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Madeira Rundreise in 10 Tagen – Die perfekte Route mit dem Mietwagen

Vereda do Larano Wanderung Madeira

Madeira Rundreise in 10 Tagen – lohnt sich das? Definitiv! Zehn Tage sind unserer Meinung nach der perfekte Zeitraum, um die Insel deutlich entspannter zu erkunden als bei einer einwöchigen Reise. Du hast genügend Zeit für die schönsten Sehenswürdigkeiten, spektakuläre Wanderungen, charmante Küstenorte und kannst zwischendurch auch einfach mal die Seele baumeln lassen.

Genau so haben wir unsere eigene Reise geplant. Mit dem Mietwagen sind wir einmal rund um Madeira gefahren und haben in verschiedenen Regionen übernachtet. Dadurch konnten wir die Fahrzeiten kurz halten, flexibel auf das Wetter reagieren und jede Ecke der Insel in Ruhe entdecken.

In diesem Beitrag zeigen wir dir unsere Empfehlung für eine Madeira Rundreise in 10 Tagen. Freu dich auf eine gut durchdachte Route mit den schönsten Highlights der Insel, abwechslungsreichen Wanderungen und vielen persönlichen Madeira-Tipps aus unserer eigenen Reise. Viel Spaß beim Stöbern!



Für wen ist diese Madeira Rundreise geeignet?

Unsere Madeira Rundreise in 10 Tagen ist perfekt für alle, die Madeira intensiv entdecken möchten, ohne jeden Tag unter Zeitdruck zu stehen. Im Vergleich zu einer einwöchigen Reise bleibt dir deutlich mehr Zeit für spontane Stopps, längere Wanderungen und entspannte Nachmittage in den schönsten Küstenorten der Insel.

Die Route eignet sich besonders für dich, wenn du:

  • Madeira möglichst intensiv erleben möchtest,
  • genügend Zeit für Wanderungen und Ausflüge haben möchtest,
  • auch mal einen halben Tag am Meer oder Pool verbringen willst,
  • flexibel auf das wechselhafte Wetter reagieren möchtest,
  • Roadtrips liebst, aber nicht jeden Tag viele Kilometer fahren möchtest.

Weniger geeignet ist diese Route, wenn du nur eine Woche Urlaub hast oder möglichst viele Unterkünfte vermeiden möchtest. In diesem Fall empfehlen wir dir unsere kompaktere 7-Tage-Rundreise oder einen Urlaub mit nur einem festen Standort.


Wo auf Madeira übernachten? Die besten Regionen für deinen Urlaub



Madeira Rundreise – Reiseroute & Dauer

Für diese Madeira Rundreise solltest du dir mindestens zehn Tage Zeit nehmen. Das ist unserer Meinung nach der ideale Zeitraum, um die Insel kennenzulernen, ohne jeden Tag nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu fahren. Durch die zusätzlichen Tage kannst du spontaner unterwegs sein, längere Wanderungen unternehmen und zwischendurch auch einfach die Atmosphäre der einzelnen Orte genießen.

Trotz ihrer überschaubaren Größe solltest du Madeira nicht unterschätzen. Die vielen Berge, Serpentinen und kurvenreichen Straßen sorgen dafür, dass selbst kurze Strecken oft länger dauern als erwartet. Genau deshalb lohnt es sich, mehrere Unterkünfte auf der Insel einzuplanen. So bleiben die täglichen Fahrzeiten angenehm und du kannst die verschiedenen Regionen ganz entspannt erkunden.

Auf dieser Route entdeckst du die lebendige Hauptstadt Funchal, die spektakuläre Bergwelt rund um den Pico do Areeiro, die raue Nordküste, natürliche Lavapools, idyllische Küstenorte und einige der schönsten Wanderungen Madeiras. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für spontane Fotostopps, gemütliche Cafés oder einen entspannten Nachmittag am Meer.


