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Der Müritz Nationalpark – Unsere Highlights & Reisetipps

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Endlich war es soweit und wir konnten den wunderschönen Müritz Nationalpark in Mecklenburg Vorpommern besuchen. Die Wetterprognosen klangen vielversprechend und so machten wir uns früh morgens auf den Weg nach Waren. Hier wollten wir unsere Fahrradtour starten, einmal quer durch den Nationalpark fahren und viele tolle Highlights erleben. Im Fokus standen für uns die kleinen Details am Wegesrand, die verschiedenen Seen und Aussichtspunkte. Es tat so gut, mal wieder einen kompletten Tag in der Natur zu sein. Im folgenden Beitrag möchten wir dir unsere Tour und all die Highlights vorstellen. Ein paar Reisetipps gibt es am Ende natürlich auch noch. Viel Spaß beim Stöbern!


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Über den Müritz Nationalpark

In Mecklenburg-Vorpommern liegen 3 der insgesamt 16 deutschen Nationalparks. Zum einen wäre da der Nationalpark Jasmund, der Nationalpark Vorpommersche-Boddenlandschaft und eben der Müritz Nationalpark. Mit einer Größe von rund 322 km² ist der Park so groß wie München. Wahnsinn, oder? Er ist sogar der größte deutsche Nationalpark auf dem Festland. Das wussten wir vorher gar nicht, erfuhren das erst auf einer der vielen Informationstafeln im Park. Auf uns warteten 70% Wald, 14% Seen, 8% Moore und 7% Weiden und Ackerflächen. Im Müritz Nationalpark gibt es übrigens Buchenwälder, welche zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden (so wie auch im Jasmund Nationalpark).


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Landkarte Müritz Nationalpark – Quelle


Der Park beheimatet viele Tier- und Pflanzenarten. Da wären zum Beispiel 221 Vogelarten, 54 Säugetierarten (Wolf, Fuchs, Wild, Waschbär etc.), 655 Pilzarten, 1445 Käferarten und 61 Arten von Spinnen. Die 25 Beobachtungsstände im Nationalpark ermöglichen es dir, einige dieser Tiere aus der Entfernung zu beobachten. Zudem hat man von diesen Holzstegen und Hütten aus eine tolle Sicht über die Seen und Wälder. Wir hatten etwas Glück und konnten u.a. einen Hirsch im Wald entdecken und einen wunderschönen Reiher.


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Müritz Nationalpark – Überblick verschaffen an den Informationstafeln

Ursprünglich wollten wir eine Wanderung machen, entschieden uns dann aber doch für eine Radtour. Wir wollten viel Strecke machen und den ganze Tag im Park unterwegs sein. Durch den Nationalpark führt der Müritz-Nationalpark-Weg, welcher dich auf 9 verschiedenen Etappen durch die wunderschönen Landschaften des Parks führen (insgesamt ca. 170km). Teilweise fuhren wir auf genau diesem Weg mit den Bikes und konnten uns einen ersten Eindruck von der Schönheit dieser Region machen. Insgesamt gibt es 454 Kilometer Wander- und Radwege, eine Wanderung machen wir bestimmt beim nächsten Mal!


DU LIEBST TOLLE FOTOS?
In unserem Beitrag verraten wir dir alles über unsere Kameras, Objektive und Zubehör.

» Unsere Fotoausrüstung «


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Müritz Nationalpark – Die Details am Wegesrand entdecken

Informationszentren & Startpunkte

Du kannst den Müritz Nationalpark von verschiedenen Richtungen aus betreten/befahren. Die meisten starten vermutlich in Waren oder Neustrelitz. Diese beiden Städte sind sozusagen die Tore zum Nationalpark. Zudem sind diese beiden Orte auch bestens an den öffentlichen Verkehr angebunden (Zug, Bus, PKW). Startest du in Waren, kommst du erst einmal durch den westlichen Teil des Parks. Von Neustrelitz aus geht es zuerst durch den östlichen Teil des Nationalparks. Wir haben uns übrigens den westlichen Teil angeschaut.


