Unsere Peru Rundreise in 2 Wochen war abwechslungsreich, intensiv und manchmal auch ganz schön herausfordernd. In 14 Tagen reisten wir von Lima über Arequipa und den Titicacasee bis nach Cusco. Das große Finale bildeten der viertägige Salkantay-Trek und der anschließende Besuch von Machu Picchu.
Unterwegs erlebten wir wuselige Städte, wunderschöne Landschaften, Höhen von über 4.500 Metern und viele echte Gänsehautmomente. In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf unsere komplette Route und verraten dir unsere Unterkünfte, persönlichen Highlights und wichtigsten Tipps für deine eigene Peru-Rundreise. Viel Spaß beim Stöbern!
Allgemeine Infos zu Peru
Peru liegt an der Westküste Südamerikas und gehört zu den landschaftlich vielseitigsten Ländern des Kontinents. Das Land gliedert sich in drei große Regionen: die trockene Pazifikküste, das Hochland der Anden und den tropischen Amazonas-Regenwald. Innerhalb weniger Stunden kann sich die Landschaft also komplett verändern.
Die Hauptstadt Lima liegt direkt am Pazifik und ist für die meisten Reisenden der Ausgangspunkt einer Peru-Rundreise. Zu den bekanntesten Reisezielen gehören außerdem Arequipa, der Colca Canyon, Rainbow-Mountains, der Amazonas rund um Iquitos und Puerto Maldonado, der Titicacasee, Cusco und natürlich auch Machu Picchu.
Peru ist deutlich größer, als es auf der Karte zunächst wirkt. Entfernungen sollten daher nicht unterschätzt werden. Für längere Strecken bieten sich Inlandsflüge, komfortable Fernbusse und auch Züge an.
Gleichzeitig liegen viele bekannte Reiseziele auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Bei deiner Route solltest du daher ausreichend Zeit zur Akklimatisierung einplanen. Dazu später aber noch mehr im Beitrag.
Peru Quick Facts 🦙
| Hauptstadt | Lima |
| Fläche | rund 1,29 Millionen km² |
| Sprachen | Spanisch, Quechua und Aymara |
| Währung | Peruanischer Sol (PEN) |
| Zeitzone | UTC−5 |
| Zeitverschiebung | 6 bis 7 Stunden hinter Deutschland |
| Steckdosen | Typ A, B und teilweise C |
| Landschaften | Pazifikküste, Anden und Amazonasgebiet |
| Bekannteste Sehenswürdigkeit | Machu Picchu |
| Höchster Berg | Nevado Huascarán mit 6.768 Metern |
Einreise und Anreise nach Peru
Einreisebestimmungen
Die Einreise nach Peru ist für deutsche Staatsangehörige zum Glück ziemlich unkompliziert. Für eine touristische Reise von bis zu 90 Tagen brauchst du kein Visum. Dein Reisepass muss bei der Einreise allerdings noch mindestens sechs Monate gültig sein – der Personalausweis reicht hier nicht aus.
Manchmal möchten die Beamten außerdem ein Rück- oder Weiterflugticket sehen. Bei uns verlief die Einreise jedoch völlig problemlos und war innerhalb weniger Minuten erledigt. Niemand wollte irgendeinen Nachweis sehen. Richtig schade ist, dass es bei der Einreise leider keinen Stempel mehr gibt.
Auch wichtig: Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Für Reisen in bestimmte Regionen des Amazonasgebietes kann eine Gelbfieberimpfung empfohlen werden. Prüfe die aktuellen Einreise- und Gesundheitshinweise unbedingt noch einmal kurz vor deiner Reise.
Anreise nach Peru
Von Deutschland aus gibt es aktuell keine Direktflüge nach Peru. Meist führt die Reise mit einem Zwischenstopp in Madrid, Paris oder Amsterdam nach Lima. Je nach Verbindung bist du ungefähr 16 bis 24 Stunden unterwegs.
Wir sind mit Iberia von Hamburg aus über Madrid nach Lima geflogen. Auf dem Hinweg haben wir uns sogar ein Upgrade für die Business Class gegönngt und konnten den Langstreckenflug so richtig genießen.
Fast alle internationalen Flüge landen am Jorge Chávez International Airport in Lima. Für die Fahrt nach Miraflores oder Barranco solltest du – je nach Verkehr – etwa 25 bis 70 Minuten einplanen und mit circa 60 Soles rechnen (ca. 15 €). Wir können dir für Fahrten innerhalb der Stadt UBER ans Herz legen.
‼️ ACHTUNG: Vor allem am frühen Morgen und zum Feierabend ist der Verkehr in Lima ziemlich chaotisch. Die Fahrt zum Flughafen kann dann locker eine Stunde oder länger dauern. Plane unbedingt genügend Puffer ein und fahre lieber etwas zu früh los.
Unsere Peru-Rundreise für 2 Wochen im Überblick
1. Reisedauer und Reisezeit
Für unsere Peru-Rundreise hatten wir insgesamt zwei Wochen Tage Zeit. In diesen gut zwei Wochen führte uns die Route von Lima über Arequipa und den Titicacasee bis nach Cusco, durch die Anden und schließlich zum Machu Picchu.
Wir waren im September unterwegs – eine richtig gute Reisezeit für diese Route. In den Anden herrschte überwiegend Trockenzeit, sodass wir meist sonnige Tage und sehr gute Bedingungen für den Salkantay Trek hatten.
‼️ Allerdings war unser Programm auch ziemlich straff: Wer langsamer reisen und an den einzelnen Orten mehr Zeit verbringen möchte, sollte für dieselbe Route lieber drei Wochen einplanen.
Unsere Route auf der Karte
Unsere Route durch den Süden des Landes war abwechslungsreich. Gerne hätten wir noch einen Abstecher in den Amazons rund um Iquitos oder Puerto Maldonado gemacht. Das holen wir dann aber einfach bei einer nächsten Reise nach.
Lima → Arequipa → Chivay → Colca Canyon → Puno → Titicacasee → Cusco → Salkantay → Aguas Calientes → Machu Picchu → Cusco → Lima

