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Namibia Sehenswürdigkeiten – 35 tolle Highlights & Reisetipps

Deadvlei

Fragst du dich, welche Namibia Sehenswürdigkeiten du auf deiner Selbstfahrer-Rundreise nicht verpassen solltest? Nach unserem erneuten Besuch in Botswana sind wir über die Grenze nach Namibia gefahren und waren sofort von der Weite und Ruhe des Landes beeindruckt.

Insgesamt waren wir fast vier Wochen in Namibia unterwegs und haben in dieser Zeit unglaublich viel gesehen. Die Mischung aus spektakulären Landschaften, spannenden Nationalparks und besonderen Orten hat uns total beeindruckt.

In diesem Beitrag stellen wir dir die schönsten Highlights in Namibia vor und geben dir praktische Tipps für deinen eigenen Roadtrip. Ganz viel Spaß beim Stöbern!



Namibia Sehenswürdigkeiten Übersichtskarte

In der folgenden Karte haben wir alle bekannten Namibia Sehenswürdigkeiten für dich markiert. Natürlich kannst du auf einer Reise nicht alles sehen und auch nicht jeder Ort ist für jeden gleich spannend – such dir einfach die Ziele heraus, die dir am meisten zusagen.

Unsere top 10 Highlights in Namibia

Anmerkung: Eigentlich hatten wir die Skeleton Coast, Cape Cross und das Damaraland geplant und gebucht. Vor Ort haben wir dann spontan die Pläne geändert. Wir können uns aber gut vorstellen, dass diese Spots ebenfalls in unserer Top-Liste gelandet wären!

Sehr beliebt sind zudem das Okonjima Nature Reserve, Vingerklip, die Epupafälle und die Kalahari. Wenn du eine Kombi-Reise mit Botswana planst, sind die Nationalparks im Caprivi-Streifen zudem zu empfehlen.


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Nationalparks & Reservate

Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark ist das bekannteste Schutzgebiet Namibias und gehört für viele zu den top Sehenswürdigkeiten im Land. Auf einer Fläche von über 22.000 Quadratkilometern leben unzählige Tiere, darunter Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen und riesige Zebra- und Antilopenherden.

Herzstück des Parks ist die Etosha-Pfanne, eine riesige Salzpfanne, die vor allem in der Trockenzeit zur Bühne für richtig tolle Tierbeobachtungen wird. Aber auch ohne Tiere bietet die Salzpfanne zahlreiche wunderschöne Fotomotive.

Besonders spannend finden wir die vielen Wasserlöcher, an denen sich Tiere oft gleichzeitig versammeln. Du kannst den Park mit dem eigenen Auto auf gut ausgebauten Schotterpisten erkunden oder an geführten Game Drives teilnehmen.

Übernachten ist in verschiedenen Restcamps innerhalb des Parks möglich oder in den schicken Lodges außerhalb. Wir waren u.a. in der tollen Mokuti Etosha Lodge, welche nur 5 Minuten vom Parkeingang entfernt ist und auf der Halali Campsite direkt im Park.


Unser ausführlicher Guide über den Etosha Nationalpark in Namibia


Infos zum Etosha Nationalpark

  • Eintritt: 150 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Beste Reisezeit: Mai bis Oktober (Tiere versammeln sich an den Wasserlöchern)
  • Camps im Park: Okaukuejo, Halali, Olifantsrus, Namutoni
  • Lodges außerhalb: Mokuti Lodge*, Onguma Camp*, Mushara Lodge*, Hobatere Lodge*


Okonjima Nature Reserve

Das Okonjima Nature Reserve ist die Heimat des AfriCat-Projekts, das sich für den Schutz von Geparden, Leoparden und anderen Raubtieren einsetzt. Als Übernachtungsgast kannst du an geführten Touren (z.B. Leoparden- und Nashorn-Tracking) teilnehmen und die Tiere hautnah beobachten.

Vor Ort hast du die Wahl zwischen schönen Lodges und Campsites. Der Besuch lohnt sich besonders, wenn du mehr über den Artenschutz in Namibia erfahren und Raubtiere aus nächster Nähe erleben möchtest. Bedenke aber, dass die wenigen Stellplätze und Zimmer schnell ausgebucht sind, weshalb du unbedingt frühzeitige reservieren solltest.

