Viele planen ihre Rundreise durch Botswana und stoßen dabei natürlich sofort auf das berühmte Moremi Game Reserve. Verständlich – schließlich gehört Moremi zu den bekanntesten Safari-Gebieten des Landes und steht bei fast jeder Route fest mit auf dem Plan.
Was aber viele übersehen: Direkt angrenzend liegt die Khwai Community Area – aus unserer Sicht eine der spannendsten Regionen Botswanas. Dich erwarten tolle Tierbeobachtungen, abwechslungsreiche Landschaften und oft deutlich günstigere Campsites als in Moremi.
Ein weiterer Pluspunkt: Für Khwai zahlst du keinen klassischen Parkeintritt wie im Moremi. Gerade bei mehreren Tagen unterwegs kann das enorm viele Kosten sparen.
Im folgenden Beitrag zeigen wir dir, warum sich Khwai in Botswana so lohnt, was dich dort erwartet, wie die Anreise funktioniert und weshalb wir die Region jederzeit wieder in unsere Botswana-Route einbauen würden. Viel Spaß beim Stöbern!
Inhaltsverzeichnis
- Botswana und seine Concessions
- Allgemeines über Khwai
- Warum Khwai so besonders ist
- Tierbeobachtungen in Khwai
- Khwai oder Moremi – was ist besser?
- Für wen sich Khwai besonders lohnt
- Khwai Village
- Campsites & Lodges in Khwai
- Weitere Unterkünfte in Khwai
- Beste Reisezeit für Khwai
- Anreise Khwai
- Lohnt sich Khwai auch ohne Moremi?
- Unser Fazit zu Khwai
- Häufife Fragen
WARUM KHWAI?
Khwai gehört zu den spannendsten Safari-Regionen Botswanas und wird oft unterschätzt.
Für Khwai muss man keinen Tageseintritt zahlen!.
Die Chancen auf Elefanten, Löwen, Hyänen und Wildhunde sind hier extrem gut.
Perfekt geeignet für Selbstfahrer mit 4×4 und Dachzelt.
Botswana und seine Concessions
Botswana funktioniert touristisch etwas anders als viele andere Länder im südlichen Afrika. Große Teile der bekannten Safari-Regionen sind in sogenannte Concessions aufgeteilt. Dabei handelt es sich um klar abgegrenzte Gebiete mit eigenen Nutzungsrechten für Lodges, Camps, Safari-Anbieter oder Community-Projekte.
Genau dieses System ist einer der Gründe, warum Botswana oft so wild, exklusiv und wenig überlaufen wirkt. Statt Massentourismus setzt das Land bewusst auf weniger Besucher, mehr Naturschutz und hochwertige Safari-Erlebnisse.
Für dich bedeutet das also: Nicht überall kannst du einfach frei fahren, Gebühren und Regeln unterscheiden sich je nach Gebiet und manche Unterkünfte liegen in privaten oder community-geführten Konzessionen.
Auch Khwai ist so ein Beispiel. Die Khwai Community Consession grenzt direkt an das Moremi Game Reserve, gehört aber nicht zum Nationalpark selbst. Dadurch gelten dort andere Rahmenbedingungen (z. B. keine Eintrittsgebühren). Das macht Khwai in unseren Augen auch zu einer richtig spannenden Region.

Allgemeines über Khwai
Khwai ist eine wildreiche Region im Norden Botswanas und liegt direkt an der nordöstlichen Grenze des berühmten Moremi Game Reserve. Genauer gesagt befindet sich Khwai zwischen Moremi und dem Bereich rund um Savuti beziehungsweise Chobe und ist damit perfekt in eine klassische Botswana-Route integrierbar.
Bei Khwai handelt es sich um die Khwai Community Area, also ein Schutzgebiet, das von der lokalen Community verwaltet wird. Besonders spannend ist, dass die Tiere hier frei zwischen Moremi und den umliegenden Gebieten wandern. Elefanten, Löwen, Hyänen, Leoparden oder Wildhunde kennen schließlich keine Grenzen.
Das Moremi Game Reserve umfasst rund 4.872 km², während die Khwai Concession mit etwa 168 km² zu den kleinsten Konzessionen im Okavango-Delta gehört. Khwai ist also deutlich kleiner als Moremi – aus unserer Sicht aber kein Stück weniger aufregend.
Die Region selbst ist landschaftlich richtig abwechslungsreich – mit Wasserarmen, offenen Flächen, Mopane-Wäldern und viel unberührter Natur. Genau deshalb solltest du Khwai als Selbstfahrer mit in deine Route planen. Khwai ist in unseren Augen längst ein eigenständiges Highlight in Botswana.
☞ Hier geht zur unserer Google Maps Karte mit wichtigen Spots

