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Baja California in Mexiko – Meine Reise zu den Giganten der Meere

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Baja California in Mexiko. So lautet das heutige Reiseziel dieser Reisereporter-Geschichte. Käthe hat uns ja in der Vergangenheit schon mit ihrer unglaublichen Geschichte aus Tonga im Südpazifik begeistert, heute wird es mit Garantie nicht weniger spannend. Wer Käthe kennt, der weiß, dass sie eine große Schwäche für die großen Meeressäuger hat. Im heutigen Beitrag nimmt uns Käthe mit durch eines ihrer wohl größten Abenteuer uns erzählt uns von ihrer einmaligen Begegnung mit den Giganten der Meere. An dieser Stelle ein liebes und herzliches Dankeschön an Käthe für diese Geschichten und tollen Bilder. Und dir nun ganz viel Spaß beim Lesen! Wenn du am Ende Lust hast, lass super gerne ein wenig Liebe in den Kommentaren für Käthe da!



Hola! Ich bins Käthe. Vielleicht kennt ihr mich schon aus dem Bericht über Tonga und die Buckelwale. Seit meiner Reise nach Hawaii und der ersten Begegnung mit Walen, kennt meine Faszination für diese Lebewesen keine Grenzen mehr. Meine folgenden Reisen orientierten sich also fortan an den Reisebewegungen der Wale. Heute nehme ich euch mit nach Mexiko. Genauer gesagt auf die Halbinsel Baja California.


Whale Watching in Baja California

Warum bin ich nicht schon früher hier her gereist? Diese Frage habe ich mir bereits nach wenigen Tagen gestellt. Der Landzipfel im Westen Mexikos, unterhalb des US-Bundesstaates Kalifornien hat im Bezug auf Tiere und Natur ganz schön viel zu bieten und lässt mein Fotografenherz höher schlagen. Westlich der Halbinsel befindet sich der Pazifische Ozean, im Osten der Golf von Kalifornien, welcher einst vom Meeresforscher Jaques Cousteau als „Aquarium der Welt“ bezeichnet wurde. 

Wer wie ich eine Schwäche für unsere großen Meeressäuger hat, der kommt hier zur rechten Zeit voll auf seine Kosten. Grund für meine Reise war die Grauwal Migration. Der Pazifik ist das einzige Weltmeer, in dem die Wale Zuhause sind. Im Dezember reisen sie aus Alaska in die warmen Lagunen der Baja, um ihre Kälber nach über einem Jahr Trächtigkeit zu gebären und sich fortzupflanzen.


Baja California Mexiko – Karte von Openstreetmap (Lizenz: CC-BY-SA 2.0)

Von Januar bis März hat man dann die Möglichkeit, Walkühe mit ihren Kälbern zu beobachten.  Aus unerklärlichen Gründen sind die Wale, insbesondere die jungen Kälber, hier sehr zutraulich. Sie kommen direkt ans Boot und lassen sich sogar streicheln. Das musste ich unbedingt hautnah erleben. Ausserdem kann man dem größten Säugetier unseres Planten begegnen. Dem Blauwal.

Wenn wir schon bei den großen Jungs sind, warum nicht gleich auch dem größten Fisch, dem Walhai einen Besuch abstatten? Auch die sympathischen Buckelwale tummeln sich gerne an den Küsten der Baja herum. Dann wären da noch die witzigen, verspielten Seelöwen. Und von Meeresschildkröten kann man auch nie genug bekommen. Keine Frage! Baja California ist das perfekte Reiseziel für Natur- und Tierliebhaber. Aber fangen wir von vorne an…


Cabo San Lucas – Buckelwale voraus

Wir starten die Reise in Cabo San Lucas am südlichsten Punkt der Halbinsel. Der Internationale Flughafen in San Jose Del Cabo ist nicht weit entfernt von hier. Cabo San Lucas ist ein berühmtes „Party-Reiseziel“ für US Amerikaner. Deswegen halten wir uns hier nicht lange auf. Der Grund für unseren Besuch sind die Buckelwale rund um die El Arco de los Cabos, das Wahrzeichen der Los Cabos Region.


