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Wir sind Bolle & Marco und schreiben über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen während unserer Weltreise. Wir geben Euch Einblick in unser Leben und versorgen Euch mit spannenden Geschichten und hilfreichen Tipps.

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Reiseberichte

Silvester in Bangkok – Entweder man hasst oder liebt diese Stadt!

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Januar 7, 2016

Hätte man uns damals gefragt, wo wir 2015 Silvester verbringen werden, dann hätten wir wohl im Leben nicht mit „Bangkok“ geantwortet. Bangkok! Irgendwie war die Stadt uns immer ganz fern und irgendwie zu viel. Eines Tages haben wir einen coolen Artikel gelesen und hatten dann beide doch noch so richtig Bock auf die Metropole.

Auf Bali buchten wir alle Flüge für die weitere Route. Phuket, Chiang Mai und dann eben auch Bangkok. Zeitlich passte es halt irgendwie, dass Silvester in die Bangkok-Route schlitterte. Gesagt, getan! Am 29.12 flogen wir von Chiang Mai nach Bangkok. Der Flug dauerte nur knapp 1 Stunde und verlief wie immer ganz ruhig und entspannt. Naja entspannt, Ihr wisst ja was das für mich immer bedeutet 😀 Wenn nicht, dann kannst du es hier nachlesen – Alles über Bolles Flugangst.


Willkommen in Bangkok!

In Bangkok angekommen, besorgten wir uns am Taxi-Schalter direkt einen Fahrer. Per Taxi Meter fuhren wir dann nach Bangkapi, in den Osten Bangkoks. Es waren knapp 25-30 Kilometer und am Ende zahlten wir mit Trinkgeld gerade einmal 300 Baht (circa 8€).

Wir auch schon in allen anderen Ländern und Städten, hatten wir uns über Booking.com ein nettes Zimmer gebucht. Für Bangkok-Verhältnisse sogar richtig billig. Wir zahlten knapp 12€ pro Nacht und hatten ein recht modernes, kleines aber feines Zimmer mit einem Doppelbett, einem Tisch, TV, Kühlschrank, Nachttisch mit Lampe, Balkon, Bad mit Dusche. Ausreichend oder? Es war zwar etwas weit ab vom Schuss aber wir dachten, dass man problemlos von A nach B kommen würde. Dachten wir zumindest!


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Von Bangkok hatten wir überhaupt keine Ahnung. Alles was wir wussten: „Bangkok? Ist das nicht die chaotische Stadt mit vielen Menschen und der „berühmten“ Khao San Road?“ Nach unserer Ankunft checkten wir erst einmal die Gegend ab und sahen, dass gleich in der Nähe ein Einkaufszentrum (Bangkapi Mall) war. Hier konnten wir also immer easy einkaufen, schlemmen und bummeln. An unserem ersten Abend konnte man hier schon das Verkehrschaos erahnen. Überall Autos, Busse, Roller, Menschen und nochmal Menschen. Oh mannnnn! Die Strassen waren eigentlich echt immer voll! Nach einem kurzen Abendsnack packten wir uns dann aber nur noch ins Bett. Der Tag war lang und wir k.o.!


Sightseeing durch Bangkok

Am nächsten Tag standen wir früh auf und wollten mit dem Boot nach Bangkok reinfahren. Hinter der Bangkapi Mall befand sich der Pier. Wir fanden diesen ohne Probleme und warteten so auf das nächste Klappergestell. Es war eine Art Longtail-Boot mit höllisch lautem Motor. Mit uns waren noch circa 30-40 andere auf dem Boot. Für die Fahrt bis in die Nähe der Khao San Road zahlten wir nur 40 Baht (1 Euro). Nach circa 1 Stunde waren wir da.


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Wir schlenderten die Ratchadamnoen Klang Road hoch, weil wir uns die Khao San Road mal anschauen wollten. Als wir hier ankamen, sah man eigentlich nur Backpacker, Touris und ganz viele Party People. Es war mitten am Tag und ziemlich laut, chaotisch, hektisch und bunt. Überall konnte man Klamotten, Accessoires und sonstigen Kram kaufen. Wer lieber saufen wollte, der konnte auch das schon tun. Es fühlte sich an, wie am Ballermann – ernsthaft! Uns gefiel es überhaupt nicht und so verdünnisierten wir uns auch direkt wieder. Wir sind einfach zu alt für diesen Scheiss.