Warum Khwai so besonders ist
Khwai hat für uns genau die Mischung, die Botswana so faszinierend macht: echte Wildnis, tolle Tierbeobachtungen und dieses Gefühl, mitten in der Natur unterwegs zu sein. Die Region wirkt ursprünglich, weitläufig und deutlich weniger „durchgetaktet“ als manch andere bekannte Safari-Gebiete.
Besonders spannend fanden wir die Lage direkt am Khwai River. Durch das Wasser zieht es viele Tiere in die Region, wodurch die Chancen auf Sichtungen oft richtig gut sind. Gleichzeitig wechseln sich Flusslandschaften, offene Ebenen, Wälder und Buschgebiete ständig ab.

Ein weiterer Punkt ist für uns die besondere Atmosphäre. Khwai fühlt sich einfach wilder, ursprünglicher und ein Stück echter an als viele andere Gegenden. Gerade morgens und abends, wenn das Licht weich wird und plötzlich Elefanten aus dem Busch auftauchen, hat diese Region einfach eine ganz besondere Stimmung.
Dazu kommt: Khwai ist auch für Selbstfahrer mit 4×4 ein cooles Abenteuer. Wer Botswana individuell entdecken möchte, erlebt hier Safari noch einmal intensiver ohne dass man nur die bekanntesten Spots ansteuern muss. Für uns ist Khwai deshalb nicht einfach irgendeine Alternative zum Moremi, sondern ganz klar eines der Highlights in Botswana.
Tierbeobachtungen in Khwai
Wenn es um Tierbeobachtungen geht, gehört Khwai für uns ganz klar zu den spannendsten Regionen Botswanas. Durch die Lage am Khwai River und die Nähe zum Moremi Game Reserve ist die Tierdichte hier (mit etwas Glück) beeindruckend hoch.
Schon auf kurzen Fahrten haben wir immer wieder Tiere gesehen. Besonders häufig waren bei uns Elefanten, Giraffen, Zebras, Impalas, Kudus und verschiedene Vogelarten zu beobachten. Auch Flusspferde und Hyänen waren keine Seltenheit.
Mit etwas Glück kannst du in Khwai außerdem Löwen, Leoparden oder Wildhunde entdecken. Man weiß eigentlich nie, was hinter der nächsten Kurve wartet. Mal steht plötzlich eine Elefantenherde am Wegesrand, mal ziehen Antilopen durchs Gras oder ein Hippo taucht im Wasser auf.
Gerade in den frühen Morgenstunden und rund um den Sonnenuntergang fanden wir es in Khwai besonders schön. Dann ist die Stimmung einfach magisch und viele Tiere werden aktiv. Nicht zu vergessen die Nächte: Rund um unser Camp waren regelmäßig Löwen oder Hyänen unterwegs, die sich lautstark bemerkbar gemacht haben.
In Botswana sind Tiere frei unterwegs und keine Garantie. Mal sieht man stundenlang kaum etwas, mal hat man plötzlich eine unglaublich intensive Sichtung nach der nächsten. Genau das macht Safari am Ende auch aus – ein bisschen Glück gehört immer dazu.
Khwai oder Moremi – was ist besser?
So pauschal kann man das gar nicht sagen. Beide Regionen gehören zu den besten Safari-Gebieten Botswanas und bieten mit etwas Glück fantastische Tierbeobachtungen. Am Ende kommt es eher darauf an, was du suchst und wie du reisen möchtest.
Moremi ist bekannter und für viele eines der absoluten Highlights einer Botswana-Reise. Die Landschaften sind spektakulär, die Tierwelt unglaublich abwechslungsreich und natürlich hat der Name einen besonderen Ruf. Dafür ist im Moremi Game Reserve meist auch mehr los, vieles deutlich teurer und beliebte Campsites oft früh ausgebucht. Dazu kommen noch relativ hohe Parkeintrittsgebühren.
Khwai fühlt sich für uns dagegen etwas wilder, ursprünglicher und oft entspannter an. Die Chancen auf tolle Tierbeobachtungen sind auch hier richtig gut. Gleichzeitig gibt es – je nach Reiseart – oft mehr Flexibilität bei Campsites und beim Budget. Ein großer Vorteil: In Khwai zahlst du keinen klassischen Nationalpark-Eintritt wie im Moremi. Das spart schnell einiges.
Preisbeispiel für 3 Tage / 2 Personen:
| Region | Kosten |
|---|---|
| Moremi Game Reserve | ca. 220 € (3x Tageseintritt + Fahrzeug) ca. 172 € (2 Nächte Third Bridge Camp) GESAMT: 392 € |
| Khwai Community Area | man zahlt keinen Eintritt!! ca. 102 € (2 Nächte Magotho Camp) GESAMT: 102 € |
Wenn es irgendwie passt, würden wir persönlich gar nicht zwischen beiden entscheiden, sondern beide Regionen kombinieren. Sie liegen direkt nebeneinander und ergänzen sich perfekt. Wenn wir uns aber nur für eine Region entscheiden müssten, wäre Khwai für uns ganz sicher keine zweite Wahl. Dafür ist das Gebiet einfach viel zu besonders.

