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Campsites in Namibia – Unsere Empfehlungen & Erfahrungen

Kosten Mietwagen Namibia

Du planst eine Selbstfahrer-Reise durch Namibia und bist noch auf der Suche nach guten Campsites? Camping in Namibia bedeutet für uns Freiheit pur. Du bist mitten in der Natur, wachst mit Sonnenaufgang auf und hast oft die spektakulärsten Landschaften direkt vor der Nase. Nicht tu vergessen die Nächte unter der gigantischen Milchstraße – WOW!

In Namibia findest du alles, von ganz einfachen Stellplätzen mitten im Nirgendwo bis hin zu komfortablen Anlagen mit Pool und Restaurant. In diesem Beitrag teilen wir unsere Erfahrungen und verraten dir, welche Campsites in Namibia uns besonders gefallen haben und worauf du bei der Auswahl achten solltest.



Campingplätze in Namibia buchen

Viele Campingplätze in Namibia kannst du mittlerweile ganz einfach im Voraus reservieren. Gerade in beliebten Regionen wie dem Etosha Nationalpark, Sossusvlei oder Spitzkoppe empfehlen wir dir, frühzeitig zu buchen, da die Plätze schnell ausgebucht sind.

Viele Lodges bieten neben Zimmern auch Stellplätze an, die du direkt über die Website oder Booking.com reservieren kannst. Wir selbst haben eine Mischung gemacht: Manche Campingplätze haben wir schon von Deutschland aus gebucht, andere erst spontan unterwegs.

Gerade in der Hochsaison (Juli bis Oktober) empfehlen wir dir aber, die wichtigsten Stationen vorab zu buchen. So vermeidest du unnötigen Stress und kannst sicher sein, dass du in den schönsten Kulissen auch einen tollen Platz bekommst.

Da die meisten Straßen in Namibia unbefestigt sind, brauchst du unbedingt ein geeignetes Auto, am besten einen Geländewagen mit Dachzelt. Auf CamperDays* findest du eine große Auswahl passender Fahrzeuge und kannst die Angebote gut vergleichen.


Übersichtskarte Campsites in Namibia

In der Karte findest du unsere Campsites (lila), unsere festen Unterkünfte (rot) und weitere empfehlenswerte Campsites (blau). Kennst du noch einen tollen Platz, den wir aufnehmen sollten? Dann schreib es gern in die Kommentare – wir ergänzen ihn in der Karte.


‼️ WICHTIG ZU WISSEN ‼️
Meist kannst du keinen ganz bestimmten Stellplatz reservieren/buchen, sondern es gilt das Prinzip „first come, first serve“ oder du bekommst einen Platz direkt zugewiesen.


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Campsites in Namibia

Im nächsten Teil stellen wir dir die Campsites vor, die wir während unserer Reise selbst gebucht und ausprobiert haben. Manchmal mussten wir auch eine Buchung wieder stornieren, weil sich unsere Pläne spontan geändert haben. Auch diese Plätze haben wir trotzdem in die Übersicht mit aufgenommen.

Ungefährer Umrechnungskurs:

  • 1 € = 20 NAD
  • 10 € = 205 NAD
  • 20 € = 410 NAD

Tusker Campsite

Falls du über Botswana einreist und direkt hinter dem Buitepos-Grenzposten einen Platz zum Übernachten suchst, bist du hier richtig. Von der Grenze aus sind es nur etwa 90 Minuten mit dem Auto. Die familiengeführte Farm bietet aktuell zwei Stellplätze, weitere sind für die Zukunft geplant.

Jeder Platz hat ein eigenes Dusch- und WC-Häuschen mit warmem Wasser, eine Feuerstelle und ein Abwaschbecken. Handtücher werden kostenlos gestellt. Außerdem gibt es einen kleinen Hofladen mit Getränken, Fleisch, Aufstrichen, Snacks und Mitbringseln. Auf dem Gelände leben sechs freundliche Hunde und ein paar weitere Tiere, was besonders für Kinder spannend ist.

Wir hatten keine Reservierung, wurden aber sofort herzlich aufgenommen. Die Familie hat uns sogar ein köstliches Abendessen gekocht. Am Abend saßen wir gemeinsam am Feuer und hatten wundervolle Gespräche. Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde – eine absolute Herzensempfehlung.