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Weiter ging es Richtung Sanam Luang Park und dem Grand Palace. Wir ruhten uns auf einer Parkbank kurz aus und schlenderten dann weiter. Viele waren hier mit den Vorbereitungen der Silvesternacht beschäftigt. Als wir am Palast ankamen, sahen wir tausende Menschen aus dem Eingang strömen. Irgendwann merkten wir dann: Ohhh nur bis 15:30 für Touris geöffnet. Ein Blick zur Uhr sagte uns: Düdüm, zu spät dran – es war bereits 15:53 Uhr.


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So wurde also nichts aus dem Sightseeing und wir nahmen den nächsten Bus Richtung Chinatown. Busfahren ist so super billig in Bangkok. Da die Taxis und TukTuks jedes Mal einen richtig hohen Preis verlangten, nahmen wir also nur noch Busse. Hier musste man nicht verhandeln und keiner ging einem auf die Nerven. Die günstigste Fahrt kostete 6 Baht (15 Cent). Die Busse erinnerten uns irgendwie an die Zeit in Colombo. Sie machten keinen guten Eindruck und fielen halb auseinander. Beim Ein- und Aussteigen musste man schnell sein, da der Fahrer direkt wieder aufs Gaspedal drückte. So wurde man das eine oder andere Mal halb durch die Gänge geschleudert. Leben am Limit eben!


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Woran merkt man, dass man in Chinatown ist? Genau, an dem ganzen rot-goldenen China Kitsch! Überall wurde Essen verkauft, Klamotten, Spielzeug, Accessoires … – wirklich einfach alles. Die Gassen führten durch die Gegend und wurden teilweise immer enger. Aber man kuschelte sich an allen anderen vorbei. Wir kauften uns leckere Sweet Potatoes, ein paar Äpfel und etwas zu trinken. Das ganze Viertel ist chaotisch, bunt aber irgendwie faszinierend. Sie kommen in ihrem Chaos klar alle, das muss man erstmal hinbekommen.


Silvester im 5-Sterne Hotel

Dann ging es mit dem Bus wieder Richtung Osten. Bevor es „nach Hause“ ging, wollten wir uns noch das MBK Center anschauen und etwas Bummeln gehen. Am Ende landeten wir im Food-Bereich und hauten uns die Bäuche voll mit Reis und Chicken. Am nächsten Morgen ging es endlich los! Es war der 31.12. und wir hatten uns für die Silvestertage etwas richtig tolles gegönnt. Von meinen Chefs gab es damals als Abschiedsgeschenk noch einen Gutschein für Hotelbuchungen. Den nutzten wir und packten noch ein paar Euro obendrauf und buchten eine Deluxe Suite im 5* Centara Grand at Central Plaza Hotel. Einmal Luxus, einmal das Rundum-Sorglos-Paket. So stellten wir uns das vor.

Der Weg bis in die Suite war aber etwas stressig und nervig. Gegen 14 Uhr waren wir pünktlich zum Check-In vor Ort – wir wollten den ganzen Tag noch alles auskosten und nutzen. Leider konnten wir nicht in die Suite, da sie noch nicht fertig war. Wir gingen also rüber in die Central Plaza Mall, bummelten etwas und vertrieben uns so die Zeit. Während Marco ein paar Klamotten shoppte, gönnte ich mir den ersten Friseurbesuch.


Wann können wir endlich einchecken?

Nach 2-3 Stunden waren wir zurück im Hotel. Die Suite war aber immer noch nicht bezugsfertig. Wir waren etwas enttäuscht, da wir viel Geld am Ende zahlten und es nun schon 18:30 war. Irgendwann gingen wir zur Rezeption und beschwerten uns (wir wollten mal hart sein und nicht immer lieb, nett und verständnisvoll). Sie sagte uns dann, die Suite sei startklar, aber die Karte zum Öffnen der Tür würde nicht funktionieren, das Schloss war wohl defekt. Wir hätten also immer zu ihr kommen müssen, damit sie uns die Tür aufmachen kann. Das fanden wir natürlich mehr als blöd.