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Buckelwale rund um die El Arco de los Cabos

Eine charakteristische Felsformation mit Seelöwen Kolonie und guten Schnorchel Spots. Wir unternehmen am Morgen eine dreistündige Whale Watch Tour auf einem kleinen Zodiac Boot. Je kleiner die Boote beim Whale Watching, desto besser das Erlebnis. Das haben wir bereits auf Hawaii gelernt. Wir sehen einige Buckelwale bevor wir uns weiter auf den Weg nach Todos Santos machen.


Todos Santos – Schlüpfhilfe für Meeresschildkröten

Hier soll zum Sonnenuntergang ein langersehnter Traum in Erfüllung gehen. Ich liebe Meeresschildkröten und schon lange möchte ich gerne sehen, wie sie zur Eiablage an den Strand kommen oder noch viel lieber, wie sie schlüpfen und sich ihren Weg ins Meer erkämpfen. Die kleine Hilfsorganisation „Tortugueros Las Playitas“ kämpft für den Schutz der Schildkröten und den Erhalt ihrer Lebensräume. In der Eiablage Saison von Oktober bis Dezember sammeln sie die Nester am Strand ein und relokalisieren diese in einer Art Treibhaus, welches als Inkubator dient.


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Gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Tortugueros Las Playitas

Ca. 2 Monate liegen die Eier hier geschützt und bei konstanter Temperatur im Sand. Von Januar bis Anfang März kann man dann frisch geschlüpfte Schildkröten Babies beim Sonnenuntergang ins Meer entlassen. Drei Arten von Meeresschildkröten nisten hier an den Stränden: Olive Ridley, Leatherback und Pacific Black Turtle. Etwa alle 2-3 Jahren kommen Schildkrötendamen zur Eiablage an Land. Dabei suchen sie immer den Strand auf, an dem sie selbst geschlüpft sind. Ganze Ozeane werden dazu durchquert.


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Gleich geht es für diese Kleinen in die freie Wildbahn

Der Weg in die freie Natur

Wir hatten Glück. Bei unserer Ankunft sind gerade etliche Olive Ridleys geschlüpft. Je nach Art werden ca. 200 Eier in einem Nest abgelegt. Nur 1 von 1000 Schildkrötenbabies wird statistisch gesehen das Erwachsenenalter erreichen. Eine ziemliche schlechte Quote. Hier werden sie beim Schlüpfvorgang unterstützt. In freier Natur schaffen es bereits schon viele nicht, sich aus dem Ei zu pellen und an die Oberfläche zu gelangen. Ziel der Organisation ist es, möglichst viele gesunde kleine Babies in die Freiheit zu entlassen. Danach sind sie jedoch auf sich alleine gestellt.


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Wir setzen die Babies in den Sand und Beobachten sie

Die Sonne taucht allmählich ins Meer. Jeder der möchte, kann sich eine Plastikschüssel gefüllt mit Schildkröten Babies nehmen und an den Strand tragen. Dort werden sie vorsichtig in den Sand gesetzt. Anfassen ist für Touristen streng verboten. Nun kann man bis zum Einbruch der Dunkelheit beobachten, wie die Kleinen sich ihren Weg ins Meer kämpfen. Immer wieder werden sie dabei von den Wellen zurückgetragen und umgestoßen.


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Machts gut und passt auf Euch auf!

Auch hier bleiben in freier Wildbahn wieder viele auf der Strecke, da sie ein Festmahl für Seevögel darstellen. Ich hoffe, dass viele unserer kleinen Schützlinge überleben und ein wunderschönes Schildkrötenleben vor sich haben. Bevor wir am nächsten Tag weiter nach La Paz fahren, schauen wir uns das „Pueblo Magico“ (das magische Dorf) Todos Santos an. Eine hübsche kleine bunte Stadt mit Kolonialbauten, Cafés und Kunstgalerien. Definitiv einen kleinen Stadtbummel wert. 


