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Als Paar auf Weltreise – 500 Tage Abenteuer und Leidenschaft

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„Let the adventure begin – today we start our BIG THING!“ Mit diesen Worten starteten wir vor genau 500 Tagen unsere Weltreise. 500 Tage! Wir können uns noch sehr gut an diesen Moment erinnern, als wir mit unseren Backpacks auf dem Rücken die Wohnungstür abgeschlossen hatten. Wir schauten uns an, grinsten und ließen Bolles gewohntes Zuhause mit einem unbeschreiblichen Gefühl hinter uns. Es war eine Mischung aus Aufregung, „endlich-gehts-los!“-Vorfreude und Wehmut, alles hinter sich zu lassen. Doch es war kein Moment der Traurigkeit. Wir waren voller Vorfreude, konnten das kommende Abenteuer nicht mehr abwarten. Endlich wollten wir in ein neues Leben starten!


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500 Tage Weltreise – Tag 1 und Abreise

500 Tage sind nun rum – was für eine lange Zeit. Und dennoch fühlt es sich an, als würden wir schon doppelt so lange unterwegs sein. Gerne reden wir über unseren Start, unser Kennenlernen und wie eigentlich alles ins Rollen kam. Mit der Dating App Tinder lernten wir uns im Februar 2015 kennen. Nach einigen Dates und einem Roadtrip durch Portugal stand fest: Das passt! Wir wollen mehr! Und so machten wir uns schon acht Monate nach unserem ersten Treffen auf den Weg. Verrückt oder?


Worauf sollten wir warten?

Was hatten wir aber zu verlieren? Worauf sollten wir noch warten? Die Chemie zwischen uns passte und so gab es keine Zweifel mehr. Wir wollten unser eigenes Ding machen! Denn das Leben müsste doch noch mehr zu bieten haben oder? Das oft zitierte Hamsterrad gab uns eigentlich alles was wir brauchten – außer Vollkommenheit und letztendlich auch Zufriedenheit. Und so machten wir uns damals auf die Suche nach diesem, für uns immer wichtiger werdenden Zustand.

Uns wurde bewusst, dass Veränderungen nur entstehen können, wenn man das eigene Handeln verändert. Ändert man nichts, so kann man auch keine Veränderung erwarten. Uns wurde klar, hin und wieder muss man im Leben Risiken eingehen um vorwärts zu kommen. Je länger man wartet bis etwas passiert, desto mehr Zeit geht einem verloren.

Wir wollten diese Veränderung so sehr und aus diesem Grund packten wir diesen Traum auch direkt an und setzten ihn in die Tat um. Reden bringt nichts, wenn keine Taten folgen. Wie wir so gerne sagen: „Am Ende bereuen wir nur all das, was wir nie gewagt haben!“ Und in diesen Worten steckt so unglaublich viel Wahrheit. Wir wollten nicht irgendwann da sitzen und uns fragen: „Was wäre wohl passiert, wenn wir damals den Schritt gewagt hätten?“ Und so entstand unser Motto, welches wir immer wieder auf der Reise beherzigen: Komm‘ wir machen das einfach!


Jeder Tag ist ein neues Abenteuer!

Bis heute bereuen wir nicht einen einzigen Tag, nicht einen einzigen Moment. Immer wieder schreiben uns Freunde und Leser: „Ihr habt alles richtig gemacht!“. Und sollen wir Dir was sagen? Genau so ist es! Die ganzen Anstrengungen vor der Weltreise machten sich schnell bezahlt.

Zu Beginn hatten auch wir einige Zweifel und Ängste, was uns da draußen wohl erwarten würde. Aber all das war unbegründet. Schon nach den ersten Wochen wurden wir entspannter, hatten den Dreh raus und ließen uns einfach treiben. Alles was wir damals noch hatten, war uns, zwei Rucksäcke, zwei Oneway-Tickets nach Bali und Hunger auf das Leben!

Dieser „nicht vorhandene“ Plan brachte uns an die schönsten Orte und bescherte uns einzigartige Erlebnisse. Jeder Tag war für uns ein neues, großes Abenteuer. Wir waren in Thailand, auf Sri Lanka, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Malaysia, Indonesien, Hong Kong, Singapur, Vietnam, Malaysia, Südafrika und Mauritius. Die letzten 500 Tage haben wir selbstständig mit Leben, Inhalt und Farbe gefüllt – jede einzelne Seite konnten wir selbst gestalten. Einzelne Seiten für unsere persönliche Lebensgeschichte.


Her mit dem neuen Leben!

Verpflichtungen und Alltag gab es nun nicht mehr. Unser Leben war von nun an selbstbestimmt, frei und ungezwungen. Natürlich müssen auch wir hin und wieder Termine einhalten, Projekte fertigstellen und bestimmte Dinge erledigen. Diese machen wir aber gerne, mit Leidenschaft und Überzeugung. Zeitdruck gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Und was wir heute nicht machen, machen wir eben morgen oder nächste Woche. Das Gefühl, dass man sein Leben komplett selbst in der Hand hat ist unbeschreiblich erfüllend.