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Müritz Nationalpark – Vor dem Infozentrum in Schwarzenhof

Im Park verteilt gibt es verschiedene Informationszentren. Diese sind u.a. in Schwarzenhof, Federow, Kratzeburg, Boek, Blankenförde, Neustrelitz und Serrahn. Mehr Infos dazu findest du auf der Seite des Nationalparks: Nationalpark-Informationen. Von diesen Informationszentren aus starten auch verschiedene Touren, mehr dazu aber weiter unten im Beitrag. Du kannst den Park übrigens ganzjährig und zu jeder Jahres- und Tageszeit besuchen, Öffnungszeiten gibt es keine. Auch musst du keinen Eintritt zahlen!


Unsere Fahrradtour durch den Müritz Nationalpark

Mit coolen E-Mountainbikes fuhren wir rund 7 Stunden durch den Müritz Nationalpark und kamen an vielen schönen Aussichtspunkten und Seen vorbei. Die Natur zeigte sich von ihrer wohl schönsten Seite, das Wetter war nahezu perfekt und die herbstlichen Farben ließen unsere Fotografenherzen höher schlagen. Auf der Karte siehst du unsere Route inkl. Haltepunkte. Am Ende des Tages hatten wir rund 67km auf dem Tacho und eine volle Speicherkarte in der Kamera. Die Tour war mit Abstand die bisher schönste Radtour, die wir je gemacht haben.


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Zurück ging es vom Punkt J direkt zum Punkt F und zurück nach Waren.


Startpunkt: Die charmante Stadt Waren

Los ging es in der gemütlichen und hübschen Stadt Waren an der Müritz. Leider hatten wir keine Zeit, um Waren zu erkunden, doch das holen wir beim nächsten Mal nach. Die Stadt wirkte auf jeden Fall sehr gemütlich und die Natur ringsherum sehr üppig. In der historischen Altstadt erwarten dich zwei Kirchen, das Neue und das Alte Rathaus, der Neue Markt sowie kleine Geschäfte, Cafés, Restaurants und Boutiquen. Der Stadthafen lädt zum Bummeln ein und die vielen Seen in der Umgebung zu abwechslungsreichen Outdoor-Aktivitäten (Mit dem Hausboot auf der Mecklenburgischen Seenplatte).

Tipp: Die E-Mountainbikes haben wir bei Zweirad Karberg in Waren ausgeliehen. Pro Bike haben wir für den Tag nur 25€ bezahlt.


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Start unserer Radtour: Waren an der Müritz

Beobachtungshütte Schnakenburg

Vom Stadthafen aus fuhren wir los in Richtung Nationalpark. Dabei kamen wir am Campingplatz Ecktannen vorbei und an unserem ersten Aussichtspunkt. Die Beobachtungshütte Schnakenburg ist einer von insgesamt 25 Beobachtungsständen und ermöglichte uns den ersten Ausblick über die Müritz. Wir stellten die Fahrräder kurz vorher an den dafür vorgesehenen Holzbalken ab und spazierten über den 50 Meter langen Bohlensteg aus Holz zur kleinen Hütte. Außer uns war weit und breit niemand zu sehen. Noch war der Himmel bedeckt doch das sollte sich schon wenige Minuten später ändern…


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Müritz Nationalpark – Blick von der Aussichtshütte Schnakenburg

Hütte am Warnker See

So langsam kämpften sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Zurück auf den Bikes fuhren wir zur Hütte am Warnker See. Dabei ging es durch den üppigen Wald, welcher in den schönsten Herbstfarben strahlte. Der Warnker See ist nur etwa 1070 Meter lang und 550 Meter breit. Damit gehört der von Wald und Weiden umgebende See sicherlich zu den eher kleineren Seen im Nationalpark. Zwischen August und Oktober kannst du hier verschiedene Enten beobachten, wie zum Beispiel die Reiherente oder auch und Kolbenente. In den einzelnen Hütten entdeckten wir eigentlich immer eine Informationstafel, welche uns Auskunft über die verschiedenen Tierarten gab.


