Urlaub bedeutet für viele Menschen: möglichst wenig Bewegung, möglichst viel Buffet und irgendwo zwischen Pool und Sonnenliege langsam das Zeitgefühl verlieren. Sport passt da normalerweise eher nicht ins Konzept. Genau deshalb waren wir selbst ziemlich gespannt, wie sich zwei Wochen im größten Sportresort Europas, dem Playitas Resort*, eigentlich anfühlen würden.
Hier stehen Menschen freiwillig um sieben Uhr morgens auf, um Intervalle in der Sonne zu laufen. Andere diskutieren beim Frühstück über ihre Aufschläge beim Padel oder darüber, wann der nächste Hyrox Kurs startet. Und irgendwo dazwischen sitzen wir mit Muskelkater, drei Tellern am Frühstücksbuffet und der Frage, warum sich dieser Urlaub gleichzeitig wie Erholung und sportliches Trainingslager für Erwachsene anfühlt.
Denn das Faszinierende am größten Sportresort Europas ist nicht nur die schiere Größe oder das absurde Angebot von Crossfit bis Bungee Fitness. Es ist vor allem diese besondere Atmosphäre. Neben ambitionierten Triathleten trainieren Menschen, die zum ersten Mal seit Jahren wieder regelmäßig Sport machen. Manche powern sich dreimal täglich aus, andere machen morgens Yoga oder Badminton und verbringen den Rest des Tages am Pool.
Und genau das macht diesen Ort auf Fuerteventura so interessant. Das Playitas Resort* funktioniert nicht über Druck oder Selbstoptimierung, wie man vielleicht erwarten würde. Sondern über Motivation. Über dieses ansteckende Gefühl, plötzlich selbst Lust auf Bewegung zu bekommen.
Wir haben zwei Wochen dort verbracht. Zwischen Padel, Hanteln, jeder Menge Sonne, Beachvolleyball und erstaunlich vielen Gesprächen mit Menschen, die eigentlich alle aus unterschiedlichen Gründen hier waren und am Ende doch wegen derselben Sache geblieben sind: weil sich aktiver Urlaub selten so leicht angefühlt hat wie hier.
Inhaltsverzeichnis
- So fühlt sich ein typischer Tag im Playitas Resort an
- Warum man plötzlich freiwillig mehr Sport macht
- Die Atmosphäre zwischen Trainingslager und Klassenfahrt für Erwachsene
- Warum Hyrox, Padel und Crossfit plötzlich Urlaub sein können
- Essen, Muskelkater und permanente Regeneration
- Für wen sich das Playitas Resort wirklich lohnt
- Unser ehrliches Fazit nach zwei Wochen
- Unsere 14 Tage Playitas Resort in Zahlen
- Häufige Fragen zum Playitas Resort
So fühlt sich ein typischer Tag im Playitas Resort an
Spätestens nach zwei oder drei Tagen verliert man im Playitas Resort* auf Fuerteventura ein bisschen das Gefühl dafür, welcher Wochentag eigentlich ist. Nicht, weil hier alles gleich aussieht. Sondern weil der Tagesablauf irgendwann komplett von anderen Dingen bestimmt wird. Von Kurszeiten. Vom Wetter. Vom Muskelkater. Und von der permanenten Frage, ob man heute wirklich noch einen weiteren Kurs mitnehmen sollte.
Der Morgen beginnt hier erstaunlich früh. Während in vielen Urlaubsorten um sieben Uhr morgens höchstens vereinzelte Menschen mit Handtuch Richtung Pool laufen, sind im Playitas Resort schon die ersten Läufer auf der Promenade unterwegs. Auf der Plaza Rambla wird sich beim morgendlichen Sonnengruß gedehnt, im Gym klappern schon die ersten Hantelscheiben und irgendwo startet gerade der erste Kurs des Tages.
Während einige noch ganz normal in Urlaubskleidung zum Frühstück erscheinen, trägt die Mehrheit schon Sportoutfit. Manche kommen direkt vom ersten Workout des Tages, andere verschwinden direkt nach dem letzten Kaffee schon wieder Richtung Gym, Padelplatz oder Kursraum. Und trotzdem wirkt das Ganze nie hektisch.

Vielleicht liegt genau darin die Besonderheit dieses Ortes. Obwohl sich hier gefühlt alles um Bewegung dreht, entsteht nie dieser unangenehme Leistungsdruck, den viele mit Fitness verbinden. Niemand schaut schief, wenn man beim Warm Up schon außer Atem ist. Niemand interessiert sich dafür, welche Pace du läufst oder wie viel Gewicht du bewegst. Das Einzige, was hier wirklich ansteckend wirkt, ist dieser ganz besondere Vibe und die Motivation.
