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Autofahren in Israel – Tipps für eine Reise mit dem Mietwagen durch Israel

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Autofahren in Israel mit dem eigenen Mietwagen ist wirklich problemlos möglich und total einfach.Während unserem Israel Roadtrip haben wir uns in dieses einzigartige Land verliebt. Eine derart große Vielfalt an grandiosen Landschaften und Menschen haben wir selten erlebt. In diesem Artikel haben wir für dich Infos und Tipps für einen entspannten Roadtrip durch Israel zusammengefasst.



Autofahren in Israel ist sehr einfach

…wären da nicht die temperamentvollen Autofahrer. Auf Israels Straßen zählt jede Sekunde! Zumindest beim Autofahren sind die Israelis absolut ungeduldig, forsch und unnachgiebig. So wird man öfter mal von hinten angehupt, obwohl die Ampel noch nicht einmal von rot auf orange geschalten hat. Einfach so, vorsorglich, sicher ist sicher. Auch scheint es, als könne es als persönliche Schwäche interpretiert werden jemanden kurz vor- oder durchzulassen – deshalb macht das dort auch so gut wie niemand.


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Sollte man z.b. wegen Ortsunkenntnis mal 5 km/h langsamer fahren als erlaubt… hui. Stark bleiben! Und das ist auch der beste Tipp den wir dir geben können: Ruhig bleiben, nicht verunsichern lassen, nicht persönlich nehmen. Konzentriere dich auf deine Fahrspur und lasse dich von der Straßenschlacht um dich herum nicht beeinflussen. Außerhalb der Ortschaften ist es aber wirklich total entspannt.

Du solltest von den vorherigen Zeilen also nicht einschüchtern lassen. Sei nur etwas vorgewarnt und nehme eine extra Portion Gleichgültigkeit mit. Übrigens: Als Deutscher Staatsbürger brauchst du keinen Internationalen Führerschein in Israel. Es reicht der gültige EU-Führerschein.



Mietwagen Stationen in Tel-Aviv und Eilat

Wir empfehlen unbedingt das Auto vorab und über eine der bekannten Vergleichsseiten zu buchen. Das gibt dir eine viel bessere Preisübersicht und die Preise sind auch noch besser als vor Ort. Wir nutzen immer die Vergleichsseite Billiger-Mietwagen.de und waren immer sehr zufrieden. Die Seite nutzen wir übrigens auch für spontane Buchungen direkt vor Ort.

Gebe dort einfach den gewünschten Abholort ein und lasse dir die Angebote anzeigen. In Tel-Aviv befinden sich direkt am Flughafen verschiedene Mietwagenfirmen, so kannst du also direkt am Flughafen deinen Wagen in Empfang nehmen. Außer den Stationen am Flughafen befinden sich auch mehrere Mietwagenstationen in der Stadt selbst.


Du möchtest in Israel kostenlos Geld abheben? Wir können dir die Kreditkarte der Santander Bank empfehlen. Damit bist du bestens gewappnet.

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In Ovda sieht die Lage etwas anders aus. Der Flughafen wurde damals ausschließlich für militärische Zwecke genutzt, das Angebot für Flugreisende ist an diesem Flughafen also generell sehr begrenzt. Und so gibt es dort keine Möglichkeit ein Mietauto anzumieten oder abzuholen. Wer in Odva landet und ein Mietwagen möchte, muss also einen Umweg nach Eilat machen.

Die Mietwagenfirmen befinden sich nämlich in der Nähe des Stadt-Flughafens in Eilat. Ohne Auto dorthin zu kommen ist dabei kein Problem, öffentliche Busse und private Shuttle-Anbieter fahren direkt vom Flughafen nach Eilat. Die Busse nach Eilat haben die Busnummer 392 und kosten ca. 22 Shekel (5€).

Weil wir das mit den öffentlichen Bussen nicht wussten, haben wir den Transfer vorab über eilatshuttle.com organisiert und waren sehr zufrieden. Denn bei diesem Shuttle wird man direkt an sein gewünschten Ort gebracht, so kannst du dich direkt vor die Türe deines Hotels oder Mietwagenstation fahren lassen. Einen ähnlichen Service kannst du auch über Ryanair buchen: ryanair.plusairportline.com.


