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Wir sind Bolle & Marco und schreiben über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen während unserer Weltreise. Wir geben Euch Einblick in unser Leben und versorgen Euch mit spannenden Geschichten und hilfreichen Tipps.

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Palau Bira Thousand Islands Indonesien Insel Strand Boot Ausflug
Reiseberichte

Thousand Islands Indonesien – eine Perle fernab vom Massentourismus

on
Mai 21, 2016

Eigentlich waren die Thousand Islands in Indonesien, nördlich von Jakarta nur zweite Wahl. Die Inseln sind nicht besonders hübsch, haben ein Müllproblem und überhaupt gibt es dort nichts besonders. Das ist zumindest das, was uns andere Leute erzählt haben (die wahrscheinlich selbst nie dort waren).

Warum in aller Welt sollte man es sich antun, nach Jakarta zu fliegen (das alleine sorgt bereits für viel Unverständnis), sich durch den unerträglichen Verkehrsdschungel zu kämpfen um anschließend noch stundenlang auf einem Boot auszuharren? Nun, das fragten wir uns als Außenstehende natürlich auch. Denn schließlich sind die Karimunjawa Inseln doch viel schöner und die Anreise entspannter. Warum ein 3,5-tägiger Ausflug zur Insel Pramuka dennoch eines unserer Highlights wurde, erzähle ich in den folgenden Zeilen.



Fakten über Jakarta

Angefangen hat das Erlebnis mit der Landung in Jakarta. Jakarta ist mit knapp 9,5 Millionen Einwohnern die größte (wohl auch schmutzigste und chaotischste) Stadt ganz Südostasiens. Im gesamten Ballungsgebiet leben sogar unglaubliche 30 Millionen Menschen und ist damit der zweitgrößte Ballungsraum der Welt! Größer ist nur Tokio mit fast 38 Millionen Menschen. Auf einem Quadratkilometer leben in Jakarta ca. 15.000 Menschen – in Berlin sind es nicht einmal 4.000.

Diese gigantischen Zahlen in Verbindung mit einem nicht vorhandenen öffentlichen Nahverkehr (der nicht auf der Straße verkehrt), dem daraus resultierenden Müllproblem (Müllautos können den Müll nicht effizient abtransportieren, da sie die meiste Zeit im Stau stehen) und den nicht gerade rücksichtsvollen Einwohnern münden in ein riesiges Chaos. Welcome to Jakarta!

Am Flughafen trafen wir uns mit meinem (Marco) Freund Stefan, der kurz nach uns landete und uns die nächsten drei Wochen begleiten wollte. Wer einmal am Flughafen auf Bali war, der kennt diese riesige aufdringliche Menschenansammlung von „Taxi“-Fahrern, die einem am Ankunftsbereich „herzlich“ empfangen. Wie nervenaufreibend muss dann erst die Ankunft in Jakarta sein? Ich habe mir überlegt ein Schild mit „No, thank you“ zu schreiben und es mir um den Hals zu hängen. Aber wisst ihr was? Es war ruhig. Sehr ruhig.


HIER GEHT ES ZU UNSERER JAVA ZUG-RUNDREISE


Vor dem Ankunftsterminal stehen verschiedene Taxigesellschaften die auf Kunden warten. Aber nicht aufdringlich, sondern wirklich sehr gesittet. Wie immer entschieden wir uns für ein Blue Bird Taxi (nehmt in Indonesien nichts anderes!) und fuhren für knapp 7€ schlappe 22 Kilometer in die Stadt, genauer gesagt in das Hostel „The Packer Lodge“, welches wir bei Booking.com* gefunden hatten. Der Verkehr war halbwegs geschmeidig und das Hostel war das Beste welches wir je hatten. Wir waren positiv überrascht – Jakarta ist gar nicht so schlimm als gedacht.


Anreise zu den Thousand Islands

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es mit dem Taxi zum Marina Ancol Hafen im Norden der Stadt. Von dort aus fahren die Speedboote Richtung Norden. Vikan, die Eigentümerin unseres Homestays, hatte uns dazu geraten, das Speedboot zu nehmen. Eine Stunde und 125.000 IDR (8,30€) später kamen wir auf Pramuka Island an. Uns fiel sofort das glasklare türkisfarbene Wasser auf. Am liebsten wären wir mit Sack und Pack ins kühle Nass gesprungen. Das mussten wir aber noch etwa verschieben und liefen stattdessen in Richtung unserer Unterkunft.