Und so passiert etwas Merkwürdiges: Menschen machen plötzlich freiwillig Dinge, die zuhause vermutlich niemals passieren würden. Morgens joggen gehen. Nachmittags noch spontan einen Hyrox Kurs mitnehmen. Vor dem Abendessen „kurz“ eine Runde Padel spielen, die dann doch zwei Stunden dauert.
Dazwischen liegt aber auch dieses wunderbare Urlaubsgefühl. Pool. Sonne. Meerblick. Große Teller am Buffet. Und abends sitzt man dann mit schweren Beinen irgendwo draußen, schaut Richtung Atlantik und merkt plötzlich, wie angenehm müde man eigentlich ist.
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Warum man plötzlich freiwillig mehr Sport macht
Das Verrückte am Playitas Resort* ist nicht nur das Sportangebot. Das ist riesig, keine Frage. Verrückt ist eher, wie schnell man selbst Teil davon wird. Eigentlich hatten wir nicht vor, dort fast täglich mehrere Kurse zu machen. Der Plan war eher eine Mischung aus Sport, Sonne und ein bisschen Entspannung. Spätestens nach den ersten Tagen war dieser Plan allerdings ziemlich schnell vergessen.
Im Playitas bleibt man kaum lange untätig. Die Energie hier färbt nämlich irgendwie ab. Während die einen morgens schon ihre ersten Bahnen im Olympia Becken schwimmen, tanzen andere auf der riesigen Sportfläche zu Zumba Beats oder hängen lachend in den Seilen beim Bungee Fitness. Dazwischen Leute auf dem Rennrad, beim Krafttraining oder einfach entspannt mit einem Kaffee in der Sonne oder am Pool.
Und plötzlich denkt man selbst: Komm, einen Kurs schaffen wir noch. Das Gefährliche dabei ist, dass sich die Belastung erstaunlich leicht anfühlt. Wahrscheinlich auch, weil Sport hier nicht wie Pflicht wirkt. Sondern eher wie Unterhaltung. Die Kurse haben unglaublich viel Energie.
Die Trainer schaffen es, selbst völlig erschöpfte Menschen noch irgendwie zu motivieren. Und wenn irgendwo gute Musik läuft, Menschen lachen und alle gleichzeitig leiden, meldet sich das Gehirn irgendwann nicht mehr mit der Frage, ob das anstrengend ist, sondern nur noch damit, wann endlich der nächste Kurs beginnt.

Die Atmosphäre zwischen Trainingslager und Klassenfahrt für Erwachsene
Sport kann schnell unangenehm werden. Zu viel Ego. Zu viel Vergleichen. Und zu viel Optimierung. Genau deshalb überrascht das Playitas Resort* wahrscheinlich so viele Menschen. Denn obwohl hier teilweise extrem fitte Leute unterwegs sind, wirkt die Atmosphäre erstaunlich locker.
Kaum jemand läuft super geschniegelt durchs Resort, um anderen zu zeigen, wie sportlich er ist. Es gibt keine peinliche Selbstdarstellung und keine unangenehme Gym Kultur. Stattdessen trainieren hier komplett unterschiedliche Menschen einfach nebeneinander und auch miteinander.
Da ist Günther aus Augsburg, der morgens Badminton spielt und nachmittags noch eine Runde Padel dranhängt. Sabrina aus Hamburg, die gefühlt jede freie Minute auf dem Volleyballfeld verbringt. Sam aus Großbritannien, 29 Jahre alt, der eigentlich hauptsächlich wegen der Hyrox Kurse hier ist und gefühlt jeden zweiten Kurs im Functional Bereich mitnimmt. Oder Gabi Anfang 60, die morgens mit bester Laune zum Zumba Kurs läuft und später beim Yoga entspannt Richtung Meer schaut.
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Genau dieser Mix macht die Atmosphäre im Playitas Resort* so angenehm. Niemand versucht hier perfekt zu wirken. Die meisten Menschen sind einfach da, weil ihnen Bewegung Spaß macht. Vielleicht erinnert das Ganze deshalb manchmal eher an Klassenfahrt für Erwachsene.
