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Der einzigartige Kgalagadi Transfrontier National Park in Südafrika

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Wir haben ja schon einiges in Südafrika gesehen und erlebt, die Reise ins Northern Cape zum Kgalagadi Transfrontier National Park gehört aber mit Sicherheit zu unseren absoluten Highlights. Wir waren weit weg von allem, irgendwo im „Nirgendwo“. Das erste Mal spürten wir einen Hauch vom „echten Afrika, so wie man es sich eben vorstellt. Natürlich ist es vielleicht „nur“ ein weiterer Nationalpark, doch die Landschaften, die Abgeschiedenheit und die Tierwelt verzauberten uns vom ersten Moment an.

Der rote Sand der Kalahari-Wüste, die trockenen Flussbetten, die sandigen Dünen und unendlichen Weiten….einfach nur der Wahnsinn! Neben den Landschaften waren es natürlich die wilden Tiere, die unseren Aufenthalt hier so einzigartig machten. Neben Löwen, Giraffen, Gnus, Schakale, Hyänen und Füchsen haben wir auch zahlreiche Antilopen und Vogelarten entdeckt. Doch dazu später mehr. Heute möchten wir dich mit in den Park nehmen und dir in diesem Beitrag alles Wichtige über eben diesen erzählen. Viel Spaß beim Stöbern!

Offenlegung: Unsere Reise durch das Northern Cape fand in Kooperation mit dem South African Tourism Board statt. Alle Meinungen und Ansichten bleiben davon wie immer unberührt. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit, als eine Art Botschafter durch das Land reisen zu dürfen. Vielen herzlichen Dank für all das!


Was du außerdem wissen solltest



Allgemeines über den Park

Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein grenzüberschreitendes Schutzgebiet in der Kalahariwüste, welches durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana entstand. Der Park ist noch sehr ursprünglich, ohne viel Schnickschnack wie in den anderen Parks. Hier gibt es ein paar Toiletten-Häuschen, ein paar Bänke für ein Picknick und einige Camps zum Übernachten. Umzäunt ist hier im Park nicht viel, was die ganze Sache auch etwas aufregender macht. Es heißt praktisch „Toilettengang auf eigene Gefahr“.


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Auf einer Anhöhe mit Blick ins das trockene Flussbett

Die Vegetation reicht von roten Sanddünen mit kleinen Büschen bis hin zu Trockensavanne mit ausgetrockneten Flussbetten und vereinzelt ein paar Bäumen. Der gesamte Park ist fast doppelt so groß wie der Krüger Nationalpark, hier musst du dich auf wirklich lange Strecken gefasst machen, wenn du z.B. von einem Gate zu einem anderen fahren willst. Hier gibt es nur wenige Sandpisten, welche durch den Park und entlang der Flussbetten führen. Wir haben in den Flussbetten die meisten Tiere gesehen, entweder unter den Bäumen oder an den Wasserlöchern. Der Name Kalahari (abgeleitet von Kgalagadi) bedeutet übrigens so etwas wie „das große durstige Land“.



Anreise und Einreise

Der Kgalagadi Tranfrontier National Park in Südafrika befindet sich ganz oben im Norden des Landes, an den Grenzen zu Namibia und Botswana. Von Upington aus sind es 250 Kilometer bis zum Main Gate Twee Rivieren. In Upington gibt es auch einen Flughafen, von wo aus du u.a. nach Kapstadt und Johannesburg fliegen kannst. Wir sind während unserer Rundreise vom Augrabies Falls National Park gekommen und waren mit einer kurzen Pause in Upington knapp 4,5 Stunden unterwegs. Auf der Strecke kam uns nicht wirklich viel entgegen, vielleicht mal ein Schaf oder eine Ziege am Straßenrand.


EMPFEHLUNG KREDITKARTE
Für deine Reise nach Südafrika empfehlen wir dir außerdem eine kostenfreie Reisekreditkarte. Mit dieser kannst du deinen Mietwagen zahlen, Buchungen vornehmen und vor Ort Geld abheben und einkaufen.

