Namibia ist eines der beeindruckendsten Länder für eine Rundreise mit dem Auto. Wir waren fast vier Wochen lang als Selbstfahrer unterwegs, haben das Land im Juli, also mitten im Winter, von Nord nach Süd bereist und dabei Wüste, Nationalparks, Küste, Berge und absolute Weite erlebt.
Viele von euch wissen ja, dass wir am liebsten auf eigene Faust reisen, und auch hier in Namibia hat das wieder wunderbar geklappt. Unsere Namibia Rundreise war eine gute Mischung aus Camping-Abenteuer und komfortablen Lodges – genau so, wie wir Roadtrips eben auch lieben.
In unserem umfangreichen Namibia-Guide zeigen wir dir, wie du bei der Routenplanung vorgehen kannst, was du als Selbstfahrer wissen musst, welche Unterkünfte und Campingplätze wir empfehlen können und worauf du bei der Vorbereitung achten solltest. Außerdem findest du Tipps zur besten Reisezeit, zur Sicherheit und natürlich auch zu den Kosten.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeine Infos zum Land
- Namibia Rundreise: Selbst fahren oder Pauschalreise?
- Wie viel Zeit solltest du einplanen?
- Beste Reisezeit für Namibia
- Einreise & Visum für Namibia
- Gesundheit, Impfungen & Malaria
- Flüge nach Namibia buchen
- Internationaler Führerschein – brauchst du den?
- Namibia mit dem Mietwagen: Das musst du wissen
- 4×4 mit Dachzelt: Ja oder nein?
- Autofahren in Namibia: Unsere Erfahrungen & Tipps
- Navigation vor Ort: Apps & Offlinekarten
- Grenzübergänge in Namibia
- Unsere Route durch Namibia
- Sehenswürdigkeiten in Namibia
- Weitere Sehenswürdigkeiten in Namibia
- Camping in Namibia
- Lodges & Unterkünfte: Unsere Favoriten
- Essen unterwegs: Supermärkte & Restaurants
- SIM-Kart, Internet & Empfang
- Strom & Adapter
- Geld in Namibia: Währung, Abheben & Bezahlen
- Drohne fliegen in Namibia
- Wie sicher ist Namibia?
- Versicherungen für deine Namibia Rundreise
- Kosten einer Namibia Rundreise
- Fazit zur Namibia Rundreise
Allgemeine Infos zum Land
Namibia liegt im südlichen Afrika und ist etwa doppelt so groß wie Deutschland. Trotzdem leben hier nur rund 2,6 Millionen Menschen. Wenn du das Land bereist, wirst du schnell merken, wie viel Platz und Weite es hier gibt. Genau das macht eine Rundreise durch Namibia auch so besonders.
Die Hauptstadt Windhoek liegt ziemlich zentral und ist für viele der Startpunkt. Von hier kommst du gut in den Norden zum Etosha Nationalpark, nach Westen zur Küste rund um Swakopmund oder Richtung Süden bis zum Fish River Canyon. Die Entfernungen sind aber nicht zu unterschätzen. Für 300 Kilometer brauchst du locker fünf oder sechs Stunden, besonders wenn du über semi-gute Schotterstraßen fährst.
Was uns aber besonders gefallen hat: Namibia ist super auf Selbstfahrer eingestellt. Die Infrastruktur ist gut, viele Straßen sind auch ohne Allrad befahrbar und du findest unterwegs immer wieder tolle Campingplätze oder Lodges. Das Land gilt als eines der sichersten und unkompliziertesten Reiseziele in Afrika. Daher können für Namibia vor allem für Afrika-Neulinge wärmstens empfehlen.
QUICK FACTS NAMIBIA
- Hauptstadt: Windhoek / Windhuk
- Einwohnerzahl: ca. 2,6 Millionen
- Flugzeit: 10 bis 11 Stunden
- Nachbarländer: Angola, Botswana, Südafrika, Sambia
- Sprachen: Englisch (Amtssprache), Afrikaans, auch Deutsch
- Währung: Namibia-Dollar (NAD), auch Südafrikanischer Rand (ZAR)
- Zeitzone: CAT (UTC+2)
- Religionen: Christentum, traditionelle afrikanische Religionen

Namibia Rundreise: Selbst fahren oder Pauschalreise?
Für uns war von Anfang an klar, dass wir Namibia auf eigene Faust entdecken wollen. Wir lieben es, flexibel zu sein, spontane Stopps einzulegen und genau dort zu bleiben, wo es uns gefällt. Und Namibia ist dafür einfach wie gemacht. Das Land gilt als sehr sicheres Reiseziel, die Straßen sind gut ausgebaut und die Infrastruktur für Selbstfahrer ist sehr gut bis ausreichend.
Trotzdem bekommen wir immer wieder die Frage gestellt: Lohnt sich eine geführte Rundreise oder sollte man lieber selbst fahren? Wenn du gerne unabhängig reist, dir lange Strecken nichts ausmachen und ein bisschen Abenteuer magst, ist eine Selbstfahrer-Rundreise durch Namibia eine verdammt gute Wahl. Du brauchst keine Safari-Gruppe, um Tiere zu sehen und auch Camping oder Lodge-Übernachtungen lassen sich sehr einfach selbst organisieren.
Eine Pauschalreise kann sinnvoll sein, wenn du möglichst wenig planen willst oder dich mit Linksverkehr und langen Fahrten unwohl fühlst. Auch für Alleinreisende oder sehr kurze Aufenthalte kann eine geführte Tour da deutlich entspannter sein. Aber: Du bist dann eben auch nicht so flexibel unterwegs.
☞ Wenn du Roadtrips magst, wirst du Namibia garantiert mögen. Und ja, du kannst das ganz entspannt selbst organisieren. Einen Reiseveranstalter braucht man unserer Meinung nicht unbedingt. Außerdem sparst du viel Geld, wenn du eine solche Reise selbst planst.

Wie viel Zeit solltest du einplanen?
Namibia ist riesig und die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen. Viele Straßen sind meist unbefestigt, du fährst oft stundenlang durch die Landschaft und triffst dabei kaum auf Zivilisation. Wenn du zu viele Stopps einplanst, verbringst du schnell mehr Zeit im Auto als mit den tollen Highlights im Land.
Wir waren knapp vier Wochen unterwegs und würden es genauso wieder machen. So hatten wir genug Zeit, um nicht nur die top Sehenswürdigkeiten zu sehen, sondern auch mal spontan länger zu bleiben oder gemütliche Pausentage einzulegen.
Wenn du zum ersten Mal eine Namibia Rundreise machst, sind zwei Wochen ein guter Einstieg. Damit kannst du Etosha, die Namib-Wüste und die Atlantikküste erleben, ohne dich zu sehr hetzen zu müssen. Für eine größere Runde mit dem Süden oder auch dem Caprivi-Streifen im Nordosten empfehlen wir drei bis vier Wochen.
Wichtig ‼️ Versuch nicht, alles in kürzester Zeit zu sehen. Nimm dir lieber etwas mehr Zeit pro Stopp, bleib auch mal drei Nächte an einem Ort und genieße die Kulisse und Erlebnisse. Namibia ist unserer Meinung nach absolut kein Land zum Durchrasen!

