weiß man natürlich nie. Vulkanausbruch, Sandsturm…alles nicht so selten auf Island 😀 Aber da sind wir das Risiko eingegangen.
Liebe Grüße und eine tolle Island-Reise
Bolle
Hallo,
wir sind im Dezember für rund 2 Wochen in Island.
Wir möchten unter anderem folgende Orte besuchen:
– Reykjavík (inkl. umliegender Sehenswürdigkeiten wie der Blue Lagoon und der Lavahöhle Raufarhólshellir)
– den Golden Circle
– Vestmannaeyjar
– die Wasserfälle Skógafoss und Seljalandsfoss
– die Gletscherlagune Jökulsárlón
– Kap Dyrhólaey
– die Schlucht Fjaðrárgljúfur
Zudem planen wir eine Übernachtung im Buubble Hotel Iceland und/oder im ÖÖD Hotel Hekla Horizon. Beim ÖÖD Hotel Hekla Horizon sind wir jedoch unsicher, ob dieses im Winter tatsächlich erreichbar ist.
Wir möchten Island mit einem Mietwagen bereisen, haben jedoch gelesen, dass im Winter Straßen aufgrund der Wetterverhältnisse gesperrt sein können. Wir möchten ungern das Risiko eingehen, gebuchte Unterkünfte oder Ausflüge nicht erreichen zu können.
Daher würden wir uns sehr über eure Tipps und Hinweise freuen – insbesondere zur Reiseplanung, zur Straßen- und Witterungslage im Winter sowie zur Erreichbarkeit der genannten Orte und Unterkünfte.
In diesem Beitrag stehen schon ein paar interessante Dinge, aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar individuelle Tipps.
Vielen Dank im Voraus!
Hi 🙂
der Dezember ist auf jeden Fall ein „spannender“ Monat für Island. Wirklich viele Tipps haben wir nicht, weil man auch nicht viele Möglichkeiten hat, wenn das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Falls du umplanen musst, sind stornierbare Optionen Gold wert. Auch spontane Umbuchungen sind im Winter keine Seltenheit. Viele Gastgeber zeigen sich im Winter kulant, besonders wenn du dich frühzeitig meldest.
Wichtig auch: Plane deine Etappen kurz, denn es ist zu dieser Zeit meist nur zwischen 11 und 15 Uhr hell. Die Tage sind sehr kurz im Dezember!
Aber macht Euch nicht zu verrückt. Ihr werdet vor Ort von Tag zu Tag schauen müssen, wie dass Wetter ist und sich entwickelt. 🙂