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Vorbereitung Island – Tipps zur Planung der Rundreise

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Island zu bereisen war schon lange ein großer Traum von uns. Bevor unsere Rundreise startete, standen wir allerdings erstmal vor ziemlich vielen Fragen: Braucht man einen 4×4? Wie teuer ist Island wirklich? Welche Route lohnt sich? Muss man Campingplätze vorbuchen? Und was sollte man auf keinen Fall vergessen?

Mittlerweile haben wir selbst eine mehrwöchige Rundreise durch Island gemacht, sind einmal komplett über die Ringstraße gefahren und haben dabei viele Erfahrungen gesammelt. Genau diese Tipps möchten wir in diesem Beitrag mit dir teilen.

Hier findest du alles, was du vor deiner Island Reise wissen solltest. Von der besten Reisezeit über Mietwagen, Kosten und Camping bis hin zu Internet, Wetter, Straßenverhältnissen und typischen Fehlern bei der Planung. Wenn du gerade mitten in der Vorbereitung für deine Island Rundreise steckst, bist du hier also genau richtig.



ISLAND RUNDREISE PLANEN

Das Wichtigste vorab

Für eine klassische Rundreise durch Island solltest du mindestens 10 bis 14 Tage einplanen.

Die beste Reisezeit für Island liegt zwischen Juni und September.

Für die Ringstraße reicht im Sommer oft bereits ein normaler Kleinwagen aus.

Ein 4×4 Fahrzeug brauchst du nur für das Hochland und sogenannte F Roads.

Island gehört zu den teuersten Reisezielen Europas. Vor allem Unterkünfte und Restaurants sind teuer.

Wildcampen ist in Island verboten. Übernachten darfst du nur auf offiziellen Campingplätzen.

Eine Kreditkarte ist fast überall notwendig, zum Beispiel zum Tanken oder Parken.

Das Wetter in Island kann sich mehrmals am Tag komplett verändern. Gute Regenkleidung ist Pflicht.


Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Island kannst du theoretisch das ganze Jahr über bereisen. Die Unterschiede zwischen Sommer, Herbst und Winter sind allerdings enorm. Je nachdem, was du erleben möchtest, kann sich die perfekte Reisezeit also komplett unterscheiden.

Für eine klassische Rundreise entlang der Ringstraße würden wir dir die Monate zwischen Juni und September empfehlen. In dieser Zeit sind die Straßen meist problemlos befahrbar, die Temperaturen etwas angenehmer und du hast schön lange Tage mit viel Tageslicht.

Gerade wenn du zum ersten Mal nach Island reist oder eine Rundreise mit dem Mietwagen planst, ist das definitiv die einfachste und entspannteste Reisezeit. Wir selbst waren 2018 im September in Island unterwegs und fanden die Reisezeit perfekt. Es war deutlich ruhiger als mitten im Hochsommer, viele Straßen waren noch problemlos offen und gleichzeitig hatten wir fast schon sommerliche Tage auf der Insel.

Im Winter kann Island dagegen nochmal komplett anders aussehen. Viele Straßen können gesperrt sein, das Wetter ist deutlich unberechenbarer und die Tage sind extrem kurz. Dafür hast du Chancen auf Polarlichter und oft eine ganz besondere Winter-Wonderland-Atmosphäre.

Wenn du mehr über Wetter, Temperaturen, Mitternachtssonne, Polarlichter und die einzelnen Monate erfahren möchtest, schau dir unbedingt auch unseren ausführlichen Beitrag zur besten Reisezeit für Island an.



Unser Tipp: Nebensaison

Die Nebensaison im Mai/Juni und September ist generell eine gute Zeit für Rundreisen auf Island. Zu dieser Zeit sind weniger Touristen auf der Insel und auch die Preise sind noch etwas erschwinglicher. Wir haben im September Wale gesehen wie auch Polarlichter, die Temperaturen waren sehr angenehm. Du solltest deine Reise aber eben davon abhängig machen, was du sehen und erleben willst.