Beste Reisezeit für Namibia
Wir waren im Juli in Namibia unterwegs, also mitten im namibischen Winter. Tagsüber war das Wetter perfekt: Sonne, blauer Himmel, kein Regen und keine Wolken. In der Küstenregion lagen die Temperaturen bei 18 bis 20 Grad, in der Wüste fast bei 30.
Nachts wurde es dagegen oft sehr kalt, was man beim Campen deutlich spürte. Mit drei Decken, dicken Pullis, Mütze und Socken waren wir gut gerüstet, aber frieren gehörte trotzdem manchmal dazu.
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit: gute Straßen, viele Tiere an den Wasserlöchern und fast immer Sonne. Für wärmere Nächte eignen sich besonders April, Mai, September und Oktober.
In der Regenzeit von November bis April kann es sehr heiß und schwül werden, dafür ist die Landschaft dann deutlich grüner. Für uns war die Trockenzeit als Selbstfahrer ideal, aber im Juli würden wir nicht noch einmal campen.
☞ ALLES ZUR BESTEN REISEZEIT IN NAMIBIA
| Trockenzeit | Hauptreisezeit | Regenzeit |
|---|---|---|
| Mai – Oktober | Juli – September | November – März |
| beste Zeit für Rundreisen | Viele Touristen unterwegs | Landschaft ist grüner |
| kaum Regen und Wolken | Unterkünfte früh buchen | Mehr Regen, teils schwül |
| Ideal für Safaris | Beliebte Campsites schnell voll | Heiß, v.a. im Norden |
| Tagsüber sonnig bis warm | Ideal für Safaris | Tiere schwerer zu finden |
| Nachts kühl bis sehr kalt | Sehr beliebt bei Selbstfahrern | Weniger Reisende |
| Straßen gut befahrbar | Gute Planung nötig | Manche Pisten unpassierbar |

Einreise & Visum für Namibia
Seit April 2025 brauchst du als EU-Bürger für die Einreise nach Namibia ein Visum. Du kannst es entweder vorab online als eVisa beantragen oder direkt bei der Ankunft am Flughafen als Visa on Arrival bekommen. Beides gilt für Aufenthalte bis zu 90 Tagen und kostet 1600 N$ pro Person (ca. 80 €).
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, beantrage es vorab online. Grundlegend geht es aber auch relativ entspannt vor Ort an verschiedenen Grenzposten. Für alle Details haben wir einen ausführlichen Beitrag zur Einreise nach Namibia veröffentlicht. Dort findest du Schritt-für-Schritt-Anleitungen und hilfreiche Tipps.
Gesundheit, Impfungen & Malaria
Namibia ist in Sachen Gesundheit eigentlich ziemlich entspannt. Wir hatten auf unserer Rundreise im Juli keine Probleme. Eine kleine Reiseapotheke haben wir dennoch immer mit im Gepäck.
Das Thema Malaria und Malariaprophylaxe kommt immer wieder auf. In den meisten Regionen, wo du als Selbstfahrer unterwegs bist (z.B Etosha, Namib-Wüste oder die Küste), ist das Risiko in der Trockenzeit sehr gering. Nur im äußersten Norden oder Nordosten (Caprivi-Streifen) kann es je nach Reisezeit ein Thema sein.
Wir waren dieses Mal nicht in diesen Regionen unterwegs und haben daher keine Prophylaxe genommen. Mückenspray und Moskito-Spiralen hatten wir aber immer griffbereit. Im Juli haben wir übrigens kaum Mücken gesehen.
☞ UNSERE DETAILLIERTE SAFARI-PACKLISTE FÜR AFRIKA

Flüge nach Namibia buchen
Unsere Reise startete in Johannesburg und führte uns mit dem Mietwagen erst durch Botswana, dann quer durch Namibia und schließlich zurück nach Johannesburg. Geflogen sind wir ab Frankfurt mit Emirates, mit einem längeren Stopp in Dubai.
Wenn du eine reine Namibia-Rundreise planst, empfehlen wir dir ganz klar den (direkten) Flug nach Windhoek. Das ist einfacher, schneller und du kannst deinen Mietwagen direkt am Flughafen übernehmen. Es gibt Direktflüge ab München und Frankfurt mit Lufthansa/Discover Airlines, meistens ab etwa 1000 € pro Person.
Günstiger wird es manchmal mit Verbindungen über Dubai, Doha, Addis Abeba oder Zürich. Airlink und Fly Namibia bieten regionale Flüge zwischen Südafrika und Namibia an. So könntest du also deine Reise ins südliche Afrika auch noch mit anderen Ländern kombinieren.
☞ GÜNSTIGE FLÜGE BUCHEN – UNSERE BESTEN TIPPS
TIPP 💡 Wir nutzen zur Flugsuche immer Skyscanner*, weil du dort schnell einen guten Überblick über Preise, Airlines und Verbindungen bekommst. Außerdem kannst du flexible Daten einstellen, verschiedene Abflughäfen vergleichen und dir so ganz einfach die günstigste oder bequemste Option heraussuchen.

Internationaler Führerschein – brauchst du den?
Für deine Namibia Rundreise brauchst du zusätzlich zu deinem deutschen Führerschein auch einen internationalen Führerschein. Du bekommst ihn ganz unkompliziert beim Bürgeramt oder Rathaus.
Viele Mietwagenfirmen verlangen ihn offiziell, auch wenn ihn vor Ort oft niemand sehen will. Wir selbst mussten ihn unterwegs noch nie vorzeigen. Trotzdem solltest du ihn immer dabeihaben. Bei einer Polizeikontrolle oder im Falle eines Unfalls kann das wirklich wichtig werden (Stichwort Versicherung).
Alle Infos zur Beantragung findest du in unserem separaten Beitrag:
☞ INTERNATIONALEN FÜHRERSCHEIN BEANTRAGEN
Namibia mit dem Mietwagen: Das musst du wissen
Namibia ist wie gemacht für eine Rundreise mit dem eigenen Auto. Du bist flexibel, kannst anhalten, wo immer du willst, und erreichst auch abgelegene Orte meist relativ unkompliziert. Wir würden immer wieder mit dem Mietwagen durchs Land fahren.
Die meisten starten ihren Roadtrip am Flughafen in Windhoek. Wichtig ist, dass du ein robustes Fahrzeug buchst. Die meisten Straßen sind oft Schotterpisten und teilweise ziemlich holprig. Ein höher gelegter Wagen mit guter Bodenfreiheit und Dämpfung ist hier auf jeden Fall wichtig.
Wir haben den Allradantrieb auf unserer Tour tatsächlich nur ein einziges Mal gebraucht, nämlich für die Fahrt zum 4×4-Parkplatz im Sossusvlei. Für die klassische Route (Etosha, Spitzkoppe, Swakopmund, Sesriem) ist ein Allrad also eigentlich nicht nötig.
Versicherungen solltest du dir genau anschauen. Eine gute Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist Pflicht. Auch Glas-, Reifen- und Unterbodenschutz sind sinnvoll. Die meisten Schäden passieren nämlich genau da. Wir hatten zwei kaputte Reifen und mussten uns um Ersatz kümmern. Die Premium-Versicherung hätte uns 800 € mehr gekostet, die beiden Reifen am Ende „nur“ 300 €.
Buche deinen Wagen auf jeden Fall frühzeitig, vor allem in der Hauptreisezeit. Wir vergleichen Mietwagen meist über billiger-mietwagen.de* und 4×4-Autos auf www.camperdays.de*.

