Reiseberichte

Es war Liebe auf den ersten Blick – Koh Phangan Island (inkl. Koh Tao)!

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Januar 27, 2016

Fast 7 Tage waren wir im Bangkok-Dschungel und freuten und umso mehr, dass die Reise nun endlich Richtung Meer weiterging. Wir hatten einen Flug nach Surat Thani gebucht, da wir keine Lust auf 8 Stunden Busfahrt hatten. Am frühen Morgen ging es mit dem Taxi zum Flughafen Don Mueang. Der Flieger sollte um 09.45 Uhr starten, hatte aber etwas Verspätung. Kein Problem für uns, so konnten wir noch ein paar Minuten länger die Augen zu machen.

Dann ging es auch endlich los. Haben wir eigentlich erwähnt, dass wir bisher in Asien nur mit Air Asia geflogen sind? Bisher verliefen alle Flüge ohne Probleme – wir sind echt positiv überrascht und können die Airline nur weiterempfehlen.

Gegen 11:45 Uhr erreichten wir Surat Thani. Wir hatten nichts weiter gebucht, hofften aber, dass wir schon irgendwie zum Pier und auf irgendeine Fähre kommen würden. Kurz bevor wir den Flughafen verließen, sahen wir schon die vielen Möglichkeiten. In der Ankuftshalle gibt es unzählige Schalter die Weiterreisen auf die Inseln anbieten. Direkt am ersten Stand gab es das günstige Angebot für Bus & Fähre nach Koh Phangan. Hier sagten wir nicht nein. Für 500 Baht pro Person wurden wir direkt vom Flughafen zum Pier gefahren (circa 1 Stunde Fahrt) und dann weiter mit der Schiff auf die Insel. Mit an Bord waren natürlich noch viele andere Urlauber und Touristen. Auch deshalb ist hier alles für Touristen vorbereitet.

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Am Donsak Pier konnte man dann nach Koh Samui oder Koh Phangan steuern. Unsere Fähre war gerade weg und so mussten wir 3 Stunden auf die nächste warten. Aber auch das war kein Problem für uns, wir nutzen die Zeit zum Arbeiten und Chillen. Um 16 Uhr ging es dann auf die Autofähre. 2,5 Stunden waren wir so auf der See unterwegs, fuhren natürlich auch Koh Samui vorbei. Das Wasser war blau, die Meeresprise wehte um die Nase, die Sonne schien – alles war perfekt. Es schien so, als würden wir dem Paradies immer näher kommen. Generell ist die ganze Gegend da unten echt schön und nur zu empfehlen!

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Gegen 18:30 Uhr erreichten wir dann den Pier auf Koh Phangan in Thong Sala. Wir wussten, dass die gebuchte Unterkunft nicht weit entfernt war und so marschierten wir los. Ständig wurden wir gefragt, ob wir schon eine Unterkunft hätten oder ob wir ein Taxi bräuchten. Einfach freundlich ignorieren und weitergehen (wer vorab noch nichts gebucht hat, hat hier also die beste Gelegenheit sich ein Dach über den Kopf zu organisieren). Es war warm, es dämmerte langsamdunkel und wir schwitzten. Irgendwie wurde der Weg immer länger. Aber wir sparen nunmal gerne Geld und nutzen viel öfter unsere Beine statt uns faul in ein Taxi zu setzen. Auch sind wir von den ganzen Fahrern (und deren Preispolitik) genervt und laufen meist einfach aus trotz einfach mal los hihi 😀

Nach circa 20 Minuten erreichten wir unsere Unterkunft – Coco Garden Resort. Hier hatten wir für eine Woche ein Bungalow via Booking.com gemietet. Wir zahlten nur knapp 15 Euro pro Nacht. Es war klein aber ausreichend. Wir hatten eh nicht vor, nur im Bungalow abzuhängen. Die Anlage hatte einfache Bungalows, Beach-Bungalows, klimatisierte Bungalows, ein gemütliches Restaurant und eine Bar direkt am Strand. Hier konnte man extrem gut chillen und die Seele baumeln lassen. Es herrschte eine Art Campingplatz-Atmosphäre. Es war super ruhig und entspannt. Die meiste Zeit hielten wir uns also dort auf, wenn wir nicht gerade mit dem Roller unterwegs waren.

