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Meine Tasmanien Sehenswürdigkeiten, Highlights & Tipps

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Heute geht es ans ganz andere Ende der Welt, nämlich nach Australien zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Tasmanien. Vor dem Festland befindet sich der eigenständige, australische Bundesstaat Tasmanien. Zu diesem Bundesstaat gehören noch zahlreiche kleinere Inseln, welche zum Teil aber unbewohnt sind. Jennifer war im Rahmen ihres Work & Travel- Jahres 4 Monate auf Tasmanien und hat viele tolle Highlights und Sehenswürdigkeiten entdeckt und erlebt. Im heutigen Reisereporter-Bericht nimmt uns „Jenny“ mit auf die Insel und berichtet über ihre Zeit auf Tasmanien.



Warum Tasmanien?

Als ich mich 2016 für ein Jahr Work & Travel nach Australien aufmachte, stand für mich fest: Ich will auf jeden Fall nach Tasmanien. Trotzdem dauerte es über 7 Monate, bis ich mich endlich auf die Reise in den Süden von Australien machte. Und das auch noch im australischen Winter. Während mich alle anderen Backpacker – die zu der Zeit alle Richtung Norden reisten, wo es im Winter wärmer ist – für verrückt erklärten, zog mich irgendetwas magisch an. Ich hatte von Freunden zuhause von der atemberaubenden, farbprächtigen Natur und den unglaublich freundlichen Leuten dort gehört. Und kann dies nur bestätigen.



4 Monate durfte ich bei einer Familie auf der Insel, die in etwa die Größe von Bayern, aber nur um die 500.000 Einwohner insgesamt hat, leben und ihre Welt kennenlernen. Nach einer Eingewöhnungs- und Kennenlernphase zog es mich an jedem freien Tag raus in die Natur, ich klapperte einen Punkt auf der Landkarte nach dem anderen ab, habe Freunde gefunden und bin alleine stundenlang gewandert. Es ist schwer, mich für Highlights zu entscheiden. Jedoch will ich meine Top 5 Gründe, warum es sich absolut lohnt, mehr Zeit in Tasmanien zu verbringen, und auch meine Highlights dort heute mit dir teilen. 


Die Menschen auf Tasmanien

Wie schon erwähnt sind die Leute auf Tasmanien wahnsinnig freundlich. Ein bisschen positiv verrückt, wie die Australier eben so sind, aber absolut herzlich. Egal mit wem ich sprach, und egal über was wir sprachen, mir wurde sofort etwas empfohlen, bei der Lösungsfindung geholfen oder eine Person genannt, die mir auf jeden Fall weiterhelfen oder mehr erzählen kann. Es war fast, als würden sich die Leute über neue Gesichter auf der Insel freuen.

Mehr als einmal wurden mir auch Jobs in allen möglichen Bereichen angeboten – aber einen Job hatte ich ja bereits in meiner Familie. Auf allen Festen, auf die ich mit meiner Hostfamilie eingeladen war, wurde ich wie eine alte Bekannte behandelt. Die Menschen luden mich in ihr Haus oder zum Essen (oder auf ein Bier an der Bar) ein und ich fühlte mich von ihnen angenommen.


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Tasmanien Highlights: Die Natur ist einfach überragen!

Bei knapp über 500.000 Einwohnern auf 68.400 km² kannst du dir ja vorstellen, wie still es überall ist. Wenn du willst, kannst du einen ganzen Strandabschnitt für dich haben – zumindest im australischen Herbst, Winter und Frühling. Es gibt unzählige Campingplätze, viele davon sogar am Strand gelegen oder mit einem anderweitigen Ausblick ohnegleichen.

Fährst du etwas ins Landesinnere, hast du vermutlich die ganze Straße für dich. Wenn du niemandem begegnen willst, dann schaffst du das in der Regel auch. Und wenn du doch Gesellschaft willst, gehst du einfach in den nächstgelegenen Pub und mischt dich unter die liebenswürdigen Einheimischen.


Die Tierwelt

Tasmanien war vor vielen Jahren Teil des australischen Kontinents, weshalb die Tierwelt im Großen und Ganzen mit der vom australischen Festland verwandt ist. Jedoch gibt es auf der Insel noch einige, wenige und geschützte Tasmanische Teufel, die es auf dem Festland in freier Wildbahn nicht mehr gibt.

Den gefährlichen Dingo, den es in Australien gibt, gibt es in Tasmanien dagegen nicht. Aufgrund der fehlenden natürlichen Feinde (den Menschen ausgeschlossen) sind die Tiere in Tasmanien durchschnittlich etwas kleiner als auf dem Festland. 