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Die Beobachtungshütte am Warnker See
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Blick auf den schönen Warnker See im Müritz Nationalpark

Vorbei an Wiesen & Weiden

Der Tag begann bereits vielversprechend und so freuten wir uns auf die kommenden Stunden. Nachdem wir die Beobachtungshütte am Warnker See hinter uns ließen, kamen wir an einer großen Weide mit Kühen vorbei. Anschließend wurden wir von der Schönheit der Natur regelrecht geblendet. Der Himmel strahlte im schönsten Blau, die Blätter der Bäume in Orange-, Gelb- und Rottönen, die Wiesen in einem saftigen Grün. Wir hielten an, um innezuhalten und den Moment in vollen Zügen zu genießen. Wie schön ist denn bitte der Herbst? Wahnsinn!


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Der Müritz Nationalpark im Herbst

Wir stellten die Bikes kurz ab und erkundeten die kleinen Details am Wegesrand. Dabei entdeckten wir verschiedene Pilze, welche fotogen zwischen den Laubblättern standen und anscheinend ebenfalls die Sonne genossen. Es macht unfassbar viel Spaß, diese kleinen Details zu fotografieren. Gewappnet mit unserer 50mm-Linse (Festbrennweite | Blende 1,8) klappte das auch ziemlich gut. Da wir selber nicht wirklich Pilze essen, kennen wir uns auf diesem Gebiet auch überhaupt nicht auf. Auf einer Informationstafel stand jedoch, dass es im Müritz Nationalpark mehr als 665 Pilzarten gibt. Weltweit sind bisher rund 120.000 Arten bekannt und wissenschaftlich beschrieben.


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Du möchtest mehr über Pilze erfahren? Mit dem Lexikon der Pilze* erfährst du auf über 250 Seiten alles über die Bestimmung, Verwendung und Merkmale der 210 gängigsten Pilzarten.


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Ausschau halten nach den kleinen Details am Wegesrand

Kurze Pause am Rederangsee

Am liebsten wären wir ewig auf dem Weg neben den Feldern und Wiesen geblieben, doch wir fuhren so langsam weiter. Nächster Halt: Beobachtungsstand Rederangsee. Hier sollen sich vor allem im Herbst während der Dämmerung oder früh morgens Hunderte bis Tausende von Graukranichen aufhalten. Mit ganz viel Glück soll man sogar Seeadler zu Gesicht bekommen. Wir waren tagsüber dort, so dass wir natürlich weder Kranich noch Adler entdecken konnten. Jedoch nutzten wir die Gelegenheit für ein kleines Frühstück mit warmen Tee, leckeren Keksen und belegten Broten. Es werden übrigens geführte Wanderungen von den Nationalparkzentren angeboten.


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Über diesen Holzsteg gelangst du zur Beobachtungshütte

Der stark verschilfte See selbst liegt innerhalb der Schutzzone 1 (Kernzone), was bedeutet, dass hier der Schutz der Natur absoluten Vorrang hat. Du darfst dich hier generell nur auf den markierten Wegen bewegen. Wir stellen uns das super spannend vor, hier in der Hütte mit dem Fernglas zu sitzen und darauf zu warten, die unterschiedlichsten Tiere zu entdecken und zu beobachten. Natürlich ist das nicht zu vergleichen mit einer Safari in Südafrika, doch wir finden irgendwie Gefallen daran, auch die Natur unserer Heimat besser kennenzulernen. Super gerne würden wir mal mit einem Tierfotograf/einer Tierfotografin durch unsere Nationalparks wandern.


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Müritz Nationalpark – Aussicht vom Beobachtungsstand

Blick auf den Priesterbäkersee

Wir radelten gemütlich weiter durch die wunderschöne Natur an der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Weg führte uns durch Schwarzenhof und Speck, vorbei am Specker See und am Hofsee. Ehe wir den Priesterbäkersee erreichten, entdeckten wir eine 700-Jährige Eiche. Diese Stelle ist auch bei Google Maps markiert. Wow! 700 Jahre! Man kann sich gar nicht vorstellen, was dieser Baum schon alles miterlebt haben muss. Unweit davon befindet sich der Priesterbäkersee mit großer Aussichtsplattform.