Menschen kommen schnell ins Gespräch. Beim Frühstück. Nach Kursen. Abends draußen beim Essen. Irgendwer fragt immer, welchen Kurs man gemacht hat oder ob man morgen wieder Padel spielt. Und obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt, wirkt das Ganze erstaunlich vertraut.
Warum Hyrox, Padel und Crossfit plötzlich Urlaub sein können
Vor dem Playitas Resort* hätten wir ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sich Burpees im Urlaub irgendwann komplett normal anfühlen würden. Nach zwei Wochen dort war genau das allerdings plötzlich Realität.
Besonders Kurse wie Hyrox, Crossfit oder Pace & Power hatten etwas fast schon Absurdes. Nach wenigen Minuten sahen alle aus, als würden sie ihre Lebensentscheidungen hinterfragen. Menschen lagen auf dem Boden, kämpften sich durch Zirkeltraining, schleppten Gewichte durch die Gegend und motivierten sich gleichzeitig gegenseitig.
Und trotzdem gingen am nächsten Tag fast alle wieder hin. Vielleicht, weil die Mischung dort einfach funktioniert. Belastung und Erholung liegen extrem nah beieinander. Eben noch komplett zerstört im Workout und eine Stunde später mit Essen am Pool. Dieses Wechselspiel sorgt wahrscheinlich dafür, dass sich selbst intensive Trainingstage nie wie Alltag anfühlen.

Was uns aber fast noch mehr überrascht hat: Wie schnell man dort mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Normalerweise bleibt man im Urlaub oft eher für sich. Im Playitas Resort* funktioniert das aber irgendwie anders. Nach Kursen kommt man automatisch ins Gespräch. Beim Warten vor der WOD Box. Beim gemeinsamen Leiden im Hyrox Kurs. Oder später beim Essen, wenn plötzlich gefragt wird, ob man sich noch mit dazusetzen möchte.
Und genau daraus entstand bei uns irgendwann eine richtig coole Gruppe aus jungen und älteren Menschen, die irgendwie alle ähnlich drauf waren wie wir. Aktiv, super offen, entspannt und einfach dort, um eine gute Zeit zu haben. Beim Hyrox pushten wir uns gegenseitig, feuerten uns an, klatschten uns nach den Workouts ab und versuchten gemeinsam irgendwie bis zum Ende durchzuhalten.
Spätestens wenn alle komplett verschwitzt und halb zerstört auf dem Boden lagen, war das Eis sowieso gebrochen. Irgendwann ging es dann längst nicht mehr nur um Sport. Man verabredete sich nach Kursen zum Essen, spielte abends noch Karten zusammen, trank Wein oder Bier draußen an der Bar und sprach plötzlich über alles Mögliche außer Training. Man tauschte Nummern aus und war plötzlich mit Menschen connected, die man wenige Tage vorher noch gar nicht kannte.
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Padel entwickelte sich währenddessen nochmal zu einer ganz eigenen kleinen Welt. Am Ende hatten wir dort eine feste Gruppe, mit der wir uns fast täglich verabredeten. Günther, Rainer und Michael aus Augsburg, alle irgendwo in ihren Fünfzigern, standen plötzlich regelmäßig mit uns auf dem Platz.
Und obwohl der Ehrgeiz definitiv da war, ging es eigentlich immer vor allem um Spaß. Niemand verdrehte die Augen, wenn mal wieder ein Ball komplett vom Platz flog oder jemand einen einfachen Volley versemmelte. Stattdessen wurde gelacht, diskutiert, weitergespielt und sich gegenseitig angefeuert.
Genau das machte diese zwei Wochen am Ende so besonders. Das Playitas Resort* war für uns nicht einfach nur irgendein Sporthotel. Es fühlte sich eher wie eine kleine sportverrückte Community an. Menschen mit derselben Energie und dieser gemeinsamen Begeisterung für Bewegung, egal ob beim Zumba, Yoga, Hyrox, auf dem Padelplatz oder später abends zusammen beim Essen.
Essen, Muskelkater und permanente Regeneration
Wer viel Sport macht, entwickelt irgendwann natürlich auch eine sehr emotionale Beziehung zum Buffet. Denn wer täglich so viele Kalorien verbrennt, muss natürlich auch ordentlich nachladen. Und genau dafür sind Frühstück, Mittag und Abendessen im Playitas Resort* ehrlich gesagt ziemlich gefährlich gut geeignet.