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Im Northern Cape ist man oft alleine auf den Straßen

Der Park ist zwar länderübergreifend, generell gibt es aber keine Grenzkontrolle für dich. Solltest du allerdings den Park über ein anderes Gate und damit eines anderes Land verlassen wollen (nur möglich ab 2 Nächten im Park), sind Ein- und Ausreiseformalitäten mit Stempel erforderlich. Das klärst du direkt bei der Immigration in Twee Rivieren. Innerhalb des Parks kannst du dich mit deinem Auto aber überall frei bewegen. Du wirst hier also mit Sicherheit „botswanischen Boden“ betreten können. Cool, oder?


Preise & Öffnungszeiten

Da wir hier von Südafrika reden, wirst du sicherlich auch über Südafrika in den Park einreisen. Alternativ gibt es natürlich auch Eingänge von Namibia und Botswana aus. Das Main Gate Twee Rivieren öffnet je nach Reisemonat zwischen 05:30 Uhr und 7 Uhr und schließt zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr. Wenn du vorher noch Eintritt zahlen musst, machst du das im Twee Rivieren Border Control Office. Dieses öffnet täglich erst um 7 Uhr.


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Twee Rivieren Main Gate mit Camp & Boarder Control

Tagesbesucher zahlen R384 pro Tag (Kinder R192). Solltest du im Park übernachten, zahlst du diesen Beitrag pro Nacht. Sprich, wenn du also 2 Nächte in einer Unterkunft im Park übernachtest, kannst du jedoch an 3 Tagen durch den Park fahren. Als Tagesbesucher musst du vor Schließung den Park am gleichen Tag wieder verlassen. Du bekommst ein Permit, welches du dann bei Ein- und Ausfahrt am Gate vorzeigst. Zahlung kannst du dort mit Kreditkarte (wenn kein Stromausfall ist). Mit der Wild Card zahlst du hier keinen Eintritt mehr, brauchst dennoch dein Permit.


Wichtige Tipps vor deiner Fahrt

Am Twee Rivieren Gate hast du die Möglichkeit, dein Auto noch einmal vollzutanken. Und das solltest du auch unbedingt machen. Lass zudem etwas Luft aus deinen Reifen (1.6 Bar), damit du auf den Sandpisten gut vorankommst. An der Tankstelle hängt dazu noch einmal ein Schild mit den wichtigsten Infos. Die Tankstelle akzeptiert Kreditkarte, es sei denn der Strom ist mal wieder ausgefallen. Dann geht es nur mit Bargeld. Im kleinen Shop neben dem Restaurant gibt es einen Geldautomaten, dieser war jedoch dauerhaft defekt. Hole dir am besten vorab in einer größeren Stadt noch etwas Bargeld.

Am Main Camp in Twee Rivieren (heißt übrigens „Two Rivers“) gibt es ein Restaurant, einen kleinen Shop sowie das Twee Rivieren Rest Camp mit Pool, Cottages und Zeltplätzen. Im Shop kannst du dir den „Official Information Guide“ kaufen, welchen wir dir auch ans Herz legen. In diesem Heft findest du alle Infos über den Park, die Pflanzen- und Tierwelt. Auch findest du darin eine gut strukturierte Umgebungskarte mit allen Strecken, Kilometerangaben, Camps, Picknickplätzen und Wasserlöchern.

Im Park selbst gibt es keine Shops oder Restaurants. Organisiere dir vor deiner Fahrt genügend Trinken und Proviant für den Tag. Am Twee Rivieren Camp gibt es wie bereits erwähnt ein Restaurant und einen kleinen Shop mit dem Nötigsten. Einen wirklich großen Supermarkt findest du erst im 250 Kilometer entfernten Upington wieder. Die Kgalagadi Lodge führt zudem einen kleinen Shop, wo du ebenfalls das Nötigste kaufen kannst.


Allradfahrzeug oder PKW?

Grundsätzlich brauchst du kein Allradfahrzeug für diesen Park. Die Sandpisten lassen sich auch mit einem normalen PKW befahren, ein Allrad-Fahrzeug ist allerdings deutlich angenehmer. Es wird nämlich hier und da dann doch mal etwas holprig und steinig. Für die Camps Bitterpan und Gharagab ist ein Allradfahrzeug allerdings vorgeschrieben. Die Strecken ziehen sich manchmal wie ein Kaugummi, Höchstgeschwindigkeit im Park liegt bei 50 km/h und in den Rest Camps bei 20 km/h. Bleibe stets auf diesen Pisten und halte dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.