Wir selbst waren zu spät dran und haben keinen Stellplatz mehr bekommen. Stattdessen haben wir im benachbarten Ombu Village einen Platz reserviert. So kann man nämlich die AfriCat Foundation trotzdem besuchen und danach ganz in der Nähe übernachten. Besser ist es jedoch, mindestens 2 Nächte direkt im Reservat zu übernachten.

‼️ Wichtig: Aktivitäten im Reservat kannst du nur unternehmen, wenn du auch vor Ort übernachtest. Als Tagesgast kannst du lediglich das Day Centre besuchen und einen kurzen Spaziergang zu den Geparden unternehmen.


Infos zum Okonjima Nature Reserve



Namib-Naukluft Nationalpark

Der Namib-Naukluft Park ist riesig und gehört definitiv zu den top Sehenswürdigkeiten in Namibia. Hier findest du die älteste Wüste der Welt mit den berühmten Dünen von Sossusvlei, die je nach Licht in den schönsten Farben leuchten. Aber auch die Naukluft-Berge, der Kuiseb-Canyon und die endlos weiten Flächen gehören dazu.

Die meisten Urlauber steuern erst einmal Sossusvlei mit dem Deadvlei und der Düne Big Daddy an. Wir können dir aber nur empfehlen, auch ein bisschen abseits zu schauen. Wanderungen in den Naukluft-Bergen oder Fahrten durch die endlose Namib sind einfach unvergesslich. Für uns auf jeden Fall ein absolutes Highlight.


Sossusvlei Namibia – Unsere Tipps, Sehenswürdigkeiten & Infos


Infos zum Namib-Naukluft Park

  • Eintritt: 150 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Highlights: Namib-Wüste, Sandwich Harbour, Naukluftberge, Dünen, Skeleton Coast
  • Mehr Infos: www.nwr.com


Naukluft Mountain Zebra Park

Der Naukluft Park ist ein weniger bekannter Teil des Namib-Naukluft Nationalparks aber ein Paradies für Wanderer. Die Landschaft ist geprägt von zerklüfteten Bergen, tiefen Schluchten und einigen Quellen.

Der Park wurde 1964 gegründet, um den stark bedrohten Bestand des Hartmann-Bergzebras vor Jagd und Lebensraumverlust zu schützen. Heute zählt er zu den bedeutendsten Schutzgebieten für diese besondere Tierart. Mit etwas Glück kannst du diese Tiere vor Ort entdecken.

Die Hauptattraktion sind die Wanderwege, die von kurzen Tagestouren bis zu mehrtägigen Treks reichen. Wenn du lieber gemütlich unterwegs bist, kannst du auch kürzere Strecken wandern und in Pools mit klarem Quellwasser baden. Campingplätze und einfache Chalets gibt es direkt im Park (betrieben von NWR).

Infos zum Naukluft Mountain Zebra Park

  • Eintritt: 150 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Trails: Olive Trail (ca. 10 km), Waterkloof Trail (17 km), Naukluft Hiking Trail (120 km)
  • Übernachten: Namib Naukluft Rest Camp (NWR)
  • Mehr Infos: www.nwr.com


NamibRand-Naturreservat

Das NamibRand-Naturreservat ist ein privates Schutzgebiet südlich von Sossusvlei. Hier treffen rote Dünen, weite Ebenen und markante Bergketten aufeinander. Das Gebiet ist Teil eines internationalen Dark Sky Reserves, wodurch du dich hier über atemberaubende Sternenhimmel freuen darfst.

Die Unterkünfte im NamibRand reichen von luxuriösen Lodges bis zu einfacheren Camps. Geführte Wanderungen, Fahrten durch die Dünenlandschaft, Heißluftballonfahrten und Sternenbeobachtungen sind hier definitiv die Highlights. Wenn du Abgeschiedenheit und pure Natur suchst, bist du hier genau richtig.

Infos zum NamibRand-Naturreservat

  • Eintritt: inkludiert im Übernachtungs- und Tourenpreis
  • Übernachten: Kwessie Dunes Lodge, Wolwedans Collection, Family Hideout + Campsites


Khaudum Nationalpark

Der Khaudum Nationalpark gilt als eines der letzten echten Wildnisgebiete Namibias. Die Infrastruktur ist minimal, die Wege sind tiefsandig und nur mit Allrad befahrbar. Hier triffst du kaum andere Fahrzeuge, dafür aber Elefantenherden, Löwen und Wildhunde.