AktivitätBeste Reisezeit
🐳 Wale beobachtenJuni bis September
💫 Nordlichter sehenSeptember/Oktober bis März
🥾 WanderungenJuni bis August/September
⛰️ Hochland & F-RoadsEnde Juni bis Anfang September
🦜 Papageientaucher sehenMai bis August
☀️ Mittsommer erlebenEnde Mai bis Mitte Juli
👯‍♀️ Hauptsaison IslandMitte Juni bis Ende August
🍁 Der farbenfrohe HerbstSeptember
⛄️ Winter auf IslandNovember bis April


Wie lange sollte ich auf Island bleiben?

Island wirkt auf der Karte oft kleiner, als es tatsächlich ist. Die Entfernungen werden schnell unterschätzt und dazu kommen ständig Stopps an Wasserfällen, Aussichtspunkten, heißen Quellen oder schwarzen Stränden. Wir haben selten ein Land erlebt, bei dem man so oft spontan anhält wie auf Island.

Dazu kommen Wetterumschwünge, Schotterstraßen und teilweise lange Fahrzeiten. Deshalb würden wir dir empfehlen, deine Route lieber etwas entspannter zu planen und nicht zu viel in zu kurzer Zeit sehen zu wollen.

5 bis 7 Tage

Wenn du nur wenig Zeit hast, solltest du dich eher auf den Süden Islands konzentrieren. Für eine komplette Rundreise entlang der Ringstraße ist das in unseren Augen viel zu stressig.

In 5 bis 7 Tagen kannst du aber trotzdem schon unglaublich viel sehen. Zum Beispiel den Golden Circle, die Südküste mit ihren Wasserfällen, schwarzen Stränden, Gletschern und vielleicht sogar die Halbinsel Snæfellsnes.

10 bis 14 Tage

Das würden wir für eine klassische Island Rundreise empfehlen. Damit kannst du relativ entspannt einmal komplett entlang der Ringstraße fahren und die wichtigsten Highlights der Insel erleben.

Gerade für die erste Reise nach Island finden wir diesen Zeitraum perfekt. Du hast genug Zeit für spontane Stopps, Wanderungen und schlechtes Wetter, ohne jeden Tag nur im Auto zu sitzen.

2 bis 3 Wochen

Wenn du Island wirklich intensiver erleben möchtest, würden wir eher 2 bis 3 Wochen einplanen. So kannst du zusätzlich noch abgelegenere Regionen wie die Westfjorde oder das Hochland erkunden und musst deutlich weniger Strecke pro Tag fahren. Vor allem für Camper und Roadtrips ist das natürlich die entspannteste Variante.

Unsere persönliche Erfahrung

Wir selbst waren insgesamt 15 Tage auf Island unterwegs und fanden die Dauer für unsere erste Reise ziemlich perfekt. Dadurch konnten wir die komplette Ringstraße relativ entspannt fahren, viel spontan entdecken und hatten trotzdem genug Zeit für tolle Wanderungen, ausgedehnte Pausen und schlechtes Wetter.



Welche Route eignet sich für Island?

Welche Route du für Island wählen solltest, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit du hast und was du sehen möchtest. Viele unterschätzen die Entfernungen auf der Insel am Anfang ziemlich schnell. Zwar gibt es mit der Ringstraße eine Hauptstraße einmal rund um Island, trotzdem sitzt man teilweise mehrere Stunden am Tag im Auto.

Gerade bei der ersten Reise würden wir dir deshalb empfehlen, die Route nicht zu voll zu planen. Auf Island entstehen die schönsten Momente oft spontan irgendwo zwischen Wasserfällen, Schafherden, schwarzen Stränden und kleinen Cafés am Straßenrand.


1. Die klassische Ringstraße

Für die erste Island Reise würden wir fast immer die klassische Ringstraße empfehlen. Genau diese Route haben wir damals auch gewählt und fanden sie perfekt, um Island erst einmal kennenzulernen.

