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Beste Reisezeit für Botswana – Alle Infos zum Klima & der Regenzeit

Elefant

Wann die beste Reisezeit für Botswana ist, hängt stark davon ab, was du erleben möchtest. Wenn du vor allem wegen Safari reist und viele Tiere sehen willst, sind andere Monate ideal als für grüne Landschaften, Vogelbeobachtungen oder günstigere Preise.

Wir waren bereits zweimal in Botswana unterwegs – einmal zu Beginn der Regenzeit und einmal während der Trockenzeit. So konnten wir das Land zu zwei ganz unterschiedlichen Jahreszeiten erleben: einmal trocken, staubig und mit sehr guten Bedingungen für Tierbeobachtungen, einmal unglaublich grün, lebendig und deutlich ruhiger.

Genau deshalb gibt es nicht die eine perfekte Reisezeit für Botswana. Je nachdem, ob du ins Okavango Delta, in den Chobe National Park oder zu den Makgadikgadi Pans reisen möchtest, können unterschiedliche Monate ideal sein.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wann sich Botswana besonders lohnt, welche Vor- und Nachteile Trockenzeit und Regenzeit haben und welche Monate am besten zu deiner Reise passen. Viel Spaß beim Stöbern!


Wann ist die beste Reisezeit für Botswana?

Die beste Reisezeit für Botswana liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten herrscht Trockenzeit: Es fällt kaum Regen, die Temperaturen sind angenehm und Tiere lassen sich besonders gut beobachten, da sie sich häufig an Wasserstellen und Flüssen sammeln. Ideal, für die meisten Highlights des Landes.

Vor allem für klassische Safari-Reisen innerhalb Botswanas gelten die Monate Juli bis September als besonders beliebt. Dann sind die Bedingungen in Regionen wie dem Okavango Delta oder dem Chobe National Park oft besonders gut.

Aber auch die Monate November bis April haben ihren Reiz. Dann beginnt die Regenzeit, die Landschaft wird grün, viele Tiere bekommen Nachwuchs und Vogelliebhaber kommen besonders auf ihre Kosten (Fernglas nicht vergessen). Gleichzeitig sind weniger Besucher unterwegs und Unterkünfte teilweise günstiger.

Kurz gesagt:

  • Mai bis Oktober: beste Zeit für Safari und Rundreisen
  • Juli bis September: Top-Monate für Tierbeobachtungen
  • November bis April: grüne Landschaften, Jungtiere, weniger Touristen
  • April / Mai & Oktober / November: oft gute Übergangsmonate

Reiseplanung Botswana – Die besten Tipps für Selbstfahrer


Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Safari allgemein
Okavango Delta
Chobe Nationalpark
Makgadikgadi Pans
Central Kalahari
4×4 Selbstfahrer
Weniger Touristen
Grüne Landschaften
Budget-Reise
Beste Reisezeit Gute Reisezeit Eher eingeschränkt


Klima in Botswana im Überblick

Botswana hat ein überwiegend trockenes und sonniges Klima. Heißt für dich: viel Sonne, warme Tage und nur wenige Niederschläge. Genau deshalb ist Botswana für Rundreisen und Safaris fast das ganze Jahr spannend.

Typisch für Botswana sind große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Tagsüber kann es richtig warm werden, morgens und abends dagegen überraschend frisch. Vor allem beim Campen oder bei frühen Game Drives merkt man das schnell.

Wie in vielen Ländern im südlichen Afrika gibt es auch in Botswana zwei Jahreszeiten: Trockenzeit und Regenzeit. Da das Land auf der Südhalbkugel liegt, laufen die Jahreszeiten genau andersherum als bei uns in Europa.

Wenn bei uns Winter ist, beginnt in Botswana der Sommer. Wenn in Deutschland die warmen Monate starten, beginnt dort die kühlere und trockene Reisezeit. Genau das macht Botswana auch für Reisen im europäischen Winter so interessant.

Das Klima kann je nach Region etwas variieren:

  • Okavango Delta und Nordbotswana: feuchter, mehr Vegetation
  • Chobe National Park: warm bis heiß, besonders im Sommer
  • Makgadikgadi Pans: trockener, große Hitzeunterschiede
  • Central Kalahari: sehr trocken, heiße Tage & oft extremes Wüstenklima
  • Süden des Landes: oft trockener und etwas kühler im Winter


Botswana in der Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Die Monate von Mai bis Oktober gelten als beliebteste Reisezeit für Botswana. In dieser Zeit fällt nur wenig bis gar kein Regen, die Luft ist meist trocken und die Bedingungen für Rundreisen sowie Safaris sind richtig gut.