Wichtiger Hinweis: Die Farm liegt direkt an der Straße. Wenn du einen leichten Schlaf hast, pack dir unbedingt Oropax* ein, denn es ist tagsüber und nachts recht laut. WLAN gibt es außerdem nicht.


Infos zur Tusker Campsite

  • Kosten: 250 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: vorab per Mail, Instagram oder WhatsApp (+264 81 752 0755)
  • Bezahlung: vor Ort in bar oder mit Kreditkarte
  • E-Mail: tuskernamibia@gmail.com
  • Bewertung: 4,8 von 5 Punkten bei Tripadvisor*
  • Aktivitäten: noch im Aufbau
  • Minuspunkt: Direkt an der Hauptstraße, sehr viel Verkehrslärm.


Waterberg Namibia

Die Plateau Campsite liegt im privaten Waterberg Wilderness Reserve, direkt am Fuße des Waterbergs. Von Windhoek aus erreichst du das Naturschutzgebiet in etwa 3,5 Stunden, von Otjiwarongo aus in rund einer Stunde.

Die 16 Stellplätze sind großzügig angelegt und verfügen jeweils über ein eigenes Sanitärhäuschen mit Dusche, WC und Waschbecken. Außerdem hat jeder Stellplatz ein kleines Schattendach mit Tisch, zwei Stühlen und Grillstelle. Strom gibt es nicht und auch WLAN ist nicht verfügbar.

Auf dem Gelände findest du ein Restaurant mit toller Aussicht, in dem du Drinks und kleine Snacks bestellen kannst. WLAN ist zwar vorhanden, funktioniert aber kaum. Da es keine Einkaufsmöglichkeiten vor Ort gibt, solltest du Getränke und Essen am besten selbst mitbringen. An heißen Tagen kannst du dich in einem der kleinen Pools abkühlen.

Wichtiger Hinweis: Nach Einbruch der Dunkelheit kamen bei uns Honigdachse vorbei und haben die Mülleimer der Stellplätze umgeschmissen und geplündert. Wir haben das Spektakel vom Dachzelt aus beobachtet. Auch Affen sollen sich hier hin und wieder blicken lassen, bei uns war das aber nicht der Fall.


Infos zur Plateau Campsite



Okonjima Campsite

Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber die Campsite war bei unserer Reise schon lange im Voraus ausgebucht. Wir konnten also nicht selbst dort vorbeischauen, haben uns aber ausführlich informiert und die wichtigsten Infos für dich zusammengetragen.

Die Okonjima Campsite liegt mitten im privaten Okonjima Nature Reserve, einem 20.000 Hektar großen Schutzgebiet, das vor allem für seine Leoparden bekannt ist. Insgesamt gibt es vier private Stellplätze, jeweils mit eigener Feuerstelle, Stromanschluss und Duschen mit warmem Wasser sowie Toiletten.

Zudem erwartet dich vor Ort ein Sundowner-Spot und ein Pool, den man sich mit den anderen Campern teilt. Feuerholz wird gestellt. Das Besondere am Okonjima-Reserve sind die vielen Aktivitäten: Von Leopard-Tracking über Besuche im AfriCat Carnivore Care Centre bis hin zu geführten Off-The-Beaten-Track-Erlebnissen und Wanderungen durch das Reservat.


Infos zur Okonjima Campsite

  • Kosten: ab 990 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: unbedingt vorab online, sehr schnell ausgebucht
  • Bezahlung: vor Ort bar oder mit Kreditkarte
  • E-Mail: reservations@okonjima.com
  • Homepage: www.okonjima.com
  • Aktivitäten: geführte Game Drives, Wanderungen, Vogelbeobachtung, AfriCat Foundation
  • Bewertung: 4 von 5 Punkten bei Tripadvisor*

Otavi Vineyards

Die Otavi Campsite liegt mitten im Otavi Valley, umgeben von Weinbergen und sanften Hügeln. Jeder der fünf Stellplätze hat eine eigene Feuerstelle, Abwaschbecken, Strom und einen überdachten Picknickbereich. Die Sanitäranlagen waren sehr sauber und gepflegt, es gibt mehrere Duschen und Toiletten für die Camper.

