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Weltreise planen #19 – Unsere Fotoausrüstung

By on Oktober 28, 2015

Unsere Fotoausrüstung auf Weltreise – ja was haben wir denn eigentlich dabei? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Heute bringen wir mal Licht ins Dunkel und zeigen Euch, welches Equipment wir dabei haben.


Fotoausrüstung auf Weltreise – Einsteigermodell Canon Eos 650d

Wir reisen mit der Canon Eos 650d, ein Einsteigermodell unter den Spiegelreflexkameras. Ich wollte damals keine 2000€ für eine Profikamera ausgeben und die Canon Eos 650d macht ihren Job bis heute noch richtig gut. Wichtig war mir außerdem, dass die Kamera gute Videos macht. Mit Schwenkdisplay und einem Anschluss für ein Mikrofon kannst du hier HD Videos aufnehmen!


  • Hybrides Autofokussystem, welches kontinuierliches Scharfstellen mit bestimmten Objektiven ermöglicht
  • ISO-Empfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 25.600
  • 9-Punkt-Autofokus mit insgesamt 9 Kreuzsensoren
  • 3,0″-LCD-Touchscreen mit 720 × 480 Pixel (entspr. 3:2-Seitenverhältnis)
  • iFCL-AE-Messsystem
  • HDMI™-Anschluss
  • EOS Integrated Cleaning System
  • Videomodus: Full HD 1.920 × 1.080 (29,97, 25, 23,976 B/s); 1.280 × 720 (59,94, 50 B/s); 640 × 480 (59,94, 50 B/s)
  • 14-Bit-A/D-Wandler
  • Kompatibel mit allen EF/EF-S-Objektiven und EX-Speedlites-Blitzgeräten
  • DIGIC-5-Prozessor

Fotoausrüstung auf Weltreise – Welche Kamera ist besser geeignet?

Alles soweit gut, nur langsam nervt es uns, dass die Kamera und die Objektive so schwer und unhandlich sind. Wir hätten viel lieber eine Systemkamera. Die sind kleiner, wiegen nicht so viel und wir würden so viel mehr Fotos und Videos machen. Wir müssen nämlich zugeben, dass wir ganz schön faul geworden sind, weil wir nie Lust haben, die große Kamera auszupacken, das Objektiv zu wechseln und den Modus einzustellen. Daher entstehen oft auch einige Bilder einfach nicht, weil wir bei einem Abendessen zum Beispiel nicht die riesige Kamera auspacken wollen oder auch bei anderen Momenten in denen Schnelligkeit gefragt sind. Wer dauerhaft auf Reisen ist, der sollte sich überlegen, lieber eine kleinere, handliche Kamera zu kaufen.

Die ganze Ausrüstung von uns wiegt knapp 8 bis 10  Kilo und kostet ein halbes Vermögen. Vom Gewicht her, ist diese Ausrüstung schon echt ein schwerer Ballast. Wir empfehlen also auf jeden Fall, sich mit dem Thema „System- und Kompaktkamera“ auseinanderzusetzen. Geile Bilder, weniger Gewicht, handlicher – so soll es doch auf Reisen sein, oder? Welche Kamera nutzt du auf deinen Reisen? Schreibe es doch unten in die Kommentare. Wir brauchen auch noch ein paar gute Tipps 🙂

Wenn es mal schnell gehen muss, dann fotografieren wir auch einfach mit dem Handy. Durch die vielen Apps, wie Instagram oder andere Tools, kann man auch coole Fotos damit machen und direkt auf verschiedenen Plattformen hochladen.


Fotoausrüstung auf Weltreise – Objektive sind das Auge der Kamera 

Welche Kamera nutzen wir auf Reisen? Hier sei gesagt: Die Kamera an sich ist nicht der entscheidende Punkt. Wichtig sind hier die Objektive, denn sie sind das Auge der Kamera. Jedes Objektiv hat andere Eigenschaften und ermöglichen einen anderen Bildstil. Weitwinkel sind geeignet, um mehr auf ein Bild raufzubekommen. Makro-Objektive nutzt man, um kleinere Objekte zu fotografieren und diese größer darzustellen. Eine Zoom-Objektiv ermöglicht es dir, weiter entfernte Objekte dichter ranzubekommen, wie es der Name ja schon vermuten lässt.

So habe ich meine Kamera damals ohne das Standard-Objektiv gekauft, weil das Objektiv (18-55mm) für meine Ansprüche nicht genügte. In mühevoller Kleinarbeit habe ich nach und nach alle nötigen Objektive gekauft. Da ich damals aber vorwiegend im Portrait- und Hochzeitsfotografie-Bereich unterwegs war, habe ich die Wahl der Objektive darauf ausgelegt. Nicht alle waren also für eine Weltreise geeignet, einige jedoch haben bis heute ihren Job gut gemacht.