Navigation & nützliche Apps

Du hältst den Mietwagenschlüssel in den Händen? Perfekt! Da kann der Israel Roadtrip beginnen! Doch welcher Weg ist der Richtige? Sich bei der Mietwagenfirma ein Navigationsgerät zu leihen macht mit Hinblick auf den Aufpreis keinen Sinn – eine bessere Alternative sind kostenlose Navigationsapps für das Smartphone oder Tablet!


Lust auf eine Tour oder einen Ausflug in Israel? Bei Get Your Guide findest du eine Vielzahl von Angeboten, ganz egal ob Wüste, Totes Meer oder Städtetrip.


Egal ob Island, Marokko, Israel oder Mauritius… für die Navigation nutzen wir immer die App „Maps.me„. Die App ist komplett kostenlos, das Kartenmaterial der verschiedenen Länder und Regionen (Achtung: manchmal sind Länder in mehrere Regionen aufgeteilt) kannst du einfach kostenlos in der App herunterladen. Wir können die App wärmstens empfehlen.


Maps.me für Apple Geräte | Maps.me für Android Geräte


Zudem ist in Israel die App „WAZE“ sehr bekannt. Wir haben sie nicht genutzt, haben daher keine Erfahrungswerte. Uns wurde sie in israel aber sehr oft empfehlen, was natürlich für die App spricht. Solltest du Erfahrungen mit dem App machen, darfst du uns gerne in den Kommentaren ein Feedback zukommen lassen.

Es ist aber auch möglich das Kartenmaterial (keine Navigation!) von Google Maps offline zu nutzen. Das geht wie folgt: Google Maps öffnen > links oben auf Optionen klicken (Icon mit drei Balken) > „Offlinekarten“ wählen > „Benutzerdefinierter Bereich“ anklicken > Kartenausschnitt durch verschieben und zoomen auswählen und „herunterladen“ klicken. Achtung: Das Kartenmaterial ist nur 4 Wochen gültig ehe es unbenutzbar wird.


Zustand der Straßen

Generell sind die Hauptverkehrswege in einem sehr gutem Zustand. Da kann sich selbst Deutschland ein Beispiel dran nehmen. Wir mussten nur einmal zum Red Canyon über eine unbefestigte Straße fahren, ansonsten waren alle Straßen durchweg top in Schuss. In der Negev-Wüste kann es nach heftigen Regenfällen zu Überschwemmungen der Straßen kommen. Sollte es stark Regnen erkunde dich bitte vor der Fahrt, ob die Straßen frei sind.


Du bist noch auf der Suche nach einem Mietwagen für deine Reise durch Israel? Auf der folgenden Seite findest du zahlreiche günstige Angebote.

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Autofahren in Israel – Gute Straßen im Land

Parken in Tel-Aviv und Jerusalem

Auto fahren in Israel ist kein Problem, Parken dagegen schon – zumindest in Großstädten. Prinzipiell siehst du ziemlich einfach an der Farbe des Randsteins, ob Parken erlaubt ist oder nicht. So markiert ein rot-weiß gefärbter Randstein ein Parkverbot, bei gelb-roten Markierungen dürfen nur Taxen und Busse halten. 


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An blau-weiß gefärbten Randsteinen darfst mit Parkschein parken. Eigentlich ganz einfach, wenn da nicht das Problem mit dem Parkschein wäre. In den Großstädten Tel-Aviv und Jerusalem wurden die herkömmlichen Parkscheinautomaten im September 2017 weitgehend abgebaut. Von nun an muss digital per App einen Parkschein gelöst werden.

Eigentlich auch kein Problem, doch die notwendigen Apps wie „Pango“ funktionieren nur mit israelischen Sim-Karten. Es gibt für Ausländer ohne lokaler Sim-Karte keine Möglichkeit ein Parkschein zu lösen! (Stand Januar 2018). Mit einem läppischen Schulterzucken bestätigte mir eine Politesse das persönlich. Entsprechend muss man Parkhäuser oder bewachte Parkplätze anfahren (sind bei Maps.me eingetragen).

