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Reisetipps

Weltreise planen #3 – Job kündigen oder eine Auszeit nehmen?

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September 3, 2015

Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen, wenn deine Langzeitreise machen möchtest. Hier gibt es verschiedene Fälle, welche du dir genauer anschauen solltest. Es ist abhängig davon, ob du arbeitslos bist, an einer Uni studierst, noch Schüler bist oder einen festen Job hast. Im folgenden Beitrag zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du hast. Haben wir etwas vergessen? Kommentiere gerne unter diesem Beitrag. So können wir immer wieder wichtige Informationen ergänzen.


Fall 1: Du bist Student?

Wenn du gerade ein Studium absolvierst, hast du meistens eh Semesterferien und kannst dich ohne Probleme aus dem Staub machen. Auch kannst du ein Urlaubssemester beantragen und so 6 Monate oder länger auf Reisen gehen. Noch besser ist es, wenn du vielleicht ein Auslandssemester bestreitest und so Uni und Reisen gekonnt miteinander kombinierst. Informiere Dich bei deiner Hochschule oder Uni über Partneruniversitäten im Ausland.

Viele meiner Studienkollegen haben mindestens 6 Monate oder länger im Ausland studiert (London, Neuseeland, Australien etc.). Das ist eine super Möglichkeit um neue Kulturen kennenzulernen. Natürlich hast du hier nicht unbegrenzt Zeit zum Reisen. Oft bist du an einem Ort gebunden, nämlich dort wo sich deine Universität befindet. Ein Auslandssemester wertet aber deinen Lebenslauf auf, bildet dich weiter und erhöht auch deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Wenn du dann noch die Fremdsprache lernst, ist es wie ein kleiner Jackpot.


Bitte denke daran:

  • Pro und Contra abwägen
  • Bewerbung für ein Auslandssemester
  • Kosten und Finanzierung
  • Partneruniversitäten
  • Erasmus-Programm
  • Ansprechpartner

Weitere Informationen zum Auslandssemester dazu findest du hier!


Fall 2: Job kündigen?

Du hast einen festen Arbeitsplatz und möchtest diesen kündigen? Hierbei solltest du diese Kündigung rechtzeitig in Angriff nehmen. Spreche offen mit deinem Vorgesetzten über deine Pläne und spiele mit offenen Karten. Marco und Ich haben knapp 3 Monate vor Abflug unsere Jobs gekündigt. Bei mir kam es dann anders als geplant. Mein Chef fand meine Entscheidung super und bot mir sogar an, an den Wochenenden weiterhin für die Firma zu arbeiten. Das habe ich natürlich dankend angenommen und kann nun so einen Teil der Reise von unterwegs finanzieren. Frage deinen Chef also auch nach Teilzeitarbeit, wenn du diese online verrichten kannst. Viele arbeiten während einer Langzeitreise auch als Freelancer und verdienen sich so ihr Geld. Eigentlich gibt es da viele Möglichkeiten. Nur nicht den Kopf in den Sand stecken!

Alle Informationen zu möglichen Jobs findest du hier!

Wenn du eh Selbstständig bist und eigentlich von überall aus deiner Arbeit nachgehen kannst, dann hast du definitiv die beste Stellung. Du bist dein eigener Chef und kannst dich um dein Business kümmern – egal ob in Deutschland, Asien oder Amerika. Du hast deinen Laptop, Internet und kannst überall direkt loslegen. Wichtig hierbei: Gewerbe anmelden, Steuern, Geschäftsmodell. Wir haben auch ein Kleingewerbe angemeldet, um eventuell in Zukunft ein eigenes Business zu kreieren (Update: Wir haben ein Kleingewerbe und finanzieren uns heute damit). Auch haben wir einige Einnahmen mit dem Blog, welche wir in Deutschland natürlich angeben müssen. Mehr Infos zum Thema „Gewerbe“ findest du bald auf unserem Blog.

Einen interessante Beitrag über „digitale Nomaden“ findest du hier!


Fall 3: Du möchtest eine Auszeit nehmen?

