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Nordmazedonien – Die top Sehenswürdigkeiten & Highlights

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Wenn du ehrlich bist, fallen dir bestimmt nicht viele Attribute ein, die du mit dem kleinen Land Nordmazedonien verbindest oder? Du weißt, dass es an Griechenland grenzt und dort hört es tatsächlich bei den meisten mit dem Vorwissen für das kleine Land auf. Genau so ist es uns auch ergangen und deshalb haben wir im Juni diesen Jahres beschlossen, Nordmazedonien ein wenig besser kennenzulernen. Nach Portugal, Spanien oder Griechenland fährt ja schliesslich jeder in den Urlaub.

Also haben wir beschlossen, das 25.000 km² „große“ Land zu bereisen und aus nächster Nähe zu entdecken. Nordmazedonien liegt zwar nicht direkt an der Adriaküste und fällt damit für einen Strandurlaub leider aus, doch wenn du auch gerne in Seen badest, dann solltest du dir unseren Beitrag nicht entgehen lassen. Wir stellen dir heute unsere top Highlights und Sehenswürdigkeiten in Nordmazedonien vor.



Skopje – Die Hauptstadt Nordmazedoniens

In Skopje lebt etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung des Landes, dennoch ist die Stadt mit knapp 540.000 Einwohnern noch sehr überschaubar in ihrer Größe und gut zu erkunden. Wenn du in Skopje bist, führt kein Weg an der Altstadt vorbei. Diese beherbergt viele unterschiedliche Lokale und Läden und ist besonders am Abend einen Ausflug wert, um ein wenig das Nachtleben der Stadt zu erkunden. Aber auch tagsüber lädt die Altstadt zum Bummeln ein.


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Sehenswürdigkeiten in Nordmazedonien – Altstadt von Skopje


Etwas oberhalb der Altstadt liegt die Kale-Festung auf einem Berg und bietet dir eine tolle Aussicht über die Stadt. Wenn du bereits in der Altstadt bist, musst du lediglich einen kleinen Fußweg von ca. 10 Minuten einplanen um am Eingang der Festung anzukommen, Der Eintritt ist kostenlos und so kannst du den Stadtblick genießen und über die alte Festungsmauer laufen. Durch Skopje fließt der Fluss Vardar und hier haben sich die Nordmazedonier mit prunkvollen Bauten nicht zurück gehalten. Wir empfehlen dir auf jeden Fall einen Spaziergang entlang des Flusses.

Hier queren Steinbrücken den Fluss, die unzählige Statuen bekannter Menschen aus dem Land abbilden. Wenn du dir jede Statue in Ruhe anschauen willst, kannst du alleine hiermit einen gesamten Tag in Skopje ausfüllen. An jeder Ecke findest du Monumente, Brunnen die mit Statuen verziert sind, Brücken die mit Statuen geschmückt und unzählige alte Bauten, die ebenfalls reich verziert sind. Die Stadt hat eine interessante Mischung aus vielen verschiedenen Zeitalter, die sich alle auf engem Raum vereinen und der Stadt einen besonderen Charme verleihen, den wir bisher irgendwo in dieser Art gesehen haben.


Die Matka-Schlucht 

Nicht weit von Skopje entfernt, liegt die Matka-Schlucht und wird daher von vielen Einwohnern Skopjes als Wochenendausflug genutzt. Dementsprechend voll ist es am Wochenende, sodass wir dir empfehlen, die Schlucht eher unter der Woche zu besuchen. Entlang der Matka-Schlucht führt ein Wanderweg, welcher ein schönes Panorama auf die Schlucht und den darin aufgestauten See bietet.


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Nordmazedonien Highlights – Die Matka-Schlucht

Wenn du den Stausee lieber mit einem Kajak erkunden möchtest, geht auch das. Ebenso ist eine Bootsfahrt auf dem Stausee möglich. Hier wird jeder eine geeignete Variante finden, um die Matka-Schlucht mit dem türkisfarbenen Wasser zu erkunden. Wer im Anschluss hungrig vom Ausflug ist, kann in einem der Lokale einkehren und so den Auslug in Ruhe ausklingen lassen. 


Nordmazedonien – Der Ohridsee 

Wenn du den Ohridsee auf deiner Reise nach Nordmazedonien nicht auf deiner To-Do-Liste stehen hast, musst du leider noch einmal zurückkommen. Der See ist einer der ältesten der Erde und zudem der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel. Außerdem markiert er die natürliche Grenze zwischen Nordmazedonien und Albanien. Du merkst schon, alleine durch seine natürlichen Gegebenheiten ist der See einen Stopp wert. 


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Nordmazedonien & Ohridsee – (Foto von Milana Jovanov von Unsplash)

Wir haben einige Tage im Ort Trpejca direkt am Lake Ohrid verbracht und von dort aus einige Ausflüge unternommen. Mehr Infos zum Ort folgen gleich. Der See ist ein hervorragender Ort, um im Sommer einen Badetag einzulegen, tauchen zu sehen oder mit dem SUP über den See zu fahren. Der See beherbergt nicht nur unzählige Fische, die das Schwimmen und Tauchen interessant machen, sondern auch ungefährliche Wasserschlangen, die sich durch das Wasser schlängeln. 