Wenn du den Khaudum besuchen willst, solltest du unbedingt ausreichend Proviant, Wasser und Sprit dabei haben. Übernachten kannst du auf sehr einfachen Campsites mitten im Busch. Die meisten Pisten im Park sind weichsandig und daher nur für geübte Fahrer zu empfehlen.

Ein Ranger in Botswana hatte uns den Park wärmstens empfohlen, leider haben wir ihn zeitlich nicht mehr unterbekommen – wir hätten es zu gerne selbst erlebt. Bei einer nächsten Reise werden wir definitiv 4 Tage dafür einplanen!


Infos zum Khaudum Nationalpark

  • Eintritt: 60 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Übernachten: Sikereti Camp, Khaudum Camp


Bwabwata-National Park

Der Bwabwata Nationalpark liegt im Caprivi-Streifen und umfasst sowohl Savannen- als auch Flusslandschaften. Hier leben Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und viele Antilopenarten. Besonders die Vogelwelt mit über 400 Arten hat uns damals besonders beeindruckt.

Der Park lässt sich gut mit dem eigenen Auto erkunden, oft auch ohne Allrad. Es gibt einige Lodges und Camps am Okavango und Kwando, von wo aus du Game Drives und Bootsfahrten starten kannst. Wenn du den Caprivi bereist, solltest du Bwabwata unbedingt mit einplanen.

Der Park gliedert sich in drei Bereiche: Buffalo Core Area (Westen), Kwando Core Area (Osten) und Mahango Core Area (Westen). Wir waren während unserer Botswana-Rundreise vor Ort und haben zahlreiche Flusspferde, Krokodile, Giraffen, Büffel, Antilopen und Elefanten gesehen.


Caprivi Namibia – Alle Infos, Nationalparks & Reisetipps


Infos zum Bwabwata-National Park



Mudumu National Park

Der Mudumu Nationalpark liegt am Kwando-Fluss im östlichen Caprivi. Die Landschaft ist grün, fruchtbar und voller Wildtiere, die sich entlang des Flusses sammeln. Elefanten, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten gehören hier zu den typischen Bewohnern.

Mudumu ist weniger besucht als andere Parks, bietet aber großartige Tiersichtungen. Im Park leben u. a. Löwen, Leoparden, Elefanten, Zebras, Flusspferde, Krokodile und verschiedene Antilopenarten. Mit dem eigenen Auto fährst du über sandige Pisten, geführte Game Drives sind aber ebenfalls möglich.


Infos zum Mudumu National Park

  • Eintritt: 60 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Übernachten: Nakatwa Camp, Lianshulu Lodge*
  • Mehr Infos: MEFT Namibia



Nkasa-Rupara Nationalpark

Der Nkasa Rupara Nationalpark (früher Mamili) ist Namibias feuchtestes Schutzgebiet und liegt direkt an der Grenze zu Botswana. Mit seinen Sümpfen, Kanälen und Inseln erinnert er stark an das Okavango-Delta. Große Elefantenherden, Büffel und zahlreiche Wasservögel sind hier zu Hause.

Die Anfahrt ist abenteuerlich, da die Straßen je nach Saison überflutet sein können. Mit Allrad und ein bisschen Abenteuerlust ist ein Besuch aber ein echtes Erlebnis. Besonders schön ist das Campen in der Nähe des Linyanti-Flusses, wo du nachts oft die Rufe von Flusspferden hörst.


Infos zum Nkasa-Rupara Nationalpark

  • Eintritt: 60 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Übernachten: Nkasa Lupala Lodge*, Livingstone’s Camp, Jackalberry Tented Camp
  • Mehr Infos: MEFT Namibia


Besondere Landschaften

Waterberg

Der Waterberg ist ein markantes Tafelbergmassiv, das sich rund 200 Meter aus der Ebene erhebt. Die Landschaft ist hier viel grüner als in anderen Teilen Namibias und bietet tolle Kontraste zu den trockenen Wüstenregionen. Besonders spannend sind die roten Sandsteinfelsen, die im Licht der Sonne einfach wunderschön leuchten.

Es gibt mehrere Wanderwege und einen tollen geführten Hike hinauf aufs Plateau mit grandiosen Ausblicken in die Umgebung. Außerdem ist der Waterberg ein Schutzgebiet für bedrohte Nashörner. Übernachten kannst du direkt im Park auf einfachen Campsites oder in drei verschiedenen Lodges.