4×4 mit Dachzelt: Ja oder nein?
Lieber ein normales Auto mit Lodges oder ein Fahrzeug mit Dachzelt und Campingausrüstung? Wir haben beides schon gemacht und können sagen: Es kommt ganz auf deine Route und deinen Reisestil an. Während unserer Reise durch Namibia haben wir dieses Mal sogar einen Mix aus beiden Varianten gemacht – also Lodges und Camping.
✅ Vorteile:
- Maximale Freiheit und Flexibilität
- Übernachtung fast überall möglich
- Schlafen direkt unter dem Sternenhimmel
- 4×4 sicherer auf abgelegenen Strecken und in der Regenzeit
- Weniger Abhängigkeit von Lodge-Buchungen in Hochsaison
- Meist günstiger als reine Lodge-Übernachtungen
❌ Nachteile:
- Tägliches Auf- und Abbauen des Zelts
- Ungemütlich bei starkem Wind, Regen oder Kälte
- Nächte im Winter können sehr kalt sein!
- Weniger Komfort als feste Unterkunft (Dusche, Bett, Stauraum)
- Bei kurzen Stopps oder schlechtem Wetter kann es lästig sein, alles umzuräumen
- Für Hauptstrecken und gut erreichbare Campingplätze oft nicht nötig

In Namibia waren die meisten Mietautos von Namibia2Go, AfriCar und Asco Car Hire. Am liebsten sind wir in den südlichen afrikanischen Ländern mit einem Toyota Hilux Double Cab unterwegs. Dieses Modell (und auch den Toyota Fortuner) bekommst du bei vielen Anbietern mit und ohne Dachzelt. Mit der Rückbank hat man mehr Platz für sein Gepäck.
Kosten Double Cab 4×4 mit Dachzelt:
Anmerkung: Die Autos sind fast immer komplett ausgestattet mit allem, was du für deine Camping-Reise brauchst: Gaskocher, Geschirr, Besteck, Kühlschrank, Kissen, Bettdecke, Bettwäsche, Handtücher, Tisch, Stühle etc. Du brauchst also kein Equipment von Zuhause mitbringen.
| Anbieter | Nebensaison pro Tag | Hauptsaison pro Tag |
|---|---|---|
| Namibia2Go Preisliste 2025 | Soft Cover: ab 128 € Hard Cover: ab 141 € | Soft Cover: ab 170 € Hard Cover: ab 188 € |
| AfriCar Preisliste 2026 | Soft Cover: ab 97 € Hard Cover: ab 129 € | Soft Cover: ab 145 € Hard Cover: ab 200 € |
| Asco Car Hire Preisliste 2025 | Soft Cover: ab 93 € Hard Cover: ab 105 € | Soft Cover: ab 150 € Hard Cover: ab 140 € |
Autofahren in Namibia: Unsere Erfahrungen & Tipps
Namibia war bisher das Land, in dem wir mit Abstand am meisten auf unbefestigten Straßen unterwegs waren. Asphalt siehst du vor allem in Städten oder auf ein paar Hauptverbindungen – der Rest ist aber meisten Schotterpiste. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das Autofahren dort eigentlich ziemlich entspannt.
Wenn du dich einmal an den Linksverkehr und den Staub gewöhnt hast, läuft’s eigentlich. Hier kommen unsere wichtigsten Tipps für dich als Selbstfahrer:
1. Linksverkehr & Straßen
In Namibia wird links gefahren. Am Anfang ist das manchmal etwas ungewohnt, vor allem beim Abbiegen und im Kreisverkehr. Aber du gewöhnst dich schnell dran.
- A- Straßen: Autobahn-ähnlich, meist nur rund um Windhoek. Gibt es kaum.
- B-Straßen: Die Hauptverbindungen im Land, asphaltiert und in gutem Zustand.
- C-Straßen: Breite Schotterstraßen, oft gut zu fahren. Manchmal sogar asphaltiert.
- D-Straßen: Können sehr gut ausgebaut sein oder auch nicht. Wir hatten auch ruppige Pisten, die keinen Spaß gemacht haben.
- F- und M-Straßen: Meist noch einfacher oder privater Zugang zu Farmen.
2. Schotterstraßen
Die meisten Straßen in Namibia sind sogenannte Gravel Roads. Sie sind oft gut befahrbar, aber je nach Zustand auch mal richtig ruppig. Wir sind die meiste Zeit mit 60 bis 80 km/h gefahren – auch wenn 100 erlaubt sind. Schnellfahren bringt gar nichts, erhöht hier eher das Risiko einer Panne.
Fahr besonders vorsichtig in Kurven oder wenn dir ein anderes Auto entgegenkommt. Aufgewirbelter Staub kann dir für ein paar Sekunden komplett die Sicht nehmen. Fahre dann lieber langsamer und warte ab, bis sich der Staub verzogen hat. Überhole außerdem nur dann, wenn du auch weit genug gucken kannst.

3. Geschwindigkeiten
In Namibia gelten folgende Tempolimits:
- 40 bis 60 km/h innerorts
- 80 km/h auf Schotterstraßen (Gravel Roads)
- bis 120 km/h auf asphaltierten Straßen
Aber: Nur weil 80 oder 100 erlaubt sind, heißt das nicht, dass du so schnell fahren solltest. Fahre lieber etwas langsamer, vor allem auf den unbefestigten Straßen. Ein längerer Bremsweg, Schlaglöcher, Spurrillen oder Sandverwehungen können schnell gefährlich werden.
4. Reifenpannen gehören dazu
Wir hatten anfangs noch Glück, mussten uns dann aber doch noch von 2 Reifen verabschieden. Check vor der Abfahrt, ob ein bis zwei Ersatzreifen im Auto liegen und das Werkzeug komplett ist. Lass dir von deiner Mietwagenfirma unbedingt zeigen, wie du einen Reifen wechselst und prüfe regelmäßig den Reifendruck.

5. Nachtfahrten vermeiden
Das ist kein Witz. Nach Sonnenuntergang zu fahren, ist in Namibia wirklich gefährlich. Es gibt keine Straßenbeleuchtung und andere Autos blenden oft stark. Viele Mietwagenfirmen verbieten Nachtfahrten sogar im Vertrag. Das war bei uns zum Beispiel der Fall.
Besonders gefährlich wird es durch Tiere, die plötzlich auf der Straße stehen. Und die siehst du im Dunkeln oft viel zu spät. Nachtfahrten sind deshalb echt kein Abenteuer, sondern ein Risiko. Lieber vorher ankommen und den Sonnenuntergang entspannt vom Campingstuhl aus genießen.