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Mit diesem schicken SUV waren wir im Northern Cape unterwegs

Im Park selbst findest du unterwegs keine Tankstelle mehr, diese gibt es auf südafrikanischer Seite nur am Main Gate in Twee Rivieren (und in Nossob und Mata-Mata). Diese ist innerhalb der Woche ab 7 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet und schließt am Wochenende zwischen 13 Uhr und 14 Uhr. Tanke am besten vorab noch einmal voll, bevor du dich auf den Weg durch den Park machst. Solltest du im Park eine Panne haben, musst du weiterhin im Auto bleiben, bis Hilfe kommt. Auch das Fahren bei Dunkelheit ist im Park strengstens verboten! Daher schließen die meisten Nationalparks auch immer schon zwischen 18 und 19 Uhr.


Unterkünfte im Park

Du hast die Möglichkeit, im Park oder außerhalb des Parks zu übernachten. Im Kgalagadi Tranfrontier National Parks gibt es die größeren Rest Camps Twee Rivieren, Mata-Mata und Nossob, welche mit Chalets, Stellplätzen und Zäunen ausgestattet sind. Aber Achtung: Ein Restaurant gibt es nur in Twee Rivieren. Die sogenannten Wilderness Camps Bitterpan, Grootkolk, Kieliekrankie, Urikaruus, Gharagab sowie das Kalahari Tented Camp sind nicht umzäunt, verfügen über kleine Cottages und Stellplätze. Buchen kannst du die Unterkünfte nur über die Seite der SANParks.


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Die einzigartige !Xaus Lodge im Park

Wenn du etwas ganz Besonderes erleben möchtest, können wir dir die Übernachtung in der einzigartigen und exklusiven !Xaus Lodge* empfehlen. Diese liegt abgeschieden in den Dünen der Kalahari Wüste und erwartet dich mit einer spektakulären Lage, wunderschönen Chalets, unvergesslichen Aktivitäten. Wir haben zwei Nächte dort verbracht, viel über die Tier- und Pflanzenwelt gelernt und die Zeit dort in vollen Zügen genossen. Es ist nicht gerade günstig, doch solche exklusiven Erlebnisse haben eben ihren Preis. Unseren ausführlichen Beitrag dazu gibt es hier: Die !Xaus Lodge im Kgalagadi Transfrontier National Park.


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Die wunderschönen Chalets der !Xaus Lodge

Unterkünfte außerhalb des Parks

Ein paar Nächte verbrachten wir außerhalb des Park in der Kgalagadi Lodge*. Diese Anlage ist nur 6 Kilometer vom Twee Rivieren Main Gate entfernt und bietet dir tolle Chalets, einen Pool, einen Shop sowie ein Restaurant. Sollten die Unterkünfte im Park selbst also schon ausgebucht sein, kannst du dein Glück hier versuchen. Wir können diese Unterkunft zu 100% weiterempfehlen, das Personal, das Essen und die Chalets selbst sind wirklich super. Preis ab 60€.


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So sah unser Chalet aus, gemütlich und cool eingerichtet

Alternativ findest du nur noch Unterkünfte, die deutlich weiter vom Park entfernt sind. In der folgenden Tabelle haben wir für dich alle Unterkünfte aufgelistet und notiert, wie weit diese vom Main Gate entfernt sind. Wir empfehlen dir die Übernachtung direkt im Park oder in der Kgalagadi Lodge. In Namibia befindet sich zudem die schöne Torgos Lodge, welche nur 7 Kilometer vom Mata-Mata Gate entfernt ist. Außerhalb des Parks gibt es nicht besonders viel Auswahl.


Kalahari Camelthorn Camping and B&B*ab 50€ pro Nacht75 km
Kgalagadi Lodge*ab 60€ pro Nacht6 km
Loch Maree Guest Farm & Field Camp*ab 75€ pro Nacht90 km
Kalahari Cottage*ab 90€ pro Nacht75 km
Torgos Lodge* (Namibia)ab 125€ pro Nacht7 km
Kalahari Farmstead*ab 530€ pro Nacht75 km

Geführte Safari buchen

Am Main Gate haben wir uns von den Mitarbeitern informieren lassen. Sie gaben uns einen Zettel mit den möglichen Touren, welche man vor Ort buchen kann. Es gibt Morning Drives, Day Drives, Bush Walks und Sunset Drives, welche ab Twee Rivieren, Nossob, Mata-Matt und dem Kalahari Tented Camp angeboten werden.