Die Ringstraße, auch Route 1 genannt, führt einmal komplett um die Insel herum und verbindet die wichtigsten Regionen miteinander. Du kommst dabei unter anderem durch Südisland, Ostisland, Nordisland und den Westen der Insel. Gerade im Sommer ist die Ringstraße meist problemlos befahrbar und auch mit einem normalen Mietwagen gut machbar.

Unterwegs erwarten dich:

  • Wasserfälle
  • schwarze Strände
  • Gletscherlagunen
  • Lavafelder
  • heiße Quellen
  • Berge und Fjorde
  • kleine Fischerdörfer
  • Wale und Papageientaucher


2. Island in 5 bis 7 Tagen

Wenn du weniger Zeit hast, würden wir dir empfehlen, dich eher auf Südisland zu konzentrieren. Dort liegen viele der bekanntesten Highlights der Insel relativ nah beieinander. So musst du deutlich weniger Strecke fahren und kannst die Reise entspannter genießen. Mehr dazu hier: Highlights im Süden von IslandHighlights im Südosten von Island.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • der Golden Circle
  • Seljalandsfoss
  • Skógafoss
  • Flugzeugwrack am Strand
  • Vik & schwarze Strände
  • der Diamond Beach
  • die Gletscherlagune Jökulsárlón


Westfjorde & Hochland

Wenn du bereits öfter auf Island warst oder mehr Zeit hast, kannst du zusätzlich Regionen wie die Westfjorde oder das Hochland einbauen. Dort wird es deutlich ruhiger, wilder und oft auch abenteuerlicher.

Für das Hochland brauchst du allerdings ein geeignetes 4×4 Fahrzeug, da viele Straßen dort sogenannte F-Roads sind. Diese dürfen mit normalen Mietwagen oft gar nicht befahren werden.


Welcher Mietwagen lohnt sich für Island?

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte bei der Planung: dem Mietwagen. Vor unserer Reise haben wir unzählige Foren, Facebook Gruppen und Reiseberichte gelesen und waren am Anfang ziemlich unsicher, welches Auto wir überhaupt brauchen.

Am Ende haben wir uns für einen ganz normalen Kleinwagen entschieden und genau das würden wir für eine klassische Rundreise entlang der Ringstraße im Sommer oder Frühherbst auch wieder tun.

Die Ringstraße ist größtenteils sehr gut ausgebaut und problemlos befahrbar. Auch viele Sehenswürdigkeiten entlang der Route erreichst du ohne Allradfahrzeug. Wir selbst waren im September unterwegs und hatten mit dem Wetter und den Straßen überhaupt keine Probleme.



Braucht man einen 4×4 auf Island?

Ein 4×4 Fahrzeug brauchst du vor allem dann, wenn du ins Hochland oder in die Westfjorde fahren möchtest. Viele Straßen im Hochland sind sogenannte F-Roads und dürfen ausschließlich mit geeigneten Allradfahrzeugen befahren werden.

Mit einem normalen Mietwagen darfst du diese Straßen oft gar nicht nutzen. Im schlimmsten Fall verlierst du deinen Versicherungsschutz und riskierst hohe Kosten. Wenn du dagegen hauptsächlich entlang der Ringstraße unterwegs bist, reicht ein normaler Kleinwagen in den Sommermonaten meist völlig aus.


Mietwagen Preise auf Island

Je früher du buchst, desto günstiger sind die Preise. Gerade in der Hauptsaison zwischen Juni und August steigen die Kosten oft extrem an. Wir selbst haben damals 576 € für unseren Mietwagen bezahlt, also rund 38,50 € pro Tag.

Mittlerweile sind die Preise allerdings deutlich gestiegen. Vor allem seit der Pandemie musst du in der Hauptsaison häufig mit mindestens 100 bis 110 € pro Tag für einen Kleinwagen rechnen. Mietwagen hier buchen*.



