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Japan Rundreise – Das Land der Besonderheiten und Kuriositäten

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Erst vor kurzem haben wir einen Beitrag veröffentlicht, in welchem wir dir all die Gründe nennen, warum wir unbedingt einmal eine Japan Rundreise machen möchten. Wir sind schon jetzt in dieses Land verliebt, obwohl wir noch nie da waren. Komisch irgendwie, aber Japan reizt uns einfach so sehr. Warst du auch schon einmal von einem Land begeistert, in welchem du aber noch nie warst? Die wunderbaren Seelen und Weltenbummler Aleksandra und Manuel sind durch Japan gereist und verraten uns ihre absoluten Highlights. Zudem gibt es noch jede Menge Infos und Tipps. Herzlichen Dank an dieser Stelle für diesen tollen Reisereporter-Bericht, der hilft sicherlich nicht nur uns bei der Reiseplanung weiter. Also…ganz viel Spaß beim Lesen und Planen!


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Warum eigentlich Japan?

Kennst du das? Du setzt deinen Fuß nach langer Anreise das erste Mal in ein Land und sofort stellt sich dieses Gefühl ein von „Mh…das passt!“. Obwohl Sprache, Essen, Gewohnheiten anders sind, wirkt es vertraut. Irgendwie fühlt es sich richtig gut an hier zu sein, anzukommen. Fast wie Heimkommen, nur gibt es kein „Servus!“ zur Begrüßung, sondern ein „Konnichiwa“. So ging es uns, als wir in Kyoto ankamen nach einer längeren Rundreise durch Südostasien. Unsere Erwartungen an die Japan Rundreise waren hoch. Eines sei vorweggenommen: sie wurden übertroffen, aber in vielerlei Hinsicht dort, wo wir es anfangs nicht vermutet hatten.

Samurais, die Kirschblüte, Tempelanlagen, Sushi, Mangas, volle Straßen, verrückte Mode, der Berg Fuji, die Rehe aus dem Nara-Park, und und und…all das wollten wir in Japan entdecken. In 2018 machten wir, Manuel und Aleksandra, uns mit unseren Backpacks auf, raus aus unserer Heimatstadt in die weite Welt – erst durch Südostasien, dann eine Japan Rundreise! Wir wollten all das und so viel mehr, was dieses interessante Land zu bieten hat, mit eigenen Augen sehen, ABER auch nicht so viel „Kohle blechen“. Und so reisten wir zwei Wochen durch Japan mit dem Bus und nehmen dich in diesem Reisereporter-Bericht mit auf unsere Japan Rundreise.


Unsere Anreise nach Japan

Wir sind Mitte Januar vom 35°C warmen Phnom Penh ins 5°C kalte Osaka geflogen. Von Osaka aus ging es gleich mit einem lokalen Bus nach Kyoto. Die Strecke ist nicht sehr weit und Osaka war unser Ankunft- und Abflugort. Einen längeren Aufenthalt hatten wir dort für das Ende unserer Rundreise eingeplant. Wir flogen für 340 Euro von Phnom Penh nach Osaka und für 310 Euro von Osaka weg nach Hawaii.

Dass wir in Japan waren, realisierten wir in einer Mall in Osaka, als wir auf den Bus nach Kyoto warteten. Wir waren derart fasziniert und baff vom Augenscheinlichsten – der Sauberkeit und …Toiletten! Japan ist solch ein krasser Kontrast zu Südostasien. Es gibt so gut wie keinen offensichtlich herumliegenden Müll. Alles wird ständig geputzt, auch Mülleimer. Von denen sieht man übrigens nicht viele!



Japaner sind dazu angehalten ihren Müll so lange mit sich herumzutragen, bis mal ein Mülleimer auftaucht oder ihn einfach daheim wegzuwerfen. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, aber schlussendlich fanden wir das ziemlich cool. Und die Toiletten… Darüber könnten wir wahrscheinlich einen eigenen Beitrag verfassen. Sie sind extrem sauber und nicht nur das! Stell dir eine westliche Kloschüssel zum Darauf-Platz-Nehmen mit beheizbarem Toilettensitz, Plätschern oder Musik vor, die deine eigenen Geräusche übertönen und eine Pobrause, damit das alles untenrum sauber bleibt!


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Viele Knöpfe und Funktionen auf einer Toilette in Japan

Gerade letzteres ist ungewohnt, will man aber nach Gewöhnung nicht missen. Grundsätzlich gelten die Toiletten und vor allem der Klopapier-Gebrauch in der westlichen Hemisphäre nämlich als unhygienisch. Toilettenpapier wird nach Gebrauch der Brause nur noch zum Trocknen benutzt. Dadurch werden gut 50 % Toilettenpapier eingespart! Außerdem gibt es sie überall und auch noch kostenlos. Ein Träumchen für alle mit Konfirmantenblase…!