Doch so ganz ohne eine Aufgabe klappt es bei uns dann doch nicht. Also entwickelten wir schon während den ersten Monaten Ideen und bauten uns eine eigene Homepage auf. Ohne jeglichen Plan befassten wir uns von nun an mit Themen wie: HTML, Design, Layout, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Newsletter und und und. Sechs Monate später konnten wir Euch unsere neue Seite voller Stolz präsentieren. Dabei konnten wir unglaublich viel lernen und unsere Kreativität weiter ausleben.


Gemeinsam mit der Community!

500 Tage später ist diese Community um einiges gewachsen. Heute folgen uns mehr als 5685 Leute auf Facebook und knapp 2590 auf Instagram. Im Monat erreichen wir mit unserem Blog nun schon mehr als 12.000 Leser, wobei Ihr sage und schreibe mehr als 34.000 Seiten unserer Homepage jeden Monat aufruft! Das ist der Wahnsinn und bestärkt uns immer wieder darin, weiter zu machen. Unser Blog beansprucht enorm viel Zeit und so arbeiten wir 7 Tage die Woche Vollzeit und mehr, um unsere Seite und unsere Projekte voranzutreiben.

„Ihr arbeitet also mehr als vorher?“ Ja genau! Viel mehr! Es macht aber unglaublich viel Spaß, so dass wir uns schon wirklich zwingen müssen, mal einen Tag einfach nichts zu tun. Wir stecken all unsere Energie, Leidenschaft und ganz viel Herz in unsere Ideen. Und dafür opfern wir gerne 50-70 Stunden in der Woche. Denn wo Leidenschaft ist, da ist auch die Bereitschaft, 120% Vollgas zu geben.


So stolz! Unser erstes Buch!

Genau mit dieser Power und diesem Elan haben wir auch vor kurzem unseren Südafrika Reiseführer herausgebracht. Unser erstes Buch! Drei Monate saßen wir im Schnitt 10 Stunden vor den Laptops und haben getippt und designt was das Zeug hielt. Unsere Reise durch Südafrika zählt definitiv zu unseren Highlights und so beschlossen wir, all unsere Informationen, Erlebnisse und Erfahrungen kompakt in einem Ebook zu verpacken.

Da draußen gibt es zig Reiseführer über dieses Land, dem waren wir uns bewusst. Doch wir wollten einen etwas anderen Südafrika Reiseführer veröffentlichen. Ein Reiseführer mit Seele, Persönlichkeit und sehr viel Liebe zum Detail!


Hier gibt es unseren 290-seitigen Südafrika Reiseführer!


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500 Tage Weltreise – Unser Südafrika Reiseführer

All die Mühe hat sich mehr als gelohnt, denn Euer Feedback ist einfach großartig. An dieser Stelle an riesiges Dankeschön an alle, die fleißig unser Buch gekauft und verschlungen haben! Ihr seid die Besten! Und wir hoffen sehr, dass wir Euch mit diesem Buch inspirieren konnten und ihr nun auch Lust bekommen habt, das großartige Land eines Tages zu bereisen.


500 Tage Weltreise – eine kurzer Rückblick


In den 500 Tagen unserer Weltreise sind wir 29 Mal mit dem Flugzeug geflogen, haben 16 Mal auf einer Fähre, einem Boot oder Katamaran gesessen und sind 3 Mal mit einem Zug gefahren. Für weitere Strecke saßen wir genau 10 Mal in einem Bus oder Minibus. Und insbesondere in Indonesien und Thailand sind wir tausende Kilometer mit dem Roller gefahren. Während unserer Reise haben wir in 77 verschiedenen Betten geschlafen, mal im Hostel, Apartment, Hotel, Bungalow oder in einer privaten Wohnung.

Wir waren 111 Tage in Thailand, 97 Tage in Indonesien, 77 Tage auf Mauritius (da kommen bald noch einige hinzu), 65 Tage Heimaturlaub in Deutschland, 56 Tage in Südafrika, 51 Tage in Malaysia, 14 Tage in Vietnam und Hongkong, 7 Tage auf Sri Lanka, 3 Tage in Tschechien und in der Arabischen Emiraten, sowie ein Tag in Singapur und Rom. Da wir keinen Zeitdruck haben, bleiben wir auch meist länger vor Ort.

Unser Ziel ist es nicht, mit einer Liste um die Welt zu reisen, nur um wieder ein Land nach dem anderen abhaken zu können. In einem Jahr kann man ganz sicher weitaus mehr von der Welt sehen, als wir es getan haben. Doch wir lieben es so sehr, tief in Länder und Kulturen einzutauchen. Und so sind wir glücklich, dass wir diesen Luxus genießen können und nicht schon nach drei Tagen weiterziehen müssen.


