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Reiseberichte

Portugal Rundreise – Mit dem Camper zur Algarve und an die wilde Westküste

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April 22, 2018

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Wir entführen dich heute in eines unserer absoluten Lieblingsländer. Sobald der Flieger in diesem Land landet, fühlen wir uns immer so frei und rundum zufrieden. Dieses Land hat eine ganz besondere Wirkung auf uns. Wir haben gerade unseren dritten Portugal Rundreise gemacht und können es kaum erwarten, auch den vierten und fünften zu machen. Portugal wird einfach nie langweilig, denn es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wir nehmen Dich heute mit auf einen tollen Portugal Roadtrip und verraten dir, was du bei einer Portugal Rundreise beachten solltest. Zudem zeigen wir dir unsere Highlights, geben Infos und Tipps zum Thema Camper, Campingplätze und vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern und Nachmachen.



Anreise mit dem Flieger

Bis nach Portugal sind es nur rund 2.500 Kilometer von Deutschland aus. Am schnellsten bist du sicherlich mit dem Flugzeug. Viele Airlines wie Ryanair, Easyjet, Eurowings, Lufthansa oder TAP bringen Dich günstig nach Porto, Faro oder Lissabon. Die Flugdauer beträgt meist knapp 3 Stunden. Möchtest du nach Lissabon fliegen, so kannst du günstig von Frankfurt, Bremen, Karlsruhe, Hamburg, Berlin oder Köln starten. Etwas teurer wird es ab München, Stuttgart und Düsseldorf. Einen Hin- und Rückflug bekommst du je nach Reisemonat schon für unglaubliche 40€.

Porto ist ebenfalls gut zu erreichen. Starten kannst du von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Nürnberg, Hamburg, Dortmund, Berlin, Memmingen oder Stuttgart. Deutlich teurer ist es ab München. Einen Hin- und Rückflug nach Porto bekommst du schon für rund 35€. Du kannst aber auch direkt an die Algarve nach Faro fliegen. Los geht es ab Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Memmingen oder Bremen. Teurer wird es ab Berlin, Stuttgart, Friedrichshafen und anderen Aiports. Nach Faro kommst du schon für unter 30€ hin und zurück.

Achtung: Im günstigsten Preis der Low-Cost Airlines ist meist nur ein Handgepäck inklusive. Für eine kurze Reise reicht das sicherlich aus. Wir reisen in Europa meist nur mit Handgepäck und nutzen dafür unseren Osprey Rucksack (40 Liter)*. Du kannst natürlich gegen Aufpreis auch ein Gepäckstück aufgeben. Hin und wieder geben wir zum Handgepäck noch einen größeren Rucksack ab.


Flughafentransfer in Porto

Wenn du in Porto landest, hast du mehrere Möglichkeiten um ins 16 Kilometer entfernte Stadtzentrum zu gelangen. Wie immer kannst du bequem und deutlich teurer das Taxi nehmen. Billiger ist es, wenn du mit der Metro fährst. Die Linie E (lila) fährt alle 20 Minuten von morgens um 6 Uhr bis nachts um 1 Uhr. Die Fahrtzeit beträgt rund 25 Minuten bis zur Metrostation Trinidade. Eine einfache Fahrt kostet dich 1,95€ (Zone Z4). Tickets bekommst du am Fahrkartenautomat am Airport und in den Metrostationen.


Flughafentransfer Lissabon

Lissabon ist ebenfalls sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Die U-Bahn ist die einfachste und günstigste Möglichkeit, um in die Innenstadt zu gelangen. Die rote U-Bahnlinie (Linha Vermelha) bringt dich zu weiteren Umsteigepunkten. Der wichtigste Zugbahnhof, der Oriente Bahnhof, ist nur 3 Haltestellen vom Airport entfernt. Du musst auf jeden Fall einmal Umsteigen, um die Innenstadt zu erreichen. Die Fahrt dauert allerdings nicht lange und kompliziert ist das System vor Ort auch nicht. Eine einfache Fahrt kostet dich nur 1,45€. Wenn du den Nahverkehr öfter nutzen möchtest, könnte die Lisboa Card interessant für dich sein.

Zudem gibt es in Lissabon auch Busse, welche das Zentrum mit dem Flughafen verbinden. Der AeroBus ist in 2 Linien aufgeteilt. Die einfache Fahrt kostet 4€ für Erwachsene und 2€ für Kinder. Online bekommst du 10% Rabatt.  Die Linie 1 bringt dich direkt ins Stadtzentrum. Wie an jedem anderen Flughafen kannst du auch in Lissabon das Taxi nehmen. Eine Fahrt ins Zentrum kostet dich rund 14€. Wir können zudem Fahrten mit UBER sehr empfehlen.


Flughafentransfer in Faro

Der Flughafen in Faro liegt nur 3 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die beiden Buslinien 14 und 16 bringen dich in die Innenstadt. Die Linie 16 fährt häufiger, die Linie 14 nur 4x am Tag. Die 16 verbindet die Innenstadt Faros mit dem Praia de Faro (Strand). Eine einfache Fahrt kostet 2,25€ und dauert nur rund 15 Minuten. Das Ticket kannst du direkt beim Busfahrer kaufen. Mit dem Taxi bist du ebenfalls schnell im Zentrum, die Fahrt kostet allerdings 15€ und mehr.