La Paz – Walhaie und Seelöwen

La Paz ist die charmant entspannte Hauptstadt der Baja. Das absolute Highlight hier ist ein Bootsausflug zur vorgelagerten Insel Espiritu Santo. Klein, unbewohnt und vulkanischen Ursprungs. Hier geht’s auf Tuchfühlung mit den Seelöwen. Sie leben in Kolonien auf den Vulkanfelsen. Beim Schnorcheln rund um die Felsen kommt man den besonders neugierigen Jungtieren sehr nahe. Wie kleine Torpedos schießen sie durchs Wasser und führen grazile Tänze auf. Die Schnorchler werden immer wieder zum Spiel herausgefordert. Der Alpha Seelöwenpapa passt immer genau auf, dass niemand zu nah kommt.


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Bootsausflug zur vorgelagerten Insel Espiritu Santo
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Schnorcheln mit den Seelöwen – Einfach Wahnsinn!

Unweit dieser Insel befindet sich ein großes Meeresschutzgebiet. Hier leben Walhaie, mit bis zu 14 Metern die größten Fische der Gegenwart. Gemütlich gleiten die Riesen durchs Wasser auf der Suche nach Plankton. Von einem abenteuerlustigen Schnorchler lassen sie sich dabei nicht beeindrucken. La Paz beherbergt außerdem den wie man sagt schönsten Strand der Baja. Der Balandra Beach lässt sich über einen Rundweg wunderbar erkunden und bietet tolle Ausblicke über die Bucht. Bei einer geführten Street Art Tour lernen wir viel über die Geschichte und Kultur von La Paz.


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Bis zu 14 Meter große Walhaie
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Der wunderschöne Balandra Beach

Puerto San Carlos – Grauwale aus Alaska

Weiter geht es Richtung Norden an die Pazifikküste. Im kleinen Fischerdörfchen Puerto San Carlos an der Magdalena Bay kann man mit Fischern in traditionellen kleinen Holzbooten (genannt Pangas) hinaus in eine der drei Walbuchten fahren. Dies ist weiter nördlich außerdem in der Bucht von San Ignacio und Guerro Negro möglich. Hierher kommen alljährlich die Grauwale aus Alaska um in den warmen und geschützten Buchten zu kalben.

In dem kleinen etwas abgelegenen Ort gibt es nur wenige Hotels und Anbieter für die Waltouren. Die nächsten zwei Tagen werden wir mit Magdalena Bay Whales die Grauwale erkunden. In ihrem familiengeführten Hotel Isabela finden wir Obhut und genießen am ersten Morgen ein wunderbares Frühstücksbuffet. Gestärkt und voller Aufregung werden wir am frühen Morgen am Hafen von unserem Bootsführer mitsamt Panga abgeholt.

Bis zu 8 Personen finden darin Platz. Wir haben Glück und teilen uns das Boot heute mit nur weiteren 2 Personen plus Bootsführer. Diese Pangas sind sehr klein und sehr nah an der Wasseroberfläche. Mir wird bewusst, wie nah die Begegnung mit den Grauwalen werden wird wenn sie Interesse an unserem Boot haben und kann es vor Freude und Aufregung kaum erwarten.


Wasserfontänen in der Magdalena Bay

Wir fahren also raus in die Magdalena Bay und bereits nach einer guten halben Stunde sehen wir von weitem schon mehrere Wasserfontänen, die in die Luft geschossen werden. Der Blas, der Atemausstoß der Wale, verrät immer zuverlässig auch auf Entfernung, wo sich Wale befinden. Der Bootsmann steuert direkt drauf zu. Plötzlich sind wir mitten drin. Überall Fontänen, lautes Zischen, mal nah mal fern, Walfluken….überall Walfluken. Ich weiß garnicht wo ich hingucken und meine Kamera drauf richten soll.


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Ich bin bereit und so langsam wird es wueslig hier

Die bis zu 15 Meter langen Walen schwimmen direkt unter unser Boot. Man sieht nur einen hellen Schimmer im Wasser. Wenn sie wollten, könnten sie unser Boot umstoßen. Aber sie wissen, dass wir in friedlicher Absicht kommen. Das war nicht immer so. Zu Zeiten des Walfangs nannten die Walfänger den Grauwal auch Devilfish. Dies war auf die aggressiven Angriffe der Walkühe zurückzuführen, die ihre Kälber beschützen wollten. Die kleinen Pangas zerschellten an den kräftigen Flukenhieben.