6. Tanken lieber zu früh als zu spät
Tankstellen können auch mal weit auseinanderliegen. Wenn du unter halbvoll bist, solltest du wieder auftanken. Wir hatten immer auch ein paar Liter Trinkwasser im Auto – sicher ist sicher! An den Tankstellen tanken die Tankwarte für dich und freuen sich über ein kleines Trinkgeld (ca. 10-20 N$).
7. Polizei & Kontrollen
Wir wurden in Namibia zweimal an Polizei-Checkpoints angehalten – einmal nahe Windhoek und einmal bei Swakopmund. Beide Male wurden wir jedoch super freundlich durchgewunken.
Im Falle einer Kontrolle solltest du aber alle wichtigen Papiere griffbereit haben: deinen Führerschein, den internationalen Führerschein, die Fahrzeugpapiere und den Zahlungsbeleg für die Cross-Border-Gebühr, falls du über eine Grenze eingereist bist.
Wir haben für unsere Selbstfahrerreise wieder die Offline-Karten von Google Maps genutzt. Dazu musst du dir vorher die bestimmten Kartenausschnitte downloaden und kannst sie danach auch ohne Verbindung zum Internet nutzen. Das hat in Namibia in 95 % der Fällen auch sehr gut funktioniert. Eine weitere sehr gute App ist Waze (vor allem für Südafrika), welche aber eine Internetverbindung braucht.
- Maps.me – Kostenlos, sehr detailliert, zeigt auch kleine Schotterpisten
- Google Maps Offline – Einfach zu bedienen, gut für Hauptstrecken, nicht immer alle Tracks drin
- Tracks4Africa – Kostenpflichtig, speziell für Selbstfahrer in Afrika mit vielen Zusatzinfos zu Campsites, Tankstellen und Straßenbedingungen

Grenzübergänge in Namibia
Wenn du wie wir von Südafrika oder Botswana aus nach Namibia einreist, solltest du dich vorher gut informieren. Mit dem Auto kannst du über mehrere offizielle Grenzposten nach Namibia einreisen. Die wichtigsten für Selbstfahrer sind:
- Angola: Oshikango
- Sambia: Katima Mulilo
- Botswana: Dobe, Mohembo, Ngoma Border, Trans-Kalahari
- Südafrika: Noordoewer, Ariamsvlei, Oranjemund, Sendelingsdrif
Für die Einreise nach Namibia brauchst du dein Visum (entweder eVisa oder Visa on Arrival), einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und alle wichtigen Fahrzeugpapiere. Wenn du mit einem Mietwagen unterwegs bist, brauchst du außerdem eine Grenzübertrittsgenehmigung von deiner Mietwagenfirma.
An der Grenze zahlst du außerdem die sogenannte Cross Border Charge. Die Gebühr kann bar und meist auch mit Karte bezahlt werden (je nach Grenzposten). Achte unbedingt auf die Öffnungszeiten der einzelnen Grenzposten.
| TYP | BESCHREIBUNG | GEBÜHR |
|---|---|---|
| 1 | Motorräder, Motor-Dreiräder, Motor-Quad-Fahrzeuge, Wohnwagen und leichte Anhänger, die von Fahrzeugen des Typs 2 gezogen werden | 283 N$ |
| 2 | PKWs, Single- und Double-Cab-Pickups (Bakkies), 2×4- und 4×4-Pickups (Bakkies), Minibusse mit weniger als 25 Sitzplätzen | 445 N$ |
| 3 | Leichte Nutzfahrzeuge/Lieferfahrzeuge (zulässiges Gesamtgewicht < 3.500 kg) | 930 N$ |
Unsere Route durch Namibia
Wir sind in Johannesburg gestartet und einmal quer durch Botswana bis ins Okavango Delta gefahren. Von dort ging es weiter nach Buitepos über die Grenze nach Namibia, wo wir unsere Route bis nach Windhoek fortgesetzt haben. Von Windhoek aus sind wir gegen den Uhrzeigersinn quer durch Namibia gefahren und haben so viele unterschiedliche Regionen des Landes erkundet.
Am Ende sind wir über Rietfontein zurück nach Südafrika eingereist und noch in den Kgalagadi Transfrontier Park gefahren, bevor es wieder zurück nach Johannesburg ging. Insgesamt waren wir rund 42 Tage unterwegs und haben am Ende noch 3 Tage in Johannesburg verbracht, um die gesamte Reise noch einmal sacken zu lassen.
Namibia Rundreise Routen: Unsere 3 Vorschläge
10 Tage Namibia Rundreise (insg. 10 Nächte)
Eine 10-tägige Rundreise empfehlen wir nur in Kombination mit Botswana, denn für Namibia allein ist das viel zu wenig Zeit und wird dem Land nicht gerecht. Wenn du trotzdem nur rund zehn Tage hast, solltest du dich auf ein paar Highlights konzentrieren.
Unsere Route führt dich von Windhoek zur AfriCat Foundation, weiter zum Waterberg und in den Etosha Nationalpark. Danach geht es zur Spitzkoppe, nach Swakopmund und zum Abschluss in die Namib-Wüste mit Sossusvlei, Deadvlei und Big Daddy, bevor es zurück nach Windhoek geht. Diese Route geht natürlich auch andersherum.
- Ankunft in Windhoek
- AfriCat Foundation / Okonjima (2 Nächte)
- oder Waterberg Plateau Nationalpark (2 Nächte)
- Etosha Nationalpark (2 Nächte)
- Fahrt zur Spitzkoppe (1 Nacht)
- Swakopmund + Aktivitäten (2 Nächte)
- Sossusvlei, Deadvlei und Big Daddy Dune 45 (2 Nächte)
- Rückfahrt nach Windhoek + Abreise (1 Nacht)
14 Tage Namibia Rundreise (insg. 14 Nächte)
Diese 14-tägige Namibia Rundreise ist perfekt, wenn du das Land intensiver erleben möchtest, ohne jeden Tag nur im Auto zu sitzen. Von Windhoek geht es über die AfriCat Foundation oder den Waterberg in den Etosha Nationalpark.
Anschließend geht es weiter durchs Damaraland und zur Spitzkoppe, an die Küste nach Swakopmund und schließlich in die Namib-Wüste nach Sesriem, bevor du zurück nach Windhoek fährst. Diese Route geht natürlich auch andersherum.
- Ankunft in Windhoek (1 Nacht)
- AfriCat Foundation / Okonjima (2 Nächte)
- oder Waterberg Plateau Nationalpark (2 Nächte)
- Etosha Nationalpark (3 Nächte)
- Fahrt nach Twyfelfontein im Damaraland ( 2 Nächte)
- Fahrt zur Spitzkoppe (1–2 Nächte)
- Weiter nach Swakopmund (2–3 Nächte)
- Fahrt nach Sesriem (2 Nächte)
- Rückfahrt nach Windhoek + Abreise
☞ Namibia Rundreise 2 Wochen – Detaillierte Route, Tipps & Highlights
21 Tage Namibia Rundreise (insg. 21 Nächte)
Diese 21-tägige Namibia Rundreise startet in Windhoek und führt dich zuerst in den Süden des Landes. Über die Kalahari geht es zum Fish River Canyon und weiter nach Lüderitz mit der Geisterstadt Kolmanskop. Auf der landschaftlich eindrucksvollen D707 erreichst du Sesriem mit dem Sossusvlei und der Düne Big Daddy.
Von dort fährst du weiter nach Swakopmund, zur Spitzkoppe, über die Skeleton Coast ins Damaraland und schließlich in den Etosha Nationalpark. Zum Abschluss besuchst du den Waterberg oder die AfriCat Foundation, bevor die Route wieder in Windhoek endet.
- Ankunft in Windhoek (1 Nacht)
- Fahrt in die Kalahari (2 Nächte)
- Fish River Canyon (2 Nächte)
- Kolmanskoppe und Lüderitz (2 Nächte)
- Fahrt über die D707 mit Übernachtung (1 Nacht)
- Sesriem, Soussusvlei & Big Daddy Dune (2 Nächte)
- Spreetshoogte Pass (1 Nacht)
- Swakopmund + Aktivitäten (3 Nächte)
- Spitzkoppe + Hohenstein Lodge (2 Nächte)
- Etosha Nationalpark (3 Nächte)
- AfriCat Foundation / Okonjima (2 Nächte)
- oder Waterberg Plateau Nationalpark (2 Nächte)
- Zurück nach Windhoek + Abreise
Sehenswürdigkeiten in Namibia
Nach all der Planung und Vorbereitung kommen wir aber nun zu den wirklich interessanten Dingen. Hier findest du unsere Top 10 Highlights in Namibia. Von beeindruckenden Landschaften über wilde Tiere bis zu ganz besonderen Orten, die wir auf unserer Reise erlebt haben.
1. Waterberg Wilderness
Der Waterberg ist ein mächtiger Tafelberg im Norden Namibias, rund 50 Kilometer lang und bis zu 16 Kilometer breit. Direkt am Rand liegt die Waterberg Wilderness, ein privates Naturschutzgebiet, in dem du auf geführten Touren Nashörner beobachten und die beeindruckende Landschaft des Plateaus erleben kannst.
Die Nashörner im Waterberg Plateau Park stehen unter ständigem 24/7-Schutz durch bewaffnete Ranger, um sie vor Wilderei zu bewahren. Daher ist es auch fast schon garantiert, dass du diese wunderschönen Tiere zu Gesicht bekommen wirst.
Wichtige Info: Die Aktivitäten kannst du nur machen, wenn du auch vor Ort übernachtest, denn Tagesgäste sind nicht erlaubt. Man bekommt außerdem 25 % Rabatt auf die Aktivitäten, wenn man mind. 2 Nächte bleibt.
- Anfahrt: ca. 3h von Windhoek entfernt (ca. 290 km)
- Camping: 400 N$ p.P./Nacht (Plateau Campsite, Andersson Camp)
- Aktivitäten: Wanderungen, Rhino Drive, Rhino Tracking, Sundowner
- Mehr Infos: siehe Broschüre & Webseite