Thousand Islands Indonesien Pramuka Stadt Insel


Dieses Homestay haben wir bei Airbnb gefunden. (Du bist noch nicht bei Airbnb? Mit unseren Einladungslink bekommst du bis zu 30€ Rabatt auf deine erste Buchung). Neben Pramuka gibt es noch ein paar andere Inseln die man bereisen kann. Insgesamt gibt es rund 130 Inseln die zu der Inselgruppe Seribu gehören. Pramuka Island wird hauptsächlich von einheimischen Touristen besucht, sie ist günstiger und wird nicht im Internet für „All-Inclusive“-Pakete angeboten. Auch deshalb ist diese Insel weniger entwickelt als die typischen Tour-Inseln. Und das ist genau das wonach wir gesucht hatten.


Auf dem Weg dorthin wurden wir von nahezu jedem Bewohner begrüßt. Man hat sich buchstäblich nach uns umgedreht. Kinder haben sich kichernd vor uns versteckt, sind uns gefolgt um doch noch ein schüchternes „Hello Mister!“ hinterher zu rufen. Ein sehr befremdliches Gefühl sag ich euch. Es ist toll und etwas absolut besonderes nicht der millionste Besucher des Tages zu sein, schüchtern gegrüßt und neugierig beäugt zu werden.


Thousand Islands Indonesien Pramuka Stadt Insel


Dennoch muss man sich an diese Blicke auch erstmal gewöhnen. Wir haben uns teilweise gefühlt als würden wir nackt durch Berlin laufen. Aber auch der Müll ist uns nicht verborgen geblieben. Die Insel versinkt jetzt nicht buchstäblich im Müll, dass die Einwohner kein Bewusstsein für den Müll haben, zeigte uns jedoch eine Frau, die ihre Mülltüte statt in den nebenstehenden Mülleimer (!) lieber ins Meer warf.


Unser Homestay auf den Thousand Islands

Das Homestay selbst ist wirklich sehr einfach. Kahle Wände, drei Matratzen auf dem Boden, ein Wasserspender, Plumpsklo eine Duschbrause. Das war’s. Kein Waschbecken, kein Tisch, kein Stuhl, kein Komfort. Man fühlt sich tatsächlich in der Vergangenheit angekommen, besonders wenn man auf Bali gerade noch einen ganz anderen Lebensstandard genießen durfte. Wir erkundeten zu Fuß die Insel und auch hier wurden wir nicht aus den Augen gelassen. Besonders die Kids grüßten uns wieder mit einem „Hello!“ und einem schüchternen Lächeln. Wir begriffen schnell, dass unsere Unterkunft so eingerichtet ist, wie man hier eben lebt.


Thousand Islands Indonesien Pramuka Stadt Insel Homestay Airbnb


Unter einfachen Verhältnissen ohne jeglichen Schnickschnack. Auf die Inseln fuhren wir ohnehin nicht um dort wie Könige zu leben. Wir kamen hierher weil es so schön untouristisch ist, uns Backpacking Simon bei einem seiner Videos (hier geht´s zum Video) richtig heiß auf die Inseln gemacht hatte und weil man hier eben besonders gut Schnorcheln bzw. Tauchen konnte. Das war auch der Grund weshalb wir früh ins Bett gingen – wir wollten für den nächsten Tag fit sein!


Schnorcheln auf den Thousand Islands

Hier spricht keiner Englisch, das mit dem Organisieren von Tagesausflügen war deshalb gar nicht so einfach. Der simple Tipp „Einfach am Hafen vorbei gehen und für 20€ ein Boot für den ganzen Tag anheuern“ war gar nicht so leicht umzusetzen. Letztendlich half unsere Vermieterin uns bei der Organisation. Mit ihren Jungs, die für die Zimmer verantwortlich waren, fuhren wir kurz drauf mit dem Boot die erste Insel an. Noch nie in unserem Leben haben wir so ein absolut geiles Wasser gesehen. Entweder tiefblau oder sanft türkis-blau, aber stets so unfassbar klar.

Bereits nach 30 Minuten erreichen wir eine sehr kleine Insel Namens Semak Dau. Im Gegensatz zu unserer „Heimatinsel“ Pramuka verfügt das Inselchen über einen richtigen Sandstrand. Um die Insel kann man in ca. 5 Minuten herumlaufen – so klein ist sie. Der Sandboden fällt flach ins Meer ab. Perfekt um die Sehnsucht nach einem kühlenden Bad zu stillen. Mehr kann man auf der Insel auch nicht machen. Einfach nur dort sein und genießen. Die Augen schließen und an nichts denken…


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot


Nach einer Weile wollten wir aber endlich die Unterwasserwelt sehen! Wir hüpften zurück aufs Boot und schipperten wieder durch das herrliche Wasser. Nach 30 Minuten erreichten wir das Riff von Palau Air, hier sollten wir einiges zu sehen bekommen. Hab ich schon erwähnt wie genial klar das Wasser war? Ja? Dann sag ich hier noch einmal in aller Deutlichkeit wie wahnsinnig grandios das Wasser ist! Von Board aus erkannte man schon die Korallen in der Tiefe. Welcome to Paradise!