Für wen sich Khwai besonders lohnt
Khwai lohnt sich für alle, die Botswana intensiv erleben möchten, dabei aber etwas mehr auf Kosten achten. Ein großer Vorteil sind nämlich die vergleichsweise geringeren Kosten. Campsites sind hier oft günstiger als in Moremi, dazu kommt, dass du keinen klassischen Parkeintritt wie im Nationalpark zahlst.
Auch die Anreise ist vergleichsweise einfach, besonders wenn du von Maun, Moremi, Savuti oder Chobe kommst. Dadurch lässt sich Khwai sehr gut in eine Botswana-Rundreise integrieren. Für uns ist Khwai vor allem dann spannend, wenn du viel Botswana erleben willst, ohne automatisch nur auf die teuersten Hotspots zu setzen.
Ein weiterer Pluspunkt aus unserer Sicht: Khwai fährt sich oft etwas einfacher als Moremi. Im Moremi können je nach Reisezeit wichtige Brücken nicht passierbar sein, es gibt mehr Wasserstellen und manche Strecken sind deutlich anspruchsvoller. Auch Khwai hat natürlich Sand, Spurrillen und je nach Saison Herausforderungen – insgesamt fanden wir es aber entspannter.
Khwai passt besonders gut zu dir, wenn du:
- Botswana etwas günstiger erleben möchtest
- dennoch tolle Tierbeobachtungen suchst
- mit dem 4x4 selbst unterwegs bist
- Khwai einfach in deine Route einbauen möchtest
- Wildnis und echtes Safari-Gefühl suchst

Khwai Village
Khwai Village ist ein kleines Dorf direkt am Rand des Moremi Game Reserve und ein praktischer Zwischenstopp, wenn du in der Region unterwegs bist. Hier findest du noch den einen oder anderen kleinen Minimarkt oder Kiosk, falls du kurzfristig etwas brauchst.
Außerdem hatten wir hier mit die beste Internetverbindung in der Gegend – für Botswana-Verhältnisse also ein ziemlich guter Spot, wenn du kurz online gehen möchtest. Ansonsten gibt es im Dorf selbst nicht viel weiter zu sehen. Khwai Village ist eher funktional als touristisch spannend.
Campsites & Lodges in Khwai
Direkt in der Khwai Community Area gibt es weniger Unterkünfte. Online werden oft Camps aus Moremi oder angrenzenden Regionen unter „Khwai“ mitgeführt. Deshalb lohnt es sich, bei der Buchung genau auf die Lage zu achten.
Magotho Camp
Einer unserer persönlichen Favoriten in Khwai. Die Campsite liegt wunderschön nahe des Flusses und fühlt sich unglaublich wild an. Gleichzeitig ist sie eine der bekanntesten Optionen für Selbstfahrer.
Magotho liegt in einem bekannten Löwengebiet und ist genau deshalb besonders beliebt. Eine frühzeitige Buchung würden wir dir definitiv empfehlen, vor allem in der Hauptsaison.
Am besten waren für uns die Löwen, die nachts direkt an unserem Auto vorbeigelaufen sind und stundenlang lautstark gebrüllt haben. Oder die Löwin mit ihren drei Jungen, die jagenden Wildhunde oder die Hippos im Fluss – einfach unbeschreiblich.
Trotz der Beliebtheit fanden wir es tagsüber überhaupt nicht überlaufen. Das Gebiet verteilt sich sehr gut und bei unseren Tiersichtungen waren wir fast immer allein. Keine langen Autoschlangen, keine zehn Fahrzeuge an einer Sichtung – genau das hat uns dort so gut gefallen.
Infos zum Camp:
- Lage: direkt am Khwai River (tolle Lage)
- Verwaltung: Khwai Development Trust
- Kosten: 400 BWP pro Person (Kartenzahlung in Maun und vor Ort möglich)
- Buchung: in Maun im Office oder reservations@khwaitrust.co.bw
- Campsite: 15 große, naturnahe Stellplätze (2x Toiletten- und Duschhäuschen)
- Ausstattung: nur eine kleine Feuerstelle
- Besonderheit: Tiere nachts regelmäßig im Camp (Löwen, Elefanten, Hyänen)