Alle Stationen und Übernachtungen
Nach dem Ende der Gruppenreise haben wir noch einmal 2 Nächte in Lima verbracht. Diese Übernachtungen gehörten offiziell nicht mehr zum Programm unserer 14-tägigen Gruppenreise. Einige Teilnehmer sind noch ein paar Tage in Cusco geblieben, andere direkt nach Machu Picchu wieder Richtung Deutschland geflogen.
| Station | Übernachtungsort | Highlights |
|---|---|---|
| Lima | 2 ÜN Lima | Barranco, Miraflores und historisches Zentrum |
| Arequipa | 2 ÜN Arequipa | Altstadt, Aussichtspunkte und koloniale Architektur |
| Colca Canyon | 1 ÜN Colca-Region | Andenlandschaften und Kondore |
| Puno | 1 ÜN Puno | Ausgangsort für Titicacasee |
| Titicacasee | 1 ÜN Amantaní | Uros-Inseln, Amantaní und Taquile |
| Puno | 1 ÜN Puno | Ausgangsort für Titicacasee |
| Titicaca Train | ohne Übernachtung | Panoramazug von Puno nach Cusco |
| Cusco | 1 ÜN Cusco | San Blas, Marktbesuch und peruanischer Kochkurs |
| Salkantay Trek | 1 ÜN Soraypampa | Humantay Lake und erste Nacht in den Anden |
| Salkantay Trek | 1 ÜN Collpapampa | Salkantay Pass auf 4.630 Metern |
| Salkantay Trek | 1 ÜN Aguas Calientes | Wanderung entlang der Bahngleise |
| Machu Picchu | 1 ÜN Cusco | Besuch der berühmten Inkastadt |
| Rückreise | 2 ÜN Lima (extra) | Rückflug nach Lima und Reiseabschluss |
Individuell oder als Gruppenreise?
Diese Peru-Reise war unsere erste Gruppenreise – allerdings keine klassische Reise von der Stange. Gemeinsam mit unserem Freund Daniel von GoSouth und Julia von Globusliebe haben wir die Route selbst geplant und daraus eine ganz besondere Community-Reise gemacht.
Wir waren also nicht einfach nur Teil einer zufällig zusammengestellten Reisegruppe, sondern gemeinsam mit Menschen unterwegs, die uns und unsere Reise schon länger über unsere Kanäle begleiten. Genau das hat die Reise für uns so besonders gemacht.
Unterkünfte, Transfers und Programmpunkte waren vorab organisiert, sodass wir uns unterwegs voll auf die Erlebnisse konzentrieren konnten. Gleichzeitig blieb auch etwas Raum für persönliche Momente und gemeinsame Abenteuer.
Und spätestens beim Salkantay Trek wurde aus unserer Reisegruppe eine richtig coole Gemeinschaft. Für uns war diese erste Community-Reise eine intensive und ganz besondere Erfahrung.
Generell kann man Peru aber auch sehr gut auf eigene Faust erkunden. Das Land ist gut auf den Tourismus eingestellt und bietet mit Inlandsflügen, komfortablen Fernbussen, Zügen und privaten Transfers zahlreiche Möglichkeiten, um zwischen den einzelnen Stationen zu reisen.
Viele Ausflüge und mehrtägige Touren lassen sich außerdem unkompliziert vor Ort oder bereits vor der Reise buchen. Für unsere umfangreiche Route war die organisierte Community-Reise jedoch deutlich entspannter.
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Alle Stationen unserer Rundreise im Detail
1. Lima – Stadt zwischen Pazifik und Street Art
Vor dem Start unserer Community-Reise verbrachten wir bereits einige Tage in Lima und erkundeten die drei wohl spannendsten Viertel der peruanischen Hauptstadt. In Miraflores spazierten wir entlang der Steilküste, Barranco begeisterte uns mit Street Art, kleinen Cafés und seiner kreativen Atmosphäre. Einen starken Kontrast dazu bildete das historische Zentrum mit seinen kolonialen Gebäuden und prächtigen Plätzen.
Lima wird bei einer Peru-Rundreise häufig nur als kurzer Startpunkt oder Zwischenstopp betrachtet. Wir fanden es jedoch total cool, wie unterschiedlich sich die einzelnen Stadtteile anfühlen. Besonders Barranco hat uns richtig gut gefallen. Für einen ersten Eindruck würden wir mindestens zwei bis drei volle Tage einplanen.
Unsere Tipps für Lima auf einen Blick
- Plane mindestens zwei bis drei volle Tage für Lima ein.
- Übernachte am besten in Miraflores oder Barranco.
- Nutze für längere Strecken Uber, da die Stadt riesig ist.
- Erkunde das historische Zentrum am besten tagsüber.
- Nimm dir genug Zeit für Barranco – das Viertel war unser persönlicher Favorit.
- Rechne mit grauem Himmel: Der für Lima typische Küstennebel heißt Garúa.
- Probiere unbedingt Ceviche und einen Pisco Sour.

2. Arequipa – die weiße Stadt
Unsere nächste Station war Arequipa im Süden Perus. Die Stadt liegt auf rund 2.335 Metern Höhe und wird von gleich mehreren Vulkanen umgeben. Ihren Beinamen „weiße Stadt“ verdankt sie den zahlreichen Gebäuden aus hellem vulkanischem Sillar-Gestein.
Das historische Zentrum mit seinen kolonialen Fassaden, Innenhöfen und der imposanten Kathedrale lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Gleichzeitig war Arequipa für uns der erste richtige Vorgeschmack auf die beeindruckende Bergwelt Perus – und eine gute Zwischenstation, um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen.
Unsere Tipps für Arequipa auf einen Blick
- Plane mindestens zwei volle Tage für die Stadt ein.
- Besuche das farbenfrohe Kloster Santa Catalina.
- Schlendere über die Plaza de Armas und durch die umliegenden Gassen.
- Erlebe den bunten und wuseligen Markt Mercado San Camilo.
- Suche dir eine der vielen Dachterrassen für den Sonnenuntergang.
- Lass es langsam angehen, damit sich dein Körper an die Höhe gewöhnen kann.
- Probiere typische Gerichte in einer traditionellen Picantería.

3. Über den Patapampa-Pass nach Chivay
Von Arequipa führte uns die Reise über den rund 4.910 Meter hohen Patapampa-Pass nach Chivay. Damit erreichten wir zum ersten Mal eine Höhe von fast 5.000 Metern. Die Strecke führte durch karge Hochebenen, vorbei an Vulkanen sowie zahlreichen Alpakas, Lamas und Vikunjas.
Nach der langen Fahrt ließen wir den Tag in einer heißen Thermalquelle bei Chivay ausklingen. Das warme Wasser war nach den ersten Erfahrungen mit der dünnen Höhenluft und der Kälte auf fast 5.000 Metern genau das Richtige.

4. Colca Canyon – zwischen Vulkanen und Kondoren
Am nächsten Morgen starteten wir früh in Richtung Colca Canyon. Schon die Fahrt dorthin war spektakulär: Entlang der steilen Berghänge ziehen sich unzählige grüne Terrassen durch das Tal. Viele davon wurden bereits vor der Zeit der Inka angelegt und werden teilweise bis heute landwirtschaftlich genutzt.
Unser Ziel war der Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, einer der bekanntesten Orte, um Andenkondore zu beobachten. Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis die ersten Kondore über der gewaltigen Schlucht auftauchten. Mit ihren riesigen Flügeln glitten sie scheinbar mühelos durch die Luft und kamen teilweise erstaunlich nah an uns vorbei.
Zwischen 8 und 10 Uhr stehen die Chancen besonders gut, Andenkondore zu beobachten. Dementsprechend voll kann es rund um den Aussichtspunkt werden, denn fast alle Touranbieter und Reisegruppen kommen zu dieser Zeit. Trotzdem findet man entlang des Aussichtspunktes meist noch ein gutes Plätzchen mit freier Sicht auf den Canyon.
Den restlichen Tag verbrachten wir größtenteils im Bus. Knapp sechs Stunden dauerte die Weiterfahrt vom Colca Canyon nach Puno. Die Strecke führte erneut über den Patapampa-Pass, wo zwischendurch sogar richtig dicke Schneeflocken vom Himmel fielen.
‼️ Wichtig: Fast alle Touranbieter legen auf dem Weg zum Colca Canyon Zwischenstopps in kleinen Dörfern ein. Dort werden extra für die Touristen traditionelle Tänze aufgeführt und Alpakas zum Streicheln und Fotografieren präsentiert. Alles wirkte ziemlich inszeniert und wenig authentisch.