Anreise mit dem Auto

Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du natürlich auch mit deinem PKW oder Wohnwagen nach Portugal reisen. Die komplette Strecke ist gut ausgebaut und unterwegs kannst du wunderbare Städte besuchen wie z.B. Barcelona, Paris, Madrid und weitere. Auch die Landschaften sind auf der Strecke wirklich abwechslungsreich und schön anzusehen. Es geht durch Südfrankreich, an Küsten vorbei, durch die Pyrenäen und durch wüstenähnliche Ebenen Zentralspaniens. Von Köln nach Porto sind es knapp 2100 Kilometer. Für die Strecke brauchst du laut Google 20 Stunden Fahrzeit. Die weite Anreise mit dem Auto lohnt sich sicherlich aber erst dann, wenn du vor Ort auch genug Zeit hast. Zudem solltest du dir genügend Freizeit und Pausen gönnen.

Wichtig: Für die Autobahnnutzung ab der deutschen Grenzen musst du Mautgebühren zahlen. Die Autobahnen sind in Frankreich nämlich gebührenpflichtig. Auf der Strecke nach Portugal kommt das ganz schön was zusammen. Von der deutsch-französischen Grenze bis an die französisch-spanische Grenze kannst du locker 70€ und mehr einplanen. Und auch in Spanien sind viele Autobahnen (Autopista, AP) mautpflichtig. Die Nationalstraßen (Autovia, A) hingegen sind mautfrei und du kommst fast genau so schnell voran.


Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für eine Portugal Rundreise ist sicherlich die Nebensaison von März bis Mai und von September bis Anfang November. Generell kannst du aber das ganze Jahr über durch das Land reisen, da das Klima recht mild und angenehm auch in den kalten Monaten ist. In den Sommermonaten und in der Ferienzeit ist natürlich überall weitaus mehr los. Wir waren einmal im Mai in Portugal unterwegs und einmal im Oktober. In beiden Monaten war es super angenehm und nirgendwo überfüllt. Abends wird es meist recht kühl, weshalb eine dickere Jacke von Vorteil ist.


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Der wunderschöne Strand von Bengail


Der April eignet sich ebenfalls bestens für einen Roadtrip. Die Temperaturen liegen tagsüber im April bei bis zu 20 bis 25 Grad Celsius – das klingt doch gut. Im Juli, August und September können schnell mal sommerliche und heiße 30 Grad erreicht werden. Die kältesten Monate sind Dezember und Januar mit durchschnittlich nur 15 Grad Celsius. Die Hauptreisezeit für Portugal liegt zwischen Juni und September. Außerhalb dieser Monate kannst du in Portugal mit günstigeren Preisen rechnen.


Auto mieten in Portugal

Viele mieten sich in Portugal ein Auto. Das ist sicherlich auch die bequemste Art der Fortbewegung bei einem Roadtrip. In Portugal sind die Autos auch nicht wirklich teuer. Oft bekommst du einen Kleinwagen für 7 Tage schon für rund 70€. Wir buchen uns immer vorab schon einen Wagen online und vergleichen die Preise. Dabei ist uns immer wichtig, dass wir „Vollkasko ohne Selbstbeteiligung“ auswählen und die Tankregelung „voll/voll“. Weitere Versicherungen solltest du im Detail abchecken und für dich selbst entscheiden, welche du für notwendig hältst. Je nach Vermieter wird bei Abholung eine Kaution fällig, die du nur mit Kreditkarte hinterlegen kannst. In Lissabon mussten wir beim letzten Mal ganze 1200€ hinterlegen. Achte also darauf, dass dein Kreditkartenlimit ausreicht.

In Faro, in Porto und in Lissabon kannst du direkt an den Airports deinen Mietwagen in Empfang nehmen. Natürlich findest du auch innerhalb der Städte Mietwagenstationen. Grenzfahrten nach Spanien sind meist kein Problem. Das solltest du aber vorab mit deinem Vermieter klären. Portugal hat zudem einige wunderschöne Inseln. Fährüberfahrten mit dem Mietauto sind allerdings meist richtig teuer, hin und wieder sogar verboten. Auch hier solltest du vorab mit deinem Vermieter reden.

Wir buchen unseren Wagen meist immer auf der Seite von ☞ billiger-mietwagen.de. Bisher hatten wir nie Probleme mit dieser Plattform. Auch bekamen wir hier nach Vergleichen meist den besten Preis für einen Mietwagen.