Besonders schön fanden wir die kleine Terrasse mit Pool, von der du direkt in die Weinberge schaust. Ein Highlight war für uns außerdem die Weinprobe vor Ort, denn die Gastgeber stellen ihre eigenen Weine her und sind unglaublich nett. Die Lage eignet sich super, wenn du anschließend den Osten des Etosha Parks erkunden oder weiter zum Hoba Meteorit fahren möchtest.


Infos zur Otavi Campsite



Etosha Nationalpark – Halali Camp

Wir haben eine Nacht im Halali Camp verbracht und fanden es perfekt als Zwischenstopp, wenn man von Ost nach West oder umgekehrt durch den Etosha Nationalpark fährt. Das Camp liegt ziemlich genau in der Mitte und ist deshalb super praktisch, um die lange Strecke durch den Park zu unterbrechen.

Die 58 Stellplätze sind einfach, aber es gibt alles, was man braucht: Strom, Grillstelle, Restaurant, kleiner Shop, Tankstelle und sogar einen Pool. Natürlich ist hier ordentlich was los, was uns aber bei der zentralen Lage auch nicht überrascht hat. Toiletten und Duschen waren in Ordnung, aber nicht der Hit. Insgesamt merkt man schon, dass die Anlage etwas in die Jahre gekommen ist.

Die Plätze bieten weniger Privatsphäre, da sie recht nah beieinander liegen und das Camp insgesamt ziemlich groß ist. Das Highlight für uns war aber eindeutig das Wasserloch direkt am Camp, das du rund um die Uhr besuchen kannst. Und alleine dafür kann man für ein bis zwei Nächte gut über die fehlende Abgeschiedenheit hinwegsehen.


💡 Tipp: Nimm dir Getränke und etwas zu essen mit, schnapp dir dein Fernglas und mach es dir am Wasserloch gemütlich. Wir saßen nach Sonnenuntergang ganze fünf Stunden dort und haben eine große Elefantenherde, acht Nashörner und mehrere Hyänen gesehen. Eine Stunde nachdem wir gegangen waren, kamen sogar noch zehn Löwen vorbei.


Infos zum Halali Camp

  • Kosten: ab 460 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: vorab per Mail
  • Bezahlung: bar oder mit Kreditkarte vor Ort
  • E-Mail: reservations@nwr.com.na
  • Homepage: www.nwr.com.na
  • Bewertung: 3,3 von 5 Punkten bei Tripadvisor*
  • Aktivitäten: Game Drives im Etosha Nationalpark
  • Minuspunkt: Zu viele Stellplätze und daher eher „Massenabfertigung“.


Etosha Nationalpark – Etosha Safari Camp

Das Etosha Safari Camp liegt nur rund 10 km vom Andersson Gate entfernt und ist damit ein praktischer Stopp direkt vor dem Eingang zum Etosha Nationalpark. Wir haben hier eine Nacht verbracht und fanden es sehr entspannt, nach einem langen Tag im Etosha nicht mehr weit fahren zu müssen.

Die Campsite ist Teil der Gondwana Etosha Safari Lodge* mit Restaurant, Billard und Pool. Die Stellplätze sind nicht riesig, aber ordentlich ausgestattet und verfügen über Strom, Grillstelle und Zugang zu sehr sauberen und modernen Sanitäranlagen.

Das Camp liegt allerdings direkt an der Straße und den Verkehr hörst du durchaus. Daher wie immer die Empfehlung: Oropax* einpacken, wenn du einen leichten Schlaf hast. Von der Stimmung her hat uns der Platz ein bisschen an einen deutschen Campingplatz erinnert – man steht dichter beieinander, alles ist gut organisiert und sehr sauber.

Besonders cool fanden wir die Atmosphäre im Restaurant, das im Stil einer namibischen Dorfkneipe gestaltet ist und abends mit Livemusik punktet. Wir haben uns hier das super leckere Abendbuffet (400 NAD p. P.) gegönnt.


Infos zum Etosha Safari Camp



Damaraland – Palmwag Campsite

Eigentlich hatten wir die Palmwag Campsite für unsere Route eingeplant, sogar schon gebucht und bezahlt. Unterwegs haben wir die Strecke dann aber geändert und sind dort letztlich nicht hingefahren. Damit wir dir trotzdem einen Eindruck geben können, haben wir die wichtigsten Infos recherchiert.