5. Puno und der Titicacasee
Puno ist so etwas wie die Hauptstadt des Titicacasees, denn von hier aus starten zahlreiche Touren zu den Inseln des riesigen Sees. Wir haben direkt am zentralen Platz übernachtet und am nächsten Morgen ganz entspannt unsere 2-tägige Tour gestartet.
Der Titicacasee liegt auf 3.812 Metern Höhe und gilt als der höchstgelegene kommerziell schiffbare See der Welt. Er erstreckt sich über Peru und Bolivien und wirkt mit seiner riesigen Wasserfläche stellenweise fast wie ein Meer (er ist btw 15,6 Mal so groß wie der Bodensee).

6. Kajaktour & Übernachtung bei Locals
Unsere zweitägige Tour startete direkt am Ufer von Puno mit einer Kajaktour auf dem Titicacasee. Unser Ziel waren die berühmten schwimmenden Inseln der Uros. Umgeben von Schilf paddelten wir über das tiefblaue Wasser und genossen die besondere Landschaft.
Die Inseln werden aus Totora-Schilf gebaut, das im Titicacasee wächst. Dafür verbinden die Bewohner große Wurzelblöcke und bedecken sie regelmäßig mit frischen Schilfschichten. Auch Häuser, Boote und viele Alltagsgegenstände entstehen aus Totora.
Nach unserem Besuch bei den Uros stiegen wir vom Kajak auf ein privates Boot um und fuhren weiter zur Insel Amantaní. Dort wurden wir auf zwei Gastfamilien verteilt, bei denen wir auch übernachteten. Die Unterkünfte waren einfach, ermöglichten uns aber einen persönlichen Einblick in das Leben auf der abgelegenen Insel.
Am Nachmittag wanderten wir zum höchsten Punkt Amantanís, um den Sonnenuntergang zu erleben. Der Aufstieg auf knapp 4.200 Meter war für viele von uns ein gutes Training für den Salkantay Trek. Der Blick über den Titicacasee war jedoch jede Anstrengung wert.
Zurück bei unseren Gastfamilien gab es ein gemeinsames Abendessen, Musik und ein wenig Tanz. Gegen 21 Uhr lagen schließlich alle ziemlich k. o., aber glücklich in ihren Betten.

7. Weiterfahrt nach Taquile & Puno
Am frühen Morgen gab es bei unseren tollen Gastfamilien ein kleines Frühstück, ehe wir uns verabschiedeten und mit unserem privaten Boot zur Insel Taquile weiterfuhren.
Dort verbrachten wir einige Stunden, wanderten über die Insel und stiegen bis zu ihrem höchsten Punkt hinauf. Anschließend stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen und genossen noch einmal die weiten Ausblicke über den tiefblauen Titicacasee.
Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg nach Puno. Die rund zweistündige Bootsfahrt war herrlich entspannt: Wir saßen in der Sonne an Deck, ließen die vergangenen zwei Tage Revue passieren und genossen noch einmal den Blick über den scheinbar endlosen See.

8. Mit dem Titikaka Train von Puno nach Cusco
Die Fahrt mit dem PeruRail Titikaka Train von Puno nach Cusco war weit mehr als nur ein Transfer – sie war ein ganz besonderes Erlebnis für alle Teilnehmer. Rund zehneinhalb Stunden waren wir unterwegs und durchquerten dabei die faszinierende Hochebene der Anden.
Kurz hinter Puno fuhr der Zug mitten durch den trubeligen Markt von Juliaca. Die Marktstände rückten teilweise so nah an die Gleise heran, dass wir das Gefühl hatten, direkt durch das Geschehen zu fahren. Danach wurde die Landschaft immer weiter und ruhiger: kleine Dörfer, grasende Alpakas, schneebedeckte Berge und die endlose Weite des Altiplanos zogen an uns vorbei.
Der höchste Punkt der Strecke liegt am La-Raya-Pass auf rund 4.319 Metern. Hier legte der Zug einen kurzen Zwischenstopp ein, bevor es langsam wieder hinunter in Richtung Cusco ging.
Auch an Bord wurde einiges geboten. Der Zug verfügt über bequeme Sitzplätze, einen Barwagen und einen offenen Aussichtswagen. Dazu gab es mehrgängige Mahlzeiten, Getränke sowie traditionelle Musik- und Tanzeinlagen. So vergingen selbst die zehneinhalb Stunden erstaunlich schnell.
Am Abend erreichten wir schließlich Cusco auf über 3.300 Metern. Hinter uns lag eine der schönsten und abwechslungsreichsten Zugfahrten, die wir bisher erlebt haben. Sollte diese Strecke auf deiner Route liegen, können wir dir nur zu dieser Zugfahrt raten. Tickets und Infos findest du hier.

9. Cusco – Ankommen und Akklimatisieren
Wir starteten ausgeschlafen am nächsten Morgen mit einem Besuch auf dem Mercado San Pedro, wo wir gemeinsam die Zutaten für unseren anschließenden Kochkurs einkauften. Zwischen buntem Obst, Gemüse, Gewürzen und allerlei unbekannten Lebensmitteln gab es unglaublich viel zu entdecken.
Danach bereiteten wir bei einem peruanischen Kochkurs ein Fünf-Gänge-Menü zu. Dabei lernten wir nicht nur typische Zutaten und Gerichte kennen, sondern erfuhren auch einiges über die peruanische Esskultur. Natürlich durften wir anschließend alles selbst probieren.
Zum Abschluss erkundeten wir das charmante Künstlerviertel San Blas. Das Viertel liegt oberhalb der Altstadt und begeistert mit steilen Gassen, kleinen Ateliers, Cafés und wunderschönen Ausblicken über die Dächer von Cusco. Besonders in den kleinen Nebenstraßen lässt man sich am besten einfach treiben.
Unsere Tipps für Cusco auf einen Blick
- Cusco ist toll! Plane mindestens zwei bis drei volle Tage ein.
- Nutze den Aufenthalt unbedingt zur Akklimatisierung vor deinem Trek.
- Erkunde die historische Altstadt und das Viertel San Blas zu Fuß.
- Besuche unbedingt den San-Pedro-Markt.
- Nimm an einem peruanischen Kochkurs teil.
- Trage bequeme Schuhe – die Gassen sind steil.
- Packe Kleidung im Zwiebellook ein.
- Trinke ausreichend Wasser und gehe es ruhig an.