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500 Tage Weltreise – Zahlen und Fakten

5 persönlich Highlights unserer Weltreise

Wir werden so oft gefragt, was denn das bisher beste Erlebnis dieser Weltreise war. Auf diese Frage haben wir meist gar keine genaue Antwort, da einfach jedes Land so verschieden ist und wir immer andere Abenteuer erleben. Dennoch gibt es einige Momente, die uns bei dieser Frage direkt in den Kopf schiessen. Es sind meist die Geschichten, die eine Weltreise ausmachen. Es sind die ungeplanten Erlebnisse, von denen wir so gerne erzählen, weil sie eben ganz besonders für uns waren. Hier kommen unsere Top Highlights der vergangen 500 Tage.


1. Die Reise zu den letzten frei lebenden Orang Utans der Welt – Eine Reise nach Sumatra

Du wanderst also fast sieben Stunden durch den dichten Regenwald bei einer Luftfeuchtigkeit von 100%. Kein Teil deiner Kleidung ist noch trocken, überall klebt Dreck an deinem Körper. Belohnt wurden wir mit dem Anblick der letzten frei lebenden Orang Utans dieser Welt. Mit voller Freude beobachteten wir diese riesigen Affen, wie sie in den Bäumen hingen und von Liane zu Liane sprangen.

Der Moment war unbeschreiblich und auch die ganze Kulisse verschlug uns den Atem. Diese Geschichten werden wir auch in 40 Jahren noch mit voller Begeisterung unseren Enkelkindern erzählen. Die komplette Geschichte kannst du hier nachlesen!


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500 Tage Weltreise – Im Regenwald auf Sumatra

2. Der erster Tauchgang unseres Lebens 

Geplant war es eigentlich nicht, da solche Tauchgänge ja generell sehr kostenintensiv sind. Marco war aber so begeistert von der Idee, dass er mich ansteckte und wir kurzerhand unseren ersten Schnupper-Tauchgang auf Koh Lanta buchten. Warum auch eigentlich nicht?

Mit einem Boot ging es raus auf’s Meer zur Insel Koh Maa. Schon vor dem Sprung ins Wasser konnte man den Grund des Meeres sehen – 30 Meter Sichtweite. Einfach Wahnsinn! Im klaren Wasser der Andamanensee gingen wir also auf Grund und schauten uns die einzigartige Unterwasserwelt an. 


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Unsere Weltreise – der erste Tauchgang unseres Lebens

3. Reise zu den Thousand Islands in der Javasee

Irgendwo im Internet erfuhren wir von den Thousand Islands, einer Inselgruppe nördlich von Jakarta auf Java. Die Planung verlief anfangs etwas schwierig, da diese Gegend nicht gerade touristisch erschlossen ist (zum Glück!). Am Ende landeten wir auf einer einheimischen, muslimischen Insel mit unglaublich freundlichen Menschen. Mit ein paar einheimischen Jungs fuhren wir dann mit einem einfachen Holzboot zu den verschiedensten Inseln. Nie zuvor haben wir solche bunten und vor allem gesunden Korallenriffe gesehen – unvergesslich! Alles zu unserem Abenteuer auf den Thousand Islands kannst du hier nachlesen!


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500 Tage Weltreise – einmaliges Erlebnis auf den Thousand Islands

4. Der unglaublicher Roadtrip durch Südafrika

In Südafrika können wir uns gar nicht entscheiden, welcher Ort nun „schöner“ oder „besser“ war. Das ganze Land an sich hat uns von Anfang an in den Bann gezogen. Schon auf den ersten Kilometern war es um uns geschehen – es war Liebe auf den ersten Blick.

Diese unbeschreibliche Vielfalt der Landschaften, die freundlichen Menschen, die coole Backpacker-Szene, das super Essen und die vielen Erlebnisse – Südafrika rockt einfach! Der gesamte Roadtrip war von Anfang bis Ende ein unglaubliches Abenteuer! Alles über unseren Roadtrip und Südafrika kannst du hier nachlesen!


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Unsere Weltreise – Das wohl schönste Ende der Welt

5. Vulkanbesteigung Mount Batur auf Bali

In den letzten 500 Tagen unserer Weltreise haben wir viele Berge bestiegen. Am beeindruckendsten war aber die Besteigung des Mount Baturs auf Bali in Indonesien. Mitten in der Nacht wurden wir von unserem Fahrer abgeholt und zum Fuße des Vulkans gebracht. Gemeinsam mit unseren Freunden und einem Guide machten wir uns dann auf den Weg nach ganz oben. Mit Taschenlampen bewaffnet kletterten wir mitten in der Nacht auf einen Vulkan – irgendwie verrückt! Belohnt wurden wir am Ende mit einem fantastischen Sonnenaufgang über Bali. Dafür hatte sich der ganze Schweiß und die harte Arbeit mehr als gelohnt!