Die Campsite liegt am Rande des Palmwag-Konzessionsgebiets im Damaraland, einer Gegend, die vor allem für Wüstenelefanten und wunderschöne Landschaft bekannt ist. Die Stellplätze verfügen über Licht, Strom, Wasser, Schattendach und eine eigene Feuerstelle. Es gibt einen Pool sowie ein Restaurant in der angrenzenden Palmwag Lodge*, wo du dir auch Mahlzeiten gönnen kannst.


Infos zur Palmwag Campsite



Skeleton Coast – Cape Cross Camping

Auch die Cape Cross Campsite hatten wir auf unserer Route zunächst eingeplant, gebucht und bezahlt. Unterwegs haben wir unsere Pläne dann geändert und die Buchung storniert, waren also nicht selbst dort. Damit du dir trotzdem ein Bild machen kannst, haben wir die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst.

Der Campingplatz liegt 60 km nördlich von Henties Bay und 120 km von Swakopmund entfernt. Die 21 Stellplätze sind einfach, verfügen aber über Stromanschluss, Licht, Waschbecken, Grillstelle und Zugang zu sanitären Anlagen. Als Camper kannst du zudem die Annehmlichkeiten der Lodge nutzen: Shop, Bar, Restaurant und Museum.

Ganz in der Nähe befindet sich die große Robbenkolonie, die du nach Anmeldung im Ministry Office mit dem Auto oder zu Fuß besuchen kannst. Generell ist die Lodge mit Campingplatz ein guter Ausgangspunkt, um die Umgebung zu erkunden.


Infos zur Cape Cross Campsite



Swakopmund Campsites

Wir hatten in Swakopmund für zwei Nächte ein Apartment* und für eine Nacht ein cooles B&B*, Camping wollten wir hier nicht machen. Wenn du trotzdem einen Platz suchst, sind vor allem diese drei Campsites empfehlenswert:



Spitzkoppe Community Camp

Wir haben zwei Nächte direkt an der Spitzkoppe übernachtet und es war ein ganz besonderes Erlebnis. Die rund 50 Stellplätze liegen meist spektakulär zwischen den markanten Granitfelsen und verfügen über eine eigene Feuerstelle und ein Plumpsklo. Ansonsten sind die Campsites sehr basic, was wir aber auch sehr cool fanden.

Zentral am Eingang bei der Rezeption findest du ein Restaurant, Duschen, Toiletten und Abwaschstationen. Dort kannst du auch dein Handy oder deine Kamera laden und Feuerholz kaufen. Ein Lagerfeuer am Abend gehört hier übrigens definitiv dazu!

‼️ Wichtig: Du kannst keinen bestimmten Stellplatz im Voraus reservieren, es gilt das Prinzip first come, first serve. Wir waren gegen 10 Uhr dort und ab etwa 12 Uhr waren viele der schönsten Plätze bereits weg. Unser Tipp: Sei rechtzeitig da, wenn du dir einen der besonders beliebten Stellplätze sichern möchtest.


Infos zum Spitzkoppe Community Camp

  • Kosten: 270 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: vorab per Mail
  • Bezahlung: man bekommt einen Zahlungslink per Mail
  • E-Mail: reservations@logufa.com
  • Homepage: www.spitzkoppe.com
  • Bewertung: 4,4 von 5 Punkten bei Tripadvisor*
  • Aktivitäten: Geführte Wanderungen, Klettern, Landschaft genießen, Sternenhimmel
  • Minuspunkt: Die schönsten Plätze sind sehr früh vergeben und man muss lange suchen.


Spreetshoogte Pass Camping

Wir waren spontan dort, nachdem uns der Platz empfohlen wurde – und es war einer der schönsten unserer Reise. Der Spreetshoogte Pass (1.676 m Höhe) liegt im nordöstlichen Teil der Sossusvlei Region und verbindet die endlose Namib mit dem Khomas Hochland.

Die 8 Stellplätze liegen idyllisch auf einem Plateau mit weitem Blick über die Namib. Hier oben herrscht absolute Stille und die Abende bei Sonnenuntergang sind wirklich etwas Besonderes. Richtig umgehauen hat uns spät am Abend dann die Milchstraße, die über unseren Köpfen leuchtete.