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Der Norden und Westen der Insel

Die Tage vergingen irgendwie wie im Flug, wir haben aber einige wunderbare Ecken entdeckt. Wir haben uns in der Nähe unserer Unterkunft einen Roller besorgt. Wir zahlten 200 Baht pro Tag (5 Euro), die Besitzer waren super freundlich und sehr hilfsbreit. Auch haben wir bei denen die Klamotten waschen lassen (pro Kilo circa 1 Euro).

Mit dem Roller machten wir uns dann auf den Weg in den Norden. Unser Ziel war die Chaloklum Bay. Die Straßen auf Koh Phangan sind eigentlich gut ausgebaut, bis auf einige Ausnahmen. Die Strecke in den Norden ist nicht nur schön, sondern auch super zum Fahren. Nach 20 Minuten erreicht man bereits die Nordküste der Insel.

Koh Phangan

Koh Phangan

Koh Phangan

Koh Phangan

Koh Phangan

Auf dem Hinweg fuhren wir an einer kleinen Bogenschieß-Anlage vorbei. Wir kehrten um und schauten uns das mal genauer an. Der Besitzer war ein Deutscher – wie soll es auch anders sein. Irgendwie sind auf den Inseln nur Deutsche 😀 Wir hattten total Lust diesen Sport mal auszuprobieren, wir sagten ihm, dass wir auf jeden Fall vorbeikommen werden und fuhren wir weiter Richtung Norden.

Die Insel ist schön grün und es macht wirklich Spaß mit dem Roller die Gegend zu entdecken. Als wir ankamen, parkten wir den Roller und gingen runter zum Strand. Es war, als würde man mitten in einem „Shutterstock-Bild“ stehen. Diese Kulisse kannten wir nur von Bildern, aus Magazinen oder anderen Internetseiten – blauer Himmel, türkises Meer, bunte Fischerboote, weißer Sand und Palmen! Wir waren im Paradies angekommen! Dieser Strand war wirklich einzigartig.

Beach Thailand

Beach Thailand


Auf nach Koh Ma Island

Danach wollten wir weiter Richtung Bottle Beach. Der Weg endete aber auf einem Berg abrupt, nur eine Schotterstraße führte hinunter. Es sah aber wirklich nicht einmal wie eine Straße aus und so drehten wir um. Plötzlich hopsten neben uns dann ein paar Affen durchs Gebüsch- irgendwie wie immer wieder witzig!

Koh Phangan

Koh Phangan

Ich hüpfte wieder hinter Marco auf den Roller und so fuhren wir wieder zurück zur Chaloklum Bay. Wir entschieden uns dann weiter die Küste Richtung Westen zu fahren. Nur wenige Fahrminuten und wir erreichten die Maehaad Bay mit der kleinen Insel Koh Ma. Diese erreicht man über eine kleine Sandbank. Bei Flut wird es sicher schwierig, dann geht es wohl nur mit dem Boot oder man schwimmt selbst. Wir hatten Glück und konnten so rüberlaufen.

Koh Phangan

Hier lagen viele im Sand, schnorchelten im Wasser um die Wette oder machten ein paar Fotos. Es war eigentliche eine echt entspannte Ecke. Die kleine Insel ist Teil des Marineparks und wie erwähnt via Sandbank mit Koh Phangan verbunden. Hier kann man wohl zahlreiche Wimpelfische, Zackenbarsche, Blaupunktrochen und Barracudas sehen, wir hatten aber leider keine Schorchelbrillen dabei. Wir badeten ein paar Minuten, lagen dann faul im Sand umher und genossen den Moment.