Camper mieten in Portugal

Noch cooler ist es, wenn du dir einen Camper mieten kannst. Diese wirken oft im ersten Moment nicht ganz so günstig, wenn du dir die Miete aber teilen kannst, ist es gar nicht so teuer. Bei unserem ersten Roadtrip haben wir knapp 500€ bezahlt für 6 Tage. Damals haben wir bei den lieben Buddies von www.surf-cars.com einen Van gemietet. In dem Van hatten wir eine kleine Spüle, ein umklappbare Sitzbank, genügend Ablageflächen, eine Kühlbox und eine Schlafmöglichkeit mit Bettwäsche. Im Grunde hatten wir alles, was wir benötigten. Zum Duschen sind wir auf Campingplätze oder zu Hostels gefahren. Einkaufen funktionierte dank Lidl und  Co. auch immer super easy.


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Unser perfekter Camper für den Trip


Generell ist das Mieten eines Campers recht easy in Portugal. Im Netz findest du zahlreiche Anbieter wie zum Beispiel Campanda, Indie Campers, Happy Campers Portugal, Sun Campers, TUI Campers oder auch Rent a Camper. Vergleiche mit Sorgfalt die Portale und Preise. Achte auf das Kleingedruckte des Vermieters und vor allem auch darauf, was im Preis inklusive ist.


Der Anbieter Vanscape

Bei unserem zweiten Roadtrip hatten wir einen Kleinwagen und haben in Hostels oder anderen Unterkünften übernachtet. Diese Art der Reise gefällt uns auch sehr gut, mit einem Camper ist es dennoch schöner. So muss man zu gar keiner Unterkunft und kann selbst entscheiden, wo man die Nacht verbringen möchte. Unseren dritten Roadtrip unternahmen wir gemeinsam mit Freunden. Dazu hatten wir bei Campanda einen tollen Camper (☞ Fiat Ducato Alkoven) gemietet. Insgesamt mussten wir nur 585€ für eine ganze Woche zahlen.

Der Camper war sehr geräumig und hatte genügend Platz für 4 Personen inkl. kleiner Toilette an Bord, einer Sitzecke und einer kleinen Küchennische. Stühle, Tisch, Strom, Wasser, Heizung, Herd, Kühlschrank, Dusche, Waschbecken und weiteres Equipment gab es an Bord. Wir hatten zudem sogar Internet im Preis enthalten. 30 GB mobiles Internet kosteten uns nur 30€. Nicht jeder braucht Internet. Da aber 4 digitale Weltenbummler an Bord waren, tat das Internet ganz gut. Am Ende zahlte nur jeder 150€ für diese Woche. Wahnsinn oder?


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Frei und ungebunden – das Reisen mit einem Camper


Folgendes war zudem inklusive: Unbegrenzte Freikilometer, Bettwäsche, Versicherung (Personen & Haftpflicht), Campingset, Handtücher, Servicepauschale und Geschirrset. Vor Ort musst du zudem eine Kaution hinterlassen. Die Höhe dieser Kaution hängt vom Vermieter ab. Wir mussten bei diesem Roadtrip 500€ Kaution in bar hinterlegen.


Unfall mit einem Camper Van

Leider mussten wir unseren Trip frühzeitig abbrechen, da wir einen kleineren Unfall hatten. Beim rückwärts ausparken sind wir in einen Baum gekracht, der die hintere Scheibe und Außenverkleidung demolierte. Leider deckte die „unterschriebene“ Versicherung diesen Schaden natürlich nicht ab. Wir waren selbst Schuld! Dieser Vorfall hat uns auf jeden Fall gelehrt, noch genauer die Bestimmungen zu lesen und auch bei der Versicherung vorsichtig zu sein. Wie man sieht, kann immer etwas passieren. Und wenn du dann am Ende die Kosten selbst tragen musst, tut das schon ziemlich weh. Sei also vorsichtig und erkundige dich vor deinem Trip und der Buchung bei deinem Vermieter, was im Falle eines Unfalls abgesichert ist. Wir mussten am Ende knapp 800€ für die Reparatur zahlen.

Fazit Vanscape: Den Camper hatten wir von der Firma „Vanscape“. Generell fanden wir den Bus wirklich traumhaft und es hat an nichts gefehlt. Leider funktionierte immer mal wieder etwas nicht. Der Kühlschrank lief nicht, die Batterie war schnell leer und die Heizung ging auch irgendwie nicht. Die Druckknöpfe der Schränke waren nicht die Besten und so bekamen wir oft nicht einmal mehr den Schrank auf oder zu. Der Bus begann an Tag 5 komische Geräusche von sich zu geben. Wir wissen leider nicht, was das Problem war. Lass dir bei der Übergabe wirklich alles erklären und auch demonstrieren/zeigen. Ohne diese kleineren Probleme war der Trip aber wundervoll. Für 4 Personen war wirklich genügend Platz, auch mit etwas mehr Gepäck.


Campingplätze in Portugal

Offiziell ist das „wild camping“ in Portugal nicht erlaubt. Weder auf Privatgrundstücken darfst du dein Zelt aufbauen, noch mit dem Wohnwagen oder Caravan auf Parkplätzen und Raststätten rasten. Offiziell! Vor Ort sieht es oft aber viel entspannter aus. Während unserer Rundreisen durch Portugal hatten wir keine Probleme und konnten immer ein stilles Örtchen finden. Überall gibt es größere Parkplätze, wo auch mehrere Camper und Wohnwagen standen. Es hat wirklich niemanden gestört. Man sollte dann nur das „Campen“ weglassen und wirklich nur mit dem Camper dort „Parken“ und nicht noch die Tische und Stühle rausholen.