Xwabaxwa Campsite
Wenn du eine Campsite suchst, die richtig wild mitten in der Natur liegt, könnte Xwabaxwa perfekt zu dir passen. Wir haben es dort wirklich geliebt. Es gibt 13 Stellplätze, die recht weit voneinander entfernt liegen – dadurch hast du unglaublich viel Ruhe und Privatsphäre.
Unsere riesige Campsite 3 lag direkt am Mbudi River mit einer atemberaubenden Aussicht. Gerade morgens und abends war die Stimmung dort einfach besonders schön. Abends lungerten Hyänen und Hippos um unser Camp, morgens standen drei riesige Elefanten auf der anderen Flussseite am Ufer. Einfach magisch!
Vor Ort ist alles sehr basic: eine kleine Feuerstelle mit Braai-Station, Wasseranschluss, ein Mülleimer und meist etwas Feuerholz. Viel mehr brauchst du hier aber eigentlich auch nicht. Klapp deinen Tisch aus, mach dir einen Kaffee, setz dich in deinen Stuhl und genieße diese absolute Wildnis in vollen Zügen.
Infos zum Camp:
- Lage: direkt am Mbudi River (tolle Lage)
- Verwaltung: Squamater Safaris
- Kosten: 400 BWP pro Person
- Buchung: squamatersafaris@gmail.com (per Überweisung)
- Campsite: 13 große, naturnahe Stellplätze (2x Toiletten- und Duschhäuschen)
- Ausstattung: Feuerstelle, Braai, Wasseranschluss, Feuerholz
- Besonderheit: Mokoro-Ausflüge & Game Drives buchbar

Mbudi Campsite
Während unserer Reise wurde uns das Mbudi Camp empfohlen, das wir ganz spontan angesteuert haben. Vor Ort war noch nicht viel los, sodass wir ohne Probleme kurzfristig einen Stellplatz bekommen haben. Die 10 großzügigen Campsites verteilen sich entlang des Mbudi Rivers und liegen angenehm weit voneinander entfernt. Dadurch hast du auch hier wieder viel Ruhe und ordentlich Privatsphäre.
Zentral gibt es ein kleines Toiletten- und Duschhäuschen, außerdem konnten wir uns am Rezeptionshäuschen Feuerholz besorgen. Besonders gefallen hat uns die direkte Lage am Fluss. Nachts hörten wir die Hippos grasen, in der Ferne brüllten Löwen und am Nachmittag konnten wir immer mal wieder Elefanten entdecken.
Am nächsten Morgen haben wir noch eine Mokoro-Fahrt gemacht, die wir direkt vor Ort buchen konnten. Die Tour dauerte knapp zwei Stunden und führte uns den Mbudi River hinauf. Unterwegs sahen wir zahlreiche Vögel, Wasserböcke und Hippos. Elefanten oder andere größere Tiere haben wir an diesem Morgen zwar nicht gesehen, trotzdem war die Fahrt wunderbar ruhig und idyllisch.
Infos zum Camp:
- Lage:direkt am Mbudi River in Khwai
- Kosten: ca. 400 BWP pro Person
- Buchung: aktuell nicht möglich!
- Campsite: 10 große, naturnahe Stellplätze (1 Sanitärgebäude)
- Ausstattung: Feuerstelle, Grillbereich, Mülltonne
- Besonderheit: Elefanten, Hippos und Mokorofahrt
Aktuell ist diese Campsite leider geschlossen und nicht mehr buchbar.