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Tasmanien Highlights? Auf jeden Fall auch die Kängurus.

Neben Kängurus und Wallabys ist der Wombat weit verbreitet. Auf Bruny Island habe ich sogar ein äußerst seltenes Albino Wallaby gesehen. Auch den Platypus – das Schnabeltier – findet man in Tasmanien in freier Natur. An den Küsten kannst du sowohl Delfine, als auch Wale und andere Meereslebewesen beobachten. Vogelfreunde sollten auch auf ihre Kosten kommen. 

Da Tasmanien so weit südlich und somit nahe der Antarktis liegt, kannst du auch an einigen Orten Pinguine beobachten, wenn sie abends an Land watscheln. Und sie sind so süß! Im Ort „Penguin“ und auch in Bicheno gibt es beispielsweise einen Beobachtungspunkt für Zwergpinguine, die nur bis zu 40 cm groß werden.


Die Geschichte und Kultur

Auf Tasmanien findest du viele Zeugnisse der Geschichte. Im 19. Jahrhundert wurde die Insel zunächst lediglich als Gefangenenkolonie benutzt, weshalb die ersten Europäer die Straftätigen und ihre Bewacher waren. Angesiedelt wurden die Gefangenen in Port Arthur, in der Nähe von Hobart, der ersten richtigen Stadt in Tasmanien. Die Aborigines, die nur noch entfernt mit den Aborigines des australischen Festlandes verwandt waren, wurden durch die Europäer komplett ausgerottet.


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Schöne Dinge von den Aboriginis

Dennoch konnte ich an vielen Wanderwegen Hinweise auf die Traditionen und Versammlungsorte der australischen Ureinwohner finden. Generell finden sich an sehr vielen Stellen interessante Informationen zur jeweiligen Geschichte oder auch zur Tier- und Pflanzenwelt an dem Ort wieder. Tasmanien lebt von seinen Rohstoffen, weshalb es insbesondere im Westen viel Holzabbau und Mienen gibt – eindeutig die Schattenseite auf diesem so paradiesischen Flecken Erde. Es bleibt zu hoffen, dass das Bewusstsein für die Natur in Zukunft noch wächst.


Tasmanien Sehenswürdigkeiten – Meine top 5

Tasmanien besteht meiner Meinung nach nur aus Highlights und aufgrund der Größe der Insel, liegen diese praktischerweise auch sehr nah beieinander. Wenn du die Natur liebst und gerne wanderst, ist Tasmanien DAS Reiseziel für dich. Die Insel besteht zu rund 35 % aus Nationalparks und hat damit eine große, geschützte Fläche, in der die Natur gedeihen kann. Neben schneeweißen Stränden findest du dort auch grüne Regenwälder und schneebedeckte Berge. Allgemein erinnert Tasmanien sehr an Neuseeland im Kleinformat.


Cradle National Park

Der Cradle Nationalpark im Nordwesten besteht aus unzähligen Wanderungen, unter anderem dem „Overland Track“, welcher über mindesten 65 sehr anstrengende Kilometer vom Norden des Nationalparks bis zum Lake St. Clair im Süden führt. Aber es gibt auch Tageswanderungen, bei denen man den Cradle Mountain besteigen oder zumindest aus der Nähe betrachten kann. 


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Tasmanien Sehenswürdigkeiten: Cradle National Park

Bay of Fires

Die Bay of Fires im Nordosten von Tasmanien ist und bleibt der schönste Strand, an dem ich je war. Benannt nach den Feuern, die die Seefahrer an dieser Küste erblickt haben, könnte man auch auf die Idee kommen, dass die mit rot überzogenen Steine am Ufer für diesen Namen verantwortlich sind. Das glasklare, blaue Meer, die roten Steine, der schneeweiße Strand und die saftig grünen Wälder dahinter waren eine Farbexplosion, die ich mir stundenlang hätte anschauen können.


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Tasmanien Sehenswürdigkeiten: Wunderschöne Bay of Fires

Freycinet Halbinsel

Die Freycinet Halbinsel im Osten ist ein weiterer Nationalpark. Hier befindet sich die Wineglass Bay, die aufgrund ihrer runden Form so genannt wird. Du kannst einen kurzen Aufstieg zum Lookout machen, bis zur Wineglass Bay hinunter wandern, auf den Mount Amos klettern für einen noch besseren Ausblick über Tasmanien oder sogar eine mehrtägige Wanderung in den Süden der Halbinsel unternehmen, wo du mit dem Auto garnicht hinkommst.