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Was für ein Ausblick auf das Meer!


Das Gute an richtigen Campingplätzen ist, dass man vor Ort die sanitären Anlagen nutzen kann. Auch Strom, Wasser, Pools, Spielplätze, Shops oder Restaurants darfst du nutzen. Besonders im Norden des Landes oder am Rand der Algarve (Lagos, Motto Gordo) findest du gute Plätze für deinen Camper, Wohnwagen oder Zelt. Eine gute Übersicht dazu findest du hier: ☞ ADAC Camping in Portugal. Mit der ☞ Camping Card kannst du günstiger campen und bekommst gegen Vorlage Vergünstigungen bei teilnehmenden Campingplätzen. So bezahlst du für 2 Personen nur 11€ bis 19€ pro Nacht. Die Camping Card wird auf über 3330 Campingplätzen in 21 europäischen Ländern akzeptiert. 3 Kinder bis 5 Jahre reisen kostenlos mit auf über 650 Campingplätzen. Für 16,95€ kannst du die Karte online erwerben.


Mautgebühren in Portugal

In Portugal gibt es ebenfalls einige Mautstraßen. Auf den Autobahnen (AE) gibt es verschiedenen Mautstellen, wo du je nach Streckenabschnitt die Gebühren zahlen musst. Von Lissabon nach Faro sind es beispielsweise rund 17€ für einen PKW und 30€ für ein Wohnmobil. Zahlen kannst du an den Kassenhäuschen in Bar oder per Kreditkarte. Auf einigen Strecken (besonders an der Algarve) wird hingegen die elektronische Maut erhoben. Diese sind mit einem blauen Schild gekennzeichnet, auf dem „electronic toll only“steht  (hier ist ein elektronisches Gerät notwendig). Eine Übersicht der Mautkosten für verschiedenen Strecken findest du hier: Bussgeldkatalog.org.

Easy Toll

Es gibt 4 elektronische Zahlsysteme. Bei Aufenthalten von bis zu 30 Tagen empfiehlt sich Easy Toll, wenn du eine Kreditkarte besitzt. Bei Einreise musst du direkt mit dem Auto an einen Welcome Point nahe der Grenze. Dort findest du Zahlstationen, bei welchen du deine Kreditkarte eingibst. Anschließend wird dein Nummernschild abfotografiert und mit deiner Kreditkarte verknüpft. Alle anfallenden Mautgebühren werden nun direkt von deiner Karte abgebucht.

TollService

Bei einem Kurztrip nach Portugal eignet sich der TollService. Du kaufst dir bei der Einreise für 20€ eine Prepaid-Karte, mit welcher du 3 Tage lang so viel fahren kannst, wie du möchtest. Diese kannst du bar bezahlen. Sobald die Karte aktiviert wird, ist sie für 1 Jahr gültig. So eine Karte bekommst du an Tankstellen entlang der A24, Am Flughafen Porto und Faro oder auch online.

TollCard

Bist du häufig in Portugal unterwegs, könnte die TollCard für dich geeignet sein. Diese ist ein Jahr gültig und kann mit 5, 10, 20 und 40€ aufgeladen werden. Auch hier wird Nummernschild mit der Karte verknüpft. Die TollCard bekommst du in den Filialen der Portugiesischen Post, an Autobahntankstellen und online. Diese Karte ist allerdings nur an Autobahnen ohne Zahlstelle gültig. Sollte es eine Zahlstelle geben, musst du dort bar bezahlen.

Via-Verde-Visitor

Der Via-Verde-Visitor-Sender eignet sich für längere Aufenthalte im Land und ist 90 Tage gültig. Dieser Sender wird vorne am Auto angebracht und mit deiner Kreditkarte verbunden. Du kannst aber auch direkt ein Guthaben ab 10€ aufladen. Die Mietgebühr dieses Senders beträgt 6€ für die erste Woche und dann 1,50€ für jede weitere. Solltest du das Gerät ausleihen, musst du eine Kaution in Höhe von 27,50€ hinterlegen. Den Sender bekommst du in Post-Filialen, an Autobahntankstellen, in Via-Verde-Vertreibsstellen oder online. Nur mit diesem Sender darfst du auf Autobahnen die Via-Verde-Spur nutzen. Diese erkennst du durch ein weißes V auf einem grünen Hintergrund.


Wenn du keine Mautgebühr zahlen möchtest, darfst du nur auf die Landstraßen/Nebenstraßen ausweichen. Hast du allerdings genug Zeit, empfehlen wir eh diese Straßen (z.B. die N120 in Richtung südliche Westküste und Algarve). Dort siehst du mehr als auf den Autobahnen. Wir nutzen Mautstraßen meist gar nicht und wenn dann nur, um auf schnellstem Wege von A nach B zu kommen. Es gibt tolle Strecken am Meer entlang, welche sich definitiv mehr lohnen als die Schnellstraßen.