Ausnahme: Wie in Deutschland auch, musst du ab einer bestimmten Uhrzeit kein Parkschein mehr lösen (bspw. kostenpflichtiges Parken nur zwischen 08:00 und 17:00Uhr). Nach dieser Zeit dürfen natürlich auch Urlauber ohne App kostenlos parken.

Während du diese Uhrzeit ganz einfach auf einem Schild lesen kann, sind Zusatzinfos leider ausschließlich in hebräisch. So kann es vorkommen, dass auf einer Straßenseite nur Anwohner parken dürfen, oder man nur an bestimmten Tagen dort parken darf. Glücklicherweise sind die Menschen in Israel super hilfsbereit. So warteten wir einfach auf vorbei laufende Passanten, die uns die Parkschilder gerne übersetzt haben. In Eilat gab es übrigens noch Parkautomaten!


Strafzettel in Israel

Strafzettel können in jeder Postfiliale bezahlt werden. Wo sich die nächste Filiale befindet, kannst du ganz einfach Passanten fragen, die Menschen dort helfen wirklich sehr gerne! Alternativ kann der Strafzettel auch über die Mietwagenfirma bezahlt werden, dort kommen aber meist noch Bearbeitungsgebühren hinzu. Am besten ist es aber sowieso, wenn du dir erst gar keinen Strafzettel einfängst.


Maut & Gebühren

In Israel gibt es lediglich drei Maststraßen, die du jedoch einfach umfahren kannst. Achte darauf, dass zu den Mautgebühren meist auch noch Bearbeitungsgebühren seitens der Mietwagenfirma berechnet werden. Die längste Mautstraße ist der Highway 6, der in der Nähe der Stadt „Be’er Scheva“ beginnt und fast bis nach Haifa im Norden führt. Je nachdem wie viel Sektionen durchfahren werden, staffeln sich die Kosten. Die Nutzung von Anfang bis Ende kostet kostet ca. 34 ILS (8-9€). Die Straße kannst du über die Straße 40 bzw. ab Tel-Aviv über den Highway 4 einfach umfahren.


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Autofahren in Israel – Straßenschilder

Die Carmel Tunnels führen unterirdisch quer durch Haifa (von West nach Ost). Besonders im Feierabendverkehr kannst du mit der Fahrt durch die Tunnels einiges an Zeit sparen. Die Durchfahrt kostet ca. 15 ILS (3-4€). Bei wenig Verkehr kannst du aber auch gemütlich auf der 4 die Küste entlang fahren. Auf dem Weg vom Flughafen Tel-Aviv in die Innenstadt hast du die Möglichkeit die sogenannte Fast Lane zu nutzen.

So kommst du bei hohem Verkehrsaufkommen schneller durch den Verkehr. Wir haben die Fast Lane nicht benutzt und kamen selbst in der Feierabendzeit ganz gut voran. Die Kosten der Fast Lane staffelt sich je nach Tageszeit. Der jeweilige Preis ist wird auf Schildern am Eingang der Fast Lane angezeigt.


Tempolimits in Israel

„Und wie schnell darf sich hier jetzt fahren?“, war wohl die meist gestellte Frage während der gesamten Rundreise. Erst am Ende unserer Reise klärte mich ein Gastgeber auf: In der Stadt sind max. 50km/h erlaubt. Außerorts liegt die Tempobegrenzung bei 90km/h, es sei denn es ist anders beschildert (Temposchilder sind außerorts aber echt rar). Die Highways sind sehr viel besser beschildert, dort schwangt die erlaubte Geschwindigkeit zwischen 90 und 110 km/h.


Tanken & Tankstellen

Auch in Israel musst du nicht selbst tanken. An den meisten Tankstellen gibt es Tankwarts. Sage ihnen einfach wieviel Liter und welche Spritsorte du tanken möchtest. Ein kleines Trinkgeld wird gerne angenommen. Ansonsten sind die Tankstellen in Israel auch optisch fast wie bei uns in Europa. Es gibt meist noch einen Shop wo man Zeitungen, Essen und Trinken kaufen kann.