Khwai North Gate Campsite
Die Khwai North Gate Campsite liegt direkt am Khwai River innerhalb des Moremi Game Reserve und ist landschaftlich wirklich richtig schön gelegen. Große Bäume, viel Natur und eine tolle Ausgangslage für Pirschfahrten in der Region.
Es gibt 10 großzügige Stellplätze mit ordentlich Abstand zueinander, sodass man deutlich mehr Ruhe und Privatsphäre hat als auf manch anderer Campsite. Zur Ausstattung gehören eine Braai-Stelle, Wasseranschluss und ein Mülleimer – also alles, was man wirklich braucht.
Die Gegend rund um die Khwai Floodplains gehört außerdem zu den spannendsten Safari-Regionen überhaupt. Zwischen Hippo Pools, offenen Flächen und Waldgebieten ist hier tierisch gesehen fast alles möglich.
Bei uns wurde es vor allem nachts am Stellplatz MK8 richtig wild: Hyänen waren die ganze Nacht direkt in der Nähe und immer wieder rund ums Auto unterwegs. Das war eine der besten Nächte, die wir generell in Botswana hatten. Unvergesslich!
Infos zum Camp:
- Lage: im Moremi Game Reserve am Khwai River
- Verwaltung: SKL Group of Camps
- Kosten: ca. 700 BWP pro Person
- Buchung: online via SKL Group
- Campsite: 10 große, naturnahe Stellplätze (2x Sanitärhäuser)
- Ausstattung: Feuerstelle, Braai, Wasseranschluss
- Besonderheit: Hyänen, Elefanten, Hippos und Löwen ganz in der Nähe

Weitere Unterkünfte in Khwai
| Name | Typ | Kurzinfo |
|---|---|---|
| Khwai Mokoro Safaris and Campsites* | Campsite | Camping & Mokoro-Ausflüge |
| Khwai Nomadic Campsites | Campsite | Einfache mobile Campsites |
| Ethan’s Camp | Campsite / Camp | Kleine Unterkunft in Khwai |
| Sable Alley Camp Site | Campsite | Campingbereich nahe Sable Alley |
| Saguni Safari Lodge | Lodge | Komfortable Safari Lodge |
| Khwai Expeditions Camp | Camp | Klassisches Safari Camp |
| O Bona Moremi Safari Lodge* | Lodge | Lodge nahe Khwai / Moremi |
| Hideaways Mogotlho Safari Lodge* | Lodge | Beliebte Lodge mit Komfort |
| Camp Khwai | Camp | Safari Camp in guter Lage |
| Sango Safari Camp | Camp | Hochwertiges Tented Camp |
| Machaba Camp - Machaba Safaris™ | Luxuscamp | Exklusives Safari Camp |
| Ziri Dobe Safari Lodge | Lodge | Lodge in Khwai Region |
| Khwai Leadwood | Lodge / Camp | Stilvolle Unterkunft |
| Khwai Hippo Pool Lodge & Campsite | Lodge + Campsite | Lodge mit Campingoption |
| Khwai Game Lodge | Lodge | Lodge mit Safari-Fokus |
Beste Reisezeit für Khwai
Die beste Reisezeit für Khwai hängt ein wenig davon ab, was du erleben möchtest. Grundsätzlich ist die Region aber das ganze Jahr spannend, weil sich durch Wasserstände, Jahreszeiten und Tierbewegungen immer wieder neue Eindrücke ergeben.
Als klassische beste Reisezeit gelten die trockenen Monate von Mai bis Oktober. Dann ist das Gras niedriger, viele Tiere sammeln sich häufiger an Wasserstellen und die Chancen auf gute Tierbeobachtungen stehen oft besonders gut. Gleichzeitig sind die Temperaturen angenehmer, vor allem morgens und abends.
Von November bis März wird es heißer und es kann immer wieder regnen. Dafür ist die Landschaft deutlich grüner, viele Jungtiere kommen zur Welt und die Region wirkt oft besonders lebendig. Gerade für Vogelbeobachtungen ist diese Zeit sehr zu empfehlen.
Wir persönlich mögen Khwai vor allem in der Trockenzeit. Dann sind die Straßen meist einfacher zu fahren, die Bedingungen für Selbstfahrer generell angenehmer und Safari-Tage oft etwas planbarer.
In den Monaten Juli bis September/Oktober ist Hauptsaison und viele Campsites sind ausgebucht. Wenn du in diesen Monaten reisen möchtest, solltest du Campsites möglichst früh reservieren, vor allem die Magotho Campsite.
☞ Alles über die beste Reisezeit für Botswana
Anreise Khwai
Khwai kannst du in deine Botswana-Rundreise sehr gut einbauen und ist deutlich einfacher erreichbar, als man zunächst denkt. Besonders praktisch ist die Anreise ab Maun oder wenn du aus dem Chobe-Gebiet kommst.
Die Straßenverhältnisse können je nach Reisezeit komplett unterschiedlich sein. In der Trockenzeit sind viele Strecken gut fahrbar, während sie in der Regenzeit durch tiefen Sand, Schlamm oder Wasserstellen deutlich schwieriger werden können.
Manche Abschnitte sind zeitweise sogar nicht passierbar oder gesperrt. Informiere dich deshalb unbedingt rechtzeitig vorab bei deiner Unterkunft, Campsite, beim Vermieter oder in aktuellen Botswana-Facebook-Gruppen und Foren über den Zustand der Strecke.