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot

Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot


Schnorcheln auf Nusa Lembongan, einer Schwesterninsel von Bali, war ja schon ziemlich genial, aber das hier war echt noch einmal eine andere Liga. So einen lebhaften und schönen Schnorchelspot hatten wir bisher noch nie gesehen. Super viele unterschiedlich bunte Fische und gigantische Korallenfelder hatten uns Unterwasser die Sprache verschlagen. Auf Bilden bekommt man das leider niemals so atemberaubend eingefangen, aber es war so.

Es war ein Unterwasser-Paradies! Ich weiß auch gar nicht, wie ich dieses Erlebnis in Worte fassen soll. Was ich sagen kann ist: Kommt hier her, heuert ein Boot an, setzt euch die Taucherbrillen auf und bestaunt diese grandiose Welt solange sie noch da ist!


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Schorcheln Marco


Ein Restaurant mitten auf dem Wasser

Obwohl man sich an dieser Schönheit niemals satt sehen konnte, ging es für uns nach einer Zeit wieder weiter. Vom Hunger getrieben steuerten wir unser nächstes Ziel an. Nach einer halben Stunde auf dem offenen Meer erreichten wir die nächste Insel, eine Insel auf der nur ein Restaurant sein Platz gefunden hatte.

Selbst hier auf der Insel waren wir wieder richtige Hingucker. Nach dem Essen und unzähligen Fotos mit einheimischen Kindern, neigte sich der Tag langsam dem Ende. Wir ließen uns zurück nach Pramuka Island fahren. Wir bedankten uns bei den Jungs für den genialen Tag und warnten sie gleich für den nächsten Tag vor – der nächste Tagesausflug sollte nicht lange auf sich warten lassen.


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Restaurant

Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Restaurant Essen


Eine Perle fernab des Massentourismus

Nach einer überraschend bequemen Nacht und einem leckeren Keksfrühstück (wir konnten alle noch nichts warmes essen, einen Bäcker bzw. Brötchen suchte man hier natürlich vergebens) ging es mit den Jungs um die Planung des Tages. Diesmal wollten wir zu Inseln im Norden der Inselgruppe – hier sollte es nämlich „besonders“ schön sein. Wir waren sehr gespannt was uns erwarten würde. Mit Schorchelausrüstung und einem Keksvorrat, der vermutlich mehrere Wochen gereicht hätte, ging es wieder aufs Boot. Unser Ziel: Palau Bira – ca. 2 Bootsstunden von Pramuka entfernt.


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Restaurant Kinder


Gegen diese pure Vorfreude schlug nach ein paar Minuten jedoch ein heftiger Wellengang. Das kleine Boot schaukelte bedrohlich von einer Seite zur anderen. Ich fühlte mich wie auf einem dieser Boote, welche ich als Kind damals aus Papier bastelte und auf einem reisenden Fluss in die „Freiheit entlassen“ habe. Nun saßen wir also in so einem Boot. Bolle schaute mich mit großen Augen an und meinte nur „Hey das halte ich definitiv keine 2 Stunden aus, wenn es nicht in 5 Minuten vorbei ist, war’s das für mich“. Haha na sicher drehen wir jetzt um und werfen alles über den Haufen.

Nichts da! „Durchhalten, zur Not haben wir ja Schwimmwesten dabei“, begleitet mit einem schelmischen Lachen war meine spontane Antwort. Sie fand es überhaupt nicht witzig. Ich schon 😀  Zu ihrem (und wahrscheinlich auch meinem) Glück besserte sich die Lage nach wenigen Minuten etwas.

Halbwegs entspannt ging es von nun an vielen Inseln vorbei. Leider aber auch vorbei an unzähligen kleinen Müllteppichen. Und das macht einen wirklich traurig und nachdenklich. Ich verstehe nicht, warum nicht das Know-How für ordentliche Müllentsorgung an solche Länder weitergegeben werden kann. Wahrscheinlich liegt es wie immer am Geld, dabei sollte Müll im Meer uns alle was angehen.