Verbotene Zonen

Viele Mietwagenanbieter verbieten die Einfahrt in bestimmte palästinensische Gebiete. Das gilt besonders für den Gaza-Streifen, den Regionen rund um Jericho, Hebron, Bethlehem und in den nördlichen Gebieten des Westjordanlandes zwischen den Städten Tul Karm – Nabu – Tubas – Jenen. Diese Gebiete gehören zur sogenannten Zone A. Die Zonen oder „Areas“ B und C können normalerweise problemlos befahren werden. Es sei denn, der Konflikt zwischen den Parteien spitzt sich wieder zu, dann können kurzfristig auch weitere Gebiete abgesperrt werden.

Wer eine Reise durch das Westjordanland plant, sollte das unbedingt mit dem Mietwagenanbieter besprechen! Der wichtige Highway 1 von Jerusalem zum Toten Meer, und die 90 entlang des Toten Meers nach Eilat können problemlos befahren werden! Gelegentlich muss man Checkpoints passieren, doch wir als Touristen wurden immer freundlich durchgewunken.

Wir können einen Roadtrip durch Israel nur wärmstens empfehlen. Bis auf den forschen Fahrstil der Israelis spricht meiner Meinung nach wirklich nichts gegen einen Mietwagen in Israel. Man kommt einfach von A nach B, man ist flexibel und kann nach Lust und Laune das tolle Land bereisen.



Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag bei deiner Reiseplanung weitergeholfen hat. Auf unserer Israel Länderseite findest du zudem noch viele weitere Beiträge zu den Themen Sehenswürdigkeiten in Israel, Einreise & Visum für Israel, Kosten, MietwagenRundreise, Drohne und Co.

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14 comments

  1. Hallo,

    die 90 kann man von Eilat bis Tiberias direkt durchs Westjordanland befahren?
    ist da wirklich so?
    Und vielen Dank für die tollen Tipps.
    Wollen nächstes Jahr im Februar für 2 Wochen hin und nun plane ich gerade, weil wir alle sehen wollen?
    Wie waren die eartezeiten nei ein und Ausreise?
    MFG
    Thomas
    tommi_jerschke@web.de

    1. Hey Thomas, danke für dein Kommentar. Also wir hatten keine Probleme auf der 90 von Eilat bis ans Tote Meer zu fahren und weiter bis Jerusalem. Am Ende müsst ihr aber schauen, was in Euren Mietwagen-Bestimmungen steht. Nicht jeder Vermieter erlaubt Fahrten durch die Gebiete von Palästina. Doch die Straße 90 soll wohl eine Ausnahme darstellen, welche an problemlos befahren darf. Und wie gesagt, wir hatten überhaupt keine Probleme. Es gab nur eine Kontrolle in Jerusalem, dass war es dann auch. Und dort wurden wir auch gleich durchgewunken. 🙂

      Bei der Einreise wurden wir rund 30 Minuten verhört. Bei der Ausreise ging es etwas schneller, es wurden aber auch viele Fragen gestellt. Plant für Ein- und Ausreise jeweils eine Stunde ein, dann sollte das passen.
      Schaue dir gerne unseren Beitrag dazu an: https://kommwirmachendaseinfach.de/einreise-israel-alles-zu-befragung-visum-und-sicherheit/

      Wir wünschen Euch eine spannende und unvergessliche Reise 🙂
      Liebe Grüße
      Bolle & Marco

      1. Hallo Bolle und Marco,

        vielen Dank für eure tollen tipps. habe schon einige eurer videos gesehen.
        kann ich die 6 wirklich über die 40 umfahren, auf google maps sieht es aus wie eine strasse?
        und wart ihr auch in Bethlehem? wie kommen wir da am sichersten mit Kind hin?