Dann bot sie uns ein einfaches Deluxe Doppelzimmer an inklusive ein Abendessen als Entschädigung. Wir lehnten dankend ab, da wir nicht wegen dem Doppelzimmer dort waren sondern wegen der Suite. Das gratis Abendessen hätte es jedoch nur gegeben, wenn wir in das einfache Zimmer gezogen wären – wie dämlich oder? Da hätten wir nicht einmal Gewinn mit gemacht, da wir viel mehr für die Suite zahlten, wie für ein einfaches Doppelzimmer. Das Abendessen hätten auch wir am Ende also eh bezahlt. Dann wurden wir immer genervter.

Es war nun schon weit nach 19 Uhr und wir immer noch nicht in unserer Suite. Marco wollte dann den Chef sprechen und auf einmal lief alles wie geschmiert. Sie organisierte einen Techniker für die Tür und gab uns das Abendessen am Ende doch noch gratis dazu. So kamen wir also um 19:30 in die Suite, mit repartierter Tür und einem Abendessen. Naja, immerhin konnte der Spaß dann nun endlich beginnen!


5 Stunden später – endlich!

Das Hotel war wirklich sehr schön mit einigen Restaurants,  einem Außenpool, Fitnesscenter und Wellnessbereich. Wir hatten die Suite im 17. Stock mit coolen Blick auf Bangkok. Die Suite war schön eingerichtet und sehr gemütlich – man hätte sich echt dran gewöhnen können. Im Flur war ein grosser Schrank zum Verstauen der Sachen. Dann kam das offene Badezimmer mit separatem Klo und Dusche. Das Highlight war aber die schöne, große Badewanne. Ich habe mich mal wieder über den ganzen kleinen Kram gefreut, wie Shampoo, Duschbad, Haarbürste, etc. – kam direkt in meine Kosmetiktasche.


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Das Bett. Oh Gott Freunde! Das Bett war der Hammer. Wir haben noch nie in so einem gemütlichen Bett geschlafen. Es war einfach perfekt um direkt einzuschlafen. Es war nicht zu hart, eine riesige Bettdecke und super bequemen Kissen. Daneben ein Schreibtisch zum Arbeiten, dann noch eine kleine Couch und ein Sessel vor dem TV zum Chillen. Die Suite war wirklich toll, wir wollten am Ende gar nicht mehr abreisen.


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Nach einer Dusche machten wir uns frisch und holten uns unser „Gratis Abendessen“. Es gab ein riesiges Buffet mit wirklich allem, was man sich nur vorstellen kann. Ich stopfte alles in mich herein, was nur ging. Ich dachte die gane Zeit: Boah ist alles gratis, ich esse so lange, bis mir schlecht wird 😀 Und so war es dann auch. Nach dem Essen ging es uns gar nicht mehr soooo gut. Wir hatten uns definitiv überfressen! Aber es war geil! Am Ende dann noch Cookies mit Eis und Sahne…oh Gott….ein Traum! Es ist auch einfach geil, wenn alles bereitsteht und man sich nur noch bedienen muss. Sonst sieht unser Frühstück ja meist so aus: Stulle, Aufstrich, ein Glas Wasser und vielleicht ein Apfel, wenn wir welche da haben!


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Ab zur Silvesterparty!

Dann machten wir uns startklar für die Silvesternacht. Wir hatten keine Lust, irgendwo hinzurennen und wieder stundenlang durch Bangkok zu fahren. Deswegen beschlossen wir, auf der hoteleigenen Rooftopbar den Abend ausklingen zu lassen. Hier gab es ein Special Silvester Event mit DJ. Eintritt: 27€ inkl. einem Drink. Ziemlich teuer, aber wie gesagt, wir hatten keine Lust auf Menschenmassen und einem Marathon durch die halbe Stadt. Wir nuckelten also an unserem Wodka O und genossen den Blick über die Stadt.


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Die Hotelgäste waren alle ganz gut drauf , aber eine richtige Party war das irgendwie nicht. Dann zählten wir alle den Countdown und schon lagen wir uns um 00:00 Uhr in den Armen mit Tränen in den Augen. Es war ein ganz emotionaler Moment. Wir standen da…hoch oben..mit Blick über Bangkok. Wir waren glücklich in diesem Moment aber auch nachdenklich. Ein bisschen haben wir wohl beide unsere Familien und Freunde vermisst. Im gleichen Moment waren wir aber eben auch einfach nur happy, diesen Moment erleben zu dürfen.