2. Etosha Nationalpark
Wer du nach Namibia reist, solltest du unbedingt einen Stopp im Etosha Nationalpark einplanen. Er zählt zu den bekanntesten Parks Afrikas und ist Heimat zahlreicher Tiere wie Löwen, Hyänen, Giraffen, Nashörner, Zebras, Antilopen, Geparden und Leoparden.
Herzstück des Etosha Nationalparks ist die riesige, weiße Etosha-Pfanne, die nur nach starken Regenfällen Wasser führt und dann unzählige Tiere anlockt. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn sich das Wild an den Wasserlöchern sammelt.
- Anfahrt: ca. 5h ab Windhoek (etwa 435 km bis Anderson Gate)
- Eintritt: 150 N$ p. P./Tag, 50 N$ Fahrzeug
- Camping: Okaukuejo, Halali, Namutoni, Olifantsrus
- Aktivitäten: Selbstfahrer-Safari und geführte Game Drives
- Mehr Infos: Namibia Wildlife Resorts
☞ Unser ausführlicher Guide über den Etosha Nationalpark in Namibia

3. Spitzkoppe
Für uns ist die Spitzkoppe einer der schönsten Spots in Namibia. Die markanten Granitfelsen ragen wie ein kleines „Matterhorn“ aus der weiten Wüstenlandschaft und leuchten besonders zum Sonnenauf- und -untergang in warmen Rottönen.
Hier kannst du wandern, klettern, alte Felsmalereien besichtigen oder einfach die spektakuläre Aussicht genießen. Die Region ist außerdem perfekt, um die gigantische Milchstraße zu fotografieren.
☞ Spitzkoppe Namibia – Tipps, Camping & Lodges für deine Reise
- Anreise: ca. 3,5h ab Windhoek, ca. 1,5h ab Swakopmund
- Eintritt: Tagesbesucher 160 N$, Camping 270 N$ p.P./Nacht
- Camping: ca. 50 Stellplätze vor Ort (Community Campsite)
- Aktivitäten: Wandern, Klettern, Felsmalereien, Sternenfotografie

4. Swakopmund
Von der Spitzkoppe sind es nur etwa anderthalb Stunden bis nach Swakopmund. Dort triffst du auf lange Sandstrände, den wilden Atlantik, frische Meeresluft und viele Spuren der deutschen Kolonialzeit wie Straßennamen, Restaurants und alte Gebäude.
Vor Ort kannst du durch die kleine Innenstadt bummeln, in Cafés einkehren oder frischen Fisch direkt am Meer genießen. Außerdem ist Swakopmund auch ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wüste oder Kajaktouren zu den Robben. Wir waren 3 Nächte vor Ort, empfehlen mindestens 2 Nächte.
- Anreise: ca. 4,5h ab Windhoek oder Sesriem
- Touren: Little 5 Tour*, Sandwich Harbour Tour*, Kajaktour zu den Robben*
- Unterkünfte: Camping, Hotels, Ferienwohnungen, Apartments
☞ Unsere besten Tipps für Swakopmund und Umgebung

5. Walvis Bay
Walvis Bay ist bekannt für seine Lagune, in der du oft Flamingos, Pelikane und Robben beobachten kannst. Besonders lohnenswert ist eine Bootstour oder Kajaktour zum Pelican Point, wo dich tausende neugierige Robben erwarten.
Auch die Kombi-Tour mit einem Abstecher zum Sandwich Harbour* im Anschluss können wir sehr empfehlen. Als Ausgangspunkt würden wir Walvis Bay jedoch nicht wählen, da Swakopmund mehr zu bieten hat und das Flair einfach schöner ist.
- Anreise: ca. 35 Minuten von Swakopmund entfernt
- Highlights: Pelican Point mit Robben, Sandwich Harbour Dünen, Lagune
- Camping: Lagoon Chalets & Camping (350 N$ p.P.)
- Touren: Sandwich Harbour Tour*, Kajaktour zu den Robben*