Palau Bira – verlassen und einsam

Bevor ich mich wieder in Rage tippe, wechseln wir lieber zum Augenblick, als wir Palau Bira erreicht hatten. Palau Bira ist verhältnismäßig groß, dort war damals ein Golf Resort, welches sich über die ganze Insel streckte. Nun, dass tut es heute auch noch, die ganze Anlage ist aber bereits seit Jahren verlassen und entsprechend heruntergekommen. Das tut der Schönheit der Insel jedoch kein Abbruch. Es war so schön ruhig dort. Wir liefen um die Insel und setzen uns ans Wasser. Nach einer Weile hatte keiner mehr geredet. Wir drei saßen einfach nur am Wasser, haben raus auf das schöne Meer geschaut und den Augenblick genossen.


Palau Bira Thousand Islands Indonesien Insel Strand Boot Ausflug

Palau Bira Thousand Islands Indonesien Insel Strand Boot Ausflug


Nach einer Weile liefen wir zurück zum Boot. Dort angekommen sahen wir unsere Jungs, die mit einer simplen Angelschnur und einem Haken nach handgroßen Tintenfischen fischten. Gegrillt seien die wohl sehr lecker. Leider konnten wir sie kosten, die Jungs gaben die Tintenfische später ihren Freunden weiter.


Palau Bira Thousand Islands Indonesien Insel Strand Boot Ausflug Fisch


Für uns ging es nach Palau Bira weiter zum Schnorcheln. Nur 10 Minuten von Bira Island hielten wir an einem Riff an. Auch der Spot hier sah vom Boot sehr viel versprechend aus. Und: Es war der absolute Wahnsinn! Es war wie am Tag davor – nur sehr viel größer. Das Korallenriff erstreckte sich (wahrscheinlich) komplett um die nebengelegene kleine Insel. Es war so unvorstellbar groß und fiel steil am Meeresgrund ab. Absolut genial sag ich euch.


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Schorcheln Bolle


Einzigartige Unterwasserwelt

Wir hoffen, dass dieses Fleckchen Erde nicht von rücksichtslosen Tourimassen überrollt wird. Auch den Jungs auf dem Boot hatte ich versucht klar zu machen, welch wundervollen Schatz sie vor ihrer Haustüre eigen haben. Hoffen wir das Beste! Leider hatte unsere Unterwasserkamera total versagt. 95% aller Aufnahmen waren komplett unscharf. Wir hoffen euch auf den wenigen „guten“ Bildern die Schönheit etwas zeigen zu können.

An diesem Ort hatte ich übrigens auch meinen ersten Clownfisch (aka. Nemo-Fisch) in freier Wildbahn gesehen! Durch Zufall hatte ich diesen in einer Seeanemone entdeckt. Zwischen den beiden herrscht nämlich eine Symbiose. Die giftigen Nesselzellen der Seeanemone halten die Fressfeinde des Clownsfisches auf Abstand und bieten ihm somit ein sicheres Versteck. Im Gegenzug hält der Clownfisch die Tentakel sauber und fächert der Pflanze frisches Meerwasser zu, wobei sich die Sauerstoffversorgung verbessert. Faszinierend 🙂


Thousand Islands – was für ein Abenteuer!

Leider mussten wir uns irgendwann auch von diesem Spot verabschieden, die Sonne hing bereits tief, wir hatten noch eine 2h Bootsfahrt vor uns. Der letzte Abend auf den Thousand Islands endete mit einem wundervollen Sonnenuntergang auf dem Meer. Wir sind sehr dankbar für die Zeit, die wir dort verbringen durften. Sehr dankbar für das was wir sehen und erleben durften. Jeder der etwas Außergewöhnliches erleben möchte ist auf den Inseln goldrichtig.


Thousand Islands Indonesien Ausflug Boot Schorcheln Meer


Zugegeben, außer Schnorcheln (bzw. Tauchen), Abschalten und die Zeit vergessen kann man auf den Inseln nicht viel machen. Wer also ständig Action braucht ist hier falsch. Hier müsst ihr euch mit weniger zufrieden geben. Für den einen oder anderen könnte es auch eine ziemlich befremdliche Welt sein, man muss hier offen sein und sich auf dieses Abenteuer einlassen.


