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Sankt Petersburg – Meine top Sehenswürdigkeiten und Highlights

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Du wolltest schon immer mal nach Russland? Dann haben wir mit dem heutigen Reisereporter-Bericht ein paar tolle Inspirationen für dich. Es geht in die wunderschöne Stadt St. Petersburg. Yvi war 2018 in dieser Stadt, um live beim WM-Spiel im Stadion dabei zu sein und um die russische Metropole besser kennenzulernen. In diesem Beitrag verrät Yvi ihre top 5 Highlights und Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg. Viel Spaß beim Stöbern und Nachmachen!



Sankt Petersburg Kurztrip

Mit dem Kurztrip nach Sankt Petersburg haben wir sogar 3 Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Wir, das sind in dem Fall mein Freund und ich, wollten schon immer das angebliche Venedig des Nordens besuchen und haben den Städtetrip mit dem Besuch eines WM-Spiels im Juni 2018 in St. Petersburg kombiniert. Danach haben wir noch eine Woche in Finnland verbracht. Aufgrund der Kombination der Reiseziele sind wir von Stuttgart nach Helsinki geflogen und anschließend mit dem Zug weiter nach St. Petersburg gefahren.


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Highlights in Sankt Petersburg – Karte von Openstreetmap (Lizenz: CC-BY-SA 2.0)

Die Reise ist sehr unkompliziert. Die Reisepasskontrolle findet direkt im Zug statt. Unsere Unterkunft war ein Hostel mit privaten Doppelzimmern, dass eigentlich eine Wohnung in einem normalen Wohnhaus war. Allerdings sind seit diesem Jahr Hostels / Hotels in Wohnhäusern in St. Petersburg verboten. Leider regnete es die meiste Zeit – nur zum WM-Spiel kam die Sonne heraus und wir erlebten einen genialen Nachmittag im Stadion. Trotz Regen haben wir das Beste mit der verbleibenden Zeit in St. Petersburg gemacht und eine Liste unserer Top-Sehenswürdigkeiten für eine 3-tägige Reise erstellt.


Highlight 1: Peter-und-Paul-Festung

Die Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert liegt auf der Haseninsel in der Newa und lässt einen in die Geschichte und die Entwicklung der Stadt eintauchen. Denn der Baustart der Festung stellte die Gründung der Stadt dar. Die Festung hat heute mehrere Museen und Ausstellungen. Wir haben uns dafür entschieden die einzelnen Bereiche (wie z.B. die Gefängniszellen oder die Verteidigungsanlagen) anzuschauen und verschiedene Ausstellungen dazu zu besuchen. Wir haben so einen guten Überblick bekommen, wie sich die Rolle der Festung für die Stadt verändert und wie sich das Leben der Bevölkerung im Laufe der Zeit gestaltet hat.


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Die Peter-Paul-Kathedrale in St. Petersburg

In der Festung gibt es aber auch noch weiter Museen wie z.B. ein Museum für die Raumfahrttechnik und das Münzmuseum mit einer Münzprägeanstalt. Das Herzstück der Festung ist die Peter-und-Paul-Kathedrale. Der Innenraum beeindruckt mit ihren prunkvollen Altären, Statuen und Verzierungen. Außerdem befinden sich die Gräber der Zarenfamilie des Hauses Romanow in der Seitenkapelle der Kathedrale. Direkt angrenzend ist ein Sandstrand, der bei schönen Wetter bestimmt eine tolle Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang oder ein Picknick bietet. Von hier aus lässt sich der Gebäudekomplex der Eremitage wunderbar betrachten.



Highlight 2: Die historische Innenstadt

Die Innenstadt zählt zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Zwischen den Kanälen und den unzähligen Brücken, sieht mein ein schönes Gebäude nach dem anderen. Mal im barocken Baustil, mal neoklassisch, ein anderes Mal wieder modern. Es werden außerdem kleine Bootsfahrten durch die Kanäle angeboten, sodass man die Stadt noch von einer anderen Perspektive erleben kann.


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Katharinenpalast in Sankt Petersburg – Bild von Makalu auf Pixabay

Ein weiteres Highlight sind die Brücken über die Newa, da viele von ihnen Klappbrücken sind und für den Schiffsverkehr in den Sommermonaten geöffnet werden. Wir haben den Spaziergang mit einem Besuch der Blutkirche kombiniert. Die Kirche, die auch Auferstehungskirche oder Erlöserkirche genannt wird, ist an den Baustil der Basilius-Kathedrale in Moskau angelehnt und hebt sich dadurch dem restlichen Bild der Stadt ab.