So kamen wir von A nach B

Der berühmte Shinkansen-Zug

Innerhalb Japans kann man sich sehr einfach mit Zügen oder Bussen fortbewegen. Der berühmte Shinkansen-Zug hat definitiv seinen Reiz, aber auch seinen Preis. Dafür ist die Zuverlässigkeit des Shinkansen im Vergleich mit dem ICE oder TGV unübertroffen – die durchschnittliche Verspätungszeit beläuft sich auf 24 Sekunden, Betriebsunterbrechungen bei Taifunen und Erbeben mit einberechnet!(Quelle). Ein Ticket für zwei Wochen kostet allerdings 434$! Aktuelle Informationen kannst du hier nachlesen: www.japanr-pass.com.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Züge sind bequem, schnell und extrem pünktlich. Jedoch muss man beachten, dass dieser Pass VOR der Einreise in Japan erworben werden sollte, da das Ticket mit DHL Express weltweit versandt wird und der Versand ca. 3-5 Tage dauert. Nun hätte das für uns schon irgendwie mit einer Lieferung an ein Einkaufszentrum in Phnom Penh geklappt, dennoch war uns diese Summe zu hoch.


Fahrt mit den Bussen

Also musste eine Alternative für unsere Japan Rundreise her. Die war auch schnell gefunden. Wir nutzten den Japan Bus Pass über WILLER Express. Vorab haben wir entschieden, welche großen Strecken wir benötigen und wählten die günstigste Variante. Bei diesem Bus Pass beinhaltet sie die Restriktion, dass man den Pass nur von Montag bis Donnerstag benutzen darf. Das war für uns okay. Unser Pass beinhaltete also die Fahrt von Kyoto nach Tokio mit dem Nachtbus an einem Donnerstag, Tokio nach Hiroshima mit dem Nachtbus an einem Montag und Hiroshima nach Osaka tagsüber an einem Mittwoch.


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Japan Rundreise – Unterwegs mit den Bussen in Japan

Für diese drei großen Strecken zahlten wir 80 € und sparten uns zwei Nächte in einer Unterkunft durch die Nachtfahrten. Da freute sich die Reisekasse! Der Bus hält alle 1 bis 2 Stunden an einer Raststätte und wir können dir sagen, es ist das Paradies! Tolle Toiletten und leckeres Essen! Das mit den Bussen ist natürlich nicht jedermanns Sache. Die Sitze sind recht schmal geschnitten. Aber jeder Sitz besitzt eine Kopfhaube, um das Sichtfeld zu verdunkeln und eine ausfahrbare Beinablage. Die Vorteile lagen für uns klar auf der Hand.


ANMERKUNG
Innerhalb der Städte bewegten wir uns ausschließlich mit den Öffentlichen fort. Das ist manchmal eine Herausforderung, da sehr vieles nur auf Japanisch angezeigt wird, aber wir fanden überall einen höflichen englischsprachigen Japaner, wenn wir mal nicht weiterkamen!


Das war unsere Route durch Japan

Unsere Japan Rundreise dauerte zwei Wochen und brachte uns zu folgenden Orten:


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  • Anreise nach Kyoto über Osaka mit einem Bus vom Flughafen aus an einem Dienstag. In Kyoto verbrachten wir drei Nächte bis Donnerstag.
  • Danach ging es mit dem Nachtbus von Kyoto nach Tokio, wo wir drei Nächte verbrachten – eine bei Yohei, einem japanischen Couchsurfer und drei in einem Hotel.
  • Darauf folgte eine weitere Nachtfahrt von Tokio nach Hiroshima, mit einem dortigen Aufenthalt von einer Nacht.
  • Mit dem Tagbus ging es dann zum Abschluss unserer Japan Rundreise für vier Nächte nach Osaka und einem Tagesausflug zum Nara-Park.

Wenn du dir diese Strecke mal auf einer Karte anschaust, siehst du die Dimensionen. Wir haben es uns so richtig gegeben! Aber wir wollten unsere zwei Wochen voll auskosten. Im Nachhinein wünschten wir, wir hätten uns mehr Zeit genommen. In diesen Tagen gab es kaum eine Sekunde der Entspannung und Erholung. Gern hätten wir noch eine Wanderung unternommen und uns abseits der Touristenpfade getrieben. Aber dafür brauchst du wirklich mehr Zeit.

Allein die großen Städte haben so viel zu bieten, dass wir nun sagen würden, wir haben definitiv nicht alles gesehen, sondern eher an der Oberfläche gekratzt. Gleichwohl hat es sich für uns gelohnt! Unser gewonnener Eindruck von Japan hat nur dazu geführt, dass wir dieses Land nochmal bereisen möchten.


Unsere top Highlights in Kyoto

Da diese Kultur uns in vielerlei Hinsicht so außergewöhnlich scheint, gibt es unzählige Highlights. Irgendwie kam uns jeder Schrein, Tempel oder jede Burg fantastisch vor. Wir fassen dir hier unsere Highlights pro besichtigter Stadt zusammen.

In Kyoto begann unsere Städte-Rundreise so richtig. Es gäbe etliche Highlights zu erwähnen, da Kyoto für Japan kulturell von besonderer Bedeutung ist. Wir beschränken uns für dich auf unsere TOP 5, mit deren Reihenfolge wir dich durch alle Himmelsrichtungen Kyotos führen. 