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Unsere Weltreise – Vulkanbesteigung auf Bali

Die schönsten 5 Orte unserer Weltreise

Genau wie mit den Highlights, ist es auch mit den Orten. Auf der Welt gibt es Millionen schöner Orte, da sind wir uns sicher. Einige haben bei uns in den letzten 500 Tagen jedoch einen besonderen Eindruck hinterlassen. Im folgenden erzählen wir Dir von unseren 5 schönsten Orte während unserer Weltreise.


1. Hoi An, Vietnam

Hoi An – was wurden wir überrascht. Die Stadt hat unglaublich viel Flair und Charme, auch wenn immer mehr Touristen in diesen Ort strömen. Die Gebäude, die Altstadt, die Farben, das Essen und diese saftig grünen Reisfelder – einfach unbeschreiblich schön. Wir fühlten uns hier pudelwohl und würden sofort wieder nach Hoi An reisen. Da wir kein Visum hatten, mussten wir Vietnam nach zwei Wochen wieder verlassen. Aber wir werden mit einem Visum wiederkommen, um das ganze Land zu entdecken. Unsere besten Tipps und Highlights in Hoi An.


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Bunte Lampions in Hoi An, Vietnam.

2. Kapstadt, Südafrika

In diese Stadt verliebte ich mich schon bei meinem ersten Besuch in Südafrika. Kapstadt hat dieses ganz besondere Flair, diesen urbanen und vielseitigen Charme. Besonders gut gefällt uns dort die Café-Szene und das unglaublich gute Essen. Auch die Landschaft im Umland ist atemberaubend. Da denken wir gerne an unsere Besteigung des Tafelbergs zurück oder unseren Ausflug zum Kirstenbosch Botanical Garden. Alle Beiträge unserer Rundreise findest du hier!


Viele fragen uns, welche Ausrüstung wir auf unseren Reisen immer dabei haben? Wir zeigen dir im folgenden Beitrag unsere Kameras und Objektive

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500 Tage Weltreise – Blick auf Camps Bay und die Zwölf Apostel

Koh Lanta, Thailand

Auf Koh Lanta in Thailand hatten wir während unserer Weltreise eine wirklich entspannte und schöne Zeit. Die Insel ist ruhig und nicht zu überlaufen, jedenfalls als wir vor Ort waren. Am Strand lagen wir in Hängematten mit Kokosnuss in der Hand und genossen die wunderschönen Sonnenuntergänge. Hier kann man vollkommen die Zeit vergessen und sich voll und ganz treiben lassen.


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Unsere Weltreise – eine der gemütlichsten Inseln in Thailand

Île aux Cerfs, Mauritius

In den letzten 500 Tagen war wir an unzähligen Stränden und waren auf den verschiedensten Inseln. Seit mehr als zwei Monaten sind wir nun schon auf Mauritius und genießen das gute Wetter und den wunderschönen Indischen Ozean. Bei einem Ausflug auf die Insel Île aux Cerfs haben wir auch einen der bisher schönsten Strände gefunden. Zumal man sagen muss, dass Mauritius wirklich sehr, sehr viele Traumstrände besitzt! Alles über unseren Aufenthalt auf Mauritius kannst du hier nachlesen!


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Unsere Weltreise – Ausflug zur Insel Île aux Cerfs

Unsere Heimat Deutschland

Ja auch unser Heimatland ist wundervoll! Und einer der schönsten Tage im letzten Jahr war in unserem Heimaturlaub. Nach knapp 10 Monaten flogen wir zurück nach Deutschland um unsere Familien und Freunde wiederzusehen. Auch stand die Hochzeit meiner Schwester kurz vor der Tür und diesen Tag wollte Bolle sich nicht entgehen lassen. Während unseren zwei Monaten in Deutschland bemerkten wir erst wieder, wie schön Deutschland eigentlich ist und wie wenig wir davon bisher gesehen haben. Das soll sich vor allem auch in den kommenden Jahren ändern Update: Wir haben viele tolle Orte in Deutschland bereist.


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Unsere Weltreise – Heimaturlaub in Deutschland

5 Lieblingsgerichte auf Weltreise

Das Essen ist so vielseitig und es ist immer wieder spannend zu sehen, was die Menschen in anderen Ländern essen. In den ersten Monaten haben wir ordentlich an Gewicht zugelegt, da wir ständig deftig gegessen haben (Reis, Nudeln etc.) Irgendwann haben wir aber die Notbremse gezogen und weniger gefuttert. Besonders mochten wir die vielfältige thailändische Küche sowie das Essen auf Bali und in Südafrika. Wenig anfangen konnten wir hingegen mit den Gerichten in Hong Kong. Aber Geschmäcker sind eben verschieden.