Rundreise Portugal – Von Lissabon an die Algarve & Wild Coast

Du kannst natürlich selbst entscheiden, wo du deinen Roadtrip durch Portugal starten möchtest. So kannst du im Norden in Porto starten und bis nach Lissabon oder an die Algarve fahren. Du kannst aber auch in Lissabon starten und nach Porto fahren oder du machst nur einen kleine Roadtrip entlang der wunderschönen Algarve. Wir haben mittlerweile einige gängigen Routen unternommen. Selbst wenn wir eine Route mehrmals unternehmen würden, würde es nie langweilig werden. Wir nehmen Dich jetzt mit auf einen 7-tägigen coolen Portugal Roadtrip von Lissabon bis an die Algarve und weiter an die südliche Westküste. So kannst du selbst entscheiden, welche Orte dich reizen und für dich in die engere Auswahl kommen.



Sightseeing in Lissabon

Solltest du deinen Trip in Lissabon starten, so nimm dir die Zeit, diese Stadt zu erkunden. Zu Fuß kannst du entspannt einen Tag lang durch die Straßen schlendern, einige Aussichtspunkte abklappern und coole Spots entdecken. Wir waren bisher zwei Mal in Lissabon und finden, dass man hier wunderbar einen chilligen Städtetrip machen kann. Das Wasser ist auch hier allgegenwärtig und so kannst du sogar ein paar gute Wellen surfen und am Strand liegen. Alle Infos und Highlights zu Lissabon findest du in diesem Beitrag (folgt in Kürze).


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Der typischen Straßenbahnen in Lissabon


Richtig cool sind auch die umliegenden Orte von Lissabon. Wenn du von der Stadt aus in Richtung Meer fährst, immer entlang der Küste, kommst du durch eine Vielzahl von Orten. Mache doch einen Halt in Cascais und genieße einen Drink mit Meerblick in einen der vielen Restaurants auf den Klippen. Und wenn du schonmal da bist: die Klippen „Boca do Inferno„.


Algarve Pur in Lagos

Jetzt geht es über die Autobahn erst einmal runter an die Algarve. Denke daran, dass du Maut zahlen musst, wenn du die Autobahn nimmst (s. Kapitel Mautgebühren). Lagos hat einiges zu bieten und ist eine schöne Stadt am Meer. Neben der Altstadt gibt es hier einige der berühmten Felsformationen, die so typisch für die Algarve sind. Besuche unbedingt den Ponta da Piedade. Dieser Aussichtspunkt ist super touristisch, aber man kann es auch keinem übel nehmen. Die Aussicht auf die Felsen ist einfach überwältigend. Definitiv einer der schönsten Spots der Algarve.


Hier findest du unseren ausführlichen Beitrag zur Algarve Rundreise


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Einzigartige Felsformationen in Lagos


Am Praia de Mos Beach gibt es einen öffentlichen großen Schotter-Parkplatz, wo wir und einige andere ungestört zwei Tage stehen konnten (GPS:37.086620, -8.688464). Dort hast du weder Strom noch sonstige Annehmlichkeiten, aber es gibt immerhin eine Toilette und eine Dusche (wenn sie funktioniert). Diese findest du direkt vor dem Eingang zum Antonio Restaurant.


Charmantes Fischerdorf Burgau

Unsere Tour brachte uns in das wunderschöne kleine Fischerdörfchen Burgau. Dieser Ort liegt direkt an der Atlantikküste und überzeugt mit schönen, landestypischen Eindrücken. Hier findest du kleine enge und verwinkelte Gassen, ein paar charmante Restaurants und Shops sowie einen wunderschönen Sandstrand. Es war kaum etwas los (im April), nur wenige Besucher genossen die warme Sonne am Strand. Wir haben die Zeit dort sehr genossen und empfinden diesen Ort als sehr ruhig, entschleunigend und entspannt.


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Das schöne Örtchen Burgau


Sagres & Cabo de São Vicente

Fast jeder Urlauber hält auf dem Weg zur Westküste auch in Sagres an. Warum? Weil es der südwestlichste Punkt Europas ist (Cabo de São Vicente). Von Lagos aus sind es knapp 35 Fahrminuten mit dem Auto. Hier wirst du von steilen Felswänden, dem rauen Atlantik und meterhohen Wellen in Empfang genommen. Der Hafenort Sagres befindet sich auf einem Felsplateau. Du kannst die legendäre Festung Fortaleza de Sagres tagsüber besuchen. Wer Lust auf einen Snack hat: Direkt auf dem Plateau steht der schon fast berühmte Imbisswagen  mit der Aufschrift „Die Letzte Bratwurst vor Amerika“.

Die nächsten Strände: Praia da Baleeira, Praia do Martinhal, Praia do Beliche, Praia da Mareta, Praia do Tonel. Besonders schön ist der Praia do Beliche mit den wunderschönen Felsklippen ringsherum. In Sagres befindet sich auch ein Campingplatz (Camping & Bungalows Orbitur Sagres). Du zahlst für einen Camper-Stellplatz nur rund 5,20€.


