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Radtour durchs Fischland mit Urwald, Traumstrand & Fischerdörfchen

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Wir lieben das Fischland! Sobald wir Zeit finden und das Wetter mitspielt, düsen wir meist auf unsere geliebte Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Es war definitiv Liebe auf den ersten Blick, aber das weißt du ja sicherlich, wenn du uns schon länger begleitest.

Die Halbinsel gehört für uns mit Abstand zu den schönsten und idyllischsten Orten in ganz Deutschland. Beim letzten Mal haben wir eine wunderbare Fahrradtour durchs Fischland gemacht und sind von Ahrenshoop bis nach Born am Darß gefahren, weiter nach Wiek am Darß, Prerow, und zum Darßer Leuchtturm sowie Weststrand.

Zurück führte uns die Tour durch den üppigen und wunderschönen Darßer Urwald. Im heutigen Beitrag möchten wir dir diese Tour etwas genauer vorstellen und dir ein paar schöne Highlights zeigen. Viel Spaß beim Stöbern!


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Unsere Fahrradtour durchs Fischland

Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gibt es viele tolle Fahrradtouren, du hast also die Qual der Wahl. Doch egal für welche Tour du dich am Ende entscheidest, du wirst es mit Sicherheit nicht bereuen, denn jede Ecke der Halbinsel hat so einiges zu bieten.

Das Fahrrad bietet dir die beste Möglichkeit, um die Halbinsel auf ganz entspannte Art und Weise zu erkunden. Entweder du bringst dein eigenes Bike mit oder leihst dir eines vor Ort.

Gestartet sind wir unsere Fahrradtour durchs Fischland dieses Mal im Künstlerdorf Ahrenshoop, welches du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Von dort aus sind wir am Bodden entlang geradelt und haben einen Stopp in Born und Wiek am Darß gemacht.

Erst dort entschieden wir uns spontan dazu, bis Prerow und weiter durch den Nationalpark Vorpommersche-Boddenlandschaft zu radeln. Unser Ziel war der Darßer Leuchtturm und der traumhaft schöne Weststrand.


  • Länge: knapp 40 Kilometer
  • Dauer: reine Fahrtzeit 2 Stunden
  • Anstrengungsgrad: eher gemütlich ohne große Steigungen
  • Route: Ahrenshoop – Born – Wiek – Prerow – Weststrand – Urwald – Ahrenshoop

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Start im Künstlerdorf Ahrenshoop

Ahrenshoop ist für uns der Inbegriff von Urlaub. Schon auf den ersten Metern werden jegliche Anspannungen und der Alltagsstress davon gespült. Das Künstlerdorf ist zwar sehr überschaubar und dennoch finden wir es niemals langweilig, entdecken sogar immer wieder neue Details.

Wir empfehlen dir vor deiner Tour einen gemütlichen Spaziergang durch den Ort mit Stopps u.a. am Hafen Althagen, am Kunstmuseum und der Mühle, an der hübschen Kirche und natürlich auch am Strand. In unserem separaten Beitrag verraten wir dir alles im Detail: Das Künstlerdorf Ahrenshoop an der Ostseeküste.


Insider-Tipp: Hinter der Mühle in Ahrenshoop befindet sich ein Parkplatz (Feldweg), welcher nur 3 € pro Tag kostet. Dieser ist jedoch nicht an der Hauptstraße ausgeschildert. Alle anderen kosten zwischen 8 und 15 € am Tag!



Unterwegs auf dem Ostseeküstenradweg

Der Weg nach Born am Darß startet direkt am Parkplatz Feldweg oder auch vom Hafen Althagen. Relativ schnell kommst du auf einen asphaltierten Fahrradweg, welcher dich am Bodden entlang bis nach Born führt. Schon aus der Ferne konnten wir auf dem Bodden zahlreiche Kite-Surfer entdecken, welche sich den starken Wind zunutze machten.

Kurz vor dem Ortszentrum von Born kommst du an der Kiteschule „Kitesurf & Kanu Born“ vorbei, wo du deine Kite-Künste ausprobieren kannst. Du befindest dich übrigens auf dem Ostseeküstenradweg, welcher an der dänischen Grenze bei Flensburg startet und dich bis nach Ahlbeck auf der Insel Usedom führt. Von den knapp 1140 km verlaufen 695 km durch unser wunderschönes Mecklenburg-Vorpommern.