Die Ausstattung ist einfach, aber völlig ausreichend: Es gibt super saubere Gemeinschaftsduschen, Toiletten und sogar WLAN. Jeder Stellplatz hat zudem eine Art „Boma“ mit Feuerstelle (Feuerholz liegt in Säcken vor Ort bereit). Zwei VIP-Plätze verfügen über Feldbetten sowie Bad mit Dusche und WC.


Infos zur Spreetshoogte Campsite

  • Kosten: ca. 280 NAD p. P. und Nacht (VIP Platz 680 NAD p. P.)
  • Reservierung: vorab per Mail oder telefonisch möglich
  • Bezahlung: bar vor Ort oder online mit Kreditkarte
  • E-Mail: info@barkhan.africa
  • Homepage: www.barkhan.africa
  • Bewertung: 5 von 5 Punkten bei TripAdvisor*
  • Aktivitäten: Landschaft genießen, Aussichten, Sternenhimmel
  • Minuspunkt: Feuerstelle ist eher was für ein BBQ, weniger für ein Lagerfeuer.


Namib Desert Camping

Auf unserem Weg nach Sesriem haben wir eine Nacht auf dem Namib Desert Camping verbracht und fanden den Platz auch eigentlich ganz cool. Die Campsite gehört zur Gondwana Collection und liegt in einer privaten Konzession, nur rund 30 Kilometer vom Eingang zum Nationalpark (Sossusvlei) entfernt.

Die Stellplätze sind großzügig angelegt, haben viel Abstand zueinander und liegen mitten in der kargen Wüstenlandschaft. Besonders zum Sonnenuntergang und nachts unter dem Sternenhimmel ist die Atmosphäre hier ganz schön. Wir haben abends sogar ein paar Schakale gehört und tagsüber Warzenschweine und Oryx-Antilopen gesehen.

Es gibt drei große Bereiche mit jeweils fünf Stellplätzen. Jeder Stellplatz hat Strom, Wasseranschluss, eine Lampe und eine eigene Grillstelle, während man sich in dem Bereich ein Dusch- und WC-Häuschen teilt. Wir waren glücklicherweise ganz alleine auf unserer Campsite.

Wenn du nicht selbst kochen möchtest, kannst du im Restaurant der Namib Desert Lodge* essen. Außerdem darfst du die beiden Pools mit Liegen der Lodge mitbenutzen. Dort findest du auch ein kleines Restaurant und einen Shop mit Souvenirs und nützlichen Dingen.


Infos zur Namib Desert Campsite



Sesriem – Little Sossus Campsite

Eigentlich wollten wir direkt im Sesriem Camp (NWR) übernachten, das mitten im Nationalpark liegt. Wir waren aber zu spät dran und haben vor Ort keinen Platz mehr bekommen. Deshalb unser Tipp: Reserviere unbedingt frühzeitig, denn die Plätze im und am Park sind sehr begehrt.

Wir sind schließlich auf die Little Sossus Campsite ausgewichen. Der Platz liegt rund 30 Minuten vom Parkeingang entfernt, ist schön angelegt und bietet 10 Stellplätze mit Dach, Licht, Feuerstelle, Strom und eigenem WC- und Duschhäuschen. Vor Ort gibt es außerdem einen kleinen Pool, WLAN und einen sehr gut sortierten Shop.

Einziges Manko: In der Ebene weht oft ein starker Wind, den man im Dachzelt deutlich spürt. Dadurch waren unsere Nächte ziemlich unruhig. Ansonsten eine wirklich tolle Campsite!


Infos zum Little Sossus Campsite



D707 – Little Hunter’s Rest

Auf unserem Weg nach Aus und Lüderitz wollten wir einen Zwischenstopp einlegen und sind die landschaftlich schöne D707 gefahren. Für zwei Nächte haben wir uns im Little Hunter’s Rest einquartiert. Diese kleine Campsite verfügt über gerade einmal fünf Stellplätze, welcher super idyllisch mitten im Nirgendwo liegen.