1. Pad Thai

Marco liebt Pad Thai über alles. Dieses traditionelle Nudelgericht aus Thailand besteht hauptsächlich aus Reisbandnudeln, gequirlten Eiern, Fischsauce, Chilipulver, Sprossen, Tofu oder wahlweise auch Chicken und anderes Gemüse. Meist bekommt man eine große Portion schon für weniger als 1€. Vermutlich hat Marco in 111 Tagen Thailand zumindest an jedem zweiten Tag Pad Thai bestellt.


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Unsere Weltreise – leckeres Pad Thai in Thailand

2. Pancakes

Bolle liebt Pancakes! Eigentlich schon immer, aber sie hat noch nie zuvor so viele davon gegessen, wie in den letzten 500 Tagen. Alles begann auf Bali und zog sich bis nach Mauritius. Das Gute ist ja, die Dinger extrem schnell gemacht und man kann sie mit vielen Leckereien kombinieren. Ob Nutella, Marmelade, Apfelmus, Kokoszucker, Jogurt oder Früchten – wir lieben Pancakes einfach!


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Unsere Weltreise – wir lieben Pancakes!

3. Falafel

Als wir letztes Jahr in Ho-Chi-Minh-City waren, hat Bolle sich bei einem Imbiss nach ganz langer Zeit mal wieder Falafel bestellt. Seit diesem Tag ist sie unsterblich verliebt. Dazu noch ein frisches Pita-Brot und Humus – einfach nur köstlich. Die frittierten Bällchen bestehen eigentlich nur aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen sowie Kräutern und Gewürzen. Ursprünglich stammt dieses Gericht aus der arabischen Küchen. Sie bekommt davon einfach nicht genug! Wir werden die Bällchen mal selbst zubereiten. Vielleicht klappt es ja!


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Unsere Weltreise – Falafel und Humus

4. Fruit Bowls

Bali ist ein Paradies für richtig gutes Essen, vor allem vegane Gerichte. Es gibt unzählige hippe und trendige Cafés mit den verschiedensten Leckereien. Am liebsten waren wir im Canteen Café in Canguu. Hier sahen wir eigentlich das erste Mal so richtig, woraus eigentlich solche Frucht-Müsli-Schalen bestehen. Irgendwie haben wir uns sowas in der Heimat nie zubereitet, was für eine Schande. Seither lieben wir Fruit Bowls, bestehend aus Jogurt, Granola (Müsli) und Obst. Das ist der perfekte Energielieferant für einen perfekten Start in den Tag!


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Unsere Weltreise – wir lieben Fruit Bowls!

5. Nasi Goreng

Wir haben in Südostasien so viel Reis gefuttert, wir nie zuvor in unserem Leben. Reis ist bei uns in Deutschland eben nicht ganz so üblich, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Nudeln. Dabei lässt sich Reis mit so unglaublich vielen Zutaten kombinieren. Ob Reis mit Chicken, Curry, Fisch, Hähnchen, Kokosmilch, Fleisch, Sprossen, Gemüse oder Soßen – Reis ist vielfältig einsetzbar. In Indonesien haben wir gerne Nasi Goreng gegessen. Man sollte aber nicht unbedingt jeden Tag Reis essen, denn das macht dick!


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Unsere Weltreise – Reis geht immer!

5 Dinge, die uns auch heute noch nerven

Es gibt gewissen Dinge, an die wir uns selbst nach 500 Tagen nicht gewöhnen können oder auch wollen. Länder sind verschieden, genau wie Kultur und Mentalität der Menschen. Hier sind unsere Top 5 der… naja, nicht so schönen Sachen:


1. Fair Play ist nicht jedermanns Sache

Es stört uns, als Tourist immer wieder unfair behandelt zu werden. Man versucht eben, den „reichen“ Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auf der einen Seite kann man es verstehen, auf der anderen Seite wollen wir einfach nur fair behandelt werden. Auch stört es uns, dass man immer wieder denkt, wir Ausländer seien dumm und hätten keine Ahnung. So passiert es nicht selten, dass ein Taxifahrer einen kompletten Umweg fährt, nur damit am Ende die Kasse klingelt.

Oder man will uns teure Touren verkaufen obwohl wir den eigentlichen Preis kennen. Es ist meist immer das gleiche Spiel. Wenn es uns dann zu doof wird, gehen wir einfach und schlucken es runter. Diskutieren hilft meist ja doch nicht. Es geht uns nicht um das Geld, lediglich um Fair Play.


2. Der Stress und Lärm einer Großstadt

Seit unserer Reise sind wir von Verkehr und viel Trubel sehr genervt. Besonders nachdem wir aus Orten mit viel Natur, Ruhe und Gelassenheit kommen. Schnell steigt das Stresslevel bei uns beiden und wir verziehen uns in unsere vier Wände. Aus diesem Grund mögen wir Bangkok, Jakarta oder auch Denpasar überhaupt nicht. Alles ist laut, dreckig und chaotisch. Wir haben aber auch entspannte Großstädte kennengelernt. Kapstadt, Berlin, Singapur und Kuala Lumpur sind gute Beispiele dafür. Generell sind wir aber viel lieber am Meer, in den Bergen, in der Natur oder in kleinen, gemütlichen Orten.


