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Ein Tag in Cusco: Unsere Highlights und Tipps für deinen Besuch

San Blas Cusco

Cusco war auf unserer Rundreise durch Peru Ausgangspunkt für den Salkantay Trek. Insgesamt haben wir drei Nächte hier verbracht, wirklich Zeit für die Stadt hatten wir aber nur an einem einzigen Tag. Den haben wir dafür voll ausgenutzt und einige tolle Cusco Sehenswürdigkeiten kennengelernt.

Cusco liegt im Süden von Peru, mitten in den Anden auf rund 3.400 Metern Höhe. Früher war die Stadt die Hauptstadt des Inkareichs, ihre Altstadt gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Typisch für Cusco ist die Mischung aus Inka-Mauern und Gebäuden aus der Kolonialzeit.

Im folgenden Beitrag zeigen wir dir, wie unser Tag in Cusco aussah: vom Mercado San Pedro über unseren Kochkurs bis zum Bummel durch das charmante Viertel San Blas. Viel Spaß beim Stöbern!



Ein Tag in Cusco: Unser Programm auf einen Blick

Damit du direkt siehst, wie unser Tag in Cusco aussah, hier unser Programm in der Kurzübersicht. Ausführliche Infos zu jeder Station findest du weiter unten im Beitrag. Es gibt natürlich noch so viele weitere Sehenswürdigkeiten in Cusco, aber die schauen wir uns dann beim nächsten Mal an.


TageszeitProgramm
MorgenFrühstück im Hotel
VormittagMarktbesuch im Mercado San Pedro
MittagPeruanischer Kochkurs mit Pisco Sour und vier Gängen
NachmittagSpaziergang durch die Altstadt: Plaza de Armas, Calle Hatun Rumiyoc und Qorikancha
Später NachmittagBummel durch San Blas mit Kaffeepause im Llama Café und Blick vom Mirador de San Blas
AbendPizza im Il Olivo Trattoria Ristorante


Vormittags: Marktbesuch und Einkauf

Unser Tag in Cusco startete im Mercado San Pedro, dem bekanntesten Markt der Stadt. Der Besuch war gleichzeitig der Auftakt zu unserem Kochkurs. Zwischen den bunten Ständen haben wir einen Einblick in die Zutaten bekommen, die in der peruanischen Küche eine wichtige Rolle spielen: unzählige Kartoffelsorten, exotische Früchte und Produkte aus allen Regionen des Landes.

Auch ohne Kochkurs lohnt sich ein Abstecher, wenn du das Markttreiben in Cusco erleben möchtest. Hier findest du nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch Kleidung, Hüte, Souvenirs, Gewürze, Schokolade und vieles mehr. Wir haben uns hier für den Salkantay Trek eingedeckt: mit Coca-Blättern und Coca-Bonbons, die viele gegen die Beschwerden in der Höhe nutzen, und mit einer Mütze und Cremes.

⭐️ Unser Tipp: Hole dir einen frisch gepressten Fruchtsaft. Es gibt dort alle möglichen Sorten und für einen großen Becher zahlst du meist nur etwa 10 Soles (umgerechnet rund 2,60 €). Unser Favorit: Maracuja!


  • Adresse: Ca. Thupaq Amaru 477, Cusco
  • Öffnungszeiten: täglich von 6:30 Uhr bis 18 Uhr
  • Eintritt: kostenlos


Peruanisch kochen: Unser Kochkurs in Cusco

Vom Markt ging es für uns direkt weiter zum Kochkurs im Zentrum von Cusco. Und was sollen wir sagen: Der Kurs war mega! Unsere ganze Reisegruppe stand gemeinsam am Herd, hat geschnippelt, probiert und unglaublich viel gelacht. Wir hatten alle richtig viel Spaß.

Zum Auftakt haben wir einen Pisco Sour gemixt, den bekanntesten Cocktail Perus, hier in einer Variante mit Maracuja. Danach haben wir unter professioneller Anleitung vier Gänge zubereitet.