        Lg Thomas

        1. Hey Thomas, ich habe dir gerade auf deinen letzten Kommentar geantwortet 🙂

  2. Hallo Bolle und Marco,

    danke für eure tollen und wertvollen infos.
    Aug google maps ist zu sehen, das die autobahn 6 und die 40 in höhe Arad als eine Strasse verlaufen. Ist dem so oder kann man die 6 gut umfahren?
    Wir kommen vom Toten Meer, die Route durchs Westjordanland sparen wir uns (sind mit 12 jährigem Kind unterwegs).
    Meine geplante Route für 12 Nächte lautet wie folgt:
    4 Nä Jerusalem mit einem Tag Bethlehem (Herodium? lohnt es sich)
    Dann zum Flughafen und Mietauto abholen für den rest
    5 Nä Eilat mit baden und wüste 8erholung für unseren Sohn)
    im februar sollte man ja baden können
    Dann für eine Nacht richtung Totes meer mit Badestop und Masada
    ÜN in der Nähe von arad oder Neve zohar
    für die letzten 2 Nächte gehts nach Afula (bei nazareth)
    da wollen wir bet shaen, See genezareth und Akko machen
    am letzten tag auf den rückweg zum Flughafen noch ein stopp in Chadera mit ausgrabungen.
    Wird es im februar punkt 17.00 uhr dunkel?

    Liebe Grüße von Thomas

    1. Hey Thomas, entschuldige die späte Antwort. Wir waren gerade zwei Wochen unterwegs in der Slowakei 🙂

      Zu deinen Fragen: Wir sind damals von Eilat aus auf der 40 gefahren bis nach Be’er Sheva und dann auf die 60 nach Jerusalem. Das war alles überhaupt kein Problem. Mit der 6 haben wir keine Erfahrungen. Vom Toten Meer aus könnt Ihr über die 1 bis nach Jerusalem und Tel Aviv. Aber macht Euch nicht so viele Sorgen. Solltet Ihr mal irgendwo „falsch“ sein, wird man euch schon drauf hinweisen. Ist ja nicht so, dass die Leute in Israel alle „gefährlich“ oder „unfreundlich“ sind 🙂 Wir mussten in Jerusalem auch durch eine „Grenzkontrolle“. Man hat uns aber nur durchgewunken. Und egal wo im Land wir waren, die Menschen waren sehr sehr nett und freundlich. Ganz egal ob Israeli oder Palästina.

      In Betlehem waren wir nicht, auch nicht in Afula, am See Genezareth und in Akko. Auch in Chadera waren wir nicht. Dazu können wir dir also keinerlei Auskunft geben. Achte aber unbedingt auf die Gebiete A, B und C. Wir sind von Eilat aus zum Red Canyon, weiter durch die Negev Wüste zum Ramon-Krater, nach Jerusalem Tel Aviv und ans Tote Meer und wieder zurück nach Eilat.

      Es wird generell sehr früh dunkel in Israel, bei uns war der Sonnenuntergang gegen 17 Uhr.

      Ganz liebe Grüße von der Ostsee
      Bolle

      1. Hallo Bolle

        vielen Dank für die ausführliche Antwort.
        Wir haben schon eure tollen Videos auf YouTube abgeschaut und waren begeistert. Die Drohne ist echt cool. In Eilat seid ihr nicht baden gewesen, scheint doch etwas kälter zu sein.
        Ich dachte immer die Falafel wäre so etwas wie ein Döner. Aber sieht trotzdem lecker aus. Bei weiteren Fragen melde ich mich, aber nerven will ich Euch auch nicht. Sonst störe ich noch die nächsten Reisevorbereitungen. Wenn Ihr vorher schon in Marokko, Dubai, Malaysia wart, dann sollten 2 Stempel Dubai bei uns im Reisepass ja nicht so stören.