Das macht durchaus Sinn, wenn du im Park übernachtest und mal eine geführte Tour miterleben möchtest. Für die Touren müssen sich mindestens 2 Personen anmelden. Auch finden die Drives nicht täglich statt, das hängt immer vom verfügbaren Personal ab. Frage am besten direkt bei Ankunft im Twee Rivieren Camp nach. Preise: ab circa 20€ pro Person.


Selbstfahren durch den Park

Wenn du dich dazu entschieden hast, selbst mit dem Auto durch den Park zu fahren, empfehlen wir dir die Strecken entlang der Flussbetten Nossob und Auob. Hier reihen sich zahlreiche Wasserlöcher aneinander, wo eigentlich immer Tiere zu sehen sind. In der Visitors Map (hier als PDF) sind alle Streckenangaben, Wasserlöcher, Picknickplätze, Toiletten und Camp Sites eingezeichnet. Nimm dir Zeit, wirklich schnell kommst du im Park nicht voran, da du nur maximal 50 km/h fahren darfst.


DU LIEBST TOLLE FOTOS?
In unserem Beitrag verraten wir dir alles über unsere Kameras, Objektive und Zubehör.

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Das trockene Flussbett des Auob Rivers

An unserem ersten Tag haben wir für die ersten 60 Kilometer rund 2,5 Stunden gebraucht, weil wir gefühlt alle 100 Meter anhalten mussten. Hier ein Löwe, da eine Giraffe. Hier eine Oryx-Antilope, da ein Schakal. Aber es machte unglaublich viel Spaß durch den Park zu fahren, vor allem weil nicht so viele Touristen unterwegs waren, wie zum Beispiel in anderen bekannten Parks (Addo, Krüger). Nur selten kam uns ein anderen Fahrzeug entgegen. Toiletten findest du auf den Picknickplätzen, welche in relativ regelmäßigen Abständen im Park zu finden sind.


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Toilettenhäuschen – Kamqua Picnic Site

Das Fahren ging mit unserem großen SUV richtig gut, den Jungs machte es Spaß über die Sandpisten zu cruisen. Es lohnt sich zudem, ein gutes Fernglas zuzulegen um auch weit entfernte Tiere zu beobachten. Das klappte meist auch super mit dem Zoom-Objektiv (100mm-400mm) unserer Kamera. Wir hatten für unsere Drives immer genügend Wasser im Kofferraum, Snacks für zwischendurch und aufgeladene Akkus für die Kameras. Zum Glück funktionierte auch unsere Klimaanlage im Auto hervorragend, was bei 40°C Außentemperatur auch wirklich wichtig war.


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Keine Zäune ringsherum. Toilettengang auf eigene Gefahr

Strecken- und Zeitangaben aus der Broschüre:

Twee Rivieren – Mata Mata2,5 Stunden
Twee Rivieren – Urikaruus2 Stunden
Nossob – Bitterpan2,5 Stunden
Twee Rivieren – Nossob3,5 Stunden
Grootkolk – Nossob2,5 Stunden
Quelle: Offizielle Park-Broschüre

Beste Reisezeit für den Park

Hier im Northern Cape ist es das ganze Jahr über wirklich warm bis sehr heiß. Sogar der Boden kann sich hier im Sommer auf über 70°C aufheizen, Wahnsinn oder? Die beste Reisezeit für den Park sind laut Klimatabellen die Monate März, April und Mai. Dann sind die Temperaturen angenehm, die Sonne nicht so intensiv und die Regenzeit bereits vorbei. Zwar kann es dann auch nachts empfindlich kalt werden, doch im warmen Bett ist es kein Problem.