Viele Zutaten, die wir vorher auf dem Markt kennengelernt hatten, landeten jetzt in unseren Töpfen. Gekocht wird bewusst mit vollwertigen, lokalen Produkten und ohne industriell verarbeitete Lebensmittel. Am Ende haben wir alle gemeinsam gegessen, was wir gekocht hatten. Am Ende gab es die Rezepte zum Nachkochen sogar noch obendrauf.

Unser 4-Gänge-Menü:

  • Cremesuppe aus Mashua, einer Knolle aus den Anden
  • Ceviche in drei Varianten, darunter die klassische Version mit roten Zwiebeln und Koriander
  • Gefüllte Chilischote mit Pilzen und Gemüse, dazu ein Küchlein aus drei Kartoffelsorten
  • Gnocchi aus Lúcuma mit Chirimoya-Eis und frischen Früchten


Nachmittags: Spaziergang durch die Altstadt

Den Nachmittag haben wir genutzt, um durch die Altstadt von Cusco zu laufen. Einen festen Plan hatten wir nicht, wir sind einfach drauflos spaziert. Mittelpunkt der Altstadt ist die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale.

Ebenfalls an der Plaza steht mit der Iglesia de la Compañía de Jesús eine weitere riesige Kirche. Rund um den Platz stehen Kolonialgebäude mit Arkaden und hölzernen Balkonen, dazu viele Cafés und Restaurants.

Durch die schmalen Gassen ging es für uns weiter zu einer der bekanntesten Inka-Mauern der Stadt in der Calle Hatun Rumiyoc. Hier kannst du den Zwölfeckigen Stein entdecken. Die Inka haben die Steine so exakt bearbeitet, dass sie ganz ohne Mörtel passgenau aufeinandersitzen.

Unterwegs haben wir außerdem den Qorikancha entdeckt, allerdings nur von Weitem. Der Sonnentempel war früher das wichtigste Heiligtum der Inka. Die Spanier haben später das Kloster Santo Domingo direkt auf seine Mauern gebaut. So siehst du hier Inka-Mauern und Kolonialbau übereinander.

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San Blas: Unser Bummel durch das Künstlerviertel

Wir hatten zwar wenig Zeit für die Stadt, wollten uns aber auf keinen Fall das charmante Künstlerviertel San Blas entgehen lassen. Von der Plaza de Armas ist es nur ein kurzes, aber steiles Stück hinauf. Wir können dir einen Abstecher nur ans Herz legen!

Die schmalen Gassen in San Blas sind mit Kopfsteinpflaster ausgelegt und überall hübsch dekoriert. An jeder Ecke findest du kleine Cafés, Restaurants und Läden. Besonders viele Geschäfte verkaufen Kunst, Schmuck und Kunsthandwerk.



Wir haben uns einfach treiben lassen und immer wieder in die kleinen Läden und Galerien reingeschaut. Für eine Pause können wir dir das Llama Café ganz in der Nähe der Plaza San Blas empfehlen.

Die Gassen führen ständig steil hoch und wieder runter und die Höhe merkst du bei jedem Schritt. Dafür wirst du aber auch belohnt: Vom Aussichtspunkt Mirador de San Blas hast du einen tollen Blick über die roten Ziegeldächer der Stadt bis zu den Bergen.



Abendessen: Unser Restaurant-Tipp

Nach unserem Bummel durch San Blas ging es für uns am Abend zurück in Richtung Plaza de Armas. Gegessen haben wir im Il Olivo Trattoria Ristorante in der Calle Plateros, nur einen halben Block von der Plaza entfernt. Pizza in Peru? Klingt erstmal ungewöhnlich, war für uns an diesem Abend aber genau das Richtige.

Vom Eingang geht es erst einmal eine Etage nach oben. Dort erwartet dich ein modernes, stylisches Ambiente. Auf der Karte stehen vor allem Pizzen, dazu gibt es eine kleinere Auswahl an Pasta. Wenn du in Cusco Lust auf italienisches Essen hast, ist das Il Olivo eine wirklich gute Adresse.