6. Sesriem: Sossusvlei & Deadvlei
Sesriem ist das Tor zur Namib-Wüste und der perfekte Ausgangspunkt, um das berühmte Sossusvlei und Deadvlei zu besuchen. Die Dünen hier gehören zu den höchsten der Welt, darunter die berühmte Dune 45, die du zum Sonnenaufgang besteigen kannst, und Big Daddy, von der du eine atemberaubende Aussicht auf das Deadvlei hast.
Deadvlei selbst ist mit seinen abgestorbenen Kameldornbäumen vor dem strahlend weißen Lehmboden und den orange leuchtenden Dünen einer der fotogensten Orte Namibias. In der Umgebung lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Sesriem Canyon oder auf die Elim Düne, die nur wenige Minuten vom Parkeingang entfernt liegt.
- Anreise: 4,5 Stunden ab Swakopmund oder Windhoek
- Eintritt: 150 N$ p. P./Tag, 50 N$ Fahrzeug
- Highlights: Elim Düne, Düne 40 & 45, Sesriem Canyon, Big Daddy, Deadvlei uvm.
- Aktivitäten: Wanderungen, Wüstenfotografie, Sternenhimmel
☞ Sossusvlei Namibia – Unsere Tipps, Sehenswürdigkeiten & Infos

7. Lüderitz & Kolmanskoppe
Wenn du genügend Zeit hast, könnte auch ein Abstecher nach Lüderitz interessant sein. Lüderitz liegt an der rauen Atlantikküste und ist bekannt für seine bunten Kolonialhäuser, den kleinen Hafen und das oft kühle, windige Klima. Die Stadt wirkt fast ein wenig aus der Zeit gefallen und ist ein spannender Mix aus Meer, Wüste und Geschichte.
Nur ein paar Kilometer weiter liegt Kolmanskoppe, eine ehemalige Diamantenstadt, die heute verlassen ist und langsam vom Wüstensand verschluckt wird. Bei einer geführten Tour erfährst du spannende Geschichten aus der Zeit des Diamantenbooms und kannst anschließend durch die verlassenen, sandgefüllten Häuser laufen.
- Anreise: ca. 1h von Aus, 6h von Sesriem
- Eintritt: Kolmanskoppe 150 N$ pro Person (inkl. geführter Tour)
- Unterkünfte: Camping, Hotels, Ferienwohnungen, Apartments
- Aktivitäten: Diaz Point, Kolmanskoppe, Ausflüge nach Halifax Island (Pinguine), Küsten- und Wüstenfotografie, spannende Tagestouren ins Sperrgebiet
☞ Unsere besten Tipps für Lüderitz und Umgebung

8. Fish River Canyon
Der Fish River Canyon ist nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt und eines der beeindruckendsten Naturwunder Namibias. Er ist rund 160 Kilometer lang, bis zu 27 Kilometer breit und an manchen Stellen fast 550 Meter tief. Die Aussichtspunkte bieten dir spektakuläre Blicke in die Schlucht und auf den sich windenden Fish River.
In den Canyon selbst darfst du nur mit Permit und im Rahmen einer mehrtägigen Tour wandern. Ansonsten gibt es oberhalb der Kante kurze, gut markierte Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Überhaupt nicht zu empfehlen ist das Autofahren entlang der Kante. Die Wege sind dermaßen holprig und steinig, dass man sich im schlimmsten Fall die Reifen zerstört.
‼️ Wichtiger Hinweis: Parke dein Auto lieber direkt vor dem Fish River Canyon Viewpoint und laufe zu Fuß zum Hiker’s Viewpoint und zurück. So hast du eine kleine Wanderung mit tollen Aussichten kombiniert. Die anderen Viewpoints würden wir nur per Wanderung ansteuern (Sunset Viewpoint, Swaelbron Lookout etc.).
- Anreise: 4,5h ab Lüderitz, 3,5h ab Aus
- Eintritt: 150 N$ p. P./Tag, 50 N$ Fahrzeug
- Camping: Hobas Campsite, Canyon Roadhouse Campsite
- Aktivitäten: Felsmalerei, Wanderungen, Aussichtspunkte

9. Caprivi-Streifen
Der Caprivi-Streifen im äußersten Nordosten Namibias ist grün, wasserreich und voller Leben. Mehrere große Flüsse wie der Okavango, Kwando und Sambesi durchziehen die Region und sorgen für eine üppig grüne Landschaft, die so gar nichts mit dem trockenen Namibia zu tun hat.
Hier befinden sich gleich mehrere Nationalparks (Bwabwata, Mudumu und Nkasa Rupara), in denen du Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Giraffen und unzählige Vogelarten beobachten kannst. Bootsfahrten und Game Drives gehören hier definitiv zu den top Highlights.
- Anreise: Über die B8 von Rundu oder Katima Mulilo, komplett asphaltiert
- Hinweis: empfehlen wir nur in Verbindung mit Botswana (sehr lange Anreise)
- Camping: verschiedenen Campsites und Lodges
- Aktivitäten: Vogelbeobachtung, Game Drives, Bootsfahrten
☞ Caprivi Namibia – Alle Infos, Nationalparks & Reisetipps



10. Kalahari & Kalahari-Wüste
Wir verbinden mit der Kalahari vor allem die leuchtend roten Sanddünen und die wunderschönen Kalahari-Löwen. Dazwischen breitet sich eine endlose Weite aus, in der du auch Springböcke, Oryx, Giraffen und viele andere Tiere erleben kannst. Besonders zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang leuchtet in der Kalahari alles in warmen Farben.
Wir haben unterwegs viele Reisende getroffen, die ihre Namibia-Rundreise in der Kalahari begonnen haben. Ein guter Ausgangspunkt ist die Stadt Mariental. Von dort aus kommst du schnell zu bekannten Lodges, wie z.B. Kalahari Anib Lodge*, Bagatelle Kalahari Game Ranch* oder Lapa Lange Game Lodge*.
- Anreise: ca. 3h ab Windhoek bis nach Mariental
- Camping: Lodges und Camps in privaten Wildschutzgebieten
- Aktivitäten: Game Drives, Bush Walks, Sundowner-Fahrten, Sternenfotografie
- Highlights: rote Sanddünen, Quiver Tree Forest nahe Keetmanshoop