Nach circa 30 Minuten waren alle Feuerwerke in der Stadt beendet. Die Party wurde auch imer lahmer und irgendwie kam keine Stimmung auf. Immer mehr Gäste verschwanden, die Musik war gewöhnungsbedürftig und so gingen auch wir gegen 00:30 Uhr aufs Zimmer und ab ins Bett.


Endlich ein 5-Sterne Frühstück

Am Morgen ging es dann zum Frühstück. Auch hier wieder ein Traum von Buffet. Ich habe direkt ein paar Packungen Honig mitgehen lassen 😀 Honig ist einfach so teuer hier überall. So war ich also „gangsta-mäßig“ am Buffet unterwegs und versuchte ein paar Leckereien in meinem Rucksack verschwinden zu lassen! Dann ging es zurück in die Suite – ich hatte Wochenenddienst und musste arbeiten. Das Internet war ganz gut und so gab es keinerlei Probleme. Marco war in der Zeit in der Mall und beim Sport. Zwischendurch hüpften wir unten in den Pool und machten eine kurze Arbeitspause. Am Abend waren wir dann in der Mall essen und gönnten uns ein Bad in der tollen Suite-Badewanne.


Der coole Train Market in Bangkok

Dann kam schon der nächste Morgen. Nach dem Frühstück legten wir uns noch einmal 2 Stunden hin und genossen die letzten Minuten in dem Traumbett. Dann mussten wir gegen 12 Uhr auschecken und fuhren mit dem Bus wieder in den Osten, in unsere Unterkunft. Die nächsten Tage gab es dann auch nicht sehr viel Spannendes, da ich arbeiten musste. Aber an einem Abend konnten wir am dann noch zum Train Market (Rod Fai Market) fahren. Wir hatten gehört, dass es dort ganz cool sein soll. Also machten wir uns am späten Abend auf den Weg. Mit Bus, MRT und Taxi quälten wir uns wieder durch die Weiten Bangkoks. Der Markt befindet sich direkt hinter dem Esplanade Shopping Center – auch an der MRT-Station“ Thailand Cultural Center“ ist dieser Markt bereits ausgeschildert.


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Hier kann man wie auf allen anderen Nachtmärkten essen, trinken und günstig shoppen. Der Markt an sich ist ganz cool aufgebaut und ist eigentlich ganz hip und trendy. Viele junge Thais, Touris und Backpackers verirren sich hier täglich hin. Live Musik, Bars, Restaurants waren auch vor Ort. Man schlängelt sich dann durch die Gänge und zu den einzelnen Ständen. In den ersten Reihen gibt es Essen, in den nächsten Reihen dann Klamotten und all den anderen Kram. Ringsherum dann Bars, Musik und einige kleinere Stores.


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Beim Schlendern stolperten wir über den kleinen Store „FlipBo„. Hier konnte man sich sein eigenes Daumenkino erstellen lassen. Dafür musste man 5 Sekunden vor der Kamera stehen und irgendwas machen. Die Mitarbeiter erstellen und drucken es dann innerhalb von 30 Minuten. Der ganze Spaß kostete 400 Baht (circa 10 Euro) – wir fanden es richtig cool!


Der letzte Tag

Einen Tag hatten wir aber noch komplett frei. Marco gönnte sich ein Floating und ich war in der Mall bummeln. Wir hatten keine Lust, wieder ewig weit zu fahren, um uns irgendwas anzuschauen. Wir konnten es eh kaum erwarten den Rucksack zu packen und auf die Insel zu fahren. Während Marco also im Wasser schwebte und für 90 Minuten versuchte, an nichts zu denken, habe ich bei H&M ein paar Kleinigkeiten besorgt. Irgendwann trafen wir uns dann wieder in der Mall und besorgten uns was zum Abendessen. Dann hieß es Rucksäcke packen und ab ins Bett.