Das Essen dort ist klar auf aktive Menschen ausgelegt. Viel Auswahl, viele proteinreiche Optionen, große Buffets und ständig irgendwo Menschen mit riesigen Tellern. Gleichzeitig wirkt das Ganze nie extrem gesundheitsfanatisch. Neben Salaten, Fisch, Fleisch und Suppen stehen genauso Pizza, Pasta oder jede Menge Desserts.
Und genau das passt irgendwie perfekt zur Atmosphäre des Resorts. Hier geht es nicht um Verzicht. Sondern eher darum, Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag einzubauen.


Mindestens genauso wichtig wie die Sportkurse und das Essen wird allerdings irgendwann Regeneration. Muskelkater entwickelt sich dort fast zu einer Art gemeinsamen Sprache. Überall sieht man Menschen mit Faszienrollen, Kompressionssocken oder Magnesiumtabletten. Manche springen nach Kursen direkt ins Eisbad. Andere liegen komplett erledigt am Pool und starren schweigend Richtung Meer.
Wieder andere buchen sich eine Session bei Reboots, liegen entspannt in den Recovery Boots und lassen ihre Beine durch Druckkompression und Luftmassage bearbeiten. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich erstaunt, wie gut unsere Körper diese tägliche Mischung aus Sport, Sonne und Bewegung überhaupt mitgemacht haben. So richtig müde von allem wurden wir eigentlich erst ab ungefähr Tag elf.
Wie wichtig aber Regeneration dort plötzlich wird, merkte ich spätestens an Tag vier. Beim Padel bin ich unglücklich umgeknickt und lief anschließend einige Tage humpelnd über die Anlage. Dinge wie Laufen und Springen waren plötzlich erstmal nicht mehr drin. Und genau in diesem Moment fiel uns nochmal auf, wie besonders die Stimmung im Resort eigentlich ist.

So viele Menschen fragten nach, wünschten schnelle Besserung oder erzählten von eigenen Verletzungen und kleinen Sportkatastrophen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil dort jeder weiß, wie frustrierend es ist, ausgerechnet im langersehnten Sporturlaub verletzt zu sein.
Michael aus Augsburg, gebürtiger Vietnamese, drückte mir irgendwann beim Abendessen sogar sein kleines Wundermittel in die Hand, das laut ihm schon bei buddhistischen Mönchen genutzt wird und angeblich wahre Wunder verspricht. Genau solche Begegnungen waren typisch für diese zwei Wochen. Irgendwer hatte immer einen Tipp, eine Geschichte oder einfach ein ehrliches „Das wird schon wieder“.
Für wen sich das Playitas Resort wirklich lohnt
Das Playitas Resort* ist kein klassischer Luxusurlaub. Wer absolute Ruhe sucht, möglichst wenig Bewegung möchte und den ganzen Tag nur auf der Liege liegen will, wird wahrscheinlich woanders glücklicher (obwohl das auch im Playitas Resort wunderbar funktioniert). Aber für Menschen, die im Urlaub auch etwas aktiv sein wollen, funktioniert dieser Ort einfach nur mega gut.
Vor allem deshalb, weil dort alles kann, aber nichts muss. Niemand zwingt dich zu irgendetwas. Du kannst morgens ein intensives Zirkeltraining machen oder einfach ausschlafen und ans Meer gehen. Genau diese Freiheit macht das Konzept wahrscheinlich auch so erfolgreich.
Besonders spannend fanden wir, wie unterschiedlich die Menschen dort waren. Alleinreisende. Paare. Gruppen. Junge Leute. Ältere Gäste. Und trotzdem schienen viele am Ende dieselbe Erfahrung zu machen: dass Bewegung einfach super viel Spaß macht.

Und noch etwas ist uns während der zwei Wochen extrem aufgefallen: Fast niemand war zum ersten Mal dort. Egal ob beim Frühstück, auf dem Padelplatz oder nach den Kursen, sobald man Menschen fragte, ob sie schon einmal im Playitas Resort waren, kam fast immer dieselbe Antwort: „Nein, wir kommen schon seit Jahren her.“
Gefühlt waren 95 Prozent der Gäste Wiederholungstäter. Manche kamen bereits zum dritten oder vierten Mal, andere erzählten uns, dass sie seit fast zwanzig Jahren regelmäßig ins Playitas Resort reisen. Allein das sagt wahrscheinlich schon ziemlich viel über diesen Ort aus.
Unser ehrliches Fazit nach zwei Wochen
Nach zwei Wochen im Playitas Resort* haben wir verstanden, warum so viele Menschen immer wieder zurückkommen. Nicht wegen eines einzelnen Sportkurses. Sondern wegen dieses Gesamtgefühls. Dieser einzigartige Vibe, der irgendwie alle verbindet.