Infos zum Waterberg Reservat

  • Kosten: Camping 400 NAD p. P. und Nacht
  • Camps: Plateau Campsite, Andersson Campsite
  • Touren: Plateau Hike, kleinere Trails, Rhino Walk, Rhino Drive
  • Mehr Infos: siehe Broschüre & Webseite

‼️ Wichtig: Aktivitäten im Reservat kannst du nur unternehmen, wenn du auch vor Ort übernachtest. Du bekommst außerdem 25 % Rabatt auf die Aktivitäten, wenn du mind. 2 Nächte bleibst.



Namib Wüste

Sesriem ist das Eingangstor zur Namib und der ideale Ausgangspunkt, um die weltberühmten Dünenlandschaften zu erleben. Hier findest du einige der höchsten Dünen der Erde, darunter die bekannte Düne 45, die du zum Sonnenaufgang besteigen kannst, sowie die mächtige Big Daddy, von der aus du einen grandiosen Blick auf das Deadvlei hast.

Das Deadvlei mit seinen abgestorbenen Kameldornbäumen vor dem weißen Lehmboden und den orangefarbenen Dünen gehört zu den meistfotografierten Motiven in Namibia. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Sesriem Canyons oder ein kurzer Aufstieg auf die Elim Düne, die direkt in der Nähe des Parkeingangs liegt.


Infos zur Namib Wüste



Sesriem Canyon

Bevor du dir die Dünen im Namib-Naukluft-Park anschaust, lohnt sich ein Abstecher zum Sesriem Canyon direkt am Parkeingang (im Parkeintritt inklusive). Die Schlucht ist rund einen Kilometer lang, bis zu 30 Meter tief und an vielen Stellen begehbar.

Wir waren am Tag der Anreise hier und sind danach auf die Elim Düne gewandert. Für den zweiten Tag stand dann die Wanderung auf die Big Daddy Düne sowie das Deadvlei auf unserem Programm.



Fish River Canyon

Eine weitere top Sehenswürdigkeit in Namibia ist definitiv der Fish River Canyon. Die Schlucht zieht sich über etwa 160 Kilometer durch den Süden des Landes, ist stellenweise bis zu 27 Kilometer breit und fast 550 Meter tief. Von den Aussichtspunkten aus hast du atemberaubende Blicke auf den sich durch das Gestein schlängelnden Fluss.

Hinunter in den Canyon darfst du nur mit einem speziellen Permit und im Rahmen einer mehrtägigen Wanderung. Wenn du nicht so viel Zeit hast, kannst du stattdessen oben entlang der Kante verschiedene, gut ausgeschilderte Aussichtspunkte erwandern. Mit dem Auto solltest du es dort lieber lassen – die Pisten sind extrem steinig und holprig.

‼️ Tipp: Stell dein Auto am besten direkt am Haupt-Viewpoint ab und geh zu Fuß weiter zum Hiker’s Viewpoint. So kombinierst du eine kurze Wanderung mit tollen Ausblicken. Andere Aussichtspunkte wie den Sunset Viewpoint oder Swaelbron Lookout erreichst du am besten ebenfalls zu Fuß.


Infos zum Fish River Canyon

  • Anreise: ca. 4,5 Stunden ab Lüderitz, 3,5 Stunden ab Aus
  • Eintritt: 150 NAD p. P. und Tag + 50 NAD pro Fahrzeug
  • Öffnungszeiten: von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
  • Übernachten: Hobas Campsite, Canyon Roadhouse Campsite*, Gondwana Canyon Village*
  • Aktivitäten: Aussichtspunkte, Wanderungen, Felsmalereien


Spitzkoppe

Die Spitzkoppe wird auch das „Matterhorn Namibias“ genannt und gehört für uns mit Abstand zu den top Namibia Sehenswürdigkeiten. Gewaltigen Granitfelsen ragen hier aus der kargen Ebene und wirken im Morgen- und Abendlicht besonders spektakulär, wenn sie in kräftigen Rottönen leuchten.

Vor Ort kannst du Wanderungen unternehmen, Klettertouren machen oder dir alte Felszeichnungen anschauen. Viele kommen auch einfach dorthin, um die spektakuläre Landschaft zu genießen. Und nicht zu vergessen der gigantische Sternenhimmel mit unserer Milchstraße. Übrigens auch eine der coolsten Campsites unserer Rundreise.