Allgemeine Infos zu den Thousand Islands

Euch bleibt es überlassen eines der vielen „All-Inclusive“-Packages zu buchen oder alles selbst zu managen. Tagesausflüge findet ihr im Internet bereits ab 20€. Wir hatten uns aber dazu entschieden, alles selbst zu planen und können euch folgende Informationen mit auf den Weg geben:


Pramuka Thousand Islands Map Karte Inseln


Pramuka Thousand Islands Map Karte Insel


Anreise nach Pramuka Island

  • Speedboot von Marina Ancol – täglich – 125.000 IDR – Registrierung und Ticketkauf ab 07:00 Uhr gegenüber von Pier Nummer 17 – Abfahrt 08.00 Uhr – Dauer nach Palau Pramuka ca. 1h
  • Slowboat von Muara Angke – täglich – 50.000 IDR – Abfahrt 07:00 oder  08:00 Uhr – Dauer nach Palau Pramuka ca. 3h

Rückfahrt nach Jakarta:

Von Pramuka Island kommt ihr um 13 Uhr mit der langsamen Fähre zurück oder um 15 Uhr mit dem Speedboot. Tickets gibt es entweder direkt am Boot (Slowboot) oder am „Dive Resort“ gegenüber des Hafenstegs. Seid jeweils eine Stunde vor Abfahrt vor Ort, die Tickets sind begrenzt und die Boote fahren nur einmal am Tag.


Aktuelle Preise Speedboat (2016):

Montag – Freitag:

Bidadari/Ayer – 80.000 IDR

Untung Jawa – 80.000 IDR

Tidung – 135.000 IDR

Pari/Pramuka – 135.000 IDR

Kelapa/Kotok/Putri/Pelang – 220.000 IDR

Pantara – 330.000 IDR

Samstag – Sonntag – Ferien:

Bidadari/Ayer – 105.000 IDR

Untung Jawa – 105.000 IDR

Tidung – 160.000 IDR

Pari/Pramuka – 160.000 IDR

Kelapa/Kotok/Putri/Pelang – 270.000 IDR

Pantara – 375.000 IDR


Unterkünfte:

Wenn man nicht gerade ein Pauschal-Ausflug bucht ist die Sache mit der Unterkunft gar nicht so einfach – zumindest wenn man vorab online buchen möchte. Unserer Einschätzung nach kann man unter der Woche vor Ort eine Unterkunft suchen, eine handvoll Homestays haben wir bei unseren Rundgängen auf Anhieb gefunden. Am Wochenende sind zumindest auf Pramuka viele einheimische Touristen, die Unterkünfte könnten also bereits ausgebucht sein.

Wie oben bereits geschrieben haben wir unser Homestay bei Airbnb gefunden. Falls du noch nicht bei Airbnb angemeldet bist kannst du das sehr gerne über unseren Einladungslink machen. Wir beide erhalten dadurch 18€ Guthaben für die nächste Reise ab 66€ Buchungswert. Klassische Win-Win Situation für beide Seiten, wir würden uns sehr freuen 🙂


Ausflüge

Welche Ecken die Schönsten sind, wissen wir natürlich selbst (noch) nicht. Wir können aber Palau Bira und die Nachbarinsel (zum Schnorcheln) absolut empfehlen. Wir denken aber diese Inselgruppe hat unfassbar viele schöne Orte zu bieten. Vielleicht kennt euer Bootskapitän noch schönere Orte? Lasst es uns wissen, wo ihr auf den 1000 Islands überall rumgekommen seid. Hinterlasst einfach einen Kommentar.

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4 Comments
  1. Antworten

    Julia

    Juli 17, 2017

    Hey 🙂

    Wisst ihr wo man die aktuellen Preise nach Pramuka findet? Oder denkt ihr um die 130.000 IDR ist noch realistisch? 😉
    Danke.
    Lieben Gruß

    • Antworten

      Komm' wir machen das einfach

      Juli 19, 2017

      Hey Julia, leider nicht. Die einzige Übersicht haben wir damals direkt am Hafen gesehen. Davor haben wir im Netz nichts gefunden und erst vor Ort in Jakarta im Hostel bekamen wir Infos. Ich denke aber nicht, dass sich der Preis groß verändert hat in den letzten 12 Monaten. Dort waren echt nur Locals oder eben einheimische Urlauber. Tourismus aus dem Ausland, so wie wir das kennen, gibt es da noch gar nicht.

  2. Antworten

    Jan

    Juli 31, 2017

    Hey 🙂 wir wollen uns nächstes Monat auch auf Pramuka Island wagen und genau wie ihr bei Vikan übernachten… Wisst ihr zufällig noch, was ihr für die 2 Tagestouren bezahlt habt? Vikan meinte für die kurze 400k und die lange nach Bira Island 700k. Kommt uns jetzt auf den ersten Blick recht teuer vor…

    Danke 🙂

    • Antworten

      Komm' wir machen das einfach

      Juli 31, 2017

      Hey Jan 🙂 Das kommt in etwa hin. Ich glaube bei uns war es in dem Dreh genauso. Und glaub mir…die Erfahrung die ihr dort machen werdet…so ganz weit ab vom Schuss…ist jeden Cent wert 🙂

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