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Der Aussichtspunkt in Sagres


Beachlife in Cordoama

Mit unserem wunderschönen Bus ging es weiter die Küste entlang. Irgendwann erreichten wir den hübschen Praia da Cordoama. Dieser Strand befindet sich nur 14km von Sagres entfernt und liegt eingerahmt zwischen zerklüfteter Steilküste und Felsformationen in einer schönen Bucht. Der kilometerlange Strand lädt zum Relaxen und Verweilen ein. Hier kannst du auch wunderbar Surfen, wenn du dir größere Wellen zutraust. Kurz vor dem Strand befindet sich die Bar Da Praia, wo du günstig Essen und Trinken kannst.


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Der wunderschöne Strand von Cordoama


Praia da Armado

Nach dem Praia da Cordoama folgen ein paar kleinere Buchten: Mirouço Beach, Praia da Pena Furada und der Praia da Murração. Direkt dahinter befindet sich der Praia do Amado. Hier zeigt sich die Natur von ihrer rauen Seite. Während sich die Wellen des kalten Atlantik überschlagen, stürzen sich Surfer in diese waghalsigen Situationen. Der weitläufige Strand, die schimmernden Klippen und die schwarzen Schieferfelsen geben den Eindruck einer fast unberührten Natur. Auf dem großen Parkplatz am Strand kannst du dein Auto oder Camper parken. Vor Ort findest du zwei Surfschulen, denn hier dreht sich eh alles nur um’s Surfen. In den Wintermonaten solltest du als Anfänger das Wasser meiden, da die Kraft des Windes und Wassers für Beginner nur schwer zu meistern ist.


Wunderschöner Spot am Bordeira’s Beach

Einer unserer liebsten Spots an der südlichen Westküste ist definitiv der Praia da Bordeira. Die Klippen des Cabo Pontal enden abrupt und plötzlich öffnet sich ein weites Tal aus wunderschönen Sanddünen. Ein kleiner Fluss schlängelt sich vom Meer ins Landesinnere und breiten sich in einer Lagune aus. Bei Ebbe ist es kein Problem zu den Dünen zu gelangen. Bei Flut hingegen könnte es etwas nasser werden. Wir lieben diese wilde Schönheit, die Dünen, die Brandung und die Klippen. Über Holzstege und Treppen kannst du zu wunderschönen Aussichtspunkten wandern. In den Dünen befindet sich ein kleines Café, wo du günstige Snacks und Drinks bekommst.


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Die wunderschönen Dünen vom Bordeira Beach


Auf dem großen Schotterparkplatz kannst du mit deinem Camper stehen. Wir haben hier übernachtet und keine Probleme gehabt. Mit uns standen weitere mindestens 20 Wohnwagen und Camper dort (GPS:37.192749, -8.902577). Niemanden hat es gestört. Toiletten und Duschen gibt es hier keine. In Bordeira selbst findest du aber Restaurants, wo du hin und wieder sicherlich auch mal die Toilette nutzen darfst.


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Drohnenaufnahme vom Praia do Bordeira


Surfen und Chillen in Arrifana

Kommen wir zu einem super Spot für Surfanfänger und Fortgeschrittene. Arrifana gehört zu den bekanntesten Spots an der Westküste und ist bei Surfern sehr beliebt. Als wir das erste Mal im Oktober dort waren, war richtig was los. Die Wellen waren super für Beginner. Dieses Mal im April war weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Das Wasser war rau und wild, die Wellen ziemlich hoch. Dennoch ist dieser Ort einfach magisch und vor allem in den Abendstunden auch mystisch. Die Aussicht auf die Bucht von den Klippen aus ist atemberaubend.

Übernachtet haben wir auf einem abgelegeneren Parkplatz, direkt neben dem Arrifana Aljezur Youth Hostel. Wir waren die Einzigen dort und somit komplett alleine. Auch hier gab es keine Toiletten oder Duschen. Toiletten gibt es aber direkt unten am Strand. Duschen sollte es laut Internet dort geben, wir haben allerdings keine gefunden. Wenn du lieb fragst, darfst du sicherlich in einem der Hostels duschen. Zum Frühstücken sind wir direkt zum Parkplatz (GPS: 37.295728, -8.865891) gegenüber des Brisamar Restaurants. Die Aussicht ist einfach spektakulär (s. Foto).


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Sonnenuntergang am Strand von Arrifana


Durchatmen in Monte Clerigo

Was für ein kleines, gemütliches Örtchen direkt am Meer. Leser haben uns diesen Tipp gegeben und da sind wir im Anschluss an Arrifana direkt hingefahren. Die Strecken sind generell nie lang, weil die schönen Spots alle dicht beieinander liegen. Nur knapp 15 Minuten von Aljezur entfernt, findest du diesen tollen Ort mit ein paar bunten Häuschen, Restaurants und Cafés. Der Strand lädt zum Sonnen und Relaxen ein. Doch bevor du in den Ort fährst, solltest du die Straße hinauf auf die Klippen fahren. Der Ausblick ist überwältigend. Bei bestem Wetter haben wir uns in die Dünen gelegt und diesen tollen Sommertag genossen.