Spitzkoppe Namibia – Tipps, Camping & Lodges für deine Reise


Infos zu Spitzkoppe



Erongo Gebirge

Das Erongo Gebirge westlich von Omaruru ist eine beeindruckende Berglandschaft mit markanten Granitkuppen. Zwischen den Felsen findest du eine überraschend vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, darunter viele Vogelarten, Klippspringer und mit Glück auch die seltenen Schwarznasenimpala.

Wir waren zwei Nächte in der Hohenstein Lodge* untergebracht und fanden den Aufenthalt richtig schön. Vor Ort haben wir kürzere Wanderungen unternommen und die Aussicht von der Terrasse mit Infinity-Pool genossen. Die Lage ist sehr abgeschieden und dementsprechend unfassbar ruhig und erholsam.


Infos zur Hohenstein Lodge

  • Zimmer: komfortable Chalets mit Terrasse, Badezimmer und Wohnbereich
  • Essen: leckeres Frühstück und Abendessen, Drinks an der Bar
  • Aktivitäten: Wanderungen, Biken, Rundfahrten mit dem Jeep, Sternenhimmelfotografie
  • Buchung: am besten via Booking.com*


Vingerklip

Die Vingerklip ist eine markante Felsnadel, die rund 35 Meter aus einer weiten Ebene emporragt. Sie steht auf einem Hügel in 929 Metern Höhe und ist schon von weitem gut sichtbar. Eigentlich wollten auch wir hierher, haben uns dann aber für das Erongo Gebirge entschieden.

Direkt vor Ort befindet sich die Vingerklip Lodge* mit Restaurant und Terrasse, von wo aus du einen großartigen Blick auf die Formation hast. Rund um den Felsen gibt es verschiedene Viewpoints und kurze Spazierwege. Tagesgäste zahlen 15 NAD Eintritt.

Sehr beliebt ist auch die Ugab Terrace Lodge*. Sie liegt spektakulär auf einem Felsplateau und bietet einen tollen Blick über das Ugab-Tal bis hin zur Vingerklip. Hier erwarten dich Bungalows direkt am Rand der Terrasse, ein Restaurant, eine Bar und sogar ein Pool mit Panorama. Es gibt außerdem eine Campsite.




Topic of Capricorn

Der südliche Wendekreis verläuft mitten durch Namibia und markiert die Linie, an der die Sonne am 21. Dezember genau im Zenit steht. Entlang der C14 zwischen Solitaire und Sossusvlei findest du ein bekanntes Schild, an dem viele für ein Foto anhalten – wir natürlich auch!

Es ist jetzt kein großes Highlight, aber einer dieser typischen Stopps auf einer Namibia-Rundreise. Wir fanden es ganz cool, kurz anzuhalten und das Foto mitzunehmen, bevor es für uns weiter Richtung Sossusvlei ging.



Spreetshoogte Pass

Der Spreetshoogte Pass gehört zu den spektakulärsten Straßen Namibias. Die D1275 schlängelt sich steil hinauf ins Khomas Hochland und belohnt dich mit einem atemberaubenden Blick über die weite Namib-Ebene.

Am Anfang der Straße liegt der Rooi Dak Padstal, ein kurioser Farmstall, bei dem eine Rakete aus dem Boden ragt und zwei russische Astronauten auf einem Traktor sitzen. Von dort geht es weiter bis auf ein Plateau, wo einer der schönsten Campingplätze unserer Reise liegt.

Absolute Stille, traumhafte Sonnenuntergänge und ein gigantischer Sternenhimmel machen diesen Ort für uns einfach ganz besonders. Wenn du mit Zelt oder Dachzelt unterwegs bist, solltest du hier unbedingt einen Stopp einplanen.


Infos zum Spreetshoogte Pass

  • Lage: D1275 zwischen Namib-Wüste und Khomas Hochland
  • Übernachten: Spreetshoogte Pass Campsite, Barkhan Dune Retreat, Camp Gecko
  • Besonderheit: Spektakuläre Aussicht von oben, gigantischer Sternenhimmel


Kalahari Wüste

Die Kalahari zieht sich über mehrere Länder im südlichen Afrika. In Namibia liegt sie vor allem im Südosten des Landes, zwischen Mariental, Stampriet, Kalkrand und dem Grenzgebiet zu Botswana und Südafrika. Mariental ein super Ausgangspunkt, da du von hier aus schnell Lodges, Farmen und Camps in der Kalahari erreichst.