10. Mehrtägiger Salkantay-Trek
Nun stand das größte Abenteuer unserer Peru-Rundreise bevor: ein viertägiger Salkantay Trek bis nach Machu Picchu. Die Route gilt als landschaftlich besonders abwechslungsreiche Alternative zum klassischen Inka Trail und führt durch völlig unterschiedliche Klimazonen.
Unsere Wanderung startete bei Soraypampa und führte uns zum türkisfarbenen Humantay Lake. Am zweiten Tag wartete die anspruchsvollste Etappe auf uns: der Aufstieg zum Salkantay Pass auf rund 4.630 Metern. Umgeben von schneebedeckten Gipfeln standen wir schließlich am höchsten Punkt der gesamten Wanderung.
Anschließend veränderte sich die Landschaft komplett. Aus der kargen Bergwelt wurde allmählich dichter, grüner Nebelwald. Die letzte Etappe führte uns schließlich von Hidroeléctrica entlang der Bahngleise bis nach Aguas Calientes am Fuße des Machu Picchu.
Während des Treks trugen wir nur unseren Tagesrucksack. Das restliche Gepäck wurde von Pferden zwischen den Camps transportiert. Wer sich einzelne Aufstiege körperlich nicht zutraut, kann bestimmte Abschnitte gegen Aufpreis auch auf einem Pferd zurücklegen.
Der Salkantay Trek war anstrengend, emotional und landschaftlich kaum zu übertreffen. Gleichzeitig gehörte er für uns und auch die Gruppe zu den intensivsten und schönsten Erlebnissen unserer gesamten Peru-Reise.
‼️ Alle Etappen, Kilometer, Höhenmeter, Unterkünfte und unsere persönlichen Erfahrungen findest du in unserem ausführlichen Salkantay-Trek-Bericht.
Unsere Tipps für den Salkantay Trek
- Akklimatisiere dich vorher mindestens zwei bis drei Tage in Cusco.
- Trage eingelaufene Wanderschuhe und nimm Blasenpflaster mit.
- Packe warme Kleidung, Regenjacke und Sonnenschutz ein.
- Wanderstöcke entlasten die Knie bei langen Abstiegen.
- Trage Wasser, Snacks und Wechsel-Shirt im Tagesrucksack.
- Einzelne Aufstiege kannst du bei Bedarf auf einem Pferd zurücklegen.
- Nimm Bargeld für Getränke, Snacks und Trinkgeld mit.

11. Machu Picchu – das große Finale
Nach drei Tagen auf dem Salkantay Trek erreichten wir Aguas Calientes. Am nächsten Morgen ging es früh mit dem Bus hinauf zum Machu Picchu – dem großen Finale unserer Peru-Gruppenrundreise.
Nach all den Kilometern, Höhenmetern und anstrengenden Momenten endlich vor der berühmten Inkastadt zu stehen, war kaum in Worte zu fassen. Machu Picchu liegt auf rund 2.430 Metern Höhe und ist von dicht bewachsenen Bergen umgeben. Je nach Wetter ziehen Nebelschwaden durch die Ruinen und verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.
Gemeinsam erkundeten wir die Anlage und erfuhren mehr über ihre Geschichte, die Bauweise der Inka und die Bedeutung der einzelnen Bereiche. Für den Besuch gibt es verschiedene festgelegte Rundwege, die jeweils andere Perspektiven auf Machu Picchu ermöglichen. Wir spazierten auf dem Circuit 2, der uns einen umfassenden Eindruck bot.
Der Besuch war nicht nur der Abschluss unseres Treks, sondern auch der perfekte Höhepunkt dieser besonderen Reise. Machu Picchu ist touristisch, keine Frage – trotzdem hat uns dieser Ort vollkommen begeistert. Wir waren bereits um 6:30 Uhr vor Ort und konnten ganz ohne Massen dieses tolle Fleckchen Erde bestaunen.
Unsere Tipps für Machu Picchu
- Buche dein Ticket frühzeitig über die offizielle Buchungsseite.
- Wir können dir den Circuit 2 ans Herz legen inkl. toller Fotospots.
- Übernachte vorher in Aguas Calientes und starte früh.
- Kaufe das Busticket zum Eingang am besten vorab.
- Nimm Reisepass und Eintrittsticket mit.
- Packe Regenjacke, Sonnenschutz und Wasser ein.
- Große Rucksäcke sind nicht erlaubt; maximal gelten 40 × 35 × 20 cm.
- Schließfächer, Shop, Toiletten und Restaurant gibt es vor dem Eingang.

12. Rückreise über Cusco nach Lima
Nach unserem Besuch von Machu Picchu fuhren wir zunächst mit dem Panoramazug nach Ollantaytambo und anschließend mit dem privaten Minibus weiter nach Cusco. Eigentlich war dort ein gemeinsames Abschlussessen geplant. Doch unser Zug hatte Verspätung und auf der Weiterfahrt gerieten wir zusätzlich in einen langen Stau. Als wir endlich in Cusco ankamen, war es bereits sehr spät und wir waren alle vollkommen erledigt.
Am nächsten Morgen trennten sich langsam unsere Wege: Einige aus unserer Gruppe flogen zurück nach Lima, andere blieben noch länger in Cusco. Marco, Julia, Daniel und ich verbrachten zum Abschluss noch zwei entspannte Tage in Lima. Wir ließen unsere Wäsche waschen, gingen noch einmal richtig gut essen und ließen die vielen Erlebnisse der vergangenen Wochen in Ruhe sacken.

Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?
Grundsätzlich würden wir die Route genauso wieder wählen. Sie war abwechslungsreich, gut aufgebaut und führte uns zu vielen der schönsten Orte im Süden Perus. Allerdings waren die 14 Tage ziemlich intensiv und an einigen Stationen hätten wir gerne mehr Zeit gehabt.
Vor allem für Cusco würden wir beim nächsten Mal mindestens einen zusätzlichen Tag einplanen. Die Stadt hat uns richtig gut gefallen, doch zwischen Zugfahrt, Kochkurs und Vorbereitung auf den Salkantay Trek blieb kaum Zeit für weitere Erkundungen. Auch das Heilige Tal der Inka würden wir gerne noch in die Route aufnehmen.
Nach dem Salkantay Trek wäre außerdem ein ruhiger Puffertag schön gewesen. Die Wanderung, der Besuch von Machu Picchu und die lange Rückfahrt nach Cusco waren körperlich schon sehr anstrengend. Durch die Zugverspätung und den Stau kamen wir zusätzlich extrem spät im Hotel in Cusco an.
Für dieselbe Route würden wir deshalb beim nächsten Mal entspannte 21 Tage einplanen. So bliebe mehr Luft für spontane Erlebnisse, Erholung und längere Aufenthalte an den Orten, die uns besonders gut gefallen haben. An der Community-Reise selbst würden wir dagegen nichts ändern.
Unterkünfte während unserer Peru-Rundreise
Die außergewöhnlichsten Übernachtungen waren für uns ganz klar die Nacht bei unserer Gastfamilie auf Amantaní und die Camps während des Salkantay Treks. Komfort durfte man dort zwar nicht überall erwarten, dafür waren die Lage, die Begegnungen und die Atmosphäre wirklich einmalig.
Bei einer individuell geplanten Rundreise würden wir die Unterkünfte in Lima, Arequipa und Cusco möglichst zentral wählen. So lassen sich viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen und man spart Zeit bei den Fahrten durch die teilweise sehr vollen Städte.
| Station | Unterkunft | Nächte | Unsere Erfahrung |
|---|---|---|---|
| Lima | Tierra Viva Miraflores Mendiburu* | 2 | Gute Ausgangslage für Miraflores und Barranco |
| Arequipa | Tierra Viva Arequipa Plaza* | 2 | Zentral gelegen, ruhig und ideal für die Altstadt |
| Chivay | Casona Urinsaya Qolca* | 1 | Praktischer Ausgangspunkt für den Colca Canyon |
| Puno | Sol Plaza Hotel* | 2 | Gute Lage für Touren auf dem Titicacasee |
| Amantaní | Homestay Gastfamilie | 1 | Einfach, herzlich und besonders authentisch |
| Cusco | Casa Esmeralda by Katari* | 2 | Zentral und praktisch vor dem Salkantay Trek |
| Soraypampa | Sky Camp (einfache Hütten) | 1 | Spektakuläre Aussicht inmitten der Anden |
| Collapampa | Yawar inka ayllu challhuay* | 1 | Einfache Unterkunft, warme Duschen, WLAN |
| Aguas Calientes | Casa de la Luna* | 1 | Komfortabel, abseits vom Trubel, dennoch zentral |
| Lima | Casa Republica Barranco* | 2 | Ruhige Lage im schönen Viertel Barranco |