1. Kinkaku-ji Tempel im Norden

Im Norden Kyotos findest du den Kinkaku-ji, ein komplett in Gold getauchter buddhistischer Tempel und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Goldene Tempel hat eine sehr schöne Parkanlage. Während unseres Besuchs wurden wir von einer Schülergruppe aus Fukuoka zu unseren ersten Eindrücken in Japan auf Englisch interviewt.

Die waren so süß, anfangs schüchtern. Aber nachdem wir den Spieß einfach umgedreht hatten und sie befragten, tauten sie schnell auf. Wir liefen gemeinsam mit ihnen durch die Anlage und hatten viel Spaß. Das ist uns bis heute im Gedächtnis geblieben.


DU LIEBST TOLLE FOTOS?
In unserem Beitrag verraten wir dir alles über unsere Kameras, Objektive und Zubehör.

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Der wunderschöne Kinkaku-ji Tempel im Norden von Kyoto

2. Sagano-Arashiyama Bamboo Forest

Der Sagano-Arashiyama Bamboo Forest im Westen ist ein schönes Wandergebiet mit einer Bambuswaldpassage. Es gibt einen fantastischen Sound, wenn der Wind durch die Moso-Bambusse fegt und dabei diesen unverkennbaren Klang erzeugt. 


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Japan Rundreise – Stopp im Bambuswald in Kytoto

3. Schrein Fushimi Inari-Taisha

Im Süden findest du den ältesten Shinto Schrein Kyotos, den Fushimi Inari-Taisha. Er ist bekannt für seine Tausende roten Toriis, also Tore. Wir nutzten die frühen Morgenstunden gegen 7:30 Uhr um den Pfad bis zur Bergspitze hochzulaufen. Sowohl das frühe Aufstehen als auch den kompletten Aufstieg können wir dir nur ans Herz legen, da mit jedem Höhenmeter weniger Leute anzutreffen sind und der Pfad etwas Ruhiges, Faszinierendes und Meditatives an sich hat.


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Japan Rundreise – Der älteste Shinto Schrein Kyotos

4. Das alte Gion Viertel

Das Gion Viertel ist ein sehr altes, traditionelles und wunderschönes Viertel mit vielen Pagoden im Osten Kyotos. Mit etwas Glück kann man dort eine Maiko sehen, nur mit sehr viel Glück und leider geringer Wahrscheinlichkeit eine Geisha. Eine Maiko ist eine Lern-Geisha und noch in Ausbildung. Sie sind schüchtern und haben es auch sehr eilig.


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Japan Rundreise – Wir haben auch Geishas in Japan gesehen

Wir sahen aus Zufall eine Maiko und konnten einen Schnappschuss machen. Geishas sind sehr wiederum gut abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Sie bewahren die japanische Tradition. Ein Theaterstück oder ein Besuch in einem Teehaus sind bestimmt einmalige Erlebnisse, die wir in Kyoto gern unternommen hätten!


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Japan Rundreise – Blick auf eine Pagode in Kyoto

5. Der Nishiki Markt

Im Nishiki Markt findest du jede Menge Essens- und Shoppinggelegenheiten. Es ist das Paradies für alle Feinschmecker! Wir fanden in einer der unzähligen Abzweigungen ein sehr gutes Sushi-Lokal mit Sushi vom Laufband. Wir erhielten von einem japanischen Ehepaar, neben das wir gesetzt wurden dankenswerter Weise auch eine Einweisung in „How to eat…running sushi“.



Unsere top Highlights in Tokio

Wenn du in die Statistik schaust, gilt Tokio als die größte Stadt der Welt! Diese Global City kann dich erschlagen…Wir waren erstmal total überfordert und es war schnell klar, wir müssen uns auf einige wenige Highlights einigen. Bevor wir dir allerdings unsere TOP 7 Tokio Highlights vorstellen, ein Tipp vorab:


Hol dir die Metro-Karte an irgendeiner Station! Das Netz ist unfassbar groß, günstig und so lässt sich komfortabel durch die Stadt bewegen. Bei GetYourGuide* gibt es die Metro-Pässe ebenfalls für 24h, 48h oder 72h.


1. Tsukiji Fischmarkt

Der Tsukiji Fischmarkt war ein Geheimtipp unseres Couchsurfers. Wir standen dort leider vor verschlossenen Türen, da wir zu spät ankamen – am besten checkst du vorher die Öffnungszeiten! Dieser Markt galt früher mal als größter Fischmarkt der ganzen Welt, verrückt oder? Er wurde wohl mittlerweile geschlossen sowie nach Toyosu verlegt und nun als „Markt Toyosu“ wiedereröffnet.