Parken könnt Ihr kostenlos direkt am Strand. Wir haben auch gehört, dass man die Nacht wunderbar auf diesem Parkplatz mit Meerblick (GPS: 37.349310, -8.849058) verbringen kann. Dazu fahrt Ihr einfach ein Stückchen weiter in Richtung Taberna do Gabriel II Restaurant. Nicht weit entfernt von Monte Clerigo befindet sich der Campingplatz Serrao’s Park, wo du Batterie, Wasser etc. auffüllen und aufladen kannst. Pro Person zahlst du nur 3,80€ und für einen größeren Camper nur 5,60€.


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Der wunderschöne Strand von Monte Clerigo


Praia de Amoreia

Der Strand von Amoreira bei Aljezur ist einer der schönsten in der Region. Dieser Strand befindet sich am Ende eines Tales mit dunklen Felsen und hellem Sand. Der Weg zum Strand ist ausgeschildert und wirklich leicht zu finden. Vor Ort findest du Parkplätze und auch ein Restaurant.


Praia de Odeceixe Mar

Dieser Strand ist ebenfalls wunderschön und befindet sich im Nordwesten der Algarve. Die 4 Kilometer lange Straße schlängelt sich durch das grüne Flusstal. Am Ende weitet sich dieses und gibt freie Sicht auf den Strand. Fährst du jetzt weiter, landest du im Ort Praia de Seixe. Neben Apartments, Bars und Restaurants findest du hier auch einige Surfschulen. Den schönsten Ausblick auf den Strand hast du von den Klippen aus. Dazu gehst du einfach hinter dem kleinen Parkplatz weiter zum Pfad, welcher die Klippen hinauf führt. Wenn du noch etwas weiter die Küste entlang fährst, kommst du noch zum Zambujeira do Mar Beach und zum Praia Alberta Nova. Auch diese zwei Orte solltest du nicht auslassen.


Route und Dauer

Starte deine Reise in Lissabon und erkunde für mindestens 1 bis 2 Tage die wundervolle Stadt. Es gibt viel zu entdecken. Anschließend kannst du mit deinem Mietwagen oder Camper weiter nach Lagos fahren (3 Stunden). Suche dir in Lagos eine Base und erkunde die wundervollen Buchten und Strände der Algarve von Lagos aus. Schaue dir unseren Beitrag über die Algarve an, dort findest du die schönsten Buchten, Highlights und Tipps. Deine Reise führt dich nun in Richtung Westküste nach Burgau, und nach Sagres, zum südwestlichsten Punkt Portugals. Nicht verpassen solltest du den Strand von Bordeira, Arrifana und kleine Orte wie Monte Clerigo oder auch Amoreira. Nimm dir Zeit und fahre ganz gemütlich die Küste entlang bis zurück nach Lissabon.


  • Route: circa 642 Kilometer
  • reine Fahrtzeit: 7 bis 8 Stunden
  • Highlights: grandiose Surfspots, einzigartige Küstenabschnitte, Felsformationen, wilde Buchten, Städte
  • Dauer: mindestens 7 Tage, besser 10 bis 14 Tage

Portugal Rundreise – Von Porto bis Lissabon

Du möchtest lieber den Norden und Westen sehen? Wir wäre eine Reise von Porto bis Lissabon (oder umgekehrt)? Auf dieser Strecke erlebst du einen Mix aus portugiesischem Flair, viel Charme, unterschiedliche Städte, tolle Badestrände und Surfspots. Diese Route hat uns persönlich sehr gut gefallen. Damals sind wir von Porto bis Lissabon innerhalb von 6 Tagen gereist. Am letzten Tag sind wir dann mit dem Camper von Lissabon zurück über die Autobahn nach Porto (3 bis 4 Stunden Fahrzeit über die Autobahn).

Wenn du mehr Zeit mitbringst, ist es auf jeden Fall entspannter. Dennoch schafft man diese Strecke in 7 Tagen. Natürlich hast in den jeweiligen Orten nicht all zu viel Zeit. Wir persönlich schauen uns immer lieber weniger Orte an und genießen lieber das Meer und die wundervollen Ausblicken in Portugal.


Hier findest du alle Infos und Highlights zu diesem Roadtrip


Dein Weg führt dich von Lissabon nach Sintra. Hier befinden sich wunderschöne Anwesen, Schlösser und ein Märchenwald. Die Stadt ist sehr touristisch aber hübsch. Anschließend geht es weiter in die wundervolle Stadt Ericeira. Hier kannst du gemütlich durch die Gassen der Altstadt schlendern oder dir ein Surfbrett schnappen und eine Welle reiten. Danach geht es weiter nach Louriñha. Am Strand kannst du wunderbar Surfen und die Seele baumeln lassen. Ein beliebter Surfspot ist zudem on Peniche oder in Santa Cruz.

