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Island Sehenswürdigkeiten – 30 Highlights, die du sehen musst

Mývatn Naturschutzgebiet Höfdi

Eine unserer schönsten Reisen überhaupt führte uns nach Island. Schon lange hatten wir davon geträumt, die beeindruckenden Landschaften dieser Insel endlich selbst zu erleben. Wasserfälle, schwarze Strände, heiße Quellen, riesige Gletscher und endlose Lavafelder wirkten auf Bildern oft fast unwirklich. Umso verrückter war es, plötzlich mitten darin zu stehen.

Was uns an Island sofort begeistert hat: Die Vielfalt der Landschaften. Hinter jeder Kurve wartet gefühlt schon das nächste Highlight. Mal stehst du vor einem gewaltigen Wasserfall, kurze Zeit später an einem schwarzen Sandstrand oder zwischen dampfenden heißen Quellen. Dazu kommen kleine Fischerdörfer, einsame Straßen, Vulkane, Gletscherlagunen und diese ganz besondere Ruhe, die man auf der Insel oft spürt.

In diesem Beitrag zeigen wir dir unsere 30 schönsten Island Sehenswürdigkeiten und Highlights der Insel. Von bekannten Orten entlang der Ringstraße bis zu weniger bekannten Spots, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind. Perfekt für deine eigene Island Rundreise und jede Menge Inspiration für deine Reiseplanung.



Islands Sehenswürdigkeiten

Wir haben für dich die beliebtesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights im folgenden Beitrag zusammengetragen. Es gibt unzählige schöne Spots auf der Insel, es ist wirklich nicht einfach, sich für bestimmte Highlights zu entscheiden. Versuche aber bloß nicht, alles in kürzester Zeit zu sehen.

Suche die für dich wichtigsten Punkte heraus und genieße diese lieber intensiv statt abgehetzt. Eine Rundreise entlang der Ringstraße können wir dir nur ans Herz legen, es war einfach grandios. Wir waren 15 Tage auf der Insel und haben unendlich viele magische Momente erlebt.


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Westen von Island

Reykjavik

Wir starten direkt in der Hauptstadt von Island, nämlich in Reykjavik. Wir haben uns hier ab der ersten Sekunde richtig wohlgefühlt. Vor allem die vielen coolen Cafés, die entspannte Atmosphäre und die bunten Straßen machen die Stadt für uns zu einem perfekten Start einer Island Rundreise.

Dazu kommen stylische Shops, Streetart, kleine Boutiquen und jede Menge richtig guter Kaffee. Nimm dir für Reykjavik am besten mindestens einen ganzen Tag Zeit und lauf einfach ohne festen Plan durch die Stadt. Genau das macht hier besonders Spaß.

Verpassen solltest du dabei auf keinen Fall die Hallgrímskirkja, das moderne Konzerthaus Harpa, die beliebten Einkaufsstraßen Laugavegur, Austurstræti, Lækjargata, Bankastræti und Skólavörðustígur sowie spannende Museen wie das Icelandic Phallological Museum oder das Whales of Iceland.

☞ Noch mehr Tipps findest du in unserem Beitrag zu Reykjavik Sehenswürdigkeiten & Reisetipps.



Halbinsel Snæfellsnes

Von Reykjavik aus geht es weiter auf die wunderschöne Halbinsel Snæfellsnes. Leider mussten wir diesen Teil von Island wegen schlechtem Wetter auslassen. Trotzdem haben wir inzwischen von unglaublich vielen Reisenden gehört, dass die Region zu den schönsten Gegenden des Landes gehören soll.

Viele nennen Snæfellsnes sogar „Island im Miniaturformat“, weil du hier fast alle Landschaftsformen der Insel an einem Ort findest. Dich erwarten grüne Landschaften, schwarze Strände, raue Steilküsten, hohe Berge, Lavafelder, Hot Pots, kleine Fischerdörfer und der beeindruckende Gletschervulkan Snæfellsjökull. Auch Mineral- und Thermalquellen findest du hier immer wieder entlang der Küste.

Von Ólafsvík aus kannst du außerdem Whale Watching Touren* unternehmen. Diese gelten oft als etwas günstiger als die bekannten Touren ab Húsavík oder Hauganes.


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Die Westfjorde

Die Westfjorde gehören für viele zu den beeindruckendsten Regionen von Island. Hier geht es deutlich ruhiger zu als entlang der bekannten Ringstraße. Dich erwarten abgelegene Straßen, riesige Fjorde, kleine Fischerdörfer, heiße Quellen und unglaublich viel unberührte Natur. Genau das macht diesen Teil der Insel so besonders.