Der gleichnamige Ort Ohrid

Der Ohridsee hat natürlich auch einen gleichnamigen Ort am Ufer. Die Stadt ist ein wenig größer als die restlichen Orte entlang des Ufers, sodass sich diese gut anbietet, um vor Ort die Lebensmittelvorräte aufzufüllen.Von hier aus können auch Bootstouren über den Ohridsee gebucht werden, oder du kehrst in eines der vielen Restaurants ein und isst Etwas typisch mazedonisches. Wenn du ein wenig bummeln möchtest, kannst du auch dies auf der Einkaufsstrasse tun, oder du entfliehst dem touristischen Teil und lässt dich einfach treiben bis du irgendwann in reinen Wohngebieten steht und so die einheimische Seele des Ortes sehen kannst. 


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Ein absolutes MUSS – Der Ohirdsee

Ein Tipp zum Parken in der Stadt haben wir da noch für dich. Wenn du Parkautomaten suchst, wirst du nicht fündig werden. Dennoch stehen überall Schilder, die darauf hinweise, dass das Parken etwas kostet. Hierfür gibt es extra einen Verkäufer, der die Autoreihen entlang läuft und bei dem du das Ticket kaufen musst, Teilweise dauert es ein wenig, bis du ihn gefunden haben wirst. Lauf also die Autoreihen ab und suche nach einem Menschen mit Warnweste und Zetteln in der Hand um dein Parkticket zu bekommen, Wir haben bei unserem ersten Besuch in Ohrid Hilfe von einem Einheimischen bekommen, da wir nicht wussten, wie wir an unser Ticket kommen sollten. 


Der kleine Ort Trpejca 

Der kleine Ort Trpejca liegt direkt am Ufer des Sees nahe der albanischen Grenze und hat uns einen idealen Ausgangspunkt für unsere Ausflüge rund um den Ohridsee geboten. Der Ort selber ist wirklich klein, sehr steil an den Hang des Sees gebaut und zudem autofrei. Ein entschleunigter Ort, der einige Restaurants direkt am Ufer des Sees bietet, sowie einen kleinen Lebensmittelladen. Auf jeden Fall Genug, um zur Ruhe zu kommen und das Nötigste vor Ort zu haben. 


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Der kleine Ort Trpejca in Nordmazedonien

Das Kloster Sveti Naum 

Das Kloster Sveti Naum liegt ebenfalls direkt am Ohridsee und befindet gerade noch so in Nordmazedonien. Kurz hinter dem Kloster befindet sich die albanische Grenze. Vor dem Kloster gibt es recht viele Touristenshops in denen man Andenken kaufen oder in Restaurants einkehren kann. Wenn man zügig daran vorbeigeht, wird es recht bald ruhiger und auch weniger touristisch. Die Kirche des Klosters, sowie dessen Innenhof können kostenlos besichtig werden. Im Klosterhof laufen unzählige Pfauen umher, schlagen Rad und verleihen so dem Kloster mit Seeblick eine besondere Atmosphäre.


Nordmazedonien-Kloster-Sveti-Naum

Direkt hinter dem Kloster kannst du dich dann noch auf einen kleinen Rundwanderweg begeben, den komischerweise die meisten Besucher des Klosters nicht mehr wahrgenommen haben. Dieser bietet dir jedoch den Vorteil, dass du den schönen Weg fast vollkommen für dich alleine haben wirst. Der Rundwanderweg führt an einigen Wasserquellen vorbei, die den Ohridsee speisen und die in Nordmazedonien mit kleinen Häusern überbaut wurden. Ein Bild, welches wir aus Deutschland so nicht kennen und die den Orten etwas Andächtiges verleihen. Mit ein wenig Glück triffst du noch auf Landschildkröten, welche hier in freier Wildbahn vorkommen.


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Der Lake Prespa 

Der Prespasee ist aufgrund eines großen Pelikanaufkommens recht bekannt und auch geografisch hat der See einiges zu bieten. Er markiert die natürliche Grenze zwischen Griechenland, Albanien und Nordmazedonien und steht flächenmäßig dem Ohridsee in nichts nach. Zu erreichen ist er aus Nordmazedonien durch den Galicica-Nationalpark, auf den wir später noch näher eingehen werden.


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Nordmazedonien – Gipfel Magaro mit Blick auf den Lake Prespa

Verlassenen Straßen schlängeln sich hinab an das Ufer des Sees, vorbei an vielen verlassenen Hotelanlagen, die die Gegend um den Ort ein wenig suspekt erscheinen lassen. So einladend die Orte am Ohridsee sind, so uneingeladen wirken sie auf der nordmazedonischen Seite des Prespasees.  Ein vollkommenes Kontrastprogramm zum Ohridsee. Wer seine absolute Ruhe haben will, der sollte definitiv an diesen See kommen. 