Typisch für die Kalahari sind die roten Sanddünen, die mit Gras, Büschen und Kameldornbäumen bewachsen sind. Die Landschaft wirkt dadurch ganz anders als die Namib, weniger karg, sondern fast schon savannenartig.

Viele Lodges bieten Sundowner-Fahrten, Wanderungen oder auch Touren mit den San (Buschmännern) an, bei denen du mehr über deren traditionelle Lebensweise erfährst. Außerdem kannst du Oryx, Giraffen, Springböcke und Strauße beobachten. Nicht zu vergessen der gigantische Sternenhimmel.


Infos zur Kalahari



Giants Playground & Quiver Tree Forest

Wenn du im Süden des Landes unterwegs sein solltest und einen Stopp am Fish River Canyon und oder Kalahri planst, könnte auch ein Stopp am Quiver Tree Forest und dem Giants Playground für dich interessant sein. Beide Orte sind nur wenige Kilometer von Keetmanshoop entfernt.

Im Quiver Tree Forest wachsen hunderte Köcherbäume, während dich im Giants Playground bizarr aufgestapelte Felsbrocken erwarten. Da beide Spots auf privatem Gelände des Quiver Tree Forest Rest Camps liegen, wird ein Eintritt von 110 NAD pro Person fällig.


Infos zu beiden Spots

  • Eintritt: 110 NAD p.P.
  • Öffnungszeiten: täglich von 7–18 Uhr
  • Übernachten: Quivertree Forest Rest Camp (Camping & Bungalows)
  • Aktivitäten: Wanderungen, Sonnenuntergänge, Klettern, Fotografie


Damaraland

Das Damaraland zählt wohl zu den landschaftlich spannendsten Regionen Namibias. Hier erwarten dich weite Ebenen, karge Felsen und mit etwas Glück auch die berühmten Wüstenelefanten. Besonders beeindruckend ist das Farbspiel der Granitformationen bei Sonnenuntergang.

Highlights im Damaraland sind die Felsgravuren in Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe), der versteinerte Wald und der Brandberg. Wir wollten diese Region mit einem Roadtrip Richtung Skeleton Coast verbinden, hatten am Ende aber spontan andere Pläne und die Buchungen verfallen lassen.

Infos zum Damaraland



Kuiseb Pass & Canyon

Der Kuiseb Pass verbindet Swakopmund mit dem Khomas Hochland. Du erreichst ihn, wenn du die Stadt über Walvis Bay über die C14 verlässt und dich auf den Weg in Richtung Solitaire und Sossusvlei machst. Die Straße führt durch enge Schluchten und kurvige Pisten. Oben hast du eine tolle Sicht auf die hügelige Mondlandschaft.



Epupa Falls & Ruacana Falls

Die Epupa-Fälle befinden sich ganz oben im Norden Namibias, mitten in einer grünen Oase. Hier erwarten dich Wasserfälle, Palmen und Felsen, die diesen Ort zu einem tollen Kontrast zu den sonst so trockenen Landschaften machen.

Übernachten kannst du vor Ort z.B. in der Epupa Falls Lodge* oder in der schicken Kapika Waterfall Lodge*. Es gibt zudem auch schöne Campsites direkt am Wasser. Weiter östlich befinden sich die Ruacana-Fälle, die je nach Wasserstand ebenfalls sehr beeindruckend sein sollen.



Küstenorte & Highlights am Atlantik

Skeleton Coast & Cape Cross

Die Skeleton Coast gehört definitiv zu den top Sehenswürdigkeiten in Namibia. Der Küstenabschnitt zwischen Swakopmund und dem Norden des Landes ist geprägt von endlosen Sanddünen und dem kalten Atlantik. Ihren Namen verdankt die Küste den vielen Schiffswracks, die hier über die Jahrzehnte gestrandet sind und teilweise noch heute im Sand liegen.

Den unteren Teil der Skeleton Coast – also die Strecke von Swakopmund bis etwa Terrace Bay – kannst du problemlos alleine mit dem eigenen 4×4-Fahrzeug bereisen. Dort findest du auch das Cape Cross Seal Reserve mit seiner riesigen Robbenkolonie (Zehntausende Tiere) sowie einige Schiffswracks entlang der Küste.