Wenn du die Westfjorde erkundest, solltest du dir unbedingt genügend Zeit nehmen. Die Region ist riesig und viele Straßen ziehen sich deutlich länger, als man zunächst denkt. Dafür wirst du mit spektakulären Landschaften belohnt. Freu dich auf steile Berge, gewaltige Wasserfälle, einsame Strände, Papageientaucher, Polarfüchse, verlassene Schiffswracks und einige richtig schöne Campingplätze mitten in der Natur.

Viele Island-Kenner sagen, dass die Westfjorde eher etwas für Reisende sind, die nicht zum ersten Mal auf der Insel unterwegs sind. Wenn du allerdings Ruhe liebst, gerne langsam reist und nicht ständig den nächsten Touristen-Hotspot brauchst, wirst du diese Region wahrscheinlich genauso lieben. Plane dafür am besten mindestens fünf Tage oder sogar mehr ein.



Norden von Island

Halbinsel Vatnsnes

Die Vatnsnes Halbinsel hat uns während unserer Island Rundreise richtig begeistert. Mit dem Mietwagen ging es einmal im Uhrzeigersinn rund um die Halbinsel vorbei an weiten Landschaften, einsamen Küstenstraßen und tollen Ausblicken Richtung Westfjorde. Gerade dieser Teil von Island fühlt sich oft noch angenehm ruhig und ursprünglich an.

Besonders bekannt ist die Region für ihre vielen Robben, die du entlang der Küste immer wieder beobachten kannst. Eines der bekanntesten Highlights ist außerdem der beeindruckende Felsen Hvítserkur, der direkt vor der Küste aus dem Meer ragt. Mit seiner besonderen Form gehört er definitiv zu den bekanntesten Fotospots im Norden Islands.

Wenn du Lust auf entspannte Roadtrip Stimmung, schöne Küstenlandschaften und etwas weniger Trubel hast, solltest du die Vatnsnes Halbinsel unbedingt in deine Route einbauen. Noch mehr Tipps und unsere Highlights findest du in unserem Beitrag über die Halbinsel Vatnsnes auf Island.



Siglufjörður

Unsere Island Rundreise führte uns weiter in das kleine Hafenstädtchen Siglufjörður im Norden von Island. Allein die Fahrt dorthin gehört schon zu den schönsten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße. Umgeben von Bergen und direkt am Wasser gelegen, wirkt der Ort fast ein bisschen wie aus einer anderen Welt.

Besonders beeindruckend fanden wir die Lage des Hafens zwischen den hohen Bergzügen. Dazu kommen bunte Häuser, kleine Straßen und eine angenehm ruhige Atmosphäre. Von Siglufjörður aus sind es außerdem nur noch rund 40 Kilometer bis zum Polarkreis. Verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

Im Ort selbst findest du einige gemütliche Cafés und Restaurants, die perfekt für einen entspannten Zwischenstopp während deiner Island Rundreise sind. Auch wenn Siglufjörður nicht direkt an der Ringstraße liegt, lohnt sich der kleine Umweg unserer Meinung nach definitiv. Gerade solche Orte machen Island am Ende erst so besonders.



Whale Watching Hauganes

Während die meisten Reisenden für Whale Watching nach Húsavík* fahren, machten wir bereits vorher einen Stopp im kleinen Ort Hauganes. Genau das machte dieses Erlebnis für uns zu einer der schönsten Island Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Norden der Insel.

Im gesamten Fjord waren gerade einmal zwei Boote unterwegs. Von Massentourismus keine Spur. Ganz spontan sprangen wir im letzten Moment noch mit aufs Boot und fuhren hinaus aufs Meer. Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis wir mehrere Buckelwale aus nächster Nähe beobachten konnten. Ein Moment, den wir so schnell definitiv nicht vergessen werden.

Wenn du auf deiner Island Rundreise eine ruhigere Alternative zu den bekannten Touren suchst, können wir dir Whale Watching in Hauganes wirklich nur empfehlen. Hier geht’s zu unserer Tour*.



Godafoss im Norden

Island ist für uns ganz klar die Insel der Wasserfälle. Noch nie zuvor haben wir in einem Land so viele Wasserfälle gesehen wie hier. Gefühlt läuft an jeder Ecke Wasser die Berge und Felswände hinunter. Einer der bekanntesten Wasserfälle im Norden der Insel ist der Goðafoss.