Fortbewegung und Transfers
Während unserer Gruppenreise haben wir so ziemlich alle gängigen Transportmittel genutzt: Flugzeug, Zug, Bus, Auto, Kajak und Boot. Da Peru riesig ist und zwischen den einzelnen Stationen oft viele Kilometer liegen, sollte man die Fahrtzeiten nicht unterschätzen. Für unsere 14-tägige Route waren einige längere Transfers notwendig.
Die meisten Fahrten waren im Rahmen unserer Gruppenreise bereits organisiert. Zwischen Arequipa, dem Colca Canyon und Puno waren wir mit einem privaten Kleinbus unterwegs. Das war besonders angenehm, weil wir unterwegs flexibel an Aussichtspunkten halten konnten. Allein die Fahrt vom Colca Canyon nach Puno dauerte allerdings knapp sechs Stunden.
Von Puno nach Cusco nahmen wir den Titicaca Train. Die rund zehnstündige Zugfahrt ist zwar deutlich teurer als eine Busfahrt, dafür aber ein echtes Highlight mit tollen Landschaften, Essen und Unterhaltung an Bord.

Auf dem Titicacasee waren wir zunächst mit dem Kajak zu den Uros-Inseln unterwegs. Anschließend ging es mit einem privaten Boot weiter nach Amantaní und am nächsten Tag nach Taquile. Die Bootsfahrten und Transfers waren Teil unserer gebuchten Tour.
Für größere Entfernungen sind Inlandsflüge die schnellste Möglichkeit. Kleinere Strecken innerhalb der Städte haben wir zu Fuß oder mit dem Taxi (UBER) zurückgelegt. Vor allem in Lima und Cusco solltest du ausreichend Zeit für den Verkehr einplanen.
Wenn du Peru individuell bereist, kannst du viele Strecken mit komfortablen Fernbussen zurücklegen. Nachtbusse sparen Zeit und eine Übernachtung, allerdings würden wir bei der Auswahl auf einen seriösen Anbieter und eine gute Sicherheitsklasse achten.
Anbieter für Busse, Flüge und Transfers
| Kategorie | Anbieter | Geeignet für |
|---|---|---|
| Fernbus | Cruz del Sur | Einer der bekanntesten Anbieter; viele Verbindungen zwischen Lima, Arequipa, Cusco und weiteren Städten |
| Fernbus | Civa / Excluciva | Großes Streckennetz; Excluciva bietet besonders komfortable Sitze |
| Fernbus | Movil Bus | Vor allem für Ziele im Norden, im zentralen Hochland und Richtung Amazonas |
| Touristenbus | Peru Hop | Flexible Hop-on-Hop-off-Routen zwischen Lima, Paracas, Huacachina, Arequipa, Puno und Cusco |
| Inlandsflug | LATAM Airlines | Größtes Streckennetz und viele tägliche Verbindungen |
| Inlandsflug | SKY Airline | Günstige Flüge unter anderem nach Cusco und Arequipa |
| Inlandsflug | JetSMART | Low-Cost-Airline mit zahlreichen Zielen innerhalb Perus |
| Inlandsflug | Star Perú | Kleinere peruanische Airline, unter anderem für Ziele im Amazonasgebiet |
| Zug | PeruRail | Züge nach Machu Picchu sowie der Titicaca Train zwischen Cusco und Puno |
| Zug | Inca Rail | Verbindungen von Cusco beziehungsweise Ollantaytambo nach Machu Picchu |
| Mietwagen | billiger-mietwagen | Individuelle Rundreise durch Peru mit hoher Flexibilität |
| Taxi | UBER | Perfekt für Lima, Arequipa, Cusco etc. und sehr günstig |
Kosten für eine Peru Rundreise
Peru ist grundsätzlich günstiger als Deutschland. Inlandsflüge, besondere Zugfahrten, mehrtägige Touren und Machu Picchu können das Reisebudget allerdings schnell nach oben treiben. Wie teuer die Rundreise am Ende wird, hängt vor allem von deinen Unterkünften, Restaurants und Transportmitteln ab.
1. Unterkünfte
Wer sich ein Doppelzimmer teilt, zahlt für 14 Nächte somit ungefähr 210 bis 400 € pro Person in einfachen Unterkünften. Bei guten Mittelklassehotels sind eher 420 bis 770 € pro Person realistisch. Schickere Boutique-Hotels können schnell 840 € oder mehr pro Person kosten.
- Bett im Hostel-Schlafsaal: ca. 10–20 € pro Person
- Einfaches Doppelzimmer oder Gästehaus: ca. 30–55 € pro Zimmer
- Gutes Mittelklassehotel: ca. 60–110 € pro Zimmer
- Schickes Boutique-Hotel: ca. 120–200 € pro Zimmer
2. Preise für Essen und Getränke
Mit lokalen Restaurants, Märkten und einfachen Cafés kommst du mit ungefähr 15 bis 25 € pro Tag aus. Wenn du lokale Lokale mit moderneren Restaurants und ein paar Drinks kombinierst, solltest du eher 30 bis 50 € täglich einplanen. Für häufige Besuche in gehobenen Restaurants können es auch 60 € oder mehr pro Tag werden.
- Frühstück oder kleiner Snack: ca. 2–6 €
- Lokales Tagesmenü: ca. 3–7 €
- Einfaches Restaurant: ca. 7–15 €
- Schickeres oder touristisches Restaurant: ca. 15–30 €
- Gehobenes Restaurant: ab ca. 30–50 €
- Kaffee: ca. 2–4 €
- Bier oder Pisco Sour: ca. 3–8 €
3. Transfer und Fortbewegung
Auch bei den Transportkosten kommt es stark auf die gewählte Route und den gewünschten Komfort an. Innerhalb der Städte sind Fahrten mit Uber vergleichsweise günstig. Für längere Strecken kannst du zwischen Fernbussen, Inlandsflügen, Zügen und privaten Transfers wählen.
Inlandsflüge sparen viel Zeit, vor allem zwischen Lima, Arequipa und Cusco. Bei günstigen Flugtarifen solltest du aber genau prüfen, ob Aufgabe- oder Handgepäck bereits im Preis enthalten ist.
- Kurze Fahrt mit Uber oder Taxi: ca. 2–8 €
- Flughafentransfer in Lima: ca. 15–20 €
- Fernbus zwischen zwei Städten: ca. 15–50 €
- Inlandsflug inklusive Gepäck: ca. 50–150 €
- Zug nach Machu Picchu: ca. 60–150 € pro Strecke
- Private Transfers: je nach Strecke und Gruppengröße ab ca. 30 €
Grobes Reisebudget für 15 Tage
| Kostenpunkt pro Person | Günstige Reise | Komfortablere Reise |
|---|---|---|
| Internationale Flüge | 800–1.300 € | 900–1.500 € |
| Unterkünfte für 14 Nächte | 150–350 € | 500–900 € |
| Essen und Getränke | 225–375 € | 450–750 € |
| Inlandsflüge, Busse und Transfers | 200–350 € | 350–650 € |
| Eintritte und kleinere Touren | 150–300 € | 250–500 € |
| Mehrtägiger Salkantay Trek | 250–400 € | 400–650 € |
| Gesamtkosten pro Person | ca. 1.800–2.600 € | ca. 2.800–4.000 € |
Die Angaben gelten pro Person bei zwei Reisenden, die sich ein Doppelzimmer während der Peru Rundreise teilen. Persönliche Einkäufe, Reiseversicherungen und besondere Erlebnisse haben wir nicht berücksichtigt.
Für eine komfortable, aber nicht luxuriöse Rundreise halten wir ein Gesamtbudget von etwa 2.500 bis 3.500 € pro Person inklusive internationaler Flüge für realistisch. Günstiger wird es mit Hostels, lokalen Restaurants und Fernbussen. Boutique-Hotels, private Transfers und besondere Zugfahrten wie der Titicaca Train treiben die Kosten dagegen ziemlich schnell nach oben.
Beim Salkantay Trek sind häufig bereits die Übernachtungen, Verpflegung, der Eintritt nach Machu Picchu und die Rückfahrt mit dem Zug enthalten. Die Leistungen unterscheiden sich jedoch stark, weshalb sich ein genauer Vergleich lohnt. Die Preise liegen je nach Anbieter bei 250 € bis 800 €.
Machu-Picchu-Tickets und Zugfahrten solltest du möglichst früh buchen. Die günstigsten Verbindungen sind oft zuerst ausgebucht und kurzfristig bleiben häufig nur die teureren Optionen übrig.
Beste Reisezeit für eine Peru Rundreise
Die beste Reisezeit für eine Peru-Rundreise liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten herrscht in den Anden rund um Arequipa, Puno, Cusco und Machu Picchu überwiegend Trockenzeit. Die Wahrscheinlichkeit für Regen ist geringer und die Bedingungen für den Salkantay Trek sind meist besser. Dafür kann es in den höheren Regionen nachts sehr kalt werden – teilweise mit Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt.
Wir waren von Mitte bis Ende September unterwegs und empfanden den Monat als sehr guten Kompromiss. Tagsüber hatten wir meist Sonne und angenehme (bis warme) Temperaturen, während es morgens, abends und in großer Höhe deutlich kühler wurde. Einzelne Regenschauer waren trotzdem jederzeit möglich.
Die trockensten, aber auch beliebtesten Monate sind Juni bis August. Wer etwas weniger Trubel möchte, kann auf Mai, September oder Oktober ausweichen. Zwischen November und März fällt in den Anden deutlich mehr Regen. Mehrtägige Wanderungen sind dann zwar weiterhin möglich, aber Wege können matschig und Aussichten durch Wolken eingeschränkt sein.
Für Lima gelten andere Bedingungen: Während der Trockenzeit in den Anden ist es an der Küste häufig grau, bedeckt und etwas kühler. Die sonnigsten und wärmsten Monate in Lima liegen eher zwischen Dezember und April. Für unsere Route sollte jedoch das Wetter in den Anden entscheidend sein.