2. Shibuya Crossing

Shibuya Crossing und Hundestatue Hachiko: Um diese berühmte Kreuzung kommt keiner drum herum. Während früher der Starbucks ein echter Geheimtipp war, haben wir einen anderen für dich. Die beste Sicht auf die Kreuzung hast du vom Sanrio Gift Store, eine kleine Mall gegenüber vom Starbucks. Du nimmst den Aufzug bis ins letztmögliche Geschoss, läufst links durch ein Restaurant und kommst dann auf eine Aussichtsplattform – KOSTENLOS! Die berühmte Hundestatue Hachiko befindet sich übrigens vor dem Bahnhof Shibuya und gilt als inoffizielles Wahrzeichen der Stadt. Unbedingt vorher den Film gucken, damit du weißt, wovon wir hier sprechen.


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Japan Rundreise – Die berühmteste Kreuzung der Welt in Shibuya

3. Die Takeshita Street

Weiter geht die Japan Rundreise! Die Takeshita Street ist eine wirklich geile und interessante Shopping Straße. Ziemlich voll, aber mit interessanten Kuriositäten. Südlich der Harajuku Station findest du auch die Cat Street und ihre Abzweigungen bzw. Verlängerung, die etliche Secondhand Läden, Cafés und Restaurants bereithält.


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Interessante Kuriositäten auf der Takeshita Street

4. Das Akihabara Viertel in Tokio

Mit den Sonderbarsten Kuriositäten wartet das Akihabara Viertel auf. Du findest dort alles zu Nintendo und Sega, Mangas…es ist einfach verrückt. In jedem Mangashop gibt es auch eine Ü18-Abteilung…das muss man nicht gut finden, gehört aber eben zur japanischen modernen Pop-Kultur dazu.


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Japan Rundreise – Akihabara Viertel in Tokio

5. Blick über Tokio

Unser Tipp für eine HAMMER Aussicht über ganz Tokio inklusive den Mount Fuji ist das Metropolitan Government Building. Das Beste daran ist, dass es diese Aussicht für lau gibt! Der Aussichtspunkt befindet sich im 45. Stock der beiden Türme.


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Reise durch Japan – Blick bis zum Mount Fuji

6. Sake im Golden Gai

Deinen original japanischen Sake trinkst du im besten Fall im Shinjuku Golden Gai Viertel. Hier sind sehr viele kleine Bars aneinandergereiht. Alle kosten Eintritt, nicht in jede kommt man als Tourist rein. Bei manchen ist im Eintritt ein Freigetränk inbegriffen, in anderen nicht. Günstig ist es nicht, dennoch finden wir, ist es ein einmaliges Erlebnis. Schau außerdem in ein verrücktes Café wie z.B. das 8bit Café.



7. Das Asakusa Viertel

Das Asakusa Viertel ist quasi das Altstadtviertel. Dort findet man schöne Souvenirs. Die Straße läuft auf einen sehr bekannten buddhistischen Tempel, den Hozomon Tor zu. Auch findest du hier in diesem Viertel viele Kunsthandwerksläden, den Vergnügungspark Hanayashiki, viele Kneipen, Restaurants und Imbissbuden.


Unsere top Highlights in Hiroshima

Nach Hiroshima ging es für uns mit dem Nachtbus. Wir kamen relativ zerstört in der Stadt an und akklimatisierten uns erstmal im Hostel. Uns ging es bei diesem Aufenthalt um zwei Highlights, die wir dir nur wärmstens empfehlen können: das Hiroshima Peace Memorial Museum und eine Fahrt zur Insel Miyajima.

Das Museum ist eines der besten, das wir je gesehen haben. Nie war Geschichte für uns so greifbar, anschaulich und herzzerreißend. In unmittelbarer Nähe zum Museum steht die Atombombenkuppel, Friedensdenkmal und Gedenkstätte zugleich, über der in nur 140m Entfernung die Atombombe „little boy“ detonierte. Nach solch einem Museumsbesuch braucht es auch gar nicht mehr viel Programm.


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Reise durch Japan – Die Atombombenkuppel in Hiroshima

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug auf die Insel Miyajima. Das Itsukushima ist ein Floating Torii Gate, das wohl das berühmteste japanische Tor ist. Insbesondere zum Sonnenuntergang und in der blauen Stunde lohnen sich die Aufnahmen vor Ort. Die frei herumlaufenden Rehe sind sehr zutraulich. Es ist eine angenehme Ruhe, die diese vor Hiroshima vorgelagerte Insel ausstrahlt. Du kommst dort bequem mit Straßenbahn und Fähre hin!


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Japan Rundreise – Das berühmteste Tor in Japan

Unsere top Highlights in Osaka

Osaka war unser krönender Abschluss der Japan-Rundreise! Für Osaka zählen wir dir hier unsere TOP 4 Osaka Highlights notiert:


1. Osaka Castle

Das Osaka Castle ist sehr empfehlenswert! Allein von außen sieht es schon imposant und irgendwie surreal aus. Das Osaka Castle gehört zu den berühmtesten Burgen Japans und sollte auf deiner Reise auf keinen Fall fehlen.