Weitere Sehenswürdigkeiten in Namibia
Eigentlich hatten wir einen Stopp im Damaraland und in Cape Cross geplant und gebucht. Diese beiden Ziele haben wir spontan aber über Bord geworfen und stattdessen Marcos Geburtstag in einer wunderschönen Lodge (Hohenstein Lodge*) gefeiert. Dennoch wollen wir dir ein paar weitere Namibia Sehenswürdigkeiten nicht vorenthalten:
Damaraland: Das Damaraland gehört zu den landschaftlich spannendsten Regionen Namibias. Hier findest du karge Bergketten, weite Ebenen und uralte Felsgravuren, zum Beispiel in Twyfelfontein. Mit Glück siehst du sogar die seltenen Wüstenelefanten, die sich perfekt an die trockenen Bedingungen angepasst haben.
Khaudum-Nationalpark: Der Khaudum im Nordosten gilt als einer der wildesten Parks des Landes. Keine geteerten Straßen, kaum Besucher, dafür jede Menge Abenteuer. Hier leben große Elefantenherden, Löwen, Hyänen und viele andere Wildtiere. Für Selbstfahrer nur mit gutem 4×4, Erfahrung und kompletter Campingausrüstung zu empfehlen.
Skeleton Coast National Park: Die Skelettküste ist rau, einsam und spektakulär. Nebelschwaden, rostige Schiffswracks und riesige Robbenkolonien prägen die Küste. Teile des Parks sind nur mit Permit oder im Rahmen einer geführten Tour zugänglich.
Cape Cross: Hier erwartet dich eine der größten Robbenkolonien der Welt. Tausende Tiere tummeln sich hier am Strand. Wir hatten ursprünglich einen Stellplatz bei der Cape Cross Lodge gebucht.
Sperrgebiet: Dieses riesige Gebiet im Süden war jahrzehntelang für die Diamantenförderung gesperrt. Heute kannst du Teile davon im Rahmen geführter Tagestouren besuchen, zum Beispiel ab Lüderitz. Die Natur soll hier unberührt und wild sein.
Ai /Ais-Richtersveld Transfrontier Park: Ein grenzüberschreitender Park zwischen Namibia und Südafrika, bekannt für seine beeindruckenden Berglandschaften, Schluchten und heißen Quellen bei Ai-Ais.
Epupafälle: Ganz im Norden, an der Grenze zu Angola, stürzt der Kunene-Fluss über mehrere Kaskaden in die Tiefe. Die Fälle sind besonders in der Regenzeit eindrucksvoll und liegen in einer Region, die noch stark von den Traditionen der Himba geprägt ist.
Camping in Namibia
Ob mit Dachzelt oder eigenem Zelt, du findest im ganzen Land wirklich tolle Campingplätze. Viele liegen mitten in der Natur oder direkt bei einer Lodge. Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich. Manche Plätze haben nur eine Feuerstelle und ein einfaches Klo (z. B. Spitzkoppe), andere bieten dir deinen eigenen Stellplatz mit Dusche, Strom, Spülbecken, Grillstelle und sogar kleiner Küche (z. B. Little Sousse).
Gerade in der Hauptsaison solltest du einige beliebte Campingplätze unbedingt vorab buchen. Spontan geht manchmal zwar auch was, aber verlassen solltest du dich nicht darauf. Wir haben oft direkt bei den Lodges gebucht, manchmal über Booking.com oder einfach per Mail.
☞ Unsere Campingplätze und Unterkünfte in Namibia
Sehr beliebte Campingplätze
- Okaukuejo Camp (Etosha Nationalpark)
- Halali Camp (Etosha Nationalpark)
- Sesriem Campsite (Namib-Naukluft-Park, Nähe Sossusvlei)
- Spitzkoppe Campsites (Community Campsites)
- Okonjima Campsite (Okonjima Nature Reserve AfriCat)
- Wilderness ONE Namibia Campsite (Waterberg)
- Hobas Campsite (Fish River Canyon)
Für einen Stellplatz zahlst du oft nur 25 bis 35 € pro Nacht und bekommst dafür richtig viel Platz und oft sogar deine eigene kleine Ecke mit Blick in die Landschaft. In den Nationalparks wird es etwas teurer. Dort kosten die Stellplätze meist um die 50 € pro Nacht (Fish River Canyon, Etosha…).
Wichtiger Hinweis: Campsites in den namibischen Nationalparks (Etosha, Namib-Naukluft, Fish River Canyon..) kannst du ausschließlich über die staatliche Namibia Wildlife Resorts buchen unter www.nwr.com.na.

Lodges & Unterkünfte: Unsere Favoriten
Namibia hat nicht nur tolle Campsites, sondern auch richtig schöne Lodges und Gästehäuser. Die Auswahl reicht von einfachen Unterkünften bis hin zu luxuriösen Safari-Lodges mit Pool, Ausblick und Vollverpflegung. Wir haben unterwegs beides genutzt und mögen den Mix aus Abenteuer und Komfort.
Was wir besonders cool fanden: Viele Lodges in Namibia liegen mitten in der Natur, mit Blick auf die Berge, in der Nähe eines Wasserlochs oder einfach nur richtig weit weg von allem. Die Atmosphäre ist oft total gemütlich, das Essen super lecker und der Sternenhimmel abends von einer anderen Welt.
Wichtig ‼️ Gerade in der Hauptreisezeit sind viele Lodges Monate im Voraus ausgebucht. Früh buchen lohnt sich hier auf jeden Fall. Unsere Favoriten stellen wir dir nochmal in einem separaten Beitrag genauer vor.
Beliebte Lodges in Nambia:

Essen unterwegs: Supermärkte & Restaurants
In fast jeder größeren Stadt findest du Supermärkte mit allem, was du brauchst. Besonders gut sortiert sind Spar Supermarkt, Checkers und Pick n Pay. Dort bekommst du frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Brot, Getränke, Feuerholz und alles für deinen Campingtrip.
In kleineren Orten sieht es oft anders aus. Da gibt es manchmal nur kleine Shops mit sehr begrenztem Angebot. Wenn du in abgelegene Gegenden fährst, solltest du dich vorher gut eindecken. Wir hatten immer Wasser, Kaffee, Milch, Müsli, Snacks und eben haltbare Lebensmittel im Auto.
Und auch wenn du auf Campingplätzen schläfst, kannst du in vielen Lodges Essen dazu buchen. Oft bekommst du dort Frühstück oder ein Menü/Buffet am Abend (ca. 400 N$ pro Person). Das haben wir hin und wieder in Anspruch genommen.
In größeren Orten wie Windhoek, Swakopmund oder Lüderitz findest du außerdem Cafés und Restaurants. Die Küche ist oft fleischlastig, zum Beispiel mit Oryx, Kudu oder Springbock. Vegetarisch geht auch, aber die Auswahl ist eben kleiner.