Besonders praktisch: Er liegt direkt an der Ringstraße und lässt sich deshalb super einfach in jede Island Rundreise integrieren. Das Wasser des Flusses Skjálfandafljót stürzt hier zwar „nur“ etwa 12 Meter in die Tiefe, dafür ist der Wasserfall rund 30 Meter breit. Genau diese gewaltige Form macht ihn so besonders.

Ein kleiner Geheimtipp vieler Island Reisender ist außerdem der Aldeyjarfoss. Er liegt etwa 41 Kilometer von der Ringstraße entfernt und ist über die Schotterpiste 842 erreichbar. Gerade die Kombination aus dunklen Basaltsäulen und dem hellblauen Wasser soll dort richtig beeindruckend sein.



Seenlandschaft Mývatn

Eine weitere beeindruckende Island Sehenswürdigkeit im Norden ist die Region rund um den Mývatn See. Die Landschaft hier wirkt teilweise fast wie von einem anderen Planeten und gehört für viele zu den schönsten Naturgebieten der Insel.

Beim Mývatn handelt es sich um den viertgrößten See von Island. Besonders bekannt ist die Region für ihre vielen Pseudokrater. Sie sehen zwar wie kleine Vulkankrater aus, sind aber auf ganz andere Weise entstanden. Rund um den See kannst du immer wieder anhalten, kleine Wanderungen machen oder einfach die Aussicht genießen.

Außerdem befinden sich hier gleich mehrere bekannte Island Sehenswürdigkeiten an einem Ort. Dazu gehören das Naturreservat Höfði, die Höhle Grjótagjá, das warme Mývatn Nature Baths sowie der gewaltige Tephra-Krater Hverfjall. Gerade rund um den Mývatn könntest du locker einen ganzen Tag verbringen.


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Die Mondlandschaften von Hverir

Eine der verrücktesten Island Sehenswürdigkeiten im Norden war für uns definitiv Hverir. Hier blubbert, dampft und qualmt die Erde an allen Ecken. Besonders die heißen Schlammtöpfe und die gelben Schwefelfelder wirken fast wie eine Landschaft auf einem anderen Planeten.

Schon beim Aussteigen aus dem Auto riechst du sofort den intensiven Schwefelgeruch. Über sichere Wege kannst du durch das Gebiet laufen und die dampfenden Erdspalten aus nächster Nähe bestaunen. Ein kleiner Wanderpfad führt außerdem hinauf auf den Námafjall, von wo aus du einen richtig guten Blick über die gesamte Landschaft hast.

Wenn du schon hier bist, solltest du dir auch weitere Highlights in der Umgebung anschauen. Dazu gehören das Krafla Vulkansystem, der Explosionskrater Víti sowie das Hochtemperaturengebiet Hverarönd. Mehr Tipps dazu findest du auch in unserem Beitrag über Islands Norden.



Osten von Island

Der elegante Hengifoss

Eine der schönsten Island Sehenswürdigkeiten im Osten der Insel entdeckten wir eher zufällig auf Google Maps: den beeindruckenden Hengifoss nahe des großen Lagarfljót Sees. Schon die Fahrt dorthin ist wunderschön, doch vor allem die Landschaft rund um den Wasserfall hat uns total begeistert.

Mit seinen 118 Metern zählt der Hengifoss zu den höchsten Wasserfällen von Island. Besonders auffällig sind die roten Gesteinsschichten in der Schlucht, die den Wasserfall noch beeindruckender wirken lassen. Auf dem Weg dorthin kommst du außerdem am kleineren Litlanesfoss vorbei, der von riesigen Basaltsäulen umgeben ist.

Für die Wanderung solltest du etwa zwei Stunden einplanen. Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten, deine Trinkflaschen mit frischem Wasser aus kleinen Bächen aufzufüllen. Genau solche Orte machen eine Island Rundreise für uns so besonders.



Die Stadt Seyðisfjörður

Auf unserer Island Rundreise durch die Ostfjorde machten wir auch einen Stopp im kleinen Ort Seyðisfjörður. Schon die Anfahrt dorthin gehört für uns zu den schönsten Island Sehenswürdigkeiten im Osten der Insel. Über einen spektakulären Bergpass geht es hinunter in den Fjord, vorbei an Wasserfällen und riesigen Berglandschaften.