Und wenn du schon dort in der Gehend bist, schaue dir das wundervolle Örtchen Obidos an. Diese kleine portugiesische Stadt strotzt nur so vor Charme und Flair. Weiter in Richtung Norden erreichst du Nazare. Vielleicht hast du von diesem Ort schon einmal gehört? Hier erwarten dich echte Monsterwellen, welche nur von Big-Wave-Profis geritten werden. Diese Wellen können bis zu 30 Meter hoch werden. Wahnsinn oder? Angekommen in Porto kannst du noch einen oder zwei Tage in der charmanten Stadt verbringen. Auch hier gibt es viel zu entdecken.


  • Route: circa 450 Kilometer
  • reine Fahrtzeit: 5 bis 6 Stunden (via Autobahn: 3 Stunden)
  • Highlights: Städte, Surfspots, Surf-Städtchen, charmante Dörfer, weite Sandstrände
  • Dauer: mindestens 7 Tage, besser 10 bis 14 Tage)

Geld abheben in Portugal

In Portugal kannst du ganz einfach und unkompliziert dein Bargeld an Bankautomaten abheben.Wir nutzen schon seit mehr als 5 Jahren die DKB Kreditkarte*. Wir sind einfach mit dem Service und der Kontoführung super zufrieden. Als Alternative haben wir immer die aufladbare Mastercard von N26* dabei. Auch mit dieser Karte sind wir total happy. Bei Kartenzahlungen werden in Portugal die gängigen Kreditkarten von VISA, Matsercard, American Express und Diners Club akzeptiert. Auch EC-Karten mit dem Maestro- oder Cirrus-Logo kannst du nutzen. Erkundige dich aber vorab bei deiner Bank, ob Gebühren anfallen und wenn ja, wie hoch diese für die Kartenzahlung im Ausland sind. Bankautomaten (Caixa Automático) findest du eigentlich in jedem Ort, in jeder Stadt und an den meisten Touristenspots.


Hier bekommst du alle Infos zu den besten Kreditkarten auf Reisen


Einkaufen & Supermärkte

Einkaufen ist in Portugal genau so easy, wie in Deutschland. Vor Ort gibt es verschiedenen Supermarktketten wie LIDL, Aldi, Intermaché, Continente, SPAR, Coviran und weitere. Hier bekommst du eigentlich alles, was dein Herz begehrt. Von den Preisen her unterscheidet es sich nicht wirklich von Deutschland. Wie immer sind einige Produkte teurer und andere hingegen günstiger. In den Intermaché-Märkten kannst du gut und günstig beim Bäcker Frühstück (Croissant + Kaffee). Auch kannst du dort die Toilette nutzen, falls du mit dem Camper unterwegs sein solltest. Vor den Intermaschés gibt es vor dem Eingang meist Waschmaschinen und Trockner. Dort kannst du für 6€ deine Wäsche waschen und trocknen. Wie du siehst, ist Portugal auf den Camping-Tourismus bestens eingestellt.


Unterkünfte buchen

Solltest du mit dem Mietwagen unterwegs sein und vor Ort jeweils ein Unterkunft brauchen, schaue mal bei Booking.com oder Airbnb vorbei. Dort findest du Unmengen an Unterkünften. Ein Mehrbettzimmer in einem Hostel bekommst du schon für 10€ pro Person je nach Region. Es gibt in Porto und Lissabon zudem richtig coole und stylische Hostels. Bei Airbnb bekommst du super coole Apartments und private Zimmer. Aber auch in den anderen Städten des Landes findest du für jeden Geldbeutel etwas. Auch Couchsurfen kannst du übrigens in Portugal – probiere es mal aus!

Solltest du bei Airbnb noch keinen Account haben, kannst du dir diesen über unseren Einladungslink einrichten. So bekommst du als Neukunde auf deine erste Buchung ganze 30€ Rabatt. Damit springt meist schon eine gratis Übernachtung raus. Wir haben mit Airbnb in den letzten 3 Jahren nur gute Erfahrungen gemacht. Es gab nur einen blöden Vorfall in Malaysia, den wir aber mit der Hilfe von Airbnb schnell klären konnten.


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Packliste für deinen Roadtrip

Je nach Reisemonat solltest du verschiedene Klamotten und Dinge mit auf deinen Roadtrip nehmen. Die Wintermonate können regnerisch und richtig kalt werden. Im Sommer hingegen wird es gerne mal richtig heiß. Wir waren im Mai, im Oktober und im April im Land. Eigentlich war das Wetter immer gleich: warme Tage, heiße Tage und auch frische bis kalte Tage mit Regen und Nebel. Heute nehmen wir gerne immer etwas mehr Klamotten mit, da am Ende ein Pulli und eine Hose dann doch zu wenig war. Bei Kleidung musst du selbst entscheiden, worin du dich am wohlsten fühlst und was in deinen Rucksack soll. Daher verlinken wir hier auch keine Shirts, Schuhe, Hosen oder Unterhosen 😀 Eher zeigen wir dir, welche Gadgets wirklich cool und hilfreich sind.


Unsere Must-Haves für einen Roadtrip durch Portugal


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