SIM-Kart, Internet & Empfang
Oft bist du in Namibia mitten im Nirgendwo, und das merkt man auch am Empfang. In Städten und entlang der Hauptverbindungen hast du meist gutes Netz, teilweise sogar LTE. In abgelegenen Regionen oder in Nationalparks kann es dagegen passieren, dass du tagelang kein brauchbares Signal hast. Darauf solltest du dich einstellen.
Wir hätten gerne wieder eine eSIM genutzt, aber das ist in Namibia nicht so einfach. Es gibt kaum Anbieter, die eSIMs unterstützen, und wenn doch, sind die Angebote ziemlich überteuert und unzuverlässig.
Hole dir am besten direkt am Flughafen in Windhoek eine lokale SIM-Karte von MTC (kurz vor dem Ausgang). Wir haben dort für 290 Namibia-Dollar etwa 25 GB für 30 Tage bekommen. Das hat super funktioniert und war viel günstiger als alle internationalen Alternativen.
Wenn du zu zweit reist, reicht oft eine SIM-Karte fürs Navi und WhatsApp. In Lodges oder Cafés gibt es manchmal WLAN, aber verlass dich lieber nicht darauf (meist schlechte Qualität). Mit der lokalen Karte bist du deutlich flexibler unterwegs.
Strom & Adapter
In Namibia gibt es einen anderen Steckdosentyp als in Deutschland. Du brauchst einen Adapter für den südafrikanischen Stecker, also Typ M. Den bekommst du oft schon am Flughafen, in Supermärkten oder direkt bei der Autovermietung.
Wir hatten aber auch einige Unterkünfte, in denen deutsche Stecker direkt gepasst haben. Verlassen solltest du dich darauf trotzdem nicht. Am besten nimmst du einen Adapter mit, zur Sicherheit sogar zwei. So kannst du auch mehrere Geräte gleichzeitig laden. Adapter für Namibia hier bestellen*.
Viele Lodges und Campingplätze haben Steckdosen, aber gerade beim Campen gibt es nicht immer Strom am Stellplatz. Manchmal musst du Geräte an der Rezeption oder im Restaurantbereich laden. Wir hatten zwei ANKER Powerbanks* dabei und haben außerdem während der Fahrt immer über den USB-Charger im Zigarettenanzünder* geladen.
Geld in Namibia: Währung, Abheben & Bezahlen
In Namibia zahlst du mit dem Namibia-Dollar (NAD). Der ist eins zu eins an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Du kannst in vielen Geschäften, Restaurants oder an Tankstellen auch mit Rand bezahlen, bekommst aber manchmal dein Wechselgeld in Namibia-Dollar zurück.
Wir konnten vor Ort fast alles mit Karte zahlen. Kreditkarten werden in Supermärkten, Restaurants, Unterkünften und an Tankstellen überraschen oft akzeptiert. In sehr abgelegenen Lodges oder bei kleinen Shops geht manchmal nur Barzahlung. Deshalb solltest du immer etwas Bargeld dabei haben.
Geld abheben kannst du problemlos in Städten wie Windhoek, Swakopmund oder Lüderitz. Wir haben unsere Reisekreditkarte genutzt und an Bankautomaten von FNB oder Standard Bank abgehoben. Am besten hebst du gleich einen etwas größeren Betrag ab, denn in abgelegenen Gegenden findest du oft lange keinen Automaten mehr.
Trinkgeld solltest du möglichst bar geben. Im Restaurant sind zehn Prozent üblich. Auch Tankwarte, Tourguides und Hotelpersonal freuen sich immer über ein kleines Extra. Wir haben den Mitarbeitern der Tankstellen meist 10 bis 20 N$ gegeben, Tourguides gerne mal 200 bis 400 N$ (je nach Tour).
Drohne fliegen in Namibia
Drohnenfliegen ist in Namibia offiziell nur mit Genehmigung der Luftfahrtbehörde (NCAA) erlaubt. Die Regeln sind streng, die Beantragung etwas aufwendig und die Nutzung in Nationalparks wie Etosha oder Sossusvlei grundsätzlich verboten.
Für ein paar Shots in abgelegenen Gegenden ist es zwar ohne Genehmigung machbar, aber du fliegst rechtlich gesehen unter dem Radar. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, lass deine Drohne lieber zu Hause.
Wenn du deine Drohne unbedingt mitnehmen willst, dann schau dir dazu mal dieses tolle Erklärvideo zur Drohnengenehmigung von AdventureFocus an oder lies dir den Beitrag von Journey Glimpse durch. Damit schaffst du es durch den lästigen Bürokratie-Kram.

Wie sicher ist Namibia?
Namibia ist eines der sichersten Länder für eine individuelle Rundreise in Afrika. Wir haben uns in Namibia fast überall sicher gefühlt. Egal ob in Städten, auf Campsites oder mitten im Nirgendwo, die Menschen waren freundlich und hilfsbereit.
In Städten wie Windhoek oder Swakopmund kommt es schon mal vor, dass dich Kinder oder ältere Männer um Geld bitten. Meistens freundlich, nie aufdringlich. Wir hatten nie das Gefühl, bedrängt zu werden. Trotzdem gilt wie immer: keine Wertsachen offen im Auto liegen lassen, Fenster hochkurbeln und nachts nicht alleine durch die Straßen laufen.
Auf dem Land ist es nochmal viel entspannter. Dort ist alles ruhig, es gibt kaum Verkehr und du begegnest manchmal ewig niemandem. Auf Campsites oder in Lodges haben wir uns auch immer sehr sicher und wohlgefühlt.
Wenn du in Namibia campst, kann es vorkommen, dass nachts Hyänen oder Schakale in der Nähe sind. Das klingt zwar unheimlich, ist aber in der Regel ungefährlich, solange du keine Essensreste offen liegen lässt.
UNSER SAFETY TIPP
Wir haben immer unseren PackSafe* dabei und packen dort unsere Wertsachen rein, wenn wir die Lodge, das Hotel oder das Auto für längere Zeit verlassen und nicht alles mitnehmen wollen. Wir sind super happy damit.

Versicherungen für deine Namibia Rundreise
Für deine Namibia-Rundreise solltest du – wie bei jeder Fernreise – eine gute Auslandskrankenversicherung haben, die auch den medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt. Praktisch ist außerdem eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung, falls du vor oder während der Reise krank wirst oder aus wichtigen Gründen abbrechen musst.
Bist du mit dem Mietwagen unterwegs, lohnt es sich eventuell eine Zusatzversicherung für den Selbstbehalt abzuschließen. Wenn du außerdem wertvolles Gepäck dabei hast, solltest du über eine Gepäckversicherung nachdenken. Wir lassen meist auf Fernreisen unsere sehr teuere Kameraausrüstung versichern.
☞ DIE BESTEN VERSICHERUNGEN FÜR REISEN INS AUSLAND*
Kosten einer Namibia Rundreise
Namibia ist kein Billigreiseziel, aber auch nicht unbezahlbar. Wenn du auf eigene Faust reist, ein bisschen campst, zwischendurch in Lodges übernachtest und vieles selbst organisierst, kannst du auch mit kleinerem Budget eine tolle Zeit haben.
Wir waren knapp vier Wochen unterwegs und haben ca. 6.000 € für uns beide zusammen ausgegeben, ohne Flüge. Dabei haben wir nichts vermisst, gut gegessen, tolle Unterkünfte gehabt und zwischendurch auch mal gegönnt. Unsere komplette Kostenübersicht findest du hier: So viel hat unsere Rundreise gekostet.
Kostenübersicht Namibia:
- Mietwagen 4×4: 70 – 100 € pro Tag
- Mietwagen 4×4 + Dachzelt: 100 – 150 € pro Tag
- Campingplätze: 30 – 60 € pro Nacht
- Mittelklasse Hotels: 70 – 100 € pro Nacht
- Lodges: 200 – 500 € pro Nacht
- Eintritt Nationalparks: 17 € pro Tag (inkl. Wagen)
- Geführter Game Drive Etosha: 50 – 60 € pro Person
- Diesel: 1 Liter = ca. 1 €
- SIM-Karte: ca. 15 €
- Essen im Restaurant: 10 – 20 € pro Person
- Touren: 40 – 200 € pro Tour
☞ URLAUB IN NAMIBIA: SO VIEL KOSTET EINE RUNDREISE
Fazit zur Namibia Rundreise
Wir haben die vier Wochen in Namibia sehr genossen – vor allem die Weite, die Stille und die Abgeschiedenheit. Der Mix aus Stadt, Safari, Wüste und Küste sorgt für viel Abwechslung, und auch wenn die Fahrten oft lang sind, lohnt sich jeder Kilometer.
Ob wir noch einmal nach Namibia reisen würden? Vielleicht. Bisher waren wir sechs Mal in Südafrika und zwei Mal in Botswana, und diese beiden Länder haben uns einfach noch mehr begeistert. Namibia war wunderschön, aber für uns nicht unbedingt eine große Liebe.
UNSERE KAFFEEKASSE
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