Weil man dort plötzlich aktiver lebt, ohne dass es sich nach Zwang anfühlt. Weil Sport dort nicht mit Druck verbunden wird, sondern mit guter Stimmung, Sonne und Gemeinschaft. Und weil man am Ende eines Tages gleichzeitig völlig erschöpft und erstaunlich erholt sein kann.
Das vielleicht Überraschendste daran: Selbst Menschen, die in ihrem Alltag vermutlich niemals freiwillig mehrmals täglich Sport machen würden, tun es dort plötzlich trotzdem. Und merken erst danach, wie gut ihnen genau das eigentlich getan hat.
Und vielleicht sagt nichts mehr über diesen Ort aus, als die Tatsache, dass wir schon vor dem Rückflug mit unseren neuen Bekanntschaften darüber gesprochen haben, im kommenden Jahr unbedingt wieder zur gleichen Zeit hier zu sein.
Gleiche Anlage. Gleiche Kurse. Wahrscheinlich wieder dieselben Padel Matches, dieselben gemeinsamen Abende nach dem Sport und dieselben Gespräche draußen beim Essen oder an der Bar. Eigentlich ist das wahrscheinlich das größte Kompliment, das man einem Urlaubsort machen kann.
Und eine wichtige Anmerkung noch zum Schluss: Wir wurden für diesen Bericht nicht bezahlt und hatten auch keinerlei Kooperation mit dem Playitas Resort. Das hier ist einfach nur unsere ehrliche Meinung und der Versuch, dieses besondere Gefühl dort irgendwie in Worte zu fassen.
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Unsere 14 Tage Playitas Resort in Zahlen
🏋️♀️ Anzahl besuchter Kurse: 28
🔥 Geschätzte verbrannte Kalorien: ca. 11.000
👟 Gelaufene Schritte: ca. 270.000
💪 Muskelkater-Level: dauerhaft vorhanden
🥗 Teller am Buffet: vermutlich zu viele
🍷 Gemeinsame Weinabende: mehr als 7
🧊 Eisbad Motivation: deutlich höher als zuhause
😅 Gedanken wie „Einen Kurs schaffen wir noch“: täglich
📱 Neue Kontakte im Handy: 7
☀️ Regentage: 0
❤️ Wahrscheinlichkeit, wiederzukommen: 100 %

Häufige Fragen zum Playitas Resort
Wie bucht man das Playitas Resort?
Das Playitas Resort kannst du entweder direkt über die offizielle Website, als klassische Pauschalreise oder separat mit Flug und Unterkunft buchen. Wir persönlich haben das Gesamtpaket mit Flug, Hotel, VP und Transfer bei Holidaycheck.de* gebucht.
Im Resort selbst gibt es verschiedene Unterkunftsarten:
- das klassische Hotel (gut für Paare)
- das Aparthotel (gut für Familien und Gruppen)
- die Villas (für jeden geeignet)
Je nachdem, ob du eher als Paar, Familie oder Gruppe reist, kann etwas anderes sinnvoll sein.
Was kostet ein Urlaub im Playitas Resort?
Das Playitas Resort gehört vielleicht nicht unbedingt zu den günstigsten Hotels auf Fuerteventura. Gerade in beliebten Reisezeiten können die Preise schnell höher ausfallen als bei klassischen Pauschalhotels.
Dafür bekommst du aber eben auch deutlich mehr als nur Pool und Buffet. Allein das riesige Sportangebot, die professionelle Infrastruktur und die besondere Atmosphäre machen einen großen Unterschied.
Wir haben für 13 Nächte inkl. Vollpension, Transfer , Flügen und Gepäck nur 1.500 € pro Person bezahlt. Andere, die mit uns vor Ort waren, berichteten von ähnlichen Preisen. Sporturlaub hier buchen*.
Welche Kurse sind inklusive?
Ein großer Teil der Sportkurse ist bereits im Aufenthalt enthalten. Dazu gehören je nach Woche und Programm zum Beispiel:
- Gym
- Volleyball
- Basketball
- Handball
- Badminton
- Aqua Aerobics
- Abs, Legs, Glutes
- Stretch & Relax
- Morning Walk
- Läufe
- Wanderungen
- Core
- Les Mills Body Attack
- Mobility Training
- Foamroller
- Full Body Workout
- und und und….