Nach dem Sommer kühlen die Temperaturen zunächst etwas ab. Vor allem zwischen Juni und August können die Nächte frisch werden, während es tagsüber aber meist sommerlich warm ist. Ab September steigen die Temperaturen dann wieder deutlich an und es wird spürbar heißer.

Der größte Vorteil dieser Monate sind die sehr guten Bedingungen für Tierbeobachtungen. Da natürliche Wasserquellen austrocknen, sammeln sich viele Tiere an Flüssen, Wasserlöchern und im Bereich des Okavango Delta oder des Chobe National Park. Auch die Vegetation ist deutlich niedriger als nach der Regenzeit. Das macht es leichter, Tiere im Busch zu entdecken.

Vorteile der Trockenzeit

  • Sehr gute Safari-Bedingungen
  • Hohe Tierdichte an Wasserstellen
  • Kaum bis gar kein Regen
  • Gute Straßenverhältnisse
  • Angenehme Temperaturen in den Wintermonaten
  • Ideale Zeit für Selbstfahrer-Rundreisen

Mögliche Nachteile der Trocknezeit

  • Beliebteste Reisezeit, daher höhere Preise
  • Unterkünfte und Camps oft früh ausgebucht
  • Mehr Besucher in bekannten Regionen
  • Staubige Pisten und trockene Landschaften
  • Im Oktober teils sehr heiß

Wir waren selbst während der Trockenzeit in Botswana unterwegs und fanden die Tierbeobachtungen wirklich toll. Gerade entlang von Flüssen und in wasserreichen Regionen war deutlich mehr los als erwartet. Gleichzeitig solltest du dich auf trockene Straßen, viel Staub und kühle Morgenstunden einstellen.

Solltest du deine erste Botswana Rundreise planen, würden wir dir diese Monate besonders ans Herz legen. Gerade wenn es deine erste 4×4-Selbstfahrer-Reise ist, sind die Bedingungen deutlich angenehmer: Viele Strecken sind besser befahrbar, das Risiko von tiefem Schlamm oder überschwemmten Passagen ist deutlich geringer.



Botswana in der Regenzeit (November bis April)

Von November bis April ist in Botswana Regenzeit. Nach den ersten Regenfällen wird die Landschaft spürbar grüner, viele trockene Flächen erwachen wieder zum Leben und Botswana zeigt eine ganz andere Seite als in den staubigen Wintermonaten.

Die Regenzeit bedeutet dabei nicht, dass es ständig regnet. Häufig wechseln sich sonnige Abschnitte mit kurzen, kräftigen Schauern oder Gewittern am Nachmittag und Abend ab. Dazwischen bleibt oft aber dennoch genügend Zeit für Aktivitäten und Game Drives.

Landschaftlich fanden wir diese Zeit besonders spannend. Alles war üppig grün und wirkte enorm lebendig. Und obwohl es überall genügend Wasser gab, haben wir dennoch viele Tiere gesehen. Viele Tiere bekommen Nachwuchs, Zugvögel sind unterwegs und in einigen Regionen verteilen sich Tiere großflächiger in der Natur.

Vorteile der Regenzeit

  • Grüne und abwechslungsreiche Landschaften
  • Weniger Besucher in vielen Regionen
  • Oft günstigere Preise außerhalb der Hauptsaison
  • Tolle Zeit für Vogelbeobachtungen
  • Jungtiere in vielen Nationalparks

Mögliche Nachteile der Regenzeit

  • Heißere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit
  • Teilweise schwierige Straßenverhältnisse
  • Zugänge zu Parks können gesperrt sein
  • Tiefsand, Schlamm oder überschwemmte Pisten möglich
  • Tiere oft weiter verteilt als in der Trockenzeit
  • Manche Camps oder Straßen saisonal eingeschränkt
  • Malaria-Risiko ist in vielen Teilen noch höher

Wir waren Anfang November, also zu Beginn der Regenzeit, in Botswana unterwegs und fanden diese Reisezeit richtig gut. In fast vier Wochen hat es nur zwei- bis dreimal geregnet. Dazu kamen viele Jungtiere, grüne Landschaften und angenehm ruhige Campsites. Und auch die Straßenbedingungen waren zu dieser Zeit noch optimal.

Man muss aber auch sagen: Die Tiere waren oft weiter verteilt und nicht immer leicht zu finden. Große Elefantenherden wie in der Hauptsaison haben wir im Chobe Nationalpark gar nicht gesehen. Insgesamt war die Reisezeit für uns trotzdem wunderschön.