Fotoausrüstung auf Weltreise – die Allrounder-Linse Canon 50mm/f 1.8

Die Festbrennweite von Canon mit 50mm Brennweite und einer Blende von f 1.8 kann ich nur jedem ans Herz legen. Ich nenne dieses Objektiv auch „Immerdrauf“. Es eignet sich für viele verschiedene Aufnahmen und ist zudem noch sehr lichtstark und ermöglicht eine attraktive Hintergrundschärfe, um das Motiv deutlich hervorzuheben. So kannst du damit wunderbare Portraits machen, ohne zu nah an das Motiv heran zu müssen. Durch die lichtstarke Blende kannst du selbst dann noch gute Fotos machen, wenn das Licht schwächer wird. Die Abbildungsqualität ist bei diesem Objektiv schon sehr gut, auch die Schärfe und der Kontrast.

Die Linse ist zudem bezahlbar. Für nur knapp 100€ bekommst du ein wirkliches gutes Objektiv, mit welchem du schöne Fotos machen kannst (zum Shop*). Und wäre mir diese Linse nicht damals auf ein U-Bahn-Gleis gefallen, dann wäre es noch heute in Dauernutzung! Mich hat am meisten nur der sehr laute Autofokus genervt. Das rattert immer ganz schön.


Nahaufnahme Bolle 50mm


Fotoausrüstung auf Weltreise – Super-Weitwinkel-Zoom Sigma 10-20mm

Auf unserer nutzen wir das Weitwinkel von Sigma (10-20mm/ Blende 4-5,6). Schon im Laden war ich überrascht von den Farben und dem Bildausschnitt. So richtig überzeugt hat es uns dann auf der Weltreise. Die durchgängig hohe Lichtstärke im kompletten Zoombereich ermöglicht auch gute Bilder bei schlechteren Lichtverhältnissen. Ob für Innenaufnahmen oder im Landschafts- und Architekturbereich ist die Linse ein perfekter Begleiter. Die Naheinstellgrenze beträgt nur 24cm über den gesamten Brennweitenbereich und ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:6,6. Momentan bekommt man dieses Objektiv bei Amazon für 380€ (zum Shop*).


Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route Südafrika


Coffee Bay Hole in the Wall Trail Südafrika


Fotoausrüstung auf Weltreise – unser Schmuckstück Sigma Art

Das Sigma Art (35mm/f 1.4) ist eine richtig gute Linse. Die vielseitige Anwendbarkeit für künstlerische Zwecke hatte mich schon vor dem Kauf überzeugt. Das Sigma Art verfügt über die modernste Produkttechnologie und eine bahnbrechende Konstruktion. Die Linse ist sehr lichtstark, wodurch man wirklich einzigartige Bilder machen kann. Ob ein Portrait bei Abenddämmerung oder verspielte Detail-Aufnahmen bei Tageslicht – für uns ein unverzichtbares Objektiv um qualitativ hochwertige Bilder machen zu können. Durch die große Blendenöffnung von F1.4 bekommst man zudem einen schönen Bokeh-Effekt (unscharfer Hintergrund).



Achtung: Durch die Brennweite von nur 35mm eignet sich das Objektiv nicht gerade für Innenaufnahmen, Architektur oder Landschaftsbilder. Wir nutzen es zum größten Teil für Detailaufnahmen, Portraits und für verspielte Videoaufnahme. Auch ist die Linse wahrlich nicht günstig. Wer dennoch Lust auf qualitativ hochwertige Bilder hat, der sollte den Kauf in Erwähnung ziehen.

Aktuell kostet das Sigma Art im Amazon Store 745€ (zum Shop*).



Wann ist ein Objektiv lichtstark?

Für uns ist es wichtig, dass ein Objektiv lichtstark ist. Je größer die Blende (je kleiner der Zahlenwert „f“), desto besser und desto teurer sind Objektive. Ich fotografiere liebend gerne mit Festbrennweiten, da sie eben je nach Blende lichtstärker sind, als Zoom-Objektive mit Blende f3-5,6 oder so.  Auch liebe ich Detailaufnahmen, in denen der Hintergrund schön verschwommen (Bokeh Effekt) und nur das Objekt im Vordergrund scharfgestellt ist. Man kann viel damit ausprobieren und rumexperimentieren.

Dazu kannst du dir folgende Dinge merken:

  • je größer die Blendenzahl (f 22), desto weniger Licht kommt durch deine Linse
  • je kleiner die Blendenzahl (f 1.4) desto mehr Licht kommt durch deine Linse
  • je weiter die Blende geöffnet ist, desto mehr Licht, desto weniger Tiefenschärfe (Objekt schärfer, Hintergrund geht in die Unschärfe)
  • je weiter die Blende verschlossen ist, desto weniger Licht, desto mehr Tiefenschärfe (Objekt und Hintergrund relativ scharf gestellt)

Big Buddha Phuket Fotoausrüstung auf Weltreise


Der Einsatz von Bildstabilisatoren

Wozu einen Bildstabilisator? Beim Fotografieren und vor allem beim Filmen braucht man ein sehr ruhiges Händchen, denn man will ja Verwacklungen und Unschärfe vermeiden. Aber selbst bei den geübtesten Fotografen und bei schlechten Lichtverhältnissen wird schnell zum Stativ gegriffen. Und was wenn das Stativ zu Hause liegt oder die Umgebung den Einsatz unmöglich macht? Dazu sind sogenannte Bildstabilisatoren empfehlenswert, welche der menschlichen Unruhe entgegenwirken. Vor allem beim Filmen ist dieser „Zusatz“ Gold wert. Die Kamera bzw. das Objektiv wird stabilisiert, so dass Verwacklungen und somit unscharfe Aufnahmen vermindert werden.