Zusätzlich gibt es aber auch kostenpflichtige Spezialkurse, wie Hyrox, Xfit, Padel, tennis, Golf, Reformer Pilates, Bungee Fitness oder Endurance. Das kannst du alles im Kursprogramm in der App nachlesen,.
Ist das Playitas Resort auch für Anfänger geeignet?
Ja, absolut. Und genau das hat uns ehrlich gesagt überrascht. Vor der Reise hatten wir kurz Sorge, dass dort nur absolute Fitnessmaschinen unterwegs sind. Die Realität sah komplett anders aus.
Natürlich gibt es dort extrem fitte Menschen. Gleichzeitig aber auch viele Gäste, die einfach wieder mehr Bewegung in ihren Alltag bringen möchten oder Sport ganz entspannt angehen.
Niemand wird schief angeschaut, wenn man Pausen braucht oder nicht alles perfekt mitmacht. Genau deshalb fanden wir die Atmosphäre dort so angenehm.
Ist das Playitas Resort für Kinder geeignet?
Ja. Vor allem der Aparthotel Bereich eignet sich gut für Familien.
Es gibt:
- große Poolbereiche
- Game Area
- Spielplätze
- Kinderangebote
- viel Platz auf der Anlage
Trotzdem bleibt die Atmosphäre insgesamt angenehm ruhig und nie überfüllt. Wir haben viele Paare gesehen, die sich mit der Kinderbetreuung und dem Sportprogamm abwechselten.
Braucht man einen Mietwagen?
Nicht zwingend. Das Resort ist fast wie eine kleine eigene Welt. Wenn du hauptsächlich Sport machen, entspannen und im Resort bleiben möchtest, brauchst du eigentlich kein Auto. Im Dorf nebenan gibt es einen SPAR-Supermarkt, wo du das Nötigste einkaufen kannst (der Resort-Shop vor Ort ist ziemlich teuer).
Wer allerdings mehr von Fuerteventura sehen möchte, sollte über einen Mietwagen* nachdenken.
Welche Unterkunft würden wir empfehlen?
Das kommt komplett auf die Art des Urlaubs an. Das Hotel* fanden wir perfekt für Paare oder sportliche Reisende, die etwas ruhiger wohnen möchten.
Das Aparthotel wirkt etwas lebendiger und eignet sich besonders gut für Familien oder Gruppen. Zudem sind die Wege etwas kürzer zu den einzelnen Sportstätten.
Die Villas sind eher die luxuriöseste Variante mit viel Privatsphäre (und eigenem Pool, Waschmaschine etc.). Allerdings liegen sie etwas weiter weg und man braucht zu Fuß bis zu den Sportanlagen schon gut und gerne 15 bis 20 Minuten.
Wie lange sollte man bleiben?
Unter einer Woche würden wir das Playitas Resort ehrlich gesagt nicht machen. Die ersten Tage braucht man allein schon, um richtig anzukommen, Kurse auszuprobieren und in diesen besonderen Rhythmus aus Sport und Erholung reinzufinden.
Wir würden deshalb eher mindestens 9 bis 10 Tage empfehlen, um das riesige Angebot wirklich entspannt ausprobieren zu können. Viele Gäste, die nach einer Woche schon wieder abreisen mussten, wirkten ehrlich gesagt ziemlich traurig darüber, dass die Zeit bereits vorbei war. Und genau das konnten wir nach unseren zwei Wochen komplett nachvollziehen.
Wann ist die beste Reisezeit für das Playitas Resort?
Grundsätzlich funktioniert das Resort das ganze Jahr über sehr gut. Wir waren von Ende April bis Mitte Mai vor Ort und hatten durchgängig grandioses Wetter. Es war nicht zu heiß und es wehte täglich eine wohltuende Brise. Zudem war es nicht überfüllt auf der Anlage.
Etwas wuseliger kann es wohl während der Ferienzeiten werden, aber hier haben wir keine persönlichen Erfahrungsberichte. Lies dir dazu am besten Bewertungen bei Holidaycheck und Booking.com durch.
Gibt es im Playitas Resort auch Ruhe und Entspannung?
Ja und genau das fanden wir so spannend. Trotz der vielen Sportangebote fühlt sich das Resort nie hektisch an. Du kannst morgens einen intensiven Hyrox Kurs machen und wenige Minuten später komplett entspannt mit Meerblick am Pool liegen.
Genau diese Mischung aus Aktivität und Erholung macht das Playitas Resort für viele Menschen wahrscheinlich so besonders.
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