Beste Reisezeit für Safari in Botswana

Für eine Safari in Botswana gelten die Monate Mai bis Oktober meist als beste Reisezeit. In diesen Monaten gibt es deutlich weniger Wasserstellen, weshalb sich viele Tiere an Flüssen, Lagunen und Wasserlöchern sammeln. Genau dadurch steigen deine Chancen auf gute Tierbeobachtungen spürbar.

Besonders beliebt bei internationalen Reisenden sind die Monate Juli bis September. Dann sind die Temperaturen tagsüber meist sehr angenehm und viele Nationalparks bieten richtig gute Safari-Bedingungen. Vor allem für Selbstfahrer ist diese Zeit oft richtig gut, weil viele Pisten trockener und leichter zu fahren sind.

Beste Monate je nach Fokus

  • Februar bis April: ruhigere Reisezeit, gute Vogelbeobachtung
  • Mai bis Oktober: beste Zeit für klassische Safari
  • Juli bis September: Top-Monate für Tierbeobachtungen
  • November bis Januar: Jungtiere und grüne Landschaften

Wenn du zum ersten Mal nach Botswana reist und Safari dein Hauptfokus ist, würden wir dir die Monate zwischen Mai und Oktober empfehlen. Möchtest du Botswana grüner, ruhiger und etwas anders erleben, kann auch der Beginn der Regenzeit super spannend sein.



Beste Reisezeit für das Okavango Delta

Die beste Reisezeit für das Okavango Delta liegt meist zwischen Juni und Oktober. Dann erreicht das Hochwasser viele Teile des Deltas, Wasserkanäle füllen sich und Mokoro-Touren oder Bootsfahrten sind besonders beliebt.

Gleichzeitig ist Trockenzeit, wodurch sich viele Tiere in den wasserreichen Gebieten aufhalten. Das sorgt oft für sehr gute Safari-Bedingungen. Wenn du das Delta mit möglichst viel Wasser erleben möchtest, sind die Monate Juli bis September besonders empfehlenswert.



Beste Reisezeit für Chobe National Park

Für den Chobe National Park gelten Mai bis Oktober als beste Reisezeit. Dann sammeln sich besonders viele Tiere entlang des Chobe River. Bekannt ist der Park vor allem für seine riesigen Elefantenherden. Und auch Bootsafaris sind in diesen Monaten besonders aufregend, da viele Tiere ans Wasser kommen.



Beste Reisezeit für Makgadikgadi Pans & Salzpfannen

Die Makgadikgadi Pans kannst du grundsätzlich das ganze Jahr bereisen, je nach Erlebnis unterscheiden sich die besten Monate aber deutlich. Von Mai bis Oktober sind die Salzpfannen trocken, weit und oft spektakulär weiß. Dann eignen sie sich gut für Roadtrips, weite Landschaften und klare Sternenhimmel.

Mit den ersten Regenfällen ab November verändert sich die Region deutlich. Dann füllen sich einzelne Flächen wieder mit Wasser, Tiere kehren zurück und mit etwas Glück kannst du die bekannte Gnu- und Zebrawanderung erleben. Für uns war das eines der Highlights unserer ersten Botswana-Reise.



Beste Reisezeit für Central Kalahari

Die beste Reisezeit für die Central Kalahari hängt stark davon ab, was du erleben möchtest. Anders als im Okavango Delta oder im Chobe National Park spielt hier vor allem Regen eine große Rolle.

Die besten Chancen auf Tiersichtungen hast du innerhalb der Regenzeit von Dezember bis April, wobei viele auf die Zeit kurz nach der Regenzeit schwören (Februar, März & April). Die Landschaft ist grün und viele Tiere ziehen in die Region.

Von den Temperaturen her sind die Monate von Mai bis August natürlich ideal, leider sieht man während dieser Zeit meist deutlich weniger Tiere. Die Monate September, Oktober und November sind oft sehr heiß und anstrengend. Besonders für Selbstfahrer und Camper würden wir diese Monate nicht empfehlen.


Botswana nach Monaten

Botswana im Januar

Botswana im Februar

Botswana im März

Botswana im April

Botswana im Mai

Botswana im Juni

Botswana im Juli

Botswana im August

Botswana im September

Botswana im Oktober

Botswana im November

Botswana im Dezember


Wann ist Botswana am günstigsten?