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Immer wieder an den Wasserlöchern zu sehen: Tierkadaver

Auch die Monate Juni bis September sind von den Temperaturen her noch „angenehm“. Wir waren im November im Park und es war unglaublich heiß. Ohne die Klimaanlage im Auto wären wir sicherlich zerschmolzen. Generell ist es in den Monaten November bis April sehr heiß im Kgalagadi Transfrontier National Park mit Temperaturen um die 35°C bis 40°C. Die meisten Besucher kommen zwischen Juni und Oktober in den Park, Unterkünfte werden dann knapp.


Unser Fazit zum Kgalagadi Transfrontier National Park

Für uns waren die Tage im Kgalagadi Transfrontier National Park ein absolutes Highlight unserer Tour durch das Northern Cape. Wir mögen ohnehin die unendlichen Weiten, Wüstenlandschaften und Savannen. Die Abgeschiedenheit und dieses wunderschöne „ursprüngliche Afrika“ haben uns besonders gut gefallen. Wir hatten Glück, denn nur wenige Touristen waren im Park unterwegs. So konnten wir die vielen Momente ganz für uns genießen, ohne dass zig Autos drum herum standen. Wir können dir die Reise in diesen Park nur ans Herz legen und würden auch selbst immer wieder dorthin zurückkehren.


Packliste für die Reise

Wenn du dich für eine Reise in den Norden von Südafrika entscheidest, solltest du ein paar wichtige Dinge dabei haben. Ganz wichtig ist bei den heißen Temperaturen und der sehr intensiven Sonne Sonnencreme. Selbst wenn es bedeckt/bewölkt ist, solltest du deine Haut stets damit schützen. Auch ein Fernglas* sollte generell in deinem Gepäck nicht fehlen. So kannst du auch aus der Ferne die Tiere aus dem Auto heraus beobachten. Für das richtige Afrika-Feeling kannst du dir (so wie ich Bolle) einen Rangerhut* besorgen. Das sieht nicht nur cool aus, schützt eben auch deinen Kopf vor der Hitze und der Sonne.


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Mit schönem Hut durch die Wildnis

Für jede Safari haben wir immer ein Zoom-Objektiv dabei. Dieses Mal war es die Linse von Sony mit 100 – 400 mm* Brennweite. Spezielles Equipment leihen wir meist günstig auch aus, da sich der Kauf oft nicht lohnt. Wenn du deine Kamera etwas aufpimpen möchtest, kannst du dir eines unserer richtig coolen Kamerabänder* zulegen. Außerdem sollte auf deiner Packliste auch eine lange dünne Hose stehen, vor allem wenn du eventuell einen Bush Walk unternimmst (z.B. wie wir in der !Xaus Lodge). Drohnen sind übrigens verboten!

Außerdem nicht vergessen: Stromadapter*, Powerbank*, Taschenmesser*, Insektenspray*, Tierguide Südliches Afrika*, Field Guide (Spurelesen)*, Taschenlampe*


Unser Videotagebuch

Wir haben in Südafrika natürlich auch ein wenig gefilmt. In diesem Video siehst du u.a. unsere erste Fahrt durch den Kgalagadi Transfrontier National Park und unsere Anreise zur !Xaus Lodge. Mehr Videos auf unserem Youtube Channel.

Südafrika Rundreise Kgalagadi Transfrontier National Park Video Youtube

Impressionen aus dem Park

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Loewen-Baum
Löwen liegen tagsüber gerne unter den Bäumen und Büschen

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Eland-Antilope
Red Hartebeest im Kgalagadi Transfrontier National Park

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Gnus-Wasserloch
Eine Herde Gnus an den Wasserlöchern

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Strauss
Auch Strauße wirst du im Park sehen

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Eichhoernchen
Total süß! Kleine Erdhörnchen (Ground Squirrel)

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Aasgeier
Aasgeier unter einem Baum in den roten Dünen der Kalahari

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Vogel-Eule
Eine gefleckte Adlereule im Baum

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Loewen
Löwe und Löwinnen direkt an der Sandpiste unter einem Baum

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Oryx-Antilope
Wunderschöne Oryx-Antilope

Kgalagadi-Transfrontier-National-Park-Secretary-Bird
Hübscher und vor allem großer Sekretärvogel

Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag die Region schmackhaft machen konnten. Auf unserer Südafrika Länderseite findest du über 40 weiterer Beiträge mit vielen Tipps.

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