Viele machen auch nur eine Pause und nehmen sich eine Auszeit vom Alltag. Auch hier solltest du offen mit deinem Vorgesetzten reden und Möglichkeiten besprechen. Vielleicht kannst du auch unbezahlten Urlaub nehmen für 1 bis 2 Monate (oder mehr). So kannst du nach deiner Reise wieder entspannt in deinem Beruf weiterarbeiten.

Es gibt heutzutage auch die Möglichkeit (je nach Unternehmen), ein sogenanntes Sabbatical zu machen. Viele Unternehmen stehen diesem aber noch skeptisch gegenüber – sie fürchten den administrativen Aufwand und den Nachahmeffekt. Dennoch solltest du unbedingt in deiner Firma nachfragen, ob eine solche Möglichkeit bestünde.

Das Sabbatical ist ein Arbeitsmodell für einen längeren Sonderurlaub. Ursprünglich kommt diese Idee aus den USA und bedeutet auch so etwas wie „gap year“ oder „Auszeit“. Hier wirst du von deinem Job freigestellt und kannst nach deiner Auszeit wieder einsteigen. Bezahlt wirst du während deiner Reise natürlich nicht – wäre ja auch zu schön.


Wozu nimmt man eine Auszeit?

  • Weiterbildung
  • Umschulungen
  • Steigerung der Motivation und Kreativität
  • Reisen
  • Soziale Projekte unterstützen
  • Forschung
  • Neuausrichtung/Neuorientierung des Jobs
  • Vorbeugen eines Burnouts
  • um eine Familienphase/Partnerschaftsphase einzulegen
  • um in den vorgezogenen Ruhestand zu gehen

Einen Überblick zum Thema Sabbatical bekommst du hier!


Fall 4: Du bist arbeitslos?

Vielleicht bist du momentan arbeitslos, hast aber die Mittel um eine Langzeitreise zu finanzieren? Na worauf wartest du noch! Wichtig ist, dass du dich beim Arbeitsamt abmeldest und keine Leistungen in Anspruch nimmst. Das wäre ja auch zu schön: Geld vom Amt kassieren und sich in der Karibik die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Ernsthaft – diese Variante ist keine Lösung und nicht zu empfehlen. Du kannst dir viel Ärger damit einhandeln, wenn das ans Tageslicht kommt.

Auch kannst du bei Terminen nicht vor Ort sein und auch keine eventuellen Bewerbungsgespräche absolvieren. Es ist also definitiv nicht schlau, auf Weltreise zu gehen auf Kosten des Arbeitsamts. Generell muss man sich eh beim Amt abmelden, wenn man eine längere Zeit nicht in der Stadt ist (selbst wenn du 4 Tage zu deinen Großeltern fährst). Das macht aber kaum jemand. Am besten ist es also, Geld zu sparen und sich dann aus dem Staub zu machen ohne fremde Gelder in Anspruch zu nehmen.

Marco ist momentan arbeitslos und finanziert die Reise mit seinem Gesparten. Er hat sich damals nach der Kündigung beim Arbeitsamt gemeldet, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 geltend zu machen. Kurze Zeit später meldete er sich aber wieder ab, denn er wollte keine finanziellen Mittel in Anspruch nehmen. Das Amt zahlt also nichts und er hat keine Verpflichtungen mit ihnen. Kommt er innerhalb von 4 Jahren zurück, steht ihm aber zumindest Arbeitslosengeld zur Verfügung.

Alle Informationen rund um das Thema Arbeitsamt und Arbeitslosenmeldung bekommst du hier!


Und? Wie geht es bei dir weiter? Willst du deinen Job kündigen oder einfach nur eine Auszeit nehmen? Egal wofür du dich entscheidest – du kannst wieder einen Punkt deiner To-Do-Liste abhaken. Super! Weiter so!


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1 Comment
  1. Antworten

    Komm' wir machen das einfach

    Januar 24, 2018

    Hey Nicole,

    eigentlich haben wir uns über dein Kommentar gefreut. Dann haben wir aber gesehen, dass du diese Zeilen 1 zu 1 auch auf sämtlichen anderen Blogs hinterlassen hast. Schade, Backlinks scheinen für Dich wohl gerade wichtiger zu sein als eine ernsthafte Interaktion und ein Austausch mit anderen.

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