Koh Phangan

Nach unserem kleinen Ausflug fuhren wir zurück nach Thong Sala in den Süden. Hier gönnten wir uns beim Italiener an der Ecke noch eine große Pizza bevor die Sonne unterging. Diese Farben! Oh mein Gott! Diese Farben!  Das hatten wir bisher nirgendwo gesehen! Lila, Rot, Orange, Gelb – dazu noch ein paar Wolken, ein paar Sonnenstrahlen dahinter und zack – hat man den tollsten Sonnenuntergang überhaupt! Es war einer dieser Momente, in denen man in sich kehrt und zu sich selbst sagt „Jep! Alles richtig gemacht!“

Koh Phangan


The Secret Beach

Am nächsten Tag wollten wir mit den Mädels zu einem schönen Strand. Sie erklärten uns den Weg: „Also immer gerade aus, irgendwann kommt eine gelbe Tonne! Da müsst ihr dann parken und den Trampelfad zum Strand nehmen!“ Es war tatsächlich nicht ganz so schwer zu finden. Wir erkannten DIE gelbe Tonne am Straßenrand und liefen dann den kleinen Wald/Buschweg hinunter. Unten angekommen sahen wir große Felsen im Wasser, kaum eine Menschenseele, Palmen und ganz kleine Sandflächen zum Chillen. Für einen kurzen Moment hörten wir nichts außer das Wasser, ein paar Vögel und den leichten Wind. Wir fühlten uns wie in einem tropischen Paradies, auf einer einsamen Insel. Damit genau das Feeling so bleibt, verraten wir an dieser Stelle nicht, wo sich dieses Paradies befindet.

Koh Phangan

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Koh Phangan

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Koh Phangan

Es gibt auf der Insel noch so viele andere Strände und tolle Ecken, aber wir haben dann die Zeit nur noch genossen statt ständig umherzufahren und eine Sache nach der anderen „abzuhaken“. Auch brauchen wir Euch keine Top 10 Listen zu verschiedenen Orten präsentieren – die besten Momente erlebt man dann, wenn man nicht damit rechnet und einfach drauf los fährt!


Muay Thai Boxing

Was haben wir denn noch so getrieben auf der Insel? An einem Tag haben die Mädels uns morgens um 8 Uhr mit zum Muay Thai Boxen genommen. Wir wollten mal wieder richtig schwitzen! Wir fuhren also zur  „Trainingsstätte“ und ließen uns überraschen. Vor Ort waren dann circa 20 Leute, die schon fleißig am Seilspringen und Boxen waren. Wir zahlten 300 Baht pro Person für unsere „Schnupperstunde“. (Achja, Muay Thai ist DIE Sportart überhaupt in Thailand. Man kann hier und da auch Kämpfe anschauen, Kostenpunkt circa 400 Baht!)

Und dann ging es auch schon los. 15 Minuten Seilspringen und danach eine kurze Runde Dehnen und Stretchen. Bis dahin war noch alles okay! Dann wurden wir aber nur noch von Trainer zu Trainer gescheucht, hatten ja wirklich null Peilung von der ganzen Sache. Links-Kick hier Rechts-Kick da! Arme nach oben! Es sieht ja immer so einfach aus, aber wir fühlten uns teilweise wie die letzten Id****. Andere waren da natürlich halb die Profis und so sah es bei denen auch recht gut aus. Marco und Ich hatten nicht das Feeling (auch weil jeder Trainer was anderes sagte) und so standen wir am Ende im Ring mit einem Trainer. Wieder sollten wir komische Sachen machen, mittlerweile wussten wir gar nicht mehr was richtig oder falsch ist.

Er sah uns an, dass wir irgendwie keinen Spaß bei der Sache hatte. Er ging mit uns aus den Ring, gab uns ein paar Steine und sagte nur: Werft diese Steine dort hin!“ Gesagt, getan! Danach erzählte er uns, dass man DAS Gefühl haben muss. Man muss es spüren! Er versuchte uns zu verdeutlichen, dass diese Sportart nicht einfach nur aus „Kicken“ und „Boxen“ besteht. Irgendwie kapierten wir dann, was er wollte. Leider war es zu spät und die 2 Stunden waren vorbei. Diese ordentliche Einführung hätte man uns am Anfang der Stunde geben sollen, dann wären wir sicher auch nicht so verloren gewesen. Dennoch war es am Ende ganz interessant auch wenn wir nicht mit einem „Yippi Yeah“ nach Hause gefahren sind.