Sollte Euch diese Eigenschaft besonders wichtig sein, solltet Ihr den Aufpreis investieren! Je größer die Brennweite (je mehr man zoomt), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bild unscharf wird. Für verwacklungsfreie Bilder kannst du dir merken: Die Verschlusszeit/Belichtungszeit sollte nicht den verwendeten Kehrwert der Brennweite überschreiten.

  • Brennweite: 35mm – Belichtungszeit nicht länger als 1/35 Sek.
  • Brennweite: 105mm – Belichtungszeit nicht länger als 1/105 Sek.
  • Brennweite: 270mm – Belichtungszeit nicht länger als 1/270 Sek.

Bei hohen Brennweiten kann man eigentlich nur bei Tageslicht verwacklungsfreie Aufnahmen machen. Je weniger Licht du zur Verfügung hast, desto schwieriger wird es, vernünftige Aufnahmen zu machen. Wenn du aber einen Bildstabilisator einsetzt, kannst du bis zu 2 Blendenstufen dazu gewinnen und so auch bei schlechteren Verhältnissen vernünftige Aufnahmen machen.

  • Brennweite: 35mm – Ohne Bildstabilisator 1/35 Sek. / mit Bildstabilisator ca. 1/8 Sek.
  • Brennweite: 105mm – Ohne Bildstabilisator 1/105 Sek. / mit Bildstabilisator ca. 1/26 Sek.
  • Brennweite: 270mm – Ohne Bildstabilisator 1/270 Sek. / mit Bildstabilisator ca. 1/68 Sek.

Bei Bildstabilisatoren  werden die Linsen im Objektiv in Schwingung gebracht, sobald die Kamera bewegt wird. Die Linsen sind beweglich gelagert und gleichen eben diese Unruhen durch den Fotografen aus. Der Stabilisator befindet sich also im Objektiv und muss bei jedem neuen Objektiv neu dazu gekauft werden.


Kosten für Bildstabilisatoren

Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium. Leider sind Objektive mit Bildstabilisator meist um einiges teurer, als ohne. So kostet zum Beispiel das Canon 70-200mm/f4 ohne Stabilisator 690€ und mit 1150€. Die Variante mit der Lichtstärke f2.8 liegt unstabilisiert bei 1200€ und mit Bildstabilisator bei 2130€. Wahnsinn oder? Wir kommen auch ohne diese Stabilisatoren ganz gut zurecht, vor allem in der Fotografie. Beim Filmen hingegen haben wir nicht gerade die ruhigste Hand und so hätten wir zumindest hier gerne eine stabiliserte Variante oder ein sehr gutes, mobiles Stativ (auch Schwebestativ). Das muss aber am Ende jeder für sich entscheiden.


Bildbearbeitung

Für die Bildbearbeitung nutzen wir Lightroom und Photoshop. Hier bietet Adobe ein cooles Abo an. Wir zahlen 11,89€ pro Monat und haben immer die neuste Version von beiden Programmen auf dem Macbook (zu Adobe).


Fotoausrüstung auf Weltreise – Was haben wir noch mit im Gepäck?

Was haben wir sonst noch so dabei? Auf jeden Fall die Actioncam GoPro Hero 3+ Black. Wir lieben das Wasser und so war es klar, eine Action Kamera mitzunehmen. Auch diese hatten wir bereits und so mussten wir nichts weiter kaufen. Zusätzlich hat Marco noch seine kleine Actioncam SJ Cam 5000+ eingepackt. Dazu die wasserdichten Gehäuse, die Ladestationen, Wechselakkus und Adapter für das Einbein-Stativ. Damit waren wir schon Surfen, Schnorcheln oder haben im Pool dumme Sachen getrieben. Mit der Nachbearbeitung bekommt man ganz gute Ergebnisse damit hin (es gibt auch Farbfilter, die bei Tauchgängen den Blau/Grünstich aus den Bildern entfernen, ziemlich cool).

Unsere Ausrüstung im Überblick:


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2 Comments
  1. Antworten

    steffi

    Januar 28, 2017

    Hey ihr 2. Falls es noch aktuell ist: ich reise mit der Nikon P900 & bin sehr zufrieden. Ich wollte damals einen grösseren Zoom ohne viel Objektiv herumzuschleppen – den hab ich nun 🙂 Und für das, was ich mache, reichts auch aus.

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