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Japan Rundreise – Das wunderschöne Osaka Castle

2. Dotonbori Straße

In der Dotonbori Straße kannst du dich rauf und runter shoppen. Wir fanden sie am schönsten am frühen Abend. Dort kannst du wunderbar Bilder schießen, die das Flair von einem japanischen Times Square ausstrahlen! Hier leuchtet und blitzt es überall, die vielen Reklametafeln erinnern irgendwie auch an Hongkong.


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3. Das Tsutenkaku Viertel

Das Tsutenkaku Viertel um seinen bekannten Fernsehturm hatte in unseren Augen irgendwie seinen ganz besonderen Charme. Dort gibt es viele Casinos und Spielhallen. Für uns tat sich hier nochmal eine ganz eigenartige Welt Japans auf…Wenn du also mal Lust auf ein wenig Zocken und Risiko hast, bist du hier genau richtig.


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Japan Rundreise – Der bekannte Fernsehturm im Tsutenkaku Viertel

4. Der Nara Park

Der Nara Park ist ein unheimlich weitläufiger und großer Park, östlich von Osaka. Es ist außerhalb gelegen, aber eine Fahrt dorthin lohnt sich. Auch dort gibt es viele Rehe, die so konditioniert sind, dass sie ihren Kopf nach einer Fütterung dankend neigen. Schräg!


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Osaka Highlights. -Besuch des Nara Parks

Hier haben wir übernachtet

Beim Recherchieren nach Unterkünften haben wir für Japan anfangs auf ähnliche Strategien zurückgegriffen, die wir in Südostasien erfolgreich erprobt hatten: Vorrecherchieren und vor Ort fragen, was die Nacht kostet, um eventuelle Vakanzen günstiger zu erstehen. Wir können dir sagen, DAS lohnt sich für Japan nicht. Wir haben über Agoda und Booking.com* gebucht. Das waren definitiv die Plattformen mit den günstigsten Angeboten. In vielen Fällen sogar günstiger als vor Ort zu buchen!


Unsere Unterkunft Kyoto

In Kyoto haben wir im besten Hostel geschlafen! Wir wägen immer Preis, Service, Authentizität und Sauberkeit ab. Das Shiori-an Guest House* kostete uns für 3 Nächte in einem einfachen Privatzimmer mit zwei Einzelbetten 40€ für zwei Personen! Die Gemeinschaftsbäder, für Frauen und Männer getrennt, und die Küche waren sehr sauber und prima ausgestattet.

Dort gibt es sogar Waschmaschinen, die man kostenlos nutzen kann! Das Schöne am Shiori-An ist die Originalität: Das Hostel ist im Stil eines Ryokan, also einer traditionellen Herberge mit Holz, Bambus und niedrigen Möbeln. Ein Aufenthalt in einem Ryokan ist ja sowieso ein Muss, also warum nicht dort!


Unsere Unterkünfte in Tokio

In Tokio nächtigten wir eine Nacht bei Yohei. Er ist Anfang 20 und wohnte zum damaligen Zeitpunkt noch bei seinen Eltern im Norden Tokios. Wir waren seine ersten Couchsurfer ever! Er brachte uns in sein Lieblingsramen-Restaurant, beantwortete uns bereitwillig all unsere neugierigen Fragen, machte uns das Bett, nahm uns am nächsten Tag mit einer der ersten Bahn mit in das Business-Viertel Tokios und verbrachte seine Mittagspause mit uns.

Es gibt wohl kaum eine bessere Art ein fremdes Land kennenzulernen, als durch die Augen eines Einheimischen.

Solch eine Begegnung ist absolut empfehlenswert. Es gibt wohl kaum eine bessere Art ein fremdes Land kennenzulernen, als durch die Augen eines Einheimischen. Stell dir einen laufenden Knigge für die japanische Kultur vor! Im besten Fall kann sich daraus eine Freundschaft entwickeln. Wir haben immer noch Kontakt zu Yohei und hoffen, dass wir ihn auch mal bei uns umherführen dürfen!

Die anderen Nächte verbrachten wir in einem Hotel. Das Asakusa Hiromas Hotel Kura* war zwar nicht ganz so ein Schnäppchen, wie unser Kyoto Hostel, aber es ist sehr groß und sauber. Es kostete uns 20€ pro Nacht für zwei Personen im Dorm und 40€ für eine Nacht in einem privaten Zimmer á la Ryokan für zwei Personen. Die Küche befindet sich neben der Lobby, die sehr basic, aber modern und sauber ist. Das Highlight des Hotels ist die Dachterrasse mit aufgestellten roten Toriis.


Unsere Unterkunft in Hiroshima

In Hiroshima übernachteten wir im Santiago Guesthouse Hiroshima* in einem Privatzimmer und zahlten für zwei Nächte und zwei Personen insgesamt 62€. Es hat einen großen Aufenthaltsraum und eine super ausgestattete Küche.


Unsere Unterkunft in Osaka

In Osaka schliefen wir im Gate 80* in einem gemischten Dorm und zahlten 76€ für vier Nächte und zwei Personen. Auch dort gibt es eine geräumige Küche mit Aufenthaltsbereich.