Botswana zählt eher zu den teureren Reisezielen im südlichen Afrika. Vor allem Safaris, Lodges und Nationalpark-Unterkünfte können schnell ins Geld gehen. Trotzdem gibt es Monate, in denen Botswana deutlich günstiger sein kann.

Am meisten Sparpotenzial hast du meist zwischen November und April. Das ist außerhalb der klassischen und beliebten Hauptsaison. In dieser Zeit reisen weniger Besucher ins Land, weshalb manche Unterkünfte günstigere Preise anbieten.

Besonders teure Hochsaison-Monate sind oft:

  • Juli
  • August
  • September
  • teilweise Oktober

Luxuslodges im Okavango Delta oder im Chobe National Park sind in der Hauptsaison oft deutlich teurer als in der Nebensaison. Preisunterschiede von mehreren hundert Euro pro Nacht sind je nach Unterkunft möglich. Auch mobile Safaris oder geführte Touren kosten in beliebten Monaten häufig mehr.

Wo du sparen kannst

  • Reise zwischen November und April
  • Früh buchen oder Last-Minute vergleichen
  • Campsites statt Lodges wählen
  • Selbstfahrer-Reise statt Fly-in-Safari
  • Unterkünfte außerhalb der Top-Hotspots buchen
  • Mehrere Nächte an einem Ort bleiben

Wir fanden Botswana zu Beginn der Regenzeit nicht nur ruhiger, sondern oft auch entspannter bei Preisen und Verfügbarkeit. Beliebte Campsites konnten wir entspannt 3 Monate vorher buchen und vor Ort war meist nur wenig los. Während der zweiten Reise innerhalb der Hauptsaison mussten wir deutlich früher buchen und haben einige Campsites schon gar nicht mehr bekommen.


Kosten Botswana – So viel hat unsere 21-tägige Rundreise gekostet



Wann sollte man Botswana meiden?

Botswana ist grundsätzlich ein Ganzjahresziel. Es gibt also keine Reisezeit, in der man Botswana komplett meiden muss. Je nach Route und Reisestil können manche Monate aber weniger geeignet sein.

Die Monate Dezember bis März würden wir dir nur empfehlen, wenn du wirklich Lust auf Abenteuer hast, bereits Erfahrung mit einem 4×4 mitbringst und auch in schwierigen Situationen ruhig bleibst. Wir wollen dir keine Angst machen, aber manche Strecken können dann ziemlich herausfordernd sein – vor allem bei tiefem Matsch, Wasserdurchfahrten oder langen Passagen im Tiefsand.

Wenn du große Hitze nicht magst, solltest du die Monate Oktober und November meiden. Tagsüber werden oft deutlich über 35 Grad erreicht. Lange Fahrten, Camping und Safari-Fahrten können dann wirklich anstrengend sein. Wenn du zudem eher eine maximale Tierdichte erleben willst, solltest du nicht mitten in der Regenzeit nach Botswana reisen.



Unsere Empfehlung je nach Reisetyp

Beste Zeit für Safari

Wenn Tierbeobachtungen dein Hauptziel sind, empfehlen wir die Monate Mai bis Oktober. In dieser Zeit sammeln sich viele Tiere an Wasserstellen und Flüssen. Besonders stark sind die Monate zwischen Juli und September (dann aber auch Hauptsaison).

Beste Zeit für Fotografen

Für Landschaften, Farben und besondere Lichtstimmungen sind November bis April spannend. Dann ist Botswana grüner, oft wolkenreicher und wirkt deutlich lebendiger. Auch Sonnenuntergänge und Gewitterstimmungen können wirklich spektakulär sein.

Beste Zeit für Selbstfahrer

Für klassische 4×4-Rundreisen sind Mai bis Oktober meist am angenehmsten. Viele Strecken sind trockener und leichter zu fahren. Gerade wenn es deine erste Selbstfahrer-Reise in Botswana ist, würden wir diese Monate definitiv bevorzugen.

Beste Zeit für Budget-Reisende

Wenn du Geld sparen möchtest, lohnt sich oft die Nebensaison von November bis April. Dann sind manche Unterkünfte günstiger und beliebte Campsites nicht ganz so schnell ausgebucht. Gleichzeitig brauchst du etwas mehr Flexibilität beim Wetter und bei Straßenverhältnissen.



Häufige Fragen

Wann ist Hauptsaison in Botswana?

Wann sollte man Unterkünfte buchen?

Lohnt sich Botswana in der Regenzeit überhaupt?

Wann ist Malariazeit in Botswana?

Wann fällt in Botswana der meiste Regen?


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