Jeder Stellplatz hat einen schönen Baum und eine Grillstelle. Die sauberen Sanitäranlagen mit warmen Wasser teilt man sich dann mit den anderen Gästen. Mehr Komfort darfst du hier aber nicht erwarten – dafür campst du aber auch inmitten einer spektakulären Landschaft.

Die dazugehörige Namtib Desert Lodge erreichst du zu Fuß nach ca. 30–35 Minuten (mit dem Auto ca. 5 Minuten). Dort kannst du dir Feuerholz besorgen und Softdrinks. Es gibt weit und breit keinen Shop oder Supermarkt, weshalb du alles zur Selbstversorgung vorab besorgen solltest.


Infos zur Little Hunter’s Rest Campsite

  • Kosten: 250 NAD p. P. und Nacht
  • Buchung: per E-Mail
  • Bezahlung: vorab per Kreditkarte oder vor Ort in bar
  • E-Mail: stay@namtib.net
  • Homepage: www.namtib.net
  • Bewertung: sehr gute Bewertung in verschiedenen Foren
  • Aktivitäten: Landschaft genießen, Wanderungen, Sternenhimmel


Landsberg Campsites

Die Campsite auf der Farm Landsberg hatten wir ursprünglich gebucht und bezahlt, am Ende passte es aber nicht mehr so richtig in unsere Route. Von unserer Strecke aus wäre es ein deutlicher Umweg gewesen, weshalb wir die Buchung wieder storniert haben und eine Nacht länger auf der Little Hunter’s Rest Campsite blieben.

Die Campsite selbst liegt aber super idyllisch auf einer Farm in der Nähe von Helmeringhausen. Es gibt 3 Stellplätze mit Grillstelle, Strom, WLAN und eigenem Sanitärhäuschen. Außerdem kannst du hier schöne Wanderungen auf dem Farmgelände unternehmen oder einfach die Ruhe genießen.

Infos zur Landsberg Campsite

  • Kosten: 320 NAD p. P. und Nacht
  • Buchung: online via Homepage bezahlen
  • E-Mail: bookings@farmlandsberg.com
  • Homepage: de.farmlandsberg.com
  • Bewertungen: 4,8 von 5 Punkten bei Google
  • Aktivitäten: Wandern, Mountainbiking, Vogelbeobachtung, geführte Fahrten

Lüderitz – Shark Island Campsite

In Lüderitz hatten wir ein tolles Apartment am Meer*, was auch die richtige Entscheidung war. Der Ort ist bekannt für starken Wind, weshalb Camping hier oft wenig Spaß macht. Wenn du trotzdem zelten möchtest, ist die Shark Island Campsite wohl die bekannteste Campsite.

Die 20 Stellplätze liegen richtig schön auf einer kleinen Halbinsel direkt am Atlantik. Du hast von hier einen weiten Blick über das Meer und die raue Küste. Es gibt saubere sanitäre Anlagen mit Duschen und Toiletten, Stromanschlüsse sowie überdachte Sitzmöglichkeiten mit Grillstellen.


Infos zur Shark Island Campsite

  • Kosten: 330 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: vorab per Mail
  • E-Mail: reservations@nwr.com.na
  • Homepage: www.nwr.com.na
  • Aktivitäten: Lüderitz erkunden, Robben & Pelikane beobachten, Kolmanskuppe, Sperrgebiet
  • Bewertung: 4,1 von 5 Punkten bei Google


Klein-Aus Vista Desert Horse Campsite

In Aus haben wir auf der Klein-Aus Vista Desert Horse Campsite übernachtet und den Platz als perfekten Zwischenstopp für die Region empfunden. Die Campsites liegen idyllisch zwischen riesigen Granitfelsen und Büschen, mit genügend Privatsphäre und schöner Aussicht in die Weite.

Jeder Stellplatz verfügt über eine eigene Grill- und Feuerstelle, Wasser, Sitzbank mit Tisch und Sichtschutz. Die sauberen sanitären Anlagen mit Duschen und Toiletten befinden sich zentral. Feuerholz bekommst du an der Rezeption. Als Camper darfst du auch die Infrastruktur der Klein-Aus Vista Lodge mitbenutzen (Pool, Restaurant, Bar).