Bogenschießen bei First Bow

Was uns aber richtig viel Freude bereitet hatte, war ein kurzer Ausflug zu der oben erwähnten Bogenschießanlage (First Bow). Wie abgemacht, fuhren wir an einem Samstag gemeinsam mit den Mädels dorthin. Wir hatten richtig Lust, mal ein paar Pfeile abzufeuern. Es sieht ja auch immer so einfach aus. Ist es generell auch, wenn man weiß, wie es geht. Der Besitzer stellte uns alles ein und dann mussten wir nur noch zielen und treffen. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten lief es am Ende dann doch bei allen ziemlich gut. Wir zahlten pro Person 150 Baht, die Session dauerte mit Einführung knapp 45 Minuten. Ich war froh, dass am Ende der Anlage ein riesiges Netz hing, meine Pfeile wollten nämlich oft am liebsten das ganze Gelände verlassen 😀

Koh Phangan

Dann mal wieder eine typische „Marco-Bolle-Situation“. Wir wollten zurückfahren, machten das Helmfach auf und holten die Helme heraus. Dann drückte ich das Fach wieder nach unten. In diesem Moment schauten wir uns beide hoffnungsvoll an. Wir merkten, dass gerade irgendwas nicht richtig war. Wir suchten nach dem Schlüssel und merkten dann, dass er im nun im Helmfach lag. Na toll! So standen wir da mit Helmen auf dem Kopf und konnten nicht losfahren, weil wir nicht an den Rollerschlüssel kamen. Zum Glück waren unsere Mädels dabei und so fuhr Marco mit Susi zu unserem Rollerverleih nach Thong Sala und besorgte den Ersatzschlüssel. Ende gut – alles gut!


Fahrt zum Bottle Beach

Wir wollten unbedingt noch einmal in den Norden. Beim letzten Mal endete die Straße einfach und so schauten wir bei Google Maps noch einmal genauer nach, wie man den bekannten Bottle Beach erreichen könnte. Wir fuhren einfach in den Osten und dann die Straße hoch. Die ersten 20 Minuten verlief auch alles ohne Probleme. Dann mussten wir in ein Waldstück fahren und auf einmal nur noch Schotterpisten, steile Abhänge und sehr steinige Sandwege. Es war wirklich eine absolute Qual mit dem Roller dort entlang zu fahren. Teilweise stieg ich lieber vom Roller ab und ging zu Fuß, während Marco den Roller mit aller Kraft durch die Wege lenkte. Manchmal schlängelte sich nur ein reifenbreiter Weg zwischen den 30cm tiefen Schlaglöchern hindurch! Dabei ging es auch noch steil den Berg hinab! Verrückt wie Google Maps so etwas als „Straße“ im System hat. Wir schwitzten und es war wirklich super abgelegen alles. Wir konnten uns eigentlich gar nicht vorstellen, dass in dieser Gegend irgendwas los war. Aber hier und da fuhr ein Pickup an uns vorbei. Es gab wohl also doch „Leben“ da im Nirgendwo.

Nach gefühlt 1,5 Stunden erreichten wir dann aber doch noch unser Ziel. Am Bottle Beach angekommen merkten wir, dass die meisten Besucher mit dem Boot anreisten. Von der Chaloklum Bay kann man nämlich auch bequem das Wassertaxi nehmen. Naaaa prima! Okay, das nächst eMal dann eben mit dem Boot… Die Gegend war wirklich schön. Zwar gab es 3-4 Bungalowanlagen und ein paar Restaurants, aber es war sehr entspannt. Wir gönnten uns was zum Essen, sonnten uns, sprangen ins Wasser und fuhren dann irgendwann wieder zurück.