Der Nationalpark Galicica

Der Nationalpark liegt geografisch zwischen dem Ohridsee und dem Prespasee und ist nur durch eine einzige Strasse zu betreten. Die Einmündung in den Nationalpark liegt zwischen unserem Aufenthaltsort Trpejca und dem Kloster Sveti Naum. Die Einmündung ist auf den erste Blick recht schwer zu sehen und da es danach nur wenig Wendemöglichkeiten gibt, empfehlen wir dir langsam zu fahren, um die Strasse auch zu treffen. Am Eingang wir die Strasse durch einen Schlagbaum versperrt, da du für dein Zugang in den Nationalpark Eintrittsgeld beim Parktwächter bezahlen musst.

Die Kosten halten sich jedoch vollkommen in Grenzen, Pro Person müssen knapp 0,30 € und für das Auto 0,80 € gezahlt werden, die dem Erhalt des Nationalparks zugutekommen. Ein fairer Deal, wie wir finden. Die Straße hinauf in den Park ist serpentinenreich und schmal. Am ersten Aussichtspunkt bietet sich dir bereits ein wundervoller Blick auf den Ohridsee. Ein Stückchen weiter die Straße entlang findest du einen kleinen Parkplatz von wo aus einige Wanderrouten in den Nationalpark starten.

Wir haben uns für eine Wanderung hinauf auf dem Magoro entschieden, ein Berg dessen höchster Punkt knapp 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Mehr zur Wanderung erfährst du weiter unten. Wenn du den Prespasee besuchen willst, musst du jedoch am Besucherparkplatz für die Wanderungen weiterfahren und die Serpentinenstrasse auf der anderen Seite hinab fahren, um an das Ufer des Sees zu gelangen. Da es nur den einen Weg vom Start des Nationalparks bis zum Ufer des Prepsasees gibt, kannst du dich hier nicht verfahren. 


Wanderung auf den Magoro 

Die Route hinauf auf den Magoro startet inmitten des Nationalparks Galicica. Für die Wanderung solltest du auf jeden Fall ausreichend Essen und Trinken dabei haben, da die Wanderung einige Stunden in Anspruch nimmt und der nächste Ort außerhalb des Nationalparks liegt. Auch sind Wanderschuhe von Vorteil. Wir haben die Wanderung selber mit Turnschuhe gemacht, doch dadurch, dass viele Stellen des Weges mit Geröll sind, bieten Turnschuhe nicht genügend Halt. Die Wanderung startet mit einem kurzen Abschnitt durch ein Waldgebiet, aber bereits kurz danach befindest du dich am Berghang, dessen Hänge nur noch mit Wiese bewachsen sind und dessen Weg hinauf recht steil ansteigt. 


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Unsere Wanderung auf den Vrv Magaro

Der Wanderweg führt stetig hinauf, vorbei an großen Felsen und engen Abschnitten, die ein wundervolles Panorama auf die Berge bieten. Oben angekommen wird dich die Aussicht von den Socken hauen. Du kannst meilenweit über den Ohridsee blicken, aber zugleich auch auf den Prepspasee. Und als ob das noch nicht genug wäre, stehst du oben auf einem Berg und blickst zeitgleich auf drei Länder: Nordmazedonien, Albanien und Griechenland. Ein wundervoller Ort, für den sich jeder Schritt hinauf gelohnt hat. Die Wanderung zum Magoro ist mit Sicherheit unsere Nummer 1, wenn wir dir die Highlights Nordmazedoniens auflisten müssen.



Unser Fazit zu Nordmazedonien

Ein Land, in welches wir gerne noch einmal zurückkommen möchten. Die Landschaft ist wunderschön und vielseitig. Am Morgen kannst du einen Berg besteigen und am Nachmittag am See liegen und Badeurlaub machen. Das kleine Land vereint auf wenig Fläche unzählige Möglichkeiten für einen schönen Urlaub. Nordmazedonien ist einfach zu bereisen, da die Straßen gut befahrbar sind und es allgemein nicht allzu viel Verkehr gibt.

Die Menschen, die wir auf unserer Reise getroffen haben, waren sehr herzlich und haben uns stets willkommen geheißen. Ein Land, dessen Tourismus langsam wächst, aber immer noch genug wundervolle Orte bietet, die erst durch Touristen entdeckt werden wollen. Nordmazedonien, du hast uns begeistert! Also denke nicht lange darüber nach, ob Nordmazedonien einen Besuch wert ist, sondern mach dich auf den Weg!


UNSERE HEUTIGE REISEREPORTER:
Mone und Fabi kommen aus Köln, sind frisch verheiratet und erkunden seit nun schon 9 Jahren die Welt. Während eines Winterurlaubs in Irland hat sie still und heimlich die Reiselust gepackt. Australien und Neuseeland hat den beiden so gut gefallen, dass sie schon bald erneut nach Australien reisen werden. Sehr gerne würden sie noch einmal zurück zum Balkan und weitere Regionen entdecken. INSTAGRAM: zwei_koelsche_op_joeck


Reisereporter-Nordmazedonien-Reisebericht


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