Abends haben wir uns das Buffet gegönnt und es war unfassbar lecker. Von Aus aus erreichst du Kolmanskuppe übrigens in knapp einer Stunde, was den Platz auch perfekt für einen Ausflug in die Geisterstadt macht. Bis nach Lüderitz brauchst du ungefähr 1 Stunde und 20 Minuten.


Infos zur Klein-Aus Vista Desert Horse Campsite

  • Kosten: 210 NAD p. P. und Nacht
  • Buchung: via Homepage
  • E-Mail: info@klein-aus-vista.com
  • Homepage: www.klein-aus-vista.com
  • Aktivitäten: Wanderungen, Geisterstadt Kolmanskuppe, Lüderitz, Wildpferde
  • Bewertungen: 4,5 von 5 Punkten bei Google
  • Minuspunkt: Stellplätze etwas näher beieinander; kein Strom.


Fish River Canyon – Canyon Roadhouse Campsite

Natürlich wollten wir auch den zweitgrößten Canyon der Welt bestaunen und waren für 3 Tage vor Ort. Die erste Nacht haben wir auf der Campsite der Canyon Roadhouse Lodge verbracht. Überall auf dem Gelände stehen alte Autos und auch das Restaurant im amerikanischen Diner-Flair ist ein echter Hingucker.

Die Campsite liegt direkt hinter der Lodge und ist ein super Ausgangspunkt für Touren zum Canyon. Die Stellplätze sind basic aber großzügig angelegt. Je nach Stellplatz hat man teils mehr und teils weniger Privatsphäre. Jeder Platz verfügt über eine eigene Grillstelle, Wasseranschluss und Strom.

Die sanitären Anlagen empfanden wir als sehr sauber und gepflegt, außerdem gibt es einen kleinen Pool, den man als Camper mitbenutzen darf. Abends haben wir im Restaurant sehr leckere Burger gegessen. Bis zum Eingang des Nationalparks sind es nur etwa 15 Minuten mit dem Auto.


Infos zur Canyon Roadhouse Campsite



Fish River Canyon – Hobas Campiste

Die zweite Nacht haben wir auf der Hobas Campsite verbracht, welche sich innerhalb des Nationalparks befindet. Das Camp gehört zu Namibia Wildlife Resorts (NWR) und liegt nur wenige Kilometer vom Hauptaussichtspunkt des Canyons entfernt. Die Lage ist perfekt, wenn du den Sonnenauf- oder -untergang direkt am Canyon erleben möchtest.

Die 16 Stellplätze sind recht einfach, dichter beieinander und teils mit mehr, teils mit weniger Schatten. Jeder Platz hat eine Grillstelle, Wasseranschluss und Strom. Sanitäre Anlagen mit Duschen und Toiletten sind vorhanden, allerdings eher zweckmäßig und nicht ganz so gepflegt wie bei anderen Campsites.

Als Camper kann man den Pool nutzen, welcher allerdings nicht wirklich einladend auf uns wirkte. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein Restaurant und ein kleiner Shop. Da Hobas die einzige Campsite direkt im Park ist, ist hier natürlich meist auch mehr los.


Infos zur Hobas Campsite

  • Kosten: ab 480 NAD p. P. und Nacht
  • Buchung: www.nwr.com.na
  • E-Mail: reservations@nwr.com.na
  • Aktivitäten: Aussichtspunkte Fish River Canyon, kleinere Wanderungen
  • Bewertung: 3,8 von 5 Punkten bei Google
  • Minuspunkt: Wenig Privatsphäre; in die Jahre gekommen.


Caprivi – Mahangu Safari Lodge Campsite

Im Caprivi haben wir an der Mahangu Safari Lodge übernachtet, die ein perfekter Ausgangspunkt für den Mahangu- und den Bwabwata-Nationalpark ist. Wir hatten die super schöne Campsite Nr. 2 direkt am Okavango mit Blick auf die Flusspferde und Krokodile. Jeder Stellplatz hat eine Feuerstelle, eine überdachte Sitzgruppe, Stromanschluss und teilt sich ein Dusch- und WC-Häuschen.

Insgesamt gibt es nur sechs Campsites, deshalb lohnt es sich vor allem in der Hauptsaison, frühzeitig zu reservieren. Als Camper kannst du die Infrastruktur mitnutzen: eine tolle Terrasse mit Bar und Restaurant am Flussufer, einen Pool mit Sonnenliegen und Handtüchern, einen kleinen Souvenirshop sowie Lounge- und Essbereiche.