Ab Maun via Moremi:
Von Maun aus fährst du zunächst etwa 2,5 bis 3 Stunden bis zum South Gate des Moremi Game Reserve. Die ersten rund 40 Kilometer bis Shorobe verlaufen noch über Asphalt, danach geht die Straße in eine Sand- und Schotterpiste über.
Am South Gate zahlst du den Tageseintritt für das Moremi Game Reserve und fährst anschließend weiter Richtung Khwai. Ab hier hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du nutzt den Tag für eine erste Safari im Moremi oder du nimmst die schnellste Strecke direkt zum North Gate, was ungefähr eine Stunde dauert.
Vom North Gate geht es anschließend weiter nach Khwai zu deiner Lodge oder Campsite. Je nach Unterkunft, Straßenzustand und Verkehr solltest du dafür noch einmal etwa 30 Minuten bis 2 Stunden einplanen.

Ab Maun via Mababe:
Von Maun aus führt die Route über Sankuyo weiter Richtung Mababe und anschließend nach Khwai. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis zu den Campsites rund um Magotho und die Khwai Region.
Die Strecke besteht überwiegend aus Sandpiste und ließ sich bei uns außerhalb der Regenzeit insgesamt gut fahren. Teilweise wartet aber auch kräftiges Wellblech, sodass man nicht überall zügig vorankommt. Auf besseren Abschnitten waren bei uns dagegen auch problemlos rund 80 km/h möglich.
Wie fast überall in Botswana können sich die Straßenverhältnisse jedoch schnell ändern – je nach Saison, Wetter und letzter Instandsetzung. Etwas Puffer bei der Fahrzeit einzuplanen, ist deshalb nie verkehrt. Für die Strecke ab Maun bis Khwai über Mababe würden wir grob mit etwa 3 Stunden Fahrzeit rechnen.
☞ Reiseplanung Botswana – Die besten Tipps für Selbstfahrer

Ab Savuti nach Khwai
Auch von Savuti aus lässt sich Khwai gut erreichen und die Strecke passt perfekt in eine klassische Botswana-Rundreise. Vom Mababe Gate bei Savuti folgst du zunächst der Hauptpiste in Richtung Maun. Nach etwa 74 Kilometern erreichst du die einzige größere T-Kreuzung auf dieser Route. Dort biegst du rechts Richtung Khwai ab.
Von dieser Kreuzung bis zur bekannten Sable Alley Bridge brauchst du ungefähr weitere 30 Minuten Fahrzeit. Ab dort geht es je nach Lodge oder Campsite weiter in die jeweilige Region rund um Khwai.
‼️ Wichtig zu wissen
Die Straßenverhältnisse können je nach Reisezeit komplett unterschiedlich sein. In der Trockenzeit sind viele Strecken gut fahrbar, während sie in der Regenzeit durch tiefen Sand, Schlamm oder Wasserstellen deutlich schwieriger werden können. Manche Abschnitte sind zeitweise sogar nicht passierbar oder gesperrt.
Informiere dich deshalb unbedingt rechtzeitig vorab bei deiner Unterkunft, Campsite, beim Vermieter oder in aktuellen Botswana-Facebook-Gruppen und Foren über den Zustand der Strecke.