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Kaffeepause in Born am Darß

Was für ein hübscher Ort! Born am Darß ist mindestens genauso schön wie Ahrenshoop und das liegt nicht nur an den vielen Kapitänshäusern mit Reetdach und bunt verzierten Darßer Türen. In Born spürt man sofort eine unheimlich gemütliche Atmosphäre, während um einen herum die Vögel zwitschern und vor allem im Sommer die vielen bunten Blumen blühen.

Das ehemalige Fischerdörfchen lädt zum Bummeln ein und erwartet dich mit einem kleinen Hafen, bunten Häusern, einer Kirche mit Schilfdach, einer Handvoll Cafés und Restaurants sowie der erholsamen Boddenlandschaft.


Kaffeepause: Halte unbedingt an der Borner Mühle und genieße bei einem Stück Kuchen und Kaffee die idyllische Umgebung. Abendessen dann drüben im Peterssons Hof-Café.



Zwischenstopp in Wiek am Darß

Nachdem wir uns dem malerischen Ort Born am Darß angeschaut und den leckeren Kuchen verputzt hatten, radelten wir weiter ins Dörfchen Wiek. Hier leben gerade einmal 745 Menschen, ebenfalls in einer sehr idyllischen Lage am Bodstedter Bodden. Am kleinen Hafen kannst du während der Saison Fahrten mit den traditionellen Zeesbooten unternehmen, durch die Galerien im Ort stöbern oder auf dem Wasser aktiv werden (angeln, segeln, kiten etc.).

Auch in Wiek findest du zahlreiche rohrgedeckte Häuser, bunte Türen, ein paar Cafés und Restaurants. Bis zum traumhaft schönen Nordstrand in Prerow sind es nur 5,3 km und bis zum Weststrand gerade einmal 10 km (bei Ahrenshoop oder Wanderung).


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Nationalpark Vorpommersche-Boddenlandschaft

Völlig spontan entschieden wir uns für einen Abstecher in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Von Wiek aus waren es ohnehin nur rund rund 5,5 km bis nach Prerow, welche wir schnell in nur 15 Minuten hinter uns ließen. Der Nationalpark gehört unserer Meinung nach zu den schönsten im ganzen Land und besticht vor allem durch die vielfältigen Landschaftskulissen.

Dieses Mal sind wir direkt durch den Park bis zum Darßer Leuchtturm gefahren, die Rundwanderung durch den Park haben wir allerdings auch schon gemacht und ist sehr zu empfehlen. Auch auf der anderen Seite der Halbinsel solltest du dir die Highlights des Nationalparks (z.B. Hohe Düne) nicht entgehen lassen.




Leuchtturm & Weststrand

Von Prerow aus wandern die meisten Besucher zu Fuß auf direktem Wege zum Leuchtturm oder unternehmen eben die Rundwanderung über die Dünen. Mit dem Fahrrad kommst du kurz vor die Dünen, müsstest es dann dort anschließen und ebenfalls zu Fuß weiter.

Vom Strandparkplatz aus sind es rund 5 Kilometer mit dem Bike oder zu Fuß bis zum Leuchtturm. Die Wege sind ausgeschildert, du kannst dich hier eigentlich gar nicht verlaufen bzw. verfahren. Kurz vor dem Leuchtturm findest du genügend Parkmöglichkeiten für dein Fahrrad, kannst dann über die Düne zum Westrand hinunter schlendern. Es ist einfach immer wieder schön dort!



Rückfahrt durch den Darßer Urwald

Wir holten am Weststrand unseren Proviant heraus, weiteten unsere Strandhandtücher aus und machten es uns unter der angenehm warmen Sonne gemütlich. Die meisten Besucher waren bereits auf dem Rückweg, sodass wir uns den Weststrand nur mit ein paar wenigen Menschen teilen mussten. Einfach nur herrlich!

Nach etwas einer halben Stunde Pause machten wir uns so langsam auf den Rückweg, denn vor uns lagen noch 14 Kilometer bis nach Ahrenshoop. Der Radweg führte uns nun durch den malerischen und äußerst üppigen Darßer Urwald, welcher mittlerweile wieder in einem saftigen Grün erstrahlte. Dieser Teil der Fahrradtour gehörte für uns definitiv mit zu den schönsten!