        Viele Grüße aus Schwerin nahe der Ostsee

        von Thomas

        1. Hey Thomas, schreibe gerne immer wenn du eine Frage hast. Wir antworten sehr gerne. Vor allem ist es doch auch wunderbar, wenn man seine Erfahrungen austauschen kann. In Eilat waren wir tatsächlich nicht baden, weil wir aber einfach spät erst dort waren. Die Sonne war schon fast weg und irgendwie wollten wir dann einfach nicht mehr baden gehen. Denke aber dass das Wasser da ganzjährig eine gute Temperatur zum Baden hat 🙂 Falafel sind so kleine Bällchen aus Kichererbsenmus, meist in einem Brot mit Hummus und einer anderen Soße Unfassbar lecker 😀 Und ja, Marcos Pass war bis obenhin voll mit Stempeln. Wegen des Dubai-Stempels wurde er auch sehr lange verhört. Da müsst ihr dann einfach durch. Die werden Euch aber bestimmt nicht die Einreise verwehren. Die stellen dann einfach nur noch mehr Fragen 😀

          Liebe Grüße von nebenan in Rostock
          Bolle

      2. Hallo Bolle

        letzte Frage. Darf ich Tabletten nur mit ärztlichem Attest mitnehmen, wir brauchen nämlich alle ein paar, die ich immer im Handgepäck habe. Werden die kontrolliert?

        Viele Grüße von Thomas J

        1. Hey Thomas, ganz wichtig: Wenn ihr verschreibungspflichtige Medikamnte einnehmen müsst, braucht Ihr unbedingt ein Attest in englischer Sprache. Dieses müsst Ihr vorzeigen können bei einer Kontrolle am Flughafen. Und die gucken schon ziemlich genau, was man so dabei hat. Spätestens das Röntgen-Gerät wird sie darauf aufmerksam machen. Besorge dir das lieber von deinem Hausarzt, dann seit ihr absolut auf der sicheren Seite 🙂

  3. Hallo Bolle & Marco,
    vielen Dank für diesen tollen Reisebericht. Das hat uns dazu bewogen Israel nun doch mit dem Mietwagen auf eigene Faust zu bereisen. Ich hatte da vorher sicherheitstechnische Bedenken.
    Nun würden wir natürlich gerne die 1 und 90 fahren. Allerdings bekommen wir immer von der Mietwagenfirma gesagt, dass das scheinbar nicht erlaubt ist. Welchen Firma habt ihr gewählt? Ich würde da gerne auf der sicheren Seite sein und dann auch diese Firma nehmen. Wäre super, wenn ihr uns hier weiterhelfen könntet.
    Ganz lieben Dank!
    Liebe Grüße
    Anja

    1. Hey Anja, danke für das liebe Feedback. Das freut uns wirklich sehr!!! Israel ist ein traumhaft schönes Land, wir wollen auch bald wieder zurück. Zu deiner Frage: Wir hatten unseren Wagen bei billiger-mietwagen.de gebucht und hatten dort dann einen von der Firma „Budget“. Den Wagen haben wir in Eilat abgeholt, im Süden des Landes. Es ist generell eigentlich gar kein Problem von Jerusalem ans Tote Meer zu fahren. Wundert mich, dass eure Firma da jetzt Probleme macht. Die Streçke fährt eigentlich jeder Tourist. Oder gehts um andere Strecken? 🙂

      1. Hallo ihr Lieben,
        vielen Dank für die prompte Rückmeldung. Über billiger-mietwagen wollen wir auch buchen, allerdings hatten wir uns einen von Hertz rausgesucht und dort dann in Deutschland angefragt. Die lehnen das komplette Westjordanland ab, egal ob nur die 1 und die 90 oder alles. Was ich seltsam finde, da ja diese beiden Straßen unter israelischer Kontrolle sind.
        Wir wollen die 90 einmal von Norden (See Genezareth) nach Süden (Totes Meer) und dann von dort wieder zurück über die 90 und die 1 nach Jerusalem.
        Wir haben nicht vor die Straßen zu verlassen, aber wir möchten natürlich den Versicherungsschutz nicht gefährden.
        LG
        Anja

        1. Hey Anja, ich habe schon oft gehört, dass die Firmen sich da querstellen. Komisch aber natürlich irgendwie auch verständlich. Aber fahrt doch sonst von Tel Aviv aus über die 6 zum See Genezareth. Ist zwar ein Umweg aber vllt baut ihr Eure Route dann dementsprechend um. Oder ihr storniert den Wagen und sucht noch einmal ein wenig umher, ob ihr nicht einen besseren Anbieter findet, der diese wichtigen Touristen-Strecke erlaubt 🙂

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