10 Tage Roadtrip auf Madeira

Funchal → Porto da Cruz → Porto Moniz → Arco da Calheta → Funchal


Übernachtungsstopps:

  • Funchal (3 Nächte)
  • Porto da Cruz (2 Nächte)
  • Porto Moniz (2 Nächte)
  • Arco da Calheta (3 Nächte)
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10 Tage Madeira – Stopps & Highlights

Tag 1: Ankunft in Funchal

Nach der Landung holst du am besten direkt deinen Mietwagen am Flughafen* ab und machst dich auf den Weg nach Funchal. Die Hauptstadt eignet sich ideal als erster Stopp deiner Madeira Rundreise, denn hier kannst du nach dem Flug ganz in Ruhe ankommen und dich auf die kommenden Tage einstimmen.

Je nachdem, wann du auf Madeira landest, bleibt am Nachmittag oder Abend noch Zeit für einen ersten Spaziergang durch Funchal. Lass dich einfach ohne festen Plan durch die Altstadt treiben, genieße die entspannte Atmosphäre und stimme dich ganz in Ruhe auf die kommenden Tage ein.

Lass den ersten Urlaubstag anschließend entspannt ausklingen – zum Beispiel mit einem traditionellen Bolo do Caco, einem Glas Poncha oder einem Abendessen in einem der vielen Restaurants der Altstadt. So beginnt deine Madeira Rundreise ganz ohne Hektik.

Beliebte geführte Touren:



Tag 2: Funchal entdecken

Nutze den zweiten Tag deiner Madeira Rundreise, um Funchal ganz in Ruhe kennenzulernen. Besonders empfehlen können wir dir eine Delfin- und Whale-Watching-Tour*, die direkt im Hafen startet. Mit etwas Glück entdeckst du Delfine, Wale oder sogar Meeresschildkröten – für uns eines der schönsten Erlebnisse auf Madeira.

Zurück an Land lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang durch die Altstadt. Rund um die Rua de Santa Maria erwarten dich kleine Cafés, historische Häuser und die berühmten bunt bemalten Türen. Auch ein Besuch des Mercado dos Lavradores darf bei einem ersten Aufenthalt in Funchal nicht fehlen.

Am Nachmittag geht es mit der Seilbahn hinauf nach Monte. Dort solltest du dir ausreichend Zeit für den Monte Palace Tropical Garden nehmen, der mit exotischen Pflanzen, Teichen und tollen Ausblicken zu den schönsten Gärten der Insel zählt.

💡 Unser Tipp: Plane die Whale-Watching-Tour* möglichst für den Vormittag ein. Dann ist das Meer häufig ruhiger und die Chancen auf spannende Sichtungen sind besonders gut.


Funchal Sehenswürdigkeiten: Die schönsten Highlights und Tipps



Tag 3: Sonnenaufgang am Pico do Aireiro

Starte den Tag möglichst früh und fahre zum Pico do Areeiro, dem dritthöchsten Berg Madeiras. Für den Sonnenaufgang solltest du spätestens gegen 05:45 Uhr am Parkplatz P2 ankommen. Von dort läufst du etwa 15 Minuten zum Miradouro do Juncal, einem der schönsten Aussichtspunkte der Insel.

Nach Sonnenaufgang hast du zwei Möglichkeiten: Entweder wanderst du auf der berühmten PR1 in Richtung Pico Ruivo (Rückfahrt per Taxi für ca. 20 €) oder entscheidest dich für die kürzere Variante zu den Aussichtspunkten entlang des Weges. Beide Touren bieten spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt Madeiras.

💡 Unser Tipp: Für die PR1 benötigst du ein kostenpflichtiges Permit. Buche dieses unbedingt einige Tage im Voraus über die offizielle Website, da die Tickets – besonders in der Hauptsaison – häufig schnell ausverkauft sind.

Den restlichen Tag kannst du ganz entspannt in Funchal verbringen. Erhole dich am Lido, schlendere noch einmal durch die Altstadt oder genieße den Abend bei einem guten Essen mit Blick auf den Atlantik.

Geführte Wandertouren:



Tag 4: Santana und Porto da Cruz

Heute verlässt du Funchal und fährst in den grünen Nordosten Madeiras. Die Strecke führt dich zunächst durch das bergige Inselinnere nach Ribeiro Frio. Schon die Fahrt zählt für uns zu den schönsten auf der Insel: Dichte Lorbeerwälder, tiefe Täler und immer wieder spektakuläre Ausblicke begleiten dich unterwegs.