3. Ohne Ende Müll und Tierquälerei

Wenn wir etwas absolut nicht mögen, dann ist es der Dreck und Müll der gedankenlos weggeworfen wird. Vor allem im asiatischen Raum ist dieses Problem nicht zu übersehen. Am meisten stört uns aber die Unwissenheit und Achtlosigkeit der Einheimischen. Plastikmüll wird einfach in die Natur geworfen, getreu dem Motto: „Ist mir egal, nach mir die Sinnflut“.

Gedanken darüber macht man sich nicht, es ist schlichtweg völlig egal und irgendjemand wird sich schon darum kümmern. Wir haben Orte gesehen, die so verdreckt waren – das kann man sich gar nicht vorstellen. Auch seitens der Regierungen wird unserer Meinung nach zu wenig getan. Es ist schade und traurig zugleich, dass einzigartige Orte, von denen wir Zuhause nur träumen können, so zerstört werden.

Ein weitere Punkt ist Tierquälerei. Besonders in ärmeren Ländern ist ein Tierleben oft nichts wert. Das Problem gibt es jedoch nicht nur im Ausland, auch in Deutschland werden Tiere misshandelt und gequält. So richtig wird einem das aber erst draußen in der Welt bewusst. In seiner gewohnten Umgebung hat man sich mit solchen Themen leider nicht auseinandergesetzt – solche Themen waren weit weg von allem.

Es ist traurig, dass es Menschen gibt, die mit Tieren grausame Dinge anstellen. Auch dafür wollen wir uns in Zukunft mehr einsetzen und ein Zeichen setzen! Damit werden wir die komplette Welt nicht zu einem besseren Ort machen, dennoch wird auch dieser kleine Schritt irgendjemanden helfen können. 


4. Verhandeln steht an der Tagesordnung

Jeder, der um die Welt reist, kennt das. Immer wieder muss man verhandeln. Hin und wieder mag es Spaß machen, irgendwann ist man aber müde von diesen Spielereien. Da vermissen wir doch die stets ausgeschriebenen Preise in Deutschland. Wir hassen es, wenn man in den Supermarkt oder Kiosk geht und nirgendwo ein Preis zu sehen ist. Da ist die Abzocke ja schon meist vorprogrammiert. Wie Einheimische sehen wir ja leider nur in den aller seltensten Fällen aus.

Und sobald wir merken, dass man uns über’s Ohr ziehen will, verlassen wir den Laden und stecken unser Geld wieder ein. Das hat nichts mit Geiz zu tun, lediglich mit Fair Play. Wenn eine Mango eigentlich nur 50 Cent kostet, man von uns aber 1,50€ verlangt, dann ist das schlichtweg unfair, weshalb wir diese Spielchen nicht unterstützen. Immer wieder versuchen wir anderen klar zu machen, dass auch wir keinesfalls reich sind und zusehen müssen, wie das Geld für den nächsten Monat reinkommt.


5. Sehnsucht nach der Familie

Es nervt uns extrem, wenn wir bei besonderen Anlässen nicht bei unseren Familien sein können. Zwar sind wir glücklich und dankbar, dass wir über das Internet 24/7 mit ihnen verbunden sein können. Dennoch macht es uns traurig, wenn wir bei Geburtstagen, Weihnachten oder anderen Festen nicht bei ihnen sein können. Hin und wieder haben wir dann doch das Gefühl, etwas in der Heimat zu verpassen.

Selbst wenn man im Paradies lebt, möchte man seine Liebsten in die Arme schließen und bei ihnen sein. Das sind Kompromisse, die man eben eingehen muss. Umso positiver ist es, dass unsere Familien voll und ganz hinter uns und unseren Träumen stehen. Wir lieben Euch über alles und sind euch so unendlich dankbar!


Was haben wir während unserer Weltreise gelernt?

Eine Weltreise hinterlässt Spuren und auch wir haben uns komplett verändert. Zwar sind wir im Kern immer noch die gleichen Menschen, dennoch haben sich einige Ansichten und Gedanken geändert. Die letzten 500 Tage dieser Weltreise waren aufschlussreich, lehrreich und interessant. Vor allem für uns persönlich waren diese Monate die wohl beste „Schule“, die man sich nur wünschen kann.