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Warum diese Fahrradtour auf Fischland-Darß-Zingst so schön ist

Was wir an dieser Fahrradtour besonders lieben, ist die unglaubliche Vielfalt auf relativ kurzer Strecke. Innerhalb weniger Stunden wechselst du ständig die Kulisse. Mal fährst du direkt am Bodden entlang und schaust den Surfern auf dem Wasser zu, dann wieder durch kleine Dörfer mit reetgedeckten Häusern, später durch dichten Wald im Nationalpark und am Ende stehst du plötzlich an einem der schönsten Strände Deutschlands.

Gerade dieser Mix macht die Tour so besonders. Du bekommst auf einer einzigen Runde einen richtig guten Eindruck von der Landschaft der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Bodden, Ostsee, Wald, Dünen und kleine Orte liegen hier unglaublich nah beieinander.

Ein weiterer großer Vorteil ist das hervorragend ausgebaute Radwegenetz. Viele Strecken verlaufen komplett abseits der Hauptstraßen, sodass du entspannt und sicher fahren kannst. Gerade zwischen Ahrenshoop, Born und Wiek radelst du größtenteils auf separaten Radwegen oder ruhigen Nebenstrecken. Dadurch eignet sich die Route auch perfekt für Familien oder alle, die einfach gemütlich unterwegs sein möchten.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du unterwegs natürlich noch weitere kleine Abstecher einbauen. Besonders schön ist zum Beispiel ein kurzer Stopp am Hafen von Prerow oder ein Spaziergang durch die Dünenlandschaft am Nordstrand. Auch ein Besuch im Darßer Ort Natureum lohnt sich, wenn du dich für Natur und die Tierwelt der Region interessierst.

Für uns gehört diese Fahrradtour inzwischen zu den schönsten Routen an der gesamten Ostseeküste. Jedes Mal entdecken wir wieder neue Details, neue Perspektiven oder kleine Orte, an denen wir zuvor einfach vorbeigefahren sind. Genau das macht das Fischland für uns so besonders.

Wenn du also Lust auf eine abwechslungsreiche, entspannte und landschaftlich unglaublich schöne Fahrradtour hast, können wir dir diese Route wirklich ans Herz legen. Pack dir etwas Proviant ein, nimm dir genügend Zeit für Stopps und genieße einfach jeden Kilometer auf dieser wunderschönen Halbinsel.



Reisetipps für die Fahrradtour auf Fischland-Darß-Zingst

Die Fahrradtour ist auch für Einsteiger und Familien gut geeignet. Die Strecke ist größtenteils flach, gut ausgebaut und technisch nicht anspruchsvoll. Wenn du genügend Pausen einplanst und den Tag entspannt angehst, ist die Tour auch mit Kindern problemlos machbar.

Insgesamt solltest du für die gesamte Strecke etwa 5 bis 6 Stunden einplanen. Die reine Fahrzeit ist natürlich deutlich kürzer, doch gerade auf dieser Route lohnt es sich immer wieder anzuhalten. Ein Café in Born, ein Abstecher zum Strand oder eine Pause im Nationalpark gehören einfach dazu.

Anstrengend ist die Tour nicht. Steigungen gibt es kaum und die Wege sind größtenteils sehr angenehm zu fahren. Ein bisschen Grundkondition ist natürlich hilfreich, vor allem wenn du mehrere Stopps einlegst und den gesamten Rundweg fahren möchtest.

Ein normales Trekkingrad oder ein E Bike reicht vollkommen aus. Die meisten Abschnitte verlaufen auf gut ausgebauten Radwegen. Nur im Bereich des Nationalparks und im Darßer Urwald fährst du teilweise über festere Sandwege oder Waldpfade.

Besonders schön ist die Tour im Frühling, Sommer und frühen Herbst. Gerade im Mai, Juni und September sind die Temperaturen ideal zum Radfahren und die Halbinsel ist meist etwas ruhiger als in der Hochsaison.

Ein großer Vorteil der Route ist ihre Flexibilität. Du kannst einzelne Orte wie Born, Wiek oder Prerow jederzeit auslassen oder nur Teilstrecken fahren. Durch viele Parkplätze, Fahrradverleihe und kurze Entfernungen lässt sich die Tour sehr gut an deinen eigenen Tagesplan anpassen.


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