Geplant war: 22 Uhr schlafen. Realität war: 03:30 geschlafen! Der Wecker klingelte um 05.30 und wir fühlten uns wie nach einer ganz schlimmen Party 😀 Die Augenringe hingen bis zum Boden und wir wurden nicht so richtig wach. Um 6 Uhr stand das Taxi bereit und wir fuhren zum Airport. Wir wollten mehr Zeit einplanen, da der Verkehr echt krass ist in Bangkok. Nach aber nur einer Stunde kamen wir an und so konnten wir am Flughafen noch ein wenig chillen und die Augen zumachen. Der Flieger hatte Verspätung und so ging es dann erst gegen 10:15 Uhr los nach Surat Thani. Von dort aus wollten wir dann mit Bus und Fähre weiter nach Koh Phangan. Hier kamen wir dann auch um 19 Uhr an. Der Tag war lang, anstrengend und so fielen wir direkt ins Bett.


Fazit Bangkok

Wir sind einfach keine Fans von Großstadt-Dschungel, Menschenmassen, Lärm, Verkehr und Stress. Bangkok gefiel uns nicht so sehr! Es dauerte einfach zu lange, um irgendwo hinzukommen. Und so blieben wir dann oft einfach „Zuhause“. Bangkok hat auch kein direktes Stadtzentrum – alles ist und war so weit voneinander entfernt. Unser Higlight war unser 5* Hotel Besuch und Chinatown. Ansonsten waren wir mehr als froh, als es wieder ans Meer ging, runter zu den Inseln.

Bangkok hat bestimmt schöne, coole und auch ruhige Ecken, aber wir hatten einfach keine Muße mehr, irgendwas zu entdecken. Der Gedanke an 2h Busfahrt hinderte uns oft daran, etwas zu unternehmen. Der Verkehr war schon ziemlich krass. Da uns Taxifahrer und TukTuks immer wieder versuchten, zu verarschen, fuhren wir immer nur mit den Bussen. Die kamen leider aber immer nur, wenn ihnen danach war. Was Genaues planen, ging also nicht. Wenn man irgendwo zentraler in Bangkok übernachtet, ist es bestimmt angenehmer. Wir waren aber mit der Unterkunft sehr zufreiden und es war zudem auch sehr günstig.

Bangkok ist Geschmackssache. Die einen lieben diese Stadt, die anderen eben nicht.


Transport und Verkehr in Bangkok

Taxi: Bei den Taxen muss man aufpassen. Oft wollen sie nicht mit Taximeter fahren. Das kostet dich dann schnell mal dreifach so viel. Wenn du ein Taxi am Start hast, frage direkt nach Taximeter. Wenn sie es ablehnen, dann such dir ein anderes. Irgendwann findest du jemanden, der dich fährt oder du bist eben bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Auch wurden wir oft abgelehnt, da sie nicht in diese oder jene Gegend fahren wollten – war ihnen dann wohl zu weit weg.

TukTuks: Wir sind nie mit einem gefahren, da sie enorm viel Geld wollten. Das lehnten wir dankend ab. Mit dem Taxi waren es meist 10 Baht pro Kilometer. Der eine Tuktukfahrer wollte 600 Baht, um uns 6 Kilometer nach Chinatown zu fahren. Die denken eh immer, du wärest doof und nur ein dummer Touri, der schon zahlen wird. Generell ist es ja immer noch nicht teuer, aber wir hassen es, wenn wir merken, dass man uns verarschen will. Eigentlich ist das Fahren mit TukTuks aber auch nicht wirklich teuer.

Busse: In Bangkok gibt es Millionen Busse irgendwie. Wir haben unsere Route immer bei Google Maps eingegeben und bekamen sofort alle Infos zu den Bussen. So wussten wir immer, zu welcher Station wir mussten und mit welcher Nummer wir fahren konnten. Es war nicht immer einfach, alles direkt zu finden aber am Ende war es super günstig. Wir zahlten immer zwischen 7 Baht und 13 Baht, da ist echt gar nichts. Natürlich dauert es dann auch etwas länger, da er überall anhält.

Boot: Durch Bangkok fahren auch Boote. Wir sind so den einen Tag komplett von den Osten bis ins „Zentrum“ gefahren. Hier hatte man wenigstens keinen Verkehr, Stau oder sonst irgendwas. Die Boote sind ziemlich laut aber es war irgendwie angenehmer, als Bus etc. Pro Strecke zahlten wir vielleicht 20 Baht, wenn ich mich recht erinnere. Die Boote sind eine Art Longtailboot aus Holz mit Dach und Seitenplanen, damit kein Wasser reinkommt.

