Komm' wir machen das einfach!
Deutschland

Wir sind Bolle & Marco und schreiben über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen während unserer Weltreise. Wir geben Euch Einblick in unser Leben und versorgen Euch mit spannenden Geschichten und hilfreichen Tipps.

Notre Dame Ho Chi Minh Siagon
Reiseberichte

Stopover in Ho Chi Minh City Vietnam

on
Juli 7, 2016

Zwei wunderschöne Wochen in Hoi An näherten sich dem Ende und nun war es an der Zeit, das Land so langsam zu verlassen (nur 15 Tage Visa on Arrival). Bevor es aber zurück nach Kuala Lumpur ging, wollten wir uns wenigstens für ein paar Stunden noch Ho Chi Minh City anschauen. Für uns hieß es also: raus aus der Oase und rein ins Großstadt-Chaos. Mit Air Asia flogen wir gegen 11 Uhr los nach Saigon (HCMC). Der Flug war angenehm und dauerte auch nur circa 1,5 Stunden. Beim nächsten Mal holen wir uns auf jeden Fall vorab ein Visum, damit wir länger im Land bleiben können. Wir haben noch viel vor!

Vorab buchten wir uns bei Booking.com* ein privates Zimmer im „Lily’s Hostel“ für knackige 23 Euro (recht teuer für Vietnam). Diese Unterkunft lag aber wirklich super im Zentrum und war auch online sehr gut bewertet. Frühstück war ebenfalls inklusive.

Als wir am Airport ankamen, wartete bereits ein netter Herr auf uns. Auf seinem Schild konnte ich von weitem schon meinen Namen erkennen. Wir organisierten uns über unser Hostel einen Flughafen-Pickup (15 US Dollar) um nicht zu viel Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verschwenden. Es gibt nämlich auch einen Shuttle-Bus, für welchen man nicht einmal 2 Euro zahlt. Werden wir beim nächsten Mal ausprobieren.

Wir wollten so schnell wie möglich ins Hostel um die Sachen abzustellen und loszuziehen. Viel vom Tag blieb uns ja nicht mehr. Gegen 14:30 Uhr kamen wir dann in unserer Unterkunft an. Das Zimmer war recht geräumig mit Klimaanlage, Minibar, Pflegeprodukten und Badezimmer inkl. Dusche. Zwar hatten wir kein Fenster, störte uns aber für diese eine Nacht überhaupt nicht. Das Internet war nicht so der Bringer, wirklich ziemlich lahm und instabil.

Lilys Hostel Ho Chi Minh Saigon

Wir zogen uns etwas Gemütliches an, schnappten uns die Kamera und zogen los. Ich hatte vorab schon ein paar Spots rausgesucht für unsere kleine und knackige Erkundungstour. Alles war gut zu Fuß zu erreichen – die Lage des Hostels machte sich also schon jetzt bezahlt.

Hier im District 1 ist man wirklich gut aufgehoben. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten ist es wirklich nur ein Katzensprung. Die lange Straße Tran Hung Dao und die Bui Vien Street erinnerten uns irgendwie ein wenig an die Khao San Road in Bangkok. Ein Geschäft reihte sich an ein nächstes, überall Bars, Hotels, Hostels, Restaurants und Massage-Salons. Hier war am Abend ganz schön was los. Wenn du also mal in HCMC unterwegs bist, findest du hier im District 1 eigentlich alles was du brauchst.

Unseren ersten Halt machten wir im Ben Tanh Market. In dieser riesigen Markthalle gibt es wirklich einfach alles – egal ob Stoffe, Kleidung, Spielzeug, Essen, Schuhe, Schmuck, Taschen, Accessoires, Keramik, Souvenirs oder Kitsch. Wer kein Problem damit hat, ständig angesprochen zu werden, der findet hier auf jeden Fall das eine oder andere Mitbringsel.

Ben-Tanh-Market Ho Chi Minh Saisgon

Ben Than Market Ho Chi Minh Saigon

Weiter ging die Tour zum alten Hauptpostamt (Central Post Office). Dieses Gebäude zählt zu einer der geschichtsträchtigen Hauptattraktionen der Stadt. Gustave Eiffel errichtete dieses Postamt zwischen 1886 und 1891 und vereinte Einflüsse der Gotik, Renaissance und dem typischen französischen Kolonialstil. Als wir hineingingen, hatte ich das Gefühl im 19. Jahrhundert angekommen zu sein, denn die antiken Möbel, die verzierten hohen Decken und vor allem die coolen alten Telefonkabinen vermittelten diesen Eindruck. Noch heute dient das Gebäude als Postamt – hier kannst du Pakete & Briefe versenden sowie Telefonate führen.