In Ribeiro Frio empfehlen wir dir die kurze Wanderung zum Aussichtspunkt Balcões. Nach rund 30 Minuten erreichst du einen der schönsten Viewpoints Madeiras mit Blick auf die beeindruckende Bergwelt.

Anschließend geht es weiter nach Santana. Hier kannst du die bekannten strohgedeckten Häuser besichtigen und durch den kleinen Ort schlendern. Danach lohnt sich ein Abstecher zum Miradouro da Rocha do Navio, der mit einem fantastischen Blick auf die Steilküste und die terrassenförmig angelegten Felder begeistert.

Am Nachmittag erreichst du Porto da Cruz. Der kleine Küstenort ist angenehm ruhig und genau der richtige Ort, um nach einem erlebnisreichen Tag etwas herunterzufahren. Lass den Abend bei einem Spaziergang entlang der Küste oder einem gemütlichen Abendessen mit Blick auf den Atlantik ausklingen.


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Tag 5: Wanderung Vereda do Larano (PR27)

  • Unterkunft: Quinta da Vila*, Casa da Mãe*, Casa da Olide*
  • Strecke: ca. 11 bis 14 km (je nach Start und Endpunkt)
  • Dauer: Wanderung ca. 4-6 Stunden
  • Highlights: Miradouro da Boca do Risco, spektakulärer Küstenweg

Heute steht für uns eine der schönsten Wanderungen auf Madeira auf dem Programm: die Vereda do Larano (PR27). Der spektakuläre Küstenweg führt von Porto da Cruz entlang steiler Klippen bis nach Machico/oder Caniçal und begeistert mit atemberaubenden Ausblicken auf den Atlantik. Für uns gehört diese Wanderung zu den absoluten Highlights der Insel.

Da es sich um eine Streckenwanderung handelt, kannst du dir am Ziel ganz unkompliziert über die UBER-App ein Taxi zurück nach Porto da Cruz bestellen. Das hat bei uns problemlos funktioniert. Für die Fahrt von Caniçal nach Porto da Cruz haben wir nur knapp 15 € bezahlt.

Nach der Wanderung bleibt genügend Zeit, den kleinen Küstenort zu genießen. Entspanne am Naturpool, beobachte die Surfer am Strand oder gönn dir einen Kaffee mit Blick aufs Meer. Alternativ kannst du an diesem Tag auch die PR8-Wanderung unternehmen (Vereda da Ponta de São Lourenço).



Tag 6: Seixal & Porto Moniz

Am sechsten Tag deiner 10-tägigen Madeira Rundreise folgst du der spektakulären Nordküste in Richtung Porto Moniz. Der erste Stopp sollte der Miradouro de São Cristóvão sein. Bestelle dir einen Kaffee, nimm auf der Terrasse Platz und genieße den herrlichen Blick auf die zerklüftete Küste und den markanten Penha d’Águia.

Anschließend geht es weiter nach Seixal. Der kleine Ort zählt für uns zu den schönsten auf Madeira und begeistert mit seinem schwarzen Sandstrand, den natürlichen Lavapools und einer beeindruckenden Bergkulisse. Plane hier unbedingt etwas Zeit ein – egal, ob für einen Spaziergang am Strand, ein Bad im Meer oder einfach nur zum Genießen der Aussicht.

Am Nachmittag erreichst du schließlich Porto Moniz. Der Ort ist vor allem für seine natürlichen Lavapools bekannt und eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für die nächsten beiden Tage. Schlendere entlang der Uferpromenade, beobachte die Wellen, die gegen das Lavagestein schlagen, und lass den Tag bei einem entspannten Abendessen mit Blick auf den Atlantik ausklingen.

Geführte Angebote:



Tag 7: Fanal Nebelwald & Levada das 25 Fontes

Heute steht eine der bekanntesten Wanderungen Madeiras auf dem Programm: die PR6 – Levada das 25 Fontes. Der Weg führt durch den ursprünglichen Lorbeerwald vorbei an Wasserfällen bis zu den berühmten 25 Quellen. Plane dafür mehrere Stunden ein und denk daran, dass du für diese Wanderung ein Permit benötigst.