1. Für „Bereuen“ und „Später“ ist keine Zeit

Die vielen Monate haben uns gezeigt, dass das Leben aus mehr als nur Arbeit besteht. Wir leben dieses eine Mal, sollten wir nicht versuchen in dieser Zeit unsere Träume anzupacken? Wir alle wissen ganz genau, wie schnell alles vorbei sein kann. Und genau aus diesem Grund, müssen wir unserem Leben mehr Farbe und vor allem mehr Inhalt geben. Dazu muss man nicht die Welt bereisen und alles sofort hinschmeißen. Manchmal reicht auch einfach ein wenig Zeit. Zeit für sich selbst, für Freunde und Familie.

Viel öfter im Leben sollten wir uns etwas gönnen und hin und wieder auch mal Risiko gehen. Denn was haben wir denn zu verlieren? Nichts! Nur Zeit! Vor der Weltreise waren wir planlos und wussten nicht, was auf uns zukommen würde. Aber hätten wir den Schritt nicht gewagt, dann hätten wir es auch niemals erfahren. Irgendwann wäre der Punkt gekommen, an welchem wir es bereut hätten. Und so machen wir einfach aus einem „hätten wir es mal gemacht“ ein „wir haben uns getraut“.


2. Raus aus der Konsumwelt und rein in den Minimalismus

Diese Weltreise hat uns viel näher zu uns selbst gebracht. Es mag wie ein „Standard-Satz“ klingen, dennoch sieht man die Welt vollkommen mit anderen Augen, wenn man sie gesehen hat. Wir sind noch weltoffener und toleranter geworden, einfach weil wir uns mit völlig neuen Themen auseinandergesetzt haben. In unserem alten Leben zogen solche Sachen spurlos an uns vorbei. Nie haben wir einen Blick über den Tellerrand geworfen, zu sehr hatte uns der Alltag und unsere „heile Welt“ fest im Griff.

Heute machen wir uns viele Gedanken um unseren Lebensstil und um unsere Umwelt. Wir leben minimalistischer und kommen mit weitaus weniger zurecht, als noch vor knapp zwei Jahren. Hier haben wir in einer Konsumwelt gelebt und das Geld regelrecht aus dem Fenster geschmissen. Heute fragen wir uns ständig: „Brauchen wir das wirklich?“ Alles was wir noch besitzen, passt in einen kleinen Backpack (9kg). Und wisst Ihr was? Es fühlt sich so unglaublich toll an, wenig mit sich rumzuschleppen.


3. Man sieht die Welt und sein eigenes Leben mit anderen Augen

Unsere Gedanken kreisen oft um die Themen Umweltverschmutzung, Armut, Terror, Intoleranz und Tierquälerei. Das sagt wirklich jeder, der lange in der Welt unterwegs war. Aber ist es denn schlimm? Ist es verwerflich, dass man sich erst jetzt mit solchen Dingen intensiver auseinandersetzt und nicht schon viel früher? Aber hey! Lieber jetzt, als nie! Oft fragen wir uns, was wir tun können um die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen. Natürlich können wir nicht überall anpacken und jedem helfen.

Ist es aber nicht dennoch positiv, wenn wir immerhin einen kleinen Teil dazu beisteuern können? Als wir damals einem Straßenhund auf Bali sozusagen das Leben gerettet haben, bekamen wir Sprüche zu hören, wie „Gibt es nichts Wichtigeres, als einem Straßenhund zu helfen?“ Solche Aussagen machen uns wütend! Die Welt wäre ein fruchtbarer Ort, wenn Niemand niemals irgendwo helfen würde. Und wisst Ihr eigentlich wie schön es sich anfühlt, helfen zu können? Ganz egal wo und für was, am Ende der Leitung wird es Euch jemand danken.

Heute gehen wir mit offenen Augen durch die Welt und sind viel gelassener geworden. Wenn man einmal das Elend und das Leid gesehen hat, dann sind unsere „Probleme“ dagegen lächerlich. Uns bringt nichts mehr so schnell auf die Palme und viele Probleme aus der Vergangenheit können wir heute nur belächeln.


4. Risiko eingehen und einfach mal machen

Die 500 Tage auf Weltreise haben uns verdeutlicht, dass man viele Dinge im Leben einfach mal machen muss. Wenn man Ideen hat, dann sollte man diese in die Tat umsetzen. Natürlich kann man vielleicht nicht jeden Wunsch erfüllen, dennoch kann man daran arbeiten. Wir haben einen Reiseführer geschrieben, obwohl es auf dem Markt zig andere gibt.  Aber es war uns egal, denn wir hatten Lust auf dieses Projekt. Auch haben wir einen Reiseblog gestartet, obwohl es schon Tausende da draußen gibt (eher Millionen). Na und? Wen stört’s? Dennoch erreichen wir mehrere Tausend Menschen da draußen und alleine aus diesem Grund hat sich das alles gelohnt.