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Von der Plattform aus kannst du den ganzen See bestaunen

Wir setzten uns auf die Bank, genossen die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und waren dankbar für diesen wunderschönen Tag. Der See ist übrigens deutlich größer wie die anderen, besitzt eine Länge von rund 2,4 Kilometern und eine Breite von rund 1 Kilometer. Durch eine nur 220 Meter breite Seeenge gliedert sich der See in ein Nord- und ein Südbecken. Im Müritz Nationalpark gibt es verschiedene Naturräume, der nutzungsfreie Priesterbäkersee ist beispielsweise umgeben von Mooren und Mischwald, während andere Seen umgeben von Weiden oder Sumpflandschaften sind.


MÜRITZ NATIONALPARK
Mehr über den Nationalpark, die Pflanzen und die Tierwelt kannst du auf rund 140 Seiten im Müritz Reiseführer* vom via reise Verlag nachlesen.


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Immer die kleinen Details im Auge behalten!

Blick vom Käflingsbergturm

Wir fuhren vom See aus zurück zur 700-jährigen Eiche und weiter zu unserem nächsten Highlight. Nun ging es in schwindelerregende Höhe auf den rund 55 Meter hohen Käflingsbergturm. Dieser dient als Mobilfunksendeturm, als Aussichts- und Feuerwachturm. Wir schlossen die Fahrräder an und gingen die 167 Stufen bis zur Plattform. Schon auf unserem Weg nach oben konnten wir erahnen, welch wunderschöne Aussicht gleich auf uns warten würde. Bei guten Wetter- und Sichtverhältnissen kann man wohl sogar Waren, Röbel, Neustrelitz und auch meine (Bolles) Heimatstadt Neubrandenburg sehen.


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Nur 167 Stufen trennen dich von einer wunderschönen Aussicht

Die Aufstieg hatte sich gelohnt, die Aussicht vom Käflingsbergturm war gigantisch! Wir konnten mehrere Seen entdecken, u.a. den Priesterbäker See, Hofsee, Specker See und die Müritz. Die bunten Farben des Herbstes machten dieses Bild perfekt. War das dieser „Indian Summer“ wovon in Nordamerika so oft die Rede ist? Durch ein fest installiertes Fernrohr auf der Aussichtsplattform konnten wir ziemlich weit blicken und die Natur beobachten. Es wird übrigens kein Eintritt verlangt, du kannst aber eine Spende zur Erhaltung des Turms hinterlassen.


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Die wunderschöne Aussicht vom Käflingsbergturm
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Müritz Nationalpark – Highlight ist definitiv der Käflingsbergturm

Letzte Pause am Doppelkiefergraben

Die Sonne stand schon ziemlich tief, obwohl es noch nicht einmal 15 Uhr war. Wir entschieden uns, vom Käflingsbergturm bis nach Boek zu fahren. Dank der guten Radwege im Müritz Nationalpark ließen sich die knapp 7 Kilometer zügig zurücklegen. Angekommen in Boek suchten wir uns noch einmal ein schönes Plätzchen, um eine zweite längere Pause einzulegen. Bei unserer Recherche auf Google Maps entdeckten wir die Aussichtshütte Müritz. Wir packten die letzten Brote aus und genossen die Aussicht über die Müritz.


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Könnte doch ein Fliegenpilz sein, oder?
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Die kleine Hütte mit Blick über die Müritz

Rückfahrt nach Waren

Die Fahrräder mussten wir zwar erst bis 18 Uhr zurückgeben, doch so langsam verabschiedete sich die Sonne von uns. Da wir tatsächlich keine Lampen an den Bikes hatten (aus irgendeinem Grund vergessen), mussten wir uns nun etwas beeilen. Wir entschieden uns also, zügig und auf direktem Wege zurück nach Waren zu fahren. Rund 20 Kilometer lagen nun noch einmal vor uns, über 45 hatten wir bereits jetzt auf dem Tacho.