Viele fragen uns, welche Fotoausrüstung wir auf unseren Reisen dabei haben. Dafür haben wir einen umfangreichen Beitrag erstellt mit allen wichtigen Infos zu unseren Kameras und Objektiven. Viel Spaß beim Stöbern.

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Unterwegs in der wunderschönen Altstadt von Sankt Petersburg


Highlight 3: Ein Besuch im Eremitage

Schon allein der Anblick der Außenfassade des Gebäudekomplexes verschlägt mir die Sprache. Er erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Newa und beherbergt unter anderem das Kunstmuseum Eremitage. Das Museum ist in der ehemaligen Hauptresidenz des russischen Zaren, dem Winterpalast, untergebracht und zählt zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt. Davor erstreckt sich ein schöner Platz, der genug Platz für die Menschenmassen bereithält. So kann jeder das Gebäude in seiner vollen Größe betrachten und fotografieren, bevor er durch den Torbogen in den Innenhof zum Eingang geht.


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Das historische Kunstmuseum Eremitage in St. Petersburg

Wir sind normalerweise nicht oft in Kunstmuseen unterwegs, haben uns dann aber wegen der beeindruckenden Kunstsammlung sowie dem Winterpalast spontan für einen Besuch entschieden. Nachdem wir über eine Stunde in der Schlange gestanden sind, war kein Vorankommen in Sicht. Da wir die Karten für das WM-Spiel an diesem Tag hatten, sind wir dann leider nicht mehr in das Museum gekommen und haben es auf unsere To Do Liste für den nächsten Besuch gepackt.


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Eremitage in St. Petersburg – Bild von Peter H auf Pixabay

Hinweis: Das Eremitage ist montags geschlossen. Wir empfehlen Tickets vorab online zu bestellen* und am späten Nachmittag hinzugehen, um der Masse zu entfliehen. Der Eintritt ist jeden dritten Donnerstag im Monat frei.


Highlight 4: Ein Ausflug zum Schloss Peterhof

Wir sind ca. 40 Minuten mit dem Schiff von Sankt Petersburg nach Peterhof zu der früheren Sommerresidenz der Zaren gefahren und sind direkt am Steg der Parkanlage angekommen. So hatten wir den ersten Blick auf die Allee, die sich vor dem riesigen, prunkvollen Brunnen und dem dahinter gelegenen Großen Palast erstreckt. Trotz Regen sind wir fast die komplette Parkanlage abgelaufen. Vorbei an Brunnen (insgesamt sind es 176 in der kompletten Anlage) und den schönen Wasserspielen. Immer wieder sahen wir vergoldete Statuen oder kleine Parkbauten umrahmt mit akkurat gestutzten Bäumen und Büschen.


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Der Große Palast am Schloss Peterhof

Ich hatte fast das Gefühl, dass es nicht mehr zu toppen ist, bis wir dann den riesigen prunkvollen Brunnen vor dem Schloss aus der Nähe gesehen haben. Es ist der Hammer was hier geschaffen wurde, wenn man sich überlegt, dass die Brunnen durch eine Quelle gespeist werden und das Wasser allein durch das natürliche Gefälle fließt. Leider hatten wir zeitlich nur die Möglichkeit montags den Ausflug zu machen und konnten deshalb den Großen Palast nicht von innen besuchen. Allein die prunkvolle Fassade lässt aber darauf schließen, dass die Innenräume genauso schön sein sollten.


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Brunnen am Schloss Peterhof in St. Petersburg

Tickets: Sankt Petersburg: Gruppentour zum Schloss Peterhof mit dem Bus bereits ab ca. 52€ pro Person. Tickets kannst du vorab hier buchen: Schloss Peterhof*. Wichtig für dich: Das Schloss hat montags geschlossen. Die Fontänen sind nur von Mai bis September in Betrieb.


Highlight 5: Metro Stationen bewundern

Klingt komisch – ist aber so. Und wir waren bei dem einen oder anderen Regenschauer dankbar für diese Sehenswürdigkeit. Aber plant genug Zeit für die Fahrt ein, denn mal kurz die Metro nehmen ist nicht! Zuerst befindet man sich gefühlte zwei Minuten auf einer Rolltreppe bis man zu einem der tiefsten Metro Systeme der Welt gelangt. Manche Stationen wirken wie kleine Museen und lassen einen in die Geschichte eintauchen. Man läuft in den Gängen an schönen Wandmosaiken, Marmorwänden, verschiedenen Statuen und wunderschön verzierten Säulen vorbei. In einer Station sind sogar prunkvolle Deckenleuchter angebracht. Die schönsten Stationen waren aus unserer Sicht Avtovo, Kirovskiy Zavod, Admiralteyskaya und Pushkinskaya. Sankt Petersburg: U-Bahn-Tour*.