Central Post Office Ho Chi Minh Saigon

Central Post Office Ho Chi Minh Saigon

Central Post Office Ho Chi Minh Saigon

Gleich gegenüber vom Postamt befindet sich die Saigon Notre Dame Cathedral. Dieser Ort wirkte irgendwie so schön ruhig auch wenn ringsherum der laute Motorenlärm der vielen Roller allgegenwärtig war. Zwischen der ganzen asiatischen Kultur ist diese Kathedrale natürliche in echter Hingucker. Leider konnten wir nicht hineingehen, da gerade eine Messe abgehalten wurde und wir zu spät dran waren. Dennoch kann man täglich zwischen 8 und 17 Uhr kostenlos die Kathedrale besuchen.

Notre Dame Ho Chi Minh Siagon

Notre Dame Ho Chi Minh Siagon

Dann ging es weiter zur Nguyen Hue. Diese Parallelstraße zu Dong Khoi wurde als Boulevard errichtet und wird auch als Champs Elysées bezeichnet. Am Ende der Straße befindet sich außerdem die City Hall.

Nguyen Hue Ho Chi Minh Saigon

Nguyen Hue Ho Chi Minh Saigon City Hall

Nguyen Hue Ho Chi Minh Saigon City Hall Ninebot

Heute ist sie eine große Flaniermeile – viele Menschen tummeln sich hier und vor allem am Abend ist hier richtig was los. Als wir dort ankamen, sahen wir viele auf diesen Ninebots fahren und da dachten wir uns: Komm‘ wir machen das einfach mal! Für knapp 2 Euro (50.000 Dong) liehen wir uns die Teile aus und fuhren 30 Minuten lang den Boulevard hoch und runter. Das macht richtig Bock und ist eine absolute Empfehlung.

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Dann neigte sich der Tag leider langsam schon dem Ende. Auf der Bui Vien nahe unserem Hostels haben wir noch im Gotcha! super leckere Burger und Falafel gegessen. Auch war es im Gegensatz zu den vielen Restaurants auf der Straße super günstig! Wir haben nur knapp 5 Euro für zwei Gerichte inkl. Softdrinks gezahlt.

Anschließend sind wir nur noch ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück zurück zum Flughafen. Dieses Mal zahlten wir 10 US Dollar für den Transfer. Auch hier hätten wir den billigen Bus nehmen können, am Ende wollten wir dann aber doch lieber entspannt und ohne Umwege zum Flughafen. Der Ausflug nach Ho Chi Minh hatte sich auf jeden Fall gelohnt, die Stadt ist teilweise sehr modern mit vielen hübschen Gebäuden aus der französischen Kolonialzeit. Auch findet man an jeder Ecke coole Cafés zum Entspannen.

Wir hätten gerne noch so viel mehr unternommen in der Stadt. Beim nächsten Mal wollen wir auf jeden Fall zum Kriegsopfermuseum. Dazu sollte man auf jeden Fall Zeit mitbringen! Auch soll es teilweise sehr erschütternd und erschreckend sein. Die Geschichte Vietnams und vor allem der Vietnam-Krieg waren aber auch nicht ohne. Die Cu Chi Tunnels sollen ebenfalls sehr interessant sein. Einen super Blick auf die Stadt verspricht wohl das Skydeck vom Bitexco Financial Tower.


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Lonely Planet Reiseführer Vietnam


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2 Comments
  1. Antworten

    Andre

    November 16, 2017

    Hi ihr beiden,
    schöner kurzer Text über euren Aufenthalt in HCMC. Uns ging es ähnlich wie euch. Wir waren auch nur für eine Nacht dort. Der Bitexco Financial Towerauf ist jeden Fall einen Besuch wert. Wir waren im EON 51. Das ist die Bar auf Stockwerk 51. VOn dort hast du einen Wahnsinns Ausblick über die Stadt und den Saigon Fluß.
    Gruß Andre

    • Antworten

      Komm' wir machen das einfach

      November 16, 2017

      Hey Andre,

      ja HCMC war doch gar nicht so schlimm, wie wir anfangs gedacht haben 🙂 Deine tollen Tipps merken wir uns….da wir nochmal nach Vietnam wollen, werden wir sicher auch nochmal in HCMC sein 🙂

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