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Tasmanien Sehenswürdigkeiten: Tolle Strände auf der Freycinet Halbinsel

Maria Island

Maria Island – etwa eine Stunde südlich vom Freycinet Nationalpark gelegen – ist eine Insel, die vor der Küste Tasmaniens liegt. Dort wohnen weder Menschen, noch gibt es motorisierte Fahrzeuge. Du kannst dir aber ein Fahrrad leihen oder eine oder mehrere der Wanderungen dort machen. Auch hier gibt es die Möglichkeit, bei einer mehrtägigen Wanderung den Süden der Insel zu erkunden. Die Tierwelt von Maria Island ist einfach fantastisch – stundenlang bin ich dort zwischen Kängurus und Wombats umhergelaufen und habe unzählige Bilder von ihnen gemacht.


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Tasmanien Sehenswürdigkeiten: Wunderschöne Aussichten von Maria Island

Bruny Island

Mein letztes Highlight in Tasmanien war Bruny Island, was ich mir bis ganz zum Schluss aufgehoben habe. Bruny Island liegt ganz im Süden von Tasmanien und besteht aus der Nord- und der Südinsel, die durch einen schmalen Landstreifen, auch „The Neck“ genannt, verbunden sind. Auch auf Bruny Island kannst du viele Wanderungen unternehmen und dich an der wunderschönen Natur sattsehen.


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Tasmanien Sehenswürdigkeiten: Bruny Island

Und wenn du Wasserfälle liebst, kommst du auf Tasmanien sowieso auf deine Kosten. Von kleinen Sturzfällen bis hin zu über 100 Meter frei fallendem Wasser findest du gefühlt alle paar Kilometer einen Wasserfall. Gerade im Winter sind diese gut gefüllt. Viele sind auch nur einen Katzensprung vom jeweiligen Parkplatz entfernt. 



Plane Zeit für Tasmanien ein!

Warum du Tasmanien unbedingt auf deine Australien-Bucketliste setzen solltest, habe ich ja nun erklärt. Und nun behaupte ich, dass du auf jeden Fall mehr Zeit einplanen solltest, als du es vielleicht gerade mental tust. Viele, die ich beim Reisen getroffen habe, haben Tasmanien vorab nur 7-10 Tage gegeben, also etwa die Zeit, die sie sich auch für Städte wie Sydney oder Melbourne gegeben haben. Im Nachhinein gaben mir alle recht – sie hätten mehr Zeit einplanen sollen. Die bereits beschriebenen Flecken (und viele andere dort) sind so wunderschön, dass man dort einfach verweilen will und nicht von einem Ort zum anderen hetzen. Die Stille dort und das alles generell etwas langsamer geht, trägt dazu bei. 

Es gibt unzählige Wanderungen, die erkundet werden wollen, Strände und Nationalparks wollen besucht und Berge bestiegen werden. Tasmanien ist so vielseitig und lädt an so vielen Stellen zum Staunen ein, dass eine Woche einfach nicht ausreichen kann. Wenn du wie ich ein Mensch bist, der die Natur liebt, dann plane mehr Zeit ein. 2-3 Wochen, oder noch länger. Alleine wenn du mit den Einheimischen dort ins Gespräch kommst – und dazu rate ich dir wirklich, lerne die Menschen kennen -,  werden sie dir noch weitere Punkte nennen, die du vorher garnicht auf dem Schirm hast. Ich habe in 4 Monaten nicht geschafft, alles zu sehen, was ich sehen wollte und werde definitiv wieder dort hinreisen. 



UNSERE HEUTIGE REISEREPORTERIN:
Jenny kommt aus Unterfranken, arbeitet hauptberuflich als Wirtschaftsprüfungsassistentin und nebenberuflich auch als Texterin und Bloggerin. Sie liebt das Reisen, Musik und vor allem auch Bücher. Als eine Freundin von ihr 2009 auf Weltreise ging, wollte auch Jenny mehr von der Welt sehen und war seither mit dem Reisevirus infiziert. Länder wie Tasmanien, Schweden und Irland haben es ihr besonders angetan. Gerne würde sie auch mal nach Costa Rica, Island und Kanada. Mehr über Jenny und ihre Reisen auf Anchor & Clover.


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Wir hoffen sehr, dass dir dieser Reisereporter-Beitrag gefallen hat. Schaue dir gerne auch die anderen spannenden Geschichten unter dem Menüpunkt „Reisereporter“ an. Und natürlich freuen wir und auch, wenn du einen Blick in unsere Beiträge aus den anderen Ländern wirfst.


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One comment

  1. Das sieht wirklich traumhaft schön aus! Auch echt praktisch dass die Entfernungen nicht so groß sind.
    Hat mir definitiv Lust auf Tasmanien gemacht 🙂

    Lieben Gruß aus Hamburg,
    Franzi

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