Sprache: Man muss nicht russisch sprechen können, da bei allen Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln die Texte in Englisch übersetzt sind. Dennoch bietet es sich ab und zu an, die kyrillische Schrift zumindest lesen zu können um z.B. Restaurants ausfindig zu machen.


Mein Food Tipp

Natürlich geht bei uns kein Urlaub vorbei in dem wir nicht die lokale Küche probiert haben. Es gibt sehr viele Straßenstände, bei denen man sich einfach etwas auf die Hand kaufen kann. Unbedingt probieren sollte man aus unserer Sicht Pelmeni (die russische Version von Tortellini), Blinis (kleine Pfannenkuchen mit unterschiedlichen Füllungen oder Belägen) und Piroschki (Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen). Aber die Stadt bietet auch eine Auswahl an sehr guten Restaurants mit Leckereien aus der Welt. Wir haben z.B. einen sehr schönen Abend in einem georgischen Restaurant verbracht.


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Lecker Pelmeni – Foto von Анатолий Стафичук auf Pixabay 


UNSERE HEUTIGE REISEREPORTERIN:
Yvi fühlt sich sehr wohl in ihrer Heimat Stuttgart, hat aber immer schon ein Kribbeln in den Fingern, wenn die nächste Reise noch nicht geplant ist. Denn sie liebt es atemberaubende Landschaften zu erleben, historische Gebäude und Tempel zu besichtigen und neue Kulturen kennen zu lernen. Einen wirklichen Favoriten unter den Reisen gibt es bisher noch nicht – jede Reise hat etwas Besonderes für sich. Nur Portugal könnte sie tatsächlich jedes Jahr wieder aufs Neue besuchen.


Reisereporterin-St-Petersburg-Reisebericht

Anreise Sankt Petersburg

Von Deutschland aus kommst du am einfachsten mit dem Flieger nach Sankt Petersburg. Direktflüge gibt es ab Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt. Die Flugdauer ab Berlin beträgt nur 2 Stunden und 15 Minuten, die Kosten liegen bei rund 200 € bis 250 € für einen Hin- und Rückflug. Fliegen kannst du z.B. mit der russischen Airline Aeroflot. Wir haben zwei Stunden Unterschied zu Sankt Petersburg. Alternativ kannst du auch mit Umstieg ab Köln, Karlsruhe, Bremen, Stuttgart, Memmingen, Nürnberg, Hannover, Leipzig, Dresden, Münster usw. starten. Die Flugzeit ist aber deutlich länger.


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Unterkünfte im Stadtzentrum

Du suchst noch nach zentralen Unterkünften in Sankt Petersburg? Bei Booking.com* und auf Airbnb* gibt es zahlreiche Angebote. Wir haben dir ein paar sehr zentrale Unterkünfte herausgesucht, um dir die Suche nach einer passenden Bleibe ein wenig zu erleichtern.


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Bolshaya Morskaya 7 ab 28 € pro Nacht (hier buchen*)
Guest House „Nevsky 6“ab 30 € pro Nacht (hier buchen*)
Metropolis Hotelab 49 € pro Nacht (hier buchen*)
Pushka INN hotelab 95 € pro Nacht (hier buchen*)
M28ab 90 € pro Nacht (hier buchen*)

Einreise Russland

Für deine Einreise nach Russland benötigst du ein Visum. Seit Oktober 2019 wurde die Einreise für ausländische Touristen endlich vereinfacht. Es gibt nun das elektronische Visum, mit welchem du für 8 Tage die Metropole Sankt Petersburg erkunden darfst. Dazu musst du einen Antrag ausfüllen und ein digitales Passbild übertragen. Ab Ausstellung ist dein Visum dann 30 tage gültig.


Wir hoffen sehr, dass dir dieser Reisereporter-Beitrag gefallen hat. Schaue dir gerne auch die anderen spannenden Geschichten unter dem Menüpunkt „Reisereporter“ an. Und natürlich freuen wir und auch, wenn du einen Blick in unsere Beiträge aus den anderen Ländern wirfst.


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