Der Ort selbst wirkte auf uns sofort unglaublich gemütlich. Bunte Häuser, kleine Straßen, der Hafen und die umliegenden Berge verleihen Seyðisfjörður eine ganz besondere Atmosphäre. Außerdem findest du hier viele kleine Ateliers und Geschäfte mit Kunsthandwerk, Strickwaren, Designprodukten und individuellen Souvenirs.

Wenn du die Ostfjorde erkundest, solltest du dir unbedingt etwas Zeit für Seyðisfjörður nehmen. Gerade die Mischung aus Natur, Ruhe und kreativem Flair macht diesen Ort für viele zu einer der schönsten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße.



Südosten von Island

Stokksnes & Vestrahorn

Kurz vor Höfn entdeckten wir eine der beeindruckendsten Island Sehenswürdigkeiten unserer gesamten Reise: Stokksnes und den gewaltigen Berg Vestrahorn. Schon die Fahrt dorthin fühlte sich irgendwie besonders an. Über eine kleine Straße ging es Richtung Küste bis zum Viking Café, das direkt vor der düsteren Bergkulisse liegt.

Das Gelände gehört einem privaten Bauernhof, weshalb Eintritt verlangt wird. Danach kannst du weiter bis zu den schwarzen Sandstränden fahren. Unterwegs kommst du außerdem an einer kleinen Wikinger-Filmkulisse vorbei, die perfekt zur mystischen Stimmung dieses Ortes passt.

Am Strand angekommen waren wir einfach nur sprachlos. Der schwarze Sand, die grasbewachsenen Dünen und der markante Vestrahorn im Hintergrund wirken fast unwirklich. Für uns gehört dieser Ort definitiv zu den schönsten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße.

  • Gebühr: ca. 900 ISK (inkl. Parkplatz)
  • Bezahlen: im Viking Café


Gletscherlagune Jökulsárlon

Die Jökulsárlón Gletscherlagune gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten und sollte auf keiner Island Rundreise fehlen. Schon beim ersten Blick auf die riesigen Eisberge waren wir komplett beeindruckt.

Die gewaltigen Eisblöcke stammen vom Breiðamerkurjökull, einem Ausläufer des riesigen Vatnajökull Gletschers. Immer wieder brechen neue Eisstücke ab, krachen laut ins Wasser und treiben anschließend langsam durch die Lagune Richtung Atlantik. Einige Eisberge kippten sogar direkt vor unseren Augen um. Das Geräusch dabei war richtig laut und gleichzeitig total faszinierend.

Auf der Lagune selbst kannst du verschiedene Bootstouren machen. Besonders beliebt sind die Amphibienbootstouren*, bei denen du gemütlich zwischen den Eisbergen entlangfährst und mehr über die Gletscherlagune erfährst. Noch näher an den Gletscher kommst du bei den schnelleren Schlauchboottouren mit kleineren Gruppen.



Diamond Beach

Direkt neben der Jökulsárlón Gletscherlagune wartet direkt schon das nächste Highlight: der Diamond Beach. Für viele zählt dieser Ort zu den beeindruckendsten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Südküste und wir können absolut verstehen warum.

Hier treiben die Eisblöcke aus der Lagune hinaus in den Atlantik. Einige werden anschließend wieder an den schwarzen Vulkansandstrand gespült. Genau dieser Kontrast aus tiefschwarzem Sand und glitzernden Eisstücken sieht einfach unglaublich aus. Je nach Licht funkeln die Eisberge fast wie kleine Diamanten, weshalb der Strand auch seinen Namen bekommen hat.

Außerdem entdeckten wir hier immer wieder neugierige Robben im Wasser. Besonders schön fanden wir, dass der Strand zu jeder Tageszeit anders aussieht. Eisberge schmelzen, treiben weiter hinaus oder werden erneut an Land gespült. Genau deshalb lohnt sich auch ein längerer Stopp am Diamond Beach.



Skaftafell Nationalpark

Im riesigen Vatnajökull National Park befindet sich eine weitere beeindruckende Island Sehenswürdigkeit: der Skaftafell Nationalpark. Dich erwarten hier gewaltige Berglandschaften, Gletscherzungen und richtig schöne Wanderwege mitten durch die Natur.

Auch wir haben hier eine längere Wanderung unternommen und können das absolut empfehlen. Vom großen Parkplatz geht es zunächst vorbei am Besucherzentrum mit Toiletten und Café hinein in den Nationalpark. Der Eintritt ist kostenlos, lediglich das Parken kostet (1000 ISK | ca. 7 €). Touren kannst du hier buchen: Guide to Iceland.