Lohnt sich ein Tag in Cusco?

Unsere klare Antwort: Ja, auf jeden Fall! Cusco hat uns richtig gut gefallen. Die Stadt hat einen coolen Flair und vor allem die Café- und Restaurantszene hat es uns angetan. Ehrlich gesagt wären wir aber gerne noch viel länger geblieben, denn ein Tag reicht für alle Sehenswürdigkeiten in Cusco nicht aus.

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Wenn du die Möglichkeit hast, plane also lieber ein paar Tage mehr in Cusco ein. So kannst du dich in Ruhe an die Höhe gewöhnen und auch die Ausflüge in die Umgebung mitnehmen.


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Praktische Tipps für deinen Aufenthalt

Höhe und Akklimatisierung

Cusco liegt auf rund 3.400 Metern Höhe. Die dünne Luft merkst du schnell, vor allem in den steilen Gassen von San Blas. Wir waren vorher schon einige Tage am Titicacasee auf rund 3.800 Metern unterwegs und hatten uns dadurch schon etwas an die Höhe gewöhnt.

Wenn du direkt aus Lima kommst, plane deinen ersten Tag in Cusco am besten ruhig ein. Solltest du anschließend eine mehrtägige Wanderung durch die Anden mache, bleibe am besten vorab mindestens 3 Tage in Cusco zur Akklimatisierung.


Beste Reisezeit Cusco

Wir waren im September in Cusco unterwegs. Generell ist die Trockenzeit die beste Reisezeit für Cusco, am wenigsten Regen fällt von Juni bis August. Dann hast du gute Chancen auf viel Sonne und blauen Himmel. Pack aber unbedingt warme Kleidung ein, denn nachts wird es in dieser Zeit richtig kalt, oft bis an den Gefrierpunkt.

Von Dezember bis März ist Regenzeit, dann musst du mit deutlich mehr Regen rechnen. Mehr Informationen dazu findest du in unserem ausführlichen Guide zur besten Reisezeit in Peru (Artikel folgt in Kürze).



Anreise Cusco

Die meisten Reisenden kommen mit dem Flugzeug aus Lima. Der Flug dauert etwa 1 Stunde 20 Minuten. Vom Flughafen Alejandro Velasco Astete brauchst du rund 30 Minuten bis ins Zentrum. Buche hier deinen Flughafentransfer*.

Aus Puno am Titicacasee kannst du auch mit dem Titicaca Train anreisen. Die Fahrt mit diesem nostalgischen Zug dauert rund 10,5 Stunden und gehört für uns zu den top Highlights in Peru.


Hoteltipp für Cusco

Übernachtet haben wir im Casa Esmeralda by Katari. Das Hotel liegt rund einen Kilometer von der Plaza de Armas entfernt, zu Fuß bist du in etwa 12 Minuten in der Altstadt. Die Zimmer sind sehr komfortabel und die großen Betten richtig gemütlich. Zudem ist es dort schön ruhig und es gibt ein leckeres Frühstück.

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Internet & eSIM

Für unsere Rundreise durch Peru hatten wir eine eSIM von Airalo* und waren damit mega zufrieden. Das Praktische: Du installierst die eSIM schon vor der Reise auf deinem Handy und hast direkt nach der Landung Internet, ganz ohne Suche nach einem Handyshop. Wichtig ist nur, dass dein Smartphone eSIMs unterstützt. In vielen Cafés und in unserem Hotel gab es außerdem kostenloses WLAN.


☞ Airalo eSIM auf Reisen: Erfahrungen, Preise & Einrichtung


Häufige Fragen

Wie hoch liegt Cusco?

Wie viele Tage sollte man in Cusco einplanen?

Welche Sehenswürdigkeiten in Cusco gibt es?

Wann ist die beste Reisezeit für Cusco?

Wie kommt man von Cusco nach Machu Picchu?


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