Koh Phangan

Koh Phangan


Ausflug nach Koh Tao

Wir waren insgesamt fast 2 Wochen auf der Insel Koh Phangan. Zwischendurch machten wir einen 3-Tages-Trip rüber nach Koh Tao. Mit der Fähre ging es vom Pier rüber nach Koh Tao. Das Ticket kostete 350 Baht pro Person und die Fahrt dauerte knapp 2,5 Stunden. Die Mädels kamen ebenfalls mit auf die Insel, hatten aber eine andere Unterkunft gebucht. Marco recherchierte vor der Abfahrt und fand heraus, dass unser Hotel auf Koh Tao einen kostenlosen Shuttle anbietet. So mussten wir uns bei der Ankunft also um nichts kümmern und wurden zur Unterkunft gefahren.

Diese war knapp 25 Minuten vom Pier entfernt, lag sehr abgelegen im Osten der Insel. Dafür waren die Bungalows aber dieses Mal etwas geräumiger. Die gesamte Anlage war sehr schön, unglaublich viele Bäume auf der gesamten Anlage mit Strand und Pool. Die Preise für Essen und Trinken waren deutlich teurer, wie noch auf Koh Phangan, aber das hat wohl was mit der abgeschiedenen Lage zu tun. Gebucht haben wir das Resort wieder via Booking.com! (Falls ihr mal danke sagen wollt, dürft ihr sehr gerne für die nächste Hotelbuchung unseren Booking.com Link nutzen – den findet ihr auch auf unserer Ressourcen-Seite 🙂  )

Mantalay Koh Tao

Da Marco die komplette Zeit über Arbeiten musste, hatten wir immer nur ein paar Stunden am Tag Zeit, um die Gegend wenigstens ein bisschen zu erkunden. Die meisten Urlauber kommen auf die Insel, da man dort wohl extrem gut Tauchen und Schnorcheln kann. Wir hatten dafür leider keine Zeit, würden es bei einem nächsten Besuch aber unbedingt nachholen.

Am ersten Tag machten wir mit den Mädels einen entspannten Ausflug in den Süden der Insel. Hier waren wir am Freedom Beach und in der Chalok Bay. Der Tag war richtig cool und wir haben ein paar schöne Orte gesehen.

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

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Am nächsten Tag fuhren Marco und ich erst zu einem Strand im Osten der Insel (Aow Leuk Beach) und dann noch in den Norden der Insel. Wir wollten uns aus der Ferne mal die kleine Insel Nang Yuan Island anschauen. Da wir nicht genug Zeit hatten, machten wir keinen Ausflug rüber auf die Insel (soll wohl ein Taucher- und Schnorchelparadies sein).

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Koh Tao

Nach unser kleinen Tour haben wir im Osten der Insel am Strand noch etwas gegessen (Fizz Beachlounge) und den Sonnenuntergang genossen, bevor wir dann wieder zurück zu unserer Unterkunft fuhren.

Koh Tao

Eigentlich war es auf Koh Tao auch wirklich schön aber irgendwie gefällt uns Koh Phangan einfach besser. Koh Tao war an vielen Ecken sehr dreckig und überall lag Müll herum. Auch waren extrem viele Touristen unterwegs und so was auch diese Insel einfach nur vom Tourismus geprägt. Wir würden dort auf jeden Fall keine Wochen verbringen, eher nur ein paar Tage. In der Nähe vom Pier kann man gut essen, es gibt eigentlich auch alles, was man sich so vorstellen kann. Supermärkte haben wir dort keine gesehen, aber für einen kurzen Trip reichen auch die Minimarkets vor Ort aus!

Koh Tao

Nach den 3 Tagen fuhren wir zurück nach Koh Phangan. Hier hatten wir uns eine andere Bungalowanlage ausgesucht, da das Coco Garden Resort ausgebucht war. Ein paar Meter weiter fanden wir dann The Beach Club Village. Hier hatten wir wieder ein Bungalow, dieses Mal aber etwas geräumiger mit großer Terrasse. Wir zahlten nur 500 Baht pro Nacht (12,60 Euro). Die Anlage hatten eine coole Bar, ein ganz gutes Restaurant und einen schönen Pool mit Sonnenliegen. Da der Ku Club gleich nebenan war, lief hier öfter mal laute Musik, aber meistens nur bis 12 Uhr oder 2 Uhr. Generell war es aber nicht schlimm, da unser Bungalow in der letzten Reihe war! Die letzten Tage war Marco dann wieder am Arbeiten und ich nur damit beschäftigt, extrem zu chillen und zu relaxen. Das nenne ich mal gute Arbeitsteilung!