Auf dem Rückweg solltest du unbedingt noch einen Abstecher in den Fanal-Wald einplanen. Besonders magisch wirkt der uralte Lorbeerwald, wenn dichter Nebel zwischen den knorrigen Bäumen hängt und eine geheimnisvolle Atmosphäre entsteht. Aber auch bei Sonnenschein lohnt sich ein Spaziergang durch dieses UNESCO-Weltnaturerbe.

Den restlichen Tag kannst du ganz entspannt in Porto Moniz verbringen. Erfrische dich in den berühmten natürlichen Lavapools oder verbringe ein paar Stunden im Meerwasserschwimmbad direkt am Atlantik. Beide gehören zu den schönsten Badeplätzen der Insel und sind der perfekte Abschluss eines aktiven Tages.

Geführte Touren:


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Tag 8: Westküste & Jardim do Mar

Nach den vergangenen Tagen kannst du heute ganz entspannt in den Tag starten. Schlaf aus, genieße in Ruhe dein Frühstück und verabschiede dich anschließend von Porto Moniz.

Auf dem Weg in den Südwesten lohnt sich zunächst ein Abstecher nach Achada da Cruz. Der Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick auf die Steilküste und die kleine Fajã tief unter dir. Anschließend fährst du weiter nach Ponta da Pargo, dem westlichsten Punkt Madeiras. Rund um den Leuchtturm erwarten dich beeindruckende Klippen und fantastische Ausblicke auf den Atlantik.

Zur Mittagszeit empfehlen wir dir einen Stopp in Jardim do Mar. Schlendere durch die autofreien Gassen, genieße die entspannte Atmosphäre und kehre in einem der kleinen Cafés oder Restaurants ein (z. B. Joe’s Bar).

Am Nachmittag erreichst du schließlich deine Unterkunft in Arco da Calheta. Nutze den restlichen Tag, um am Pool oder Strand zu entspannen und neue Energie für die letzten Tage deiner Madeira Rundreise zu tanken.



Tag 9: Calheta & Pool

Wenn dir heute nach Erholung ist, bleib einfach in deiner Unterkunft und entspanne am Pool. Alternativ kannst du zum Sandstrand von Calheta fahren, baden oder in einem der Cafés am Hafen eine Pause einlegen.

Ein schöner Abschluss des Tages ist eine Sunset Cruise, die direkt im Hafen von Calheta startet. Vom Wasser aus erlebst du die Südküste noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive und kannst den Sonnenuntergang über dem Atlantik genießen. Alternativ kannst du auch eine Wal- und Delfinbeobachtungstour* unternehmen.



Tag 10: Levada Nova & Ponta do Sol

Nutze deinen letzten vollen Tag auf Madeira noch einmal für eine unserer Lieblingswanderungen: die Levada Nova & Levada do Moinho. Die abwechslungsreiche Rundtour führt durch grüne Täler, vorbei an kleinen Wasserfällen und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Südküste. Ein besonderes Highlight ist der Wegabschnitt, der direkt hinter einem Wasserfall verläuft.

Nach der Wanderung geht es weiter nach Ponta do Sol. Der charmante Küstenort gehört zu den sonnigsten Plätzen der Insel und lädt mit seinen kleinen Gassen, der Promenade und den Cafés direkt am Meer zum Verweilen ein. Bestell dir einen Kaffee, genieße die entspannte Atmosphäre und lass deine Madeira Rundreise langsam ausklingen.


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Tag 11: Câmara de Lobos & Abreise

  • Strecke: ca. 55 km
  • Dauer: ca. 1 Stunde reine Fahrzeit
  • Highlights: Fischerdorf Câmara de Lobos, Cabo Girão Skywalk
  • Unterkunft: keine mehr, Abreise nach Deutschland

Bevor es heute zurück nach Hause geht, lohnt sich noch ein letzter Stopp in Câmara de Lobos. Das ehemalige Fischerdorf gehört für uns zu den schönsten Orten auf Madeira und liegt nahezu perfekt auf dem Weg zum Flughafen. Schlendere entlang des kleinen Hafens, beobachte die bunten Fischerboote und genieße die entspannte Atmosphäre bei einem Kaffee.