Unsere Wanderung führte zuerst zum bekannten Wasserfall Svartifoss, der von dunklen Basaltsäulen umgeben ist. Danach liefen wir weiter zum Aussichtspunkt Sjónarnípa. Der Blick von dort auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull war für uns eines der absoluten Highlights entlang der Südküste von Island.


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Süden von Island

Schlucht Fjaðrárgljúfur

Zu den beeindruckendsten Island Sehenswürdigkeiten im Süden gehört für uns definitiv die Fjaðrárgljúfur Schlucht. Nachdem wir den Skaftafell Nationalpark verlassen hatten, ging es auf der Ringstraße weiter Richtung Vík í Mýrdal. Kurz vorher solltest du hier unbedingt einen Stopp einlegen.

Die Schlucht wirkt fast surreal. Tief eingeschnittene Felswände, moosbedeckte Hänge und der kleine Fluss Fjaðrá schaffen eine Landschaft, die fast wie aus einem Fantasyfilm aussieht. Kaum zu glauben, dass die Schlucht bereits rund zwei Millionen Jahre alt sein soll.

Über einen ausgeschilderten Wanderweg gelangst du zu mehreren Aussichtspunkten entlang der Schlucht. Gerade bei schlechtem Wetter oder leichtem Nebel wirkt die Kulisse hier besonders mystisch. Für uns definitiv eine der schönsten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße.

‼️ Wichtig zu wissen: Für den Parkplatz beziehungsweise den Zugang wird inzwischen eine Gebühr erhoben. Diese zahlst du direkt über das System von Parka. Die Kosten starten aktuell bei etwa 1.000 ISK pro Fahrzeug. Die Kennzeichen werden dabei automatisch per Kamera erfasst.



Vík í Mýrdal & die Reynisdrangar

An der Südküste von Island liegt das kleine Dorf Vík í Mýrdal. Auch wenn hier nur wenige hundert Menschen leben, gehört der Ort zu den bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße. Vor allem die schwarzen Strände rund um Vík machen die Gegend so besonders.

Direkt bei Vík í Mýrdal befinden sich die markanten Felsen Reynisdrangar, die laut einer isländischen Sage versteinerte Trolle sein sollen. Besonders schön fanden wir außerdem die kleine Kirche auf dem Hügel oberhalb des Ortes. Von dort hast du einen richtig tollen Blick über die Küste.

Der berühmte Reynisfjara Strand gehört definitiv zu den spektakulärsten Island Sehenswürdigkeiten. Die riesigen Atlantikwellen, der schwarze Sand und die dunklen Basaltsäulen sorgen für eine unglaublich dramatische Kulisse. Du solltest hier allerdings vorsichtig sein, da die Wellen sehr gefährlich werden können.

Nicht weit entfernt liegt außerdem das Kap Dyrhólaey. Auch dort erwarten dich beeindruckende Küstenlandschaften und mit etwas Glück kannst du hier Papageientaucher aus nächster Nähe beobachten.



Flugzeugwrack DC-3

Zu den bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten an der Südküste gehört definitiv das berühmte DC-3 Plane Wreck auf dem schwarzen Strand von Sólheimasandur. Am 21. November 1973 musste hier eine Maschine der US-Army notlanden. Zum Glück überlebten damals alle Besatzungsmitglieder.

Heute steht nur noch das rostige Skelett der Maschine mitten in der schwarzen Sandlandschaft. Genau dieser Kontrast macht den Ort so besonders. Wind, Wetter und die salzige Luft haben das Flugzeug über die Jahrzehnte stark verändert, trotzdem gehört das Wrack bis heute zu den meistfotografierten Island Sehenswürdigkeiten.

Der Zugang zum Flugzeugwrack selbst ist kostenlos, inzwischen fällt allerdings eine Parkgebühr an. Für den Parkplatz werden aktuell etwa 750 ISK pro Fahrzeug berechnet, bezahlt wird meist über die Parka App oder online. Vom Parkplatz aus musst du anschließend etwa 4 Kilometer pro Strecke durch die schwarze Sandlandschaft laufen. Alternativ gibt es mittlerweile auch einen Shuttlebus.