Besonderheiten und Skurriles in Japan

Doch wie sind die Japaner nun so drauf? Es ist klar, dass wir in zwei Wochen Japan Rundreise lediglich einen klitzekleinen Einblick in diese fremde und manchmal uns sehr nahe Kultur gewinnen konnten. Vielleicht warst du sogar schon mal dort und hast einen ganz anderen Eindruck gewonnen. Wir berichten basierend auf unseren Erfahrungen und Erlebnissen.


Die Höflichkeit der Japaner

Wahnsinn wie höflich und hilfsbereit Japaner sind. Es ist in ihrer Kultur fest verankert, dass jeder Gast gegrüßt und verabschiedet wird. Als Tourist ist man in Japan überall Gast. Sei es im Supermarkt, an der Bus- oder Straßenbahnstation, am Grenzübergang oder im Hotel. Diese Höflichkeit wirkt manchmal fast schon förmlich. Als hilflos dreinblickende Touristen hatten wir immer einen Bonus. Wie oft wir gefragt worden sind, ob wir Hilfe bei der Wegsuche brauchen! Eigentlich jedes Mal, wenn wir in einer Stadt ankamen, uns in der Metro verloren oder nicht wussten, wie wir von A nach B kommen sollen. Das war toll.


Die Pünktlichkeit der Japaner

Und extrem pünktlich sind die Japaner. Hui. Wer uns kennt, weiß, dass wir damit so unsere Schwierigkeiten haben und genau deswegen, sind wir nicht nur einmal zur Busstation gerannt…Man könnte meinen, dass wir daraus lernen, aber irgendwie kriegen wir es nie früher gebacken. In Japan fährt alles nach Plan punktgenau. Die Höflichkeit aufgreifend, folgt ein kleiner Exkurs an dieser Stelle: Wir hatten am Morgen wieder einmal zu oft gesnoozt, zu lange gefrühstückt, noch zusammengepackt etc. Wie knapp es mal wieder werden würde, wurde uns in der Straßenbahn bewusst.

Für 9:45 Uhr war die Abfahrt vom Bus am Südausgang des Bahnhofs von Hiroshima vorgesehen. Um 9:40 Uhr kamen wir glücklicherweise auch am südlichen Ausgang des Bahnhofs an. Es regnete in Strömen. Wir hatten 5 Minuten, den richtigen Abfahrtsort zu lokalisieren und mit den Backpacks dorthin zu rennen. Es war eine Punktlandung. Wir sahen den Bus von Weitem und rannten los, hatten eine grüne Welle.

Am Bus stand bereits der Fahrer und eine Dame mit Schirm, leicht nervös, die bei unserem Anblick strahlten. Kein Scherz. Sie strahlten, lachten und winkten. Wir rannten und strahlten dann auch. Die Dame kam sogar auf uns zugerannt und streckte uns den Schirm entgegen – danach dachten wir „Wo gibt’s denn sowas?“ Manu bestätigte die Buchung, wir bedankten uns. Es war 9:44 Uhr. Sie nahmen unser Gepäck entgegen, bedankten sich auch mehrfach, wir stiegen ein und der Bus fuhr sofort los. Wieder einmal Glück gehabt!


Japaner sind akkurat und streng

Zu diesen ersten positiven Eindrücken gesellten sich auch noch weitere, manchmal nicht so rühmliche. Denn Japan kann auch anders. Korrekt, streng und traditionell. Neben der Höflichkeit viel uns auch auf, wie akkurat und streng vieles abläuft. Das sind ganz unterschiedliche Dinge: Beim Warten auf Bus, Bahn etc. wird sich in Reih und Glied aufgestellt. Hintereinander an einer markierten Stelle am Boden. So ist es auch beim Bezahlen an der Kasse.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es mucksmäuschen still. Wir fuhren mit unserem Couchsurfer zur Stoßzeit morgens rein nach Tokio. Die Bahn war sehr voll, aber keiner redete auch nur ein Wort. Da machte sich in uns ein beklemmendes Gefühl breit, das wir bislang nur aus einem vollgestopften Aufzug kannten… Es gibt an allen öffentlichen Plätzen oder Wegen Verhaltensregeln, Markierungen, Weghinweise usw. Meistens nett als Manga illustriert bleibt es, was es ist, nämlich eine Regel: In welche Richtung man zu laufen hat, dass während des Laufens aufs Handy zu schauen gefährlich sein kann, was wann und wie zu betreten ist und nicht.


Eine heikle Situation inkl. Ohrfeige

Eine Situation, die uns doch wirklich hat mit den Ohren schlackern lassen, passierte an unserem zweiten Abend in Kyoto. Wir beobachteten eine Szene nahe einer Pagode. Hier alberten sechs Jungs herum und machten Fotos von einander. Sie standen unter anderem auf einer kleinen Rasenfläche, auf der sie nicht hätten stehen sollen. Kurz darauf kam ein (wir denken) Landschaftsgärtner auf die Gruppe zu. Schnellen Schrittes und erbost schimpfte er mit den Jungs. Es gab ein lautes Wortgefecht. Zwei entschuldigten sich, verbeugten sich tief und gingen, während der Rest noch diskutierte.