Höhe und Akklimatisierung
Viele Stationen unserer Peru-Rundreise lagen deutlich über 3.000 Metern. Mit zunehmender Höhe sank der Luftdruck, sodass unser Körper bei jedem Atemzug weniger Sauerstoff aufnehmen konnte – obwohl der prozentuale Sauerstoffanteil der Luft gleich blieb. Herz und Atmung mussten dadurch stärker arbeiten, und selbst kurze Anstiege fühlten sich deutlich anstrengender an.
Unser Körper brauchte einige Tage, um sich an diese Bedingungen anzupassen. Vor dem Salkantay Trek verbrachten wir daher mehrere Tage in Arequipa (2.300 m), im Colca Canyon mit Pässen bis auf 4.900 Meter, rund um Puno (3.800–4.200 m) und schließlich in Cusco (3.400 m). So konnte sich unser Körper schrittweise an die Höhe gewöhnen.
Schon ab Arequipa und besonders rund um Puno hatten viele aus unserer Gruppe spürbar mit der Höhe zu kämpfen. Einige bekamen starke Kopfschmerzen, andere litten unter Appetitlosigkeit oder leichter Übelkeit. Mit der Zeit wurde es deutlich besser. Die Kurzatmigkeit und schnelle Erschöpfung begleiteten uns allerdings fast bis zum Ende der Reise.
Kokablätter gegen Höhenprobleme
In Peru werden Kokablätter, Kokatee und Kokabonbons fast überall angeboten. Viele Einheimische kauen die Blätter traditionell oder trinken daraus Tee, um besser mit der Höhe zurechtzukommen. Auch wir haben Kokatee und Bonbons ausprobiert.
Ob Kokablätter tatsächlich vor Höhenkrankheit schützen, ist wissenschaftlich allerdings nicht eindeutig belegt. Sie ersetzen weder eine langsame Akklimatisierung noch ausreichend Pausen und Flüssigkeit. Bei starken oder zunehmenden Beschwerden solltest du sofort deinen Guide informieren und gegebenenfalls absteigen.
Und wie schmecken Koka-Blätter eigentlich? Für uns ein bisschen wie Grüntee mit Kräutern – leicht herb und etwas bitter. Traditionell faltet man ein paar Koka-Blätter zusammen und schiebt sie sich in die Backe. Zwischendurch kaut man immer mal wieder kurz darauf und lässt sie weiter in der Backe.
‼️ Wichtig: Nimm keine Kokablätter oder Produkte mit Kokablättern nach Deutschland mit. Sie fallen hier unter das Betäubungsmittelrecht und dürfen nicht einfach eingeführt werden.
Unsere Tipps zur Akklimatisierung:
- Beginne deine Reise möglichst in einer niedrigeren Region.
- Plane vor einem Trek zwei bis drei Tage z.B. in Cusco ein.
- Starte die ersten Tage ohne großes Programm.
- Laufe langsam und lege regelmäßig Pausen ein.
- Trinke ausreichend Wasser (auch Elektrolyte sollen gut sein).
- Vermeide in Höhen Alkohol und intensive Belastungen.
- Nimm Beschwerden ernst und steige niemals mit stärkeren Symptomen weiter auf.