Der schöne Seljalandsfoss

Nur wenige Meter von der Ringstraße entfernt wartet mit dem Seljalandsfoss eine der bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten überhaupt. Für viele gehört dieser Wasserfall ganz klar zu jeder Island Rundreise dazu und auch wir fanden ihn einfach beeindruckend.

Der Seljalandsfoss stürzt rund 66 Meter von einer hohen Klippe hinunter in einen kleinen natürlichen Pool. Besonders verrückt: Die Felswand dahinter war früher einmal die Küstenlinie von Island. Durch geologische Veränderungen wurde die Landmasse im Laufe der Zeit immer weiter angehoben, sodass sich die ehemalige Steilküste heute mitten im Landesinneren befindet.

Das absolute Highlight ist aber, dass du hinter dem Wasserfall entlanglaufen kannst. Gerade bei Sonne und leichtem Sprühnebel entstehen hier richtig schöne Fotomotive. Denk aber unbedingt an eine Regenjacke, denn trocken bleibt man dabei definitiv nicht. Mittlerweile zahlt man auch hier ca. 1000 ISK für den Parkplatz.



Der mächtige Skógafoss

Eine weitere beeindruckende Island Sehenswürdigkeit an der Südküste ist der gewaltige Skógafoss. Schon von Weitem hörst du die enormen Wassermassen, die hier rund 60 Meter in die Tiefe stürzen.

Auch diese steile Felskante war früher einmal die Küstenlinie von Island. Heute liegt das Meer allerdings bereits mehrere Kilometer entfernt. Der Name Skógafoss bedeutet übrigens so viel wie „Waldwasserfall“, da die Gegend früher stärker bewaldet gewesen sein soll.

Besonders beeindruckend fanden wir den riesigen Wasservorhang, der sich über etwa 25 Meter Breite erstreckt. Wenn du nah an den Wasserfall heranläufst, wirst du allerdings ziemlich schnell nass. Gerade bei Sonne entstehen hier oft schöne Regenbögen, die den Skógafoss noch spektakulärer wirken lassen.

‼️ Wichtig zu wissen: Das Parken am Skógafoss kostet mittlerweile ebenfalls 1.000 ISK pro Fahrzeug für bis zu acht Stunden. Bezahlen kannst du bequem über die Parka App oder an den Automaten vor Ort.



Die Westmännerinseln

Wenn du etwas mehr Zeit für deine Island Rundreise hast, solltest du unbedingt einen Abstecher auf die Vestmannaeyjar Westmännerinseln einplanen. Mit der Fähre ging es für uns von Landeyjahöfn hinüber nach Heimaey, der einzigen bewohnten Insel der Inselgruppe vor der Südküste von Island.

Schon die Überfahrt war wunderschön. Auf Heimaey angekommen erwarteten uns steile Küsten, grüne Berge und eine richtig entspannte Atmosphäre. Besonders gut gefallen hat uns die Wanderung auf den Hausberg Heimaklettur. Von oben hast du einen richtig tollen Blick über die Insel und die Küste.

Außerdem konnten wir hier Papageientaucher beobachten und später sogar mit Einheimischen in einem Thermalbad entspannen. Die Vestmannaeyjar gehören definitiv zu unseren persönlichen Highlights in Island. Erfahre alles über diesen Abstecher in unserem Beitrag: Die Westmännerinseln in Island – Alle Tipps & Highlights.


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Der unscheinbare Þjófafoss

Manche Island Sehenswürdigkeiten entdeckt man völlig ungeplant und genau das lieben wir an einer Rundreise durch Island. Als wir einfach ein wenig durch den Süden der Insel gefahren sind, stießen wir eher zufällig auf den wunderschönen Þjófafoss (Google Maps Pin).

Der Wasserfall liegt nur wenige Kilometer von der Straße 26 entfernt und wird im Vergleich zu vielen bekannten Spots deutlich seltener besucht. Gerade das machte diesen Ort für uns so besonders. Im Hintergrund ragt der Berg Búrfell auf, davor fließt das türkisblaue Gletscherwasser über die breite Fallkante hinunter in die Landschaft.



Kleine Hütten aus Winkingerzeiten

Zwischen all den bekannten Island Sehenswürdigkeiten entdeckten wir während unserer Rundreise auch immer wieder kleine Orte, die wir vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Einer davon war ein altes Grassodenhaus mitten im Nirgendwo. Ganz ruhig gelegen, kaum Besucher und umgeben von wunderschöner Natur.