Mietwagen im Winter

Wenn du im Winter nach Island reist, würden wir eher zu einem 4×4 Fahrzeug raten. Schnee, Sturm und vereiste Straßen können dann schnell zur Herausforderung werden. Wichtig sind außerdem Winterreifen beziehungsweise Spikes. Diese sind auf Island normalerweise zwischen November und Mitte April erlaubt und oft absolut notwendig.

Wenn du mehr über Straßenverhältnisse, Versicherungen, F-Roads und das Autofahren auf Island erfahren möchtest, schau dir unbedingt auch unseren ausführlichen Beitrag zum Thema Mietwagen & Autofahren auf Island an.



Wie viel Budget braucht man für Island?

Island gehört definitiv nicht zu den günstigsten Reisezielen Europas. Vor allem Unterkünfte, Restaurants und Mietwagen können schnell ziemlich teuer werden. Trotzdem muss eine Rundreise durch Island nicht automatisch unbezahlbar sein.

Da wir viel gecampt, selbst gekocht und einiges an Essen aus Deutschland mitgebracht hatten, konnten wir unsere Kosten damals überraschend niedrig halten. Für unsere 15-tägige Rundreise haben wir damals insgesamt rund 1.100€ pro Person ausgegeben.

Mittlerweile sind die Preise auf Island allerdings deutlich gestiegen. Für eine vergleichbare Reise solltest du heute eher etwas mehr Budget einplanen. Mehr Infos findest du hier: Kosten auf Island – Was kostet eine Reise nach Island?.

Mit diesen Kosten solltest du aktuell rechnen:

KategorieDurchschnittliche Kosten
Flug ab Deutschland250€ bis 600€
Kleinwagen80€ bis 130€ pro Tag
4×4 Fahrzeug150€ bis 250€ pro Tag
Hotel120€ bis 250€ pro Nacht
Campingplatz15€ bis 25€ pro Person
Restaurant25€ bis 40€ pro Person
Benzinetwa 1,50€ bis 1,70€ pro Liter

Campen oder Hotels auf Island?

Wir selbst waren fast die komplette Reise mit Zelt unterwegs und würden das für Island auch jederzeit wieder so machen. Gerade im Sommer ist Camping dort einfach perfekt. Du bist deutlich flexibler, kannst spontaner planen und sparst gleichzeitig extrem viel Geld.

Auf Island gibt es richtig viele Campingplätze und viele liegen wirklich schön mitten in der Natur. Die Preise sind im Vergleich zu Hotels relativ günstig und liegen meistens zwischen 15€ und 25€ pro Person. Wichtig ist aber: Wildcampen ist auf Island mittlerweile weitgehend verboten. Übernachten darfst du deshalb nur auf offiziellen Campingplätzen.

Camping auf Island klingt zudem oft romantischer, als es manchmal ist. Wind, Regen und kalte Nächte können selbst im Sommer ziemlich anstrengend werden. Gute Ausrüstung macht deshalb wirklich einen riesigen Unterschied. Hier geht’s zu unserer Packliste.

Hotels und Gästehäuser sind auf Island dagegen oft ziemlich teuer. Selbst einfache Unterkünfte kosten schnell 120€ bis 200€ pro Nacht. Gerade in der Hauptsaison solltest du außerdem früh buchen.


Zelten in Island – Unsere besten Tipps und Erfahrungen



Welche Kleidung und Ausrüstung?

Das Wetter auf Island solltest du wirklich nicht unterschätzen. Selbst im Sommer kann es plötzlich kalt, nass und extrem windig werden. Wir hatten teilweise innerhalb weniger Stunden Sonne, Regen und Sturm gleichzeitig. Die wichtigste Regel für Island ist deshalb: Zwiebellook.

Wirklich wichtig fanden wir:

  • wasserdichte Regenjacke
  • Regenhose
  • warme Fleecejacke
  • Mütze und dünne Handschuhe
  • wasserdichte Schuhe
  • Powerbank
  • Badesachen und Flipflops für Freibäder & Hot Tubes
  • gute Campingausrüstung

Normale Sneaker würden wir ehrlich gesagt nicht empfehlen. Viele Wege sind nass, matschig oder voller kleiner Steine. Wenn du campen möchtest, solltest du außerdem nicht bei Zelt, Schlafsack und Isomatte sparen. Wind und Wetter können auf Island schnell unangenehm werden.