Roller mieten: Auch in Bangkok kannst du einen Roller mieten, wir würden aber davon abraten. Der Verkehr ist einfach zu voll und chaotisch. Da kommt man sicherer mit Bus oder Taxi von A nach B, als sich selbst mit dem Roller in das Getümmel zu stürzen.

MRT: Bangkok hat auch eine U-Bahn (MRT), die auf verschieden Strecken unterwegs ist. Wir sind nur einmal mit dieser gefahren, weil im Osten keine Stationen waren, die uns etwas genützt hätten. U-Bahn geht natürlich schnell und einfach. Pro Strecke zahlten wir glaub ich 19 Baht – also auch nicht wirklich teuer. Die Bahn war sehr sauber, klimatisiert und zügig.

Sky-Train: Wir sind leider nicht damit gefahren, weil wir nie in die Richtung mussten und auch im Osten kein Zustieg war. Daher können wir darüber nichts sagen. Anscheinend soll das Teil aber ziemlich schnell unterwegs sein.


Shopping in Bangkok

Malls: In Bangkok gibt es hunderte Shopping Malls mit bekannten Marken und Geschäften. Aber auch auf den unzähligen Märkten und Night Markets kann man gut Essen und Bummeln. Generell ist es aber auch hier überall der gleiche Kram, Ramsch und Kitsch. Wenn man aber mal schnell ein neues Shirt für 2 Euro haben möchte, dann findet man es dort. Wir waren hauptsächlich in der Bangkapi Mall, der Central Plaza Mall und dem MBK Center.

Khao San Road: Hier findest du vor allem Backpacker, Touris und Party People. Wie auf allen anderen Märkten, findest du auch hier das gesamte Angebot an günstigen Klamotten, Accessoires, Taschen, Schuhe, Souvenirs, Kram und Kitsch. Essen und Trinken kannst du auch überall. Die Preise werden höher sein, wie in anderen Nebenstraßen, da eben hier alles auf die Touristen ausgelegt ist.

Chinatown: Hier findet du wirklich alles! Alles was du dort kaufen kannst, gibt es auch woanders in Bangkok. Aber irgendwie hat Chinatown Flair und Charme – auch wenn es chaotisch dort ist. Aber man sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen.


Allgemeine Informationen

Einreise Thailand

Generell brauchst du kein Visum für Thailand, es sei denn, du möchtest länger als 30 Tage vor Ort bleiben. Wenn nicht, dann bekommst du am Flughafen einen Stempel in deinen Reisepass und gut ist (alles kostenlos). Da wir länger in Thailand bleiben wollten, haben wir uns auf Bali bereits ein Visum für zwei Monate besorgt.

Währung & Kreditkarten

In Chiang Mai zahlst du mit dem Thailändischen Baht. Momentan bekommst du für 1 Euro ungefähr 39,5 Baht. Geld kannst du wie immer kostenlos mit der DKB Kreditkarte am Geldautomaten abheben. Mehr Infos zu den Kreditkarten für Weltenbummler findest du hier (Vergleich der besten Kreditkarten).

Unterkünfte

Es geht billig, wenn man in Hostels übernachtet. Schaut dazu mal bei Booking.com, hier findet Ihr noch viele andere Unterkünfte. Checkt aber immer die Bewertungen bei TripAdvisor, wenn Ihr nicht in einem Horror-Hostel oder Hotel landet wollt. Generell buchen wir aber auch genauso oft via Airbnb.

Reiselektüre

Du möchtest mehr über Thailand erfahren? Dann besorge dir den Thailand-Reiseführer von Lonely Planet. 892 Seiten vollgestopft mit Infos zu allen Highlights des Landes. Ob Städte, Inseln, Dschungel, Berge, Dörfer oder sonst was – hier findest du alles wichtigen Infos (Link).


Hast du Erfahrungen mit der Großstadt gemacht? Hat dir Bangkok gefallen und hast du Tipps und ein paar Hotspots? Dann ab damit unter diesen Beitrag in die Kommentarbox!


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