Falls dein Rückflug erst später startet, kannst du außerdem noch einen Abstecher zum Cabo Girão Skywalk machen. Die gläserne Aussichtsplattform zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel und bietet einen beeindruckenden Blick auf die Steilküste und den Atlantik (ist aber kein Must-See!).

Anschließend fährst du weiter zum Flughafen, gibst deinen Mietwagen zurück und trittst die Heimreise an. Nach zehn Tagen auf Madeira hast du bereits viele der schönsten Highlights der Insel erlebt – und vermutlich genauso wie wir das Gefühl, dass du unbedingt noch einmal zurückkommen möchtest.



Allgemeine Madeira Reisetipps

Die folgenden Tipps helfen dir bei der Reiseplanung. Noch mehr praktische Reisetipps rund um Mietwagen, Kosten, Wetter und Fortbewegung findest du in unserem ausführlichen Madeira-Tipps-Guide.

Anreise Madeira

Die Anreise nach Madeira ist unkompliziert. Von vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es – insbesondere in der Hauptsaison – Direktflüge. Je nach Abflughafen bist du nach etwa vier bis fünf Stunden auf der Insel.

Der Flughafen ist nur rund 20 Minuten von Funchal entfernt. Von dort erreichst du deine Unterkunft bequem mit dem Mietwagen, Taxi oder Shuttle.

💡 Unser Tipp: Vergleiche die Preise am besten frühzeitig über Portale wie Skyscanner* oder Google Flights. Gerade in den Ferien oder rund um Feiertage steigen die Flugpreise oft deutlich an.



Beste Reisezeit Madeira

Madeira trägt den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ nicht ohne Grund. Durch das milde Klima ist die Insel das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Selbst im Winter liegen die Tagestemperaturen oft noch zwischen 18 und 22 °C.

Für Wanderungen und eine Rundreise empfehlen wir besonders den Frühling und Herbst. Dann sind die Temperaturen angenehm, die Landschaft zeigt sich besonders grün und die Insel ist meist etwas weniger besucht als im Sommer.

In den Sommermonaten erwarten dich die meisten Sonnenstunden, gleichzeitig ist dann aber auch Hauptsaison. Beliebte Wanderungen und Sehenswürdigkeiten können entsprechend gut besucht sein.

Wir waren Ende Juni auf Madeira und hatten überwiegend sonniges Wetter. Trotzdem solltest du immer flexibel bleiben, denn vor allem in den Bergen kann das Wetter innerhalb kurzer Zeit umschlagen, während an der Küste oft noch die Sonne scheint.


Madeira Beste Reisezeit: Wann solltest du auf die Blumeninsel reisen?



Mietwagen auf der Insel

Für eine Rundreise über Madeira würden wir dir auf jeden Fall einen Mietwagen* empfehlen. So erreichst du nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern auch abgelegene Aussichtspunkte, Wanderparkplätze und kleine Dörfer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nur schwer erreichbar sind.

Bei der Fahrzeugwahl solltest du allerdings nicht am Motor sparen. Auf Madeira gibt es zahlreiche steile Straßen, die je nach Strecke Steigungen von bis zu 25 Prozent erreichen können. Mit einem etwas stärkeren Auto fährst du deutlich entspannter. Wir waren mit unserem Nissan Juke unterwegs und würden ihn für Madeira jederzeit wieder wählen.

💡 Unser Tipp: Buche deinen Mietwagen* möglichst frühzeitig. Gerade in der Hauptsaison steigen die Preise deutlich und beliebte Fahrzeugklassen sind oft schnell ausgebucht. Rechne mit 35–40 € pro Tag.


Madeira Mietwagen: Unsere Tipps + Erfahrungen zum Autofahren auf der Insel



Autofahren auf Madeira

Lass dich von den vielen Berichten über das Autofahren auf Madeira nicht abschrecken. Auch wir waren vor unserer Reise etwas unsicher – im Nachhinein hätten wir uns darüber aber deutlich weniger Gedanken machen müssen.