Die Lodge organisiert auch verschiedene Aktivitäten wie Game Drives im Bwabwata Nationalpark, Bootsfahrten auf dem Okavango oder Bird Walks für Vogelfans (können wir übrigens sehr empfehlen). Wenn du zudem keine Lust auf Selbstverpflegung hast, kannst du vor Ort unkompliziert Abendessen und/oder Frühstück dazu buchen.


Infos zur Mahangu Safari Lodge Campsite

  • Kosten: 265 NAD p. P. und Nacht
  • Reservierung: vorab reservieren und vor Ort bezahlen
  • E-Mail: info@mahangu.com.na
  • Homepage: www.mahangu.com.na
  • Aktivitäten: Game Drives, Bird Walks, Bootsfahrten, Angeln,
  • Bewertung: 4,2 von 5 Punkten bei Tripadvisor*


Caprivi – Livingstone’s Camp

Einer unserer absoluten Lieblingsplätze auf der Reise war das Livingstone’s Camp am Rand des Nkasa Rupara Nationalparks. Wir haben hier zwei Nächte verbracht, bevor es weiter Richtung Chobe ging.

Die fünf Stellplätze sind großzügig angelegt, bieten extrem viel Privatsphäre und haben jeweils Schattenbäume, eine Feuerstelle, eigene Toilette mit warmer Dusche sowie ein kleines Häuschen zum Abwaschen. Von der Campsite hast du einen tollen Blick auf das Linyanti-Feuchtgebiet.

Abends saßen wir mit dem Camp Manager am Lagerfeuer, haben Geschichten aus dem Bush gehört und dazu ein Glas Amarula genossen – einfach unvergesslich! Nachts hörten wir Hyänen und Löwen, etwas später schauten sogar noch Flusspferde vorbei.

Achtung: Die Anfahrt ist etwas tricky. Du fährst durch das Dorf Sangwali und danach über eine unbefestigte Straße. Achte unterwegs auf die kleinen Schilder an den Bäumen, damit du dich nicht verfährst.


Caprivi Namibia – Alle Infos, Nationalparks & Reisetipps


Infos zum Livingstone’s Camp



Liste unserer Unterkünfte

Auf unserer Reise haben wir gemixt und neben Campingplätzen auch immer mal wieder feste Unterkünfte gebucht. So konnten wir zwischendurch auch mal in einem richtigen Bett schlafen, mussten nicht frieren und konnten die Annehmlichkeiten der einzelnen Unterkünfte genießen und nutzen.

OrtNameBuchung
WindhoekTenbergen Pensionhier buchen*
Etosha NationalparkMokuti Etosha Lodgehier buchen*
Erongo-GebirgeHohenstein Lodgehier buchen*
SwakopmundFritz Manor B&Bhier buchen*
Swakopmund32 on Park Unit 22hier buchen*
LüderitzThe Cormorant Househier buchen*

Namibia Campsites – unser Fazit

Campen in Namibia war für uns ein absolutes Highlight. Das Land ist ein Traum für alle mit Dachzelt. Die Weite, die Stille und die beeindruckenden Landschaften haben uns am meisten begeistert. Oft waren es gerade die einfachen Campsites, die uns am besten gefallen haben und die unsere Reise wirklich besonders gemacht haben.

In der Hauptsaison solltest du die beliebten Campsites unbedingt vorab buchen. Viele andere Plätze, die weniger bekannt sind, bekommst du aber auch spontan vor Ort. Wir konnten so trotz Hauptsaison flexibel bleiben und unsere Route anpassen.


FAQ – wichtige Fragen und Antowrten

Kann man in Namibia überall campen?

Brauche ich für Campsites in Namibia eine Reservierung?

Welche Ausstattung haben die meisten Campsites?

Wo sind die besten Campingplätze in Namibia?

Wie viel kosten Campingplätze in Namibia?

Wie sicher ist das Campen in Namibia?

Was ist die beste Reisezeit zum Campen in Namibia?


UNSERE KAFFEEKASSE
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» Unsere Kaffeekasse «


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