Eine ausführliche Packliste für Island mit Kleidung, Technik und Campingausrüstung findest du hier: Packliste Island.



Internet, Bezahlen & Tanken auf Island

Das Internet auf Island fanden wir ehrlich gesagt überraschend gut. Selbst in vielen abgelegenen Regionen hatten wir noch Empfang und mobiles Internet. Eine lokale SIM Karte brauchst du als EU Bürger normalerweise nicht, da Island zum EU Roaming gehört.

Wichtig ist allerdings eine Kreditkarte. Viele Tankstellen funktionieren teilweise sogar ausschließlich damit. Auch Parkgebühren, Toilettenbesuche oder Campingplätze werden oft nur digital bezahlt. Die besten Reisekreditkarten.

Beim Tanken solltest du außerdem beachten, dass die Entfernungen auf Island schnell größer werden können als gedacht. Gerade im Norden oder Osten der Insel würden wir deshalb nie mit fast leerem Tank weiterfahren. Wir haben immer vollgetankt, wenn der Tank nur noch halb voll war.


Apps & Webseiten für Island

Ein paar Apps und Webseiten fanden wir für unsere Island Rundreise extrem hilfreich. Gerade Wetter, Wind und Straßensperrungen solltest du auf Island wirklich nicht unterschätzen.

Diese Seiten würden wir vor der Reise definitiv speichern:

  • road.is → aktuelle Straßenzustände und Sperrungen
  • vedur.is → Wetter, Wind und Sturmwarnungen
  • SafeTravel.is → Sicherheitswarnungen und Reiseinfos
  • Parka App → Parkgebühren digital bezahlen
  • Google Maps Offlinekarten → hilfreich bei schlechtem Empfang

Vor allem vedur.is haben wir während der Reise mehrmals täglich genutzt. Wind und Wetter können sich auf Island nämlich extrem schnell verändern.



Alkohol & Supermärkte auf Island

Lebensmittel auf Island sind generell teuerer als in Deutschland. Gerade Restaurants und Alkohol können das Reisebudget schnell deutlich sprengen. Wir würden dir deshalb empfehlen, möglichst oft selbst zu kochen und regelmäßig im Supermarkt einzukaufen.

Die bekanntesten und günstigeren Supermärkte sind:

  • Bónus
  • Krónan
  • Nettó
  • Hagkaup

Am günstigsten fanden wir meistens Bónus. Den Discounter erkennst du sofort am rosa Sparschwein Logo. Die Auswahl ist zwar etwas kleiner, dafür sind die Preise oft deutlich günstiger als in anderen Supermärkten.

Krónan wirkt etwas moderner und bietet oft mehr frisches Obst, Gemüse und insgesamt eine größere Auswahl. Hagkaup ist eher mit einem großen Supermarkt oder Kaufhaus vergleichbar, allerdings auch deutlich teurer.

Wichtig zu wissen: Die Öffnungszeiten sind auf Island oft kürzer als in Deutschland. Viele Supermärkte schließen bereits gegen 18 oder 19 Uhr, vor allem außerhalb von Reykjavík. Gerade bei längeren Fahrten würden wir deshalb lieber früher einkaufen gehen.

Außerdem bekommst du Alkohol auf Island nicht in normalen Supermärkten. Bier, Wein und Spirituosen gibt es ausschließlich in staatlichen Shops namens Vínbúðin und die Preise dort sind ziemlich hoch. Viele Urlauber kaufen deshalb bereits direkt nach der Landung etwas Alkohol im Duty Free Shop am Flughafen Keflavík.