Praktische Tipps für deine Peru-Rundreise
Strom & Adapter
In Peru beträgt die Netzspannung 220 Volt bei 60 Hertz. Verbreitet sind Steckdosen der Typen A, B und C sowie verschiedene Kombinationssteckdosen. Unsere deutschen Stecker passten zwar häufig, saßen aber teilweise sehr locker oder ließen sich nur schwer einstecken. Statt den Stecker mit Gewalt hineinzudrücken oder irgendwie abzustützen, empfehlen wir diesen Universaladapter*, der sicher und fest in der Steckdose sitzt.
Internet & eSIM
In Hotels, Restaurants und Cafés gibt es meistens kostenloses WLAN. Für unterwegs hatten wir mal wieder eine eSIM von Airalo* (unbegrenzte Daten), die in den Städten und meisten Ortschaften sehr zuverlässig funktionierte.
Auf dem Titicacasee und während des Salkantay Treks hatten wir teilweise gar keinen Empfang. Lade dir Karten, Tickets und wichtige Dokumente deshalb vorab herunter.
Bei Airalo kannst du zwischen verschiedenen Datenpaketen wählen, zum Beispiel mit 5, 10 oder 20 GB. Wer sich unterwegs keine Gedanken über den Verbrauch machen möchte, kann auch ein Paket mit unbegrenztem Datenvolumen buchen. Das ist zwar teurer, war für uns auf dieser Reise aber super praktisch.
- KOMMWIRMACHENDAS15 → 15 % Rabatt auf deine erste eSIM
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- NICOLE2629 → 3 € Rabatt auf eSIMs
Airalo eSIM auf Reisen: Erfahrungen, Preise & Einrichtung
Währung, Bargeld & Kreditkarten
Bezahlt wird mit dem Peruanischen Sol (PEN). Während unserer Reise entsprach ein Euro ungefähr 3,9 Soles. Der Wechselkurs schwankt natürlich fast täglich. In Hotels, größeren Restaurants und Supermärkten konnten wir meistens mit Kreditkarte bezahlen. Für Märkte, Trinkgeld, kleine Geschäfte und abgelegene Regionen brauchten wir jedoch häufig Bargeld.
Geld solltest du allerdings nur bei Banken, offiziellen Wechselstuben oder am Automaten wechseln beziehungsweise abheben. Viele Geldautomaten verlangten bei uns eine Gebühr von rund 25 Soles pro Abhebung. Wähle am Automaten immer die Abrechnung in Soles und lehne die angebotene Sofortumrechnung ab.
Suche nach einem Automaten der Banco de la Nación mit dem MultiRed-Logo. Dort kannst du mit vielen ausländischen Karten ohne lokale Automatengebühr abheben. Der Höchstbetrag liegt allerdings meist bei nur 400 Soles.
Trinkgeld
Trinkgeld ist in Peru freiwillig, wird bei gutem Service aber gerne angenommen. In Restaurants sind etwa 5 bis 10 Prozent üblich, sofern noch keine Servicegebühr auf der Rechnung steht.
Für Guides, Fahrer und das Team eines mehrtägigen Treks solltest du ebenfalls etwas Bargeld einplanen. Bei einer geführten City Tour haben wir meist 5 € pro Person gegeben, bei den mehrtägigen Treks 10-15 € pro Tag.
Trinkwasser
Das Leitungswasser solltest du in Peru nicht trinken. Nutze abgefülltes, gefiltertes oder abgekochtes Wasser – auch zum Zähneputzen, wenn dein Magen sehr empfindlich ist.
Essen in Peru
Die peruanische Küche ist unglaublich vielseitig und unterscheidet sich je nach Region. An der Küste spielen Fisch und Meeresfrüchte eine große Rolle, während in den Anden häufiger Fleisch, Kartoffeln, Mais, Quinoa und Reis auf den Teller kommen. Typische Gerichte sind Ceviche, Lomo Saltado, Causa und Ají de Gallina – dazu gehört natürlich auch ein Pisco Sour.
Obwohl viele traditionelle Gerichte Fleisch oder Fisch enthalten, kommt man als Vegetarier besser zurecht, als wir zunächst gedacht hatten. Vor allem in Lima, Arequipa und Cusco gibt es viele vegetarische Restaurants und fleischlose Varianten peruanischer Klassiker. Bei Streetfood solltest du auf gut besuchte Stände, frisch zubereitete Speisen und eine saubere Umgebung achten.
Tipp unserer Leser: Halte Ausschau nach dem „Menú del día“ (Tagesmenü). Dieses kostet meist nur 3–5 Euro und besteht häufig aus einer Vorspeise, einem Hauptgericht und einem Getränk.