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Grauwale zum Anfassen? Direkt vor unserem Boot

Immer wieder kommt ein Wal neugierig ans Boot, nur wenige Zentimeter von uns entfernt direkt an der Wasseroberfläche. Zwischen den Pangas tauchen sie auf um einen Blick auf uns zu erhaschen. Wer beobachtet hier eigentlich wen? Wir die Wale oder umgekehrt? Ich habe es schon in meinem Bericht über Tonga erwähnt. Ein Blick in ein Walauge ist etwas ganz besonderes. Ich habe immer das Gefühl, als würde die ganze Welt in ihren Augen liegen. So sanftmütig und stark, so friedlich und liebevoll. Auch hier in der Magdalena Bay sollte es mir gelingen, einem Grauwal direkt ins Auge zu blicken. Es ist einfach unbeschreiblich.


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Was für eine Begegnung! Ich kann es kaum glauben!

Tag 2 mit den Grauwalen

An Tag zwei schienen die Wale nicht so aktiv. Der Himmel ist stark bewölkt und wir schippern stundenlang mit unserem Boot durch die Bucht. Fast schon enttäuscht erhält unser Bootsmann dann eine geheime Funknachricht eines Kollegen. Mit allem was sein Panga hergibt fahren wir los. Nach wenigen Minuten erblicken wir ein einziges Panga, welches von zwei Walen „umzingelt“ ist. Immer wieder strecken sie neugierig ihre Köpfe aus dem Wasser und lassen sich sogar streicheln. Sie schwimmen unter das Boot und stupsen es spielerisch von unten an.


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Baja California – 2 Grauwale am Horizont in der Magdalena Bay

Die Insassen machen einen Hopps und verfallen in Gelächter. Das spornt die Wale nur weiter an. Sie machen sich einen großen Spaß daraus und wechseln immer wieder zwischen den beiden Booten. Auch unser Boot wird mehrmals angestupst. Mit voller Speicherkarte, unzähligen Bildern und traumhaften Erinnerungen verlassen wir die Magdalena Bucht nach zwei wundervollen Tagen mit den Grauwalen.


Loreto – Die Giganten der Meere

Wir wechseln wieder auf die Ostseite der Halbinsel und steuern das letztes Ziel unserer Reise an: Loreto am Kalifornischen Golf. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir die Gebirge der Sierra Giganta, die wohl schönste Region der Baja California. Der goldene Schein der untergehenden Sonne taucht die Wüstenlandschaft mit ihren unzähligen Kakteen in wunderschönes Licht. Gleich am nächsten Morgen haben wir uns für eine Bootstour zu den Blauwalen angemeldet.


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Die Flosse des Blauwals – Wie schön ist das bitte?

Von Dezember bis März befinden sie sich in der Bucht von Loreto. Wer möchte nicht einmal dem größten jemals auf der Erde lebenden Säugetier begegnen? Am frühen Morgen fahren wir mit dem Boot hinaus. Angekommen in dem Meeresschutzgebiet schaltet der Kapitän den Motor des Bootes aus. In aller Stille lauschen wir hinaus aufs Meer. Wir sehen mehrere Buckelwale bevor ein unverkennbar lautes Zischen den ersten Blauwal ankündigt.


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Blauwale werden bis zu 33 Meter lang und 200 Tonnen schwer!

Bis zu 33 Meter lang und 200 Tonnen schwer können diese Giganten werden. Das entspricht dem Gewicht von etwa 30 ausgewachsenen afrikanischen Elefantenbullen. Das Herz eines Blauwals ist so groß wie ein VW Käfer. Um seinen massigen Kalorienbedarf (480.000 Kalorien pro Tag) zu decken, werden bis zu 4 Tonnen Krill täglich verputzt. Blauwal Babies sind bei Geburt bereits 8 Meter lang und bringen 3 Tonnen auf die Waage. Um so groß und stark wie Mama zu werden, trinken sie 300 Liter Milch…am Tag.


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Baja California – Momente, die ich nie vergessen werden!