Zwar erwarten dich kurvige Straßen, steile Anstiege und gelegentlich enge Ortsdurchfahrten, insgesamt ist das Straßennetz jedoch in einem sehr guten Zustand. Dank der vielen Tunnel erreichst du die verschiedenen Regionen der Insel oft schneller, als es auf der Karte aussieht.

Etwas mehr Konzentration ist in Orten wie Funchal gefragt, wo Parkhäuser und einige Nebenstraßen recht schmal sein können. Auf steilen Straßen solltest du außerdem ausreichend Abstand halten, da manche Fahrzeuge beim Anfahren leicht zurückrollen.

Unser Eindruck war außerdem, dass viele Einheimische zügig unterwegs sind und gerne überholen. Lass dich davon nicht stressen. Fahre einfach in deinem eigenen Tempo und nutze Haltebuchten oder geeignete Stellen, um schnellere Fahrzeuge vorbeizulassen.

Unser Fazit: Wenn du dich grundsätzlich sicher am Steuer fühlst, wirst du dich auf Madeira schnell zurechtfinden. Nach kurzer Eingewöhnung macht das Autofahren auf der Insel sogar richtig Spaß – nicht zuletzt wegen der spektakulären Landschaften entlang der Strecke.


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Kosten auf Madeira

Wie teuer ein Urlaub auf Madeira wird, hängt vor allem von der Reisezeit und deinen Ansprüchen ab. Insgesamt würden wir die Insel preislich im guten Mittelfeld einordnen. Besonders Unterkünfte können in der Hauptsaison ins Geld gehen, während Restaurants, Cafés und viele Aktivitäten oft günstiger sind, als man zunächst vermuten würde.

Auch bei einem Mietwagen kannst du sparen, wenn du früh buchst. Gerade außerhalb der Ferien sind die Preise häufig überraschend fair. Welche Kosten letztendlich auf dich zukommen, hängt natürlich von deiner individuellen Reiseplanung ab.

Wenn du wissen möchtest, wie viel wir für Flüge, Mietwagen, Unterkünfte, Restaurants und Aktivitäten ausgegeben haben, findest du hier unsere ausführliche Kostenübersicht.


Kosten auf Madeira: So viel hat unsere 2-wöchige Rundreise gekostet


Wandern auf Madeira: Permits & wichtige Hinweise

Wenn du gerne wanderst, wirst du Madeira lieben. Die Insel bietet eine riesige Auswahl an Touren – von spektakulären Küstenwegen über idyllische Levadas bis hin zu anspruchsvollen Bergwanderungen mit atemberaubenden Ausblicken.

Für einige der beliebtesten Wanderungen ist inzwischen ein kostenpflichtiges Permit erforderlich. Dazu zählen unter anderem die PR1 zwischen Pico do Areeiro und Pico Ruivo sowie die PR6 zu den 25 Fontes. Vor allem in der Hauptsaison solltest du dein Ticket möglichst früh buchen, da die verfügbaren Plätze häufig schnell vergeben sind.

Wir empfehlen dir, die Permits ausschließlich über die offizielle Plattform Simplifica zu kaufen. Dort erhältst du die Tickets zum regulären Preis. Im Internet findest du zwar zahlreiche Anbieter, diese verlangen jedoch oft deutlich höhere Preise für dasselbe Permit.

Prüfe außerdem am besten am Vorabend oder am Morgen deiner Wanderung den aktuellen Status des Wanderwegs. Nach Unwettern, Steinschlägen oder Waldbränden können einzelne Routen kurzfristig gesperrt werden.

Auch die richtige Ausrüstung ist wichtig. Nimm ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eine Regenjacke mit und trage feste Wanderschuhe mit gutem Profil. Gerade in den Bergen kann sich das Wetter innerhalb weniger Minuten ändern und die Temperaturen liegen häufig deutlich unter denen an der Küste.



Wie sicher ist es auf Madeira?

Wenn es um die Sicherheit geht, kannst du auf Madeira ganz beruhigt reisen. Während unserer gesamten Rundreise – egal ob in Funchal, kleinen Dörfern oder auf abgelegenen Straßen – haben wir uns jederzeit wohl und sicher gefühlt.