Sprache & Verständigung
Die wichtigste Sprache in Peru ist Spanisch. In touristischen Hotels und bei organisierten Touren wird häufig Englisch gesprochen, abseits der bekannten Reiseziele aber deutlich weniger. Quechua und Aymara sind vor allem in den Anden verbreitet und spätestens da versteht man gefühlt kein Wort mehr. Ein paar spanische Grundbegriffe können auf deiner Reise sehr hilfreich sein.
⬇️ Unser kleines Wörterbuch ⬇️
| Deutsch | Spanisch |
|---|---|
| Hallo | Hola |
| Guten Morgen | Buenos días |
| Guten Abend | Buenas tardes / noches |
| Bitte | Por favor |
| Danke | Gracias |
| Vielen Dank | Muchas gracias |
| Entschuldigung | Perdón / Disculpe |
| Ja / Nein | Sí / No |
| Ich verstehe nicht | No entiendo |
| Sprechen Sie Englisch? | ¿Habla inglés? |
| Können Sie langsamer sprechen? | ¿Puede hablar más despacio? |
| Deutsch | Spanisch |
|---|---|
| Wo ist …? | ¿Dónde está …? |
| Wie komme ich nach …? | ¿Cómo llego a …? |
| Wie viel kostet das? | ¿Cuánto cuesta? |
| Wann fährt der Bus/Zug? | ¿Cuándo sale el autobús/tren? |
| Ein Ticket nach …, bitte | Un boleto a …, por favor |
| Bitte halten Sie hier | Pare aquí, por favor |
| Wie lange dauert es? | ¿Cuánto tiempo demora? |
| Wo ist die Toilette? | ¿Dónde está el baño? |
| Deutsch | Spanisch |
|---|---|
| Einen Tisch für zwei, bitte | Una mesa para dos, por favor |
| Die Speisekarte, bitte | La carta, por favor |
| Ich bin Vegetarierin | Soy vegetariana |
| Ohne Fleisch, bitte | Sin carne, por favor |
| Ohne Fisch und Meeresfrüchte | Sin pescado ni mariscos |
| Nicht scharf, bitte | Sin picante, por favor |
| Wasser ohne Kohlensäure | Agua sin gas |
| Die Rechnung, bitte | La cuenta, por favor |
| Sehr lecker! | ¡Muy rico! |
| Deutsch | Spanisch |
|---|---|
| Ich brauche Hilfe | Necesito ayuda |
| Ich brauche einen Arzt | Necesito un médico |
| Mir ist schwindelig | Estoy mareada |
| Ich habe Kopfschmerzen | Me duele la cabeza |
| Ich bekomme schlecht Luft | Me falta el aire |
| Ich habe Probleme mit der Höhe | Tengo problemas con la altura |
| Wo ist die nächste Apotheke? | ¿Dónde está la farmacia más cercana? |
| Rufen Sie bitte einen Krankenwagen | Llame a una ambulancia, por favor |
Zeitverschiebung
Peru liegt in der Zeitzone UTC−5 und stellt die Uhren nicht auf Sommerzeit um. Während der deutschen Winterzeit beträgt der Zeitunterschied sechs Stunden, während der Sommerzeit sieben Stunden.
Deutschland ist Peru dabei immer voraus: Ist es in Deutschland 18 Uhr, ist es in Peru je nach Jahreszeit erst 11 oder 12 Uhr. Während unserer Reise im September betrug die Zeitverschiebung sieben Stunden.
Reiseversicherungen
Ohne Auslandskrankenversicherung würden wir nicht nach Peru reisen. Wichtig ist vor allem, dass sie im Ernstfall auch einen medizinisch sinnvollen Rücktransport nach Deutschland übernimmt.
Wenn du einen Trek planst, schau unbedingt ins Kleingedruckte. Der Salkantay Pass liegt schließlich auf rund 4.630 Metern und nicht jede Versicherung deckt Wanderungen in solchen Höhen automatisch ab.
Je nach Reisepreis kann sich zusätzlich eine Reiserücktritts- oder Reiseabbruchversicherung lohnen. Eine Gepäckversicherung würden wir eher davon abhängig machen, wie teuer deine Ausrüstung ist und ob sie nicht vielleicht schon über eine andere Versicherung abgedeckt ist.
Wie wichtig eine Reiserücktrittsversicherung sein kann, haben wir bei unserer Reise direkt mitbekommen: Eine Teilnehmerin brach sich kurz vor der Abreise den Fuß und konnte nicht mitkommen. Da sie keine entsprechende Versicherung abgeschlossen hatte, blieb sie leider auf den meisten Kosten sitzen.
Reiseversicherungen für Urlaub & Reisen: Was du wirklich brauchst
Packliste & Kleidung
Für eine Peru-Rundreise brauchst du Kleidung für ganz unterschiedliche Klimazonen. Während es in Lima mild sein kann, wird es in den Anden besonders morgens und nachts empfindlich kalt. Am besten funktioniert der Zwiebellook, damit du dich jederzeit an wechselnde Temperaturen anpassen kannst.
Für einen mehrtägigen Trek empfehlen wir zusätzlich Funktionskleidung, Wanderstöcke, einen Regenponcho und einen kleinen Regenschutz für den Rucksack. Wir selbst haben für Peru überwiegend funktionale Kleidung eingepackt und hatten tatsächlich nur zwei „normale“ Outfits dabei.
Das hat uns vollkommen gereicht. Packe also lieber praktisch als schick – Staub, wechselhaftes Wetter und lange Reisetage gehören in Peru einfach dazu.
Unterwegs kannst du deine Wäsche außerdem problemlos und günstig waschen lassen. Viele Unterkünfte bieten diesen Service direkt an: morgens abgeben und abends frisch gewaschen zurückbekommen. Alternativ findest du in den größeren Orten zahlreiche Lavanderías, bei denen meist nach Gewicht abgerechnet wird.
In unser Gepäck gehören:
- leichte Shirts und bequeme Hosen
- Fleece- oder Wollpullover
- Regen- und Windjacke
- Mütze, leichte Handschuhe und warme Socken
- bequeme, eingelaufene Wanderschuhe
- gemütliche Latschen/Flipflops für Zwischendurch
- leichte Schuhe/Sneaker für die Städte
- Tagesrucksack (25 bis 30 Liter)
- Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme (mind. 50 LSF)
- wiederverwendbare Trinkflasche
- Blasenpflaster und persönliche Medikamente
- Powerbank und Universaladapter
- Hüttenschlafsack für den Trek*
‼️ Wichtiger Tipp: Durch die trockene Höhenluft waren unsere Haut und Lippen ständig spröde und teilweise sogar eingerissen. Eine sehr reichhaltige Fettcreme, wie die Weleda Wind- und Wetterbalsam*, und die Lippenpflege von O’Keeffe’s* gehören deshalb unbedingt ins Gepäck.
Unser Fazit zur Peru Rundreise
Gemeinsam mit GoSouth und Globusliebe haben wir diese Community-Reise ins Leben gerufen und Menschen gesucht, die Peru gemeinsam mit uns entdecken wollten. Herausgekommen ist eine bunt gemischte Gruppe, die vorher größtenteils noch nie miteinander unterwegs gewesen war.
Es war unsere erste Gruppenreise. Zum ersten Mal überhaupt haben wir vorab nichts recherchiert, nichts gelesen und nichts weiter geplant. Wir ließen die Reise einfach auf uns zukommen und genossen es, uns um nichts kümmern zu müssen. Für uns war das eine völlig neue Erfahrung. DANKE an Daniel für dieses tolle Gesamtpaket!
Unsere Gruppe war auch altersmäßig bunt gemischt und trotzdem hat es richtig gut gepasst. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, gemeinsam mit zunächst völlig fremden Menschen eine so intensive Reise zu erleben. Aus der Gruppe wurde schnell eine tolle Gemeinschaft, mit der wir all die besonderen, anstrengenden und lustigen Momente teilen konnten.
Wenn du dir ebenfalls eine individuelle und richtig gut organisierte Reise zusammenstellen lassen möchtest, kannst du dich direkt an Daniel von GoSouth Reisen wenden. Er plant die Route passend zu deinen Wünschen und kümmert sich um die gesamte Organisation.
Häufige Fragen zu unserer Peru-Route
Reichen zwei Wochen für eine Peru-Rundreise?
Ja, in zwei Wochen kannst du viele Highlights im Süden Perus miteinander verbinden. Unsere Route war allerdings ziemlich intensiv. Wenn du langsamer reisen oder zusätzliche Orte wie das Heilige Tal einbauen möchtest, empfehlen wir eher 18 bis 21 Tage.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Route?
Für Arequipa, den Titicacasee, Cusco, den Salkantay Trek und Machu Picchu eignen sich besonders die trockeneren Monate von Mai bis Oktober. Tagsüber ist es häufig sonnig, in den Anden können die Nächte jedoch sehr kalt werden.
Kann man Peru individuell bereisen?
Ja, Peru ist gut auf den Tourismus eingestellt und lässt sich mit Inlandsflügen, Fernbussen, Zügen und privaten Transfers individuell sehr gut bereisen. Eine organisierte Reise ist entspannter, wenn du dich nicht selbst um Unterkünfte, Tickets und Transfers kümmern möchtest.
Wie anstrengend ist die Höhe in Peru?
Die Höhe sollte nicht unterschätzt werden. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, der Titicacasee auf etwa 3.812 Metern und der Salkantay Pass sogar auf rund 4.630 Metern. Plane ausreichend Zeit zur Akklimatisierung ein und gehe es in den ersten Tagen langsam an.
Wie schwierig ist der Salkantay Trek?
Der Salkantay Trek ist körperlich anspruchsvoll, erfordert aber keine technischen Kletterkenntnisse. Eine gute Grundkondition, Trittsicherheit und eingelaufene Wanderschuhe sind wichtig. Besonders herausfordernd sind jedoch die Höhe, die langen Etappen und die steilen Auf- und Abstiege.
Muss man Machu-Picchu-Tickets vorab buchen?
Ja, besonders in der Hauptreisezeit solltest du dein Ticket frühzeitig buchen. Es gibt verschiedene Rundwege, die unterschiedliche Bereiche und Aussichtspunkte einschließen. Informiere dich deshalb vor der Buchung genau über die jeweilige Route und kaufe das Ticket möglichst über die offizielle Seite.
Wie viel kostet eine zweiwöchige Peru-Rundreise?
Je nach Reisestil solltest du inklusive internationaler Flüge mit etwa 2.500 bis 3.500 Euro pro Person rechnen. Große Kostenpunkte sind die Flüge, Unterkünfte, Transfers, der Salkantay Trek und der Besuch von Machu Picchu.
Ist Peru ein sicheres Reiseland?
Wir haben uns auf unserer Route immer sicher gefühlt. In größeren Städten solltest du Wertgegenstände unauffällig tragen, dein Smartphone nicht achtlos auf der Straße nutzen und nachts lieber ein bestelltes Taxi oder Uber nehmen. Informiere dich vor der Reise zusätzlich über die aktuellen Sicherheitshinweise.
Wie viele Tage sollte man für Lima und Cusco einplanen?
Für Lima empfehlen wir mindestens zwei bis drei volle Tage, um Miraflores, Barranco und das historische Zentrum zu erkunden. Für Cusco solltest du ebenfalls zwei bis drei Tage einplanen – idealerweise noch mehr, wenn du dich vor einem Trek akklimatisieren und das Heilige Tal oder die Rainbow Mountains besuchen möchtest.
UNSERE KAFFEEKASSE
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