Irgendwann entfernte sich der Mann. Die Jungs imitierten seine Stimme. Das fand er wiederum gar nicht lustig. Kam zurück und verpasste einem eine Ohrfeige. Wir waren ganz schön baff. Der Geohrfeigte fand das auch überhaupt nicht lustig und schubste den Mann. Alle wurden laut und bellten sich an, bis sich dann doch die Gemüter wieder abgekühlt hatten. Wir fanden diese physische Maßregelung total daneben und in unseren Augen bei uns undenkbar.


Japaner tragen Uniformen

Berufliche Uniformierung ist übrigens omnipräsent. Für gefühlt jedes Gefilde gibt es eine Berufskleidung. Das geht mit der Schuluniform los und zieht sich durch jegliche Berufssparte des öffentlichen Dienstes. Sei es der Busfahrer, Polizist, Fahrkartenkontrolleur, das Fährenpersonal, Taxifahrer, etc. Das ist sehr spannend zu beobachten.


Japaner lieben skurrile Cafés

Kommen wir aber zur Sparte Sonderheiten und Skurriles. Die ist recht groß. Insbesondere in Tokio gibt es viel Sonderbares zu entdecken wie beispielsweile die Cafés. Es gibt unzählige, aber sie sind echt teuer, weil Japaner auf so verrückten Schabernack stehen wie Eulen, Igel, Hunde und Katzen in Cafés zu füttern oder zu streicheln.

So einen Cafébesuch haben wir uns gespart, im wahrsten Sinne des Wortes. Allein das Betreten kostet schon 7-10 € Eintritt. Meist ist der Aufenthalt zeitlich auf ca. 10 Minuten limitiert und die ARMEN Tiere haben uns wirklich sehr leidgetan. Wir haben einmal von außen in ein Katzencafé reingelugt. Es sah furchtbar aus. Als wäre ein Regenbogen explodiert. Katzen wurden von den Besuchern mit Lollies gefüttert.


Die japanische Küche

Wir ließen unser Geld eher in Markthallen oder an Straßenständen. Denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen und die japanische Küche ist sehr anders, fein und einfach nur köstlich! Wir empfehlen dir folgendes zu probieren (nichts für Veganer oder Vegetarier): Okonomiyaki in Osaka (eine Art japanischen Omlett, das von dort kommt, mit Soßen und hauchdünn gehobelten Fisch, der sich aufgrund der Hitze zu bewegen scheint!), Tako-Yaki (Oktopus-Bällchen), Taiyaki (am besten auf Miyajima bestellen – mit roter Bohnenpaste), Sushi (Running-Sushi in der Markthalle Nishiki in Kyoto oder im Fischmarkt Tsukiji in Tokio).


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Japan Rundreise – Running-Sushi in der Markthalle Nishiki in Kyoto

Japaner und ihre Automaten

Essen aus Automaten bleibt aber definitiv unser Skurrile-Highlight, das in Japan gang und gäbe ist. Du stehst vor einem Restaurant. Im Schaufenster ist das Essen als Plastikmodell ausgestellt, die es mittlerweile auch als Souvenir zu kaufen gibt! In japanischen Schriftzeichen steht darunter, was es ist.

Dann gehst du zu einem Automaten, wählst dein Essen aus, zahlst mit Geld oder Karte. Den Bon nimmst du mit ins Restaurant, gibst den Bon ab. Dann wird die Mahlzeit dir an deinen zugewiesenen Platz gebracht. Diese Schaufenster haben uns mehrfach geholfen, wenn man einfach nach Optik entscheidet, was es zum Essen geben wird!


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Skurriles in Japan – Einer von Millionen Automaten

Packliste – Diese Dinge solltest du dabei haben

In unseren Augen solltest du folgende Dinge im Gepäck dabei haben für deine Reise durch Japan. Datenvolumen in Japan günstig zu bekommen ist eine Herausforderung. Du holst dir entweder eine Touristen-Sim-Karte für meist 7-30 Tage (für ca. 20-30 €) oder mietest dir einen Wifi-Router für ca. 3€ pro Tag bei z.B. Ninja Wifi und holst ihn bei Anreise am Flughafen ab.

In Japan fühlten wir uns wirklich zu jeder Zeit absolut sicher. Gerade wenn du manchmal auch in großen Schlafsälen in Japan nächtigen willst, empfehlen wir dir dennoch einen Packsafe*. Denn wenn etwas über Japan stimmt, dann die Erwartung, dass sich alles auf kleinstem Raum abspielt.

Man hat selten genügend abschließbaren Stauraum für Backpacks und Tagesgepäck! Für die Nerven ist Vorsorge bekanntlich besser als Nachsorge! Auch einen Steckdosenadapter* mit flachen Pins wirst du brauchen. Die Nordamerikaner besitzen identische!