Weitere Highlights in Loreto

Ein weiteres Highlight in Loreto ist Island Hopping im Parque Maritimo Nacional Bahia de Loreto. Wir entscheiden uns zu einer Bootstour zur Isla Coronado. Eine kleine unbewohnte Insel, bestehend aus eindrucksvoll geformten Felsen vulkanischen Ursprungs. Auch hier lebt wieder eine verspielte Seelöwen Kolonie mit der wir schnorcheln dürfen. Des Weiteren treffen wir auf diverse Seevögel wie Pelikane und den berühmten Blaufußtölpel.


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Die verspielte Seelöwen Kolonie aus den Felsen
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Parque Maritimo Nacional Bahia de Loreto – Pelikane

Aber auch an Land hat Loreto einiges zu bieten. Um nochmal festen Boden unter den Füßen zu spüren unternehmen wir eine Wanderung in den Tabor Canyon. Wir kraxeln über die ausgewaschenen Felsen und sehen mehrere Kolibris beim fleißigen Nestbau.  Auch hier sieht man bereits kleine Höhlenmalereien, die im Norden der Halbinsel jedoch wesentlich besser erhalten sind. Um diesen zu erkunden fehlt uns aber leider mal wieder die Zeit. Wir fahren wieder südwärts nach San Jose del Cabo und blicken auf einen erlebnisreichen, naturnahen Trip zurück, der alle Erwartungen mehr als erfüllt hat.


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Baja California in Mexiko – Unsere Wanderung in den Tabor Canyon
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Eines der vielen tollen Kunstwerke in den Straßen von Baja California

Wichtige Fakten und Reisetipps

Am besten lässt sich die 1200 km lange Halbinsel in Form eines Roadtrips bereisen. Einen Mietwagen* kannst du dir vorab buchen und direkt am Flughafen in Empfang nehmen. Die Halbinsel unterteilt sich in Baja California Norte und Baja California Sur. Während BC Norte mit gewaltigen Kakteenwüsten, Gebirgs- und Weinlandschaften sowie prähistorischen Höhlenmalereien punkten kann, besticht BC Sur mit schönen Stränden und wie oben beschrieben mit allerhand Wildlife.


ACHTUNG: MIETWAGEN TIPP
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Baja California – In den Straßen von Todos Santos

Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann die komplette Mex1 von Tijuana nach San Jose del Cabo oder umgekehrt fahren. Hierzu sollte man schon mindestens 3 Wochen einplanen. Die meisten Besucher der Baja fliegen nach San Jose del Cabo ganz im Süden und fahren mit Zwischenstopps bis zu den Grauwal Buchten. So sah auch unsere Route für 12 Tage Baja California aus.

Da die Einwegpauschale für den Mietwagen ziemlich teuer war, entschieden wir uns dafür, den kompletten Weg wieder zurück zu fahren. So waren die Flüge auch wesentlich günstiger. Die meisten Flüge von und nach Deutschland gehen über die USA. Die beste Reisezeit zum Whale Watchen ist von Januar bis März. Es heißt im Februar seien die Kälber besonders verspielt und neugierig.


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Lecker und günstig essen – Mexikanische Taccos

Unterkünfte findet man sowohl über Booking.com* wie auch bei AirBnB*. Mit 40 bis 50€ pro Nacht für 2 Personen kommt man schon ins Rennen. Es gibt sogar einige tolle Glamping und Camping Möglichkeiten bei AirBnB. Verpflegung ist in Mexiko recht günstig. Überall gibt es leckere Taccos und Burritos welche alleine ein Grund zur Reise wert sind. 

In diesem Sinne…VIVA LA MEXICO!



UNSERE HEUTIGE REISEREPORTERIN:
Käthe ist Vollzeit-Krankenschwester und verbringt jede Überstunde und jeden Urlaubstag irgendwo da draußen in der Welt. Dabei darf ihr Freund Michael und ihre Kamera niemals fehlen. Ihre letzten Reisen verbrachten die beiden u.a. in Südafrika, Neuseeland, auf den Philippinen, auf Hawaii oder auch Kambodscha. Instagram: kaethe_und_kamera


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