Trotzdem gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Wertgegenstände solltest du nicht sichtbar im Auto liegen lassen und in wuseligen und belebten Bereichen, etwa in der Altstadt von Funchal, auf deine persönlichen Sachen achten.

Die größte Herausforderung auf Madeira ist jedoch die Natur. Vor allem in den Bergen kann das Wetter innerhalb kurzer Zeit umschlagen. Prüfe deshalb vor jeder Wanderung die aktuellen Bedingungen, bleibe auf den markierten Wegen und überschätze deine Fähigkeiten nicht.


Packliste Madeira: Was sollte unbedingt mit?

Auf Madeira kannst du an einem Tag ganz unterschiedliche Wetterbedingungen erleben. Während an der Küste oft sommerliche Temperaturen herrschen, kann es in den Bergen deutlich frischer, windig oder neblig sein. Deshalb lohnt es sich, auf wechselnde Bedingungen vorbereitet zu sein.

Für Wanderungen empfehlen wir dir feste Schuhe mit gutem Profil sowie einen kleinen Tagesrucksack. Eine leichte Regenjacke und eine zusätzliche Kleidungsschicht nehmen kaum Platz weg, können unterwegs aber Gold wert sein.

Vergiss außerdem nicht Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung – die UV-Strahlung ist auf Madeira selbst an bewölkten Tagen oft sehr intensiv.

Wenn du die Naturpools oder Strände besuchen möchtest, gehören natürlich auch Badekleidung und ein Handtuch ins Gepäck. Für die Lavapools sind zudem Badeschuhe praktisch, da die Felsen stellenweise scharf und rutschig sein können.

Was nicht fehlen darf:


Massentourismus auf Madeira – Was dich wirklich erwartet

Vor unserer Reise hatten wir ehrlich gesagt etwas Sorge, dass Madeira inzwischen viel zu überlaufen ist. In den sozialen Medien sieht man schließlich ständig volle Wanderwege, überfüllte Aussichtspunkte und lange Autoschlangen. Genau damit sind wir auch auf die Insel geflogen.

Nach unseren zwei Wochen vor Ort sehen wir das allerdings etwas anders. Ja, an den bekanntesten Highlights wie der PR1, der PR8, den Lavapools von Porto Moniz oder dem Strand von Seixal ist bei schönem Wetter einiges los. Das lässt sich kaum vermeiden.

Gleichzeitig haben wir aber genauso viele Orte erlebt, an denen wir fast allein unterwegs waren. Vor allem in kleineren Dörfern, auf weniger bekannten Wanderungen oder einfach zwischen den bekannten Stopps wurde es oft überraschend ruhig.

Was uns viel mehr aufgefallen ist: Viele scheinen Madeira nur noch abzuhaken. Kurz anhalten, Foto machen und direkt weiter zum nächsten Spot. Dabei lebt die Insel unserer Meinung nach genau von den ungeplanten Momenten – einem kleinen Café mit Aussicht, einem Wasserfall am Straßenrand oder einem Aussichtspunkt, an dem man einfach mal zehn Minuten sitzen bleibt.

Madeira und Kreuzfahrtschiffe

Etwas voller wird es, wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig in Funchal anlegen. Dann merkt man den Unterschied vor allem in der Altstadt und rund um den Hafen. Außerhalb von Funchal haben wir davon allerdings kaum etwas mitbekommen. Wirf am besten einen Blick in den Kreuzfahrtkalender, um zu sehen, wann es in und rund um Funchal vermutlich etwas voller wird.

Unser Eindruck ist deshalb: Ja, Madeira ist längst kein Geheimtipp mehr. Von Massentourismus, wie wir ihn aus vielen anderen Urlaubszielen kennen, haben wir persönlich aber nichts gespürt.

💡 Unser Tipp: Wenn es dir wichtig ist, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten möglichst ohne viele andere Besucher zu erleben, solltest du früh morgens oder erst am späten Nachmittag unterwegs sein. Ist dir das nicht so wichtig, kannst du deinen Tag ganz entspannt starten und die Insel in deinem eigenen Tempo erkunden.