Weitere wichtige Reisetipps für Japan

Tipps zum Thema Essen

Vielleicht fragst du dich, ist Japan nicht unheimlich teuer? Es kommt darauf an, a) wo du essen gehst, b) wo du schläfst, c) was du unternimmst und d) wie du wohin kommst. Wir kauften meistens unser Frühstück, aber auch Snacks oder das Abendessen in den großen Convenience Ketten wie 7/11, Lawson, Circle K oder Family Mart.

In Japan werden sie Konbinis genannt. Die haben alles für den „kleineren“ Geldbeutel. Neben einer kleinen Auswahl frischer Sachen gibt es dort meist auch Bäckerware, Kaffee aus dem Vollautomaten und Gerichte zum Aufwärmen, aber auch eine Post, Drucker, Geldautomaten, manchmal Wifi und Toiletten!


Ramen-Essen-in-Japan
Ramen essen in Japan gehört dazu!

Die Kombi aus Konbini und ab und an eine Mahlzeit auswärts, hält sich gut die Waage. Unser Lieblingssnack für zwischendurch ist das Onigiri – die in Noriblätter mit z.B. Thunfisch gefüllten Reisdreiecke schmecken lecker, sind sehr günstig und gibt es in jedem Konbini. Du erinnerst dich an das regelverliebte Japan? Jede Ecke des Onigiris zeigt eine Zahl, damit du auch ja weißt, in welcher Reihenfolge du dein Onigiri zu essen hast.

In Restaurants gibt es übrigens Wasser oder Tee umsonst! D.h. du brauchst kein Getränk zu bestellen. Schau dich ein wenig um oder frag einfach danach. Wir wussten das erst nach unserem Besuch in einem Running-Sushi Restaurant. Nachdem wir unsere Getränke bereits bestellt hatten, bemerkten wir einen kleinen Wasserhahn am Laufband. Wasser – all you can drink.

Außerdem gibt es ein richtiges Stäbchen-Knigge: kreuze nie deine Stäbchen, spieße dein Essen damit nicht auf, zeige nie auf jemanden damit oder stecke nie die Stäbchen in den Reis. Das gilt alles als sehr unhöflich. Ach, und Schnäuzen solltest du dich auch nicht am Tisch! Aber Schlürfen ist cool! Letzter „Spar-“Tipp das Essen betreffend: In Japan brauchst du kein Trinkgeld geben. Du zahlst entweder an den Automaten oder an einer Kasse nach dem Essen. Trinkgeld gilt ebenfalls als unhöflich!


Tipps zum Thema Unterkünfte

Wir schliefen meistens in Hostels. Der große Vorteil ist ja, dass man meist Zugriff auf die Küche hat. Da macht das Frühstück-Zubereiten auch wirklich Spaß, denn Gesellschaft ist kostenlos, aber kein Muss. Außerdem hatten wir das Glück einmal auf einer Couch zu surfen. Das ist wiederum kostenlos!

Vor dem Betreten einer Wohnung oder auch im Hostel werden Schuhe immer im Windfang bzw. Eingangsbereich ausgezogen. Für den privaten Toilettenbesuch gibt es manchmal extra Schlappen – laufe da nicht mit Socken hinein. Klimaanlagen sind in Japan Kühler und Heizer zugleich. Wir haben unsere ab und zu benutzt, da es mit 5° C Außentemperatur frostig war.


Tipps für Sightseeing & Transport

Eintritte in Burgen, Museen, Onsen kosten ordentlich Zotter. Die Parks und Schreine hingegen sind kostenlos. Wir wählten vorab immer aus, was wir unbedingt sehen wollen und hielten Ausgaben so in Balance. Shinkansen, Bus, Regionalbahnen, Auto mieten… Du musst am besten vorab abwägen, welches Transportmittel du in Japan wählst! So kannst du viel Geld sparen.

Wenn du dir vielleicht eine neue Kamera zulegen willst, dann kannst du dir in Japan als Tourist außerdem die Mehrwertsteuer sparen in allen TAX-FREE Shops. Halte einfach nach dem Logo „TAX FREE“ Ausschau.


Fazit zu Japan

Was können wir dir nun noch zum Abschluss unseres Japan-Berichts mitteilen? Nicht viel mehr außer, lass dich auf dein eigenes Erlebnis in diesen tollen Städten ein. Von diesem Land geht in unseren Augen eine ganz besondere Faszination aus. Wir hoffen, dich hat das Reisefieber spätestens nach dem Lesen gepackt und sagen hiermit: Danke, Japan, bis bald! „Arigato, Japan, jaa, mata ne.“


UNSERE REISEREPORTER
Aleksandra und Manuel kommen aus Nürnberg und reisen für ihr Leben gerne. Dabei haben sie schon viele Länder entdeckt, wie z.B. Hawaii, Mexiko, Kolumbien, Kambodscha, Laos, Thailand oder Vietnam. Die beiden lieben es, am Local-Leben teilzunehmen und in fremde Kulturen einzutauchen. Sie kommen als Fremde in ein Land und verlassen dieses als Freunde. So oder so ähnlich könnte wohl ihr Motto lauten. Schau dir ihren Feed an und folge ihnen unbedingt auf Instagram: gohoabroad.

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