Diese traditionellen Häuser wurden früher aus Erde, Stein und Gras gebaut, um dem rauen Wetter auf Island standzuhalten. Gerade in abgelegenen Regionen waren andere Baumaterialien oft schwer verfügbar. Viele dieser kleinen Häuser wirken heute fast wie aus einer anderen Zeit.

Den genauen Ort verraten wir diesmal allerdings nicht. Manche Island Sehenswürdigkeiten und besonderen Plätze dürfen ruhig noch kleine Geheimtipps bleiben.



Nationalpark Pingvellir

Zu den bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten gehört definitiv der Þingvellir National Park. Der Nationalpark liegt nur etwa 40 Kilometer von Reykjavik entfernt und ist Teil des berühmten Golden Circle.

Besonders spannend ist hier die geologische Lage. Der Park befindet sich nämlich genau zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte. An kaum einem anderen Ort in Island kannst du dieses Naturphänomen so gut sehen wie hier.

Rund um den Þingvellir National Park erwarten dich mehrere Highlights. Dazu gehören der große See Þingvallavatn, die kleine Kirche Þingvallakirkja sowie der Wasserfall Öxarárfoss. Besonders bekannt ist außerdem die Silfra Spalte, wo du zwischen den auseinanderdriftenden Kontinentalplatten schnorcheln oder tauchen kannst.



Kerið Krater

Eine weitere bekannte Island Sehenswürdigkeit im Süden der Insel ist der Kerið Krater. Der rund 3.000 Jahre alte Kratersee gehört zu den beliebtesten Stopps entlang des Golden Circle und lässt sich super mit anderen Highlights der Region verbinden.

Besonders schön fanden wir den starken Farbkontrast zwischen den roten Kraterhängen und dem intensiv blauen Wasser in der Mitte des Kraters. Über einen Weg kannst du einmal am oberen Rand entlanglaufen oder sogar bis hinunter an den See gehen.

Wichtig zu wissen: Für den Besuch des Kerið Kraters wird Eintritt verlangt (ca. 600 ISK pro Person). Mit den Gebühren werden unter anderem die Wege und Parkplätze in Stand gehalten. Vom Þingvellir National Park Nationalpark erreichst du den Krater übrigens in etwa 40 Minuten mit dem Auto.


Großer Geysir & heiße Quellen

Wenn du den berühmten Golden Circle erkundest, kommst du an diesen Island Sehenswürdigkeiten definitiv nicht vorbei: dem großen Geysir und dem aktiven Strokkur.

Schon beim Betreten des Geothermalgebiets steigt dir sofort der Schwefelgeruch in die Nase. Überall dampft und blubbert die Erde, während graue und rötliche Schlammlöcher vor sich hin köcheln. Die gesamte Landschaft wirkt fast unwirklich und zeigt wieder einmal, wie aktiv die Natur auf Island eigentlich ist.

Das eigentliche Highlight ist aber der Strokkur. Etwa alle fünf bis zehn Minuten schießt hier eine riesige Wasserfontäne in die Höhe. Mal sind es nur wenige Meter, manchmal erreicht der Ausbruch aber sogar bis zu 40 Meter. Genau deshalb stehen hier auch immer viele Besucher gespannt im Kreis und warten auf den nächsten Ausbruch.

‼️ Wichtig zu wissen: Für den großen Parkplatz direkt vor Ort fallen mittlerweile ebenfalls Parkgebühren an. Diese liegen aktuell meist bei etwa 1.000 ISK pro Fahrzeug und werden ebenfalls über die Parka App oder Automaten bezahlt. Direkt am Gelände findest du außerdem ein großes Besucherzentrum mit Restaurant, Café, Souvenirshop und Toiletten.



Goldener Wasserfall Gullfoss

Unweit der bekannten Geysire wartet direkt schon die nächste beeindruckende Island Sehenswürdigkeit: der gewaltige Gullfoss, was übersetzt so viel wie „Goldener Wasserfall“ bedeutet. Er gehört zu den absoluten Highlights des Golden Circle und hat uns sofort beeindruckt.

Die gewaltigen Wassermassen stürzen hier über mehrere Stufen hinab in eine bis zu 70 Meter tiefe Schlucht. Vor allem die Kraft des Wassers ist unglaublich. Je näher du an den Wasserfall heranläufst, desto lauter wird das Donnern.

Rund um den Gullfoss führen mehrere Wege und Aussichtspunkte entlang der Schlucht. Teilweise kommst du richtig nah an die Wassermassen heran und kannst tolle Fotos machen.