Der nördliche Teil der Skeleton Coast ist dagegen nur im Rahmen einer geführten Flugreise zugänglich. Dort wird es deutlich wilder, einsamer und abenteuerlicher. Highlights ist die Shipwreck Lodge in den Dünen mit Unterkünften, die in Form kleiner Schiffswracks gebaut wurden.


  • Permit: am Ugab River Gate oder Springbokwasser Gate
  • Kosten: 150 NAD p. P. und Tag + 50 NAD für das Auto
  • Öffnungszeiten: täglich von 9–20 Uhr
  • Übernachten: NWR Terrace Bay Resort, Cape Cross Lodge
  • Touren: Tagestour ab Swakopmund*


Swakopmund

Wir waren vier Tage in Swakopmund und fanden den Mix aus Stadtleben und Abenteuer richtig gut. Die Stadt wirkt mit ihrer kolonialen Architektur, den Cafés, Restaurants und Geschäften fast ein bisschen europäisch. Praktisch ist auch, dass man hier alles findest, was man unterwegs braucht – vom Supermarkt, Werkstatt, Outdoor-Shops bis hin zu SIM-Karten und Banken.

Von Swakopmund aus kannst du unglaublich viel unternehmen. Wir haben zum Beispiel einen Ausflug nach Sandwich Harbour gemacht und waren absolut begeistert, wie die Dünen dort direkt ins Meer fallen. Auch Walvis Bay mit der Lagune und den Flamingos oder Pelican Point mit der riesigen Robbenkolonie waren Teil der Tour.

Wenn du Action suchst, kannst du Quadtouren in den Dünen machen, Sandboarden, Fallschirmspringen oder einen Rundflug über die Namib und die Skeleton Coast buchen. Für uns war Swakopmund der perfekte Stopp, um mal wieder etwas Stadtfeeling zu genießen und gleichzeitig richtig coole Ausflüge in die Umgebung zu machen.


Unsere besten Tipps für Swakopmund und Umgebung




Walvis Bay & Pelican Point

Walvis Bay ist eine Küstenstadt südlich von Swakopmund und bekannt für ihre große Lagune, in der tausende Flamingos und Pelikane leben. Ein Spaziergang an der Promenade oder ein Stopp an der Lagune lohnt sich immer. Von hier starten auch viele Touren, zum Beispiel Kajakausflüge oder Bootstouren, bei denen du Robben, Delfine und manchmal sogar Wale sehen kannst.

Besonders beeindruckend ist Pelican Point, eine lange Landzunge mit einem Leuchtturm und einer riesigen Robbenkolonie. Am besten erreichst du die Halbinsel im Rahmen einer geführten Tour, oft kombiniert mit Offroad-Abenteuern durch die Dünen. Für uns war das Paddeln zwischen unzähligen Robben definitiv ein Highlight.




Sandwich Harbour

Sandwich Harbour südlich von Walvis Bay gehört für uns zu den spektakulärsten Orten in Namibia. Hier treffen die hohen Dünen der Namib direkt auf den Atlantik – ein Anblick, den man wohl nirgendwo anders so eindrucksvoll zu Gesicht bekommt.

Wir haben eine grandiose Tagestour gemacht und waren absolut begeistert. Zugang hast du nämlich nur im Rahmen einer geführten Tour, da die Strecke sehr anspruchsvoll ist und nur mit erfahrenen Fahrern sicher gemeistert werden kann. Die Touren starten meist in Walvis Bay oder mit Transfer ab Swakopmund.




Lüderitz

Lüderitz liegt direkt am Atlantik und ist bekannt für seine bunte Kolonialarchitektur, die Hafenpromenade und das oft sehr windige Wetter. Der kleine Ort wirkt ein bisschen verschlafen, hat aber mit seinen Cafés, Restaurants und der Lage am Meer einen ganz eigenen Charme.

Von Lüderitz aus erreichst du auch Kolmanskuppe, die berühmte Geisterstadt in der Wüste. Außerdem lohnt sich ein Abstecher zur Halbinsel Shark Island und zu den wilden Stränden südlich der Stadt, wo du mit etwas Glück Flamingos, Pinguine und andere Seevögel beobachten kannst.