Häufige Fehler bei der Island Planung

Vor unserer ersten Island Reise haben wir einige Dinge ehrlich gesagt ziemlich unterschätzt. Gerade Wetter, Entfernungen und Fahrzeiten wirken auf Bildern und Karten oft deutlich entspannter, als sie am Ende wirklich sind.

Diese Fehler würden wir heute vermeiden:

  • zu viele Kilometer pro Tag einplanen
  • Wetter und Wind unterschätzen
  • Mietwagen und Unterkünfte zu spät buchen
  • zu wenig Budget einplanen
  • ohne richtige Regenkleidung reisen
  • jeden Tag komplett durchplanen
  • mit fast leerem Tank weiterfahren
  • nur mit normalen Sneakern und Jeanshose unterwegs sein

Gerade die spontanen Stopps machen Island am Ende oft erst richtig besonders. Deshalb würden wir dir empfehlen, deine Route lieber etwas entspannter zu planen und nicht jeden Tag komplett vollzupacken.


Unser Fazit zu Island

Eine Reise nach Island braucht definitiv etwas mehr Vorbereitung als viele andere Reiseziele in Europa. Gerade Wetter, Mietwagen, Route und Budget solltest du vorher gut planen. Gleichzeitig fanden wir Island vor Ort deutlich unkomplizierter, als wir anfangs gedacht hätten.

Wenn du deine Reise nicht zu voll packst, wetterfeste Kleidung dabeihast und genug Zeit einplanst, steht einer richtig tollen Rundreise eigentlich nichts im Weg. Für uns gehört Island bis heute zu den beeindruckendsten Ländern, die wir bisher bereist haben.


FAQ

Braucht man Bargeld auf Island?

Reicht ein Kleinwagen für Island?

Ist Island wirklich so teuer?

Wann sieht man Polarlichter auf Island?

Ist Wildcampen auf Island erlaubt?

Braucht man eine SIM Karte auf Island?

Kann man Leitungswasser auf Island trinken?

Welche Sprache spricht man auf Island?


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12 Kommentare

  1. Uff, die Preise für Mietwagen sind wohl ganz schön in die Höhe geschossen. Auf der von euch verlinkten Seite gibt es mittlerweile für Ende Juli/Anfang August 3 Tage nichts unter 1000 Euro. Oder liegt das an der Saison?

    1. Hey, ja für die Hauptsaison musst du mit deutlich mehr rechnen. Generell sind die Preise seit der Pandemie extrem gestiegen, da viele Vermieter ihre Flotte verkleinern mussten. Nun müssen sie mit weniger Autos dennoch genügend Geld erwirtschaften. Das haben wir weltweit in sehr vielen Ländern deutlich gespürt. Zudem werden die Preise für diese Saison sicherlich ohnehin nochmal steigen, da die Nachfrage wieder extrem hoch ist und die Menschen nun nach der Pandemie wieder verreisen wollen (und können). Auf billiger-mietwagen.de kostet das beste Paket für einen Kleinwagen gerade ca. 65€ pro Tag für den Monat September. Das gleiche Angebot kostet im Juli/August knackige 110€ pro Tag. Es liegt also auch sehr sehr stark an der Hauptreisezeit.

      Liebe Grüße
      Bolle

      1. Hey Bolle, danke für deine schnelle Antwort, das erklärt vieles!

        1. Gerne gerne und ganz viel Spaß auf Island! :=)

  2. Hey! Ich muss jetzt mal ein fettes DANKE hier lassen! Eure Artikel über Island sind ganz hervorragend und haben mir die Planung unseres Trips massiv vereinfacht! Mitte August geht es los und wir haben uns bei vielen Kleinigkeiten und Routenempfehlungen an euren Artikeln orientiert. Das mit dem Preisanstieg und der Buchungssituation stimmt übrigens. Mietwagen gibt es für August nicht unter 100€ pro Tag. Bei den Unterkünften (kein Camping) haben wir gerade im Süden teilweise die allerletzten Zimmer ergattern können, und das bei Buchung Ende Mai! Im Norden wurde es dann glücklicherweise viel entspannter.
    Jedenfalls vielen Dank für eure tolle Seite!
    Viele Grüße
    Björn

    1. Moin Björn, tausend DANK!!! für deine lieben Worte. Das versüßt uns gerade den Tag! Wir wünschen Euch eine tolle Reise mit unzähligen WOW-Momenten! Genießt die Insel. Lasst uns gerne mal ein Feedback nach der Reise zukommen, wie die Situation auf der Insel im August war. Würde uns mal interessieren.