Halbinsel Reykjanes

Die Reykjanes Halbinsel wird von vielen Island Reisenden oft unterschätzt. Dabei warten hier unglaublich viele spannende Island Sehenswürdigkeiten auf relativ kleinem Raum. Neben der bekannten Blue Lagoon findest du hier heiße Quellen, Kraterseen, Lavafelder, Steilküsten und mit etwas Glück sogar riesige Lupinenfelder im Sommer.

Unser erster Stopp war das Thermalgebiet Krýsuvík. Schon auf dem Parkplatz riechst du sofort den Schwefel in der Luft. Über einen Holzsteg läufst du direkt durch das dampfende Gebiet mit seinen brodelnden Schlammlöchern und heißen Quellen. Die Landschaft wirkt fast wie von einem anderen Planeten.

Direkt gegenüber der Straße entdeckten wir außerdem den intensiv grünen Kratersee Grænavatn. Ebenfalls spannend ist die bekannte Brücke Bridge Between Continents, an der du symbolisch zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte hin und her laufen kannst.



Islands Hochland

Landmannalaugar

Eine der Island Sehenswürdigkeiten, die wir leider selbst noch nicht geschafft haben, ist das berühmte Hochland rund um Landmannalaugar. Ohne SUV oder 4×4 Fahrzeug ist das Gebiet nämlich nur schwer erreichbar. Da wir damals auch keine geführte Tour buchen wollten, mussten wir diesen Teil von Island schweren Herzens auslassen.

Trotzdem hörten wir von anderen Reisenden immer wieder dasselbe: Das Hochland soll die spektakulärste Region der ganzen Insel sein. Dich erwarten bunte Berge, Lavafelder, Vulkane, heiße Quellen, riesige Täler und beeindruckende Kraterseen mitten im Nirgendwo. Gerade Landmannalaugar ist bekannt für seine fast schon surrealen Farben und die wunderschönen Wanderungen.

Das isländische Hochland erstreckt sich über rund 40.000 Quadratkilometer und zählt zu den größten unbewohnten Gebieten Europas. Allein deshalb gehört diese Region für viele zu den außergewöhnlichsten Island Sehenswürdigkeiten überhaupt. Für uns definitiv ein Grund, irgendwann noch einmal nach Island zurückzukehren.


Þórsmörk-Tal

Das Þórsmörk Tal gilt als eines der schönsten Wandergebiete in ganz Island. Leider hatten wir selbst damals nicht genügend Zeit, um die Region intensiv zu erkunden. Genau deshalb steht sie ganz oben auf unserer Liste für die nächste Island Reise.

Die Landschaft rund um Þórsmörk soll absolut spektakulär sein. Das Tal wird von mehreren Vulkanen und Gletschern eingerahmt und bietet unzählige Wanderwege durch grüne Täler, Lavafelder und über schwarze Vulkanlandschaften. Besonders bekannt sind die Routen Richtung Fimmvörðuháls und rund um den Eyjafjallajökull.

Eine der berühmtesten Wanderungen Islands startet außerdem direkt am Skógafoss. Der bekannte Laugavegur Trail führt über mehrere Tage hinweg durch das Hochland bis nach Landmannalaugar. Allein die erste Etappe bis ins Þórsmörk Tal soll landschaftlich absolut atemberaubend sein. Wenn du genügend Zeit hast: unbedingt machen.


Fazit zu den schönsten Island Sehenswürdigkeiten

Island hat uns vom ersten bis zum letzten Tag komplett begeistert. Kaum ein anderes Land hat uns landschaftlich so umgehauen wie diese Insel. Hinter jeder Kurve warteten neue Wasserfälle, schwarze Strände, Gletscher, Vulkane oder Landschaften, die teilweise fast unwirklich aussahen. Genau das macht eine Island Rundreise so besonders.

Was uns außerdem überrascht hat: Wie unterschiedlich die einzelnen Regionen der Insel sind. Während dich im Süden bekannte Highlights und gewaltige Wasserfälle erwarten, geht es in den Westfjorden oder im Norden deutlich ruhiger und wilder zu. Selbst nach zwei Wochen hatten wir das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben.

Unsere 30 schönsten Island Sehenswürdigkeiten zeigen nur einen kleinen Teil von dem, was dich auf der Insel erwartet. Und genau deshalb steht für uns schon jetzt fest: Das war definitiv nicht unsere letzte Reise nach Island.



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