Wenn du nach Namibia reist, solltest du wissen, wie es mit der Währung aussieht und wie du an Bargeld kommst. Geldabheben klappt fast überall, aber hin und wieder fallen Gebühren an. Auch eine Kreditkarte ist sehr wichtig, denn ohne sie wird es unterwegs schnell schwierig. Hier findest du alle Infos, die du für deine Reise brauchst. Viel Spaß beim Stöbern!
Inhaltsverzeichnis
1. Währung in Namibia
Die offizielle Währung ist der Namibia-Dollar (NAD). Er ist im Verhältnis 1:1 an den südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt. Das bedeutet: Du kannst in Namibia mit beiden Währungen bezahlen, allerdings werden dir Rand-Münzen nicht als Wechselgeld herausgegeben.
Banknoten gibt es in 10, 20, 50, 100 und 200 Namibia-Dollar. Münzen heißen hier „Cents“, zusätzlich sind 1- und 5-Dollar-Münzen im Umlauf. Der Wechselkurs schwankt etwas, liegt aber meist bei ungefähr 20 Namibia-Dollar für 1 Euro.
2. Geld abheben in Namibia
Du kannst in allen größeren Städten problemlos Geld am Automaten ziehen. In kleinen Orten oder abgelegenen Lodges gibt es allerdings nicht immer Geldautomaten, daher solltest du rechtzeitig Bargeld holen.
Die gängigen Banken sind FNB, Bank Windhoek, Nedbank und Standard Bank. Die Geldautomaten stehen meist direkt vor den Filialen und akzeptieren internationale Kreditkarten. Achte auf Automaten in sicheren Gegenden und hole am immer tagsüber Geld. Meist werden die Geldautomaten auch von Sicherheitspersonal überwacht.
Auf Märkten, in kleinen Shops, an abgelegenen Tankstellen oder in Restaurants außerhalb der Städte wird oft nur bar kassiert. Auch Trinkgelder für Tourguides, Ranger oder im Servicekräfte im Restaurant gibst du am besten in bar. Wir haben in 4 Wochen aber gerade einmal ca. 200 € Bargeld gebraucht und ausgegeben.
3. Gebühren beim Geldabheben
Die meisten deutschen Reisekreditkarten verlangen heute keine eigenen Gebühren mehr für Abhebungen im Ausland. In Namibia fällt allerdings häufig eine Gebühr des Automatenbetreibers an. Je nach Bank liegt die zwischen 40 und 60 N$ pro Abhebung (etwa 2 bis 3 €).
Es gibt aber auch Automaten, die gar keine Gebühren berechnen. Probiere am besten verschiedene Banken aus. Die Standard Bank am Flughafen in Windhoek verlangt zum Beispiel keine Gebühren, allerdings bekommst du pro Abhebung nur 2000 N$. Andere Automaten haben ein Abhebelimit von 5000 N$ und verlangen 40 N$ Gebühr.
4. Geld vor Ort wechseln
Theoretisch kannst du auch Euro in Namibia wechseln, praktisch lohnt es sich aber kaum. Der Kurs ist meist schlechter und das Ganze ist etwas umständlich. Viel einfacher ist es, direkt am Automaten Namibia-Dollar abzuheben.
Falls du von Südafrika aus einreist, kannst du deine Rand-Scheine auch in Namibia nutzen. Das ist unserer Meinung nach deutlich praktischer als ein Wechsel. Wir hatten noch jede Menge Geld aus Südafrika dabei und konnten das problemlos in Namibia ausgeben.
5. Zahlung mit Kreditkarte
In Namibia kannst du fast überall mit Kreditkarte bezahlen: in Hotels, Nationalparks, Restaurants, Supermärkten, an Tankstellen und auch in vielen Lodges. Auf Märkten, bei kleinen Shops oder in abgelegenen Regionen brauchst du aber auf jeden Fall Bargeld.
Visa und Mastercard funktionieren in Namibia am besten. American Express oder Diners Club werden jedoch deutlich seltener akzeptiert. Wir nutzen seit 12 Jahren die Kreditkarten der DKB (als Aktivkunde)*, sowie die GenialCard der Hanseatic Bank* und die American Express*.
6. Preise in Namibia
Namibia ist kein supergünstiges Reiseland, aber auch nicht übertrieben teuer. Wenn du individuell reist, teilweise campst, zwischendurch in Lodges übernachtest und vieles selbst organisierst, kannst du auch mit kleinerem Budget viel erleben.
Wir waren knapp vier Wochen unterwegs und haben für uns beide zusammen rund 6.000 Euro ausgegeben (ohne Flüge). Dabei haben wir gut gegessen, schöne Unterkünfte gehabt und uns auch mal etwas gegönnt. Eine detaillierte Kostenübersicht teilen wir bald in einem eigenen Beitrag.
Zur Orientierung:
- Mietwagen 4×4: 70 – 100 € pro Tag
- Mietwagen 4×4 + Dachzelt: 100 – 150 € pro Tag
- Campingplätze: 30 – 60 € pro Nacht
- Mittelklasse Hotels: 70 – 100 € pro Nacht
- Lodges: 200 – 500 € pro Nacht
- Eintritt Nationalparks: 17 € pro Tag (inkl. Wagen)
- Geführter Game Drive Etosha: 35 – 60 € pro Person
- Diesel: 1 Liter = ca. 1 €
- SIM-Karte: ca. 15 € (25 GB für 30 Tage)
- Essen im Restaurant: 10 – 20 € pro Person
- Touren: 40 – 200 € pro Tour
Namibia Währung – Fazit
Unterm Strich ist das Thema Geld in Namibia eigentlich unkompliziert, wenn du vorbereitet bist. Mit einer kostenlosen Kreditkarte kommst du fast überall klar, Bargeld brauchst du aber dennoch hin und wieder. Hebe am besten größere Beträge (ca. 2000 N$) auf einmal ab und hab immer ein paar Scheine für Tankstellen, Märkte oder Trinkgelder (vor allem 10er und 20er) dabei.
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