Fazit: Koh Phangan ist wirklich eine wahnsinnig tolle Insel. Die Strände sind der Hammer, das Essen ist lecker und man kann überall schnell hinkommen. Wir mögen Orte, die nicht zu groß oder zu klein sind. Alles passte einfach perfekt. Die Bungalowanlagen war beide sehr schön und ausreichend. Wenn man etwas mehr bezahlt, dann bekommt man diese einfachen Bungalows auch mit Klimaanlage (bei den Temperaturen zu empfehlen). Wir können diese Insel nur jedem empfehlen, der mal im Süden von Thailand unterwegs ist. Koh Samui haben wir nicht besucht, und hat einfach der Antrieb gefehlt die tolles Insel zu verlassen.


Allgemeine Infos

Anreise Koh Phangan:

Viele kommen über Chumphon oder eben Surat Thani. Einige fliegen auch bis Koh Samui von Bangkok aus und fahren dann mit der Fähre weiter. Mit Air Asia könnt Ihr von Bangkok aus sehr günstig nach Surat Thani fliegen. Aber auch mit Bussen geht es ab Bangkok nach Chumphon oder Surat Thani – es gibt also etliche Möglichkeiten. Wir sind bis Surat Thani geflogen und haben vor Ort am Flughafen Kombitickets für 500 Baht (12,60 Euro) gekauft. Man wird dann direkt mit kleinen Reisebussen zum Donsak Pier gefahren (circa 1 Stunde). Hier wartet man dann einfach auf die nächste Fähre. Pro Tag fahren mehrmals Fähren nach Koh Samui und Koh Phangan und Koh Tao. Am Ende braucht man also gar nichts planen, irgendwie kommt man immer auf die Inseln.

Unterkünfte Koh Phangan:

Auf der Insel gibt es zahlreiche gute und sehr günstige Bungalowanlagen bei Booking.com und Airbnb (auch „Resort“ genannt). Wir waren im Coco Garden Resort und im The Beach Village (gleich nebenan). Das zweite haben wir erst vor Ort gefunden und reserviert. Einige Unterkünfte findet man so auch gar nicht auf Anhieb im Netz. Beide Anlagen waren wirklich entspannt, günstig und lagen direkt am Wasser. Im Schnitt zahlten wir pro Nacht nur 500 Baht für ein Bungalow mit Ventilator und Bad (circa 12 Euro). Wie Ihr günstige Unterkünfte findet und bucht, erfahrt ihr hier (Link). 

Essen und Trinken:

Am liebsten waren wir auf dem Night Market in Tong Sala. Jeden Tag kannst du hier richtig günstig Essen und Trinken. Reis mit Chicken kostete knapp 1,30 Euro, ein Fruchtshake knapp 70 Cent. Dort gibt es aber wirklich alles: Pasta, Chicken, Thai Food, Pizza, Kebab, Süßkram, Sushi, Suppen und vieles mehr.  Hier und da findest du auch richtig gute kleine local Restaurants. Ansonsten natürlich auch viele andere, die aber natürlich deutlich teurer sind.

Einkaufen:

Auf der Insel gibt es im Süden Big C und Makro sowie etliche Mini Markets. Man wird also nie verhungern und verdursten. Hier kannst du Obst, Fisch, Fleisch, Brot, Getränke, Käse etc, besorgen. Im Schnitt haben wir pro Tag knapp 10 Euro für Einkäufe ausgegeben und circa 11 Euro für Restaurantbesuche oder Nachtmärkte/Street Food.