Madeira an einem Tag: 3 perfekte Routen für Kreuzfahrer inkl. Highlights & Tipps



Madeira Rundreise 10 Tage – unser Fazit

Zehn Tage sind unserer Meinung nach der ideale Zeitraum für eine Madeira Rundreise. Du hast genügend Zeit, die schönsten Regionen der Insel kennenzulernen, spektakuläre Wanderungen zu unternehmen und trotzdem zwischendurch einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Im Vergleich zu einer einwöchigen Reise musst du nicht jeden Tag mehrere Highlights abhaken. Stattdessen kannst du spontaner unterwegs sein, auf das wechselhafte Wetter reagieren und auch die kleineren Orte in Ruhe genießen. Genau diese Mischung aus Natur, Aktivurlaub und Entspannung hat unsere Reise für uns so besonders gemacht.

Natürlich gibt es auch nach zehn Tagen noch vieles zu entdecken. Madeira überrascht hinter fast jeder Kurve mit neuen Aussichtspunkten, Wasserfällen oder kleinen Dörfern. Genau deshalb würden wir jederzeit wiederkommen.

Wir hoffen, dass dir unsere 10-Tage-Route bei deiner Reiseplanung hilft und wünschen dir eine unvergessliche Zeit auf dieser wunderschönen Insel. Viel Spaß beim Entdecken!


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4 Kommentare

  1. Wie gut funktioniert diese 10-Tage-Route, wenn man Madeira zum ersten Mal besucht und täglich nur kurze Wanderungen machen möchte?

    1. Hi Sophie,

      die Route hat eigentlich nur 1 längere Wanderung am Tag 5, die man auch weglassen kann. Beim PR1 kann man auch die „kurze Route“ nehmen zu einigen Aussichtspunkten und wieder. 🙂 In meinen Augen funktioniert die Route wunderbar – ist aber einfach Geschmackssache.

      Liebe Grüße
      Bolle

  2. Danke für die praktische Route! Ich interessiere mich besonders für die Levada-Wanderungen, wie schwierig sind diese wirklich für durchschnittliche Wanderer? Und macht die 10-Tage-Variante noch Entspannung möglich, oder ist es reines Abarbeiten?

    1. Hi Thomas, danke für dein Lob. Wir haben versucht, eine stimmige Route zusammenzustellen, die nicht zu stressig ist. Wir selbst reisen nämlich lieber entspannter und lassen lieber was weg, als uns zu hetzen.

      Zu deiner Frage: Wir haben keine der Levada-Wanderungen anstrengend empfunden, da diese in den meisten Fällen ohne viele Höhenmeter sind. Man „spaziert“ oft einfach nur die Natur. Klar, hier und da könnte die Länge vielleicht anstrengend sein, wenn man es nicht gewohnt ist, mal 10 km zu wandern. Aber ansonsten benötigt mein nicht wirklich viel Fitness für die meisten Levada-Wanderungen. Schau je nach Wanderungv orab mal im Netz nach Informationen zu Höhenmetern.

      Zur zweiten Frage: Du kannst deinen Tag immer so gestalten, dass du z.B. einen halben Tag erkundest und aktiv bist und die andere Hälfte gemütlich machst. Du kannst auch Ganztagestouren ersetzen durch Halbtagestouren. An Tag 3 beispielsweise haben wir nur den Sonnenaufgang ins Programm genommen. Du hättest also praktisch ab 7:30 Uhr den ganzen Tag noch Zeit zum Relaxen und Entspannen. Tag 4 ist auch nicht viel Programm und ließe sich am Vormittag „erledigen“. An Tag 5 haben wir eine Wanderung gemacht, die anspruchsvoller ist. Wenn man diese weglässt und stattdessen eine gemütliche Levada-Wanderung macht, hat man auch hier wieder viel Freizeit danach. Die Folgetage sind ebenfalls sehr entspannt, da die Strecken oft nicht weit sind und man vieles in 1-2 Stunden „abhaken“ kann, ehe man zum gemütlichen Teil kommt.

      Das ist aber dennoch meine subjektive Einschätzung. 🙂

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