Durch die vielen Projekte haben wir uns enorm weiterentwickelt. Denn endlich konnten wir genau das machen, was uns Spaß und Freude bereitet. Vor der Weltreise hatte Marco überhaupt nichts mit Facebook, Instagram, Bloggen oder Youtube am Hut, das war gar nicht seine Welt. Heute kümmert er sich um HTML, Webseiten, Suchmaschinenoptimierung, Verkaufsseiten und vieles mehr.

Durch die Arbeit an dem Ebook und an der Homepage haben wir viele neue Skills und Fertigkeiten entwickelt und weiter ausgebaut. Es ist einfach unglaublich cool zu sehen, wie wir beide Tag für Tag an unseren Träumen arbeiten. Früher haben wir uns nur wenig Zeit für unsere Leidenschaften genommen. Immer wieder war der Alltag und der Job als Ausrede zurecht gelegt! Wenn wir aber heute eine Idee haben, dann sagen wir nicht mehr: „Ach, das wird doch eh nichts!“ sondern „Komm‘ lass es uns versuchen!“.


5. Freunde kommen und gehen

Auch dieses Thema spielt eine wichtige Rolle auf unserer Weltreise. Man merkt schnell, wer die wahren Freunde sind und welche nicht. Auch bei uns hat sich der Freundeskreis stark verkleinert. Wieso? Oft ist es leider so: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“. Auch wenn man es gar nicht will, hin und wieder kann man dagegen einfach nichts tun. Ansichten ändern sich und so geht am Ende jeder seinen eigenen Weg.

Man entwickelt sich weiter und teilweise auch in komplett verschiedene Richtungen. Das ist völlig okay und vermutlich auch normal. Wir machen daraus kein großes Drama und erfreuen uns an den Leuten, die schon immer für uns da waren und auch heute noch an unsere Seite sind. Lieber haben wir einen engen, kleinen und intensiven Freundeskreis, als tausende Bekannte und oberflächliche Freundschaften.

Da wir beide nicht zu denen gehören, die ständig am Handy Bilder nach Hause senden und erzählen, wie toll das Leben ja ist, packen wir eben einfach alles auf unseren Blog. Die Menschen, die an unserer Weltreise Interesse haben, können Bilder, Videos und Berichte hier lesen. Wer kein Interesse daran hat, muss eben unsere Seite nicht besuchen. Denn am Ende wollen wir niemanden damit auf den Sack gehen und lediglich die Menschen erreichen, die Teil unseres Abenteuers sein wollen.

Wir haben gemerkt, dass das Leben unter Gleichgesinnten einfacher ist und viel mehr Freude bereitet. Man redet über völlig andere Themen, interessiert sich für die gleichen Dinge. Und so haben wir hier draußen schon unglaubliche Freundschaften geschlossen. Mit Menschen, die eben einfach so ticken wie wir.

Und auf die Frage, ob wir uns verändert haben, können wir immer wieder mit Stolz antworten: „Absolut!“


Was sind unsere Ziele, Träume und Wünsche für 2017?

Unser größter Wunsch ist es, dass wir unser Leben auch weiterhin selbst gestalten können. Zurück in unser altes Leben steht überhaupt nicht zur Wahl. Nur schwer können wir uns vorstellen, wieder 5 Tage die Woche im Büro zu sitzen und für die Träume von anderen zu arbeiten. Im Leben wird einem nichts geschenkt und man muss sich hin und wieder den Ar*** aufreißen, um seine Träume zu erfüllen. Aus einem „Ich kann das nicht“ machen wir ein „Ich versuche es mal“.

In Zukunft wollen wir auch noch mehr mit der Reisebranche zusammenarbeiten, um uns kreativ ausleben zu können. Es geht uns dabei nicht um irgendwelche „kostenlosen Übernachtungen“ oder „bezahlte Reisen“. Wir wollen Projekte in die Tat umsetzen und weiter an unseren Fähigkeiten arbeiten. Auch wollen wir unseren Blog noch weiter ausbauen um am Ende des Tages davon unseren Lebensunterhalt zahlen zu können. Wir sind auf einem verdammt guten Weg und daran wollen wir anknüpfen. Alles was wir bisher geschaffen haben, war ein super Sprungbrett für ein selbstbestimmtes Leben. Aber glaubt uns, der Weg ist alles andere als einfach. Dennoch erntet man für die ganze Arbeit auch eines Tages die Lorbeeren.

Man mag den Eindruck bekommen, als würden wir jeden Tag auf unserer Weltreise nur im Paradies rumliegen und das beste Leben führen, was man sich nur vorstellen kann. In der Realität sieht es aber anders aus, dennoch beklagen wir uns nicht. Wir haben uns dieses Leben ausgesucht und sind verdammt stolz, dass wir den Weg gegangen sind. Gerne arbeiten wir 50 bis 70 Stunden in der Woche für unsere Träume. Dennoch genießen wir den Luxus, dass wir uns unsere Zeit vollkommen selbst einteilen können. Niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Und genau so soll es auch in Zukunft weitergehen.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.


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