Shoppen:

Auf der Insel findet du vor allem im Süden in Tong Sala viele Straßen mit Geschäften. Eigentlich findet man hier echt alles. In der Nähe vom Night Market ist eine größere Halle mit unzähligen Klamotten-Ständen. Man bekommt Shirts, Hosen, FlipFlops, Kleider, Tücher, Schuhe, Rucksäcke und vieles mehr wirklich sehr günstig. Aber auch kleine „Tante-Emma“ Läden mit Kitsch und Kram findest du hier und da. Ich empfand es als super easy Shoppen zu gehen. Manchmal ist es sehr nervig, wenn die Händler einen dauernd voll quatschen. Auf Koh Phangan war es aber wirklich super entspannt.

Fortbewegung:

Auf der Insel fahren enorm viele Pickup-Taxen. Mit diesen kannst du dich fast überall hinfahren lassen. Kurze Strecken kosten oft nur 50 Baht pro Person. Wir haben uns wieder einen Roller gemietet für 200 Baht pro Tag. Benzinpreise waren auch sehr günstig. Einen vollen Tank hatte man bei knapp 80-100 Baht. Mit dem Roller konnten wir dann entspannt die Insel erkunden.

Geld:

Auf der Insel ist es kein Problem, Geld abzuheben. Ihr findet zahlreiche ATM’s. Bisher mussten wir an jedem ATM in Thailand 200 Baht Gebühren zahlen. Wenn Ihr bei der DKB seid, dann hebt auf jeden Fall die Belege davon auf, Ihr bekommt all Eure Gebühren zurückerstattet. Alle Infos zur Kreditkarte findest du hier (Link).

Inselhopping:

Vom Pier aus fahren täglich etliche Fähren und Boote zu den anderen Insel, wie Koh Samui oder Koh Tao. Wir haben für den Trip nach Koh Tao 350 Baht pro Person bezahlt (knapp 2,5 Stunden). In Thong Sala oder direkt am Pier bekommt Ihr die Infos zu den Abfahrtzeiten. Ihr könntet selbst bis nach Krabi, Phuket, Bangkok oder sonst wo reisen – die bieten wirklich alles an. Nach Koh Samui sind es nur knapp 30 Minuten Fahrtzeit – würde sich also auch mal für einen Abstecher lohnen. Achtung: Es gibt teure Boote und günstige. Vergleicht also unbedingt die Preise!

Du warst schon einmal auf einer der Inseln in Thailand? Hast Tipps und Anregungen? Dann ab damit unter diesen Beitrag in die Kommentarbox!

 

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4 Comments
  1. Antworten

    Peter Feneberg

    August 28, 2017

    Hallo,

    toller Bericht! Könnt ihr mir bitte euren Geheimtipp verraten, the Secret Beach? Bin gerade mit meinen Kindern hier, die so gerne den Strand entdecken möchten.

    Liebe Grüße!

    Peter

    • Antworten

      Komm' wir machen das einfach

      August 30, 2017

      Hey Peter, ganz liebe Grüße zu Euch 🙂

      Der Secret Beach…also ihr fahrt vom Pier aus in Richtung Westen. Google mal nach dem „Rewadi“..ich glaube da war ein Restaurant. Kurz dahinter stand immer eine gelbe Mülltonne am Straßenrand. Dort einfach parken und dann den Wald hinein gehen bis runter zu dem Strand. Habe dir mal ein Bild hochgeladen wo ich das mal eingezeichnet habe: Secret Beach Anfahrt

      Liebe Grüße von der Ostsee
      Bolle

  2. Antworten

    Franziska

    Dezember 31, 2017

    Hallo zusammen,
    wie sah es denn mit Moskitos aus im Coco Garden Resort? Auf den Bildern gibt es ja keine Moskitonetze, wir überlegen gerade dort zu buchen.
    Viele Grüße

    • Antworten

      Komm' wir machen das einfach

      Dezember 31, 2017

      Hey Franziska, ja Netze gab es dort keine. Aber wenn wir uns recht erinnern, waren wir generell in Thailand immer sehr zerstochen – egal in welcher Unterkunft wie waren. 😀

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