Lohnt sich Khwai auch ohne Moremi?
Ja, absolut. Wenn du genügend Zeit hast, würden wir dir empfehlen, 2 bis 3 Tage im Moremi einzuplanen und anschließend 2 bis 3 Tage in Khwai. So erlebst du beide Regionen mit ihren unterschiedlichen Landschaften und Campsites.
Wenn du weniger Zeit hast, Moremi ausgebucht ist oder du Kosten sparen möchtest, würden wir Khwai jederzeit als mega Alternative einplanen. Khwai ist aus unserer Sicht sogar stark genug, um auch ganz ohne Moremi ein echtes Highlight deiner Botswana-Reise zu sein.
Die Tierbeobachtungen sind wirklich grandios, die Landschaft abwechslungsreich und die Atmosphäre richtig schön wild. Gerade für Selbstfahrer mit 4x4 ist Khwai eine super abenteuerliche Region.
Aber man darf nicht außer Acht lassen, dass vor allem in der Hauptsaison (vor allem Juli bis September) auch in Khwai deutlich mehr los ist. Die Region ist längst kein Geheimtipp mehr und wird bei Botswana-Reisenden immer beliebter.
Unser Fazit zu Khwai
Wir hatten eine richtig gute Zeit in Khwai und viele intensive Tierbegegnungen. Nachts liefen lautstarke Hyänen rund um die Campsite, dazu patrouillierten Löwen direkt in der Nähe unseres Autos.
Tagsüber sahen wir größere Herden von Elefanten, eine Löwenmutter mit Jungen und sogar Wildhunde bei der Jagd. Genau solche Momente machen Khwai für uns einfach so besonders.
Ein weiteres Highlight war natürlich auch unsere Mokoro-Fahrt vorbei an Wasserböcken und Flusspferden. Auch das würden wir sofort wieder machen. Und nicht zu vergessen: Am letzten Tag unserer Khwai-Reise hat Marco mir dort einen Heiratsantrag gemacht. Allein deshalb wird Khwai für uns immer etwas Besonderes bleiben.
Häufife Fragen
Ist Khwai ein Malariagebiet?
Ja, Khwai liegt in einem Malaria-Gebiet. Das gilt grundsätzlich für große Teile des Okavango-Deltas und Nordbotswanas. Vor allem während und nach der Regenzeit ist das Risiko noch einmal höher. Lass dich deshalb vor deiner Reise rechtzeitig reisemedizinisch beraten und denke an guten Mückenschutz.
☞ Malaria in Botswana – Alles was du über diese Krankheit wissen solltest
Ist Khwai mit Kindern geeignet?
Grundsätzlich ja, allerdings kommt es stark auf das Alter der Kinder und eure Reiseart an. Bei Selbstfahrer-Reisen mit Dachzelt oder einfachen Campsites kann Khwai deutlich abenteuerlicher sein als klassische Lodges. Wichtig zu wissen: Tiere bewegen sich frei durchs Camp, nachts kann es laut werden und Campsites und viele Unterkünfte sind meist nicht eingezäunt.
Welches Fernglas könnt ihr empfehlen?
Ein gutes Fernglas ist das A und O einer jeden Safari und wir würden nie ohne Fernglas nach Afrika reisen. Welches Fernglas wir nutzen, erfährst du hier: Unser Fernglas für Safari und Wanderungen.
Welche Kleidung ist für Khwai sinnvoll?
Praktisch sind leichte, luftige Sachen in neutralen Farben, dazu eine wärmere Schicht für die kühlen Morgenstunden im Winter. Außerdem sinnvoll: Cap oder Hut, Sonnenbrille und geschlossene Schuhe. Mehr dazu hier: Unsere Safari-Packliste.
Braucht man in Khwai ein 4x4?
Für Selbstfahrer würden wir ganz klar JA sagen. Viele Strecken bestehen aus Tiefsand, Spurrillen oder können je nach Saison matschig und anspruchsvoll werden. Mit normalem Mietwagen kommst du nicht weit!
Wie viele Tage sollte man für Khwai einplanen?
Wir würden mindestens 2 Nächte empfehlen, besser 3 Nächte. So hast du genug Zeit für mehrere Pirschfahrten, unterschiedliche Tageszeiten und kannst die Region entspannter erleben.
UNSERE KAFFEEKASSE
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