      Liebe Grüße von der Küste
      Bolle

      1. Hey ihr beide! Ich wollte mich ja nochmal melden. 🙂 Unser Trip nach Island in der zweiten Augusthälfte war durchweg perfekt. Wetter genial, wir hatten nur 2 Tage Regen. Immer so 12-20°C, also fast zu warm für unsere eingepackten Klamotten. Wir haben uns 14 Tage für die Umrundung genommen, was echt perfekt war. Die Übernachtung auf Heimaey war einmalig. Generell hatten wir gigantisches Glück, weil einfach alles geklappt hat. So stand ich morgens um 5 Uhr tatsächlich vollkommen allein am Stokksnes Beach und konnte den Sonnenaufgang fotografieren. Hätte ich nie gedacht! Wir haben Wale, Puffins und Polarfüche gesehen, und ich hab doch tatsächlich zwei mal das Polarlicht erwischt. Hatte ich zwar drauf gehofft, aber im August ist das ja doch eher ungewöhnlich. Mit den Unterkünften hatten wir bis auf einmal immer Glück.
        Was die Reisezeit angeht: Im Süden war es sowohl Mitte als auch Ende August immer voll an den Hotspots. Sobald wir an Höfn vorbei waren (wir sind gegen den Uhrzeigersinn rum), war es schlagartig einsam und leer, was wir sehr genossen haben.
        Also nochmal vielen Dank für die vielen Tipps und Impulse. Eure Seite hat unsere Reise definitiv zu einem einmaligen Erlebnis gemacht!

        Viele Grüße
        Björn

        1. Hey Björn,

          von Herzen Danke für dein ausführliches Feedback. Es freut uns echt riesig, dass ihr eine so gigantische Zeit auf Island hattet. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein! Mega! Ihr hattet ja tolles Wetter und mega Begegnungen. Wahnsinn! Sogar Polarfüchse habt ihr gesehen – WOW WOW WOW!!!! Euer Feedback hilft sicher vielen anderen hier auch, die sich Gedanken zur Reisezeit machen. Also nochmal…DANKE DANKE DANKE! 🙂

          Ganz liebe Grüße von der Ostsee
          Bolle & Marco

  3. Also was die beste Reisezeit angeht, ja da gibt es für Island wirklich keine pauschal richtige Antwort. Ich kann für eine erste Rundreise auf der Ringstraße einfach nur den Juni empfehlen, für einigermaßen stabiles, mildes Wetter! Aber der Wind pfeift natürlich ordentlich und man muss sowieso auf alle Wetterlagen eingestellt sein, es hilft alles nichts 🙂

    1. Das stimmt, man kann auf Island ohnehin das Wetter ganz schlecht vorhersagen. Es ist so wechselhaft und selbst wir hatten von -2°C bis 20°C alles dabei. 🙂

  4. Hallöchen,

    danke für die tollen Infos. Wir fahren erst nächstes Jahr im Herbst, aber die Planung läuft schon im vollen Gange, so das man Ende des Jahres oder anfang nächstes direkt alles buchen kann.

    Eure Infos und Tipps sind toll und den Spruch “ Wenn du das Wetter nicht magst, warte fünf Minuten“ werde ich nie mehr vergessen. Super.

    Gruß
    Undine

    1. Liebe Undine, so so gerne. Es freut uns, wenn unsere Tipps hilfreich sind. Wir wünschen dir eine tolle Zeit auf Island und ganz viel Freude beim Planen. 🙂

      Liebe Grüße
      Bolle

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