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UnserRückweg nach Waren führte u.a. durch diese schöne Allee

Die untergehende Sonne färbte die Landschaft im Müritz Nationalpark noch einmal in die schönsten Farben, ein wirklich toller Anblick. Erst fuhren wir zurück nach Schwarzenhof und von dort aus weiter in Richtung Federow. Dabei entdeckten wir unterwegs noch einen sehr eleganten Reiher und verschiedene interessante Pilzarten am Wegesrand. Genau zur richtigen Zeit kamen wir gegen 17 Uhr wieder in Waren an und durften diesen Tag noch mit einem spektakulären Sonnenuntergang krönen. Schau dir unbedingt unsere Instagram-Story zu diesem Tagesausflug an. Dort gibt es auch noch einmal ein tolles Video von diesem Sonnenuntergang.


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Wunderschöner Sonnenuntergang über der Müritz nahe Waren

Infos zu unserer Tour

Wir waren knapp 7 Stunden unterwegs und haben rund 67 Kilometer zurückgelegt. Das Wetter zeigte sich an diesem Tag von der schönsten Seite und so konnten wir den Tag in der Natur bei viel Sonnenschein genießen. Trotz allem war es natürlich recht frisch (Anfang November) und wir waren unendlich froh, Mütze, Handschuhe und Schal dabei gehabt zu haben. Ohne Handschuhe wären uns vermutlich die Finger eingefroren. Daher unser Tipp an dich: Zieh dich warm an, wenn du zu dieser Jahreszeit eine Fahrradtour im Müritz Nationalpark machen möchtest.

Packe dir genügend Proviant und Getränke (Thermosflasche*) ein, schnappe dir ein gutes Fernglas* und lade deine Kameraakkus vor deinem Trip auf. Der Nationalpark ist sehr fotogen und so solltest du natürlich auch ausreichend Speicherplatz auf deiner Speicherkarte* haben. Auch ein Telezoom-Objektiv* macht sich in den Wäldern und an den Seen sehr gut, wenn du Objekte in weiterer Entfernung fotografieren möchtest.


Führungen durch den Müritz Nationalpark

Bei einem nächsten Besuch wollen wir unbedingt mal eine Führung mitmachen. Aktuell finden diese aufgrund von Corona natürlich nicht statt. Dennoch haben wir für dich und uns mal die beliebtesten Touren herausgesucht. Diese Touren finden kostenlos zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Tagen statt. Hier gibt es eine tolle Übersicht. Erkundige dich vor deiner Reise in den Park aber noch einmal im Netz über die Touren. Vielleicht können sie schon bald wieder stattfinden.


  • Nationalpark-Radtour
  • Im Reich der Fischadler
  • Eisvogeltouren
  • Adlersafari morgens und abends
  • Die große Welt der kleinen Wesen
  • Adler-Kranich-Hirsch Touren
  • Vogelstimmenführung
  • Wildpflanzen-Zauber

Unterkünfte in der Umgebung

Wenn du nicht nur einen Tag im Müritz Nationalpark verbringen möchtest, bieten sich auch eine oder mehrere Übernachtungen in der Umgebung an. Gute Ausgangspunkte sind zum einen die Stadt Waren an der Müritz oder auch Neustrelitz im Osten. Zudem gibt es natürlich viele kleinere Orte, in welchen du auch Unterkünfte finden kannst sowie einige Campingplätze. In der folgenden Tabelle haben wir für dich ein paar richtig schöne Unterkünfte herausgesucht.


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Anreise Müritz Nationalpark

Wenn du auch eine Tour durch den Müritz Nationalpark machen möchtest, empfehlen wir dir den Ausgangspunkt Waren oder Neustrelitz. Waren ist mit dem Zug sehr gut von Berlin, Hamburg, Lübeck und Rostock aus zu erreichen. Du kannst hier entweder das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket* nutzen oder das Berlin-Brandenburg-Ticket*. Von Rostock aus brauchst du nur knapp 1 Stunde, von Berlin sind es rund 1,5 Stunden.

Mit dem Auto geht es innerhalb von rund 1 Stunde von Rostock aus über die A19 nach Waren. Von Berlin aus nimmst du am besten die A24 und A19 bis Röbel und weiter nach Waren auf der B192 (Fahrtzeit 2,5 Stunden). Ab Hamburg geht es auf der A24 bis zur Ausfahrt 17-Pulitz. Danach folgst du der Beschilderung bis Waren an der Müritz (Fahrtzeit 2,5 Stunden).


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