Unsere besten Tipps für Lüderitz und Umgebung




Sperrgebiet

Das Sperrgebiet im Süden Namibias war lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da hier Diamanten abgebaut wurden. Heute gehört das Gebiet offiziell zum Tsau Khaeb National Park und kann mit Genehmigung oder im Rahmen geführter Touren besucht werden.

Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich: von der Atlantikküste mit Robben und Seevögeln bis hin zu Wüstenflächen, Bergen und verlassenen Diamantensiedlungen wie Kolmanskuppe. Wenn du abenteuerlustig bist und abseits der typischen Routen unterwegs sein möchtest, bist du hier genau richtig.


Tages- und Mehrtagestouren ins Sperregebiet



Orte im Inland & historische Spots

Hauptstadt Windhoek

Windhoek, die Hauptstadt Namibias, ist für viele Reisende der erste Stopp. Auch wir haben hier Halt gemacht, um ein paar Dinge zu erledigen: SIM-Karte besorgen, einkaufen, volltanken und Geld abheben.

Ein richtiges Stadtzentrum mit vielen Sehenswürdigkeiten gibt es nicht und unserer Meinung nach musst du hier auch keine Zeit einplanen. Nutze die Stunden lieber für die eigentlichen Höhepunkte des Landes.




Solitaire

Solitaire ist ein winziger Ort mitten in der Wüste, den wohl fast jeder auf dem Weg nach Sossusvlei ansteuert. Berühmt geworden ist er vor allem durch seine Tankstelle, den kleinen Shop und den legendären Apfelkuchen, den du im Café „McGregor’s Bakery“ probieren solltest.

Rund um den Ort stehen alte Autowracks, die ein beliebtes Fotomotiv sind. Viel mehr gibt es hier nicht, aber genau das macht den Charme auch irgendwie aus. Ein kurzer Halt zum Tanken, Einkaufen und Kuchen essen gehört hier einfach dazu. Du kannst übrigens auch vor Ort in der Solitaire Roadhouse Lodge* oder in der Solitaire Mountain Lodge* übernachten.



Aus

Aus ist ein kleiner Ort im Süden Namibias und ein guter Ausgangspunkt, um die Region rund um Lüderitz und Kolmanskuppe zu erkunden. Hier gibt es Tankstellen, einen kleinen Supermarkt, ein paar Restaurants und Unterkünfte (z.B. Bahnhof Hotel Aus*)

Bekannt ist Aus vor allem wegen der wilden Pferde, die in der Nähe leben und mit etwas Glück am Wasserloch Garub zu sehen sind. Außerdem eignet sich der Ort perfekt als Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden oder zurück Richtung Fish River Canyon.

Wir haben auf der Klein-Aus Vista Campsite übernachtet und waren begeistert von der tollen Landschaft rundherum. Von dort aus haben wir dann einen Ausflug in die Geisterstadt Kolmannskuppe unternommen (ca. 1 Stunde Fahrt).



Kolmannskuppe

Wenn du im Süden des Landes unterwegs sein solltest, ist ein Stopp in der Geisterstadt Kolmannskuppe zu empfehlen. Die ehemalige Diamantenstadt befindet sich kurz vor Lüderitz und kann besichtigt werden. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte der Ort durch den Diamantenboom eine kurze Blütezeit, wurde dann aber wieder aufgegeben.

Heute kannst du die verlassenen Häuser besuchen, die langsam vom Sand zurückerobert werden. Besonders spannend ist eine geführte Tour, bei der du mehr über die Geschichte des Diamantenabbaus erfährst. Diese Tour ist im Preis inbegriffen, du musst aber nicht teilnehmen sondern kannst auch direkt auf eigene Faust losziehen.

  • Eintritt: 180 NAD pro Person (Tagesticket teurer)
  • Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 13 Uhr
  • Mehr Infos: www.kolmanskuppe.com

☞ Alles über die Geisterstadt Kolmannskuppe in Namibia



FAQ zu Sehenswürdigkeiten in Namibia

Wie viel Zeit sollte ich für Namibia einplanen?

Was sollte man in Namibia gesehen haben?

Welche Namibia-Route für 14 oder 21 Tage?

Wo ist Namibia am schönsten?

Wie viel Geld braucht man für 2 Wochen Namibia?

Ist Namibia ein sicheres Reiseziel?


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